Mit nur drei Stunden Schlaf startete ich müde, aber hochmotiviert in den zweiten Tag der LoveLetter Convention, allerdings mit etwas zusammengekürztem Programm. Rücksichtnehmend auf das Wetter, beschloss ich, mich bereits früh für die Signierstunde anzustellen, um einen Schattenplatz zu erhalten – aber dazu später mehr.
Erstmal begann der Tag erneut mit einem absoluten Highlight. Das Panel „Weltenbau – Fremde Welten neu erfinden“ war mit Nalini Singh, Amanda Bouchet, Bianca Iosivoni, Ellen McCoy und Nicole Leclercq hochkarätig besetzt und wurde von der wunderbaren Ella Quinn moderiert. Es ist wahnsinnig spannend, einen kleinen Einblick in den Schreib- und Denkprozess von absoluten Weltstars wie Nalini Singh zu erhalten, die – nebenbei bemerkt – im Meet & Greet, das ich im Anschluss besuchte, auch noch furchtbar nett war und sich mit jedem Besucher geduldig unterhalten hat.
Später am Vormittag besuchte ich eine Diskussionsrunde für Blogger. Pressevertreter der Verlage Thienemann-Esslinger, Ravensburger, dtv und Bastei Lübbe, sowie von B.o.D referierten zu den Voraussetzungen und zum Ablauf der Zusammenarbeit mit Bloggern, zu neuen Entwicklungen und, wenn auch nur kurz, zum allgegenwärtigen Thema DSGVO. Von dieser Veranstaltung hätte ich mir etwas mehr erhofft, sie blieb doch etwas oberflächlich und brachte kaum neue Inhalte. Schön war es allerdings, die Kontaktpersonen der Verlage kennenzulernen, um sich selbst ein besseres Bild verschaffen zu können, mit wem man gegebenenfalls irgendwann mal Mailkontakt halten sollte.
Nach der Mittagspause näherte sich auch schon mit großen Schritten der krönende Abschluss einer jeden LLC – die Signierstunde. Natürlich hatte ich bereits im Vorfeld – und auch vor Ort nochmal – eifrigst einen Plan erstellt, zu welchen Autoren ich möchte, welche Bücher mich besonders interessieren. Und ich habe es geschafft, alle Bücher, bis auf eines, zu erhalten – das mich allerdings doch etwas schmerzt. Zu gern hätte ich Amanda Bouchets „Tochter der Götter: Glutnacht“ signiert in Händen gehalten, aber es war mit das erste Buch, das vergriffen war. Zu meinen anderen Highlights gehörten „Soul Mates – Flüstern des Lichts“ von Bianca Iosivoni, „Verliere mich. Nicht.“ von Laura Kneidl, „Age of Trinity – Silbernes Schweigen“ von Nalini Singh, „Close to you“ von Isabelle May, „Federleicht 1“ von Marah Woolf und „Verliebt in Miami“ von J. Vellguth. Natürlich möchte ich Euch auch ein Bild meiner gesamten Buchausbeute nicht vorenthalten.

(Anmerkung: „Berühre mich. Nicht.“ habe ich bereits selbst zur LLC mitgebracht und mir dort lediglich beim Meet & Greet signieren lassen, alle anderen Bücher sind Signierexemplare der LLC)
Und damit dieses Foto nicht so ganz allein hier steht, hänge ich direkt noch die Goodie-Sammlung an, die größtenteils aus der Convention-Bag herrührt, und von denen das ein oder andere, auch (von Freya Miles und Amy Baxter) signierte, Goodie, sicherlich bei der nächsten Verlosung beigelegt wird. Leider habe ich es auch in diesem Jahr nicht geschafft, mir das Convention-Buch von allen Autoren signieren zu lassen – aber mit 33/38 war ich zumindest verdammt nah dran :D.
Abschließend hier noch einige weitere Eindrücke der LLC, die mich wieder restlos begeistert hat. Kein Zweifel, im nächsten Jahr bin ich wieder mit dabei. Glücklicherweise muss ich dieses Mal den Nachmesseblues nicht so lang ertragen, da es in etwa drei Wochen bereits weitergeht mit der Litblog-Convention in Köln.
Am letzten Wochenende besuchte ich die Loveletter Convention in Berlin, ein jährlicher Fixpunkt in meinem Messekalender. Heute möchte ich Euch die Eindrücke präsentieren, die ich am ersten Messetag, dem Samstag, sammeln konnte. Leider musste ich die Messe bereits zwei Stunden vor dem Ende verlassen, aber es war dennoch ein vollgepackter Tag mit tollen Erlebnissen, interessanten Diskussionen und wunderbaren Autoren.
Nachdem ich mich auf dem Hinweg verfahren hatte, war mein schöner Zeitpuffer gänzlich weg und ich kam erst kurz vor 09:00 Uhr am Gelände an – und hetzte sofort zur ersten Podiumsdiskussion. Moderiert wurde die Runde zum Thema „Liebe auf den ersten Blick“ von Kim Nina Ocker. Mit auf dem Podium saßen die Autorinnen Miranda J. Fox, Laura Kneidl, Sarah Saxx, Alexandra Schwarting und Mila Summers. Schnell entbrannte eine spannende Diskussion über das Thema – sowohl in Romanen als auch im wahren Leben. Einige interessante Anhaltspunkte aus dem Panel werde ich sicherlich auch in Zukunft stärker beim Schreiben berücksichtigen.
Im Anschluss verbrachte ich einige Zeit im Garten, besuchte ein paar Meet & Greets, traf Autoren und andere Besucher, bevor es zur nächsten Veranstaltung ging. Laura Kneidl, eben noch Gast beim ersten Panel, moderierte die nächste Diskussion zum Thema „Fantastische Jugendliebe“ – eines meiner absoluten programmatischen Highlights des Wochenendes. Neben ihr nahmen auch noch Emily Bold, Johanna Danninger, Bianca Iosivoni, Ellen McCoy und Marah Woolf auf der Bühne Platz. Neben dem Schwerpunkt Romantasy entfaltete sich auch ein spannendes Gespräch über das Schreiben und Plotten und eine Diskussion über Einzelbände und Mehrteiler. Wirklich toll!
In der Mittagspause gab es eine Weltpremiere. Montlake-Autor Friedrich Kalpenstein performte als Schlagersänger Ben Valdern, Protagonist seines Romanes „Gruppentherapie“, alle fünf Titel seiner ersten EP. Auch wenn perfekter Mallorca-Schlager nicht so ganz meine Musik ist, waren die Tänzerinnen sehr gut und die Stimmung der Zuhörerinnen euphorisch – und das Konzert eine willkommene Abwechslung zum sonst sehr informationslastigen Samstag. Apropos Abwechslung. In einer meiner Pausen wurde ich im Garten auch von Radio Fritz interviewt – anscheinend ist man als Mann auf der LLC wirklich eine Sensation (das Gefühl hatte ich dieses Mal fast noch stärker als in den letzten beiden Jahren).
Nach der Mittagspause besuchte ich meinen einzigen Workshop in diesem Jahr. J. Vellguth,
Thorn ist ein ganz normales Mädchen. Zumindest dachte sie das, bis ihr Leben kurz vor ihrem 16. Geburtstag eine drastische Wendung nimmt. Tief in sich trägt sie ein Geheimnis: Das Erbe der Silberschwingen. Dass sie überhaupt existiert, ein Halbwesen, entsprungen aus der Verbindung von Mensch und Silberschwinge, verstößt gegen das wichtigste Gesetz der mystischen Wesen. Ein Verstoß, der für alle Beteiligten üblicherweise mit dem Tod endet. Doch Thorn lebt – und mit ihr die Angst. Wem kann sie vertrauen? Gefangen zwischen den Rebellen und dem Clan in London, hin- und hergerissen zwischen Riley und Lucien und verwirrt von der Verwandlung des eigenen Körpers, beginnt für Thorn ein gänzlich neues Leben. Ein Leben an der Seite ihres ärgsten Feindes.