Weiter im bunten Rezi-Reigen möchte ich Euch heute „Poetische Zeiten“ von Kea von Garnier vorstellen – ein Finalist des letztjährigen StorytellerX-Awards. Vielen Dank an dieser Stelle auch an Amazon und Kindle Direct Publishing, die im Rahmen der Preisverleihung das Werk als Leseexemplar zur Verfügung stellten. Das Buch ist 2017 im Selfpublishing veröffentlicht worden und dem Genre „Lyrik“ zuzuordnen. Es enthält ein Sammelsurium an Gedichten der Jungautorin und -poetin Kea von Garnier, die diese auch auf ihrem Instagram-Account veröffentlicht.
Keas Gedichte decken in ihrer Bandbreite das ganze Leben ab. Vom Großstadtflair bis hin zur Naturverliebtheit, von Liebe bis Melancholie, von Witz bis Wehmut – kaum eine Gefühlslage fehlt in dem kleinen aber feinen Lyrikband. Meine Lieblingsgedichte sind übrigens „In der Bibliothek“ und „Momentaufnahme“.
Keas lyrische Stimme ist kraftvoll, gefühlvoll, aber manchmal noch etwas roh. Ich hätte mir an der ein oder anderen Stelle durchaus noch etwas mehr Feinschliff an den einzelnen Versen gewünscht – und etwas mehr Formstrenge, wenn denn schon auf Reimschemata zurückgegriffen wird. Abgesehen davon sind die einzelnen Verse durchaus intensiv und gefühlvoll und transportieren die Botschaften der Autorin gut an den Leser.
„Poetische Zeiten“ ist modern und spontan, eine Momentaufnahme direkt aus dem Leben. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Kein lyrisches Meisterwerk, aber doch ein starker Lyrikband, der die (leider) verstaubte Gattung in die heutige Zeit transportiert. Und das ist Keas größter Verdienst! Durch die (verdiente) Shortlistnominierung für den StorytellerX-Award hat die Poetin es geschafft, die Lyrik erneut auf die große Bühne zu holen – und auch im Bereich Selfpublishing zu verankern. Danke dafür!
Die Buchgestaltung ist hier komplett zweitrangig, ohnehin besitze ich ja nur eine Art Probedruck/Sample der eigens für die Preisverleihung angefertigten Auflage. Das Cover ist gänzlich unscheinbar und unaufgeregt, alles andere wäre dem Inhalt und der Gattung gegenüber allerdings auch nicht gerecht geworden. Lektorat und Korrektorat sind ohnehin bei der Lyrik so seine Sache, Fehler sind jedenfalls (so durchgeführt) nicht ersichtlich. Lediglich vom Buchsatz hätte ich mir etwas mehr Inspiration und Innovation gewünscht.
Mein Fazit? Mit „Poetische Zeiten“ legt Kea von Garnier einen überzeugenden Lyrikband vor. Sie ist zwar keine Julia Engelmann, aber doch eine starke poetische Stimme unserer Zeit und Generation, der es an manchen Stellen jedoch noch etwas an Feinschliff fehlt. Für Lyrikfreunde bedenkenlos zu empfehlen.
Als erster Programmpunkt stand heute eine Buchvorstellung eines emerierten Professors meiner Alma Mater an. Prof. Gerd Theißen präsentierte seinen Roman „Der Anwalt des Paulus“, eine Darstellung und Auseinandersetzung mit dem Wirken des Apostels in Romanform. Durchaus mal etwas anderes, aber nicht minder spannend.
Rezension aus dem Pressezentrum der Messe (
durch, die im Cosplay zu ihrem Buch „Der Mitreiser und die Überfliegerin“ erschienen war. Im Anschluss wurden fleißig Rezensions-/Leseexemplare von Amazon bereitgestellt und signiert. Ich habe allerdings nicht die Bücher aller acht Finalisten mitgenommen, sondern neben den Siegertiteln nur noch die, die mich wirklich interessiert haben (Emma Wagner, Kea von Garnier und einen weiteren Finalistentitel des X-Awards von Kera Rachel Cook). Ein Bild aller Bücher, die ich mir signieren lassen habe, ist ebenfalls am Beitragsende zu finden.
Tages, organisiert von BoD zum Thema Blogger-Relations. Die Beauftrage für Blogrelations Ute Nöth (Carlsen), die Autorin Sarah Saxx, die Bloggerin Anabelle Stehl (stehlblueten.de) und der Moderator Thorsten Simon (BoD) diskutierten leidenschaftlich, auch unter Einbindung des Publikums, über die Zusammenarbeit von Autoren, Verlagen und Bloggern, über Wünsche und No Go’s. Eine tolle Veranstaltung, die ich ja auch im letzten Jahr bereits besucht hatte (damals mit Laura Newman für die Autorenseite).
deutschsprachigen Schriftsteller der letzten Jahre zu besuchen. Auf dem Blauen Sofa hatte Daniel Kehlmann Platz genommen, um sein neuestes Werk „Tyll“ vorzustellen, ein historisches Buch zur Zeit des 30-jährigen Krieges. Die erste Veranstaltung, die so voll war, dass ich keinen Sitzplatz mehr bekommen habe :D. Danach ließ ich die Messe gemütlich ausklingen und schlenderte ein erstes Mal durch die Halle des Ehrengastes, Frankreich. Oh, und ich wurde heute zum ersten Mal auf meine Ravenclaw-Utensilien angesprochen – nicht wie erwartet von einem Blogger oder Zeilenspringer, sondern von einer der Betreuerinnen im Pressebereich. Ich habe ihr bereits für Sonntag meinen Schal angekündigt 😀 – nun muss ich ihn wohl dann auch tragen, oh man, das wird heiß.
mich für den Mystery-Blogger-Award nominiert. Dabei handelt es sich um eine tolle Aktion, die von
ihrem Urlaub zurück zur Arbeit will, stellt sie mit Erschrecken fest, dass die Bibliothek aufgrund eines Wasserschadens geschlossen wurde – und niemand daran interessiert ist, die Kosten für die Neueröffnung aufzubringen. Schnell ruft Emma auf ihrem Blog eine Spendenaktion zur Rettung der Bibliothek ins Leben. Mit nur siebzehn Abonnenten ein aussichtsloses Unterfangen. Ins Verlagsarchiv versetzt, steht ihr ganzes Leben vor einem Scherbenhaufen. Bis ein geheimnisvolles Päckchen bei ihr eintrifft, ganz ohne Absender, aber voller Überraschungen.
Check-Out war ich dank Shuttlebus rechtzeitig bei der Messe und konnte so direkt um kurz nach 10 zur Lesung von Emily Bold gehen (auch ein Fixpunkt auf jeder Messe irgendwie). Vorgestellt wurde ihr neuestes Werk: „Wenn Liebe Cowboystiefel trägt“, erschienen bei Montlake, dem Amazon-Verlag für romantische Geschichten. Der Auszug machte einen tollen Eindruck – ob das ganze Buch das bestätigen kann, werde ich (dank einem Freiexemplar, das der Verlag jedem interessierten Zuhörer überreichte) auch in Kürze überprüfen können. Emily signierte zudem nicht nur das aktuelle Werk, sondern ich konnte mir endlich nach langer Zeit auch „Ein Kuss in den Highlands“ signieren lassen (
Im Anschluss nutzte ich die Zeit, um mich nochmals in aller Gründlichkeit bei der Manga Comic Convention umzusehen und auch endlich die Stände der einzelnen Zeichner anzuschauen, wobei mich die Arbeiten von „Kaminazuki“ und „Pantsu Chii“ hellauf begeisterten. Nachdem ich mich mit Postkarten von Kaminazuki – und vielen kleineren Gimmicks bei anderen Ständen eingedeckt hatte, machte ich mich auf die Suche nach tollen Cosplays, um Euch hier auch noch das ein oder andere Bild zu zeigen. Natürlich gab es unzählige tolle Cosplayer, und innerhalb der Halle war auch nur ein Bruchteil, da viele bei Sonnenschein lieber im Freien geshootet haben. Ich habe einfach mal zwei Gruppencosplas fotografiert (man merkt, Bösewichter sind im Trend!).
Cosplayer (wie das Gruppenfoto beweist), sondern auch eine große Bühnenshow von SailorMoonGerman, die die dritte Staffel der aktuellen Serie anpreisen soll. Am Ende der Show: Gänsehaut. Alle Protagonisten und viele Zuschauer intonieren das Intro der ursprünglichen Serie. Da wird die Kindheit wieder lebendig. Doch das größte Highlight kam nicht in der Show, sondern danach. Auf der Bühne, umrahmt von vielen weiteren Cosplayern, machte ein Künstler seiner Freundin einen Heiratsantrag, den diese, sichtlich gerührt und überwältigt, annahm. Natürlich ließ es sich die Sängerin der Show nicht nehmen, dann für die beiden noch einmal zu singen. Mondstein flieg und sieg!
Kurz danach kehrte ich in die Realität – und auf die reguläre Buchmesse – zurück. Ziemlich brutal wurde ich aus der Traumwelt gerissen, da ich direkt über die große Antifa-Demo gegen den Compact-Stand stolperte .Wie in den letzten Tagen ließ ich den Tag beim Burgenwelt Verlag ausklingen (übrigens (Jana, überlese das mal bitte^^) – wenn jemand jemanden kennt, der gerne eine Mittelalter-Liebesanthologie herausgeben möchte *hust* – bitte melden!). Ich habe mich sehr gefreut, am letzten Tag noch Melanie Vogltanz und Thomas Heidemann, zwei ohneohrigen Verlagskollegen, über den Weg zu laufen :). Und dann, so plötzlich wie sie gekommen war, war die Messe auch schon wieder vorbei. Ich kann die nächste kaum erwarten.
Menschen mit ihrer Musik. Doch während ihre dominanten Eltern sie von Konzert zu Konzert hetzen und jede Facette von Raynes Leben genau planen, wünscht sie sich doch nur, ihre eigenen Wünsche auch einmal erfüllen zu können. Daher sammelt sie diese heimlich in einem Wunschglas. Als ihre Eltern Rayne dann verweigern, ihre sterbende Großmutter ein letztes Mal zu besuchen, weiß diese sich nicht mehr zu helfen, flüchtet sich ins Schweigen und wird in eine Nobelklinik eingeliefert. Dort lernt sie den charmanten und sympathischen Praktikanten Finian Blue Summers kennen, und ein neues Leben beginnt.
Claerie Farnflee lebt nach dem Tod ihres Vaters mit ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern zusammen, die sie Tag für Tag aufs Neue ausbeuten und tyrannisieren. Hinzu kommt, dass nach dem Tod ihres Vaters die Familie an Ansehen und vor allem an Vermögen verloren hat. Dennoch ist Claerie glücklich. Als ihre – nicht sonderlich begabte – gute Fee sie daher überreden will, den Ball des Kronprinzen zu besuchen, auf dem dieser sich eine Braut suchen möchte, ist Claerie nicht sonderlich begeistert, hat sie den Kronprinzen doch bereits auf seinem achten Geburtstag als trotziges, weinerliches Kind kennengelernt. Als sie dann jedoch im verbotenen Wald auf einen mysteriösen Fremden trifft, nimmt ihr Schicksal eine unerwartete Wendung.