[LBM2025] Tag 3 – Ein unglaublich voller Tag

Mit etwas Verspätung möchte ich Euch heute noch von dem dritten Tag der Leipziger Buchmesse berichten – ein unglaublich voller Tag, sowohl was mein Programm als auch was die Messehallen betraf. Und so verbrachte ich den Tag mit: Theresa Hannig, Freya Petersen, Kai-Holger Brassel, Tascha (worteimlicht), Christoph Kramer, Mona Ameziane, Kati Naumann, Sarah Sprinz, Franzi Kopka, Nina MacKay, Bianca Wege, Elya Adair, Kristin MacIver, Nina Bilinszki, Frieda Bergmann, Persephone Haasis und Heike Abidi.

Mein Tag begann dabei mit einer Veranstaltung im Bloggerroom. Mit Tascha von worteimlicht sprachen die drei am Vortag prämierten diesjährigen Seraph-Preisträger Kai-Holger Brassel (bester Indietitel), Freya Petersen (bestes Debüt) und Theresa Hannig (bestes Buch), die für „Parts Per Million“ bereits ihren dritten Seraph gewann, und stellten ihre Bücher vor. Nachdem ich im letzten Jahr ja noch als Juror für den Preis tätig war, fieberte ich in diesem Jahr als Leser mit – gleichsam spannend, aber weniger arbeitsreich. Dennoch würde ich jederzeit wieder als Juror einspringen – wer weiß, vielleicht klappt es ja in den nächsten Jahren noch einmal.

Von den Seraph-Preisträgern zog es mich zu einer weiteren Preisverleihung. Bei der Verleihung des Delia-Literaturpreises traf ich kurz auf Heike Abidi, Persephone Haasis und Frieda Bergmann – Glückwünsche gehen an dieser Stelle an Mo Enders und Charlotte Inden zu den Preisen. Danach besuchte ich eine Lesung und Buchpräsentation von Kati Naumann zu „Fernwehland“, ein Buch, das ich erst vor kurzem gelesen habe. Für den MDR sprach sie über das Buch und die dazugehörige Recherche. Im Anschluss ließ ich mir von ihr den Roman signieren, genauso wie „Die Sehnsucht nach Licht“ – das mich ebenso wie „Fernwehland“ begeisterte.

Danach ging das Bühnenprogramm für mich weiter. Während ich mich auf dem Weg zur Literaturbühne noch durch die Masse kämpfte, die Hape Kerkeling umgab (der soeben von der Bühne verschwand), war dort weiterhin eine unglaubliche Menschentraube, denn nach Hape nahm Fußball-Weltmeister Christoph Kramer auf der Bühne Platz, der im Gespräch mit Mona Ameziane sein Coming-of-Age Debüt „Das Leben fing im Sommer an“ präsentierte. Ein unglaublich tolles Gespräch – und bestimmt ein unglaublich toller Roman!

Mein Nachmittag startete mit einem absoluten Highlight: der Signierstunde der deutschen Bestsellerautorin Sarah Sprinz, die ich schon mehrfach auf den Messen treffen durfte. Dabei war das in diesem Jahr meine einzige Signierstunde beim LYX Verlag, da Lena Kiefer, für die ich ebenfalls ein Ticket hatte, leider krankheitsbedingt absagen musste – und ich für Mona Kasten kein Ticket mehr bekam. Monas Signierstunden sind in etwa so gefragt wie Taylor Swift Konzerte – spätestens nach der erfolgreichen Serienverfilmung ihrer Buchreihe „Maxton Hall“ sind die Karten meist bereits nach Sekundenbruchteilen weg.

Abgerundet wurde mein Programm durch ein großes Meet & Greet mit vielen Autor:innen. Hier traf ich – immer wieder toll – Franzi Kopka, Nina MacKay und Kristin MacIver, lernte Bianca Wege und Elya Adair neu kennen und schwelgte mit Nina Bilinszki in Erinnerungen an den Write! Love! Sports!-Wettbewerb 2018. Jedes Mal ein unglaublich tolles Event – ich freue mich schon auf die nächste Auflage, gern dann auch wieder mit Cari Brinkmann, die ich schmerzlich vermisst habe :D.

Den folgenden Sonntag ließ ich danach ruhig angehen – doch dazu in Kürze mehr. Welchen Autor, welche Autorin würdet Ihr gern einmal treffen?

[LBM2024] Tag 2 – Ein phantastischer Tag

Gestern stand auch schon der zweite Tag der Leipziger Buchmesse an, bei dem sich (fast) alles um die Phantastik drehte; ein Tag mit: Anna Benning, David Friedrich, Kathrin Tordasi, Tess Tjagvad, Lena Anlauf, Franzi Kopka, Carina Schnell, Ursi Breidenbach, Heike Abidi, Florian Schäfer, Elif Siebenpfeiffer, Mary Stormhouse, Markus Heitz, Theresa Hannig, Mikkel Robrahn, Anabelle Stehl, Natasha Pulley und Christoph Hardebusch.

Mein Tag begann dabei noch ganz entspannt. Nachdem ich mir einige Bücher bei Chest of Fandoms gekauft habe und Anabelle Stehl, die dort Standdienst hatte und die ich heute auch in der Signierstunde treffe, ein Friendship Bracelet als Vorbereitung für die Eras-Tour schenkte, stand die erste Signierstunde an: Anna Benning (unten abgebildet) signierte den dritten Band von „Dark Sigils“. Im Anschluss: meine erste Veranstaltung des Tages. Der Poetry-Slammer David Friedrich las aus „doll“ und erzählte aus seinem Leben und – vor allem – von seinen Ängsten und Problemen – sehr nahbar und aufwühlend.

Im Anschluss schlenderte ich etwas durch die Hallen, traf am Stand von DELIA die Autorinnen Heike Abidi und Ursi Breidenbach (unten abgebildet), ließ mir von ihnen Bücher signieren und verbrachte meine Pause mit Lena Anlauf, der Autorin von „Geniale Ohren“ (ebenfalls unten abgebildet), bevor ich die Lesung von Kathrin Tordasi aus „Night Owls“ besuchte, ein Buch, in dem übrigens keine Eulen vorkommen – vielen Dank an die witzige Nachfrage einer anderen Lesungsteilnehmerin.

Danach ging es für mich erstmals in den Signierbereich in Halle 4, in dem ich meinen heutigen Tag wohl größtenteils verbringen werde. Für den LYX Verlag signierte Tess Tjagvad den dort erschienenen Roman „In Case We Trust“, Auftaktband der Reihe „Gold, Bright & Partners“. Für mich als Jurist und Liebhaber von New-Adult-Romance natürlich ein match made in heaven. Ich kann es kaum erwarten, das Buch zu lesen – vielen Dank auch für die toll abgehaltene und organisierte Signierstunde.

Mein restlicher Tag stand dann ganz im Zeichen des SERAPH. Zuerst besuchte ich die Preisverleihung auf der Messe, auf der Carina Schnell den Preis für das beste Buch für „A Breath of Winter“ gewann (hier und unten abgebildet) und Mary Stormhouse den für den besten Indie-Titel für „Draußen“. In der von mir als Juror mitbetreuten Kategorie „Bestes Debüt“ (sehr spannend, seinen Namen als Juror auf dem großen Bildschirm zu lesen), gewannen Florian Schäfer und Elif Siebenpfeiffer für „Fast verschwundene Fabelwesen“ (unten abgebildet). Ebenfalls nominiert war Franzi Kopka, die ebenfalls den SERAPH verdient gehabt hätte (unten abgebildet).

Der Tag endete dann für mich mit der Langen Nacht der Phantastik, auf der neben den Preisträger:innen auch bekannte Autor:innen wie Mikkel Robrahn (unglaublich witzig), Markus Heitz, Theresa Hannig und als internationaler Gast Natasha Pulley lasen (rechts abgebildet mit Christoph Hardebusch als Dolmetscher). Obwohl es bereits ein unglaublicher Quest war, überhaupt dorthin zu kommen (LVB-Streik sei dank), war der Saal gut gefüllt – und ich gönnte mir zum Tagesabschluss noch den Preisträgerroman von Carina Schnell, der mit wundervollen Page Overlays daherkommt und den ich mir auf der Veranstaltung auch noch signieren ließ.

Apropos Signatur. Der heutige Tag steht ganz im Zeichen diverser Signierstunden und Meet & Greets. Mein Rücken beschwert sich jetzt schon ;).

Hier jetzt noch die versprochenen restlichen Bilder!

[LBM2022] Wir lesen trotzdem – Teil 2

Bevor ich Euch in einigen Tagen noch die Ausbeute aus Leipzig zeige, folgt heute erstmal der zweite Teil der Veranstaltungsberichte. Nachdem sich der erste Beitrag um Veranstaltungen auf dem Blauen Sofa drehte, geht es nun um die Ersatzmessen – mit Zoe Beck, Theresa Hannig und Lukas Rauchstein.

Insgesamt besuchte ich während der Zeit in Leipzig drei Ersatzmessen: die Buchmesse-Popup, das Weiterlesen-Festival und die – enttäuschende – Queer Book Fair. Das größte Messefeeling kam dabei bei der Popup-Messe zustande – wie auch das Bild zeigt: Menschenmassen, etwa 50 Aussteller – und durchaus namhafte Verlage wie Suhrkamp, Aufbau, Klett-Cotta oder Beck.

Dahingegen punktete das Weiterlesen-Festival in Felsenkeller und Moritzbastei mit tollen Lesungen und Gesprächen. So besuchte ich Theresa Hannigs Lesung aus ihrem neuesten Werk „Pantopia“ und eine Diskussion mit Zoe Beck zum Thema „Depression“. Die Pausen zwischen den Veranstaltungen wurden dabei von Lukas Rauchstein musikalisch untermalt.

Damit endeten die Veranstaltungen für mich – hoffen wir, dass im nächsten Jahr bei einer richtigen Messe wieder mehr möglich sein wird.

[LBM2018] Tag 1 – Ein gelungener Start

Nach einem ereignisreichen, ersten Tag bin ich zurück im Hotel und möchte Euch natürlich den Bericht des ersten Messetages nicht vorenthalten.

20180315_110444Ich startete ganz geruhsam in den Tag, ließ mir von der tollen Nina MacKay ihren neuen, bezaubernden Roman „Teenie Voodoo Queen“ signieren und sicherte mir einen fantastischen Reiseführer und einen Loveletter-Convention Beutel. Im Anschluss ging es dann zur ersten Veranstaltung des Tages. Für Amazon Publishing sprach Marah Woolf zu den Themen Leserbindung und Fan-Management. Neben vielen interessanten Ansätzen begeisterte mich vor allem, dass sie deutlich betonte, dass ein Lektorat für einen Selfpublishing-Roman alternativlos sei.

20180315_124305Als nächstes besuchte ich eine Lesung und ein Gespräch mit der britisch-amerikanischen Bestseller-Autorin Helen Bryan, deren neuestes Werk „Tal der Träume: Der Aufbruch“ im Amazon-Imprint „Tinte & Feder“ erschienen ist. Vielen Dank an dieser Stelle auch an Amazon-Publishing für die Bereitstellung eines Signierexemplars im Anschluss an die Lesung. Aus der deutschen Ausgabe las Schauspielerin und Sprecherin Ann Vielhaben.

20180315_140007(0)Von der Belletristik ist es nur ein kurzer Weg zur hohen Politik – nur wenige Minuten später lauschte ich einem Gespräch mit Sarah Wagenknecht auf dem blauen Sofa. Eigentlich sollte sie ihr Buch: „Reichtum ohne Gier“ vorstellen, was aber mehr zu einem Wahlkampfauftritt ausartete. Dementsprechend übersahen sie und der Moderator mehrfach das Zeigen der „Ende“-Karte des Aufnahmeleiters, überzogen 20180315_141620maßlos und brachten den minutiösen Zeitplan ins Wanken. Nichtsdestotrotz bekam auch die Folgeveranstaltung auf dem blauen Sofa eine halbe Stunde Sendezeit – alles andere wäre dem Weltstar Jojo Moyes auch nicht gerecht geworden. Super sympathisch erzählte sie über ihr neuestes Werk „Mein Herz in zwei Welten“, ihr Leben und ihr Schreiben, was allerdings durch eine Simultandolmetscherin nicht gänzlich wiedergegeben werden konnte und der Veranstaltung etwas Flair nahm.

Den Nachmittag ließ ich dann wieder geruhsamer angehen, besuchte den Burgenwelt Verlag, den Verlag Monika Fuchs und traf auch einige bekannte Autoren und Autorinnen. Zum Abschluss, und traditionell dem Highlight des Donnerstags, wurde der Seraph verliehen. In drei Kategorien wurden die besten Fantasy-Bücher des vergangenen Jahres durch eine 21-köpfige Jury ausgezeichnet. Als bestes Buch wurde „Der Kanon mechanischer Seelen“ von Michael 20180315_173052Marrak (Amrun Verlag), als bestes Debüt „Der Optimierer“ von Theresa Hannig (Bastei-Lübbe) und als bester Independent-Titel  „Im Bann der zertanzten Schuhe“ von Janna Ruth (im Foto abgebildet) prämiert. Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!

Für morgen steht neben einem Meet & Greet mit Emily Bold unter anderem ein Autoreninterview live auf der Messe mit Seraph-Finalistin Nora Bendzko an. Das Interview wird in der Zeit nach der Messe veröffentlicht und es wird auch ein Gewinnspiel dazu geben – lasst Euch überraschen :).