„Ein kurzer Blick“ – Alle Geschichten kurz vorgestellt!

In der letzten Woche haben Katharina Kraemer, Sabine Kohlert und iEndversion Cover Karpatenbogen Vorderseitech auf Facebook täglich eine der Geschichten aus dem Buch „Ein kurzer Blick. Geschichten aus dem Karpatenbogen“ vorgestellt – mit einigen Worten zum Inhalt und Gedanken zur Entstehungsgeschichte. Hier nun alle Vorstellungen nochmal kompakt zum Nachlesen. Von mir stammen die Geschichten „Die Klingen von Hermannstadt“ und „Dobostorte mit Rosenduft“ :).

  1. Heute: „Kierst nekend mi himen“ von Sabine Kohlert

    Die Idee vom Wunderwaldverlag ein Buch mit Geschichten aus dem Karpatenbogen herauszubringen, hat uns Autoren von Anfang an gepackt. Aber wie loslegen, wenn man von dieser Region keinen blassen Schimmer hat? Man stürzt sich in die Recherche. Und auf Themen, über die man schon ein paar Mal geschrieben hat – das gibt Sicherheit. In meinem Fall ist das der dreißigjährige Krieg. Und so spielt auch meine Geschichte „Kierst nekend mi himen – Kehrst nie wieder heim“ zu dieser Zeit. Ich entdeckte den Ort Deutschweißkirch in Siebenbürgen und war fasziniert von seiner Geschichte und der Umgebung. Eine Reise sollte es werden von Deutschland nach Siebenbürgen, ein Aufbruch in eine unbekannte Zukunft, in ein unbekanntes Land. Während der Recherche tauchte dann plötzlich der Prikulitsch auf und so darf sich meine Protagonisten Elsbeth fragen: „Hat dieses Wesen etwas mit dem Verschwinden meiner Schwester zu tun?“

  2. »Ein kurzer Blick: Geschichten aus dem Karpatenbogen« versammelt eine gute Handvoll Geschichten, so unterschiedlich wie die Region, in der sie spielen. Für mich Ehrensache, eine Geschichte beizusteuern, lebe ich doch mittendrin. Dass es letztlich zwei Geschichten sind, die Einzug in diese Anthologie gefunden haben, macht mich zu Recht ein wenig stolz. Heute ein erster Blick auf »Der Rinderhirte«.

    Die Rinderhirten, die »Guylás«, standen Pate bei dem beliebten Gericht der Puszta und meiner Geschichte: Die Wirtsleute Márton und Evi tragen ihren eigenen Kampf nach 25 Ehejahren aus. Während Evi immer häufiger in die Stadt flüchtet, findet Martón für sich eine andere Antwort: den »Rinderhirten«. Wer dabei die Hosen anhat? Möge der Leser entscheiden!

  3. Erfahrt heute etwas mehr über „Die Klingen von Hermannstadt“!

    Als ich die Ausschreibung des Wunderwaldverlages las, es würden fantastische Geschichten basierend auf rumänischen Sagen gesucht, war ich als Märchenliebhaber sofort begeistert. Es gibt kaum einen schöneren Weg, sich einer bisher unbekannten Region zu nähern, als sich mit den Sagen und Legenden dieser Gegend zu beschäftigen.
    Schnell stieß ich bei meiner Recherche auf die sagenumwobene Gründung der Stadt Hermannstadt (heute: Sibiu) und war davon so hingerissen, dass ich diese meiner Erzählung zu Grunde legte. Eingebettet in das Szenario einer Familienreise und auch unter Berücksichtigung des Schicksals der Siebenbürger Sachsen entstand so eine zeitgenössisch-fantastische Geschichte, die zur Jetztzeit in der Nähe von Draas (heute: Drăuşeni) spielt. Doch welcher Zusammenhang besteht zwischen einem heutigen Ausflug und der Stadtgründung im 12. Jahrhundert? Und warum hat es die Protagonisten nach Draas verschlagen? Findet die Antworten in: „Ein kurzer Blick. Geschichten aus dem Karpatenbogen“!

  4. Heute geht es um den Beitrag „Rahmhanklich“ von Sabine Kohlert.

    „Lasst es euch schmecken“, war die zweite Idee des Wunderwaldverlags, die in dieses Buch Einzug halten sollte. Gesucht waren Kurzgeschichten, die sich um landestypische Gerichte innerhalb des Karpatenbogens drehen. Voraussetzung: Die Gerichte, die in der Kurzgeschichte vorkommen, muss es wirklich geben oder gegeben haben!
    Ich machte mich also auf die Suche nach Siebenbürgischen Leckereien, denn in Siebenbürgen kannte ich mich nach der Recherche für meine Geschichte „Kierst nekend mi himen“ ja schon ein wenig aus. Schnell stieß ich auf die tollen Backwaren aus dieser Region und der Satz „traditioneller Kuchen zu Feierlichkeiten“, gab schließlich die Initialzündung für meine Geschichte „Rahmhanklich“. Wieder wurde es eine Reise.
    Eine Frau auf dem Weg zur Hochzeit ihrer Schwester. Sie fährt durch das Land ihrer Kindheit, mit dem sie leider nichts Positives verbinden kann. In einer Bäckerei macht sie halt. Was sie dort findet, ist in jeder Hinsicht überraschend.
    Eine Geschichte mit Rezept zum Nachbacken!

  5. Jurjak Enescu, vielen Musikinteressierten besser bekannt als George Enescu, war einer der bedeutendsten Musiker und Komponisten seiner Zeit. Aus Protest an der kommunistischen Regierung Rumäniens verbrachte er viele Jahre im französischen Exil. Dort starb er auch, begleitet von »der Muse seines Lebens«. Die rumänische Prinzessin Maruca ließ ihn nicht mehr los seit seinem Debüt als Komponist mit »Poeme Roumain«. Diese Story beginnt, wo ihre gemeinsame Geschichte endet.
    Maruca besucht den kranken George täglich in seinem Domizil. So auch an seinem letzten Tag. Sie erinnert sich, während er im Dämmerschlaf liegt an „… ein legendäres Leben wie unseres, mit seiner ganzen Welt an fantastischen Träumen sowie die spontane Flamme, die uns gezündet hat.«
  6. Der Titel der Geschichte „Dobostorte mit Rosenduft“ lässt bereits unschwer erkennen, um welche kulinarische Spezialität sich die Handlung dreht. Von der Torte habe ich dabei erstmals im Februar 2014, bei einem Urlaub in Budapest, Notiz genommen und musste bei der Ausschreibung des Verlages sofort an diese denken. Dennoch war es nicht ganz einfach, eine Geschichte zu kreieren, in der das Dessert eine zentrale Rolle spielt.
    Als ich bei meiner Recherche allerdings auf die Tatsache stieß, dass die österreichische Kaiserin Elisabeth (auch: „Sissi“ genannt) als eine der ersten Menschen von der Torte probieren durfte, fügte sich ein Rädchen in das andere. Eine Prise Beziehungsstreit, einen Hauch des Personenkultes, der Glorifizierung von Sissi, dazu ein wunderschöner Handlungsort und „Dobostorte mit Rosenduft“ war erschaffen.
    Was es mit dem Rosenduft auf sich hat? Das wird an dieser Stelle nicht verraten. Lasst Euch überraschen!

Ich hoffe, Euch hat der Einblick in die Geschichten gefallen und vielleicht zum Lesen angeregt. Bei Fragen zu den einzelnen Geschichten stehe ich Euch natürlich gern zur Verfügung und leite sie bei Bedarf auch an die anderen Autoren weiter.

Liebe Grüße
Erik

(FBM15) – Messe im Doppelpack, der vierte Tag!

Heute war ich sowohl auf der Frankfurter Buchmesse, als auch auf dem Buchmesse Convent in Frankfurt-Dreieich. Ein stressiger, langer Tag und daher habe ich auch viel zu berichten (entschuldigt den langen Artikel! ;)) Doch alles zu seiner Zeit.

Der Tag startete schleppend. Gestern hatte ich ein Päckchen von Amazon bekommen, in dem „Ein Kuss in den Highlands“ von Emily Bold sein sollte. Als ich dieses heute zur Signierstunde einpacken wollte, stellte ich fest, dass in dem Päckchen die „Wegweisungen eines Rabbi“ waren – etikettiert als Emily Bold-Buch. Zudem vergaß ich die geänderten Straßenbahnfahrpläne am Wochenende und musste somit etwa eine Stunde später fahren. Immerhin gab es in der Bahnhofsbuchhandlung ein anderes Buch von Emily Bold, sodass ich nicht mit leeren Händen zur Signierstunde fahren musste.

(Kurz nach dem Einsteigen in den Zug setzte sich das Amazon-Drama fort: Es kam erneut die Bestätigung einer Zustellung per Mail. Und wenig später die Versandbetsätigung der Ersatzlieferung. Bekomme ich jetzt zwei Exemplare? Ich halte euch auf dem Laufenden^^.)

Als ich die Messe gegen 10 erreichte, ging es zuerst zur Signierstunde von Kiera Cass, der „Selection“-Bestsellerautorin. Als ich um 10.15 am Stand der Fischer-Verlage war (extra viel Vorlauf für die erst um 11 startende Signierstunde geplant), stellte sich jedoch schnell heraus, dass Teenage-Fantasy-Bestsellerautoren über eine so loyale und zahlreiche Fangemeinde verfügen, dass sich dort bereits eine Reihe gebildet hatte, die sich durch mehrere Gänge zog und mehrere hundert Menschen beinhaltete – sich da noch anzustellen wäre wohl sinnlos gewesen. Anstelle des Termins ging ich also direkt zu Bastei Lübbe, um auf die um 12 startende Signierstunde zu warten und nicht nochmal so ein Debakel zu erleben. Und die Zeit verging, und verging, und verging – es tröpfelten immer mal wieder ein paar Leute ein, niemand kümmerte sich um eine Schlange. Erst so 15 Minuten vorher begann das Team des Verlages, das ganze etwas zu ordnen – da waren vllt. 30-40 Leute da – soviel zum Thema Historienroman vs. YA-Fantasy …

Dadurch war ich bei Rebecca Gablé nach 10 Minuten fertig und konnte noch schnell zur Signierstunde von Emily Bold hetzen, die zusammen mit drei weiteren Kolleginnen (Marah Woolf etc.) bei Amazon Publishing signiert hat. Dort kam ich mir etwas verloren vor – war ich der einzige männliche Leser? Man hat leicht eingequetscht zwischen allen, die nach vorne gestürmt sind, den Überblick verloren. Na egal 🙂

Die im Anschluss geplante Veranstaltung von Julia Engelmann fiel krankheitsbedingt aus (gute Besserung auf diesem Weg!) – umso glücklicher bin ich jetzt darüber, dass ich sie gestern schon hören konnte. Dann war es endlich soweit – ich bekam von der Verlegerin des Wunderwaldverlages die Exemplare von „Ein kurzer Blick. Geschichten aus dem Karpatenbogen“ in die Hand gedrückt – schön sind sie geworden! (Bilder folgen, wie auch zu diversen anderen Posts, im Laufe der nächsten Tage).

Dann war auch schon die Frankfurter Buchmesse für den Samstag erledigt und ich jettete zum Buchmesse Convent. Dort besuchte ich den Verlagsstand von Ohneohren, traf die befreundete Heidelberger Autorin Nadine Muriel, die im Wunderwaldverlag mehrere Tanzromane veröffentlicht hat und lernte (endlich auch persönlich) Isabella Benz kennen, Herausgeberin der Anthologie „Wenn alte Wellen singen“ für den Burgenweltverlag und selbst Autorin, unter anderem bei „Forever by Ullstein“ mit: „Als wir Charleston tanzten“. Isabellas neueste Anthologie, „Die Reise der Hexensteine“, erschien vor kurzem im Machandel-Verlag – und zum Kauf des Buches gab es eine Kostprobe des selbsthergestellten Holunder- und Quittenlikörs, die ich beide ebenfalls wärmstens empfehlen kann :).

Damit hatte auch der anstrengendste Tag der Woche sein Ende gefunden und ich machte mich erschöpft auf den Heimweg. Morgen steht vormittags eigentlich nichts an – ich lasse mich gern überraschen 😉 – und am Nachmittag werde ich mir wohl zum Abschluss einer anstrengenden Woche die Deutsche Cosplay Meisterschaft 2015 ansehen.

Liebe Grüße
Erik

Manuskript-Info: Was macht der Verlag eigentlich?

Der Wunderwaldverlag sucht Kurzromane zum Thema „Tanz“. Hat jemand was Passendes? Ich bisher leider nicht. Zwar würde „Hinter der Maske“ – mein Märchenkurzroman von der Länge her passen, es wird aber nur in einer Szene getanzt. Aber vielleicht kommt mir ja in den nächsten Tagen ein Geistesblitz – auf der Messe werde ich ja von Kreativität umgeben sein. In jedem Fall freue ich mich darüber, einen meiner Lieblingsfilme erneut sehen und das als „Recherche“ deklarieren zu können: „Silver Linings Playbook“ mit der bezaubernden Jennifer Lawrence.

Eine (fast) perfekte Woche!

In den letzten Tagen gab es viele Gründe, zu feiern!

Bereits am Dienstag erschien „Ein kurzer Blick. Geschichten aus dem Karpatenbogen“ – eine Anthologie des Wunderwaldverlages, zu der ich die romantische Geschichte „Dobostorte mit Rosenduft“ und die fantastische Geschichte „Die Klingen von Hermannstadt“ beigesteuert habe. Bei Interesse könnt ihr das Buch *hier* kaufen, oder euch *hier* weiter darüber informieren. Die Veröffentlichung der e-Book-Version ist für den 01.01.2016 geplant.

Und kaum ist ein Projekt abgeschlossen, kommt auch schon das nächste: der Sperling-Verlag möchte mein Gedicht: „Himmel und Hölle“ in den neuesten Lyrikband „Zeitlos“ aufnehmen – meine zweite lyrische Veröffentlichung hintereinander bei dem Verlag. Rein technisch stehe ich dadurch auch auf der „Short“list für die Verleihung des mit der Ausschreibung ausgelobten Lyrikpreises „Goldene Feder“ – aber bei 178? aufgenommenen Autoren in die Anthologie (bei über 600 Einsendungen) sind die Chancen dennoch verschwindend gering. Aber vielleicht klappts ja auch damit, ich bin jedenfalls bereits über die Aufnahme in die Anthologie sehr glücklich.

Und wem das noch nicht reicht an freudigen Nachrichten: der Blog hat im Laufe der letzten Tage ein paar Meilensteine erreicht – ich konnte den 500. Aufruf, den 150. Besucher, den 20. Gefällt-Mir-Klick verzeichnen. Wenn ich mich daran erinnere, wie mühsam der Start war, geht es langsam, aber stetig bergauf. Mein Ziel? Die nächsten 500 Aufrufe in der Hälfte der Zeit schaffen.

In dem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende
Erik

Ps: Ach da war ja auch noch mein Brotjob… Ich darf mich nun mit Fug und Recht „Volljurist“ oder „assessor iuris“ nennen, nachdem ich gestern die mündlichen Prüfungen ebenfalls bestanden habe. Zwar ist das Ergebnis (noch) nicht ganz so, wie ich es mir gewünscht hätte – aber es könnte trotzdem noch für einen vernünftigen Job reichen ;). Und wichtig ist vor allem, dass der Abschluss erstmal da ist 🙂

(Werkstattbericht) Ein kurzer Blick: Coverrelease!

Heute ist es endlich soweit. Mit Stolz kann ich euch das Cover eines Projektes präsentieren, das Sabine Kohlert, Katharina Kraemer, den Wunderwaldverlag und mich in den letzten Monaten beschäftigt hat.

Es war nicht immer eine einfache Zeit, aber schlussendlich haben wir ein Buch zusammengestellt, das unseren Ansprüchen genügt – ich freue mich schon darauf, es in einigen Tagen endlich in den Händen zu halten. Die einzigartige Zusammenarbeit zwischen dem Verlag und den Autoren hat uEndversion Cover Karpatenbogen Vorderseitens – und da spreche ich einfach mal für alle – viel gebracht. Doch bevor ich mich jetzt in endlosen Worten verliere (vielleicht gibt es ja in einigen Tagen ein Projektresümee) zeige ich euch zum Ende des Tages schnell das Cover, sodass ihr „einen kurzen Blick“ darauf werfen könnt :).

Ab morgen wandert das Buch in den Druck, die Freischaltung für die e-Book-Shops erfolgt in Kürze.

In dem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht, und ab Morgen eine tolle Woche.

Liebe Grüße
Erik

(Werkstattbericht) Ein langgehegter Traum!

Vor einigen Tagen hatte ich hier ja bereits auf ein neues Projekt hingewiesen und weitere Informationen angekündigt. Nun habe ich Euch lang genug warten lassen :).

Die Anthologie sammelt unter dem Arbeitstitel „Ein kurzer Blick. Geschichten aus dem Karpatenbogen“ – wie man unschwer erraten kann – Geschichten, eben aus dem Karpatenbogen. Die einzelnen Beiträge entführen den Leser nach Rumänien und Ungarn und haben entweder eine kulinarische Köstlichkeit der Region zum Mittelpunkt der Geschichte oder basieren lose auf lokalen Sagen und Märchen. Katharina hat zudem eine Geschichte über den letzten Tag des bedeutendsten rumänischen Komponisten, George Enescu, beigesteuert.

Für einen Autoren ein tolles, dankbares (wenn auch arbeitsreiches) Thema! Sich auf vielfältigste Weise in eine, mir zumindest, eher unbekannte Region einzuarbeiten, kommt einer kleinen Reise gleich. Man lernt neue Orte kennen, Bräuche und Gepflogenheiten und erweitert Schritt für Schritt sein Wissen in allen möglichen Dingen.

Ein tolles Thema – aber ein langgehegter Traum? Sicherlich haben sich einige von Euch schon gefragt, was es mit dem Titel des Beitrages auf sich hat. Nun … schon während der Schulzeit hatte ich ein Faible für Geschichte (neben Latein mein Lieblingsfach) und verschlang alles, was ich dazu finden konnte. Und so reifte schon früh in mir der Wunsch, über starke Frauen in der Geschichte zu schreiben. Mit der Anthologie konnte ich mir diesen Wunsch ein Stück weit erfüllen. Immerhin thematisiert einer meiner Beiträge die wunderbare Sissi – oder genauer gesagt, eine Frau auf den Spuren der Kaiserin. Nicht das, was ich als Jugendlicher geplant hatte, aber ein Anfang. Nun muss ich nur noch Marie Antoinette und Jeanne d’Arc in meinen nächsten Projekten unterbringen :).

Liebe Grüße und einen schönen Donnerstag!
Erik

Ps: Vielleicht wird im nächsten Werkstattbericht ja das Cover enthüllt … also bleibt dran! 🙂

(Werkstattbericht) Wie ein Buch entsteht …

… ist für viele Autoren im Einzelnen sicherlich ein rotes Tuch. Ob Buchsatz, Covergestaltung, Lektorat oder ähnliches – nur allzugern überlassen Autoren (die nicht von sich aus den Weg des Selfpublishers gewählt haben) die technischen Fragen dem Verlag. Gleiches gilt sicherlich auch für Verlage. Wenn nicht jedes noch so kleine Detail in mühsamer Absprache mit den Autoren erarbeitet oder erörtert werden muss, spart das Zeit, Geld und vor allem Nerven.

wunderwaldverlag
(Wunderwaldverlag, (c) Michaela Stadelmann)

Umso überraschter war ich, als im späten Frühjahr ein Angebot des Wunderwaldverlages in mein E-Mail-Postfach flatterte, mit anderen engagierten Autoren eine Anthologie zu einem Thema zu erstellen, und dabei in Zusammenarbeit mit dem Verlag in vollster Transparenz auch Sachen wie Buchsatz, Marketing, Covergestaltung – halt das Komplettpaket anzugehen.

Da ein solcher Einblick für einen Verlagsautoren eher ungewöhnlich (aber wichtig fürs Verständnis vieler Dinge) ist, habe ich sofort zugesagt – auch vor dem Hintergrund, dass ich mit dem Verlag und der netten Verlegerin bereits mehrfach vorher zusammengearbeitet hatte.

Mittlerweile neigt sich die Arbeit dem Ende zu. Gemeinschaftslektorate und -korrektorate fanden statt, Cover und Klappentext sind nahezu fertig und der Buchsatz steht auch soweit. In der Anthologie werden sechs Texte – jeweils zwei von Katharina, Sabine und mir – vertreten sein. Worum es thematisch geht? Das – und vieles mehr – erfahrt Ihr in meinem nächsten Werkstattbericht.

Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche

Erik