[LBM2025] Ein Tag im Zeichen von KI und Katzen

Der gestrige zweite Tag der Leipziger Buchmesse hatte es in sich – die Hallen füllten sich, zur Messehalbzeit ist bereits ein deutlicher Besucherzuwachs zum letzten Jahr veröffentlicht worden. Nichtsdestotrotz hatte ich erneut einen unglaublich schönen Messetag mit: Kira Licht, Tom Hillenbrand, Anabelle Stehl, Mikkel Robrahn, Liza Grimm, Lisanne Surborg, Christoph Hardebusch, Valentina Fast und Nils Straatmann.

Der Tag begann dabei – nachdem ich mich etwas beeilt hatte, um wenigstens einmal den LYX-Stand besuchen und eine Tasche kaufen zu können – ganz entspannt mit einer Buchpräsentation und Lesung von Kira Licht für den Piper Verlag, bei dem in der nächsten Woche Kiras „Crimson Sky – Die Seelenjägerin“ erscheint, der Auftakt zur von der nordischen Mythologie inspirierten, neuen Reihe der Autorin. Nicht zu verwechseln übrigens mit dem in fünf Wochen erscheinenden Buch „Crimson Skies“ von Jaymin Eve – anscheinend ein sehr beliebter Titel.

Im Anschluss nutzte ich die Zeit, schlenderte durch die Hallen 2, 3 und 4 und füllte mein „House of Romance“-Stickerheft, bevor es mit der nächsten Lesung – wieder auf der Bühne der Hugendubel Messebuchhandlung, dieses Mal aber ohne technische Probleme – weiterging. Tom Hillenbrand las und sprach über „Thanatopia“, seinen neuen, dystopischen Thriller und über das Thema Chancen und Risiken der KI – und welche Wege zur Unsterblichkeit vor uns liegen könnten. Danach stand er für Fotos und Signaturen zur Verfügung, sodass ich mir „Goldenes Gift“ von ihm signieren lassen konnte.

Seit letztem Jahr ein fester Bestandteil, stand danach für mich das Live-Pen-&-Paper von „Die Schwarze Katze“ auf der Großen Bühne auf dem Plan. Anabelle Stehl und Mikkel Robrahn sind als Katzen einfach ein Dream-Team, unterstützt wurde die Katzenbande von Lisanne Surborg und Liza Grimm, als Spielleiter fungierte erneut Christoph Hardebusch. Das Rollenspiel war erneut unglaublich witzig, spannend und – ja – episch. Sicherlich werden wir uns alle noch lang an den Tentakel erinnern, der Apollonia (Anabelle) an der Stirn klebte – und an Flumms (Mikkels) heroischen Kampf gegen hunderte Ratten.

Danach freute ich mich besonders, nach Frankfurt im letzten Jahr auch in Leipzig Valentina Fast mal wieder treffen zu können – fand hier doch damals ihre legendäre Prinzessinnenlesung statt, bei der ich das erste Mal so wirklich mit ihr und ihren Büchern in Berührung kam. Valentina signierte fleißig für den ONE Verlag, machte Fotos und war wie immer einfach super sympathisch – sicherlich nicht meine letzte Signierstunde bei ihr, ich habe ja noch das ein oder andere unsignierte Buch von ihr im Regal zu stehen.

Zum Abschluss des Tages besuchte ich erneut die Literaturbühne von ARD, ZDF und 3sat zum Arte Poetry Slam. Nils Straatmann, Autor, Podcaster, Moderator und Poetry Slammer, trug einige seiner gesammelten Slam-Texte aus den letzten Jahrzehnten vor. Ein durchaus rundes Ende – auch wenn ich schon bessere Slammer auf den Buchmessen gehört habe. Zudem gab es auch eine traurige Nachricht zu verkraften, die mich gestern erreichte. Krankheitsbedingt musste auch Lena Kiefer ihren heutigen Messebesuch absagen – die Signatur in der Schmuckausgabe zu „Ophelia Scale“ muss daher noch etwas warten.

Als heutige Highlights stehen daher die Signierstunde von Sarah Sprinz, das Treffen mit den SERAPH-Preisträgern (leider erneut ohne Franzi Kopka …) und ein großes Meet & Greet (dieses aber mit Franzi Kopka) auf den Plan. Doch dazu – wie immer – später mehr.

[LBM2025] Ein Start nach Maß

Gestern startete die Leipziger Buchmesse mit dem ersten richtigen Messetag – und was war das für ein unglaublicher Beginn – mit unerwartet vollen Messehallen für einen Donnerstag. Mein Tag umfasste dabei Veranstaltungen mit Maja Lunde, Marc Raabe, Luisa Neubauer, Kristine Bilkau, Irina Rastorgueva, Thomas Weiler, Laila Stenseng und Astrid Böhmisch.

Dabei besuchte ich zum ersten Mal die offizielle Eröffnung des Gastlandstandes von Norwegen, da in diesem Jahr royaler Besuch angekündigt worden ist. Und obwohl – eine kleine Enttäuschung – Mette Marit ihre Messeteilnahme schlussendlich doch gesundheitsbedingt absagen musste, eröffneten Astrid Böhmisch als Direktorin der Leipziger Buchmesse und die norwegische Botschafterin Laila Stenseng (rechts abgebildet) den Stand – und die Messe – mit tollen Worten. So sprachen sie über die Wichtigkeit der Literatur und nahmen dabei auch Bezug auf den „Traum im Frühling“, das diesjährige Motto des Gastlandes.

Im Anschluss schlenderte ich durch die Hallen, um mir einen ersten Eindruck zu verschaffen, bevor es am Mittag für mich mit einem passenden norwegischen Highlight weiterging. Denn im BL:OOM (BloggerRoom) stellte Maja Lunde im Gespräch mit Ilke Sayan (@buch.geschichten) ihren Roman „Für immer“ vor. Dabei erzählte die Autorin der Bestsellerromane um das Klimaquartett von ihren Erlebnissen mit dem Älterwerden, der Motivation für den Roman und stand auch im Anschluss für Fotos, Fragen und Signaturen zur Verfügung – ein rundum gelungenes Event und eine tolle Einweihung der Veranstaltungsreihe im BL:OOM, in den es mich am Samstag und Sonntag ebenfalls nochmal verschlagen wird.

Am Nachmittag besuchte ich dann zur Abrundung des Programms auch eine Lesung. Auf der Bühne der Hugendubel Messebuchhandlung nahm Marc Raabe Platz und präsentierte zusammen mit seiner Lektorin seinen neuesten Thriller „Die Nacht“, Band drei der Reihe um Art Mayer. Zudem las er einige Stellen aus dem Roman – teils auch mehrfach, da es kleinere Tonprobleme gab. Aber auch für Hugendubel war es schließlich der erste Messetag. Da ich nachher vermutlich ebenfalls nochmal an einer Veranstaltung dort teilnehme, bin ich mal gespannt, wie es heute klappt.

Am Abend rundeten zwei Veranstaltungen auf der Literaturbühne von ARD, ZDF und 3sat meinen ersten Messetag ab. Den Anfang machte hierbei die Klimaaktivistin Luisa Neubauer, die im Gespräch mit Katty Salié ihr Buch „Was wäre, wenn wir mutig sind?“ vorstellte und darüber sprach, wie jeder inspirierend für andere Menschen kleine Schritte in Richtung einer gerechteren und klimafreundlicheren Gesellschaft tun kann – und wie sie es endlich geschafft hat, nun auch im Bücherregal ihrer Großmutter zu stehen.

Zum Abschluss erfolgte dann traditionell die Vorstellung der Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse. Dies waren in diesem Jahr Thomas Weiler (Übersetzung), Irina Rastorgueva (Sachbuch) und Kristine Bilkau, die für ihren Roman „Halbinsel“ (Luchterhand Literaturverlag, Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH) den renommierten Preis in der Kategorie Belletristik gewann. Kristine Bilkau war mit ihrem Roman „Nebenan“ ebenfalls bereits für den Deutschen Buchpreis nominiert.

Damit endete mein erster Messetag – und das war erst der Anfang, aber definitiv ein Start nach Maß. Als heutige Highlights stehen unter anderem die Signierstunde von Valentina Fast auf dem Plan und das Pen-&-Paper-Rollenspiel mit Anabelle Stehl und Mikkel Robrahn. Doch dazu dann später oder morgen mehr.