Nachdem ich bereits vor einigen Wochen den ersten Teil der Trilogie (erneut) gelesen habe, war nun endlich Teil 2 an der Reihe. Die Besprechung zum Vorgänger, „Die Rebellin“, kann *hier* abgerufen werden. *Hier* findet ihr zudem die Besprechung zum Prequel-Band „Magie“
~~~ Hinweis: Die folgende Besprechung kann Spoiler zum Vorgängerband beinhalten ~~~
„Die Novizin“ erschien in Deutschland erstmals 2006 bei Blanvalet, im Original wurde der Roman unter dem Titel „The Novice. The Black Magician Trilogy Book Two“ 2002 bei Voyager / Harper Collins Australia veröffentlicht. Das mir vorliegende Taschenbuch entstannt mittlerweile der 20. Auflage, und ist – wenn auch sehr schwer – am ehesten dem Genre High Fantasy zuzuordnen.
Nachdem Sonea in die Gilde der Magier aufgenommen wurde, beginnt ihre Ausbildung als Novizin. Schnell stellt sich heraus, dass sie weitaus stärker als ihre Mitschüler ist. Dies – und ihre niedere Herkunft – machen sie sofort zum Ziel des Gespötts ihrer Kameraden. Doch ihre eigenen Probleme sind nichts im Vergleich zu dem Geheimnis, das sie, ihr Mentor, und der Administrator der Gilde hüten. Wissen, das so gefährlich ist, dass niemand davon erfahren darf. Und alles scheint perfekt. Bis zu dem Tag, als der Hohe Lord Akkarin Sonea in seine Obhut nimmt.
„Die Novizin“ schließt direkt an den Vorgänger an und setzt die Handlung nahtlos fort. Man ist sofort mitten im Geschehen und trifft die liebgewonnen Charaktere aus dem ersten Teil wieder. Mir persönlich kommt in „Die Novizin“ Lord Rothen etwas zu kurz, das hat aber mit der Handlung zu tun. Abgesehen davon entwickeln sich die Charaktere konsequent weiter, man erfährt neues über sie und lernt dadurch, die alten Verhaltensweisen aus dem Vorgänger noch besser zu deuten und zu verstehen. Gut gelungen ist auch, dass durch die Reisen des Botschafters Dannyl die einzelnen Völker der magischen Welt stärker vorgestellt werden, was den Weltenbau immens unterstützt und für eine homogene Darstellung der verschiedenen Gesellschaftssysteme sorgt. Gleiches gilt für das immer besser und detaillierter ausgearbeitete Magiesystem.
Der Autorin gelingt es, durch einen flüssigen und leicht lesbaren Schreibstil und durch den nahezu konsequent gehaltenen Spannungsbogen, den Leser stark am Text zu halten. Durch das Auseinanderfallen der verschiedenen Handlungsstränge und -Orte ist verständlich, dass von einer Ich-Perspektive abgesehen wurde. Hätte man das Buch aber aus der Sicht von Sonea erzählt und mit mehreren personalen Erzählperspektiven verknüpft, hätte der Leser eine noch stärkere Bindung zur Protagonistin haben können.
Im Vergleich zum ersten Teil fällt das Buch aus meiner Sicht marginal ab. Durch die vielen Wechsel der Handlungsorte und -Stränge, durch die dadurch entstehenden Cliffhanger, fehlt mir etwas der innere rote Faden und das Buch hat einige Längen. Nichtsdestotrotz ist es trotzdem ein insgesamt gelungener Mittelteil der Trilogie, der das hoffentlich gigantische Finale einläutet.
Die Buchgestaltung ist gelungen, insbesondere haben Lektorat, Korrektorat und Buchsatz ordentlich gearbeitet. Das Cover ist ebenfalls gut, hochwertig geprägt, fügt sich in die Reihe ein und schafft einen hohen Wiedererkennungswert. Nur inhaltlich verstehe ich es nicht ganz. Der eindeutig kriegerische Eindruck der Magierin steht im Widerspruch zu dem Grün der Robe, die den Heilern vorenthalten ist. Daher kann es sich auch nicht um Sonea handeln, deren Robe zudem mit Incals verziert ist.
Mein Fazit: „Die Novizin“ ist ein insgesamt gelungener Mittelteil der Trilogie „Die Gilde der Schwarzen Magier“. Das Buch kann vor allem mit einem gelungenen Weltenbau und tollen Charakteren punkten, die über leichte Längen bei der Handlung hinwegsehen lassen. Für Fantasy-Liebhaber bedenkenlos zu empfehlen.
Sonea ist ein ganz normales Mädchen, das auf den Straßen der Stadt Imardin ein einfaches Leben fristet. Bis zu dem Tag, als sie voller Zorn ein Mitglied der Magiergilde mit einem Stein verletzt. Aus Angst vor den mächtigen Magiern versteckt sich das Mädchen und sucht Hilfe bei den Dieben, die die Unterwelt Imardins kontrollieren. Doch schnell muss Sonea lernen, dass ihre Magie nicht nur sie selbst bedroht, sondern eine Gefahr für die ganze Stadt ist. Ein Pulverfass, das mit jedem verstrichenen Augenblick der Explosion näher rückt…



Tessia, die Tochter des Dorfheilers von Mandryn, wünscht sich selbst nichts sehnlicher, als Heilerin zu werden. Als eines Tages durch Zufall offenbart wird, dass sie über magische Kräfte verfügt, nimmt Lord Dakon die junge Frau als seine Meisterschülerin zu sich. In der gefährlichen Welt der Magie muss sie schnell lernen, ihre Kräfte zu kontrollieren, denn Kyralia steht kurz vor einem Krieg mit dem Nachbarland Sachaka.
Zur Umsetzung des Romans muss man nur wenige Worte verlieren. Cover, Buchsatz, Lektorat und Korrektorat überzeugen, wobei mir das alte cbt-Cover, das ich vorliegen habe, leicht besser gefällt als die aktuelle Blanvalet-Version (die mit den Blanvalet-Ausgaben der anderen Bücher von Trudi Canavan einhergeht) – hier zum Vergleich mal angehängt.
Marianne lebt und arbeitet in Hamburg – und hat sich frisch von ihrem Freund getrennt. Ihre Leidenschaft ist das Backen, sie arbeitet im Café Wallenstein als Kellnerin und verkauft dort auch einen Teil ihrer Kekse. Als sie eines Tages mit ihrer besten Freundin Tasha über den Hamburger Dom schlendert, überredet diese die skeptische Marianne, das Zelt einer Wahrsagerin aufzusuchen. Diese erkennt sofort, dass Marianne mit ihrem ehemaligen Freund Martin nicht glücklich werden konnte, da mehr als zwei Buchstaben ihrer Vornamen übereinstimmen. Ihre wahre Liebe jedoch, würde in Schottland auf Marianne warten.
Quest gegen das Böse. Erneut werden die Lande von Shannara von uralten Mächten bedroht, die sich die Rassen durch schwarze Magie untertan machen wollen. Und wieder legt der Druide Allanon das Schicksal der Welt in die Hände der Nachkommen von Shannara: Brin und Jair Ohmsford. Nur die Kinder von Wil Ohmsford, dem Protagonisten aus „Elfensteine“, vermögen es dank der elfischen Magie in ihren Körpern, die Welt vor der Zerstörung zu bewahren. Doch nur wenn es ihnen gelingt, die gewaltigen Kräfte zu bändigen und sich dabei selbst nicht zu verlieren, besteht noch Hoffnung für die verschiedenen Rassen.
Couture“ von Hasso Longnose. Auch wenn mich das Ende des Buches nicht restlos überzeugt hat (wie ich auch in meiner
Protagonisten aus „Das Schwert der Elfen“) und Amberle Elessedil, eine Enkelin des berühmten Elfenkönigs Eventine Elessedil, auf ihrer Suche nach dem Blutfeuer. Nur, wenn es ihnen gelingt, das Samenkorn des Ellcrys, des heiligen Baumes der Elfen, in das Feuer einzutauchen, kann der Baum wiedergeboren und die Welt vor der Vernichtung durch die Dämonen gerettet werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Denn mit jedem Tag verliert der Ellcrys weiter an Lebenskraft und immer mehr Dämonen können sich aus der Verbannung befreien. Doch auch Wil Ohmsford ist nicht ganz ohne Schutz. Ihm steht eine Waffe zur Verfügung, über die bereits sein Großvater geboten hat: die legendären Elfensteine von Shannara.
ers Shea Ohmsford, dessen ruhiges und beschauliches Leben auf einen Schlag endet, als der Druide Allanon in sein Leben tritt. Zusammen mit einer kleinen Gruppe Gefährten aller Völker macht sich Shea auf den Weg, das legendäre Schwert von Shannara zu finden und die bekannte Welt vor dem Untergang zu bewahren. Einzig die Macht des Schwertes kann den bösen Hexenmeister Brona vernichten, dessen Armeen alle Völker der Welt bedrohen – und nur einer kann diese legendäre Waffe führen : Shea Ohmsford.