[LBM2024] Tag 3 – Ein klassischer Messesamstag

Bevor es heute schon zum letzten Tag der Leipziger Buchmesse geht, möchte ich kurz den gestrigen, sehr klassischen, Messesamstag Revue passieren lassen, stand er doch ganz im Zeichen toller Autor:innen mit: Sarah Sprinz, Anabelle Stehl, Anna Savas, Thomas Hitzlsperger, Caroline Brinkmann, Kristin MacIver, Franzi Kopka, Isabella Benz und Lara Holthaus.

Bevor dabei der Signiermarathon startete, besuchte ich erstmal eine Veranstaltung. Auf der Bühne von ARD, ZDF und 3Sat stellte der ehemalige Fußballspieler Thomas Hitzlsperger sein Buch „Mutproben“ vor, sprach über seine Vergangenheit und seine Wünsche für die Zukunft des Fußballs – ein sehr spannender und vor allem entspannter Start in den Tag, bevor es zur ersten Signierstunde des Tages ging. Für den LYX Verlag signierte Sarah Sprinz (unten abgebildet) und ich ließ mir die Gelegenheit nicht entgehen, mir ihr neuestes Buch „Infinity Falling – Change My Mind“ signieren zu lassen.

Danach stand ein großes Meet & Greet mit diversen Autorinnen auf dem Plan. So freute es mich besonders, Caroline Brinkmann (links) und Franzi Kopka (unten abgebildet) wieder zu treffen (Franzi hatte ich sogar auf dieser Messe ja schon am Vortag gesehen) und Kristin MacIver (ebenfalls unten abgebildet) kennenzulernen. Von Cari ließ ich mir noch die fehlenden Bücher signieren – so langsam sollte meine Sammlung vollständig sein – und auch Kristin signierte mir bereitwillig den ersten Band ihrer Reihe „Celtic Dreams“. Franzis „Gameshow – Der Preis der Gier“ habe ich ja leider nur digital gelesen (im Rahmen der Jurorentätigkeit für den SERAPH), aber spätestens zur nächsten Messe zieht da sicherlich auch das ein oder andere Printbuch bei mir ein – sie ist einfach so talentiert und supersympathisch.

Danach ging es für mich zurück in Halle 4, wo erst die Signierstunde von Anna Savas (unten abgebildet) auf dem Plan stand, bei der ich mir die letzten beiden Teile der „New England School of Ballet“ signieren ließ, bevor ich eine Lesung von Lara Holthaus (rechts) aus „Vienna 1: Blinding Lights“ besuchte. Der Auftaktband von Laras New-Adult-Dilogie für Carlsen klingt dabei unglaublich spannend – High-Society New Adult meets Enemies-to-Lovers mit einem Hauch Forbidden Love. Und das ganze vor der Kulisse von Wien. Was will man mehr?

Den letzten Block des Tages läutete dabei noch einmal ein absolutes Highlight ein. Anabelle Stehl (links) signierte für den LYX Verlag, ich ließ mir hier die ersten beiden Bände der „World“-Reihe signieren, die ich mir ja in der Sonderausgabe zur Messe beim Verlag gekauft hatte. Zudem fachsimpelten wir über Anabelles gestriges Rollenspiel, das ich vor der SERAPH-Verleihung noch teilweise mitbekommen hatte. Taktische Gurken sind einfach unglaubliche Waffen <3. Im Anschluss besuchte ich dann auch noch Isabella Benz (unten abgebildet) am Stand des Weltenbaum Verlags und ließ mir von ihr „Einhornblut und Drachenglut“ signieren, den Auftaktband der „Unicorn Chronicles“.

Der heutige Tag wird dann wieder entspannter – und etwas Wehmut schwingt jetzt bereits mit. Nur noch ein paar Stunden Buchmesse… Hier daher noch die oben angeteaserten, fehlenden Bilder.

[FBM2021] Tag 4 – Die Massen sind zurück

Gestern war bereits der vorletzte Tag der Buchmesse, den ich mit Sönke Wortmann, Nina MacKay, Valentina Fast, Christine Brand, Udo Muras und Stephan Klemm verbrachte. Die Erkenntnis des Tages: die Massen sind zurück – aber in Maßen. Obwohl die Messe ausverkauft war, konnte man sich dennoch – bis auf ein, zwei Stände und Signierstunden – gut und frei bewegen.

Mein Tag begann ganz entspannt mit einer Veranstaltung in dem Kulturstadion. Stephan Klemm stellte im Gespräch mit Udo Muras sein Buch „Die Nacht von Sevilla ’82 – Ein deutsch-französisches Fußballdrama“ vor, ein Sachbuch, das sich auf vielen, vielen Seiten einem einzigen Fußballspiel widmet, dem WM-Halbfinale 1982. Dabei sprach Stephan Klemm nicht nur über das Spiel, sondern auch über seine Recherche, seine Gespräche mit den Beteiligten und darüber, wie dieses Spiel noch jahrzehntelang die Menschen und Länder geprägt hat.

Im Anschluss stand die erste von zwei Signierstunden des Tages für mich an – glücklicherweise spielte das Wetter mit, da sie im Innenhof angedacht war. Die Autorin Nina MacKay, die ich am Donnerstag noch verpasst hatte, signierte alles, was ihr unter die Nase gehalten wurde, verteilte fleißig tolle Goodiebags und nahm sich jeweils Zeit für kurze Gespräche und Fotos. Diese Gelegenheit ließ ich mir natürlich nicht entgehen, den finalen Teil der „Black Forest High“-Trilogie noch signieren zu lassen (den ersten Teil habe ich bereits *hier* besprochen). Jetzt kann ich endlich Teil zwei und drei lesen :).

Die Mittagszeit begann mit einer Buchvorstellung des berühmten Regisseurs Sönke Wortmann (u.a. „Das Wunder von Bern“, „Der Vorname“ und „Charité“ (Staffel 1)). Auf der ARD-Bühne präsentierte er seinen Debüt-Roman „Es gilt das gesprochene Wort“ und sprach über die Unterschiede zwischen Autor und Regisseur, über seinen neuen Film „Contra“ und darüber, ob er seinen Roman ebenfalls verfilmen würde (Anwort: Nein.). Immer wieder spannend zu erleben, wie Menschen aus anderen Branchen als Quereinsteiger in die Buchwelt wechseln. Ich gehe davon aus, dass das nicht sein letzter Roman war.

Danach stand auch schon die zweite Signierstunde auf dem Plan. Und auch ich stand. Und stand. Denn es war voll geworden. Etwas unglücklich gelegt von Carlsen signierten nacheinander Julia Dippel ab 13 Uhr, Dana Müller-Braun und Valentina Fast ab 14 Uhr und Lana Rotaru und Lily S. Morgan ab 15 Uhr in der gleichen Signierbox. Dies führte dazu, dass die Schlangen ineinander übergingen, man teilweise nicht mehr wusste, wer für was ansteht. Irgendwann wurden dann Schilder in die Menge gestellt, die die Schlangen voneinander abtrennten. Dummerweise stand ich dann kurz hinter dem Schild, das das Ende der 14 Uhr Schlange anzeigte – aber glücklicherweise klappte es dennoch, da vor mir bereits einige Leute standen, die erst zum 15 Uhr Termin wollten – sodass ich nach mehr als einer Stunde Wartezeit um kurz vor drei doch noch vor Valentina stand und mir „Kronenkampf – Geschmiedetes Schicksal“ und „Royal – Eine Hochzeit aus Samt“ signieren lassen konnte. Dadurch verpasste ich zwar meinen Anschlusstermin – ein Gespräch im Kulturstadion mit dem Schiedsrichter Patrick Ittrich – aber das war es mir wert :).

Dann war es auch schon an der Zeit für die letzte Veranstaltung des Tages. Christine Brand, langjährige Gerichtsreporterin und Krimiautorin stellte auf der ARD Bühne ihr Werk „Wahre Verbrechen: Die dramatischsten Fälle einer Gerichtsreporterin“ vor und erzählte über ihre Erfahrungen in Gerichtssälen und im Umgang mit Opfern und Tätern. Ein sehr interessanter Einblick in ein spannendes Thema.

Damit endete der vorletzte Messetag. Für heute steht auch gar nicht mehr viel auf dem Programm, ich werde es daher eher ruhig angehen lassen =).

[FBM2021] Tag 2 – Von Superstars und Superviren (Teil 1)

Gestern stand bereits der zweite Messetag an – und da ich eine Abendveranstaltung besuchte, habe ich den Bericht erneut zweigeteilt. Beginnen möchte ich – wie gestern (Teil 1, Teil 2) – mit den Veranstaltungen auf der Messe, mit: Ariane Kern, Nora Bendzko, Roland Kaiser, Carolin Kebekus und Boris Herrmann bzw. Andreas Wolfers.

Während der erste Tag für mich traditionell mit dem Buchpreisgewinner auf dem Blauen Sofa startete, ist es auch eine gute Tradition, den Folgetag am gleichen Ort mit der Verleihung des Aspekte-Literaturpreises zu beginnen. 2021 wurde Ariane Kochs Debüt „Die Aufdrängung“ prämiert, erschienen bei edition suhrkamp. Sichtlich überwältigt nahm die Autorin den Preis entgegen – den ersten, den sie laut eigener Aussage je gewann, und stellte im Anschluss ihr Buch vor, das vor allem durch seine Sprache brilliert und zur Selbstreflexion anregen soll.

Nachdem ich im Anschluss den wunderschön gestalteten Pavillon des Gastlandes Kanada erkundete – und auch durch die ein oder andere Halle streifte, stand die erste Signierstunde der Messe auf dem Plan. Nora Bendzko, die ich schon jahrelang kenne und schätze, signierte am Stand von Fakriro unter anderem ihren Roman „Die Götter müssen sterben„und verteilte wunderschön gestaltete Postkarten zu den einzelnen Amazonenstämmen. Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen, auf den Wegen durch die Halle auch nachzukontrollieren, ob Droemer Knaur Noras Buch standesgemäß ausstellt – und siehe da, es steht am Verlagsstand neben Markus Heitz und Leigh Bardugo. Ehre, wem Ehre gebührt :).

Der Nachmittag begann mit dem ersten Superstar des Tages. In der 30-Minuten-WG, dem Talk von Stern und Penguin Random House, stellte Roland Kaiser seine Autobiographie „Sonnenseite“ vor und sprach vor allem über seine Jugend und seine Anfänge im Musikgeschäft sowie sein politisches Engagement und die Schwierigkeiten, für die die Corona-Pandemie in der letzten Zeit bei Künstlern gesorgt hat. Es ist weiterhin nicht meine Musik – aber für den hochsympathischen Auftritt gebührt ihm mein vollster Respekt.

Leider gab es dann die erste kleine Änderung im Messeprogramm. Boris Herrmann, berühmter Segler und Umweltaktivist, musste seine Messeteilnahme leider aus privaten Gründen absagen. So nahm, ebenfalls in der 30-Minuten-WG von Stern und Penguin Random House, der Journalist Andreas Wolfers seinen Platz ein und stellte das zusammen mit Boris Herrmann verfasste Buch „Allein zwischen Himmel und Meer: Meine 80 Tage beim härtesten Segelrennen der Welt“ vor, ein Bericht über Boris Herrmanns Teilnahme an der Vendée Globe 2020/2021, die er mit dem fünften Platz beendete.

Danach stand auch schon die letzte Veranstaltung des Tages auf dem Plan. Auf der ARD-Bühne nahm Comedy-Superstar Carolin Kebekus Platz und stellte im Gespräch mit Bärbel Schäfer ihr mit Mariella Tripke verfasstes, feministisches Buch „Es kann nur eine geben“ vor. Dabei diskutierte sie über den Konkurrenzkampf zwischen Frauen, über ihre eigenen Anfänge als Komikerin, die Barrikaden, gegen die sie damals stieß, und hielt ein vehementes Plädoyer für die Frauenquote, die zwar nicht ideal sei, aber Unternehmen dazu zwingen würde, Arbeitsplätze familiengerechter zu gestalten. Trotz einiger humorvoller Anekdoten sehr ernste Töne, die zum Nachdenken anregen.

Damit beschloss ich meinen Tag auf der Messe, aber insgesamt war er noch lange nicht zuende, da ich mir noch eine abendliche Lesung ins Programm geschrieben hatte – doch dazu später mehr :).

Stuttgart im Ausnahmezustand

20190713_151253(1)Gestern führte mich mein Weg nach Stuttgart, denn die Landeshauptstadt befand sich im Ausnahmezustand. Niemand geringeres als Mona Kasten, Spiegelbestsellerautorin und deutsches New-Adult-Phänomen, veranstaltete in der Buchhandlung Wittwer-Thalia (ein Name, der einem immer noch sperrig und falsch vorkommt) eine Signierstunde zu ihrem neuesten Roman „Hope Again“, dem vierten Teil der „Again“-Reihe, den ich Euch in den nächsten Tagen noch genauer vorstelle. Meine Besprechungen der Vorgänger findet Ihr hier: „Begin Again“, „Trust Again“, „Feel Again“.

Und dem Ruf waren viele gefolgt. Bereits kurz vor Beginn der Signierstunde warteten mehr als 200 begisterte Leser auf Mona, die Schlange zog sich um die komplette Fassade der Buchhandlung und sorgte für viel Erstaunen bei den vorbeiziehenden Passanten. Kurz nach 16 Uhr ging es dann los. Mona signierte. Signierte. Und signierte. Und nahm sich noch die Zeit, mit jedem Besucher ein Foto zu schießen. Spontan nutze ich die Gelegenheit, mir nicht nur „Hope Again“, sondern auch „Save You“ und „Save Us“ signieren zu lassen. Zwar habe ich „Save Me“ noch nicht gelesen, aber da mich mittlerweile mehrere Bücher von Mona regelrecht begeistert haben, spricht nichts dafür, dass dies bei der „Maxton-Hall“-Trilogie anders sein sollte.

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Ein toller Tag – eine tolle Autorin! Ich kann es gar nicht abwarten, auch „Dream Again“ zu lesen.