Buchgeschenke | Neuzugänge von Lieblingsautorinnen

Zum Nikolaus und zu Weihnachten fand sich jeweils ein Buch auf meinem Gabentisch, das von absoluten Lieblingsautorinnen stammt, die mit ihren Buchreihen mein Leserleben geprägt haben. Bei „A thousand heartbeats“ handelt es sich dabei um das neue Werk von „Selection“-Schöpferin Kiera Cass (One in der Bastei Lübbe AG), während „Vergissmeinnicht – Was die Welt zusammenhält“ der abschließende dritte Band der gleichnamigen Reihe von der Autorin der Edelsteintrilogie Kerstin Gier (S. Fischer Verlag) ist. Letzteres Buch erreichte mich dabei sogar signiert mit Goodies dank einer Signieraktion der Buchhandlung einzigundartig. Ich glaube, von beiden Autorinnen habe ich alle Bücher in diesen Genres – und das wird sicherlich auch lange noch so bleiben.

Von welchem Autor, von welcher Autorin dürfen fast automatisch alle Bücher bei Euch einziehen? Welche Werke lagen vielleicht auf Eurem Gabentisch?

[Buchgedanken] Eva Floris: „Vulkanherzsommer“

Vor kurzem habe ich „Vulkanherzsommer“ von Eva Floris gelesen. Das Buch ist 2024 als FISCHER Taschenbuch in der S. Fischer Verlag GmbH erschienen und als Schicksalsroman einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Der Duft von Zitronen, wilde Kaktusfeigen und mittendrin der alles überragende Ätna. Kaum ist Lena auf Sizilien gelandet, zieht die Insel sie wieder in ihren Bann. Mit gemischten Gefühlen begegnet sie der neuen Familie ihres verstorbenen Vaters, einem berühmten Vulkanologen. Ihre Halbschwester ist fest entschlossen, sie besser kennenzulernen. Aber Lena fällt es schwer, die überschwängliche Anna an sich heranzulassen. Zu schmerzlich sind die Erinnerungen an die Tragödie, die damals auf der Insel geschah. Ablenkung findet sie in den Begegnungen mit dem Künstler Gabriele, der aus Vulkangestein einzigartige Skulpturen erschafft.

„Vulkanherzsommer“ von Eva Floris lässt sich kaum einen Genre zuordnen – und diese Zerrissenheit spiegelt auch etwas das Cover wider. So zeigt das Buch Ansätze eines Liebesromans, wird auf Verkaufsportalen teils aber auch als Gegenwartsliteratur oder Familienroman/Familiensaga eingeordnet. Da ein gemeinsamer Schicksalsschlag der Ausgangspunkt für die gesamte Handlung ist, habe ich schlussendlich das Buch als Schicksalsroman eingeordnet, da mir die Verarbeitung des Erlebten hier fast wichtiger erscheint als die zart anklingende Lovestory.

Die Handlung ist abwechslungsreich und durchaus spannend, teils aber auch mit kleineren Längen versehen. Dabei überzeugt vor allem auch das halbwegs offen gehaltene Ende, auch wenn man das Buch durchaus noch ein Kapitel früher hätte abschließen können – so hat sich zum Ende hin der Fokus doch noch einmal stärker in Richtung Liebesroman verschoben. Gewünscht hätte ich mir zudem noch einige Komplikationen mehr, etwas stärkere Stolperschritte – in fast allen Handlungssträngen.

Das Setting kann naturgemäß überzeugen. So entführt die Autorin die Leser:innen nach Sizilien – und lässt die Liebe zur Region auf jeder Buchseite durchklingen. Dabei hätten die – vorhandenen – Beschreibungen fast noch stärker ins Extreme gehen können, um die Region für die Leser:innen noch greifbarer, spürbarer und erlebbarer zu machen. Auch sonst mischt Eva Flores hier bunt die Themen – allein durch die Leidenschaften der Protagonist:innen werden unter anderem Kunst, Naturkosmetik und Vulkanologie gut aufbereitet und in den Roman eingeflochten. Abgerundet wird das Setting durch typisch sizilianische Rezepte im Anhang des Buches.

Die einzelnen Figuren sind im Wesentlichen vielschichtig angelegt, haben Stärken und Schwächen, eigene Ziele und Motive. Hierbei überzeugen insbesondere Anna (der heimliche Star des Romans, von dem ich gern am Ende noch mehr gelesen hätte) und Lenas Mutter sowie Maria, während Gabriele etwas blass verbleibt und nicht immer nachvollziehbar handelt. Der Schreibstil von Eva Flores lässt sich zudem leicht und flüssig lesen und das Kopfkino sofort anlaufen.

Die Buchgestaltung ist solide. Lektorat und Korrektorat sind nur Kleinigkeiten durchgerutscht, der Buchsatz ist ordentlich. Der Umschlag wartet mit einer hochwertigen Prägung auf Cover und Buchrücken auf, das Covermotiv ist ästhetisch toll, aber kein Eyecatcher und lässt kaum Rückschlüsse auf das Genre des Buches zu. Zudem wird es leider drastisch zum Buchrücken hin unterbrochen, der dann zusammen mit der Coverrückseite eher schlicht und eintönig daherkommt.

Mein Fazit? „Vulkanherzsommer“ ist ein durchaus abwechslungsreicher Roman, der mit einem tollen Setting und starken Nebencharakteren punktet, aber durchaus auch kleinere Schwächen hat. Für Leser:innen des Genres dennoch bedenkenlos zu empfehlen.

Von großen Gefühlen und großen Geschichten | Lovelybooks-Buchpost

In der letzten Zeit erreichten mich auch diese beiden Bücher als Rezensionsexemplare im Rahmen von Leserunden auf Lovelybooks.de – vielen Dank dafür! „Vulkanherzsommer“ von Eva Floris (S. Fischer Verlag GmbH, S. Fischer Verlage) ist dabei „ein Roman über die Suche nach sich selbst und das Ankommen“ – große Gefühle sind hier garantiert. „Theseus und der Entotaurus“ von Lorenza Cingoli und Martina Forti mit Illustrationen von Gonzalo Kenny (Egmont BÄNG!, Egmont Verlagsgesellschaften mbH) erzählt hingegen in der Übersetzung von Michelle Luis Markau eine der großen Geschichten der griechischen Mythologie neu – mit den allseits bekannten und beliebten Disney-Charakteren aus Entenhausen. Wenn das mal kein vielversprechendes Duo ist!

Mögt Ihr die griechische Mythologie?

Wunderschöne Schmuckstücke | Doppelter Buchkauf

In der letzten Zeit erreichten mich auch diese beiden wunderschönen, selbstgekauften Bücher. Während „Fourth Wing – Flammengeküsst“ von Rebecca Yarros – das derzeit wohl meist gehypte Buch – der Auftakt in eine neue fantastische Serie im dtv Verlag ist, handelt es sich bei „Vergissmeinnicht – Was bisher verloren war“ von Kerstin Gier aus dem S. Fischer Verlag (signiert und mit Goodies über die Buchhandlung einzigundartig) um den zweiten Band der neuen Trilogie der Autorin, die mit der Edelsteintrilogie die Phantastik in Deutschland maßgeblich prägte. Beide Bücher sind unglaublich hochwertig gestaltet und zählen zu den absoluten Schmuckstücken in jedem Buchregal. Ich bin schon gespannt, ob der Inhalt annähernd mit der brillanten Ausstattung und dem Hype mithalten kann.

Habt Ihr eines der Bücher bereits gelesen?

Zweite Bände voller Phantasie | Exklusivausgaben im Doppelpack

Vor kurzem erreichten mich auch diese beiden wunderschönen Fortsetzungen von phantastischen Buchreihen. „Dark Sigils: Wie die Dunkelheit befiehlt“ von Anna Benning (FISCHER KJB) ist der zweite Teil der gleichnamigen Trilogie und kam als Exklusivausgabe der Bücherbüchse zu mir, „Secret Gods – Die Zukunft der Welt“ von Isabel Kritzer (Loomlight in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH), ebenfalls ein zweiter Band, als Exklusivausgabe von Chest of Fandoms. Sehen die beiden Bücher zusammen mit ihren Vorgängerbänden nicht einfach unglaublich aus?

Welche Exklusivausgabe ist zuletzt bei Euch eingezogen?

[Buchgedanken] Stephan Ludwig: „Der nette Herr Heinlein und die Leichen im Keller“

Vor kurzem habe ich „Der nette Herr Heinlein und die Leichen im Keller“ von Stephan Ludwig gelesen. Das Buch ist 2023 bei FISCHER Scherz in der S. Fischer Verlag GmbH erschienen und als Cosy Crime einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Norbert Heinlein, Delikatessenhändler in dritter Generation, legt größten Wert auf Qualität und Tradition. Seine Kundschaft geht ihm über alles, er bedient sie mit ausgesuchter Höflichkeit. So auch seinen neuen Stammkunden Adam Morlok, einen charismatischen Geschäftsmann. Bis Morlok eines Tages durch ein Versehen Heinleins tot zusammenbricht. In seiner Panik lagert Heinlein Morloks Leiche kurzerhand im alten Kühlhaus im Keller zwischen. Doch statt einen Weg aus der Sache zu finden, gerät Heinlein immer tiefer hinein. Und es wird nicht bei einer Leiche im Keller bleiben – Morlok bekommt bald Gesellschaft im Kühlhaus …

„Der nette Herr Heinlein und die Leichen im Keller“ ist mein erster Roman von Stephan Ludwig, dem Autor der Krimi-Bestsellerreihe um die Kommissare Zorn und Schröder, die auch hier einen Gastauftritt haben. Im Gegensatz zu der bekannten Reihe, ist der Roman um Norbert Heinlein jedoch kein klassischer Thriller oder Krimi, sondern vielmehr als Cosy Crime einzuordnen – oder auch als kulinarischer Kriminalroman, die Grenzen hier sind ohnehin fließend.

Die Handlung ist abwechslungsreich und kurzweilig, und vor allem sehr humorvoll, teils fast britisch-schwarzhumorig anmutend – was definitiv zum cosy Gefühl des Romans beiträgt. Dabei kann die Handlung gerade zu Anfang überzeugen, während sie in der zweiten Hälfte leider etwas abbaut, teils ins gänzlich Abstruse abgleitet. Auch das Ende lässt mich als Leser leicht unbefriedigt zurück, ist es doch nicht nur skurril, sondern auch zu offen, ohne einen regulären Krimiabschluss zu liefern. Nichtsdestotrotz spricht der Roman neben der Handlung auch wichtige Themen an wie die Verödung von Innenstädten, die Discounter-Mentalität, Sterbehilfe und häusliche Pflege oder auch Spendenbetrug – um nur einige zu nennen.

Das Setting ist gelungen. So entführt der Autor den Leser in eine – ich glaube nie näher benannte, gegebenenfalls auch fiktive – ostdeutsche Stadt, bei der es sich jedenfalls nicht – wie in der Fernsehserie zu Zorn/Schröder – um Halle an der Saale handelt, wie der Autor dem MDR in einem Interview verriet. Toll sind hierbei die kulinarischen Ausflüge zusammen mit Heinlein in die verschiedenen Aromenwelten der Gourmetküche, in Geschmäcke und Gerüche, die sich zu kulinarischen Meisterwerken zusammensetzen und mit Bildern gleichgesetzt werden.

Die einzelnen Figuren sind im Wesentlichen vielschichtig angelegt, haben Stärken und Schwächen, eigene Ziele und Motive. Hierbei glänzen insbesondere Keferlein und auch Marvin, während Heinlein zwar anfangs brilliert, zum Ende hin aber stark nachlässt. Stephan Ludwigs Schreibstil ist dabei leicht und flüssig zu lesen, sehr humorvoll und lässt das Kopfkino sofort anlaufen.

Die Buchgestaltung überzeugt auf ganzer Linie. Lektorat und Korrektorat haben sauber gearbeitet, der Buchsatz ist schön anzusehen, lediglich die Briefe an Lupita hätte man noch etwas trennschärfer abgrenzen können. Der Umschlag ist auf Cover, Buchrücken und Coverrückseite hochwertig geprägt und mit Klappen und farbigen Coverinnenseiten versehen, wobei auf der vorderen Innenseite eine Karte zur Unterstützung der Handlung abgedruckt ist. Das Cover ist sehr simpel aber farblich toll, insbesondere der Farbverlauf im Buchtitel ist gelungen. Gegebenenfalls hätte man für den – so beworbenen – kulinarischen Krimi aber auch noch einige Rezepte unterstützend anhängen können.

Mein Fazit? „Der nette Herr Heinlein und die Leichen im Keller“ ist ein humorvoller Cosy Crime Roman, der unglaublich stark beginnt, aber leider in der zweiten Hälfte auch etwas nachlässt. Dennoch bedenkenlos für Liebhaber des Genres zu empfehlen – nicht erst ab dem vom Verlag angegebenen Alter von 18, sondern meines Erachtens durchaus auch schon ab 16 Jahren.

Von Sehnsüchten und schwierigen Entscheidungen | Doppelte Buchpost

Auch diese beiden Bücher erreichten mich vor kurzem als Rezensionsexemplare im Rahmen von Leserunden auf Lovelybooks.de – vielen Dank dafür! Sowohl in „Sehnsucht am Tegernsee“ von Hannah Lechner (emons Verlag) als auch in „Der nette Herr Heinlein und die Leichen im Keller“ von Stephan Ludwig (FISCHER Scherz, S. Fischer Verlage) werden die Protagonisten vor schwierige Entscheidungen gestellt, müssen zwischen Liebe und Loyalität wählen, oder sich um Leichen im Keller kümmern. Egal ob große Gefühle, Humor oder eine gehörige Portion Spannung – in jedem Fall versprechen die Bücher daher ein unglaubliches Lesevergnügen.

Welches Buch habt Ihr zuletzt gelesen?

Von Frauen mit Visionen | Doppelte Buchpost

Und auch diese beiden Bücher erreichten mich vor kurzem als Rezensionsexemplare im Rahmen von Leserunden auf Lovelybooks.de – vielen Dank dafür! „Die nächste Depperte“ von Susanne Kristek (Gmeiner-Verlag) ist dabei ein schwarzhumoriges Buch über den steinigen Weg zur Autorin, „Die Frauen vom Lindenhof – Ein Neuanfang für uns“ vom Autorinnenduo Katharina Oswald (FISCHER Taschenbuch, S. Fischer Verlage) der Beginn einer neuen Familiensaga über Frauen, die ihren Platz im Nachkriegsdeutschland der 50er-Jahre behaupten.

Mögt Ihr humoristische Bücher?

[Buchgedanken] Tanya Byrne: „Everlove – Bis übers Ende dieser Welt hinaus“

Vor kurzem habe ich „Everlove – Bis übers Ende dieser Welt hinaus“ von Tanya Byrne gelesen. Das Buch ist 2022 bei FISCHER Sauerländer veröffentlicht worden, die Originalausgabe erschien 2021 unter dem Titel „Afterlove“ bei Hodder Children’s Books, einem Imprint der Hachette Children’s Group, London. Der Roman ist als Young Adult Romantasy einzuordnen, für die Übersetzung zeichnet Stefanie Frida Lemke verantwortlich. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Das Letzte, was Ash hört, ist das Zerspringen von Glas, als die Windschutzscheibe sie trifft und in eine Millionen Teile zerbricht, die wie Sterne funkeln. Ash stirbt – mitten in in ihrer eigenen Liebesgeschichte. Doch ihre Liebe zu Poppy ist viel zu groß, um so abrupt zu enden. Für Ash ist klar: Sie muss den Tod überwinden, um Poppy wiederzusehen.

„Everlove – Bis übers Ende dieser Welt hinaus“ ist ein Buch für junge Erwachsene mit einem starken Fokus auf die Liebesgeschichte, die offensiv als queer vermarktet wird, was eigentlich irrelevant sein sollte – schließlich kommt es auf die Gefühle an, egal zwischem wem. Da darüber hinaus aber auch phantastische Elemente eine, wenn auch nicht ganz so prägende, Rolle spielen, muss das Buch als Young Adult Romantasy eingeordnet werden.

Die Handlung vermag dabei nur in Teilen zu überzeugen. So stark die erste Hälfte des Buches ist, so süß und gefühlvoll die Liebesgeschichte, so ausbaufähig ist leider der phantastische Teil, der nicht immer logisch und nachvollziehbar ist. Daher fällt das Buch im zweiten Teil doch etwas ab, bleibt nichtsdestotrotz aber abwechslungsreich und altersgerecht – genau wie der einfach und flüssig zu lesende Schreibstil von Tanya Byrne. Hier war ein Jahreshighlight möglich – leider wird das Potential nicht vollständig ausgeschöpft.

Das Setting hingegen ist gelungen So entführt die Autorin den Leser – ungewöhnlich – nach Brighton, und damit gerade nicht an klassische britische Schauplätze wie London (wohin aber immerhin ein Ausflug führt) oder Schottland. Dabei bringt sie den Lesern die charmante Küstenstadt näher, die nicht nur dem Strand den Auftritt im Roman verdankt, sondern sicherlich auch dem Fakt, dass sie als Zentrum der LGBTIQ-Szene in Großbritannien gilt.

DIe einzelnen Figuren sind – zumindest teilweise – vielschichtig angelegt, haben Stärken und Schwächen. Hierbei überzeugen insbesondere Rosh, die leider in der zweiten Buchhälfte absolut gar keine Rolle mehr spielt, und Dev. Auch Poppy kann glänzen, wenn auch mit leichten Abstrichen, während Ash doch etwas blass verbleibt. Außerhalb der Liebesgeschichte wird zudem die Gefühlswelt der Protagonisten viel zu wenig beleuchtet, was schade ist.

Die Buchgestaltung zeigt ebenfalls Licht und Schatten. Während dem Lektorat und Korrektorat doch einige Kleinigkeiten durchgerutscht sind, bleibt darüber hinaus ein großes Fragezeichen. So findet sich der Prolog im späteren Verlauf der Handlung noch einmal komplett wortgleich abgedruckt wieder – entweder krasser Fehler oder gänzlich sinnlose Widerholung, jedenfalls wird hier der Lesefluss massiv unterbrochen und Verwirrung gestiftet. Der Buchsatz vermag hingegen mit insbesondere toll gesetzten Chatnachrichten wieder zu glänzen, der Buchumschlag ist mit Klappen, einer Prägung auf Cover, Buchrücken und Coverrückseite sowie einem tollen Farbschnitt in der Erstauflage hochwertig gestaltet. Das Covermotiv passt farblich toll zum restlichen Buch und ist zuckersüß, wenn auch knallpinke Haut irgendwie komisch aussieht.

Mein Fazit? „Everlove – Bis übers Ende dieser Welt hinaus“ ist ein Roman, der vor allem durch seine zuckersüße Liebesgeschichte glänzt, sein Potential aber nicht vollständig ausschöpft und leider zum Ende hin daher etwas abfällt. Für Leser des Genres dennoch zu empfehlen – ab dem vom Verlag empfohlenen Lesealter von 14 Jahren.

Von großer Gefahr und noch größerer Liebe | Doppelte Buchpost

Vor und während der Buchmesse erreichten mich diese beiden Bücher als Rezensionsexemplare im Rahmen von Leserunden auf Lovelybooks.de – vielen Dank dafür! Während „EAST – Welt ohne Seele“ von Jens Henrik Jensen (dtv Verlag) als Auftakt in eine Trilogie an Agententhrillern von großer Gefahr durchdrungen ist, geht es in „Everlove – Bis übers Ende dieser Welt hinaus“ vonTanya Byrne (Fischer Sauerländer, S. Fischer Verlage) über Liebe, die selbst den Tod besiegt. Ich bin schon ganz gespannt, welches Gefühl mich schlussendlich mehr abholen und mitnehmen wird – es steht jedenfalls ein abwechslungsreiches Leseprogramm ins Haus.

Worauf hättet Ihr im Moment mehr Lust? Lest Ihr stimmungsabhängig?