[FBM2025] Tag 5 – Ein krönender Abschluss

Bevor es ab morgen dann mit Neuzugängen und Buchbesprechungen weitergeht, möchte ich Euch heute noch vom letzten Tag der Frankfurter Buchmesse berichten – ein krönender Abschluss mit: Valentina Fast, Christoph Kramer, Lena Kiefer, Bianca Wege, Andreas „Andy“ Möller, Prof. Elisa Hoven, Fedor Holz, Philipp Hochmair, Stella Tack, Asurelle und Josi Wismar.

Mein Tag begann dabei endlich mal wieder mit einer Signierstunde von Valentina Fast für den One Verlag (s. unten), bevor ich den ersten Fußballweltmeister des Tages traf. Auf der Bühne der Thalia Buchhandlungen stellte Christoph Kramer seinen Roman „Das Leben fing im Sommer an“ vor, sprach über seine neue Karriere als Schriftsteller und stand danach noch für Signaturen und Fotos zur Verfügung. Ein unglaublich sympathischer Auftritt – und ein Buch, das wirklich spannend klingt. Ich kann es kaum erwarten, den Roman zu lesen.

Im Anschluss besuchte ich erneut eine Signierstunde von Lena Kiefer für den LYX Verlag (s. unten) – so toll, sie wieder zu treffen -, bevor es für mich zu einer Lesung von Bianca Wege ging, die auf der Popup-Bühne in der Festhalle aus dem dritten Band der „Today“-Reihe, „Today I’ll Fall For Him“, las. Biancas Bücher stehen schon länger auf meiner Wunschliste, und die Lesung hat dafür gesorgt, dass sie dort noch deutlich nach oben geklettert sind. So ein sympathischer und toller Auftritt – und das Buch klang ebenfalls wundervoll. Verpasst habe ich dabei leider wieder die Signierstunden von Ava Reed und Julia Dippel – auch am Sonntag waren die Signierschlangen leider jeweils schon geschlossen.

Danach traf ich den zweiten Fußballweltmeister, diesmal aus einer anderen Spielergeneration, Andreas „Andy“ Möller“, der auch für Fotos zur Verfügung stand (s. unten). Als Jurist sah ich mir sodann ein Gespräch der Strafrechtsprofessorin Elisa Hoven an. Im Gespräch mit Vivian Perkovic präsentierte die sächsische Verfassungsrichterin ihr Buch „Das Ende der Wahrheit“ und sprach über Fake News, das Internet und die Rolle der traditionellen Presse. Wirklich spannend und informativ – Prof. Hoven ist einfach eine Koryphäe auf ihrem Gebiet.

Mein Nachmittag begann dann mit einem absoluten Idol von mir. In der 30-Minuten-WG von Stern und Penguin Random House stellte Fedor Holz sein Buch „All in: Besiege dich selbst und wachse über dich hinaus“ vor, sprach über sein Leben und stand danach auch für Fotos und Signaturen zur Verfügung. Fedors Pokerkarriere verfolge ich ja schon seit Beginn – ein absolutes Vorbild und Gesicht einer neuen deutschen Spielergeneration. Ich kann es immer noch kaum fassen, dass ich ihn endlich treffen durfte.

Danach stand die letzte Veranstaltung für mich auf dem Plan. Im Gespräch mit Cécile Schortmann stellte der österreichische Schauspieler Philipp Hochmair die zusammen mit Katharina von der Leyen verfasste Biografie „Hochmair, wo bist du?“ vor, las auch eine kurze Passage aus dem Buch und sprach über die Schauspielerei und sein Leben. Im Anschluss signierte er (s. unten) auch meine Ausgabe des Werkes. Zum Abschluss schlenderte ich noch etwas durch die Hallen und nahm noch an Signierstunden mit Josi Wismar und Stella Tack, die mit ihrer Illustratorin Asurelle (Olga Andriyenko) die Graphic Novel von „Kiss Me Once“ signierte, teil.

So endete die Buchmesse für mich – und der Messeblues kickte sofort rein. Daher hier jetzt noch die erwähnten Fotos von den Signierstunden und Meet & Greets.

Wen von Euch sehe ich in Leipzig? Wie soll ich die Zeit bis dahin nur durchhalten?

[FBM2025] Tag 3 – Neue und alte Bekanntschaften

Gestern stand bereits der dritte Tag der diesjährigen Frankfurter Buchmesse an – ein Tag, der für mich im Zeichen von neuen und alten Bekanntschaften stand, mit: Alexander Oetker, Daniel Donskoy, Josi Wismar, Anabelle Stehl, Lea Pietsch, Andreas Suchanek, Anja Janotta und Betty Taube.

Ab 10 Uhr fluteten gestern auch die übrigen Zuschauer die Messehallen, was diese sofort füllte, und die Ruhe der letzten Tage vertrieb. Wer für 10 Uhr angekündigt wurde, aber nicht dort war, war jedoch der Krimi-Autor Alexander Oetker. Glücklicherweise gelang es mir, ihn später im Verlauf des Tages am Stand von Hoffmann & Campe noch zwischenzuschieben – und mir von ihm „Zara & Zoe – Rache in Marseille“ signieren zu lassen. Eine tolle Begegnung – nur etwas mangelhaft in der Kommunikation der Messetermine.

Danach besuchte ich eine Lesung und Buchvorstellung des Debütromans „Brennen“ von Daniel Donskoy, den ich bereits am Mittwoch kurz treffen durfte. Im Gespräch mit der SZ las Daniel kurze Auszüge und sprach nicht nur über seine Vergangenheit, sondern auch davon, wie man sich in der Welt zurechtfindet, wie man seinen Platz in den Katastrophen und Kriegen finden kann, von denen man betroffen ist. Dabei fand er auch wichtige und richtige Worte zum aktuellen Gaza-Konflikt, plädierte für ein friedliches Zusammenleben und dafür, sich seiner Entscheidungen bewusst zu werden und in die Gefühle hineinzuhorchen und diese zu kanalisieren, was ihm mit dem Buch gelungen ist.

Im Anschluss stand der erste Fan-Moment (von vielen auf der diesjährigen Buchmesse) für mich auf dem Plan. Am Stand des EMF Verlags präsentierte die Influencerin Lea Pietsch, zu deren 1,3 Millionen Followern auf Instagram ich auch schon bereits seit Jahren gehören, ihr Vision Board Set „Dear Future Me“, und nahm sich Zeit für Fotos und Signaturen für ihre Fans. Ein unglaublich sympathisches Treffen – und genau so, wie man es bei ihrem tollen und nahbaren Instagram-Account auch erwartet hätte.

Weiter ging es dann für mich mit einer weiteren Buchpräsentation. In der 30-Minuten-WG von Stern und Penguin Random House stellte Josi Wismar den Auftaktband „Fractured Fates“ ihrer neuen Romantic Suspense Dilogie „Fallen Grace“ vor und sprach über das Schreiben, ihre Schauplätze und ihre sonstigen Hobbies – und natürlich ganz viel über das Buch, das so unglaublich klingt, dass es bei mir schon einziehen durfte. Umso mehr freue ich mich daher auch, am Sonntag Josi noch bei einer Signierstunde treffen zu dürfen – das wird toll!

Am Nachmittag dann ein fast obligatorischer Messe-Termin – zumindest war dies bestimmt bei den letzten vier, fünf Buchmessen immer ein absoluter Fixpunkt: Die Signierstunde von Anabelle Stehl für den LYX Verlag – das fühlt sich mittlerweile fast wie Heimkommen an. Von Anabelle ließ ich mir „Novel Haven – Match of Fate“ sowie die Taylor Swift basierte Anthologie „Love Poets Society“ signieren, wertete mit ihr „The Life of a Showgirl“ aus (was wir – offensichtlich – beide mögen) und machte natürlich erneut ein Foto. Ich denke mal, wir sehen uns dann in Leipzig.

Vor meinem nächsten Termin traf ich noch Anja Janotta und Andreas Suchanek, die mir bereitwillig die mitgebrachten Bücher signierten (vielen Dank!), bevor zum Tagesabschluss ein weiterer, absoluter Fan-Moment anstand. Denn für Bastei Lübbe signierte Betty Taube ihr Buch „Sag, die blauen Flecke kommen vom Spielen“. Betty folge ich bereits seit ihrer Zeit bei GNTM – und so freute es mich wirklich, sie endlich auch mal live treffen zu dürfen.

Heute steht vor allem endlich mal wieder ein Treffen mit Mona Kasten auf dem Plan – und ganz viele weitere tolle Begegnungen mit Julia Engelmann, Caroline Brinkmann und noch so vielen mehr. Der Bericht dazu folgt – vermutlich – morgen :).

[FBM2024] Tag 5 – Ein krönender Abschluss

Bevor es in der nächsten Woche mit Neuzugängen und Rezensionen weitergeht und ich irgendwann auch noch die Messeausbeute sichte, möchte ich Euch heute noch einige Impressionen vom fünften Tag meines Besuches auf der Frankfurter Buchmesse zeigen, mit: Anabelle Stehl, Christina Wermescher, Alicia Zett, Lilly Lucas, Yasmin Shakarami, Josi Wismar, Bianca Iosivoni, Lea Kaib, Tina Lurz, Ursula Poznanski, Bülent Ceylan und Evren Gezer.

Der Tag begann dabei für mich mit zwei aufeinanderfolgenden Buchvorstellungen in der 30-Minuten-WG von Stern und Penguin Random House. Zuerst nahm hierbei die unglaubliche Yasmin Shakarami auf der Bühne Platz, die ich am Freitag ja schon bei ihrer Signierstunde treffen durfte. Im Gespräch mit – der ebenfalls tollen – Tina Lurz stellte Yasmin ihren Roman „Sturmflirren“ vor und sprach darüber, was das Buch persönlich für sie bedeutet, über ihre Erlebnisse auf der Recherchereise nach Dubai und teaserte bereits ein nächstes Projekt an. Ich bin jedenfalls schon unglaublich gespannt!

Im Anschluss ging es sogar mit zwei Autorinnen weiter. Bianca Iosivoni und Josi Wismar – frisch gekürte Booktok-Autorin des Jahres (herzlichen Glückwunsch!) – stellten im Gespräch mit der bekannten Buchbloggerin Lea Kaib ihre Neuerscheinungen vor und sprachen über ihre Liebe zu und die Recherchereisen nach Kanada, dem Setting ihrer aktuellen Romane. Ein unglaublich spannendes Thema, das sicherlich bei uns allen das Fernweh geweckt hat.

Danach führte mich mein Weg zu meinem ersten – und einzigen – Termin im Frankfurt Pavillon. Dort stellte nämlich Ursula Poznanski ihren neuesten, dystopisch anmutenden Jugendthriller „Scandor“ vor und las aus dem Roman – einfach hochspannend und super interessant. Direkt anschließend ging es weiter mit einer Veranstaltung auf der nahgelegenen Open Stage, auf der Bülent Ceylan im Gespräch mit Evren Gezer seinen komödiantischen Krimi „Yallah Mord!“ vorstellte und eine kurze Passage daraus – erwartbar humorvoll – las.

Die zweite Tageshälfte verbrachte ich dann bei Signierstunden und Meet & Greets, traf Freunde und schlenderte durch die Hallen. Dabei lernte ich am Stand der Emons Verlag GmbH endlich einmal Christina Wermescher persönlich kennen, und konnte auch bei der Verlagsgruppe Droemer Knaur die Autorinnen Lilly Lucas und Alicia Zett treffen und mir von Alicia den dritten Band ihrer „Liebe ist“-Trilogie um das Internat Schloss Mare signieren lassen. Mein offizielles Programm endete daraufhin mit einem krönenden Abschluss: einer Signierstunde der wundervollen Anabelle Stehl für den LYX Verlag, die ich ja bereits am Freitag treffen durfte – mehr oder minder ein Fixpunkt der letzten Messen. Und so freue ich mich jetzt bereits auf die LBM – und das Pen and Paper mit ihr vor der SERAPH-Preisverleihung. Danach schlenderte ich noch etwas durch die Hallen, nahm an einigen Verlosungen teil und suchte mir das ein oder andere Buch bei Verschenkaktionen von PAN und vom Selfpublisher Verband aus.

Kurze Zeit später endete dann auch die FBM für mich – und der Messeblues setzte ein (und hat auch immer noch nicht nachgelassen). Glücklicherweise stehen für mich im November noch einige Lesungen an – das mildert das ganze etwas ab. Auf welches buchige Event freut Ihr Euch als nächstes?

[FBM2023] Tag 5 – Ein magischer Abschluss

Am Sonntag endete bereits die diesjährige Frankfurter Buchmesse – und auch wenn der Messeblues langsam einsetzt, freue ich mich, heute noch einmal auf einen letzten, magischen Messetag zurückzublicken, mit: Anabelle Stehl, Elias Haller, Alexander Hartung, Dirk Trost, Alicia Zett, Yasmin Shakarami, Julia Dippel, Dagmar Bittner und Rufus Beck.

Dabei begann der Tag direkt mit einem absoluten Highlight: einer Signierstunde mit der wundervollen Anabelle Stehl für den LYX Verlag. Anabelle (unten links abgebildet), ebenfalls riesiger Taylor Swift Fan, nahm sich viel Zeit für die Leser:innen, stand auch für Fotos zur Verfügung und war im Gespräch genau so sympathisch, wie man es von den ganzen Lesungen vermuten konnte. Im Anschluss besuchte ich zudem einen Talk für Amazon Publishing zum Thema „Das perfekte Verbrechen“ mit Alexander Hartung, Dirk Trost und Elias Haller, von dem ich mir auch sein neuestes Buch „Rotkäppchen lügt“ signieren ließ.

Danach ging es für mich zum ersten mal an die Open Stage. Trotz schlechtem Wetter war der Bereich gut besucht – und das lag nicht zuletzt daran, dass Julia Dippel dort ihren neuen Roman „A Song to Raise a Storm“ (Thieneann-Esslinger) vorstellte. Gemeinsam mit der Hörbuchsprecherin Dagmar Bittner las sie einige Szenen aus dem Buch – unglaublich humorvoll! Auch im Anschluss stand dann wieder eine Signierstunde auf dem Plan – für den One Verlag (Bastei Lübbe AG) signierte Alicia Zett (unten rechts abgebildet) den zweiten Band ihrer tollen „Liebe ist“-Reihe ums Internat Schloss Mare: „Wie Melodien im Wind“. Ich bin schon ganz auf die Fortsetzung zu „Wie Wellen im Sturm“ gespannt!

Mein Nachmittag begann mit einer literarischen Neuentdeckung der Messe. Nachdem ich schon öfters auf das wunderschöne Buch „Tokioregen“ (cbj) in Buchhandlungen getroffen bin, lernte ich auf der Messe am Freitag erstmals dessen hochsympathische Autorin, Yasmin Shakarami, kennen, sodass ich mich spontan entschloss, am Sonntag auch eine richtige Buchpräsentation mit ihr zu besuchen. In der 30-Minuten-WG von Stern und der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH stellte sie nicht nur das Buch vor, sondern sprach auch über ihre Zeit in Tokio, ihre Erlebnisse – und … sang? Das war das Einzige, was misslang – denn der Versuch, schlecht zu singen, war, zumindest im Vergleich zum Moderator David Baum, bereits von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Am Nachmittag wurde es dann magisch, denn ich wurde, wie viele andere, zurück in meine Kindheit versetzt. Rufus Beck, der legendäre Hörbuchsprecher der Harry-Potter-Bücher, nahm auf der Literaturbühne Platz und sprach zum 25-jährigen Jubiläum der Bücher mit Salwa Houmsi über die Anfänge der Reihe. Im Anschluss signierte er zudem noch am Infodesk Autogrammkarten – eine tolle Überraschung und ein gelungener Abschluss meiner Signierstunden und Meet & Greets: Missetat begangen!

Zum Ausklang des Tages – und der Messe insgesamt – sah ich mir dann noch einen Cosplay Catwalk auf der Open Stage an, schlenderte durch die Hallen und sog soviel Atmosphäre auf, wie ich konnte, denn bis zur nächsten Messe dauert es noch einige Zeit. Immerhin besuche ich übermorgen noch eine Lesung von Ayla Dade in Mannheim – sodass ich mich noch nicht ganz von dem Messegefühl verabschieden muss.

Was waren Eure Highlights? Welche Messe steht bei Euch als nächstes an?

[FBM2023] Tag 4 – Volle Hallen, viele Superstars und ein wahrgewordener Traum

Am Samstag stand der vierte Tag der Frankfurter Buchmesse an, ein Tag voller Superstars und mit einem sehnsüchtig erwarteten Comeback; also ein Tag mit: Otto Waalkes, Cornelia Funke, Ulla Scheler (rechts abgebildet), Sarah Sprinz, Karen M. McManus, Bianca Iosivoni, Maren Vivien Haase, Petra Durst-Benning, Jan Weiler, Tina Schlegel, Diana Menschig und Margit Ruile, also mit einer unglaublichen Vielzahl an Autor:innen – ein Wunder, dass ich wirklich alle mir vorgenommenen Termine und Begegnungen für diesen Tag geschafft habe!

Nachdem ich gleich zu Beginn des Tages Diana Menschig am PAN-Stand besuchte und Karen M. McManus (unten abgebildet) in der neuen „Meet the Author“-Area traf und mir von beiden ein Buch signieren ließ, stand als erste Veranstaltung des Tages eine Buchvorstellung von Petra Durst-Benning an, die mit „Alte Hoffnung, neue Wege“ den zweiten Band ihrer Köchinnen-Reihe in der 30-Minuten-WG von Stern und der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH vorstellte. Immer wieder ein Highlight, bedenkt man, dass Petra als eine der wenigen deutschen Autorinnen auch in den USA ein Millionenpublikum an Lesern begeistert.

Und dann … dann war es endlich soweit. Ulla Scheler ist zurück – und wie! Nach fünf Jahren Abstinenz stellte sie, ebenfalls in der 30-Minuten-WG, ihren lang erwarteten neuen Roman „Acht Wölfe“ vor, ihr erstes All-Age-Buch, das nicht nur mich restlos begeistert zurückgelassen hat, sondern auch der Auftritt auf der Bühne war erneut super sympathisch, authentisch und natürlich. Bitte mehr davon – und bitte nicht erst in fünf Jahren. Ulla ist einfach so begnadet und schafft so tolle Charaktere, die lange Zeit nachhallen. Sie hat jedes kleine bisschen Unterstützung verdient, was wir als Leser:innen ihr geben können!

Im Anschluss verschlug es mich erneut in die „Meet the Author“-Area, wo ich mir Bücher der deutschsprachigen Superstars und Bestsellerautorinnen Sarah Sprinz, Bianca Iosivoni und Maren Vivien Hasse (jeweils unten abgebildet) signieren ließ, bevor es mit einer Lesung von Jan Weiler aus „Älternzeit“ weiterging – er ist einfach immer wieder unglaublich humorvoll. Signieren ließ ich mir allerdings „Der Markisenmann“, meinen ersten Roman von ihm. Auch die Pausen zwischen den Veranstaltungen nutzte ich, um weitere Autor:innen aufzusuchen – und konnte so noch Tina Schlegel und Margit Ruile treffen und mir von ihnen „Vier Herzen am See“ und „Der Zwillingscode“ signieren lassen.

Am späten Nachmittag standen dann noch zwei von Bärbel Schäfer moderierte Veranstaltungen auf der Literaturbühne an. Den Anfang machte hier – trommelwirbel – der großartige Otto Waalkes. Er ist eine Legende, die nicht nur mühelos die Veranstaltung aus Bärbel Schäfers Händen riss, mit dem Publikum spielte und es direkt in ihren Bann zog. Sein neues Buch, „Ganz große Kunst: 75 Meisterwärke“, verkam dabei fast zur Nebensache, so sehr liebte Otto den Austausch mit den Zuhörern. Ein Auftritt zum Genießen, der zudem den Programmablauf sprengte, als Otto erklärte, jedem einen Ottifanten zeichnen zu wollen.

Und zum Abschluss gab es dann ein weiteres Comeback. Nach unglaublichen 16 Jahren kam Cornelia Funke zur FBM zurück, um ihren Roman „Die Farbe der Rache“ vorzustellen, Band 4 und Rückkehr ins Universum der „Tintenwelt“. Frenetisch gefeiert vom Publikum sprach sie über ihren Roman, aber auch über ihren Umzug aus den USA nach Italien, über die Geschehnisse auf der Welt, über Hoffnung, Freundschaft und Kreativität. Eine unglaubliche Frau – und ein wahres Vorbild für jeden.

Damit endete mein vierter Buchmessetag – der Sonntag sollte, wie geplant dann wieder entspannt werden. Doch dazu in Kürze etwas mehr.

[FBM2023] Tag 3 – Von Superstars und tollen Debüts

Und so schnell ist bereits mehr als die Hälfte der diesjährigen Frankfurter Buchmesse vorbei, denn gestern stand schon der dritte Messetag für mich an, mit Florian Illies, Terézia Mora, Daniel Kehlmann, Ellin Carsta, Friedrich Kalpenstein, Sophie Passmann, Robert Seethaler, Caroline Brinkmann, Yasmin Shakarami, Emily Bähr und Karen M. McManus. Dabei begann der Tag entspannt für mich mit einem Doppelslot an der Literaturbühne. Den Anfang machte hier Florian Illies, der im Gespräch mit Knut Cordsen sein neuestes, historisches Werk „Zauber der Stille. Caspar David Friedrichs Reise durch die Zeiten“ (S. Fischer Verlage) vorstellte – ich ließ mir im Anschluss direkt auch seinen Bestseller „1913: Der Sommer des Jahrhunderts“ signieren.

Nach ihm fand sich Térezia Mora auf der Bühne ein. Die bereits mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis (1999) und dem Deutschen Buchpreis (2013) prämierte Autorin präsentierte mit „Muna oder die Hälfte des Lebens“ (Luchterhand) erstmals einen Roman mit einer Frau als Protagonistin; erstmals einen Roman aus der Ich-Perspektive, ein Buch über die Flucht in eine und aus einer toxischen Beziehung. Auch mit „Muna“ stand Térezia Mora erneut auf der Shortlist des diesjährigen Deutschen Buchpreises, verpasste eine zweite Auszeichnung zehn Jahre nach der ersten (vermutlich) aber sehr knapp. Das Gespräch mit ihr führte Anne-Dore Krohn.

Im Anschluss fand sich ein großer Autor am Stand der Zeit ein, um sein neues Werk über einen großen Regisseur zu präsentieren. „Lichtspiel“ von Daniel Kehlmann (Rowohlt) porträtiert nämlich das Leben von Georg Wilhelm Pabst als fiktive Romanbiografie mit deutlich erzählerischer Freiheit und stellt dabei insbesondere sein Schaffen im Nationalsozialismus ins Zentrum des Buches. Im Gespräch mit Adam Soboczynski sprach der Autor hierbei vor allem über seinen Zugang zum Film und darüber, was sein Werk von einer richtigen Biografie unterscheidet – hochspannend.

Ebenfalls bei der „Zeit“ begann nach einer kurzen Mittagspause mein Nachmittagsprogramm – allerdings mit einem gänzlich anderen Thema. Sophie Passmann – Autorin, Podcasterin, Schauspielerin, Moderatorin und noch so viel mehr – präsentierte im Gespräch mit Volker Weidemann ihr neuestes und persönlichstes Buch „Pick Me Girls“ (Kiepenheuer & Witsch). Wenn man den Querschnitt der Zuhörer und Zuhörerinnen mit der Veranstaltung von Daniel Kehlmann vergleicht, hätte der Unterschied kaum krasser ausfallen können – und dennoch begeisterten beide gleichermaßen.

Meine letzte Veranstaltung des Tages war dann ein klassischer Wohlfühltermin, bin ich doch im Jugendbuch zuhause. Und wenn dann mit Karen M. McManus noch ein internationaler Superstar für die Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH auf der Bühne der „30-Minuten-WG“ Platz nimmt, ist nicht nur gute Unterhaltung sondern auch ein brechend voller Stand vorprogrammiert. Karen, die ich heute auch auf einer Signierstunde treffe, stellte dort im Gespräch mit David Baum ihr neuestes Werk „One of us is back“ vor, den Abschluss ihrer weltbekannten und bereits als Serie verfilmten Reihe zu „One of us is lying“.

Den restlichen Tag schlenderte ich durch die Hallen, ließ mir von Ellin Carsta, Friedrich Kalpenstein und Robert Seethaler noch Bücher signieren und traf auf einem Blogger-Meet & Greet der Verlage cbj und cbt endlich mal wieder Caroline Brinkmann (links), und lernte dort noch Emily Bähr und Yasmin Shakarami (rechts) kennen, die mit „Tokioregen“ nicht nur das vermutlich schönste Debüt des Jahres hingelegt hat, sondern auch noch hochsympathisch war.

Während der Sonntag ganz entspannt wird, steht mein heutiger Tag ganz im Zeichen von Signierstunden nationaler und internationaler Superstars. Doch worauf ich mich am meisten freue, ist es, endlich Ulla Scheler wiederzutreffen, die nach jahrelanger Pause mit „Acht Wölfe“ ein fulminantes Comeback feierte – mein bisheriges Jahreshighlight. Worauf freut Ihr Euch heute?

[FBM2022] Tag 3 – Viel Politik, aber auch Musik

Gestern stand auch schon der dritte Messetag, der erste Publikumstag auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse an. Mein Plan war dabei geprägt von einem starken politischen Block, mit Politikern, politischen Autoren oder politischen Büchern, aber auch von einem absoluten deutschen Musiksuperstar – mit: Anabelle Stehl, Paola Mendoza, Abby Sher, Stefanie Frida Lemke, Dmitri Glukhovsky, Bärbel Schäfer, Isabel Kritzer, Julia Dippel, Teresa Sporrer, Julia Fraczek, Nancy Faeser, Florian Prokop, Vanessa Mai und Josephine von Blueten Staub.

Den Anfang machte dabei die Buchpräsentation zu „Sanctuary“ (Loewe). Die Autorinnen Paola Mendoza, Abby Sher und die Übersetzerin Stefanie Frida Lemke stellten dabei im Gespräch mit Anabelle Stehl (stehlblueten) den dystopischen Roman über Flucht und Vertreibung vor und sprachen über Aktivismus, aktuelle politische Herausforderungen in den USA und ihre eigene Arbeit. Zudem las Frida auch eine Passage aus der deutschen Ausgabe des Buches.

Im Anschluss ging es hochpolitisch weiter. Im Gespräch mit Bärbel Schäfer präsentierte Dmitri Glukhovsky sein neuestes Buch „Geschichten aus der Heimat“, sprach aber vor allem auch über die aktuelle Lage in Russland, die Erlebnisse, die er als im Exil befindlicher Schriftsteller macht und mögliche weitere Entwicklungen in der nahen Zukunft. Erschreckend, wie nah seine dystopischen Romane sich nun der Wirklichkeit angenähert haben.

Danach ging es weiter zum Talk von Loomlight by Thienemann-Esslinger. Die Autorinnen des Verlags, Isabel Kritzer, Julia Dippel und Teresa Sporrer stellten im Gespräch mit Julia Fraczek (booksdream) ihre neuen Titel vor und sprachen über ihren Weg in den Verlag und das Autorensein an und für sich. Eine gelungene und informative Abwechslung nach den ganzen harten Themen.

Den Politblock beendete danach Nancy Faeser, Bundesministerin des Innern und für Heimat, im Gespräch mit Florian Prokop. Am Stand der Bundesregierung diskutierte sie dabei über Themen wie das Chancenaufenthaltsrecht, die Durchführung von Sportgroßereignissen in der Bundesrepublik Deutschland oder die Sicherheit kritischer Infrastruktur und stellte sich auch den Fragen aus dem Publikum.

Dann kam es auch schon zum absoluten Highlight des Tages. Die bekannte Sängerin Vanessa Mai signierte am Stand der Verlagsgruppe Droemer Knaur ihr dort erschienenes Buch „I DO IT MAI WAY“ und nahm sich Zeit für ihre Fans, machte Fotos, Selfies oder plauderte kurz mit den Leuten. Absolut sympathisch – und einfach toll. Ein wunderschönes Erlebnis, das sicherlich noch lange nachhallen wird.

Zum Abschluss des Tages ließ ich den Nachmittag gemütlich bei einem Poetry Slam ausklingen. Josephine von Blueten Staub präsentierte dabei auf der ARD Bühne für Arte Texte aus ihrem Buch „Nachtschattengewächse“ sowie auch einige neuere Werke – teils sehr nachdenklich, aber immer auch mit einer Prise Humor.

Damit endete mein Messetag – und heute geht es weiter mit einigen Signierstunden, aber auch mit einem vollen Programm – und noch volleren Messehallen. Schließlich ist heute Samstag …

[FBM2021] Tag 3 – In Mannheim daheim, in der Welt zuhause

Der dritte Messetag – der erste, an dem ab 14:00 auch Privatbesucher zugelassen waren, was die Hallen direkt füllte und den Buchverkauf starten ließ – stand ganz im Zeichen von lokal verwurzelten Stars wie Sven Regener, Bülent Ceylan, Volker Kutscher und Kat Menschik, im Zeichen der in Büchern verwurzelten Elke Heidenreich und im Zeichen von Alvaro Soler, der an der Signierbox als Weltstar angekündigt war – und definitiv in der Welt zuhause ist.

Dabei begann der Tag noch ganz entspannt mit einem Gespräch auf der ARD-Bühne. Moderiert von Alex Jakubowski stellten die Illustratorin Kat Menschik und der Autor Volker Kutscher das gemeinsame Werk „Mitte“ vor, eine illustrierte Erzählung in Novellenlänge, die an die Handlung des Kutscher-Romans „Olympia“ aus dem Kosmos um Gereon Rath anknüpft, der den meisten aus „Babylon Berlin“ bekannt sein sollte. Zudem sprachen sie über das Zustandekommen der Zusammenarbeit beim damals ersten Projekt „Moabit“, die Form der täglichen Arbeit und mögliche weitere Projekte – auch wenn sie ausschlossen, dass irgendwann für jeden Berliner Stadtteil ein Werk vorliegen wird.

Im Anschluss führte mich der Programmplan zu zwei aufeinanderfolgenden Veranstaltungen auf dem Blauen Sofa. Die erste war dabei sicherlich die launigste Buchpräsentation, die das Blaue Sofa seit langem gesehen hatte, denn Sven Regener stellte sein neuestes Werk „Glitterschnitter“ vor, ein Roman aus dem Kosmos um Herrn Lehmann, der Anfang der 80er Jahre in Berlin spielt. Dabei redete er sich so in Rage, dass die Moderatorin kaum zu Wort kam, fast hilflos wirkte und irgendwann einfach Sven Regener machen ließ, was dazu führte, dass er leicht überzog, woraufhin die Moderatorin dann auch noch vergaß, den nächsten Programmpunkt anzukündigen.

Auch Elke Heidenreich, die danach ihr Buch „Hier geht’s lang! Mit Büchern von Frauen durchs Leben“ präsentierte, überzog in der Folge konsequent und noch länger (was glücklicherweise nicht zu Verzögerungen führte, da danach eine Pause eingeplant war). Dies lag aber nicht daran, dass Elke Heidenreich sehr offen über ihre Vergangenheit, ihre Familie und ihre Erkrankung sprach, frei Gedichte rezitierte oder die Autorinnen vorstellte, deren Bücher sie im Leben begleiteten, sondern war darauf zurückzuführen, dass die Moderatorin Cécile Schortmann am Ende ausführlichst noch einmal auf die medial hochgekochte Diskussion um Heidenreichs Aussagen zu Sarah Lee Heinrich zu sprechen kam.

Am Nachmittag stellte dann mit Alvaro Soler ein absoluter Weltstar in der 30-Minuten-WG für Stern und Penguin Random House sein Buch „El Mismo Sol – Unter derselben Sonne“ vor. Sehr nahbar erzählte Alvaro von seiner Jugend und wie er zur Musik gekommen ist, von seinen Anfängen im Geschäft und wie ihn der Erfolg eines Tages quasi über Nacht überrollt hat – bis hin zum gemeinsamen Auftritt mit Jennifer Lopez in Las Vegas vor 20.000 Menschen – hochspannend.

Der letzte Programmpunkt des Tages war quasi ein Heimspiel für mich. Als Heidelberger konnte ich es mir natürlich nicht entgehen lassen, den Mannheimer Comedian Bülent Ceylan zu treffen. Auf der ARD-Bühne stellte er sein Buch „Ankommen: Aber wo war ich eigentlich?“ vor, schlug dabei sehr ernste Töne an und sprach von seiner Jugend, eigenen Rassismuserfahrungen und über die derzeit übermächtige Diskussion um rechte Verlage auf der Frankfurter Buchmesse. Anschließend nahme er sich noch Zeit – um mit seinen Fans und Lesern Fotos zu machen – vielen Dank für den gelungenen Tagesabschluss.

Heute stehen einige Signierstunden (Valentina Fast, Nina MacKay) und einige weitere Veranstaltungen auf dem Plan – doch dazu später mehr :).

[FBM2021] Tag 2 – Von Superstars und Superviren (Teil 1)

Gestern stand bereits der zweite Messetag an – und da ich eine Abendveranstaltung besuchte, habe ich den Bericht erneut zweigeteilt. Beginnen möchte ich – wie gestern (Teil 1, Teil 2) – mit den Veranstaltungen auf der Messe, mit: Ariane Kern, Nora Bendzko, Roland Kaiser, Carolin Kebekus und Boris Herrmann bzw. Andreas Wolfers.

Während der erste Tag für mich traditionell mit dem Buchpreisgewinner auf dem Blauen Sofa startete, ist es auch eine gute Tradition, den Folgetag am gleichen Ort mit der Verleihung des Aspekte-Literaturpreises zu beginnen. 2021 wurde Ariane Kochs Debüt „Die Aufdrängung“ prämiert, erschienen bei edition suhrkamp. Sichtlich überwältigt nahm die Autorin den Preis entgegen – den ersten, den sie laut eigener Aussage je gewann, und stellte im Anschluss ihr Buch vor, das vor allem durch seine Sprache brilliert und zur Selbstreflexion anregen soll.

Nachdem ich im Anschluss den wunderschön gestalteten Pavillon des Gastlandes Kanada erkundete – und auch durch die ein oder andere Halle streifte, stand die erste Signierstunde der Messe auf dem Plan. Nora Bendzko, die ich schon jahrelang kenne und schätze, signierte am Stand von Fakriro unter anderem ihren Roman „Die Götter müssen sterben„und verteilte wunderschön gestaltete Postkarten zu den einzelnen Amazonenstämmen. Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen, auf den Wegen durch die Halle auch nachzukontrollieren, ob Droemer Knaur Noras Buch standesgemäß ausstellt – und siehe da, es steht am Verlagsstand neben Markus Heitz und Leigh Bardugo. Ehre, wem Ehre gebührt :).

Der Nachmittag begann mit dem ersten Superstar des Tages. In der 30-Minuten-WG, dem Talk von Stern und Penguin Random House, stellte Roland Kaiser seine Autobiographie „Sonnenseite“ vor und sprach vor allem über seine Jugend und seine Anfänge im Musikgeschäft sowie sein politisches Engagement und die Schwierigkeiten, für die die Corona-Pandemie in der letzten Zeit bei Künstlern gesorgt hat. Es ist weiterhin nicht meine Musik – aber für den hochsympathischen Auftritt gebührt ihm mein vollster Respekt.

Leider gab es dann die erste kleine Änderung im Messeprogramm. Boris Herrmann, berühmter Segler und Umweltaktivist, musste seine Messeteilnahme leider aus privaten Gründen absagen. So nahm, ebenfalls in der 30-Minuten-WG von Stern und Penguin Random House, der Journalist Andreas Wolfers seinen Platz ein und stellte das zusammen mit Boris Herrmann verfasste Buch „Allein zwischen Himmel und Meer: Meine 80 Tage beim härtesten Segelrennen der Welt“ vor, ein Bericht über Boris Herrmanns Teilnahme an der Vendée Globe 2020/2021, die er mit dem fünften Platz beendete.

Danach stand auch schon die letzte Veranstaltung des Tages auf dem Plan. Auf der ARD-Bühne nahm Comedy-Superstar Carolin Kebekus Platz und stellte im Gespräch mit Bärbel Schäfer ihr mit Mariella Tripke verfasstes, feministisches Buch „Es kann nur eine geben“ vor. Dabei diskutierte sie über den Konkurrenzkampf zwischen Frauen, über ihre eigenen Anfänge als Komikerin, die Barrikaden, gegen die sie damals stieß, und hielt ein vehementes Plädoyer für die Frauenquote, die zwar nicht ideal sei, aber Unternehmen dazu zwingen würde, Arbeitsplätze familiengerechter zu gestalten. Trotz einiger humorvoller Anekdoten sehr ernste Töne, die zum Nachdenken anregen.

Damit beschloss ich meinen Tag auf der Messe, aber insgesamt war er noch lange nicht zuende, da ich mir noch eine abendliche Lesung ins Programm geschrieben hatte – doch dazu später mehr :).

[FBM2021] Tag 1 – Ein Tag, ganz im Zeichen von Fanliebe und Hochkultur (Teil 1)

Den heutigen Messebericht habe ich aus guten Gründen (Ihr werdet es später sehen) zweigeteilt. Im ersten Teil möchte ich auf die Veranstaltungen eingehen, die ich an dem Tag besucht habe – mit Antje Ravik Strubel, Florian Schröder, Dmitry Glukhovsky, Eva Menasse, Lena Anlauf und Vitali Konstantinov – bevor ich im zweiten Teil meinen persönlichen Fanboy-Moment hatte. Doch dazu später mehr.

Nach einem etwas zähen Einlass und einer gemütlichen Tour durch Halle 3.0 (vielen Dank an den Ravensburger Buchverlag) für den tollen Jutebeutel), begann mein Messeprogramm traditionell mit der Präsentation des Buchpreisträgers auf dem Blauen Sofa. Antje Ravik Strubel, die für ihren Roman „Blaue Frau“ prämiert wurde, stellte das Buch vor, sprach über das Schreiben an und für sich und las eine kurze Episode aus dem Roman.

Auch meine zweite Veranstaltung führte mich zum Blauen Sofa. Im Gespräch mit Jo Schück stellte der Satiriker Florian Schröder sein Werk „Schluss mit der Meinungsfreiheit! Für mehr Hirn und weniger Hysterie“ vor und diskutierte unter anderem über die Zerschlagung von Facebook, die Wichtigkeit der Meinungsfreiheit in Abgrenzung zur Privatsphäre und die heute erneut hochgekochte Diskussion zur Einladung rechter Verlage auf der Buchmesse – ein hochemotionales Thema, das mich bereits früh am Tag erreichte, als das offizielle Statement der Messe über den Presseverteiler bei mir hereinflatterte.

Das Nachmittagsprogramm führte mich, nachdem ich Halle 3.1 erkundet habe, dann zur etwas abgelegenen ARD-Bühne, die im wunderschönen Festsaal ihren Platz gefunden hat. Dort stellte Eva Menasse ihren Roman „Dunkelblum“ vor, der das Leben in der gleichnamigen, fiktiven Gemeinde Generationen nach einem Massaker im Zweiten Weltkrieg thematisiert. Im Gespräch mit Bärbel Schäfer diskutierte die Autorin über Erinnerung, kollektives Schweigen und Zusammengehörigkeit – sehr spannend! Das Buch ist sicherlich auf mehr als einer Wunschliste gelandet.

Bevor es zur letzten Veranstaltung ging, traf ich mich mit alten Bekannten, mit der Lektorin und (in dem Fall vor allem) Autorin Lena Anlauf und dem Illustrator Vitali Konstantinov, die am Stand des Homunculus Verlags ihr gemeinsames Buch „Bartgeschichten“ bestaunten, das ich damals im Crowdfunding unterstützt habe (und endlich mal auf dem Blog besprechen muss). Ich bin schon ganz gespannt, was das nächste Projekt der beiden wird – und wäre natürlich auch wieder mit dabei :).

Zum Abschluss des Tages wurde es international. Dmitry Glukhovsky, Autor der bekannten „Metro“-Reihe, stellte im Gesprächsformat „Die 30-Minuten-WG“ für Stern und Penguin Random House seinen neuesten, postapokalyptisch-dystopischen Roman „Outpost – Der Posten“ vor, der in einem Russland nach einem Bürgerkrieg spielt und zwischen den Zeilen voller Russlandkritik steckt – ein absoluter Höhepunkt zum Tagesende. Neben dem zweiten Teil des Berichts – und den anderen Tagesposts – folgt im Laufe der Woche auch noch ein Post mit Messeimpressionen, in dem ich Euch noch viele weitere Bilder zeige :).