[Buchgedanken] Kea von Garnier „Poetische Zeiten“

Weiter im bunten Rezi-Reigen möchte ich Euch heute „Poetische Zeiten“ von Kea von Garnier vorstellen – ein Finalist des letztjährigen StorytellerX-Awards. Vielen Dank an dieser Stelle auch an Amazon und Kindle Direct Publishing, die im Rahmen der Preisverleihung das Werk als Leseexemplar zur Verfügung stellten. Das Buch ist 2017 im Selfpublishing veröffentlicht worden und dem Genre „Lyrik“ zuzuordnen. Es enthält ein Sammelsurium an Gedichten der Jungautorin und -poetin Kea von Garnier, die diese auch auf ihrem Instagram-Account veröffentlicht.

31upszl8p7l-_sx311_bo1204203200_Keas Gedichte decken in ihrer Bandbreite das ganze Leben ab. Vom Großstadtflair bis hin zur Naturverliebtheit, von Liebe bis Melancholie, von Witz bis Wehmut – kaum eine Gefühlslage fehlt in dem kleinen aber feinen Lyrikband. Meine Lieblingsgedichte sind übrigens „In der Bibliothek“ und „Momentaufnahme“.

Keas lyrische Stimme ist kraftvoll, gefühlvoll, aber manchmal noch etwas roh. Ich hätte mir an der ein oder anderen Stelle durchaus noch etwas mehr Feinschliff an den einzelnen Versen gewünscht – und etwas mehr Formstrenge, wenn denn schon auf Reimschemata zurückgegriffen wird. Abgesehen davon sind die einzelnen Verse durchaus intensiv und gefühlvoll und transportieren die Botschaften der Autorin gut an den Leser.

„Poetische Zeiten“ ist modern und spontan, eine Momentaufnahme direkt aus dem Leben. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Kein lyrisches Meisterwerk, aber doch ein starker Lyrikband, der die (leider) verstaubte Gattung in die heutige Zeit transportiert. Und das ist Keas größter Verdienst! Durch die (verdiente) Shortlistnominierung für den StorytellerX-Award hat die Poetin es geschafft, die Lyrik erneut auf die große Bühne zu holen – und auch im Bereich Selfpublishing zu verankern. Danke dafür!

Die Buchgestaltung ist hier komplett zweitrangig, ohnehin besitze ich ja nur eine Art Probedruck/Sample der eigens für die Preisverleihung angefertigten Auflage. Das Cover ist gänzlich unscheinbar und unaufgeregt, alles andere wäre dem Inhalt und der Gattung gegenüber allerdings auch nicht gerecht geworden. Lektorat und Korrektorat sind ohnehin bei der Lyrik so seine Sache, Fehler sind jedenfalls (so durchgeführt) nicht ersichtlich. Lediglich vom Buchsatz hätte ich mir etwas mehr Inspiration und Innovation gewünscht.

Mein Fazit? Mit „Poetische Zeiten“ legt Kea von Garnier einen überzeugenden Lyrikband vor. Sie ist zwar keine Julia Engelmann, aber doch eine starke poetische Stimme unserer Zeit und Generation, der es an manchen Stellen jedoch noch etwas an Feinschliff fehlt. Für Lyrikfreunde bedenkenlos zu empfehlen.

[FBM2017] Tag 2 – Entspannt durchs Programm

Obwohl heute schon mehr auf dem Plan stand als gestern, hatte ich doch das Gefühl, dass ich das Programm heute etwas entspannter hinter mich gebracht habe. Aber das ist eh nur die Ruhe vor dem Sturm, der ab dem Wochenende losgeht.

20171012_100417Als erster Programmpunkt stand heute eine Buchvorstellung eines emerierten Professors meiner Alma Mater an. Prof. Gerd Theißen präsentierte seinen Roman „Der Anwalt des Paulus“, eine Darstellung und Auseinandersetzung mit dem Wirken des Apostels in Romanform. Durchaus mal etwas anderes, aber nicht minder spannend.

Bevor es dann weiter zum nächsten Programmpunkt ging, schrieb ich traditionell eine 20171012_123527Rezension aus dem Pressezentrum der Messe (kann hier abgerufen werden), ein Foto davon befindet sich in der Bildersammlung am Ende des Posts. Im Anschluss hatte ich die Chance, der Buchvorstellung von Julia Wolfs „Walter Nowak bleibt liegen“ zu lauschen, die ihr neuestes Werk auf der ARD-Bühne präsentierte, moderiert von Bärbel Schäfer. Allein die kurz vorgetragene Textstelle zeugte von so unglaublichem Sprachgefühl und -Verstand, dass ich mir (wie viele andere) immer noch verwundert die Augen reibe, dass das Buch den Sprung von der Longlist auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises verpasst hat.

Dann kam auch schon das Tageshighlight: Die Verleihung des Kindle-Storyteller-Awards und die Verleihung des Kindle-Storyteller-X-Awards. Fangen wir mit letzterem an. Der Storyteller-X-Award wird für außergewöhnliche, mutige und experimentelle Texte vergeben und gewonnen hat: Toralf Sperschneider mit „Kleine Kreise EGOismen“. Sehr schade, denn mit Kea von Garnier war eine Lyrikerin nominiert. LYRIK! Im Selfpublisher-Bereich. Auf der großen Bühne. Dass ich das noch erleben durfte (Bild von ihr mit dem Finalistenaward am Beitragsende). Mit der Verleihung des „richtigen“ Storyteller-Awards war ich indes hochzufrieden – die Gala wurde übrigens von Nazan Eckes moderiert. Gegen eine starke Konkurrenz aus u.a. Emma Wagner und Elke Bergsma setzte sich zuletzt Fantasy-Autorin, und fantastischer Leseherbst-/Lesefrühlings-Mitorganisatorin Mira Valentin 20171012_134000durch, die im Cosplay zu ihrem Buch „Der Mitreiser und die Überfliegerin“ erschienen war. Im Anschluss wurden fleißig Rezensions-/Leseexemplare von Amazon bereitgestellt und signiert. Ich habe allerdings nicht die Bücher aller acht Finalisten mitgenommen, sondern neben den Siegertiteln nur noch die, die mich wirklich interessiert haben (Emma Wagner, Kea von Garnier und einen weiteren Finalistentitel des X-Awards von Kera Rachel Cook). Ein Bild aller Bücher, die ich mir signieren lassen habe, ist ebenfalls am Beitragsende zu finden.

Am frühen Nachmittag dann meine obligatorische Weiterbildungsveranstaltung des 20171012_150409(0)Tages, organisiert von BoD zum Thema Blogger-Relations. Die Beauftrage für Blogrelations Ute Nöth (Carlsen), die Autorin Sarah Saxx, die Bloggerin Anabelle Stehl (stehlblueten.de) und der Moderator Thorsten Simon (BoD) diskutierten leidenschaftlich, auch unter Einbindung des Publikums, über die Zusammenarbeit von Autoren, Verlagen und Bloggern, über Wünsche und No Go’s. Eine tolle Veranstaltung, die ich ja auch im letzten Jahr bereits besucht hatte (damals mit Laura Newman für die Autorenseite).

Zum Abschluss ließ ich es mir nicht nehmen, die Veranstaltung eines der 20171012_163528deutschsprachigen Schriftsteller der letzten Jahre zu besuchen. Auf dem Blauen Sofa hatte Daniel Kehlmann Platz genommen, um sein neuestes Werk „Tyll“ vorzustellen, ein historisches Buch zur Zeit des 30-jährigen Krieges. Die erste Veranstaltung, die so voll war, dass ich keinen Sitzplatz mehr bekommen habe :D. Danach ließ ich die Messe gemütlich ausklingen und schlenderte ein erstes Mal durch die Halle des Ehrengastes, Frankreich. Oh, und ich wurde heute zum ersten Mal auf meine Ravenclaw-Utensilien angesprochen – nicht wie erwartet von einem Blogger oder Zeilenspringer, sondern von einer der Betreuerinnen im Pressebereich. Ich habe ihr bereits für Sonntag meinen Schal angekündigt 😀 – nun muss ich ihn wohl dann auch tragen, oh man, das wird heiß.

Hier noch die versprochenen weiteren Messeimpressionen, heute allerdings nur ein paar wenige.

Mystery-Blogger-Award

Heute ist mal wieder Blogaward-Zeit :D. Die liebe Anna von „weltaustinteundpapier“ hatmysterybloggeraward mich für den Mystery-Blogger-Award nominiert. Dabei handelt es sich um eine tolle Aktion, die von Okoto Enigma ins Leben gerufen wurde, um neue und interessante Blogs kennen zu lernen.

Die Regeln lauten dabei wie folgt. Da ich abschließend keine neuen Personen nominiere, sondern meine Fragen einfach in den Raum stelle (fühle sich nominiert, wer will), habe ich mir die Freiheit genommen, etwas in dem Regelwerk rumzustreichen :D.

  • Nenne den Schöpfer des Awards und setze einen Link auf den Blog.
  • Platziere das Award Logo oder Bild in Deinen Post.
  • Danke der Person, die Dich nominiert hat und verlinke ihren Blog in Deinem Post.
  • Erzähle Deinen Lesern 3 Dinge von Dir selbst.
  • Beantworte die Fragen des Nominierenden.
  • Nominiere selbst 10-20 Blogger.
  • Frage Deine Nominierten 5 originelle Fragen Deiner Wahl.
  • Teile 5 Links zu Deinen besten Blogposts.
  • Benachrichtige Deine Nominierten, indem Du in Ihrem Blog kommentierst.

Puh, drei Dinge über mich. Ganz schön schwer, wo soll ich anfangen?

  1. Ich bin ein Serienjunkie. Auch wenn ich ebenfalls gern Filme schaue (ich streiche schon die Kalendertage bis „Die letzten Jedi“ ab), verbringe ich noch viel mehr Zeit mit Serien. Binge-Watching auf Netflix oder Amazon Prime … ich bin dabei! Meine Lieblingsserien *puh* – viel zu viele. In jedem Fall aber ganz weit oben: Gilmore Girls und Downton Abbey.
  2. Mein chinesisches Tierkreiszeichen ist der Drache. Ob damit die Liebe zur Fantasy – und dem Drachenmondverlag zu tun hat, wer weiß :D.
  3. Ich habe (mit Ausnahme eines Rezi-Exemplars) noch nie ein e-Book gekauft und dabei wird es auch bleiben. Ich liebe es einfach, Bücher anzufassen. Ich habe keinen e-Reader und brauche auch keinen. #PrintFan

Das wäre geschafft – dann mal auf zu Annas spannenden Fragen :).

1. Welches Buch hast du zuletzt hauptsächlich wegen seines Covers gekauft?
-> Hm. Spontan fällt mir keines ein, da ich die ganzen Cover-Highlights auch aus anderen Gründen gekauft habe, weil ich vorher bei Lesungen war oder zu Signierstunden wollte. Ich hätte aber „Selection“ (Kiera Cass), „Royal“ (Valentina Fast) oder „Wir fliegen, wenn wir fallen“ (Ava Reed) auch definitiv allein wegen ihrer genialen Cover gekauft :D.
2. Welches Buch ist (bis jetzt) dein Jahreshighlight 2017?
-> Dürfte niemanden überraschen, der meinen Blog verfolgt hat^^. Julia Adrian: „Die Dreizehnte Fee“ (alle 3 Bände).
3. Den ersten Satz welches Buches kannst du nicht vergessen, weil er dich so überrascht/gepackt/verzaubert etc. hat?
-> „Er war tot.“ (Diana Gabaldon: „Ferne Ufer“ (Outlander 3))
4. Welches Buch hättest du gern selbst geschrieben und warum?
-> Wie ich bereits am Welttag des Buches festgestellt habe, ist das – wen wundert es – Julia Adrians „Die Dreizehnte Fee. Erwachen“. Ich liebe Märchenadaptionen und wollte selbst eine zu Aschenputtel schreiben. Und dann kamen Halo Summer und Julia Adrian. Die eine frech und unangepasst, die andere bildgewaltig. Beide Bücher Jahreshighlights (Halo Summer Platz 2 2016, Julia Adrian 2017). Wie könnte ich dieses Niveau jemals auch nur annähernd erreichen?
5. Welcher Buchcharakter wärst du gerne?
-> Die schwierigste Frage zum Schluss. Es gibt so viele tolle Charaktere, und so viele unterschiedliche Gründe, warum man einer von ihnen sein möchte. Sei es ein guter Charakter, magische oder besondere Fähigkeiten, oder einfach ein spannendes Love Interest. Nach langem, reiflichen Überlegen entscheide ich mich mal für eine gute Mischung aus allem: „Gideon de Villiers“ (Kerstin Gier, Edelsteintrilogie).

Bevor ich abschließend noch für jeden, der sich angesprochen fühlt, eigene Fragen aufstelle, verlinke ich noch schnell die geforderten fünf Blogposts :D.

Zu guter letzt nun noch meine fünf Fragen:

  1. Welcher Serien-/Film-/Buchtod hat dich am meisten getroffen?
  2. Welchen Autor würdest du gern persönlich treffen und warum?
  3. Einhorn oder Drache? Pinguin oder Koala? Katze oder Hund?
  4. In welcher fantastischen Welt würdest du gern leben?
  5. Wenn du dir eine Fortsetzung eines Buches wünschen könntest, welche wäre das (rein hypothetisch, auch bereits verstorbene Autoren)?

 

[Buchgedanken] J. Vellguth: „Das Päckchen“

Am heutigen, hier zumindest sonnigen Sonntag, möchte ich mal wieder eine Buchbesprechung mit Euch teilen. Bereits vor einiger Zeit habe ich „Das Päckchen“ von J. Vellguth gelesen. Das Buch ist am ehesten – wie auch auf dem Cover angemerkt – als Liebesroman anzusehen und 2017 im Selfpublishing erschienen. In der 18. Kalenderwoche dieses Jahres sprang das Buch auf Platz 5 der Bild-Bestsellerliste, die in Kooperation mit Amazon erstellt wird.

Emma ist begeisterte Buchbloggerin und arbeitet in einer Kinderbibliothek. Als sie nach 51khaqt-sql-_sx326_bo1204203200_ihrem Urlaub zurück zur Arbeit will, stellt sie mit Erschrecken fest, dass die Bibliothek aufgrund eines Wasserschadens geschlossen wurde – und niemand daran interessiert ist, die Kosten für die Neueröffnung aufzubringen. Schnell ruft Emma auf ihrem Blog eine Spendenaktion zur Rettung der Bibliothek ins Leben. Mit nur siebzehn Abonnenten ein aussichtsloses Unterfangen. Ins Verlagsarchiv versetzt, steht ihr ganzes Leben vor einem Scherbenhaufen. Bis ein geheimnisvolles Päckchen bei ihr eintrifft, ganz ohne Absender, aber voller Überraschungen.

„Das Päckchen“ ist ein wahrer Feel-Good-Roman über die Liebe und die Leidenschaft zu Büchern. Ich bin sicher nicht der einzige Blogger, der sich mit Emma identifizieren kann und sich ein Stück in ihr wiederfindet. Gerade deshalb – aber nicht nur aus diesem Grund – kann ich den Roman als Ode an die Buchwelt vollends empfehlen.

Die Handlung ist sehr kurzweilig, spannend und kann mit unerwarteten Wendungen glänzen. Auch wenn einige Aspekte durchaus vorhersehbar sind, ändert dies doch nichts daran, dass man mit Emma mitfühlt, sich freut, leidet und lacht. Man muss sie einfach als Protagonistin gern haben! (Und dann liebt sie auch noch Einhörner!!!)

Auch die anderen Charaktere sind toll gestaltet, bis in die Nebenfiguren. Als Leser möchte man sich um Marie kümmern und sie in den Arm nehmen, oder wünscht sich eine Freundin wie Becky, die jederzeit für einen da ist. Gerade die Hauptprotagonisten Emma und Lukas, der geheimnisvolle Absender, entwickeln sich im Laufe des Romanes auch weiter. Dabei wird die Entwicklung durch den personalen Erzählstil aus beiden Sichtweisen unterstützt.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, strotzt vor Gefühlen und lässt sich flüssig lesen. Obwohl die Mehrzahl der Gespräche zwischen den Protagonisten in Chat-Form stattfinden, sind die Dialoge doch lebendig und der Spannungsbogen wird bis zuletzt aufrechterhalten. Bemerkenswert ist auch die Liebe zu kleinen Details, die die Handlung zwar nicht tragen, die aber doch für ein rundes, vorstellbares Gesamtbild sorgen, das das Kopfkino des Lesers sofort anlaufen lässt.

Das Cover ist aus meiner Sicht sehr gelungen und ein absoluter Eyecatcher, Korrektorat und Lektorat (sofern durchgeführt) haben solide gearbeitet. Wo ich mir noch etwas mehr Mut, etwas mehr Innovation gewünscht hätte, ist der Buchsatz. Geschenkt, dass die Kapitel links und rechts anfangen – das beachten heute nur noch die wenigsten und bei der Fülle an Kapiteln würde das das Buch auch nur immens aufblähen. Allerdings hätten die Chat-Dialoge aus meiner Sicht etwas mehr Pepp verdient gehabt (also rein satztechnisch). Man hätte sie zum Beispiel in Anlehnung an moderne Messenger spaltenförmig links- und rechtsbündig setzen, oder sie als Nachrichtenfenster gestalten können, nur als spontane Ideen, sicherlich gibt es noch dutzende weitere Möglichkeiten.

Mein Fazit? „Das Päckchen“ ist ein wunderbarer, gefühlvoller Roman über die Liebe zwischen zwei Menschen, und gleichzeitig über die Liebe zu Büchern. Tolle Protagonisten, eine abwechslungsreiche Handlung und ein gelungenes Setting machen das Buch zum perfekten Begleiter für den Urlaub oder für sommerliche Tage. Für Liebhber des Genres – und für Buchblogger natürlich sowieso – bedenkenlos zu empfehlen.

Ps: Als Sidekick im Buch kommt das Einhorn „Konrad“ vor – und ich möchte euch ein Bild von ihm nicht vorenthalten.

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Pps: „Konrad“ und „Das Päckchen“ spielen auch eine Rolle in meiner Verlosung zum bald anstehenden Bloggeburtstag. Also haltet die Augen offen!

[LBM2017] Tag 4 – Die Macht des Mondes ist …

… Liebe. Doch dazu gleich mehr.

Beginnen wir chronologisch. Trotz einiger (selbstverschuldeter) Verzögerungen beim 20170326_102249Check-Out war ich dank Shuttlebus rechtzeitig bei der Messe und konnte so direkt um kurz nach 10 zur Lesung von Emily Bold gehen (auch ein Fixpunkt auf jeder Messe irgendwie). Vorgestellt wurde ihr neuestes Werk: „Wenn Liebe Cowboystiefel trägt“, erschienen bei Montlake, dem Amazon-Verlag für romantische Geschichten. Der Auszug machte einen tollen Eindruck – ob das ganze Buch das bestätigen kann, werde ich (dank einem Freiexemplar, das der Verlag jedem interessierten Zuhörer überreichte) auch in Kürze überprüfen können. Emily signierte zudem nicht nur das aktuelle Werk, sondern ich konnte mir endlich nach langer Zeit auch „Ein Kuss in den Highlands“ signieren lassen (bereits rezensiert).

20170326_111105Im Anschluss nutzte ich die Zeit, um mich nochmals in aller Gründlichkeit bei der Manga Comic Convention umzusehen und auch endlich die Stände der einzelnen Zeichner anzuschauen, wobei mich die Arbeiten von „Kaminazuki“ und „Pantsu Chii“ hellauf begeisterten. Nachdem ich mich mit Postkarten von Kaminazuki – und vielen kleineren Gimmicks bei anderen Ständen eingedeckt hatte, machte ich mich auf die Suche nach tollen Cosplays, um Euch hier auch noch das ein oder andere Bild zu zeigen. Natürlich gab es unzählige tolle Cosplayer, und innerhalb der Halle war auch nur ein Bruchteil, da viele bei Sonnenschein lieber im Freien geshootet haben. Ich habe einfach mal zwei Gruppencosplas fotografiert (man merkt, Bösewichter sind im Trend!).

Ein weiteres großes Thema in diesem Jahr war Sailor Moon. Es gab nicht nur unzählige 20170326_120818Cosplayer (wie das Gruppenfoto beweist), sondern auch eine große Bühnenshow von SailorMoonGerman, die die dritte Staffel der aktuellen Serie anpreisen soll. Am Ende der Show: Gänsehaut. Alle Protagonisten und viele Zuschauer intonieren das Intro der ursprünglichen Serie. Da wird die Kindheit wieder lebendig. Doch das größte Highlight kam nicht in der Show, sondern danach. Auf der Bühne, umrahmt von vielen weiteren Cosplayern, machte ein Künstler seiner Freundin einen Heiratsantrag, den diese, sichtlich gerührt und überwältigt, annahm. Natürlich ließ es sich die Sängerin der Show nicht nehmen, dann für die beiden noch einmal zu singen. Mondstein flieg und sieg!

20170326_181738Kurz danach kehrte ich in die Realität – und auf die reguläre Buchmesse – zurück. Ziemlich brutal wurde ich aus der Traumwelt gerissen, da ich direkt über die große Antifa-Demo gegen den Compact-Stand stolperte .Wie in den letzten Tagen ließ ich den Tag beim Burgenwelt Verlag ausklingen (übrigens (Jana, überlese das mal bitte^^) – wenn jemand jemanden kennt, der gerne eine Mittelalter-Liebesanthologie herausgeben möchte *hust* – bitte melden!). Ich habe mich sehr gefreut, am letzten Tag noch Melanie Vogltanz und Thomas Heidemann, zwei ohneohrigen Verlagskollegen, über den Weg zu laufen :). Und dann, so plötzlich wie sie gekommen war, war die Messe auch schon wieder vorbei. Ich kann die nächste kaum erwarten.

Vielleicht noch ein kleiner Ausblick auf mein restliches Messejahr (ich hoffe, so viele von Euch wie möglich bei der ein oder anderen Veranstaltung zu sehen): fix eingeplant sind derzeit im Mai die LLC, im Oktober die FBM und im November die Lit.Love. Gegebenenfalls kann ich spontan die BuchBerlin im November noch dazunehmen, je nachdem, wie es mit dem Urlaub aussieht, und sich vor allem auch mein Schreiben bis dahin entwickelt :).

Zum Schluss möchte ich mich noch dafür bedanken, dass Ihr alle so fleißig die Messeberichte gelesen habt. Ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Eindruck über meinen Messebesuch geben. Ich finde, mir ist in diesem Jahr der Spagat zwischen Networking und Fan-Sein, zwischen Unterhaltung und Anspruch sehr gut gelungen – es haben allerdings einige lehhreiche Veranstaltungen zum Thema Marketing etc. gefehlt – davon gibt es dann vielleicht in Frankfurt wieder mehr :)..

[Buchgedanken] Emma C. Moore: „Finian Blue Summers“

In den letzten Tagen habe ich einen der Finalisten des diesjährigen „Kindle Storyteller Awards“ gelesen: „Finian Blue Summers“ von Emma C. Moore. Das Buch ist 2016 im Selfpublishing erschienen und eine Mischung aus Liebes- und Schicksalsroman. Bei Emma C. Moore handelt es sich um ein offenes Pseudonym der Autorin Marah Woolf. Auch hier vielen Dank an Amazon für das Presseexemplar im Rahmen der Preisverleihung des „Kindle Storyteller Awards“ auf der Frankfurter Buchmesse.

Die neunzehnjährige Rayne ist eine weltbekannte Violinistin und begeistert Millionen 51c-epkakjl-_sx336_bo1204203200_Menschen mit ihrer Musik. Doch während ihre dominanten Eltern sie von Konzert zu Konzert hetzen und jede Facette von Raynes Leben genau planen, wünscht sie sich doch nur, ihre eigenen Wünsche auch einmal erfüllen zu können. Daher sammelt sie diese heimlich in einem Wunschglas. Als ihre Eltern Rayne dann verweigern, ihre sterbende Großmutter ein letztes Mal zu besuchen, weiß diese sich nicht mehr zu helfen, flüchtet sich ins Schweigen und wird in eine Nobelklinik eingeliefert. Dort lernt sie den charmanten und sympathischen Praktikanten Finian Blue Summers kennen, und ein neues Leben beginnt.

„Finian Blue Summers“ ist ein Roman über das Leben und die Liebe, der vor Gefühlen nur so strotzt. Mit vielen überraschenden Wendungen gelingt es der Autorin, den Leser immer wieder zu packen und bei der Stange zu halten – selten fiel es mir schwerer, eine halbwegs spoilerfreie Rezension zu schreiben. Die Geschichte wird kapitelweise abwechselnd in der Ich-Perspektive aus Sicht von Rayne und Finian erzählt. Auch wenn ich mit mehreren Ich-Erzählern üblicherweise nicht so recht warm werde, hat mir dies hier ausnehmend gut gefallen, konnte man so doch eine Bindung zu beiden Protagonisten aufbauen und mehr über die Beweggründe und Motive der beiden erfahren.

Ohnehin lebt der Roman von seinen toll ausgearbeiteten Charakteren. Nicht nur die Hauptfiguren, sondern auch die Nebenfiguren (egal ob Niam, Cassie oder Sheryl) sind absolute Sympathieträger und bringen die Geschichte voran. Die Protagonisten, mit all ihren Stärken und Schwächen, entwickeln sich während der Handlung weiter und verharren nicht in ihren anfänglichen Verhaltensmustern. Neben den Charakteren überzeugt auch die Handlung, die dem Leser jedoch mit ihren Irrungen, Wirrungen und überraschenden Wendungen viel abverlangt. In diesem Sinne ist „Finian Blue Summers“ (ähnlich wie das bereits besprochene Buch „Lichtblaue Sommernächte„) auch ein ausdrucksstarkes Plädoyer für das Leben, für die Sehnsucht und das Verwirklichen von Träumen und Wünschen.

Das Cover ist gut gelungen, nach dem Lesen der Geschichte erkennt man auch jeweils die Bedeutung der einzelnen Elemente auf dem Cover. Lektorat und Korrektorat haben solide gearbeitet, kleinere Fehler im Text und im Buchsatz sind bei der Endkorrektur aber durchgerutscht, was den Lesefluss und das Lesevergüngen jedoch nicht mindert. Zudem ist der Schreibstil der Autorin flüssig und leicht lesbar.

Mein Fazit? „Finian Blue Summers“ ist ein rundum überzeugender Liebesroman, nicht nur für Leser des Genres zu empfehlen. Ein würdiger Finalist des „Kindle Storyteller Awards“ und – neben Aschenkindel – eine weitere Perle auf dem Selfpublishermarkt.

[Buchgedanken] Halo Summer: „Aschenkindel. Das wahre Märchen“

Bevor ich Euch morgen wieder tolle Neuigkeiten von mir präsentiere (als kleiner Wink mit dem Zaunpfahl verweise ich mal auf die Jahreszahl 2017), möchte ich Euch heute noch ein Buch vorstellen, das ich fast in einem Zug verschlungen habe und das definitiv zu meinen Lesehighlights des Jahres gehört.

Am letzten Wochenende bin ich endlich dazu gekommen, Halo Summers „Aschenkindel“ zu lesen, den Gewinner des diesjährigen „Kindle Storyteller Awards“. Das Taschenbuch ist 2016 bei CreateSpace im Selfpublishing erschienen und ist eine Neuinterpretation des Märchens „Aschenputtel“. Als Gewinnertitel des Storyteller Awards wird es zudem in Kürze bei HarperCollins im Verlagsprogramm erscheinen. Ich möchte die Gelegenheit auch noch nutzen, Amazon zu danken, die auf der diesjährigen FBM im Rahmen der Preisverleihung interessierten Pressevertretern ein Exemplar jedes Shortlist-Titels überreicht haben. Mittelfristig werde ich hier auf dem Blog demnach alle Shortlisttitel besprechen, aber – auch aus persönlichem Interesse – zu Beginn führte kein Weg an „Aschenkindel“ vorbei. (Als nächstes auf der Liste: „Finian Blue Summers“ von Emma C. Moore)

„Aschenkindel. Das wahre Märchen“ ist genau das, was der Titel verspricht. Die 17-jährige aschenkindelClaerie Farnflee lebt nach dem Tod ihres Vaters mit ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern zusammen, die sie Tag für Tag aufs Neue ausbeuten und tyrannisieren. Hinzu kommt, dass nach dem Tod ihres Vaters die Familie an Ansehen und vor allem an Vermögen verloren hat. Dennoch ist Claerie glücklich. Als ihre – nicht sonderlich begabte – gute Fee sie daher überreden will, den Ball des Kronprinzen zu besuchen, auf dem dieser sich eine Braut suchen möchte, ist Claerie nicht sonderlich begeistert, hat sie den Kronprinzen doch bereits auf seinem achten Geburtstag als trotziges, weinerliches Kind kennengelernt. Als sie dann jedoch im verbotenen Wald auf einen mysteriösen Fremden trifft, nimmt ihr Schicksal eine unerwartete Wendung.

Bereits nach den ersten Sätzen war ich fest überzeugt, dass mir das Buch gefallen würde. Ein tolles Cover, das für eine gute Grundstimmung sorgte, ein faszinierendes Genre und meine favorisierte Erzählperspektive hatten zur Folge, dass ich mich richtig auf das Buch freute. Dass es mich nahezu restlos begeistert hat, war dann selbst für mich jedoch noch eine kleine Überraschung.

Der Autorin gelingt es, dem klassischen Märchen einen komplett neuen Anstrich zu verpassen, ohne dabei die ursprüngliche Fassung aus den Augen zu verlieren. Claerie ist nicht nur sanft, genügsam und freundlich, sie ist schlagfertig, stark und unbeugsam. Sie ist auch impulsiv, abenteuerlich, treu und bescheiden. Und obwohl all dies in ihrem Charakter bereits von Anfang an veranlagt ist, entwickelt sie sich kontinuierlich während der Handlung weiter – genau wie der Kronprinz und der geheimnisvolle Fremde aus dem Verbotenen Wald. Die einzelnen Protagonisten sind dabei detailreich und vielschichtig ausgearbeitet und sorgen dafür, dass sich der Leser sofort mit ihnen identifizieren kann.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, die Handlung spannend und kurzweilig. Lediglich der Zeitsprung kurz vor dem Ende hat mich leicht gestört, hat er das Buch doch so abrupt enden lassen – hier hätten ein paar mehr Kapitel, die auf das große Finale zusteuern, nicht geschadet. Die Welt, die Halo Summer hier erschaffen hat, bietet in jedem Fall viel Raum für weitere tolle Geschichten. Ich würde mich freuen, noch tiefer in die Geschichte von Amberling und dem kinyptischen Kaiserreich eintauchen zu können und freue mich schon darauf, weitere Bücher der Autorin zu lesen.

Das Cover ist wunderschön und ein toller Eyecatcher, wenn auch auf der Coverrückseite im unteren Bereich die Lesbarkeit des Klappentextes aufgrund der weißen Schriftfarbe nicht gänzlich optimal ist. Lektorat und Korrektorat haben (sofern durchgeführt) ebenfalls gut gearbeitet, lediglich beim Buchsatz sind kleinere Satzfehler vorhanden, die aber nicht gravierend sind und den Lesefluss nicht hemmen. Ich bin jedenfalls bereits jetzt auf die Umsetzung des Buches durch HarperCollins gespannt.

Mein Fazit? „Aschenkindel“ ist eine rundum gelungene Märchenadaption, die vor allem mit plastischen und dreidimensionalen Charakteren punktet. Ein tolles Beispiel dafür, dass sich in der Masse an Selfpublishing-Titeln wahre Schätze verbergen. Bitte mehr davon – und von Halo Summer!

Mark Twain!

Als ich vor kurzem meine Amazon-Autorenseite (ja, sowas gibt es und ist *hier* zu finden) aufrief, stolperte ich über ein interessantes Bild, was ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

Auf der Seite weist Amazon eine Reihe von Autoren aus, deren Bücher von den Lesern meiner Werke ebenfalls gekauft wurden. Die Mischung hätte dabei breiter nicht sein können. Neben Alicia Mirowna und Nadine Muriel, zwei Verlagskolleginnen, die Tanzromane im Wunderwaldverlag schreiben, finden sich auch die Fantasy- und Erotikautorin Alana Falk und die Jugendbuchpreisträgerin und Oetinger-Autorin Katrin Bongard auf der Liste. Und, wem der Genremischmasch noch nicht genug ist, findet zu guter letzt noch: Mark Twain.

Mark Twain?  Das hat mich doch etwas verwirrt. Ich meine, die meisten Menschen haben sicherlich im Laufe ihres Lebens diverse Buchklassiker gekauft, sei es Goethe, Schiller, Fontane – oder eben auch Dickens, Twain und Austen. Dennoch habe ich es noch nie gesehen, dass diese Autoren den Besuchern auf Amazonseiten vorgeschlagen werden. Nur zu dumm, dass die Verlinkung andersherum nicht ebenfalls funktioniert. Käufer der Bücher von Mark Twain kaufen häufig Bücher von Robert Louis Stevenson, Jonathan Swift oder Jack London. Mein Name taucht da nicht auf. Noch nicht? (Kleiner Spaß :))

Hier jedenfalls das Bild – als kleine Aufheiterung zur Wochenmitte:screen_authorbooks

Liebe Grüße

Erik

(FBM15) – Messe im Doppelpack, der vierte Tag!

Heute war ich sowohl auf der Frankfurter Buchmesse, als auch auf dem Buchmesse Convent in Frankfurt-Dreieich. Ein stressiger, langer Tag und daher habe ich auch viel zu berichten (entschuldigt den langen Artikel! ;)) Doch alles zu seiner Zeit.

Der Tag startete schleppend. Gestern hatte ich ein Päckchen von Amazon bekommen, in dem „Ein Kuss in den Highlands“ von Emily Bold sein sollte. Als ich dieses heute zur Signierstunde einpacken wollte, stellte ich fest, dass in dem Päckchen die „Wegweisungen eines Rabbi“ waren – etikettiert als Emily Bold-Buch. Zudem vergaß ich die geänderten Straßenbahnfahrpläne am Wochenende und musste somit etwa eine Stunde später fahren. Immerhin gab es in der Bahnhofsbuchhandlung ein anderes Buch von Emily Bold, sodass ich nicht mit leeren Händen zur Signierstunde fahren musste.

(Kurz nach dem Einsteigen in den Zug setzte sich das Amazon-Drama fort: Es kam erneut die Bestätigung einer Zustellung per Mail. Und wenig später die Versandbetsätigung der Ersatzlieferung. Bekomme ich jetzt zwei Exemplare? Ich halte euch auf dem Laufenden^^.)

Als ich die Messe gegen 10 erreichte, ging es zuerst zur Signierstunde von Kiera Cass, der „Selection“-Bestsellerautorin. Als ich um 10.15 am Stand der Fischer-Verlage war (extra viel Vorlauf für die erst um 11 startende Signierstunde geplant), stellte sich jedoch schnell heraus, dass Teenage-Fantasy-Bestsellerautoren über eine so loyale und zahlreiche Fangemeinde verfügen, dass sich dort bereits eine Reihe gebildet hatte, die sich durch mehrere Gänge zog und mehrere hundert Menschen beinhaltete – sich da noch anzustellen wäre wohl sinnlos gewesen. Anstelle des Termins ging ich also direkt zu Bastei Lübbe, um auf die um 12 startende Signierstunde zu warten und nicht nochmal so ein Debakel zu erleben. Und die Zeit verging, und verging, und verging – es tröpfelten immer mal wieder ein paar Leute ein, niemand kümmerte sich um eine Schlange. Erst so 15 Minuten vorher begann das Team des Verlages, das ganze etwas zu ordnen – da waren vllt. 30-40 Leute da – soviel zum Thema Historienroman vs. YA-Fantasy …

Dadurch war ich bei Rebecca Gablé nach 10 Minuten fertig und konnte noch schnell zur Signierstunde von Emily Bold hetzen, die zusammen mit drei weiteren Kolleginnen (Marah Woolf etc.) bei Amazon Publishing signiert hat. Dort kam ich mir etwas verloren vor – war ich der einzige männliche Leser? Man hat leicht eingequetscht zwischen allen, die nach vorne gestürmt sind, den Überblick verloren. Na egal 🙂

Die im Anschluss geplante Veranstaltung von Julia Engelmann fiel krankheitsbedingt aus (gute Besserung auf diesem Weg!) – umso glücklicher bin ich jetzt darüber, dass ich sie gestern schon hören konnte. Dann war es endlich soweit – ich bekam von der Verlegerin des Wunderwaldverlages die Exemplare von „Ein kurzer Blick. Geschichten aus dem Karpatenbogen“ in die Hand gedrückt – schön sind sie geworden! (Bilder folgen, wie auch zu diversen anderen Posts, im Laufe der nächsten Tage).

Dann war auch schon die Frankfurter Buchmesse für den Samstag erledigt und ich jettete zum Buchmesse Convent. Dort besuchte ich den Verlagsstand von Ohneohren, traf die befreundete Heidelberger Autorin Nadine Muriel, die im Wunderwaldverlag mehrere Tanzromane veröffentlicht hat und lernte (endlich auch persönlich) Isabella Benz kennen, Herausgeberin der Anthologie „Wenn alte Wellen singen“ für den Burgenweltverlag und selbst Autorin, unter anderem bei „Forever by Ullstein“ mit: „Als wir Charleston tanzten“. Isabellas neueste Anthologie, „Die Reise der Hexensteine“, erschien vor kurzem im Machandel-Verlag – und zum Kauf des Buches gab es eine Kostprobe des selbsthergestellten Holunder- und Quittenlikörs, die ich beide ebenfalls wärmstens empfehlen kann :).

Damit hatte auch der anstrengendste Tag der Woche sein Ende gefunden und ich machte mich erschöpft auf den Heimweg. Morgen steht vormittags eigentlich nichts an – ich lasse mich gern überraschen 😉 – und am Nachmittag werde ich mir wohl zum Abschluss einer anstrengenden Woche die Deutsche Cosplay Meisterschaft 2015 ansehen.

Liebe Grüße
Erik