[FBM2018] Tag 5 – Bunt sind schon die Kleider …

20181014_101338… denn, die DCM ist da. Traditionell am Messesonntag stand wieder die Deutsche Cosplay Meisterschaft auf dem Programm – und sie war in diesem Jahr vielfältig wie nie. Doch dazu später mehr. Mein Tag begann nämlich mit informativen Veranstaltungen. Zuerst besuchte ich eine Podiumsdiskussion zum Thema Leserbindung mit Laura Newman, Mira Valentin, Jacqueline Vellguth und Alicia Zett. Neben Marketingmöglichkeiten wurde vor allem auf die Vor- und Nachteile der diversen 20181014_114926Social-Media-Plattformen, Aktionen zur Leserbindung und auf die notwendige Kommunikation mit den eigenen Lesern hingewiesen. Im Anschluss ging es in meinem Programm mit Jacqueline Vellguth und Alicia Zett weiter, die zusammen mit den Autorinnen Jana von Bergner und Marah Woolf zum Thema „Genre schreiben: Romance“ referierten. Wie bei der parallelen Veranstaltung zum Genre „Fantasy“ am Messesamstag war die dafür angesetzte halbe Stunde viel zu kurz, um intensiv auf das Thema einzugehen. Hier hätte ich mir noch viel mehr gewünscht.

20181014_121327Bevor ich danach in andere Welten wechselte, besuchte ich noch die Buchpräsentation von Victoria Aveyards neuestem Roman „Wütender Sturm“, den ich mir am Samstag bereits signieren ließ. Dabei konnte die Autorin durchaus auch tolle Neuigkeiten bezüglich etwaiger Verfilmungen ihrer Erfolgsreihe mit den Zuhörern teilen, die ihr ebenfalls Fragen zur Inspiration und zu den einzelnen Charakteren stellen konnten.

20181014_123434(0)Am Nachmittag verschlug es mich zuerst in Halle 1.1, die neugeschaffene, riesige Cosplay-Area. Neben Merchandising-Shops war dieses Jahr zum ersten Mal auch – ähnlich wie in Leipzig – ein Bereich für Zeichner vorgesehen. Zudem gab es hier den größten Funko-Stand, den ich jemals gesehen habe – und grandiose Funkos an den einzelnen Ständen. Nachdem ich lange, lange mit mir gerungen habe, hatte ich mich dann für einen Buffy-Funko entschieden – sie gehört einfach zu meiner Jugendzeit. Dummerweise lief ich auf dem Weg zum Ausgang noch an einem Stand vorbei, der einige Funkos reduziert anbot. Wie konnte ich da Nein sagen, als mein Blick auf die zauberhafte Diana Spencer, Prinzessin von Wales, fiel? Sie ist einfach wunderschön.

Danach war es endlich Zeit für die Deutsche Cosplay Meisterschaft, die in diesem Jahr stark besucht war – der Saal (2200 Plätze) füllte sich schnell. Die Teilnehmer der Einzelmeisterschaft, die in diesem Jahr veranstaltet wurde, waren dabei vielseitig und deckten ein noch ungleich breiteres Spektrum ab als in den letzten Jahren. Neben klasischen Animes und Videospielen gab es dieses Jahr zum Beispiel auch Cosplays aus den Fernsehserien Outlander und Rome, aus den Kinofilmen „Die Tribute von Panem“ und „Alice im Wunderland“ (1951), aus einem Concept Art und – ganz überraschend – vom Eurovision Song Contest. Das Cosplay von Verka Serduchkas legendärem Eurovision-Auftritt („Sieben Sieben ai lju-lju, Sieben Sieben Eins zwei!“) brachte den Saal zum Kochen und wurde letztlich auch mit dem zweiten Preis bedacht. Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr auch Publikumspreise für das beste Kostüm und den besten Auftritt – und mein Vote für das beste Kostüm (Claire Randall, Outlander) gewann den Publikumspreis sogar, beim besten Auftritt wurde ich allerdings überstimmt. Auch wenn ich von der neuen Moderation noch nicht begeistert bin, war es in diesem Jahr wohl die – qualitativ – beste und abwechslungsreichste DCM, die ich bislang verfolgt habe.

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Damit endete die Frankurter Buchmesse für mich – und ich sehne mich bereits nach der nächsten. Zum Glück findet in diesem Jahr noch das Lit.Love-Lesefestival im November statt, sodass ich nicht allzu lange warten muss, bis ich noch ein letztes Mal Messeluft schnuppern kann.

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich Euch sicherlich noch das ein oder andere Mal mit gesammelten Messeinspirationen nerven (ich habe einfach viele Fotos gemacht :D), mit Stand- und Buchpräsentationen, Bildern von Meet & Greets und mit meiner Messeausbeute. Zudem habe ich einen Beutel mit Goodies für Euch vorbereitet, und vielleicht sogar noch ein signiertes Buch zu verlosen. Bleibt also wachsam! 🙂

Vielen Dank an alle, die fleißig die Messeberichte gelesen haben!

[FBM2018] Tag 4 – Ein Abend mit Otto

Kaum hatte man am Samstag die Messe betreten, merkte man schon den größten Unterschied zu den Vortagen. Es. War. Voll. So voll! Menschenmassen, wohin das Auge blickte, teils ging es nur im Schneckentempo, teils gar nicht durch die Gänge. Doch das hatte ich erwartet. Leider begann die Messe auch mit einer traurigen Nachricht. Emily Bold musste krankheitsbedingt ihre Teilnahme absagen, dabei hatte ich mich schon so auf ihr Meet & Greet gefreut – auch an dieser Stelle noch einmal gute Besserung von mir.

20181013_100906Mein Messetag begann mit einer Autorenveranstaltung. Laura Newman, die frischgekürte DSPP2018-Preisträgerin Monika Pfundmeier und die Literaturagentin Charlotte Larat diskutierten mit dem Moderator von Literaturcafe.de über den Aufbau einer Autorenmarke, sowie darüber, wie man als Autor die Qualität von Büchern sicherstellen kann. Danach ging es direkt für mich weiter zu einem Meet & Greet mit zwei weiteren bekannten Selfpublishern: J. Vellguth und Michael Meisheit (Vanessa Mansini), wo ich mir Jacquelines neuestes Werk „Der letzte Liebesbrief“ signieren ließ.

20181013_121055Im Anschluss ging der edukative Teil des Programms weiter – Halo Summer, Mira Valentin, Anika Ackermann und Laura Newman diskutierten, geleitet vom Pressesprecher von BoD, über das Schreiben von Geschichten im Fantasygenre. Leider war die Veranstaltung mit 30 Minuten bei der Anzahl von Gästen viel zu kurz, sodass leider nicht allzu viel Neues bei rumkam. Allerdings konnte ich mir nach der Veranstaltung Halos neuesten Märchenroman „Froschröschen“ signieren lassen, auf den ich mich schon sehr, sehr freue. Genauso freute ich mich darauf, danach endlich Anna Eichenbach wiederzutreffen, die auch unter „Welt aus Tinte und Papier“ bloggt, und mit der ich zusammen in mehreren Kurzgeschichtenbänden im Burgenwelt Verlag geschrieben habe. Folgt doch einfach auch ihrer Seite – vielleicht gib es dort bald große, tolle Neuigkeiten :D.

Nach der Mittagspause wollte ich eigentlich zur Signierstunde von Bianca Iosivoni gehen, doch die Schlange war so unglaublich lang, dass ich es gelassen habe, in der Hoffnung, Bianca bald mal wieder auf einer Loveletter Convention zu treffen :). Stattdessen ließ ich mir von Victoria Aveyard ihren neuesten Roman „Wütender Sturm“, sowie „Die rote Königin“ signieren. Falls Euch auf den späteren Messebildern bald auffällt, dass da zwei Ausgaben des Buches vorhanden sind, seid wachsam – das hat einen Sinn (vielleicht ist sie ja nicht für mich? :D).

20181013_161538(0)Danach ging es Schlag auf Schlag weiter. Zuerst besuchte ich ein Meet & Greet mit (u.a.) der frischgebackenen Skoutz-Award-Gewinnerin Caroline Brinkmann, von der ich mir endlich „Die Vereinten“ signieren ließ, lauschte für einige Zeit der Lesung von J. Vellguth aus „Der letzte Liebesbrief“, und ließ mir auch noch die neue Anthologie des Drachenmond Verlages vom Covergott Alexander Kopainski signieren. Seine Cover bezaubern mich einfach immer aufs Neue, und gehören – aus meiner Sicht – zu den besten.

20181013_172002Bevor ich mich dem Abendprogramm widmete, stand noch eine letzte Veranstaltung auf dem Programm. Der chinesische Science-Fiction Superstar Cixin Liu sprach im Pavillon mit Literaturkritiker Denis Scheck, zudem waren eine Dolmetscherin, die Literaturübersetzerin und ein Sprecher für die Lesung der deutschen Passagen zugegen. Cixin Liu lobte die Frankfurter Buchmesse als größte der Welt, es freue ihn, dass so viele Menschen zusammenkommen, weil sie Bücher lieben. Ein schöner, gelungener Abschluss für den regulären Messetag.

20181013_193746.jpgDann, dann endlich, war es soweit. Es war Zeit für Otto! Im Congress Center stellte er seine Biografie „Kleinhirn an alle“ vor und sang kleine Lieder. Standing Ovations, eine Anmoderation von Bärbel Schäfer, und eine gewisse Toleranz der Veranstalter dafür, dass er 15 Minuten überziehen durfte, rundeten den Auftritt ab. Ein rundum gelungener Abend, der mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Auch am letzten Messetag werde ich übrigens den Saal bevölkern, denn er ist auch der traditionelle Veranstaltungsort der Deutschen Cosplay Meisterschaft, auf die ich mich bereits sehr freue.

 

[FBM2018] Tag 3 – Von imaginären Freunden und musizierenden Bäumen

20181012_110645Bevor es heute in das stressige Wochenende auf der Messe geht, habe ich es auch gestern noch einmal etwas ruhiger angehen lassen und schlenderte erstmal etwas durch die Hallen, bevor ich meine erste Veranstaltung besuchte. Der Kabarettist und Demotivationstrainer Nico Semsrott – auch für die ZDF Heute Show tätig und Kandidat der Partei „Die Partei“ für die Europawahl 2019 – präsentierte den „Kalender des Scheiterns“, und trug zugleich Auszüge seiner Programme vor. Erwartungsgemäß sehr lustig – und bereits jetzt ein kleines Highlight meines Messejahres.

20181012_121232Im Anschluss besuchte ich eine Buchvorstellung von Juli Zeh, deren neuer Roman „Neujahr“ vor drei Wochen veröffentlicht wurde und bereits auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste stand. Mit viel Witz stellte sich die Autorin den Fragen des Moderators. Das Publikumsinteresse war riesig – die erste wirklich überfüllte Veranstaltung, die ich besucht habe. Ob das allerdings ihren Büchern, oder vielmehr den neuen politischen Nachrichten aus Brandenburg geschuldet ist, kann ich nicht abschließend beurteilen.

20181012_124509Direkt danach ging es für mich bei einer Lesung am Amazon-Publishing stand weiter. Die Erfolgsautorin Ellin Carsta (auch Petra Mattfeldt und Caren Benedikt) las aus ihrem historischen Roman „Die heimliche Heilerin“, eine Lektorin von Amazon Crossing aus der englischen Übersetzung „The Secret Healer“. Spannend waren vor allem die extremen Unterschiede in den Coverversionen der Ausgaben in beiden Ländern, die vor allem mit dort herrschenden unterschiedlichen Trends und Vorlieben seitens des Verlages begründet worden sind.

20181012_130819Dann war es auch bereits Zeit für ein Kinderbuch. „Snuffi Hartenstein und sein ziemlich dicker Freund“ heißt das neue Werk des „Sams“-Autors Paul Maar. Zusammen mit der Illustratorin und der Lektorin präsentierte er das Buch und las einige Passagen vor – es wurden auch ausgewählte Bilder gezeigt. Zudem wurde etwas über die Entstehungsgeschichte und über Schwierigkeiten bei der Illustration von imaginären Freunden in verschiedenen Dimensionen geplaudert. Dabei machte vor allem Paul Maar einen unglaublich sympathischen und geerdeten Eindruck.

20181012_165005Als letzte Veranstaltung des Tages wollte ich eigentlich eine Diskussion mit Denis Yücel besuchen, doch da der Pavillon bereits wegen Überfüllung geschlossen war, nahm ich an einem Gespräch mit dem amerikanischen Autoren Paul Beatty zu seinem Buch „Der Verräter“ teil, für das der Autor 2016 den „Man Booker Prize“ erhielt. Auffallend war, dass der Autor mit den hochgestochenen, teils gesellschaftspolitischen Fragen, vor allem zur Political Correctness, des Moderators – der anscheinend zu viel in das Buch hineininterpretiert hat – wenig anfangen konnte. Umso sympathischer und ehrlicher war der Auftritt des Autoren, der schlichtweg betonte, dass er einfach nur das richtige Wort genutzt hat, um Dinge zu beschreiben, ohne sich über Interpretationsspielräume und Provokationen Gedanken zu machen.

Da ich zwischen den Veranstaltungen viel Zeit hatte, besuchte ich unter anderem ein kurzes Meet & Greet mit Caroline Brinkmann (da ich das Buch vergessen hatte, kommt heute noch eines), eine Signierstunde zur neuen Anthologie beim Drachenmond Verlag und spontan eine Signierstunde von Ralph Ruthe, der mir einen musizierenden Baum in einen Collegeblock zeichnete. Besonders freute mich auch, im offiziellen Mira-Programm für den Herbst/Winter auf zwei Seiten die Vorschau zu „Die Klosterbraut“ zu finden, ein im Januar erscheinender Roman von Manuela Schörghofer. Die Bilder davon reiche ich Euch in den Messeimpressionen nach der Messe nach, sie würden sonst den Post hier sprengen.

Am heutigen Messesamstag freue ich mich – neben der Abendveranstaltung mit Otto Waalkes – vor allem auf Halo Summer, deren Roman Aschenkindel eines meiner Jahreshighlights 2016 war.

[FBM2018] Tag 2 – Von Enttäuschungen und großen Siegen

Auch am Messedonnerstag betrat ich (nach fast vierzig Minuten Verspätung mit dem Zug, was mich das Frühstück kostete) erneut um genau 09:00 Uhr die Messehallen. Warum ich mich so gehetzt hatte, erschloss sich mir bereits kurze Zeit später nicht, da ich ziemlich enttäuscht feststellen musste, dass meine erste geplante Veranstaltung des Tages nicht stattfand. Obwohl im Messeprogramm um 09:30 eine Buchvorstellung zu den NSU-Prozessen auf dem Blauen Sofa eingetragen war (auch direkt um 09:30 noch), sollte das Programm dort laut deren eigenem Plan erst um 10 beginnen. Noch enttäuschter als von dem Ausfall der Veranstaltung, war ich aber von den Reaktionen der dortigen 20181011_100830Sendungsleitung, die darauf verwies, man hätte ja die Flyer des Standes als Programm lesen können, und der die Verantwortung für die Eintragungen in der Messe-App auf die Messe schob. Aus Frust besuchte ich daher um 10 Uhr einen Vortrag zur DSGVO mit einem Rechtsanwalt des Börsenvereines, der einen guten Überblick lieferte, aber wenig Neues brachte – und auch sehr vage blieb, damit er nicht als Rechtsberatung ausgelegt werden konnte.

20181011_120716Im Anschluss lief ich etwas durch die Hallen und traf auf Ava Reed und Nina MacKay, von denen ich mir direkt die mitgebrachten Bücher signieren ließ, um das Wochenendprogramm etwas zu entlasten. Dann stand auch schon die zweite Veranstaltung des Tages an – eine Buchvorstellung von Stephan Thomes „Gott der Barbaren“, ein historischer Roman, der in China spielt. Der Roman stand ebenfalls auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2018. Im Gespräch mit Literaturkritiker Denis Scheck punktete der Autor nicht nur mit Witz, sondern auch mit Episoden aus seinem eigenen Leben, das den Grundstein für sein Faible für den asiatischen Raum legte.

20181011_135532_001Nach dem Mittag begab ich mich zum obligatorischen Highlight des Messedonnerstags – der diesjährigen Verleihung des Kindle Storyteller Awards. Nach der Vorstellung der Jury (mit B. C. Schiller und Franziska van Almsick) und einer Art Poetry-Slam-Einlage ging es auch direkt in die vollen, und die Nominierten für den Storyteller Award und den Storyteller X Award wurden vorgestellt. Die Preise gingen an: Lemonbits (Corinna Rindlisbacher) mit „Die Monstertrickserin“ (Storyteller X) und Ella Zeiss: „Wie Gräser im Wind: Tage des Sturms“ (Storyteller). Besonders über die Preisträgerin des Storyteller Awards freute ich mich sehr, da einerseits 20181011_152307Ella Zeiss ein Pseudonym der Autorin Elvira Zeißler ist, die ich bereits im Rahmen der Loveletter Convention als sehr sympathische, nette und bodenständige Autorin kennengelernt habe, und andererseits, da mich das Genre des historischen Romans fasziniert. Beide Preisträger zusammen mit der Jury findet ihr auf dem Foto oben rechts, die Bücher der Shortlist inklusive der Gewinnertitel unten links. Nach der Verleihung fand standesgemäß ein kurzer Sektempfang statt, bevor die Nominierten und Preisträger dann Leseexemplare der Shortlisttitel für Leser und für die Presse signierten – vielen Dank an dieser Stelle auch an Kindle Direct Publishing für die Bereitstellung der Lese-/Signierexemplare.

20181011_171221Danach besuchte ich die offizielle Signierstunde von Lin Rina, deren Buch „Animant Crumbs Staubchronik“ ich gestern ja erst rezensiert habe. Zum Abschluss nahm ich noch ein Gespräch mit Jonas Jonasson am Spiegel-Stand mit, das erstaunlich schlecht besucht war, wenn man die Popularität des Autoren berücksichtigt. Davon ließ er sich allerdings nicht beirren, und war unglaublich eloquent und witzig. Eigentlich hatte ich ja geplant, danach noch als Abendveranstaltung die Verleihung der Frankfurter Buchmesse Film Awards zu besuchen, ließ sie aber dann doch aus, um mit den Kräften etwas zu hausieren. Ohnehin steht im Laufe der Woche am Samstag ja noch eine Abendveranstaltung auf dem Programm – die Vorstellung der Autobiografie von Otto Waalkes. Das wird ein Spaß!

[FBM2018] Tag 1 – Ein Auftakt nach Plan

Endlich Buchmesse, endlich Mittwoch. Auch wenn es bereits heute so viele interessante Termine gab, ließ ich es doch insgesamt ruhig angehen, um nicht gleich alle Kraftreserven für die Woche zu verschwenden.

Nachdem ich um 5 aufgestanden war und noch eine Rezension geschrieben hatte, ging es um 6:50 für mich los Richtung Frankfurt – und pünktlich kurz vor neun Uhr betrat ich die heiligen 20181010_102150(0)Hallen. Nachdem ich mich etwas umgesehen hatte, ging es auch direkt zur ersten Veranstaltung des Tages: „The Art of Dressmaking“. darkdirndl, ein preisgekröntes deutsches Kostümstudio, stellte eine Rekonstruktion der Diamond Jubilee Robe von Queen Victoria vor. Da ich zu dem frühen Zeitpunkt der einzige Besucher am Stand war, nahm sich die Inhaberin viel Zeit, um auf alle meine Fragen zu antworten, und mir eine Ausstellung des Studios mit dem Namen „Story Behind the Dress“ ans Herz zu legen. Hochinteressant – sowohl für Mode, als auch für Geschichtsliebhaber.

20181010_113808Im Anschluss nahm ich mir die Zeit, Freunde und Bekannte zu treffen, zum Beispiel die Autorin Anna Hinz, und besuchte auch den Kunstanstifter Verlag. Danach ging es zur obligatorischen Vorstellung des diesjährigen Trägers des deutschen Buchpreises auf dem blauen Sofa. Inger-Maria Mahlke erzählte von ihrem Roman „Archipel“ und las auch eine kurze Passage, die so kraftvoll, so prägnant, aber vor allem so melodisch war. Da saß jedes Wort, jede Silbe passte sich in den Lesefluss ein. In jedem Fall eine würdige Preisträgerin, und eine ganz, ganz starke literarische Stimme.

20181010_130837(0)Nachdem ich etwas durch Halle 3.0 geschlendert war, und ganz viele Fotos gemacht habe, besuchte ich meinen letzten Termin am Vormittag. Die Autorin und Journalistin Evi Simeoni stellte bei der FAZ das Buch „Vier Beine tragen meine Seele“ vor, das sie zusammen mit der überragenden Dressurreiterin Isabell Werth geschrieben hat. Es ist gleichsam eine Chronik von Isabells Leben, als auch eine Betrachtung des Dressursports der letzten Jahrzehnte. Eine Geschichte, von einer so starken Verbindung von Mensch und Tier, die einzigartig ist, und daher unnachahmliche Erfolge hervorgebracht hat. Auf diese Veranstaltung hatte ich mich als Pferdefan schon lange gefreut – und wer weiß, vielleicht zieht das Buch demnächst auch irgendwann bei mir ein.

20181010_165208Im Anschluss machte ich eine längere Pause, unterhielt mich mit anderen Autoren und Bloggern, aß etwas und genoss das Gefühl, auf der Messe zu sein, die heute noch angenehm leer war. Am frühen Nachmittag besuchte ich ein Meet & Greet, das spontan in meinen Kalender gerutscht war, nachdem sich die Bestsellerautorin der Valerie-Lane-Reihe Manuela Inusa kurzfristig für einen Messebesuch entschieden hatte. Manuelas Bücher lese ich mittlerweile seit Jahren, und freute mich daher umso mehr, mit einigen anderen Bloggern zusammen mit ihr mal wieder ins Gespräch zu kommen. Aufgrund der tollen Atmosphäre wurden aus der geplanten halben Stunde schnell zwei Stunden, bevor wir alle zu weiteren Terminen aufbrachen. Im Anschluss stieß ich bei Amazon 20181010_174753Publishing auf Petra Durst-Benning an, die den Meilenstein von 1.000.000 Lesern im englischsprachigen Raum über Amazon Crossing erreicht hat, feierte bei Carlsen den gelungenen Messeauftakt, und ließ bei georgischem Weißwein und Livemusik (Jazzpiano) den Messetag geruhsam ausklingen, bevor ich mich auf den Rückweg machte (und bereits am ersten Tag Verspätung hatte).

Obwohl es heute „nur“ mit der Fahrt 14 entspannte Stunden waren – das wird an den Tagen mit Abendveranstaltungen und/oder Besuchermassen noch ungleich anstrengender – bin ich doch leicht müde :). Morgen freue ich mich auf Signierstunden beim Drachenmond Verlag, die Verleihung des Kindle Storyteller Awards und die ein oder andere Buchvorstellung. Die restlichen Fotos, die ich außerhalb der Veranstaltungen geschossen habe, werde ich Euch nach der Woche in mehreren Galerien zeigen – hier würden sie den Artikel sprengen.

 

[Buchgedanken] Lin Rina: „Animant Crumbs Staubchronik“

Pünktlich zur in wenigen Stunden startenden Buchmesse, möchte ich Euch noch ein Buch vorstellen und freue mich schon darauf, morgen die Autorin persönlich in Frankfurt zu sehen.

In den letzten Tagen habe ich „Animant Crumbs Staubchronik“ von Lin Rina gelesen. Das Werk ist 2017 im Drachenmond Verlag erschienen und als (die erste Überraschung!) historischer Liebesroman einzuordnen.

51Af3k0XONL._SX348_BO1204203200_Animant Crumbs Mutter wünscht sich nichts sehnlicher, als den perfekten Ehemann für ihre Tochter zu finden. Doch diese ist die endlosen Bälle, Korsette und Kleider leid. Viel lieber lebt sie in einer Welt aus Büchern, und bemüht sich, der Realität mit Scharfsinn und Sarkasmus aus dem Weg zu gehen. Bis ihr eintöniges Landleben auf einen Schlag endet, und Ani ein unwiderstehliches Angebot bekommt. Ein Monat London, eine Arbeitsstelle in einer riesigen Bibliothek. Alles könnte perfekt sein, wäre da nicht der garstige Bibliothekar, der ihr das Leben zur Hölle macht – und sie in ein ungekanntes Gefühlschaos stürzt.

„Animant Crumbs Staubchronik“ spielt im England des Jahres 1890, gegen Ende des viktorianischen Zeitalters – und überraschte mich vollends. Durch die häufige Kategorisierung als Fantasy-Roman hätte ich unter Berücksichtigung der Erzählzeit ein Steampunk-Werk erwartet und keinen historischen Liebesroman.

Das Setting ist einfach traumhaft schön und malerisch. Das viktorianische London, die Universität, die Bibliothek, die einzelnen Soireen, Gesellschaften, Bälle – und auch das beschauliche Landleben. Die Autorin schafft hier Bilder, die dem Leser erlauben, sich in eine Welt wegzuträumen, die an der Schwelle zum Fortschritt stand. In eine Zeit vor den Weltkriegen, aber mit anderen Problemen, die auch kurz in der Geschichte angerissen werden.

Auch die Protagonisten überzeugen mich im Ergebnis – gerade Thomas Reed. Sie alle haben Stärken und Schwächen und entwickeln sich im Laufe der Geschichte, auch in den Nebenrollen (zum Beispiel im Falle von Anis Mutter). Auch wenn einige Handlungen für mich nicht nachvollziehbar und unlogisch bleiben, gelingt es Lin Rina jedoch, die Gefühle und Motive der Protagonisten klar darzustellen. Hierbei begeistert mich vor allem die unglaubliche Darstellung der Verliebtheit, des Gefühlschaos von Ani in der zweiten Hälfte des Buches. Durch die geschickt gewählte Erzählperspektive erlebt man die Gefühle aus erster Hand, leidet, lacht und freut sich mit der Protagonistin, und kann sich gut mit ihr identifizieren.

Zwar ist die Handlung teils vorhersehbar, was sowohl am Genre, als auch an den teils spoilernden Kapitelüberschriften liegt (man hätte sie einfach weglassen können), bleibt jedoch spannend. Durch einige unerwartete Wendungen, die die Autorin über die Nebenhandlungsstränge einbaut, gelingt es ihr, den Spannungsbogen zu halten.

Das Ende ließ mich jedoch etwas unbefriedigt zurück. Der Ausgang der Geschichte, den ich grundsätzlich sehr mag, kam zu schnell, war ein zu heftiges Auf und Ab, und wurde auch erneut durch die Kapitelüberschriften bereits vorweggenommen. Nach einem Wendepunkt direkt die Auflösung zu bringen, ist in Hinblick auf die Dramaturgie der Geschichte aus meiner Sicht schlichtweg zu direkt, hier hätten es durchaus noch ein, zwei Kapitel mehr sein können – vor allem, wenn man den Zeitsprung in der Erzählzeit bedenkt.

Lin Rinas Schreib- und Erzählstil ist unaufgeregt und einfühlsam, und lässt sich wirklich gut und flüssig lesen. Er transportiert die Gefühle und Handlungen und fesselt den  Leser an die Seiten. Zudem ist auch anzumerken, dass sich um eine authentische Sprache bemüht wurde, hier jedoch trotzdem einige modernere Wörter und Redensarten eingeflossen sind – es hält sich aber noch im tolerablen Rahmen.

Dem Lektorat und Korrektorat sind einige Fehler durchgerutscht, die aber nicht so gravierend sind, dass sie den Lesefluss stören. Das Cover hingegen ist atemberaubend schön, ein absoluter Eyecatcher, und vielleicht meine Lieblingsarbeit der Designerin Marie Graßhoff. Auch der Buchsatz ist, erwartungsgemäß, gelungen und punktet mit kleinen Verzierungen.

Obwohl es viele kleine Kritikpunkte gibt, vieles, was man noch optimieren könnte, stört mich das nicht wirklich (die zweite Überraschung!) . Ich weiß nicht genau, woran es liegt, aber ich habe mich trotzdem etwas in das Buch verliebt. Ob es die Leichtigkeit der Sprache war oder das unbeschwerte, glanzvolle Leben? Ob es die glorifizierte Welt der Bücher war oder die Gefühlsflut? Ich kann es nicht sagen, weiß lediglich, dass ich das Buch in vollen Zügen genossen habe.

Mein Fazit? „Animant Crumbs Staubchronik“ ist ein toller Liebesroman, der vor allem mit dem malerischen Setting und den Gefühlen der Protagonisten punkten kann. Zwar hat er auch kleinere Schwächen, fesselt den Leser aber dennoch an die Seiten. Für Liebhaber des Genres bedenkenlos zu empfehlen.

[FBM2018] Messeplanung

Mit Riesenschritten nähert sich die Buchmesse – und ich kann es kaum noch erwarten :). In den letzten Tagen habe ich endlich meine Messeplanung finalisiert – und natürlich hänge ich Euch als Bilder mal wieder meine vollgestopften Terminlisten an – dieses Mal habe ich die Zeiten teils drei Mal verplant (und hätte es am Samstag um 12:00 Uhr und um 14:00 sicher auch fünf, sechsmal befüllen können. Aber keine Angst – ich werde nicht alle Termine wahrnehmen, sondern  mich schlussendlich je nach Lust und Laune für einige wenige am Tag entscheiden – damit ich auch noch die Zeit habe, viele tolle und nette Kollegen und Bekannte zu treffen – also wer noch Lust auf einen Kaffee hat – meldet Euch einfach!

Bevor ich die gesammelten Listen poste, hier noch einige ausgewählte Highlights 🙂

  • Preisverleihung des Kindle Storyteller Awards (Donnerstag, 13:00 Uhr)
  • Denis Yücel: „Für das Wort und die Freiheit“ (Freitag, 16:00 Uhr)
  • Cixin Liu: „Die drei Sonnen“ (Samstag, 17:00 Uhr)
  • Otto Waalkes (nur mit Zusatzticket): „Kleinhirn an alle“ (Samstag, 19:00 Uhr)
  • Victoria Aveyard: „Wütender Sturm“ (Sonntag, 12:00 Uhr)

Und es gibt noch so viel mehr. Zur Messe kommen (unter anderem) berühmte Autoren wie Jonas Jonasson, Jussi Adler-Olsen, Anna Todd, Cecilia Ahern, Sebastian Fitzek, Frank Schätzing, Kai Meyer – Fan Favourites wie Halo Summer, Nina MacKay, Ava Reed, Lin Rina, Marah Woolf, Poppy J. Andersson und Emily Bold – Politiker wie Winfried Kretschmann, Ralf Stegner, Julia Klöckner, Dorothee Bär und Gunther Adler – und nicht zuletzt Medienschaffende wie LeFloid, Claus Kleber oder Dunya Hayali.

Natürlich kann man nicht alle sehen und alles besuchen – aber für jeden, der noch Inspiration braucht, hier meine gesammelten Termine (der Tag steht jeweils unten auf dem Spreadsheet :D).

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Jetzt kann die Buchmesse kommen – ich freue mich schon auf Euch alle :D.

[Buchgedanken] Mona Kasten: „Begin Again“

In den letzten Tagen habe ich (endlich) „Begin Again“ von Mona Kasten gelesen, den Auftakt zu ihrer erfolgreichen „Again“-Reihe. Das Buch ist 2016 bei Lyx in der Bastei Lübbe AG erschienen und dem Genre New-Adult-Liebesroman zuzurechnen.

41RayocONLL._SX312_BO1204203200_Neuer Name, neue Stadt, neue Frisur – ein kompletter Neubeginn, fernab von ihrer dunklen Vergangenheit. Das ist Allie Harpers sehnlichster Wunsch, als sie für ihr Studium gegen den Willen ihrer Eltern in die Kleinstadt Woodshill zieht. Damit ihr Traum nicht bereits zu Beginn scheitert, muss sie in eine Wohngemeinschaft mit Kaden White ziehen. Der Badboy ist zwar unfassbar attraktiv, aber mindestens genauso unausstehlich – und stellt direkt zu Beginn eine ganze Reihe an Regeln auf. Die wichtigste: Wir fangen nie etwas miteinander an. Doch Allie merkt schnell, dass sich hinter Kadens grober Fassade viel mehr verbirgt, als zunächst angenommen. Und je besser sie ihn kennenlernt, umso schwerer fällt es ihr, das heftige Prickeln zwischen ihnen zu ignorieren.

Ich kann mir nicht erklären, weshalb es so lang gedauert hat, bis Monas Bücher sich in meinem SuB nach oben gekämpft haben – schließlich ist man in den letzten Monaten an Mona Kasten ja kaum vorbeigekommen, wenn man eine Buchhandlung betreten hat. Ihre „Save“-Reihe hat schließlich nicht nur die Herzen der Leser, sondern auch die Spiegel-Bestsellerlisten erobert, und Mona Kasten zu einer der gefragtesten Autorinnen des Genres gemacht. Umso froher bin ich darüber, dass ich nun endlich auch eines der Werke gelesen habe. Und – es hat sich gelohnt!

Schon mit Beginn des Werkes bin ich Allie komplett verfallen – ich meine, wer Taylor Swift liebt, hat bei mir als Taylor-Swift-Superfan ohnehin gewonnen. Aber auch abseits des grandiosen Musikgeschmacks hat sie mich als Protagonistin komplett beeindruckt. Sie zeigt Stärken und Schwächen, ist loyal, verletzlich, treu und – auf eine positive Weise – auch leicht verrückt. Man kann sich mit ihr identifizieren, leidet, lacht und weint mit ihr. Dies alles wird durch die gelungene Auswahl der Erzählperspektive perfekt unterstützt. Endlich mal ein Buch in dem Genre, das nur eine Ich-Perspektive nutzt! Trotz – oder gerade wegen – der fehlenden eigenen Erzählperspektive schafft die Autorin es, Kaden als Love Interest mysteriös zu gestalten – und ihn nur langsam, nach und nach dem Leser und Allie vorzustellen, was der Spannung zuträglich ist.

Auch wenn die Handlung genrespezifisch bedingt teils vorhersehbar ist, gelingt es Mona Kasten jedoch, durch mehrere unerwartete Wendungen den Leser immer mal wieder aufs Glatteis zu führen, immer neue Probleme und Konflikte zu kreieren, die sich aber in keinem Fall konstruiert, sondern immer natürlich anfühlen. Dadurch wird die Spannung dauerhaft gehalten. Auch das Setting vermag vollends zu überzeugen. Eine amerikanische Kleinstadt mit unberührter Natur – Mona Kasten schreibt nicht nur über Freiheit, man hat als Leser sogar den Eindruck, diese auch zu fühlen.

Angenehm überrascht bin ich auch davon, dass nur sporadisch erotische Passagen auftauchen, dem Buch die Schwerpunktsetzung gut gelingt. Das Knistern, die Anziehung ist spürbar und wird gut transportiert – übrigens nicht nur zwischen den Hauptprotagonisten. Der Autorin gelingt es, auch den Nebencharakteren eigene Motive und Handlungen, eigene Geschichten zu geben – hier sehe ich noch viel Potential für die Folgebände, und hoffe, dort noch mehr über Dawn und Spencer zu lesen.

Die Buchgestaltung ist erwartungsgemäß überzeugend, Lektorat, Korrektorat und Buchsatz haben sauber gearbeitet. Vollkommen begeistert bin ich jedoch von dem Cover – ein wahrer Eyecatcher, mit einer leichten und hochwertigen Prägung auf Cover, Buchrücken und Coverrückseite.

Mein Fazit? Mona Kasten gelingt mit „Begin Again“ ein in allen Punkten überzeugender New-Adult-Liebesroman, der vor allem durch tolle Protagonisten, ein wundervolles Setting und ein spürbares Prickeln begeistert. Ich kann die Folgebände kaum erwarten und schiele schon einmal perspektivisch auf die bald anstehenden Jahreshighlights – vielleicht komme ich nicht umhin, Mona dort ebenfalls ein Plätzchen einzuräumen.

 

[FBM2018] Book Haul zur Messevorbereitung

In den letzten Tagen trudelte erneut Buchpost ein – dieses Mal zur Vorbereitung der Frankfurter Buchmesse – und ich habe meine Buchkaufbegrenzung nur knapp verfehlt :D. Mit dabei sind: Nina MacKay, Halo Summer, J. Vellguth, Ava Reed und Caroline Brinkmann.

Ich freue mich schon sehr darauf, die Bücher alle zu verschlingen, und die Autorinnen auf der Messe zu treffen. Das wird eine tolle nächste Woche! Und nun – ohne weitere Vorrede – hier die neueingetroffenen Schmuckstücke :).

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Wen von Euch sehe ich denn noch alles auf der Messe? 🙂

Ran an den SuB mit Ava 2018 – Oktober

Ein neuer Monat, ein neues Thema. Dieses Mal ist es ganz einfach gehalten: Gewählt dürfen nur Bücher werden, die mindestens bereits seit zwei Monaten auf dem SuB schlummern.

Auch in Vorbereitung der Buchmesse habe ich mich dabei für folgende drei Bücher entschieden.

  • Lin Rina: „Animant Crumbs Staubchronik“
  • Nina MacKay: „Teenie Voodoo Queen“
  • Sabine Giebken: „Wolkenherz – Die Spur des weißen Pferdes“

Besonders auf die „Staubchronik“ bin ich bereits sehr gespannt, das Cover verzaubert mich jedes Mal aufs Neue. Wer sich übrigens einen Überblick verschaffen möchte, wie weit ich bei der Challenge bin, sei auf *diese Seite* verwiesen :D.

Hier noch die Cover meiner Oktobertitel – und allen einen schönen Lese- und Messemonat!