[Buchgedanken] „Verschlusssache“ (Anthologie)

Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an Janika Hoffmann, von der ich die 2015 im Ohneohren Verlag erschienene, phantastische Anthologie bekommen habe, die viel zu lange auf meinem SuB lag. Sie wurde von Fabian Dombrowski und Ingrid Pointecker herausgegeben, die auch das Nachwort schrieben. Das Vorwort wurde von Dr. Sebastian Bartoschek beigesteuert.

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(c) www.ohneohren.com

Die Anthologie „Verschlusssache“ enthält 17 Geschichten von ebensovielen Autoren und Autorinnen, die sich in ihrem jeweiligen Beitrag mit einer Verschwörungstheorie auseinandersetzen und diese weiterspinnen, eigene Erklärungen liefern oder das Konstrukt ins Lächerliche ziehen.

Die einzelnen Beiträge und abgedeckten Themen könnten dabei unterschiedlicher nichts sein. Drachen in der Area 51, Katzen als Geheimagenten, außerirdische Mikroorganismen, die die Menschen beeinflussen und steuern, Aleister Crowley und die Men in Black – sind nur einige der Theorien, die aufgegriffen werden.

Dabei haben mich die einzelnen Geschichten fast durchweg überzeugt – kleinere Abstriche könnte ich, wenn überhaupt, nur beim persönlichen Geschmack machen, da ich eine stringente Handlung gegenüber zu vielen Sprüngen bevorzuge.

Sprachlich und stilistisch gibt es jedoch kaum etwas auszusetzen . Leider reicht weder der Platz, noch die Zeit um auf jede Geschichte einzeln einzugehen. Exemplarisch möchte ich daher den Beitrag herausheben, die mir am besten gefallen hat: Markus Cremers „Bigfoot-Kult will Stalin klonen“. Dem Autor gelingt es hier, die Geschichte gezielt aufzulockern, die Figuren nachvollziehbar und authentisch zu gestalten. Dabei bleibt er jedoch genau auf der kleinen, feinen Linie, der Geschichte noch eine Spur von Möglichkeit zu geben und sie nicht allzusehr ins Lächerliche zu ziehen. Sie lässt sich leicht und flüssig lesen und ist ein idealer Einstieg in das Buch.

Ebenfalls köstlich amüsiert habe ich mich über Luisa Meißners „Der Ruf nach Wahrheit“ (die vielleicht innovativste Erklärung einer Verschwörungstheorie) und Diana Menschigs „Die verpatzte Mondlandung“ (das tollste Ende).

Das Buch an und für sich ist sehr gut gesetzt, zudem sind kaum Fehler vorhanden. Das Cover gefällt mir ebenfalls, vor allem im Zusammenhang mit der Thematik und dem Titel, gut, ist bei mir jedoch um einen minimalen Hauch versetzt, was aber auch an mir liegen kann.

Alles in allem kann ich die Nominierung der Anthologie für den „Deutschen Phantastik Preis“ 2016 vollends nachvollziehen. Neben dem Buch als Ganzes ist zudem die Abschlussgeschichte „Selig sind die geistig Armen“ von Anna-Katharina Höpflinger für den DPP nominiert – die vielleicht sprachlich interessanteste und anspruchsvollste Geschichte.

Mein Fazit: „Verschlusssache“ ist eine überzeugende Anthologie, die vor allem durch die Vielzahl an tollen und gänzlich verschiedenen Geschichten punkten kann. Für Fans und Gegner von Verschwörungstheorien gleichermaßen zu empfehlen

[Veröffentlichungen] „Paul und Paula“

Pünktlich zum Wochenende erreichte mich gestern eine frohe Botschaft per Mail. In der in Kürze erscheinenden Ausgabe 1/2016 der Literaturzeitschrift „zugetextet“ wird auch meine Kürzestgeschichte „Paul und Paula“ enthalten sein. Mit der Geschichte habe ich mich erneut auf unbekanntes Terrain gewagt, denn Paul und Paula sind keine Menschen, sondern anthropomorphe Tiere. Ist es deshalb bereits eine Fabel? Ich denke nicht :).

Eine vollständige Inhaltsangabe des Magazins mit allen weiteren dort vertretenen Geschichten findet Ihr unter: http://www.zugetextet.com/?p=1336 :).

Wenn ich richtig gezählt habe, wird dies meine 15. oder 16. Veröffentlichung sein. Morgen erscheint ja, wie bereits angekündigt, mit „Heimchen am Schwert“ die Nummer 14, und als kleine Vorausschau am 01.07. die karitative Anthologie „Sommer und Mehr“, die sich mit der Ausgabe 1/2016 von „zugetextet“ um Platz 15 und 16 streiten muss ;). Nächstes Etappenziel? 20!

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag
Erik

[Veröffentlichungen] Das „Heimchen“ rückt näher

Mit Riesenschritten nähert sich die nächste Veröffentlichung. In genau 11 Tagen erscheint, vorerst nur als e-Book, im Verlag Ohneohren die Anthologie „Heimchen am Schwert“, gespickt mit phantastischen Geschichten über starke Frauen. Mit dabei auch meine Fantasy-Geschichte: „Der Kreis der Sieben“. Bereits heute möchte ich Euch das Cover und den Teaser zu meiner Geschichte präsentieren. Sind sie nicht toll geworden?

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(c) www.ohneohren.com
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(c) www.ohneohren.com

Buchzugänge – Anthologien

In den letzten Tagen erreichte mich gleich doppelte Buchpost von lieben Kolleginnen, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte :).

Von Janika Hoffmann erhielt ich ein (von acht Autoren uverschlusssachenterschriebenes) Exemplar der Anthologie „Verschlusssache“ aus dem Ohneohren Verlag und eine Autogrammkarte ;). Ich bin schon ganz auf die Geschichten gespannt – das Thema liegt mir ja sehr, die Mischung aus Historischem, Phantastischem und Mysteriösem … mal abwarten, was mich in dem Buch erwartet :).

Von Sarah Ricchizzi, deren Lesung aus der Anthologie ich auf der LBM2016 auch vor Ort verfolgte, bekam ich „Flucht in ein sicheres Leben“ – ein tollfluchtes Projekt aus dem Wölfchen Verlag, der pro verkauftem Exemplar 1€ an eine Flüchtlingsinitiative spendet. Dazu gab es eine Karte, eine Leseprobe aus „Die Wächter von Avalon – die Prophezeiung“, einige Lesezeichen von Sarah und zwei weitere Lesezeichen, jeweils eines aus dem Wölfchen Verlag zum Buch „Gekoffert und Verschleppt“und eines von Lovelybooks. Da ich Sarahs und Fabian Dombrowskis Geschichte bereits teilweise aufgrund der Lesung kenne, bin ich natürlich umso gespannter, wie diese ausgehen :).

Natürlich werde ich die Bücher nach dem Lesen auch hier besprechen :).

Liebe Grüße
Erik

[LBM2016] – die Ruhe vor dem Sturm (Tag 2)

Vor dem ereignisreichen Messewochenende galt es, den Messefreitag zu überstehen, den ich daher etwas ruhiger angehen ließ, indem ich den größten Teil meiner Zeit am Stand des Wunderwaldverlages verbracht und im Laufe des Vormittags weitere Freunde, Kollegen und Verlage besucht habe (im Bild: ein kleiner Teil der großen ohneohrigen Familie an ihrem Stand).1_8

Am Nachmittag lernte ich endlich die Verlegerin Jana Hoffhenke vom Burgenweltverlag kennen, der zusammen mit dem Eridanus-Verlag einen Gemeinschaftsstand in Halle 2 betrieb. Auch Isabella Benz, Herausgeberin der Verlagsanthologie „Wenn alte Wellen singen“, an der ich beteiligt bin und (*Spoiler alert*) aus der ich mit einigen Mitautorinnen ich am Samstag gelesen habe ;).

Im Anschluss ging es zum großen Bloggertreffen der „Lieblingsautoren“, einem Autorenkonvolut um so bekannte Namen wie Poppy J. Anderson, Marah Wolff, Hannah Siebern oder Matthias Matting. Am Bloggerglücksrad erdrehte ich mir 3 Bücher (deren Besprechung Ihr dann zeitnah auch auf diesem Blog hier findet), und die ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Es handelt sich um:

  • Marcus Hünnebeck: „Stumme Vergeltung“
  • Alison Montgomery: „Süchtig nach ihm – Süchtig nach ihr“
  • 24 Stunden – 24 Autoren

Spät am Abend machte ich mich mit einer Freundin auf den Weg, um zum Abschluss eines interessanten Tages die „Junge Verlage Party“ zu besuchen. Doch vor Ort entschieden wir uns, ob der vorgerückten Stunde (es war mittlerweile 23:30 Uhr), die Party doch nicht zu besuchen und lieber Kraft für die Folgetage zu tanken – was rückblickend sicherlich die beste Entscheidung war.

Liebe Grüße
Erik

[LBM2016] – Der erste Tag

Gestern war der erste Tag der diesjährigen LBM. Ich startete entspannt in die Messe und besuchte zuerst den Wake-up-Slam von Arte, bei dem Bas Böttcher und Robin Isenberg auftraten. Er war ganz solide, auch wenn ich es besser erwartet habasböttcher.jpgtte – wahrscheinlich bin ich einfach für immer von Julia Engelmann für Poetry Slams verdorben, da ihre Texte so voller Wahrheit, Weisheit und Esprit strotzen, dabei gleichsam aber sprachlich leicht und elegant erscheinen. Ein weiteres Problem beim Wake-up-Slam war, dass er in der Glashalle stattfand, und um 10.30 die Sonne gnadenlos und mit voller Wucht auf die Halle knallte, sodass ich mir, trotz kurzärmeligem Poloshirt, wie im Hochsommer vorkam.

Im Anschluss besucsarahricchizzihte ich die Vorstellung der Anthologie „Flucht in ein sicheres Leben“ des Wölfchen Verlages, der mit phantastischen Geschichten über Flüchtlinge in der Fantasy auf die aktuelle Flüchtlingstheatik hinweisen möchte. Zudem spendet der Verlag pro verkauftem Exemplar 1 € an ein lokales Flüchtlingsprojewunderwaldkt. Aus ihren Geschichten lasen bei der Vorstellung Fabian Dombrowski und Sarah Ricchizzi (liest im Bild).

Dann war es auch schon an der Zeit, den Wunderwaldverlag zu besuchen. Der liebevoll dekorierte Stand zeigte in diesem Jahr noch stärker als sonst das Hauptthema des Verlages: Ballett. Daher möchte ich Euch ein Bild des Standes natürlich auch nicht vorenthalten. Ich werde auch heute, morgen und Sonntag wieder sporadisch vor Ort sein – mit dem Bild könnt Ihr mich nun noch einfacher finden :).

Mein Nachmittagsprogamm begann dann mit der Buchvorstellung und Lesung von Jacqueline Mayerhofer, einer Kollegin aus dem Ohneohren Verlag, die ihren neuesten Roman „Mondschatten“ bei literadio präsentierte. Im Anschluss dann mein erster, wirklicher, Content-Termin des Tages: Marie Graßhoff referiert für Neobooks über Social Media für Autoren – im Publikum viele Blogger und Nachwuchsautoren. jacquelilneUnter anderem waren auch Tinka und Ben fürs Schreibmeer vor Ort, doch bevor ich sie begrüßen konnte, hatte Marie schon angefangen :). Warum sie qualifiziert für das Referat ist? Sie hat mehrere Jahre als Social-Media-Managerin gearbeitet, und ihre Kernstaub-Trilogie, die nach dem ersten Erscheinen bei Neobooks nun im prestigeträchtigen Drachenmondverlag (Julia Adrian, Laura Newman, Anne Bishop) erscheint, hat bereits eine enorme Fanbase.

Der Tag endete mit der Verleihung des Seraph 2016 -einem der wichtigsten Preise für phantastische Literatur, für den auch die ohneohrige Kollegin Bianca M. Riescher in der Kategorie „Bestes Debüt“ nominiert war. Gewonnen haben, unter anderem, Nina Blazon mit „Der Winter der schwarzen Rose“ (Bestes Buch) und Daniel Illger mit „starwarsSkargat“ (Bestes Debüt). Leider musste Nina auf eine Laudatio verzichten – der Laudator Kai Meyer ist zu Preisverleihung nicht (oder zumindest nicht pünktlich) erschienen.

Das war auch schon mein erster Messetag :). Ich möchte den Bericht jedoch nicht beenden, bevor ich Euch noch folgende, wichtige Botschaft mit auf den Weg gegeben habe (und wer möchte diese anzweifeln, wenn sie von den Star-Wars-Helden kommt :)).

Liebe Grüße,
Erik

 

Es lacht der März! (Monatsvorschau)

Nach einem furchtbar stressigen Februar, der zudem einige persönliche Rückschläge zu bieten hatte, starte ich nun mit weniger Stress und gut gelaunt in den März :).

Was ich mir für diesen Monat vorgenommen habe, ist natürlich weiterhin viel zu lesen, aber auch wieder mehr zu schreiben. Während ich im Februar nur 2 Kurzgeschichten fertiggestellt habe, möchte ich neben mindestens 2 weiteren Ausschreibungsteilnahmen in diesem Monat auch wieder das ein oder andere Kapitel für einen längeren Text plotten und schreiben. Dem Stillstand trotzen und – es könnte nicht besser zum aufziehenden Frühling passen – die ersten, zarten Blüten der Projekten sprießen lassen 😉

Was zudem über dem ganzen Monat thront, ist die Leipziger Buchmesse, zu der ich natürlich wieder fahren werde. Sicher Samstag und Sonntag vor Ort, arbeite ich derzeit noch an der Möglichkeit, auch die ersten beiden Messetage wahrzunehmen.

Größtenteils kann man mich sicherlich wieder am Stand des Wunderwaldverlages in Halle 2, H304 finden – aber ich werde auch den Burgenweltverlag besuchen, in dessen neuerschienener Anthologie „Wenn alte Wellen singen“, zu der es am Messesamstag dem 19.03.2016 auch eine Veranstaltung gibt, ich vertreten bin, sowie den Monika Fuchs Verlag und den Verlag Ohneohren (hier erscheint Mitte 2016 meine Kurzgeschichte „Der Kreis der Sieben“).

Wenn jemand Lust auf ein Treffen hat, kann er mich gern anschreiben – ich freue mich bereits darauf, so viele Kollegen, Leser, Blogger, Verleger etc. wie möglich zu sehen :).

Achja – mein Messehighlight? Am Samstagabend findet außerhalb des Messegeländes eine Lesung der Senkrechtstarterin Valentina Fast statt, die mit ihren „Royal“-Titeln den eBook-Markt dominierte. Ballkleider für die Damen, Anzüge für die Herren – keine Pflicht, aber Wunsch 😉 (und die Ballkleider der Damen werden auch mit Printexemplaren belohnt^^) – wer mich also mal so richtig „aufgebrezelt“ sehen möchte … rein ins Kleid oder den Anzug und ab in die Moritzbastei ;).

Liebe Grüße
Erik

Ausblick auf die nächsten Veröffentlichungen

So langsam neigt sich 2015 dem Ende entgegen – ein Jahr, in dem ich mich weiterentwickeln und in neuen Genres veröffentlichen konnte. Mit der Anzahl an Veröffentlichungen bin ich ebenfalls hochzufrieden und freue mich schon darauf, bald die nächsten Bücher in meinen Händen zu halten.

Aus diesem Anlass möchte ich Euch heute einen kurzen, bündigen Überblick darüber geben, welche Veröffentlichungen denn bereits für die nächste Zeit feststehen (und vielleicht wird ja auch noch die ein oder andere dazustoßen).

  • Noch im November oder Anfang Dezember erscheint im Sperling Verlag die Printausgabe des Lyrikbandes „Zeitlos“ als Resultat des Lyrikpreises „Goldene Feder 2015“ mit meinem Gedicht „Himmel oder Hölle“, das sich auf der Shortlist platzieren konnte.
  • Am 01.12.2015 erscheint als e-Book und Print die Anthologie „Hinter den Kulissen – Wenn Worte zu Geschichten werden“ mit meiner Geschichte „Unter der Weide“. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt verschiedenster Autoren zur Unterstützung des Vereines „Brot und Bücher“, an den 100% des Honorars gehen.
  • Ebenfalls noch vor Weihnachten erscheint der zweite Band der „Schatten-Anthologien“ mit dem Titel „Schattenflüsterer“ mit meiner Kurzgeschichte „Eine Botschaft in Scharlachrot“, als Gemeinschaftsprojekt Phantastik-Autoren. Wie beim Vorgängerband „Schattenweber“ werden hier alle Honorare der „Aktion Deutschland hilft“ für ihre Alphabetisierungsprojekte zur Verfügung gestellt. Das Buch erscheint als Print und e-Book.
  • Planmäßig im Februar 2016 erscheint die historische Anthologie „Wenn alte Wellen singen“ im Burgenweltverlag mit meiner Kurzgeschichte „Das leise Klirren des Dolches“, die im hundertjährigen Krieg spielt.
  • Voraussichtlich im März 2016 erscheint die ehemals für 2015 geplante Anthologie „Das Lächeln der Stille“ im Oldigor Verlag als Print und e-Book. Meine Geschichte „Im Licht der aufgehenden Sonne“ ist mit dabei und spielt in der malerischen Natur Südtirols.
  • Im Juni 2016 erscheint abschließend die Anthologie „Heimchen am Schwert“ im Verlag Ohneohren, vorerst ausschließlich als e-Book. Mein Beitrag trägt den Arbeitstitel: „Der Kreis der Sieben“.

 

Das wars soweit von mir 🙂

Liebe Grüße aus dem (ausnahmsweise!) verregneten Heidelberg
Erik

(FBM15) – Messe im Doppelpack, der vierte Tag!

Heute war ich sowohl auf der Frankfurter Buchmesse, als auch auf dem Buchmesse Convent in Frankfurt-Dreieich. Ein stressiger, langer Tag und daher habe ich auch viel zu berichten (entschuldigt den langen Artikel! ;)) Doch alles zu seiner Zeit.

Der Tag startete schleppend. Gestern hatte ich ein Päckchen von Amazon bekommen, in dem „Ein Kuss in den Highlands“ von Emily Bold sein sollte. Als ich dieses heute zur Signierstunde einpacken wollte, stellte ich fest, dass in dem Päckchen die „Wegweisungen eines Rabbi“ waren – etikettiert als Emily Bold-Buch. Zudem vergaß ich die geänderten Straßenbahnfahrpläne am Wochenende und musste somit etwa eine Stunde später fahren. Immerhin gab es in der Bahnhofsbuchhandlung ein anderes Buch von Emily Bold, sodass ich nicht mit leeren Händen zur Signierstunde fahren musste.

(Kurz nach dem Einsteigen in den Zug setzte sich das Amazon-Drama fort: Es kam erneut die Bestätigung einer Zustellung per Mail. Und wenig später die Versandbetsätigung der Ersatzlieferung. Bekomme ich jetzt zwei Exemplare? Ich halte euch auf dem Laufenden^^.)

Als ich die Messe gegen 10 erreichte, ging es zuerst zur Signierstunde von Kiera Cass, der „Selection“-Bestsellerautorin. Als ich um 10.15 am Stand der Fischer-Verlage war (extra viel Vorlauf für die erst um 11 startende Signierstunde geplant), stellte sich jedoch schnell heraus, dass Teenage-Fantasy-Bestsellerautoren über eine so loyale und zahlreiche Fangemeinde verfügen, dass sich dort bereits eine Reihe gebildet hatte, die sich durch mehrere Gänge zog und mehrere hundert Menschen beinhaltete – sich da noch anzustellen wäre wohl sinnlos gewesen. Anstelle des Termins ging ich also direkt zu Bastei Lübbe, um auf die um 12 startende Signierstunde zu warten und nicht nochmal so ein Debakel zu erleben. Und die Zeit verging, und verging, und verging – es tröpfelten immer mal wieder ein paar Leute ein, niemand kümmerte sich um eine Schlange. Erst so 15 Minuten vorher begann das Team des Verlages, das ganze etwas zu ordnen – da waren vllt. 30-40 Leute da – soviel zum Thema Historienroman vs. YA-Fantasy …

Dadurch war ich bei Rebecca Gablé nach 10 Minuten fertig und konnte noch schnell zur Signierstunde von Emily Bold hetzen, die zusammen mit drei weiteren Kolleginnen (Marah Woolf etc.) bei Amazon Publishing signiert hat. Dort kam ich mir etwas verloren vor – war ich der einzige männliche Leser? Man hat leicht eingequetscht zwischen allen, die nach vorne gestürmt sind, den Überblick verloren. Na egal 🙂

Die im Anschluss geplante Veranstaltung von Julia Engelmann fiel krankheitsbedingt aus (gute Besserung auf diesem Weg!) – umso glücklicher bin ich jetzt darüber, dass ich sie gestern schon hören konnte. Dann war es endlich soweit – ich bekam von der Verlegerin des Wunderwaldverlages die Exemplare von „Ein kurzer Blick. Geschichten aus dem Karpatenbogen“ in die Hand gedrückt – schön sind sie geworden! (Bilder folgen, wie auch zu diversen anderen Posts, im Laufe der nächsten Tage).

Dann war auch schon die Frankfurter Buchmesse für den Samstag erledigt und ich jettete zum Buchmesse Convent. Dort besuchte ich den Verlagsstand von Ohneohren, traf die befreundete Heidelberger Autorin Nadine Muriel, die im Wunderwaldverlag mehrere Tanzromane veröffentlicht hat und lernte (endlich auch persönlich) Isabella Benz kennen, Herausgeberin der Anthologie „Wenn alte Wellen singen“ für den Burgenweltverlag und selbst Autorin, unter anderem bei „Forever by Ullstein“ mit: „Als wir Charleston tanzten“. Isabellas neueste Anthologie, „Die Reise der Hexensteine“, erschien vor kurzem im Machandel-Verlag – und zum Kauf des Buches gab es eine Kostprobe des selbsthergestellten Holunder- und Quittenlikörs, die ich beide ebenfalls wärmstens empfehlen kann :).

Damit hatte auch der anstrengendste Tag der Woche sein Ende gefunden und ich machte mich erschöpft auf den Heimweg. Morgen steht vormittags eigentlich nichts an – ich lasse mich gern überraschen 😉 – und am Nachmittag werde ich mir wohl zum Abschluss einer anstrengenden Woche die Deutsche Cosplay Meisterschaft 2015 ansehen.

Liebe Grüße
Erik

Femtastisches Lyon!

Nach einem Wochenende in der Nähe von Lyon melde ich mich heute zurück. Die letzten Tage habe ich dort auf einer Hochzeit verbracht, die idyllisch in einer Art Gutshaus in den sonnenbestrahlten Weinbergen (und einer malerischen Sandstein?kirche) gefeiert wurde – da bekommt das geflügelte Wort: „Lebenlyon wie Gott in Frankreich“ gleich eine neue Bedeutung – es war atemberaubend.

(Ausblick über Lyon von einer kurzen Stadterkundungstour am letzten Sonntag)

Das fantastische Wochenende wurde noch dadurch getoppt, dass am späten Sonntag auf der Rückfahrt meine zehnte Verlagszusage für eine Kurzgeschichte ins e-Mail-Postfach flatterte: meine Kurzgeschichte „Der Kreis der Sieben“ (Arbeitstitel) findet wohl ein Zuhause in der „Femtasy“-Anthologie „Heimchen am Schwert“ des Verlags Ohneohren – so wurde aus dem fantastischen Wochenende sogar ein femtastisches! Zusammen mit der letztjährigen Veröffentlichung von „Schicksalsmonde“ im Gemeinschaftsprojekt mit anderen Autoren und der Lyrikveröffentlichung von „Das große Glück“ in der Liebeslyrik-Anthologie des Sperling Verlages ist das erste Dutzend voll! Ab morgen – versprochen – wird dann am nächsten gearbeitet :).

Ich wünsche Euch allen eine tolle Woche

Liebe Grüße
Erik

Ps: In den nächsten Tagen werde ich auch beginnen, meinen Plan für die FBM15 und den BuCon zu erstellen – momentan ist dort noch viel Platz. Sollte jemand Lust und Zeit für ein Treffen haben, scheut Euch nicht, nachzufragen :).