Vor einiger Zeit habe ich „You will be the death of me“ von Karen M. McManus gelesen. Das Buch ist 2021 im cbj Kinder- und Jugendbuchverlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH erschienen, die Originalausgabe wurde ebenfalls 2021 unter dem Titel „You’ll Be the Death of Me“ bei Delacorte Press, einem Imprint von Random House Children’s Books veröffentlicht. Der Roman ist als Jugendthriller einzuordnen, für die Übersetzung zeichnet Anja Galić verantwortlich. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Ivy, Mateo und Cal waren einmal befreundet, jetzt haben sie nichts mehr miteinander gemein. Aber als Cal zu spät zur Schule kommt und dort auf Ivy und Mateo trifft, scheint das die Gelegenheit zu sein, eine alte Tradition wiederaufleben zu lassen: einen Tag blau machen. Bei ihrem spontanen Ausflug in die Stadt sichten sie einen vierten Schüler auf Abwegen und folgen ihm – mitten hinein in einen Tatort. Ivy, Cal und Mateo kennen den Toten, der vor ihnen liegt – und eigentlich sollten sie jetzt die Polizei rufen. Doch sie alle haben eine Verbindung zu dem Toten. Und etwas zu verbergen. War ihr Zufallstreffen wirklich ein Zufall?
„You will be the death of me“ ist mein erstes Buch der weltweit erfolgreichen Jugendthrillerautorin Karen M. McManus, die ich bereits 2019 auf der Frankfurter Buchmesse erleben durfte – und es wird bestimmt nicht mein letztes gewesen sein, da Karen M. McManus mit dem Buch nicht alles, aber doch viel richtig gemacht hat.
Die Story ist – im Wesentlichen – abwechslungsreich und spannend, teils aber auch vorhersehbar und bietet einige Längen. Zwar stellt die Autorin – geschickt – mit jeweils kurzen Einführungskapiteln die Protagonisten am Anfang vor, die im Anschluss beginnende, eigentliche Handlung ist jedoch gerade anfangs zäh und etwas langatmig. Erst in der zweiten Hälfte nimmt das Buch dann wirklich Fahrt auf und gipfelt in einem sehr gelungenen Ende, das auf ganzer Linie überzeugt.
Die einzelnen Protagonisten sind im Großen und Ganzen vielschichtig und dreidimensional angelegt, haben Stärken und Schwächen, eigene Ziele und Motive. Insbesondere Mateo brilliert hier, während Ivy zwar ebenfalls im Grundatz überzeugt, aber im unweigerlichen Vergleich zu einer anderen Ivy (Redmond), einer meiner Lieblingsprotagonistinnen aller Zeiten, klar zurückbleibt.
Hingegen brilliert das Setting auf ganzer Linie und entführt den Leser in ein Amerika zwischen Klein- und Großstadt, in ein Setting zwischen Mord und High-School, ein Drama voller Liebe, Geld und Eifersucht und erlaubt es dem Leser so, sich in die Region und Stadt Boston zu träumen. Der Schreibstil von Karen M. McManus lässt sich dabei leicht und flüssig lesen, die Perspektivwechsel sind nur anfangs ungewöhnlich, später gewöhnt man sich daran.
Die Buchgestaltung ist gelungen, Lektorat, Korrektorat und Buchsatz haben sauber gearbeitet, der Buchumschlag ist leicht auf dem Titel, dem Buchrücken und der Coverrückseite geprägt und vermittelt einen hochwertigen Eindruck. Das Covermotiv ist schön und passt sich gut in die Reihe anderer Bücher der Autorin ein und erzeugt ein gutes Gesamtbild.
Mein Fazit? „You will be the death of me“ ist ein Jugendthriller, der vor allem durch seine Spannung und sein brillantes Setting überzeugt, aber auch einige Längen, gerade am Anfang, bietet. Für Leser des Genres bedenkenlos zu empfehlen – ab dem vom Verlag empfohlenen Lesealter von 14 Jahren.




Sonea, die Schwarze Magierin von Kyralia, ist überglücklich, als ihr Sohn Lorkin von den Sachakanischen Rebellen freigelassen wird. Endlich wird er nach Hause zurückkehren. Aber zuvor verlangt der König von Sachaka, dass der junge Mann alle Informationen preisgibt, die er über die Verräterinnen hat. Doch Lorkin hat sich in eine der Rebellinnen verliebt und ist nicht bereit, sie auszuliefern. Der Sachakanische König droht, Lorkin sein Wissen mit Gewalt zu entreißen. Da bricht Sonea das oberste Gesetz für Schwarze Magier und verlässt Kyralia. Sie wird ihren Sohn nicht im Stich lassen – und hofft, dass ihr Eingreifen keinen Krieg auslöst …
Lorkin, der Sohn der Schwarzen Magierin Sonea, wird in Sachaka von einer Rebellengruppe gefangen gehalten. Seine Häscher schmeicheln und drohen dem jungen Mann, um von ihm die Kunst der Heilung durch Magie zu erlernen, die in Sachaka bislang unbekannt ist. Lorkin ist jedoch fest entschlossen, das Geheimnis zu wahren. Denn er weiß nur zu gut, welch unschätzbaren Vorteil die Heilkunst den Sachakanern in einem möglichen Krieg gegen seine Heimat Kyralia brächte. Doch dann verliebt Lorkin sich in eine der Rebellinnen …
Seit die Föderation mithilfe der Talismane von Shannara besiegt werden konnte, ist es Walker Bohs Bestreben, dem Rat der Druiden neues Leben einzuhauchen. Er ahnt nicht, dass er bald andere Probleme lösen muss: An Bord des Luftschiffs Jerle Shannara bricht er auf, um einen geheimnisvollen Schatz zu suchen, der über das Schicksal der Menschen entscheiden wird. Der Beginn einer Reise ins Unbekannte, die von großen Abenteuern und Gefahren begleitet wird – denn die mächtige Ilse-Hexe will den Druiden unter allen Umständen vernichten!
Mit viel Liebe führt Cecilia ihre Vanillefarm im kalifornischen Napa Valley. Sie handelt aber nicht nur mit dem Gewürz, sondern stellt auch leidenschaftlich gern köstliche Produkte damit her. Leider lässt ihre Passion Cecilia kaum Zeit für ihre beste Freundin Julia, geschweige denn für ein Liebesleben. Ein TV-Bericht über Cecilias Plantage und ihre besonderen Vanillekreationen weckt das Interesse von Richard Banks, dem Inhaber eines luxuriösen Hotels, der sie prompt einlädt, dort an einem Gewürzseminar teilzunehmen und selbst Vorträge zu halten. Cecilia ist begeistert, denn das Resort liegt am verschneiten Lake Tahoe – die perfekte Gelegenheit, echte Winterstimmung zu erleben! Sie ahnt nicht, dass Richard nicht nur ihre Vanillekekse zuckersüß findet …
Auch heute zog es mich wieder früh am Morgen in die Verlagshallen von Random House – ein abwechslungsreiches Programm stand für den zweiten Tag des Lit.Love-Lesefestivals (#litlove2018) auf dem Plan. Der Veranstaltungsreigen begann für mich mit einem interessanten Talk zum Thema „Fiktion und Wahrheit im historischen Liebesroman“. Catherine Aurel, Maria Nikolai, Bettina Storks und die – mittlerweile – internationale Bestsellerautorin Petra Durst-Benning sprachen über ihre Bücher, über Recherche und darüber, wie Geschichte erlebbar wird. Für mich als Fan historischer Romane natürlich Pflicht.
Im Anschluss folgte die erste Veranstaltung des Tages auf der großen Bühne. Die dritte Headlinerin Rosie Walsh sprach mit Radiomoderatorin Anouk Schollähn über ihren Überraschungserfolg „Ohne ein einziges Wort“, und wie dieser ihr Leben verändert hat. Dabei sprach Rosie Walsh nicht nur über die Sonnenseiten des Erfolges, sondern auch über die Selbstzweifel, Schuldgefühle und über den Druck, den sie seitdem auf sich ausübt. Ehrlich, authentisch und sympatisch – eine wirklich gelungene Veranstaltung.
Vor der Mittagspause nahm ich noch an einem Workshop teil – den ich zwingend nötig habe :D. Blanvalet-Autorin Frieda Bergmann referierte zum Thema „Anfangen, Durchhalten, Fertigwerden – wie man neben Familie, Studium oder Beruf einen Roman schreibt“. Auch wenn es größtenteils nicht wirklich neue Erkenntnisse brachte, war es doch wichtig, diese mantraartig und engagiert von Frieda ins Gedächtnis geprügelt zu bekommen.
Nach der Pause ging es direkt mit Frieda weiter. Zum Thema „Oh bitte gib mir nur ein Wort – der Weg zum perfekt komponierten Roman“ talkten Frieda Bergmann, Anika Landsteiner und Stefanie Lasthaus. Neben den Ideen, der Plotgestaltung und den zentralen Motiven wurden auch erste und letzte Sätze besprochen. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen, und musste Ulla Schelers ersten Satz aus „
Und dann war es endlich soweit. Die zweite Bühnenveranstaltung des Tages stand an, der letzte internationale Headliner, Kate Morton, gab sich die Ehre. Befragt von Anouk Schollähn gab sie Einblicke in ihr Leben, ihren Schreiballtag und ihre Bücher. So erzählte sie nicht nur, wie sie zum Schreiben gekommen ist, sondern begeisterte das Publikum mit witzigen Anekdoten und bislang unbekannten Fakten. Auch wenn sich einige Fragen mit der gestrigen Lesung überschnitten, war es doch wirklich, wirklich interessant.
Den Abschluss machte eine etwas ungewöhnliche Lesung. Marie Nikolai las aus „Die Schokoladenvilla“, parallel dazu lief eine Präsentation, die passende Bilder und Stadtansichten aus Stuttgart zeigte. So weit, so gut. Etwas irritiert war ich dann aber doch darüber, dass teils Marie selbst las, teils die Lesung aber vom Band aus der Präsentation kam. Warum sie nicht auch diese Szenen selbst hätte lesen können, erschließt sich mir immer noch nicht so genau. Abgesehen davon ist die Mischung aus einer historischen Familiengeschichte um die Jahrhundertwende wie perfekt für mich geschaffen (man denke nur an Downton Abbey – oder Gut Greifenau). Interessant wäre auch, das Buch mit den „Licht & Schatten“-Büchern von Veronika Lackerbauer zu vergleichen, da das Thema ja doch sehr, sehr ähnlich ist.
Im Rahmen der Freixenet-Happy-Hour ließ ich die tolle Lit.Love noch einmal Revue passieren – und freue mich bereits jetzt sehr auf das letzte Jahr. Dieses Jahr war die Veranstaltung geprägt von vier internationalen Headlinern (Sophie Kinsella, Kate Morton, Estelle Maskame und Rosie Walsh). In den letzten Jahren waren unter anderem Susan Elizabeth Phillips, Lucinda Riley, Anne Jacobs, Katherine Webb, Silvia Day und Geneva Lee vor Ort. Ich bin schon ganz gespannt, wen die Verlage nächstes Jahr auf uns loslassen werden :D. Meine Wünsche? Ulla Scheler (rechts abgebildet das Plakat von 2017 mit den Büchern, die damals in meine Tasche gewandert und zu meinen Lieblingsbüchern geworden sind), Manuela Inusa, Trudi Canavan und Dan Brown :D.
It’s the most beautiful time of the year …! Endlich November, endlich Zeit für das lit.Love-Lesefestival in München (#litlove2018). Nachdem ich gestern schon im … sehr speziellen … Schickeria-Hotel „Ruby Lilly Hotel & Bar“ angekommen bin, ging es heute morgen pünktlich in die Neumarkter Straße in die heiligen Hallen der Verlagsgesellschaft Random House GmbH. Nachdem ich die Goodie Bag (mit einem tollen Notizbuch, Tee, Sekt, Pralinen, Schokolade uvm.) in Empfang genommen habe, machte ich mich auch schon auf den Weg zur ersten Veranstaltung. Es begann ein Tag, der von Superstars geprägt war, ein Tag, der den Ausnahmezustand über die Verlagshallen verhängte.
Den Tag begann ich mit einer Lesung von Tanja Voosen aus ihrem neuesten Jugendbuch „My First Love“. Obwohl es die erste Veranstaltung war, war der Raum bereits brechend voll. Tanja las einige Szenen, beantwortete Fragen und signierte einige Bücher. Ein Schlussmachservice, eine herausfordernde Wette und eine umgefallene Leiter zum Heuboden: „My First Love“ macht Lust auf mehr und klingt ganz nach einem Buch nach meinem Geschmack – mal davon abgesehen, dass es auch ein wunderschönes Cover besitzt.
Starstruck – die Erste. Im Anschluss stand die erste Veranstaltung mit einem internationalen Headliner an. Die einzigartige Sophie Kinsella sprach auf der großen Bühne mit der NDR-Radiomoderatorin Anouk Schollähn über ihre Bücher, ihren Werdegang und ihr Leben. Die supersympathische Autorin deutete nicht nur an, dass ein neuer Shopaholic-Roman bevorstehen könnte, sondern gab Einblicke in ihren Alltag und stellte sich auch geduldig weiteren Fragen aus dem Publikum. Eine rundum gelungene Veranstaltung, die für viel Spaß und Erheiterung im packend-vollen Zuschauerraum sorgte.
Vor der Mittagspause besuchte ich noch eine weitere Buchvorstellung. Michel
Starstruck – die Zweite. Auch nach der Pause begann ich wieder mit einer Lesung. Die internationale Bestsellerautorin Kate Morton las aus ihrem neuesten Roman „Die Tochter des Uhrmachers“. Auch hier wurde die Veranstaltung von Anouk Schollähn moderiert. Neben der Lesung auf Englisch wurden auch Auszüge aus der deutschen Ausgabe präsentiert. Und, bei so einer bekannten Autorin, war es somit keine Überraschung, dass auch dafür eine besondere Stimme herhalten durfte. Daher gab sich Schauspielerin und Sprecherin Esther Schweins die Ehre – und outete sich als Fan von Kate Mortons Romanen. „Die Tochter des Uhrmachers“ ist ein Buch voller Geheimnisse und Überraschungen – in verschiedenen Zeitebenen der britischen Geschichte, eingebettet in ein malerisches Setting. Klingt wie gemacht für mich.
Im Anschluss legte ich eine Pause ein, und besuchte spontan Frieda Bergmanns Meet & Greet. Nachdem sie den lit.Love-Schreibwettbewerb 2016 für sich entscheiden konnte, erschien nun ihr Verlagsdebüt bei Blanvalet mit dem Titel: „Einmal Liebe zum Mitnehmen“. Apropos Schreibwettbewerb: Danach ging es direkt weiter mit der Veranstaltung zum lit.Love-Schreibwettbewerb 2018. Dabei wurde nicht nur die Gewinnergeschichte gelesen, sondern auch generell über Schreibwettbewerbe gesprochen. Auch an dieser Stelle nochmal Glückwünsche an die Gewinnerin!
Starstruck – die Dritte! Hört das denn gar nicht auf? Versprochen – es ist die letzte (für heute). Für die zweite große Veranstaltung auf der Bühne war Estelle Maskame angereist – schottische Bestsellerautorin und Wattpad-Phänomen. Moderiert von der Lektorin Duygu Maus beantwortete Estelle viele Fragen aus dem Publikum, sprach über zukünftige Projekte und beschrieb ihren Dreamcast für eine Verfilmung (Selena Gomez!!!). Bevor es dann zu meinem letzten Programmpunkt des Tages ging, traf ich noch kurz auf Manuela Inusa, von der ich mir „Die Chocolaterie der Träume“ signieren ließ – den Nachfolger von
Zum Abschluss ging es dann in die große Runde. Zum Thema „Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum? Wie man einer Romanfigur Leben einhaucht“ diskutierten Michel