Ran an den Sub mit Ava 2018 – August

Endlich Urlaub. Bevor ich in meinen nächsten freien Tagen, das Geburtstagsgewinnspiel auslose und Euch Bücher wie „Tyll“ und „Die Stille meiner Worte“ vorstelle, möchte ich heute meine Monatsauswahl zu Avas „Ran an den SuB“-Challenge präsentieren. Im August dreht sich dabei alles um das Thema „Buchreihen“ – und so nutze ich die Gelegenheit, endlich einige liebgewonnene Buchreihen bzw. Buchuniversen fortzusetzen.

Dabei habe ich mich für folgende drei Bücher entschieden:

  • „Silberschwingen – Rebellin der Nacht“ von Emily Bold,
  • „Sonea: Die Hüterin“ von Trudi Canavan und
  • „Aschenputtel und die Erbsen-Phobie“ von Nina MacKay.

Das wird ein genialer Monat. Mit „Aschenputtel“ setzt Nina ihre Märchenwald-Reihe fort, die mich bereits im ersten Band „Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“ so unglaublich unterhalten (zurecht eines meiner Jahreshighlights 2017) hat, mit „Rebellin der Nacht“ beendet Emily ihre „Silberschwingen“-Dilogie, potentiell eines der Jahreshighlights 2018. Zwar ist „Die Hüterin“ offiziell der Beginn einer neuen Trilogie. Sie schließt jedoch an „Die Gilde der schwarzen Magier“ an und spielt im gleichen Buchuniversum, ist daher vielmehr Fortsetzung als Neubeginn. Auch hier freue ich mich schon darauf, liebgewonnene Charaktere wiederzutreffen, und erneut in die Welt von Kyralia und Sachaka einzutauchen, die mich mit ihrem Weltenbau hellauf begeistert hat.

Zum Abschluss möchte ich Euch natürlich die, teils wirklich wunderschönen, Cover der Bücher nicht vorenthalten.

[Buchgedanken] Emily Bold: „Wenn Liebe Cowboystiefel trägt“

In den letzten Tagen habe ich den Roman „Wenn Liebe Cowboystiefel trägt“ gelesen – bereits mein 5. Buch der fabelhaften Autorin Emily Bold. Der Roman ist 2017 bei Montlake Romance, Amazon Media EU S.à r.l. erschienen und dem Genre Liebesroman zuzurechnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch nochmals an Amazon Publishing für die Bereitstellung des Freiexemplars auf der Leipziger Buchmese 2017 – leider lag es etwas auf dem SuB). Meine bisherigen Highlights von Emily sind „Lichtblaue Sommernächte“ (auch enthalten in meinen Jahreshighlights 2016) und das kürzlich besprochene Buch „Silberschwingen: Erbin des Lichts“.

61rfpgz8bkl-_sx337_bo1204203200_Nachdem sie den Krebs besiegt hat, kehrt Avery Davis in den Ort ihrer Kindheit zurück. Verlassen von ihrem Freund und ohne Job, steht sie vor den Trümmern ihres Lebens. Zurück im Haus ihrer Eltern wagt sie den Neuanfang. Doch dieser wird dadurch verkompliziert, dass sie ihrer Jugendliebe Mason King in die Arme läuft. Gutaussehend und erfolgreich, lässt der Cowboy die Herzen jeder Frau höher schlagen, und weckt in Avery längst vergessene Gefühle. Doch wie könnte sie sich je auf ihn einlassen? Auf einen Mann, der bei jedem Ritt sein Leben, seine Gesundheit aufs Spiel setzt, und nie wird verstehen können, wie hart sie um ihr eigenes Leben gekämpft hat.

„Wenn Liebe Cowboystiefel trägt“ ist ein idealer Begleiter, um dem Alltag zu entfliehen. Mit Avery und Mason taucht man in eine zwar vorhersehbare, aber doch locker-leichte Liebesgeschichte zum Wohlfühlen ein. Zwar werden durchaus schwere Themen angerissen – Kernpunkt des Romanes ist und bleibt aber die Romanze zwischen den Protagonisten. Mit unerwarteten Wendungen und Spannungsspitzen gelingt es der Autorin, den beiden Verliebten regelmäßig Steine in den Weg zu legen, was – nicht nur bei den Protagonisten – für ein Gefühlschaos sorgt.

Der Roman glänzt durch ein zauberhaftes Setting. Ein Dorf im ländlichen Amerika, Berge, Schneetreiben, Viehtrieb, eine Wildtierstation – so stellt man sich die ideale Kulisse, für einen Liebesroman um einen Cowboy vor. Dabei gelingt es der Autorin, trotzdem nicht ins Klischee abzurutschen. Mit kleinen, aber feinen Unterschieden hebt sie die Handlung aus der Masse gleichartiger Geschichten heraus. Und obwohl man im Endeffekt weiß, was passieren wird, schafft es Emily Bold doch, einen an die Seiten zu fesseln.

Die Protagonisten der Geschichte haben Stärken und Schwächen, sind vielschichtig aufgebaut und entwickeln sich, gerade Mason, weiter. Aus meiner Sicht hätte es sich aber durchaus angeboten, die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Avery zu erzählen, um dem Leser (beziehungsweise in aller Regel ja die Leserin) eine noch stärkere Identifikation mit ihr zu ermöglichen. Auch die Nebencharaktere sind dreidimensional angelegt und besitzen eigene Handlungsstränge, die mir allerdings teilweise unzureichend aufgelöst werden.

Lektorat und Korrektorat haben solide gearbeitet, kleinere Fehler sind vorhanden, mindern aber den Lesefluss keinesfalls. Cover und Buchsatz sind gelungen, wenn auch unauffällig. Hier hätte ich mir noch etwas mehr Mut, etwas mehr Kreativität gewünscht. Schön finde ich es hingegen, dass sich das Coverbild über den kompletten Buchumschlag erstreckt, es nahtlos zum Buchrücken und zur Coverrückseite übergeht.

Mein Fazit? „Wenn Liebe Cowboystiefel trägt“ ist ein locker-leichter Liebesroman, der vorhersehbar ist, aber nicht ins Klischee abrutscht, und mit einem tollen Setting und vielschichtigen Protagonisten glänzen kann. Ein idealer Urlaubsbegleiter – für Liebesromanleser bedenkenlos zu empfehlen.

[LLC2018] Tag 1 – Liebe liegt in der Luft

20180512_085829Am letzten Wochenende besuchte ich die Loveletter Convention in Berlin, ein jährlicher Fixpunkt in meinem Messekalender. Heute möchte ich Euch die Eindrücke präsentieren, die ich am ersten Messetag, dem Samstag, sammeln konnte. Leider musste ich die Messe bereits zwei Stunden vor dem Ende verlassen, aber es war dennoch ein vollgepackter Tag mit tollen Erlebnissen, interessanten Diskussionen und wunderbaren Autoren.

20180512_090852Nachdem ich mich auf dem Hinweg verfahren hatte, war mein schöner Zeitpuffer gänzlich weg und ich kam erst kurz vor 09:00 Uhr am Gelände an – und hetzte sofort zur ersten Podiumsdiskussion. Moderiert wurde die Runde zum Thema „Liebe auf den ersten Blick“ von Kim Nina Ocker. Mit auf dem Podium saßen die Autorinnen Miranda J. Fox, Laura Kneidl, Sarah Saxx, Alexandra Schwarting und Mila Summers. Schnell entbrannte eine spannende Diskussion über das Thema – sowohl in Romanen als auch im wahren Leben. Einige interessante Anhaltspunkte aus dem Panel werde ich sicherlich auch in Zukunft stärker beim Schreiben berücksichtigen.

20180512_110818Im Anschluss verbrachte ich einige Zeit im Garten, besuchte ein paar Meet & Greets, traf Autoren und andere Besucher, bevor es zur nächsten Veranstaltung ging. Laura Kneidl, eben noch Gast beim ersten Panel, moderierte die nächste Diskussion zum Thema „Fantastische Jugendliebe“ – eines meiner absoluten programmatischen Highlights des Wochenendes. Neben ihr nahmen auch noch Emily Bold, Johanna Danninger, Bianca Iosivoni, Ellen McCoy und Marah Woolf auf der Bühne Platz. Neben dem Schwerpunkt Romantasy entfaltete sich auch ein spannendes Gespräch über das Schreiben und Plotten und eine Diskussion über Einzelbände und Mehrteiler. Wirklich toll!

20180512_133104In der Mittagspause gab es eine Weltpremiere. Montlake-Autor Friedrich Kalpenstein performte als Schlagersänger Ben Valdern, Protagonist seines Romanes „Gruppentherapie“, alle fünf Titel seiner ersten EP. Auch wenn perfekter Mallorca-Schlager nicht so ganz meine Musik ist, waren die Tänzerinnen sehr gut und die Stimmung der Zuhörerinnen euphorisch – und das Konzert eine willkommene Abwechslung zum sonst sehr informationslastigen Samstag. Apropos Abwechslung. In einer meiner Pausen wurde ich im Garten auch von Radio Fritz interviewt – anscheinend ist man als Mann auf der LLC wirklich eine Sensation (das Gefühl hatte ich dieses Mal fast noch stärker als in den letzten beiden Jahren).

20180512_151457Nach der Mittagspause besuchte ich meinen einzigen Workshop in diesem Jahr. J. Vellguth, von der ich erst kürzlich „Auf der Suche nach Glück in New York City“ rezensiert habe, referierte zum Thema „Mitten ins Herz – Lieblings-Szenen die berühren“. Nach einer angeregten Diskussion darüber, welche Aspekte in einer Lieblingsszene wichtig sind, las sie noch einige eigene Lieblingsszenen aus ihren Büchern vor. Ein gelungener Workshop und ein toller Abschluss des ersten Tages. Schön finde ich auch, dass immer mehr teilnehmende Autoren und einige Blogger und Besucher mich persönlich kennen – so machen Cons und Networking gleich noch viel mehr Spaß.

Am Sonntag erwarteten mich dann ein weiteres Programmhighlight, ein absoluter Superstar und die allgegenwärtige Signierstunde – aber dazu mehr im nächsten Post :).

[Buchgedanken] Emily Bold: „Silberschwingen: Erbin des Lichts“

Und weiter gehts im Rezensionsrausch im Vorfeld zur LoveLetter-Convention. Heute mit LLC-Autorin Emily Bold. In den letzten Tagen habe ich ihr neuestes Werk „Silberschwingen: Erbin des Lichts“ verschlungen. Das Buch ist 2018 bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH erschienen, die mir vorliegende Hardcover-Ausgabe entstammt bereits der zweiten Auflage. Der Roman ist am ehesten dem Genre Young-Adult Romantasy/Urban Fantasy zuzuordnen.

51unldmxasl-_sx305_bo1204203200_Thorn ist ein ganz normales Mädchen. Zumindest dachte sie das, bis ihr Leben kurz vor ihrem 16. Geburtstag eine drastische Wendung nimmt. Tief in sich trägt sie ein Geheimnis: Das Erbe der Silberschwingen. Dass sie überhaupt existiert, ein Halbwesen, entsprungen aus der Verbindung von Mensch und Silberschwinge, verstößt gegen das wichtigste Gesetz der mystischen Wesen. Ein Verstoß, der für alle Beteiligten üblicherweise mit dem Tod endet. Doch Thorn lebt – und mit ihr die Angst. Wem kann sie vertrauen? Gefangen zwischen den Rebellen und dem Clan in London, hin- und hergerissen zwischen Riley und Lucien und verwirrt von der Verwandlung des eigenen Körpers, beginnt für Thorn ein gänzlich neues Leben. Ein Leben an der Seite ihres ärgsten Feindes.

Mit „Erbin des Lichts“ gelingt der Autorin ein überzeugender Auftakt zu einer neuen Jugendbuchreihe. Emily, von der ich bislang ausschließlich Romance-Titel gelesen habe („Lichtblaue Sommernächte“ schaffte es sogar in meine Lesehighlights 2016), knüpft auch mit dem ersten Band der Silberschwingen nahtlos an die bisherigen guten Eindrücke an – ich freue mich schon darauf, zu erfahren, wie die Reihe weitergeht.

Das Buch gewinnt enorm durch die gewählte Hauptperspektive. Die Handlung, insbesondere die Verwandlung, durch die Ich-Perspektive von Thorn zu erleben, lässt den Leser nah an die Geschichte, lässt ihn die Verzweiflung und Verwirrung der Protagonistin fühlen und teilen. Die gelegentlich eingestreuten personalen Erzählperspektiven anderer Personen stören dabei nicht, allerdings hätte ich auf Perspektivwechsel innerhalb einer Szene verzichtet – dies ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt, der mir wirklich einfällt.

Die Handlung besticht durch ein malerisches Setting in London und einem angrenzenden Adelssitz, durch eine rasante Abfolge der Ereignisse, die den Spannungsbogen teils extrem ausreizen, durch tolle, vielschichtige Protagonisten mit Schwächen und Stärken. Dabei sind auch die Nebenprotagonisten dreidimensional angelegt – insbesondere Nyx überzeugt mich hier vollends. Im nächsten Band würde ich mich darüber freuen, noch mehr über Magnus zu erfahren – und über eine konsequente Weiterführung des Weltenbaus, indem immer mehr Details und Hintergründe zur Entstehung und Entwicklung der Gesellschaft der Silberschwingen ans Licht kommen.

Das Geschehen um Thorn, Riley und Lucien fesselt ungemein, man möchte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Auch wenn das Verhalten von Thorn teils nicht ganz nachvollziehbar ist, spiegelt das nur umso mehr die Extremsituation wieder, in der sie sich befindet. Natürlich endet das Buch – erwartungsgemäß – mit einem Cliffhanger, den ich aber schon extremer erlebt habe. Es wirft viele Fragen auf, bietet nur einige Antworten – legt also den Grundstein für die Fortsetzung, die im Juli 2018 erscheinen wird.

Das Hardcover ist wunderschön gestaltet. Der Schutzumschlag ist einfach zauberhaft, sehr hochwertig bedruckt und geprägt – und fühlt sich allein schon wahnsinnig gut an, vom genialen Covermotiv mal ganz abgesehen. Aber auch das Buch unter dem Umschlag kann sich sehen lassen und bietet nochmal leichte Verzierungen. Lektorat und Korrektorat sind nahezu perfekt. Auch der Buchsatz ist sehr elegant, sieht man mal davon ab, dass ich leicht verwirrt darüber war, das Impressum am Ende des Buches und nicht wie üblich vorn zu finden.

Mein Fazit? „Silberschwingen: Erbin des Lichts“ ist YA-Romantasy auf einem hohen Level und lässt Leserherzen höherschlagen. Das Buch ist ein idealer Auftakt in die Buchreihe und punktet mit tollen Charakteren und einer rasanten Handlung. Wenn der zweite Teil das Niveau halten kann, könnte der Autorin damit erneut ein Sprung in meine Jahreshighlights gelingen. Für Fantasyliebhaber, die keine Angst vor Reihen haben, ist der Roman bedenkenlos zu empfehlen.

Ran an den SuB mit Ava 2018 – April

Nachdem ich im März gut aufholen konnte, und fast in Reihe mit dem geplanten SuB-Abbau bin, hat Ava für den April eine relativ schwierige Challenge ausgepackt, die mich im Zweifel wieder ein Stück zurückwirft, da ich viele meiner Bücher, die ich eigentlich auch lesen muss, dort nicht unterbringen konnte.

Thema des Monats war es, aus drei verschiedenen Kategorien jeweils zu wählen, und sich eine Kombination zusammenzustellen.

Meine Wahl fiel dabei auf Taschenbücher im Genre Romance mit weniger als 450 Seiten. In diesem engen Rahmen habe ich mir die folgenden drei SuB-Bücher ausgesucht – und freue mich schon darauf, sie zu lesen.

  1. Emily Bold: „Wenn Liebe Cowboystiefel trägt“
    -> Das Buch subbt schon viel zu lange bei mir vor sich hin. Und da ich von Emilys Büchern grundsätzlich meist begeistert bin, freue ich mich schon darauf. Noch mehr allerdings auf ihre „Silberschwingen“, die ich als Fantasy-Hardcover leider nicht in die Challenge bekommen habe, aber trotzdem bis zur LLC noch lesen möchte.
  2. Johanna Danninger / Greta Milàn: „The Wedding Project“
    -> Hier bin ich insbesondere darauf gespannt, wie gut es den Autorinnen gelungen ist, als Duo zu schreiben. Auch wenn jeder eine Erzählperspektive übernommen hat, ist es mir doch wichtig, keine allzugroßen Stilbrüche zu finden – ich bin gespannt. Von der Story her hat es mir jedenfalls in der Buchpräsentation auf der LBM gut gefallen.
  3. J. Vellguth: „Auf der Suche nach Glück“
    -> Nachdem „Das Päckchen“ eines meiner Jahreshighlights 2017 war, freue ich mich schon lange auf die nächsten Bücher von der Autorin. Neben dem Challengebuch habe ich auch noch eine kurze Märchenadaption der Autorin auf dem SuB, die ich ebenfalls bis Mitte Mai zur LLC noch lesen möchte.

Ich bin gespannt, wie sehr mir der April als Lesemonat hold sein wird – wenn man das Camp berücksichtigt, was auch ansteht. Drückt mir die Daumen!

[LBM2018] Tag 2 – Die Ruhe vor dem Sturm

Bevor ab morgen Menschenmassen durch die Messehallen strömen, ließ ich es auch am zweiten Tag noch etwas ruhiger angehen.

20180316_101934Gleich zu Tagesbeginn besuchte ich eine Lesung eines Autorenduos. Für den Amazon Publishing Imprint Montlake Romance stellten die Autorinnen Johanna Danninger und Greta Milàn ihr Gemeinschaftswerk „The Wedding Project“ vor und signierten im Anschluss auch die vom Verlag bereitgestellten Leseexemplare (vielen Dank an dieser Stelle). Im Anschluss wollte ich eigentlich eine Veranstaltung von epubli zum Thema „Exposé“ besuchen, aber nachdem minutenlang versucht wurde, ein funktionierendes Mikrofon zu finden, gab ich entnervt auf und nahm viel lieber am Weltrekordversuch von Twentysix teil, den Roman mit den meisten Autoren zu verfassen.

20180316_133721Zur Mittagszeit las Bianca Iosivoni für den Ravensurger Verlag aus dem ersten Band ihrer „Soul Mates“-Buchreihe und gab einen Ausblick auf ihre kommenden Projekte im Verlag. Ich freue mich schon sehr auf ihre Bücher. Nachdem ich mich etwas beim Burgenwelt Verlag (bei dem ich mich mittlerweile an drei Büchern beteiligt habe – im Foto abgebildet) ausgeruht hatte, startete auch schon das Nachmittagsprogramm. 20180315_104002Zuerst besuchte ich ein Meet & Greet mit Emily Bold (auf dem Weg stolperte ich auch über Manuela Inusa!) und ließ mir mein Exemplar von „Silberschwingen“ signieren. Zudem verteilte Emily Signierexemplare von „Vergessene Küsse“, dem ersten Band ihrer Windham-Reihe (Danke!).

20180316_170145Danach stand ein ganz besonderer Programmpunkt auf meinem Plan. Nora Bendzko, Autorin unter anderem der dunkelphantastischen Galgenmärchen, hatte im Rahmen der literarischen Winterspiele eine Zusammenarbeit mit meinem Blog gewonnen. Da ich Nora schon länger kenne, eine tolle Win-Win-Situation. Entspannt bei einem Kaffee stellte sie sich meinen Fragen, und ich freue mich schon darauf, in der Zeit nach der Messe das Interview mit ihr zu veröffentlichen. Das ganze wird dann auch von einem Gewinnspiel begleitet – also haltet die Augen offen :).

Morgen werde ich wohl endlich die MCC unsicher machen – und natürlich die Lesung und Signierstunde von Ava Reed besuchen. Ach ja, und ein Autorentreffen beim Burgenwelt Verlag steht auch noch an.

Hier noch einige Impressionen von gelungenen Buchpräsentationen – und vom Drachen Valentin, der gestern als Gast den Stand des Verlags Monika Fuchs aufgemischt hat – sehr sympathisch!

[LBM2018] Tag 1 – Ein gelungener Start

Nach einem ereignisreichen, ersten Tag bin ich zurück im Hotel und möchte Euch natürlich den Bericht des ersten Messetages nicht vorenthalten.

20180315_110444Ich startete ganz geruhsam in den Tag, ließ mir von der tollen Nina MacKay ihren neuen, bezaubernden Roman „Teenie Voodoo Queen“ signieren und sicherte mir einen fantastischen Reiseführer und einen Loveletter-Convention Beutel. Im Anschluss ging es dann zur ersten Veranstaltung des Tages. Für Amazon Publishing sprach Marah Woolf zu den Themen Leserbindung und Fan-Management. Neben vielen interessanten Ansätzen begeisterte mich vor allem, dass sie deutlich betonte, dass ein Lektorat für einen Selfpublishing-Roman alternativlos sei.

20180315_124305Als nächstes besuchte ich eine Lesung und ein Gespräch mit der britisch-amerikanischen Bestseller-Autorin Helen Bryan, deren neuestes Werk „Tal der Träume: Der Aufbruch“ im Amazon-Imprint „Tinte & Feder“ erschienen ist. Vielen Dank an dieser Stelle auch an Amazon-Publishing für die Bereitstellung eines Signierexemplars im Anschluss an die Lesung. Aus der deutschen Ausgabe las Schauspielerin und Sprecherin Ann Vielhaben.

20180315_140007(0)Von der Belletristik ist es nur ein kurzer Weg zur hohen Politik – nur wenige Minuten später lauschte ich einem Gespräch mit Sarah Wagenknecht auf dem blauen Sofa. Eigentlich sollte sie ihr Buch: „Reichtum ohne Gier“ vorstellen, was aber mehr zu einem Wahlkampfauftritt ausartete. Dementsprechend übersahen sie und der Moderator mehrfach das Zeigen der „Ende“-Karte des Aufnahmeleiters, überzogen 20180315_141620maßlos und brachten den minutiösen Zeitplan ins Wanken. Nichtsdestotrotz bekam auch die Folgeveranstaltung auf dem blauen Sofa eine halbe Stunde Sendezeit – alles andere wäre dem Weltstar Jojo Moyes auch nicht gerecht geworden. Super sympathisch erzählte sie über ihr neuestes Werk „Mein Herz in zwei Welten“, ihr Leben und ihr Schreiben, was allerdings durch eine Simultandolmetscherin nicht gänzlich wiedergegeben werden konnte und der Veranstaltung etwas Flair nahm.

Den Nachmittag ließ ich dann wieder geruhsamer angehen, besuchte den Burgenwelt Verlag, den Verlag Monika Fuchs und traf auch einige bekannte Autoren und Autorinnen. Zum Abschluss, und traditionell dem Highlight des Donnerstags, wurde der Seraph verliehen. In drei Kategorien wurden die besten Fantasy-Bücher des vergangenen Jahres durch eine 21-köpfige Jury ausgezeichnet. Als bestes Buch wurde „Der Kanon mechanischer Seelen“ von Michael 20180315_173052Marrak (Amrun Verlag), als bestes Debüt „Der Optimierer“ von Theresa Hannig (Bastei-Lübbe) und als bester Independent-Titel  „Im Bann der zertanzten Schuhe“ von Janna Ruth (im Foto abgebildet) prämiert. Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!

Für morgen steht neben einem Meet & Greet mit Emily Bold unter anderem ein Autoreninterview live auf der Messe mit Seraph-Finalistin Nora Bendzko an. Das Interview wird in der Zeit nach der Messe veröffentlicht und es wird auch ein Gewinnspiel dazu geben – lasst Euch überraschen :).

 

[Buchgedanken] Emily Bold: „Klang der Gezeiten“

Schon vor einiger Zeit habe ich Emily Bolds „Klang der Gezeiten“ gelesen, komme aber erst jetzt dazu, die Rezension zu verfassen. Das Buch ist – in der lizensierten Auflage – 2017 als Ullstein Taschenbuch erschienen, die Originalveröffentlichung erfolgte 2014. Es ist am ehesten dem Genre Contemporary Romance zuzuordnen.

Wenn das Glück nur Augenblicke währt…51tgjzj16ml-_sx319_bo1204203200_
Bei Arbeiten an ihrem Haus am Strand stirbt Daniel, Pipers Traummann und Vater ihres ungeborenen Kindes. Um die Leere zu verarbeiten und dem Verstorbenen nah zu sein, zieht Piper, gegen den Rat ihrer Freunde, in das unvollendete Haus am Meer.  Doch der Verlust, der attraktive Nachbar Ewan und Kevin, ihr Freund aus der Jugendzeit, stürzen Piper in ein immer stärkeres Gefühlschaos. Untermalt vom Klang der Gezeiten versucht sie, einen Weg zurück in ihr Leben zu finden. Doch darf sie überhaupt neue Gefühle zulassen?

„Klang der Gezeiten“ ist (wie auch bereits „Lichtblaue Sommernächte“ [zur Rezension]) eine Mischung aus Liebesroman und Schicksalsroman. Erneut gelingt es der Autorin gut, die Balance zwischen den verschiedenen Genres zu wahren, sodass der Roman nicht abgleitet. Im Gegensatz zu „Lichtblaue Sommernächte“ wird das Buch jedoch stringenter erzählt, mit gelegentlichen Rückblenden.

Emily Bold überzeugt mit einer gefühlvollen, eindringlichen Sprache, die es dem Leser erlaubt, sich mit den Protagonisten zu identifizieren. Dieser Effekt wird noch dadurch verstärkt, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt wird, die den Leser tief in Pipers Gedanken und Gefühle abtauchen lässt.

Auch wenn die Handlung einige unerwartete Wendungen aufweist, ist sie doch – für den objektiven Betrachter – durchaus vorhersehbar. Dies ist jedoch nicht tragisch, da man als Leser mit Piper trauert, lacht und verzweifelt und den Weg zum genretypischen Happy End mit ihr, und den ihr innewohnenden Ängsten, miterlebt. Solang Piper nicht an das Glück glaubt, solang gelingt es auch der Autorin, den angelegten Pfad dorthin für den Leser zweifelhaft erscheinen zu lassen.

Die Protagonisten des Romans sind – wie auch die Nebenfiguren – vielschichtig angelegt und entwickeln sich kontinuierlich weiter. Zwar hätte ich mir gewünscht, dass der perfekt aussehende Nachbar nicht den klischee- und genretypischen Beruf des Arztes ausübt, kann dies in diesem Fall aber nachvollziehen, da es aufgrund der Arbeit von Piper und Jenna und den damit verbundenen Storylines ausnahmsweise mal wirklich zur Handlung passt.

Eine Chance hat das Buch allerdings etwas verpasst. Neben Polizisten und Krankenschwestern, neben Altenpflegern und Erziehern, gehören Feuerwehrmänner (der Einfachheit halber werden hier nicht-gegenderte Berufsbezeichnungen verwendet), zu den Berufen, die chronisch unterbezahlt sind im Vergleich zu ihrer Opferbereitschaft und den großen Leistungen, die sie für die Gesellschaft erbringen. Zwar wird im Buch ein heldenhafter Einsatz von Daniel angesprochen, das Thema hätte aber noch stärker eingeflochten werden können.

Ein Lob möchte ich an dieser Stelle noch an das Lektorat und Korrektorat aussprechen, die eine wirklich runde und fehlerfreie Geschichte abgeliefert haben. Der Buchsatz ist ebenfalls gelungen, das Cover wunderschön und sowohl auf der Vorderseite, als auch auf der Coverrückseite und dem Buchrücken leicht geprägt.

Mein Fazit? „Klang der Gezeiten“ ist eine wundervolle Mischung aus Liebes- und Schicksalsroman. Das Buch punktet mit gut ausgearbeiteten Charakteren, mit denen man sich sofort identifizieren kann. Für Leser des Genres bedenkenlos zu empfehlen.

[LLC2017] Von reitenden Verlagsleitern und Networking-Erfolgen

Immer noch komplett geschafft, bin ich vor kurzem von der diesjährigen LoveLetter Convention zurückgekehrt. Was. Für. Ein. Wochenende! Tolle, nette Autoren, altbekannte und frisch hinzugestoßene Gesichter, interessante Diskussionen und Veranstaltungen – die LLC hatte wirklich für jeden etwas zu bieten. Nationale und internationale Superstars der Szene gaben sich in diesem Jahr die Ehre. Mein Romance-Fanherz quillt immer noch über von den tollen Begegnungen mit Mona Kasten, Jacqueline Vellguth, Bianca Iosivoni und vielen mehr. Und – ein Random Fact am Rande – Martina Gercke hat nicht nur meinen Namen erkannt, sondern wusste auch, dass ich in diesem Jahr Texte veröffentlicht habe *blush*. Das ließ mich sprachlos zurück und ist das beste Argument für Vernetzung, das man geben kann (Danke WordPress!!!).20170520_162408

Doch wer denkt, das internationale Line-Up um Samantha Young, Cora Carmack, Jay Crownover, Margaret Mallory, Ann Aguirre und Cara Conelly sei nicht zu toppen, liegt falsch. Denn für die LLC 2018 hat bereits ein absoluter Weltstar im Romantasy-Genre zugesagt. Wer? Das verrate ich am Ende des Berichts :).

Nachdem ich die Nacht im Zug verbracht habe, ging es direkt um kurz nach 9 am 20170520_093719Samstagmorgen auf das GLS-Gelände in der Kastanienallee. Dank der pünktlichen Bahn, schaffte ich es auch zum gewünschten, ersten Programmpunkt: Der Lesung von Bianca Iosivoni. Nach einer ausgedehnte Kaffeepause, und den ersten Meet&Greet-Begegnungen besuchte ich dann, wie geplant das Panel zum Thema „Phantastische Romantik“, auf dem neben Bianca Iosivoni (der rote Faden durch den 20170520_110840Vormittag^^) noch Mona Kasten, Johanna Danninger, Inka Loreen Minden, Jacqueline Vellguth und Marah Woolf Platz fanden. Neben angeregten Diskussionen über Genremerkmale und Konventionen in der Romantasy gab es, immer mal wieder, auch interessante persönliche Anekdoten der Autorinnen.

Vor und nach der Mittagspause traf ich dann noch einige weitere Autoren, unter anderem einen meiner neuen Helden: Benne Schröder – ein männlicher Romance-Autor, der nach einigen Veröffentlichungen im Kleinverlag den Sprung zu LYX geschafft hat; der aus der weiblichen Perspektive erzählt und überaus sympathisch, erfrischend und witzig ist, wie sein Auftritt am sonntäglichen Round Table (s. u.) gezeigt hat. Am 20170522_090510Nachmittag verfolgte ich dann noch eine Panel-Diskussion zum Thema „Book Boyfriends & Girlfriends“ mit Ann Aguirre, Samantha Young, Martina Gercke, Monica Murphy und Jay Crownover. Danach ließ ich den Tag gemütlich ausklingen, besuchte noch einige Meet & Greets und traf auch Manuela Inusa wieder, die die LLC diesmal als Gast und nicht als Autorin besuchte.

20170521_132036Der Sonntag begann, ebenfalls gegen 9.30 Uhr, mit dem Meet & Greet von Emily Bold, die den ganzen Sonntag in ihre Gewalt brachte, da sie eine Bull-Riding-Anlage im Garten des Veranstaltungsgeländes aufbauen ließ. Dass von diesem Spektakel niemand die Finger lassen konnte, zeigt das Bild, als unter großem Jubel kurz vor Schluss Simon Decot, Bastei Lübbe Programmchef für LYX und die digitalen Bastei-Label, auf dem Bullen Platz nahm und sich ordentlich schlug.

Zurück am Vormittag nahm Simon Decot, zusammen mit Thorsten Simon von BoD und20170521_110610 den Autoren Michael Meisheit (als Vanessa Mansini) und Benne Schröder an dem Round Table zu männlichen Autoren im Romance-Genre teil, moderiert von Annie Stone. Vor dieser Diskussion besuchte ich noch ein Panel zum Thema Jugendroman mit Cora Carmack, Ann Aguirre, Samantha Young und Kelsey Sutton – die definitiv witzigste Veranstaltung des Tages mit Einblicken in die Jugendzeit der Autorinnen, mit vielen tollen Young-Adult-20170521_100701Buchempfehlungen und vor allem mit tollen Tipps zum Genre generell. Und … Kelsey Sutton … what a Sweetheart! Falls es jemanden interessieren sollte: Cora ist Slytherin, Ann und Kelsey sind Hufflepuff und Samantha ist eine Gryffindor :).

Bevor es dann am späten Nachmittag zum krönenden Abschluss, der Signierstunde kommen konnte, besuchte ich noch eine Lesung von Margaret Mallory, die20170521_140853 aus ihren historischen Romanen las. Doch, kommen wir ohne lange Vorrede, nun zum jährlichen Highlight der LLC, das ich 2016 leider verpasst hatte: die Signierstunde (wobei der Begriff „Stunde“ nicht ganz wörtlich zu nehmen ist, da sie von 16-18 Uhr stattfand).

Nahezu alle Autoren und Autorinnen (36 von 39) signierten dort ihre jeweils aktuellen Bücher. Aufgeteilt in drei Gänge konnte man sich pro Runde einen Gang aussuchen, und erhielt dann insgesamt drei Bücher. Ich hatte zwar etwas Pech mit meinen Gängen – die Wartezeit war immer relativ lang – daher schaffte ich „nur“ drei Durchgänge, während Andere vielleicht 4-5 mal durch die Reihen gingen. Nichtsdestotrotz bin ich natürlich trotzdem überglücklich. Einerseits hätte ich kaum mehr Bücher in meinen Koffern und Taschen unterbringen können, andererseits habe ich auch – mit Ausnahme eines Buches – alle Bücher bekommen, die ich unbedingt haben wollte (Jacqueline Vellguth, Marah Woolf, Mona 20170522_085310Kasten und Benne Schröder). Als kleines Gimmick gab es auch bereits im Voraus ein Buch von A. L. Jackson als Beigabe in der Conventiontasche – und auch Ann Aguirre und Corinna Bomann schenkten mir jeweils ein weiteres Buch, sodass ich mit … 12 … neuen Büchern das Wochenende verließ (und mit einem weinenden SuB, der immer weiter explodiert). Neben den Büchern habe ich euch auch ein Foto der tollen 20170520_123504Goodies (siehe oben) gemacht. Nach der Zuckerwatte im letzten Jahr gab es dieses Jahr Kaffee, Kugelschreiber, natürlich auch wieder Notizzettel, einen BoD-Block, eine Tasse, viele Beutel u.v.m. Auf dem Bild ist auch der Convention-Katalog zu sehen. In diesem Jahr habe ich dort die Unterschriften von 31 der 39 Autoren sammeln können. Challenge: Wer schafft im nächsten Jahr mehr? :).

Ah, und bevor ich es vergesse, hier noch die Auflösung: Im nächsten Jahr wird Lara Adrian die LLC besuchen. Lara Adrian! Mein Besuch ist damit sicher :). Bis zum nächsten Jahr, Berlin!

Viele Grüße,
Erik

[LBM2017] Tag 4 – Die Macht des Mondes ist …

… Liebe. Doch dazu gleich mehr.

Beginnen wir chronologisch. Trotz einiger (selbstverschuldeter) Verzögerungen beim 20170326_102249Check-Out war ich dank Shuttlebus rechtzeitig bei der Messe und konnte so direkt um kurz nach 10 zur Lesung von Emily Bold gehen (auch ein Fixpunkt auf jeder Messe irgendwie). Vorgestellt wurde ihr neuestes Werk: „Wenn Liebe Cowboystiefel trägt“, erschienen bei Montlake, dem Amazon-Verlag für romantische Geschichten. Der Auszug machte einen tollen Eindruck – ob das ganze Buch das bestätigen kann, werde ich (dank einem Freiexemplar, das der Verlag jedem interessierten Zuhörer überreichte) auch in Kürze überprüfen können. Emily signierte zudem nicht nur das aktuelle Werk, sondern ich konnte mir endlich nach langer Zeit auch „Ein Kuss in den Highlands“ signieren lassen (bereits rezensiert).

20170326_111105Im Anschluss nutzte ich die Zeit, um mich nochmals in aller Gründlichkeit bei der Manga Comic Convention umzusehen und auch endlich die Stände der einzelnen Zeichner anzuschauen, wobei mich die Arbeiten von „Kaminazuki“ und „Pantsu Chii“ hellauf begeisterten. Nachdem ich mich mit Postkarten von Kaminazuki – und vielen kleineren Gimmicks bei anderen Ständen eingedeckt hatte, machte ich mich auf die Suche nach tollen Cosplays, um Euch hier auch noch das ein oder andere Bild zu zeigen. Natürlich gab es unzählige tolle Cosplayer, und innerhalb der Halle war auch nur ein Bruchteil, da viele bei Sonnenschein lieber im Freien geshootet haben. Ich habe einfach mal zwei Gruppencosplas fotografiert (man merkt, Bösewichter sind im Trend!).

Ein weiteres großes Thema in diesem Jahr war Sailor Moon. Es gab nicht nur unzählige 20170326_120818Cosplayer (wie das Gruppenfoto beweist), sondern auch eine große Bühnenshow von SailorMoonGerman, die die dritte Staffel der aktuellen Serie anpreisen soll. Am Ende der Show: Gänsehaut. Alle Protagonisten und viele Zuschauer intonieren das Intro der ursprünglichen Serie. Da wird die Kindheit wieder lebendig. Doch das größte Highlight kam nicht in der Show, sondern danach. Auf der Bühne, umrahmt von vielen weiteren Cosplayern, machte ein Künstler seiner Freundin einen Heiratsantrag, den diese, sichtlich gerührt und überwältigt, annahm. Natürlich ließ es sich die Sängerin der Show nicht nehmen, dann für die beiden noch einmal zu singen. Mondstein flieg und sieg!

20170326_181738Kurz danach kehrte ich in die Realität – und auf die reguläre Buchmesse – zurück. Ziemlich brutal wurde ich aus der Traumwelt gerissen, da ich direkt über die große Antifa-Demo gegen den Compact-Stand stolperte .Wie in den letzten Tagen ließ ich den Tag beim Burgenwelt Verlag ausklingen (übrigens (Jana, überlese das mal bitte^^) – wenn jemand jemanden kennt, der gerne eine Mittelalter-Liebesanthologie herausgeben möchte *hust* – bitte melden!). Ich habe mich sehr gefreut, am letzten Tag noch Melanie Vogltanz und Thomas Heidemann, zwei ohneohrigen Verlagskollegen, über den Weg zu laufen :). Und dann, so plötzlich wie sie gekommen war, war die Messe auch schon wieder vorbei. Ich kann die nächste kaum erwarten.

Vielleicht noch ein kleiner Ausblick auf mein restliches Messejahr (ich hoffe, so viele von Euch wie möglich bei der ein oder anderen Veranstaltung zu sehen): fix eingeplant sind derzeit im Mai die LLC, im Oktober die FBM und im November die Lit.Love. Gegebenenfalls kann ich spontan die BuchBerlin im November noch dazunehmen, je nachdem, wie es mit dem Urlaub aussieht, und sich vor allem auch mein Schreiben bis dahin entwickelt :).

Zum Schluss möchte ich mich noch dafür bedanken, dass Ihr alle so fleißig die Messeberichte gelesen habt. Ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Eindruck über meinen Messebesuch geben. Ich finde, mir ist in diesem Jahr der Spagat zwischen Networking und Fan-Sein, zwischen Unterhaltung und Anspruch sehr gut gelungen – es haben allerdings einige lehhreiche Veranstaltungen zum Thema Marketing etc. gefehlt – davon gibt es dann vielleicht in Frankfurt wieder mehr :)..