Von Jugendthrillern und junger Liebe | Doppelter Buchkauf

Heute möchte ich Euch zwei Bücher zeigen, die zuletzt bei mir eingezogen sind: „Monday Club – Das erste Opfer“ von Krystyna Kuhn ist der Auftakt einer Reihe an Jugendthrillern aus dem Oetinger Verlag, während „Kiss Me Now“ von Stella Tack aus dem Ravensburger Verlag eine meiner absoluten Lieblingsreihen aller Zeiten beendet und im Young-Adult-Genre anzusiedeln ist. VIelen Dank auch an die Buchhandlung Graff für die Durchführung einer Signieraktion zu Stellas Buch.

Habt Ihr eine der beiden Reihen bereits gelesen?

[Buchgedanken] Alex Pohl: „Forever, Ida – Und raus bist du“ (Forever, Ida 1)

Vor einiger Zeit habe ich „Forever, Ida – Und raus bist du“, den ersten Band der „Forever, Ida“-Trilogie von Alex Pohl, gelesen. Das Buch ist 2021 als cbt Taschenbuch im cbj Kinder- und Jugendbuchverlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH erschienen und als Jugendthriller einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars über eine Leserunde auf Lovelybooks.de.

Neue Stadt, neue Schule, neues Glück: Adi ist froh über den Wechsel nach Sonderberg. Sie will ihre Vergangenheit hinter sich lassen. Doch gleich am Tag ihrer Ankunft beobachtet sie einen Trauerzug: Ahmet, ein Junge an Adis neuer Schule, ist zu Tode gekommen. Selbstmord, sagen die einen, ein Unfall, meinen die Behörden. Adi findet sich bald im Freundeskreis von Ahmet wieder; vor allem Ben, Ahmets bester Freund, fasziniert sie. Doch Ahmets Tod lässt ihr keine Ruhe: Was ist mit Ahmet wirklich passiert?

„Forever, Ida – Und raus bist du“ lässt mich, auch einige Zeit nach der Lektüre, weiterhin etwas ratlos zurück. Eine Flut an Ich-Erzählern (mir fallen spontan mindestens 5 ein), eingestreute Gesprächsnotizen, Interviews, Therapiesitzungen und Briefe … – das ist kein Roman, sondern eher eine willkürliche Aneinanderreihung von Fragmenten, sodass gerade zu Beginn dem Buch jegliche Stringenz, jeglicher rote Faden fehlt.

So weiß man auch lange nicht, worauf das Buch eigentlich zusteuert, was Ziel der Handlung ist. Wir haben hier eine Mischung aus Thriller, Liebesroman und Schicksalsroman; ein Jugendbuch, das so viele Themen bedient, dass es auch für einen längeren Roman mehr als genug gewesen wäre. Hier bleibt lediglich die Hoffnung, dass die restlichen Bücher der Reihe die Handlung vernünftig abschließen, nachdem dieser Band – unnötigerweise und gänzlich aus der Luft gegriffen – mit einem Cliffhanger endete.

Im Rahmen der Leserunde wurde vermehrt die Meinung vertreten, dass man das Buch außerhalb einer Leserunde wohl abgebrochen hätte. Auch wenn ich nicht so weit gehen würde, muss ich doch insoweit zustimmen, dass „Forever, Ida – Und raus bist du“ eines der schwächsten Bücher seit langem ist, da auch die einzelnen Charaktere regelmäßig nicht überzeugen. Insbesondere Adi und Ben bleiben hier gänzlich blass und handeln unlogisch, während zumindest vereinzelte Nebencharaktere wie Julia (der Lichtblick im Buch) und Kris glänzen können.

Lediglich das Setting – so ungewöhnlich es auch ist – vermag ebenfalls zu überzeugen. So entführt Alex Pohl den Leser in eine deutsche Kleinstadt zwischen Baumogul und Migranten, zwischen Drogenkriminalität, Sprayern und Schulalltag, zwischen den Träumen Jugendlicher und den Erwartungen Erwachsener.

Die Buchgestaltung ist solide, aber nicht außergewöhnlich. Während Lektorat und Korrektorat gut gearbeitet haben, ist der Buchsatz durch die vielen verschiedenen Erzählformen (Handlung, Protokolle, Chatgespräche, Befragungen, Dialoge …) doch sehr inkonsistent; das Cover hochwertig geprägt und mit Klpapen versehen, vom Motiv her aber sehr eintönig und unauffällig. Gut gefallen hat mir jedoch, dass anstelle einer spoilernden Triggerwarnung zu Beginn lieber eine Sammlung von Hilfsangeboten für Betroffene am Ende des Buches eingebaut worden ist.

Mein Fazit? „Forever, Ida – Und raus bist du“ ist der Beginn einer Jugendthriller-Reihe mit vielversprechenden Ansätzen, aber fragwürdigen Erzählkonzepten und doch einigen Schwächen. Für Leser des Genres nur bedingt zu empfehlen – und nicht unter dem vom Verlag empfohlenen Lesealter von 14 Jahren.

[Buchgedanken] Jennifer Lynn Barnes: „The Inheritance Games“ (TIG 1)

Vor einiger Zeit habe ich „The Inheritance Games“ von Jennifer Lynn Barnes gelesen, den ersten Band der „Inheritance Games“-Reihe. Das Buch ist 2022 als cbt Taschenbuch im cbj Kinder- und Jugendbuchverlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH veröffentlicht worden, die Originalausgabe erschien 2020 unter dem Titel „The Inheritance Games“ bei Little, Brown and Company in der Verlagsgruppe Hachette. Das Buch ist als Jugendthriller einzuordnen, für die Übersetzung zeichnet Ivana Marinovic verantwortlich. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Avery Grambs hat einen Plan: Highschool überleben, Stipendium abgreifen und dann – nichts wie raus hier. Doch all das ist Geschichte, als der Multimilliardär Tobias Hawthorne stirbt und Avery fast sein gesamtes Vermögen hinterlässt. Der Haken daran? Avery hat keine Ahnung, wer der Mann war. Um ihr Erbe anzutreten, muss Avery in das gigantische Hawthorne House einziehen, wo jeder Raum von der Liebe des alten Mannes zu Rätseln und Geheimnissen zeugt. Ungünstigerweise beherbergt es aber auch dessen gerade frisch enterbte Familie. Allen voran die vier Hawthorne-Enkelsöhne: faszinierend, attraktiv und gefährlich. Gefangen in dieser schillernden Welt aus Reichtum und Privilegien, muss Avery sich auf ein Spiel aus Intrige und Kalkül einlassen, wenn sie überleben will.

„The Inheritance Games“ ist ein aufregender, vielversprechender Beginn in eine neue Buchreihe und – um das gleich mal vorwegzunehmen – ein absolutes Highlight des noch sehr frühen Lesejahres.

Dabei brilliert das Buch bereits durch sein atemberaubendes Setting. Der Leser wird nach Hawthorne House entführt und erkundet zusammen mit Avery ein faszinierendes Anwesen voller Geheimnisse – natürlich inklusive Bowlingbahn, Flipperraum, mehreren Bibliotheken und Waffenkammer – was sonst. Ein wahrer Traum, den ich nur zu gern verfilmt sehen würde.

Auch die Handlung überzeugt im Wesentlichen, ist hochspannend, abwechslungsreich und mit vielen, unerwarteten Wendungen versehen, auch wenn die Dreiecksgeschichte zwischen Avery, Grayson und Jameson noch etwas stiefmütterlich behandelt wird. Auch werden zum Ende hin nicht alle Handlungsstränge aufgelöst, und das Buch endet durchaus in einem milden Cliffhanger, sodass es tendentiell nicht alls Standalone lesbar ist, aber gleichsam viel Potential für den Folgeband bietet.

Die einzelnen Charaktere sind faszinierend, dreidimensional und vielschichtig angelegt, haben Stärken und Schwächen, vor allem aber eigene Ziele und Motive. Neben Avery, mit der man sich aufgrund der Ich-Perspektive gut identifizieren kann und die ein spannender, smarter und interessanter Charakter ist, überzeugen hier auch Nebencharaktere wie Xander, Alisa und Rebecca.

Der Schreibstil von Jennifer Lynn Barnes lässt sich leicht und flüssig lesen, ist athmosphärisch und bildhaft, lässt das Kopfkino anspringen und sorgt dafür, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Ein wahrer Pageturner – und das beste Buch des noch jungen Jahres.

Die Buchgestaltung ist ebenfalls überragend. Lektorat, Korrektorat und Buchsatz haben sauber gearbeitet, der Umschlag ist auf dem TItel, Buchrücken und Coverrückseite hochwertig geprägt und mit Klappen ausgestattet, das Coverbild ist ein wahrer Traum, sowohl was das Motiv betrifft als auch die Farbgebung. Zwar hätten farbige Coverinnenseiten das hochwertige Gesamtpaket noch abgerundet, aber das ist Jammern auf hohem Niveau, bleibt doch eines der besten Cover seit langem.

Mein Fazit? „The Inheritance Games“ ist ein aufregender Jugendthriller mit tollen Protagonisten, einem wahnsinnigen Setting und einer spannenden Handlung – ein definitives Highlight. Für Liebhaber des Genres bedenkenlos zu empfehlen, aber eher nicht als Standalone lesbar und erst ab dem vom Verlag empfohlenen Lesealter von 14 Jahren.

[Buchgedanken] Karen M. McManus: „You will be the death of me“

Vor einiger Zeit habe ich „You will be the death of me“ von Karen M. McManus gelesen. Das Buch ist 2021 im cbj Kinder- und Jugendbuchverlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH erschienen, die Originalausgabe wurde ebenfalls 2021 unter dem Titel „You’ll Be the Death of Me“ bei Delacorte Press, einem Imprint von Random House Children’s Books veröffentlicht. Der Roman ist als Jugendthriller einzuordnen, für die Übersetzung zeichnet Anja Galić verantwortlich. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Ivy, Mateo und Cal waren einmal befreundet, jetzt haben sie nichts mehr miteinander gemein. Aber als Cal zu spät zur Schule kommt und dort auf Ivy und Mateo trifft, scheint das die Gelegenheit zu sein, eine alte Tradition wiederaufleben zu lassen: einen Tag blau machen. Bei ihrem spontanen Ausflug in die Stadt sichten sie einen vierten Schüler auf Abwegen und folgen ihm – mitten hinein in einen Tatort. Ivy, Cal und Mateo kennen den Toten, der vor ihnen liegt – und eigentlich sollten sie jetzt die Polizei rufen. Doch sie alle haben eine Verbindung zu dem Toten. Und etwas zu verbergen. War ihr Zufallstreffen wirklich ein Zufall?

„You will be the death of me“ ist mein erstes Buch der weltweit erfolgreichen Jugendthrillerautorin Karen M. McManus, die ich bereits 2019 auf der Frankfurter Buchmesse erleben durfte – und es wird bestimmt nicht mein letztes gewesen sein, da Karen M. McManus mit dem Buch nicht alles, aber doch viel richtig gemacht hat.

Die Story ist – im Wesentlichen – abwechslungsreich und spannend, teils aber auch vorhersehbar und bietet einige Längen. Zwar stellt die Autorin – geschickt – mit jeweils kurzen Einführungskapiteln die Protagonisten am Anfang vor, die im Anschluss beginnende, eigentliche Handlung ist jedoch gerade anfangs zäh und etwas langatmig. Erst in der zweiten Hälfte nimmt das Buch dann wirklich Fahrt auf und gipfelt in einem sehr gelungenen Ende, das auf ganzer Linie überzeugt.

Die einzelnen Protagonisten sind im Großen und Ganzen vielschichtig und dreidimensional angelegt, haben Stärken und Schwächen, eigene Ziele und Motive. Insbesondere Mateo brilliert hier, während Ivy zwar ebenfalls im Grundatz überzeugt, aber im unweigerlichen Vergleich zu einer anderen Ivy (Redmond), einer meiner Lieblingsprotagonistinnen aller Zeiten, klar zurückbleibt.

Hingegen brilliert das Setting auf ganzer Linie und entführt den Leser in ein Amerika zwischen Klein- und Großstadt, in ein Setting zwischen Mord und High-School, ein Drama voller Liebe, Geld und Eifersucht und erlaubt es dem Leser so, sich in die Region und Stadt Boston zu träumen. Der Schreibstil von Karen M. McManus lässt sich dabei leicht und flüssig lesen, die Perspektivwechsel sind nur anfangs ungewöhnlich, später gewöhnt man sich daran.

Die Buchgestaltung ist gelungen, Lektorat, Korrektorat und Buchsatz haben sauber gearbeitet, der Buchumschlag ist leicht auf dem Titel, dem Buchrücken und der Coverrückseite geprägt und vermittelt einen hochwertigen Eindruck. Das Covermotiv ist schön und passt sich gut in die Reihe anderer Bücher der Autorin ein und erzeugt ein gutes Gesamtbild.

Mein Fazit? „You will be the death of me“ ist ein Jugendthriller, der vor allem durch seine Spannung und sein brillantes Setting überzeugt, aber auch einige Längen, gerade am Anfang, bietet. Für Leser des Genres bedenkenlos zu empfehlen – ab dem vom Verlag empfohlenen Lesealter von 14 Jahren.

Ein Wochenende voller Hochspannung | Buchpost im Dreierpack

Vor wenigen Tagen erreichte mich ein tolles Paket aus dem cbj Kinder- und Jugendbuchverlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH mit tollen Jugendthrillern, die gemeinsam im Rahmen eines Lesewochenendes auf Lovelybooks.de gelesen werden – vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag! Im Paket: „The Inheritance Games“ von Jennifer Lynn Barnes, „You will be the death of me“ von Karen M. McManus und „Forever, Ida“ von Alex Pohl. Insbesondere auf „You will be the death of me“ bin ich schon sehr gespannt, da ich seit der FBM 2019, auf der ich die Autorin live erleben durfte, schon um ihre Bücher herumschleiche. Und „The Inheritance Games“ hatte mich spätestens seit dem wundervollen Cover. Ich hoffe, der Inhalt kann auch nur annähernd mithalten.

Lest Ihr ebenfalls Jugendthriller? Was könnt Ihr empfehlen?

Wunderschöne Buchpost – mit Liebe verpackt!

Vor einigen Tagen erreichte mich im Rahmen einer Buchverlosung auf Lovelybooks.de ein wundervoller Jugendthriller, der von der Autorin mit viel Liebe verpackt worden ist. „Das Tagebuch der Jenna Blue“ von Julia Adrian ist ein Roman, den ich schon seit langem erwartet habe, da ich mich seit „Die Dreizehnte Fee – Erwachen“ in den Schreibstil von Julia verliebt habe. Kennt Ihr die Bücher der Autorin?

[Buchgedanken] Mel Wallis de Vries: „Himmel oder Hölle?“

Vor kurzem habe ich „Himmel oder Hölle?“ von Mel Wallis de Vries gelesen. Das Buch ist 2021 im ONE Verlag in der Bastei Lübbe AG veröffentlicht worden, die Originalausgabe erschien 2013 unter dem TItel „Wreed“ bei Uitgeverij de Fontein. Der Roman ist als Jugendhriller einzuordnen – vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares über die Bloggerjury.

Danielle lernt im Skiurlaub mit ihren Freundinnen den gut aussehenden Dante kennen. Der Student spielt ihrer Meinung nach in einer ganz anderen Liga, und dennoch scheint er sich für sie zu interessieren. Zurück in Amsterdam kann Danielle ihr Glück kaum fassen, als ihr Dante zufällig wieder über den Weg läuft. Doch gerade als die beiden sich näherkommen, entdeckt sie Dantes dunkles Geheimnis: Seine letzte Freundin Florine wurde ermordet, und ausgerechnet Dante war der Hauptverdächtige. Kann Danielle ihm wirklich vertrauen?

„Himmel oder Hölle?“ ist ein Jugendthriller ab 14, der unter anderem die Themen Stalking und toxische Beziehungen in den Mittelpunkt rückt – um (spoilerfrei) nur einige der Problemkreise zu nennen, auf die das Buch auch mit einer Triggerwarnung reagiert, die sich allerdings – ebenfalls spoilerfrei – erst am Buchende befindet und auf die anfangs nur hingewiesen wird. Gewünscht hätte ich mir in dem Zusammenhang jedoch, dass dann im Rahmen der Triggerwarnung auch Hilfsangebote, Kontaktadressen für Betroffene verlinkt bzw. benannt werden.

Die Handlung ist spannend, kurzweilig und abwechslungsreich, dabei teils vorhersehbar, teils aber auch mit unerwarteten Wendungen versehen. Insgesamt bleibt sie jedoch etwas an der Oberfläche, durch das insgesamt sehr kurze Buch und die Zweiteilung in das aktuelle und vergangene Geschehen bleibt kaum Zeit und Platz, um den Leser intensiv mit den Figuren vertraut zu machen. So hätte ich mir viel mehr von Madelief – der absoluten Sympathieträgerin – oder auch von Robin gewünscht.

Durch die Fokussierung auf die – wie auch immer geartete – Beziehung zwischen Danielle und Dante werden die Charaktere darüber hinaus auch nur oberflächlich entwickelt, die Probleme zwischen Dany und ihren Eltern hätten zum Beispiel noch präsenter eingebaut werden können, um gerade auch ihre Entwicklung für den Leser nachvollziehbarer zu gestalten. Dennoch gelingt es Mel Wallis de Vries, durch die Wahl der Erzählperspektiven – zwei Ich-Perspektiven – den Leser nah an die handelnden Figuren zu bringen, ihre Stimmung aufzufangen, sodass man trotzdem das Buch nicht aus der Hand legen möchte.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich dabei leicht und flüssig lesen, ist relativ einfach und wird von kurzen Sätzen dominiert – voller Tempo aber mit wenig Abwechslung. Die Dialoge sind altersgerecht und authentisch, sodass das Kopfkino gut anspringt, insbesondere am Beginn des Buches während des Skiurlaubes von Danielle und ihren Freundinnen.

Die Buchgestaltung ist solide, Lektorat, Korrektorat und Buchsatz haben im Wesentlichen gut gearbeitet, wenn auch Kleinigkeiten, insbesondere im Satz, durchgerutscht sind – oder ich verstehe die Mittel einfach nicht. Das Cover ist gelungen, vermittelt gut die Grundstimmung und zieht sich farblich über den gesamten, sehr ansehnlichen Buchumschlag.

Mein Fazit? „Himmel oder Hölle?“ ist ein gelungener Jugendthriller mit spannender Handlung, den man kaum aus der Hand legen kann, der aber auch etwas an der Oberfläche verbleibt. Für Leser des Genres bedenkenlos zu empfehlen – ab dem vom Verlag vorgeschlagenen Lesealter von 14.

Doppelte Buchpost in Schwarz-Weiß und Bunt

Während heute die – abgespeckte – Leipziger Buchmesse begann (zu der ich in den nächsten Tagen einige Beiträge poste), möchte ich Euch erst einmal noch zwei Rezensionsexemplare zeigen, die mich in den letzten Tagen erreichten: „Whalea“ von Laura Ventur und „Himmel oder Hölle?“ von Mel Wallis de Vries. Ersteres fand über die Agentur Literaturtest zu mir, letzteres über die Bloggerjury – vielen Dank allen Beteiligten. Und auch wenn sie von der Zielgruppe her alterstechnisch ähnlich sein sollten, vermitteln sie doch jeweils eine ganz andere Grundstimmung. Was mögt Ihr mehr? Seid Ihr #TeamBunt oder #TeamSchwarzWeiß? Thriller oder Fantasy? =)

[FBM2019] Tag 5 – Von Düften, Drachen und dunklen Geheimnissen

IMG-20191020-WA0091Und schon war gestern der fünfte Messetag angebrochen. Ein letztes Mal betrat ich kurz nach neun die Messehalle, unterhielt mich mit einigen Pressebetreuern, die selbst bloggen und zeichnen, und machte mich dann auf den Weg zur ersten Veranstaltung des Tages, einem Meet & Greet mit Nina MacKay, von der ich mir „Black Forest High: Ghostseer“ signieren ließ. Neben Nina nahmen unter anderem auch noch Tanja Voosen, Julia Dippel, Nica Stevens, Stefanie Hasse und Marie Graßhoff an dem Meet & Greet teil.

20191020_121246Im Anschluss wollte ich eine Veranstaltung mit Jostein Gaarder auf dem Blauen Sofa besuchen, doch diese fiel leider krankheitsbedingt aus. Spontan wechselte ich daher ins Lesezelt und sah mir die Buchvorstellung von „Das falsche Spiel der Meisterin“ an, dem dritten Band in Anna Ruhes Reihe um „Die Duftapotheke“.

20191020_131529Danach ging es dann für mich doch noch zum Blauen Sofa, auf dem zur Mittagszeit Jojo Moyes Platz nahm. Die Autorin vieler Weltbestseller stellte dort nicht nur ihr neuestes Buch „Wie ein Leuchten in tiefer Nacht“ vor, sondern sprach auch über den Brexit und die angekündigte Friendship-Tour.

20191020_141907Das Nachmittagsprogramm begann mit einer Lesung aus „Elya 1: Der weiße Drache“ von Dana Müller-Braun, die von zwei Schauspielern begleitet wurde, die Figuren aus ihrem Roman als Cosplay verkörperten. Ein tolles Bild – auch wenn mir ein Elya-Cosplay noch besser gefallen hätte :).

20191020_151603Und dann war es soweit – die letzte Veranstaltung der Messe für mich stand an. Erneut im Lesezelt stellte Karen M. McManus „Two Can Keep a Secret“ vor, ihr zweiter Roman nach dem Weltbestseller „One of Us Is Lying“. Beklemmende, düstere Jugendthriller – die sicherlich auch bald auf meiner Leseliste landen!

IMG-20191020-WA0103Zum Abschluss der Messe bummelte ich durch die Cosplay-Area, sah mir die Stände der Zeichner und Händler an und kaufte einige Postkarten, ein Poster und eine Funko-Figur. Damit endete die FBM für mich dieses Jahr – und der mittlerweile eingesetzte Messeblues wird nur dadurch gemildert, dass es in drei Wochen noch zum Lit.Love-Lesefestival geht. In den nächsten Tagen werde ich dann noch die Messe“ausbeute“ für Euch fotografieren – und ein großes Gewinnspiel ist auch angedacht – also bleibt wachsam!