In den letzten Tagen habe ich im Rahmen einer Leserunde „The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman“ von Lyssa Kay Adams gelesen, den Auftakt einer mindestens dreiteiligen Reihe über den „Secret Book Club“. Das Buch ist 2020 im Label „endlich Kyss“ der Rowohlt Verlag GmbH erschienen und dem Genre New-Adult zuzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag und Lovelybooks.de für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen der Leserunde.
Die Ehe von Profisportler Gavin Scott steckt in der Krise. Genau genommen ist sie sogar vorbei, wenn es nach seiner Frau Thea geht. Und das darf nicht sein. Thea ist die Liebe seines Lebens! Und er versteht, verdammt noch mal, nicht, was überhaupt passiert ist. Eigentlich müsste SIE sich bei IHM entschuldigen! Gavin ist ratlos und verzweifelt – bis einer seiner Freunde ihn mit zu einem Treffen nimmt. Einem Treffen des Secret Book Club. Hier lesen und diskutieren Männer heimlich Liebesromane, um ihre Frauen besser zu verstehen. Gavin hält das für Schwachsinn. Wie sollen Liebesschnulzen ihm helfen, seine Ehe zu retten? Doch die Lektüre überrascht ihn. Und Thea steht eine noch viel größere Überraschung bevor!
„The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman“ war … fast perfekt. Eine gelungene Mischung aus ernsten Themen und humorvollen Einschüben, aus starken Gefühlen und knisternder Erotik sorgte für ein abwechslungsreiches Lesevergnügen, auch wenn zum Ende hin die Schwerpunktsetzung etwas kippte.
Dabei kann der Roman mit einem gelungenen Setting punkten. Eine idyllische Wohnumgebung in Nashville vor dem Hintergrund des Lebensgefühls der Upperclass zwischen Parties und Sportevents: Umso weniger Probleme den Charakteren hier von außen entgegenschlagen, umso stärker kann der Fokus auf die Beziehung zwischen den Protagonisten gelegt werden.
Dabei entwickeln sich diese durchaus im Verlauf des Romanes weiter, sind plastisch, vielschichtig und dreidimensional angelegt, haben eigene Stärken und Schwächen. Auch die Nebencharaktere, insbesondere Nessa und Braden Mack überzeugen auf ganzer Linie, umso gespannter bin ich auf den Folgeband, der Braden und die, bisweilen noch unsympatische, Liv ins Zentrum setzt.
Die Handlung ist spannend und abwechslungsreich, wenn auch genrebedingt teils vorhersehbar. Dabei werden – parallel zur Handlung der Geschichte – Passagen eines Liebesromanes mit eingeflochten, die den Text auflockern. Aus meiner Sicht wird, gerade zum Ende des Romanes, das Potential der Handlung allerdings nicht vollends ausgeschöpft, und auch in der Ausgestaltung des Buchclubs besteht noch Luft nach oben, aber vielleicht gibt sich das noch in den nächsten Bänden. Den – durchweg sympathischen – Mitgliedern würde ich es jedenfalls wünschen.
Die Buchgestaltung überzeugt auf ganzer Linie. Lektorat und Korrektorat haben sauber gearbeitet, auch der Buchsatz ist im Wesentlichen gelungen. Das Cover ist wunderschön, hochwertig geprägt und die farbigen, ausklappbaren Coverinnenseiten runden den wirklich tollen Gesamteindruck ab.
Mein Fazit? „The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman“ ist ein gelungener Auftakt in die „Secret Book Club“-Reihe. Dabei kann der Roman mit tollen Charakteren und einem spannenden Setting punkten. Obwohl die Handlung ihr Potential nicht gänzlich ausnutzt, definitiv ein potentielles Jahreshighlight. Für Leser des Genres daher bedenkenlos zu empfehlen – ab etwa 17 Jahren.
Nachdem sie erfahren hat, dass Chris verheiratet ist, trennt sich Johanna von ihm. Da sie in der gleichen Firma arbeiten, ist der weitere Kontakt jedoch unvermeidlich, daran ändert selbst ein dreimonatiger beruflicher Trip nach China nichts. Und so, Stück für Stück, erliegt Johanna wieder dem Charme des verheirateten Abteilungsleiters. Im Teufelskreis zwischen Liebe und Hass, Glück und Verzweiflung, droht Johanna, sich selbst zu verlieren. Bis sie eine folgenschwere Entscheidung trifft …
25 Länder. 5 mächtige Magicians. Wer herrscht?
Völlig unerwartet taucht eine Fremde auf der Seebestattung von Maries Vater auf, zu dem sie selbst in den letzten Jahren kaum noch Kontakt hatte. Niemand scheint sie zu kennen. Es gibt nur einen Hinweis zu dieser Frau, und der führt nach Norderney. Mit zwiespältigen Gefühlen, aber festentschlossen das Geheimnis zu lüften, das Marie hinter dem Erscheinen dieser Frau vermutet, fährt sie von Hooksiel aus auf die beschauliche Nordseeinsel. Und wirklich: Zwischen Dünen und Meer lernt Marie ihren Vater hier noch einmal neu kennen. Es kehren Erinnerungen zurück an warmen Kirschkuchen und Sommertage voller Genuss, Sonne und Glück.
Johanna lernt den deutlich älteren Chris bei einer Firmenfeier kennen. Zunächst ist sie von ihm alles andere als angetan, doch mit der Zeit bauen sie eine lockere Freundschaft voll zweideutiger Scherze auf und verbringen viel Zeit miteinander. Aus der kollegialen Bekanntschaft entwickelt sich ein prickelndes, leidenschaftliches Verhältnis. Johanna verliebt sich schließlich in Chris, der in vielerlei Hinsicht sehr erfahren ist und ihr aufzeigt, wie man das Leben in vollen Zügen genießen kann. Ein- bis zweimal im Monat hat sie ihn für sich allein und lebt nur für diese Zeit mit ihm. Doch warum will Chris partout keine Beziehung mit Johanna? Als sie den Grund erfährt, warum er sie immer wieder auf den nächsten Monat vertröstet, bricht Johanna zusammen.
Endlich darf ich die Katze aus dem Sack lassen – und Euch ganz wundervolle Neuigkeiten verkünden. Nachdem ich diese Woche den Verlagsvertrag unterschrieben habe, ist heute bereits im wunderbaren Amrun Verlag die Kurzgeschichtensammlung „Tod des Verlegers – Eine PhAntologie“ erschienen.
