[Jahresrückblick] Mein Jahr als Autor

Nach meinen Jahresrückblicken als Leser und als Blogger möchte ich nun, zuletzt, auf das Jahr 2017 aus Autorensicht zurückblicken, bevor ich mich ab morgen dann mit neuen Beiträgen dem Jahr 2018 widme :).

20246157_1511196258939631_3011318163153962450_nAlles in allem, denke ich, kann ich mit 2017 durchaus zufrieden sein, auch wenn es durchwachsener war als die vergangenen Jahre. Relativ zu Beginn des Jahres konnte ich endlich meine Fantasy-Durststrecke überwinden, und erhielt zwei Zusagen des Drachenstern Verlags für Geschichten aus den Genres Fantasy und Science-Fiction (letzteres für mich eine Premiere). Die dazugehörigen Anthologien erscheinen voraussichtlich im Februar 2018. Zudem konnte ich auch in einem weiteren, für mich gänzlich neuen Genre, einen Verlagsvertrag an Land ziehen. Wer hätte gedacht, dass ich jemals eine Horror-Geschichte schreibe? 😀

Neben der Anthologie zur Horror-Geschichte, erschien auch pünktlich zum Reformationsjubiläum die Luther-Anthologie, jeweils im Burgenwelt Verlag, zu der ich ebenfalls eine Kurzgeschichte beigesteuert habe.

41mq0ygoqil-_sx320_bo1204203200_Aber auch in meinem „Parade“-Genre konnte ich etwas veröffentlichen. Sowohl ein Liebesgedicht (im Sperling Verlag) als auch eine romantische Kurzgeschichte (für die Schreibgruppe-Prosa) wurden in diesem Jahr angenommen und veröffentlicht. Ferner erschien auch endlich die Printausgabe zur femtastischen Anthologie „Heimchen am Schwert“, die eine meiner Lieblingsgeschichten aus meiner Feder enthält (Verlag Ohneohren).

Ich glaube, das wars – sofern ich etwas vergessen habe, reiche ich es nach. Leider habe ich in diesem Jahr weniger geschrieben, ich hoffe, das bessert sich im nächsten Jahr wieder =).

[Jahresrückblick] Lesehighlights 2017

Heute möchte ich – nach dem Jahresrückblick als Blogger – das vergangene Jahr aus Lesersicht noch einmal Revue passieren lassen und Euch meine Jahreshighlights vorstellen. Dieses Jahr mit: Julia Adrian, Nina MacKay, Valentina Fast, Ava Reed, J. Vellguth, Dan Brown und Ulla Scheler. Da mich dieses Jahr lesetechnisch so begeistert hat, konnte ich gar nicht anders, als insgesamt 7 Bücher/Buch-Reihen auf das kuschelig-volle Siegertreppchen zu wählen. Insgesamt habe ich 2017 etwas mehr als 30 Bücher gelesen – und damit mein inoffizielles Ziel von 52 klar verfehlt. Für 2018 gelobe ich Besserung. Doch nun – ohne weitere Vorrede – zum Bronzerang.

51khaqt-sql-_sx326_bo1204203200_Den dritten Platz meiner Jahreshighlights teilen sich J. Vellguth mit „Das Päckchen“ und Nina MacKay mit „Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“. Mit dem ersten Teil ihrer Märchenreihe (der Nachfolgeband „Aschenputtel und die Erbsen-Phobie“ liegt weit oben auf meinem SuB – ich freue mich schon riesig!) gelang Nina MacKay eine so humorvolle und witzige Märchenadaption, dass ich gar nicht anders konnte, als die einzelnen Figuren direkt in mein Herz zu schließen – dorthin, wo auch J. Vellguths herzerwärmende und süße Liebesgeschichte um eine Buchbloggerin und einen geheimnisvollen Fan einen festen Platz gefunden hat.

617m2b75rhbl-_sx312_bo1204203200_Auf dem Silberrang meiner Jahreshighlights befinden sich ebenfalls zwei Werke: „Wir fliegen, wenn wir fallen“ von Ava Reed und die „Royal“-Reihe von Valentina Fast (Sammelband 1). Mit ihrer zauberhaften Dystopie gelingt Valentina mehr als eine Kopie von Selection – Royal punktet als eigenständiges Werk mit wundervollen, mysteriösen Charakteren, einem exzellenten Weltenbau und vielen Überraschungen. Gleichsam überzeugend und ergreifend ist Avas Jugendbuch (wundervolles Cover: Alexander Kopainski!) – eine Ode an das Leben, das manchmal viel zu kurz sein kann. Den zweiten Royal-Sammelband lese ich derzeit (die Begeisterung hält an!) und Avas neuestes Jugendbuch bei Ueberreuter kann ich ebenfalls kaum erwarten.

51klbkb1ipl-_sx328_bo1204203200_Doch nun *trommelwirbel* – die drei Bücher, die mich im letzten Jahr am stärksten beeindruckt haben. Zum einen – erwartungsgemäß – Dan Brown mit „Origin“. Auch die fünfte Geschichte um Robert Langdon hat nichts an Brillianz und Spannung eingebüßt, steht den Vorläufern im Setting und im Schreibstil in nichts nach. Nachdem es im letzten Jahr mit Halo Summers „Aschenkindel“ eine Märchenadaption bis auf Platz 2 geschafft hat, geht es dieses Jahr für Julia Adrians Reihe um „Die Dreizehnte Fee“ (Band 1, 2, 3) noch ein Stückchen höher. Wort- und bildgewaltig, eindringlich und hochdramatisch erzäht Julia die Geschichte der Feen in Pandora – einfach magisch. Kurz vor Schluss hat sich jedoch noch ein drittes Buch ganz nach oben aufs Siegertreppchen geschoben: „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“ von Ulla Scheler. Ein meisterhaftes Jugendbuch, mit einem kompromisslosen, bestechenden Schreibstil. Die Geschichte um Ben und Hanna lässt niemanden kalt – und ist zauberhaft erzählt. Auch hier freue ich mich sehr auf „Und wenn die Welt verbrennt“, das zweite Jugendbuch der Autorin, das ich im Rahmen einer Challenge bereits im Januar lesen möchte.

Was waren Eure Lesehighlights des Jahres? Wer von Euch hat die genannten Bücher auch gelesen und wie fandet Ihr sie? Rein damit in die Kommentare :D.

 

[Jahresrückblick] 2017 als Blogger

Ich wünsche Euch allen ein frohes neues Jahr 2018!

Bevor ich in den nächsten Tagen meine – sicherlich spannenderen – Jahresrückblicke als Autor und Leser schreibe, möchte ich den heutigen Tag nutzen, um auf das Jahr 2017 aus Bloggersicht zurückzublicken.

Durch die Teilnahme an Blogconventions, Bloggertreffen und ähnlichem habe ich langsam das Gefühl, mehr in der Bloggerwelt angekommen zu sein, auch wenn ich immer noch nur ein ganz kleines, meist unbeachtetes Licht am Bloghimmel bin und nur wenige andere Blogger kenne :). Insgesamt war ich auch mit der Resonanz sehr zufrieden – und bin Euch allen sehr dankbar, dass Ihr Euch die Zeit und Energie nehmt, die Beiträge zu lesen, zu liken und zu kommentieren <3. Das gibt mir die nötige Energie, die ich brauche, um den Blog auch 2018 wieder kontinuierlich mit Inhalten zu füttern. Doch nun zu den nackten Zahlen im Vorjahresvergleich.

  • Aufrufe: 3.691 (Vorjahr: 2.937) – Steigerung um 25,7%
  • Besucher: 2.001 (Vorjahr: 1.303) – Steigerung um 53,6%
  • Gefällt-mir-Klicks (WordPress): – 541 (Vorjahr: 348) – Steigerung um 55,5%
  • Kommentare: 186 (Vorjahr: 236) – Rückgang um 21,2%
  • WordPress-Follower: 81 (Vorjahr: 47) – Steigerung um 72,3%
  • Facebook-Follower: 294 (Vorjahr: 232) – Steigerung um 26,7%

Der erfolgreichste Blogartikel in diesem Jahr war erneut mein Bericht zur diesjährigen LLC mit 70 Aufrufen, die meistgelesene Rezension die zu „Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“ (Nina MacKay) mit 43 Aufrufen.

Ich weiß, dass andere Blogger diese Zahlen sicherlich in einer Woche, höchstens einem Monat erreichen – und doch, bin ich stolz darauf und für jeden einzelnen Besucher dankbar. Auf ein tolles 2018 – gemeinsam, mit vielen spannenden Diskussionen, Beiträgen und Rezensionen. Ich freue mich schon darauf, den ein oder anderen von Euch dann auch wieder persönlich auf den vielen Veranstaltungen zu treffen.

 

Mystery-Blogger-Award

Heute ist mal wieder Blogaward-Zeit :D. Die liebe Anna von „weltaustinteundpapier“ hatmysterybloggeraward mich für den Mystery-Blogger-Award nominiert. Dabei handelt es sich um eine tolle Aktion, die von Okoto Enigma ins Leben gerufen wurde, um neue und interessante Blogs kennen zu lernen.

Die Regeln lauten dabei wie folgt. Da ich abschließend keine neuen Personen nominiere, sondern meine Fragen einfach in den Raum stelle (fühle sich nominiert, wer will), habe ich mir die Freiheit genommen, etwas in dem Regelwerk rumzustreichen :D.

  • Nenne den Schöpfer des Awards und setze einen Link auf den Blog.
  • Platziere das Award Logo oder Bild in Deinen Post.
  • Danke der Person, die Dich nominiert hat und verlinke ihren Blog in Deinem Post.
  • Erzähle Deinen Lesern 3 Dinge von Dir selbst.
  • Beantworte die Fragen des Nominierenden.
  • Nominiere selbst 10-20 Blogger.
  • Frage Deine Nominierten 5 originelle Fragen Deiner Wahl.
  • Teile 5 Links zu Deinen besten Blogposts.
  • Benachrichtige Deine Nominierten, indem Du in Ihrem Blog kommentierst.

Puh, drei Dinge über mich. Ganz schön schwer, wo soll ich anfangen?

  1. Ich bin ein Serienjunkie. Auch wenn ich ebenfalls gern Filme schaue (ich streiche schon die Kalendertage bis „Die letzten Jedi“ ab), verbringe ich noch viel mehr Zeit mit Serien. Binge-Watching auf Netflix oder Amazon Prime … ich bin dabei! Meine Lieblingsserien *puh* – viel zu viele. In jedem Fall aber ganz weit oben: Gilmore Girls und Downton Abbey.
  2. Mein chinesisches Tierkreiszeichen ist der Drache. Ob damit die Liebe zur Fantasy – und dem Drachenmondverlag zu tun hat, wer weiß :D.
  3. Ich habe (mit Ausnahme eines Rezi-Exemplars) noch nie ein e-Book gekauft und dabei wird es auch bleiben. Ich liebe es einfach, Bücher anzufassen. Ich habe keinen e-Reader und brauche auch keinen. #PrintFan

Das wäre geschafft – dann mal auf zu Annas spannenden Fragen :).

1. Welches Buch hast du zuletzt hauptsächlich wegen seines Covers gekauft?
-> Hm. Spontan fällt mir keines ein, da ich die ganzen Cover-Highlights auch aus anderen Gründen gekauft habe, weil ich vorher bei Lesungen war oder zu Signierstunden wollte. Ich hätte aber „Selection“ (Kiera Cass), „Royal“ (Valentina Fast) oder „Wir fliegen, wenn wir fallen“ (Ava Reed) auch definitiv allein wegen ihrer genialen Cover gekauft :D.
2. Welches Buch ist (bis jetzt) dein Jahreshighlight 2017?
-> Dürfte niemanden überraschen, der meinen Blog verfolgt hat^^. Julia Adrian: „Die Dreizehnte Fee“ (alle 3 Bände).
3. Den ersten Satz welches Buches kannst du nicht vergessen, weil er dich so überrascht/gepackt/verzaubert etc. hat?
-> „Er war tot.“ (Diana Gabaldon: „Ferne Ufer“ (Outlander 3))
4. Welches Buch hättest du gern selbst geschrieben und warum?
-> Wie ich bereits am Welttag des Buches festgestellt habe, ist das – wen wundert es – Julia Adrians „Die Dreizehnte Fee. Erwachen“. Ich liebe Märchenadaptionen und wollte selbst eine zu Aschenputtel schreiben. Und dann kamen Halo Summer und Julia Adrian. Die eine frech und unangepasst, die andere bildgewaltig. Beide Bücher Jahreshighlights (Halo Summer Platz 2 2016, Julia Adrian 2017). Wie könnte ich dieses Niveau jemals auch nur annähernd erreichen?
5. Welcher Buchcharakter wärst du gerne?
-> Die schwierigste Frage zum Schluss. Es gibt so viele tolle Charaktere, und so viele unterschiedliche Gründe, warum man einer von ihnen sein möchte. Sei es ein guter Charakter, magische oder besondere Fähigkeiten, oder einfach ein spannendes Love Interest. Nach langem, reiflichen Überlegen entscheide ich mich mal für eine gute Mischung aus allem: „Gideon de Villiers“ (Kerstin Gier, Edelsteintrilogie).

Bevor ich abschließend noch für jeden, der sich angesprochen fühlt, eigene Fragen aufstelle, verlinke ich noch schnell die geforderten fünf Blogposts :D.

Zu guter letzt nun noch meine fünf Fragen:

  1. Welcher Serien-/Film-/Buchtod hat dich am meisten getroffen?
  2. Welchen Autor würdest du gern persönlich treffen und warum?
  3. Einhorn oder Drache? Pinguin oder Koala? Katze oder Hund?
  4. In welcher fantastischen Welt würdest du gern leben?
  5. Wenn du dir eine Fortsetzung eines Buches wünschen könntest, welche wäre das (rein hypothetisch, auch bereits verstorbene Autoren)?

 

Ein neuer Name, ein neues Kapitel in der Blogentwicklung

Einigen wird es vielleicht schon aufgefallen sein: Seit kurzem prangt ein neuer Name im Header der Seite. Daher freue ich mich, nun offiziell ankündigen zu können, dass die Seite / der Blog nunmehr nicht nur weiterhin unter der alten Adresse „erikhuyoff.wordpress.com“, sondern im Zuge des Updates auf eine werbefreie WordPress-Variante mit mehr Speicherplatz und erweiterten Funktionen auch über die neue Hauptadresse: „zwischen-buchdeckeln.blog“ erreichbar ist. Zwischen Buchdeckeln findet man vieles, unter anderem Träume und spannende Welten – und man kann sich jedes Mal aufs Neue verlieben. Ich hoffe, mit dieser Seite einige der Gefühle transportieren zu können :). Im Zuge der Umstellung ist auch der Name der zugehörigen Facebook-Seite zu „Zwischen Buchdeckeln, Erik Huyoff: Autor – Texter – Buchblogger“ geändert worden, die Seite ist jedoch weiterhin unter der alten Adresse: „facebook.com/ErikHuyoffAutor“ zu erreichen. Ich freue mich über das neue Kapitel (eigentlich sollte schon zum zweijährigen Geburtstag des Blogs das Update kommen, musste aber leicht verschoben werden) und bitte um Verständnis, sollte es anfangs mit den neuen Funktionen und Adressen noch zu Startschwierigkeiten kommen :). Neue Visitenkarten sind ebenfalls im Druck – nun kann die Frankfurter Buchmesse kommen :).

Rückkehr, Ausblick und Neuigkeiten

In diesem Sammelpost geht es um so viel, das passt gar nicht alles in den Titel :).

Zuerst einmal möchte ich Euch einen schönen Feiertag wünschen. Ich bin seit kurzem aus meinem Erholungsurlaub auf La Gomera zurück, und strotze nun wieder voller Kraft und Energie (wundert Euch also nicht über die Blogflut) :).

Übrigens haben mich auch Konrad und Luise in den Urlaub begleitet, wie ihr diesem Beweisbild entnehmen könnt :D. Weitere Urlaubsbilder findet Ihr am Ende des Posts.

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(c) http://www.ohneohren.com

Bevor ich zu dem Ausblick auf die nächsten Wochen komme, noch einige gute Neuigkeiten: Das Heimchen ist endlich als Print erhältlich. Ich freue mich schon total auf die Geschichten der anderen Autoren. Erhältlich ist es, unter anderem, hier. Zudem ist auch eine Buchbox bei mir angekommen, ich kann es gar nicht erwarten, sie auszupacken :). Und zu guter letzt habe ich mich entschieden, meinem Blog ein Update zu gönnen. Keine Werbung, eine professionellere Adresse … lasst Euch überraschen. Dazu bekommt auch der Blog einen neuen Namen (keine Angst, er ist aber auch weiterhin unter dem alten Namen und der alten Adresse erreichbar). Achja, und beinahe hätte ich es vergessen, dass ich aus Spanien auch was tolles zum Verlosen mitgebracht habe, Details kommen im Laufe der Tage :D.

Damit sind wir ja eigentlich auch schon beim Ausblick. In den nächsten Tagen erwarten Euch hier einige Rezensionen (Ava Reed, Veronika Lackerbauer, Manuela Inusa, Trudi Canavan und Jennifer L. Armentrout), sowie erste Posts zur Buchmesse, die in 8 Tagen startet. Hinzu kommen das Rebranding des Blogs und ein Unboxing. Oh, und für den Mystery Blogger Award bin ich auch nominiert. Ich hoffe, ich bekomme das alles unter, ohne Euch und mich mit Blogposts und Arbeit zu ertränken :D.

In dem Sinne: Auf spannende, nächste Tage. Und hier noch die versprochenen, restlichen Urlaubsbilder =).

 

Nachtrag zum Welttag des Buches: Meine Top 5

Inspiriert von Sarahs tollem Beitrag über die Bücherliebe und ihre Top 5-Listen der aktuellen und Allzeit-Lieblinge, möchte ich Euch heute auch meine Top 5 Bücher nachreichen. Einige Plätze sind dabei in Stein gemeißelt, einige schwanken je nach Tagesform. Dennoch möchte ich es mal auf eine Top 5 Liste beschränken. Dabei wird pro Reihe nur ein Buch gesetzt, das dann ggf. auch stellvertretend für die ganze Reihe steht. Wie immer ist die Reihung rein zufällig :).

  • Diana Gabaldon: „Feuer und Stein“ (Die Highland-Saga)

Seit zehntausenden Seiten (ja, ich habe die Bücher mehrfach gelesen^^) begleitet mich die Geschichte von Claire und Jamie. Eine wunderschöne Liebesgeschichte, ein fesselndes Historiendrama mit mystischen Einschlägen – und seit neuestem auch ein Serienhit. Ich liebe es. Ich brauche es. Und ich kann Band 9 gar nicht erwarten :).

  • Rebecca Gablé: „Das Lächeln der Fortuna“ (Die Waringham-Romane)

Ihre Werke zu den Rosenkriegen gehören zu dem Besten, was (nicht nur die deutschsprachige) historische Literatur hervorbringt. Ungemein detailverliebt, strotzend vor historischem Fachwissen und mit einer packenden Geschichte angereichert, kämpft sich die Familie Waringham durch eine meiner liebsten Epochen: die Zeit der Rosenkriege. Auch hier habe ich die Bücher schon mehrfach gelesen – in jeglichen Editionen :).

  • Kiera Cass: „Selection“ (Selection Series, 1-3 und 4-5)

Natürlich darf auch ein Young-Adult-Fantasyroman auf dieser Liste nicht fehlen. Ein neues Buch, das ich erst im letzten Jahr kennen und lieben gelernt habe. Die Geschichte von America Singer, die am Casting teilnimmt, bei dem die Frau des Kronprinzen von Illeá gesucht wird, hat mich regelrecht begeistert. Und diese Cover *hach*.

  • Bernhard Hennen: „Die Elfen“ (Die Elfenromane, Elfenritter-Romane)

Muss ich hier groß etwas zu schreiben? Aus meiner Sicht das Beste, was es an High-Fantasy-Epen derzeit auf dem Markt gibt. Emerelle, Ollowain. Es ist Jahre her und ist mir so prägnant im Gedächtnis geblieben. Ich muss alle 9? Bücher mal wieder lesen (mal abgesehen von den Drachenelfen-Büchern, die irgendwie auch dazugehören, aber die ich hier mal außen vor lasse).

  • John Green „Eine wie Alaska“ („Margos Spuren“, „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“)

John Greens Jugendromane strotzen vor Gefühlen. Sie sind Spiegelbilder der Gesellschaft, bilden die Wünsche, Sehnsüchte und Handlungen unserer Generation wieder. Sie sind zudem so toll geschrieben, und weisen faszinierende Protagonisten auf.

 

Damit ist die Top 5 bereits komplett. Ich möchte jedoch noch vier weitere Titel nennen, die ich entweder noch nicht beendet habe, oder die in anderen Kategorien spielen. Im Englischen wären das „honorable mentions“, die streng wörtliche Übersetzung „lobende Erwähnungen“ passt allerdings nicht so recht.

  • Julia Engelmann: „Eines Tages, Baby!“ (und Nachfolgebände)

Die Stimme einer Generation. Julia Engelmann ist ein lyrischer Superstar, ihre Texte eine Mischung aus Poetry-Slam und reiner Lyrik, ihr Schreibstil kraftvoll und bildhaft. Gefühlsstark, voller Wahrheit, wollen ihre Texte aufrütteln, zum Nachdenken anregen, oder einfach ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Wunderschön.

  • Theodor Fontane: „Effie Briest“ / Margaret Mitchell: „Vom Winde verweht“

Den Klassiker-Sonderpreis teile ich mal auf die obigen Werke auf, die mich beide fasziniert haben und die weniger als fünfzig Jahre auseinanderliegen. Scarlett und Effie sind beide stark und doch wankelmütig, sind mutig und schwach. Bilderbuchprotagonisten, tolle Handlungen und Settings – was will man mehr?

  • Julia Adrian: „Die Dreizehnte Fee – Erwachen“

Das Buch, das mich zuletzt in Euphoriestürme versetzt hat. Leider habe ich Teil 2 und 3 noch nicht gelesen, aber wenn das so weitergeht, hat die Märchenadaption auch die Chance, spätere Top-Listen zu knacken. Das Buch, das ich gern selbst geschrieben hätte!

 

Habt Ihr einige der Bücher gelesen? Was haltet Ihr von diesen? Oder habt Ihr eigene Top-Listen? Dann ab damit in die Kommentare! 🙂

 

 

Das Handy: Geschichten, wie nur das Leben so schreibt

Als ich heute auf dem Weg zur Arbeit war, hat mich mein Handy verlassen. Sang- und klanglos hat es sich bei etwa 80% Akkustand verabschiedet. Jeglicher Versuch, es wieder einzuschalten, scheiterte. Auch auf ein angestecktes Netzteil, alle denkbaren Tastenkombinationen und das (hundertfach) wiederholte, längere Drücken des Einschaltknopfes reagierte es nicht. Über den Tag verteilt habe ich regelmäßig versucht, ihm irgendeine Reaktion zu entlocken, doch es hat mich immer, unbewegt, mit einem schwarzen Bildschirm gestraft. Nach rund 10 Stunden begann ich, mich mit einer Reparatur anzufreunden und machte mich auf den Rückweg aus dem Büro und hielt direkt bei einem Handyspezialisten. Dieser sah nur kurz auf das Gerät, drückte ein paar Knöpfe und empfahl mir, den Akku rauszunehmen und wieder einzustecken – was bei einem Samsung Galaxy S6 leider nicht mehr problemlos möglich ist. Er könne dies tun, ich sollte aber lieber vorher meine Garantiekarte suchen, weil das Öffnen des Gerätes die Garantie endgültig aufheben würde.

Ich fuhr also nach Hause, überprüfte die Garantie (die auch abgelaufen ist), und drückte weiterhin alle denkbaren Knöpfe. Zähneknirschend steckte ich mein Handy wieder ein, verließ das Haus und machte mich erneut auf den Weg zur Werkstatt. Kurz bevor die Straßenbahn dort ankam, drückte ich ein letztes Mal, rein routinemäßig, alle verfügbaren Knöpfe. Und mein Handy fuhr hoch. Es dauerte einige Sekunden, bis ich das realisiert hatte. Schnell sprang ich an der vorletzten Haltestelle aus der Straßenbahn und starrte verblüfft auf das Telefon, das ganz normal startete. Das sich nach mittlerweile 11 Stunden Funktionsuntüchtigkeit etwa 1-2 Minuten, bevor ich es in die Werkstatt gegeben hätte, hochfuhr. Egal, welch höhere Macht hier ein Einsehen mit mir hatte: Danke!

Das Ganze war in diesem Moment so skurril, so irreal, dass ich mir das von der Seele schreiben, und mit Euch teilen musste! Und jetzt wird erstmal mit einem guten Essen gefeiert.

Mein neues Büchertagebuch

Vor einigen Tagen bin ich im Internet bei einem anderen Buchblog (vielen Dank nochmal dafür an Corinna) über ein tolles Büchertagebuch gestolpert – ich musste es einfach haben! Und so ist es anfangs der Woche bei mir eingezogen und begleitet mich dieses Jahr bei allen Büchern, die ich lese. Es hat Platz für 66 gelesene Bücher (was ja knapp über meinem Ziel liegt, aber wer weiß, vielleicht bekomme ich es ja voll *g*), Seiten für Buchclubtreffen oder Leserunden, für verliehene Bücher und – ganz wichtig – Platz für den SuB, sodass ich mir immer schonmal ein paar Bücher notieren kann, die ich als nächstes aus meinem unerschöpflichen Fundus lesen möchte. Dazu gibt es einige Marker, mit denen man die Bücher noch besser beschreiben kann und ganz viel Platz für Notizen. Aber genug der Vorrede – hier einige Bilder aus dem Innern des Buches! =)

Es lacht der März! (Monatsvorschau)

Nach einem furchtbar stressigen Februar, der zudem einige persönliche Rückschläge zu bieten hatte, starte ich nun mit weniger Stress und gut gelaunt in den März :).

Was ich mir für diesen Monat vorgenommen habe, ist natürlich weiterhin viel zu lesen, aber auch wieder mehr zu schreiben. Während ich im Februar nur 2 Kurzgeschichten fertiggestellt habe, möchte ich neben mindestens 2 weiteren Ausschreibungsteilnahmen in diesem Monat auch wieder das ein oder andere Kapitel für einen längeren Text plotten und schreiben. Dem Stillstand trotzen und – es könnte nicht besser zum aufziehenden Frühling passen – die ersten, zarten Blüten der Projekten sprießen lassen 😉

Was zudem über dem ganzen Monat thront, ist die Leipziger Buchmesse, zu der ich natürlich wieder fahren werde. Sicher Samstag und Sonntag vor Ort, arbeite ich derzeit noch an der Möglichkeit, auch die ersten beiden Messetage wahrzunehmen.

Größtenteils kann man mich sicherlich wieder am Stand des Wunderwaldverlages in Halle 2, H304 finden – aber ich werde auch den Burgenweltverlag besuchen, in dessen neuerschienener Anthologie „Wenn alte Wellen singen“, zu der es am Messesamstag dem 19.03.2016 auch eine Veranstaltung gibt, ich vertreten bin, sowie den Monika Fuchs Verlag und den Verlag Ohneohren (hier erscheint Mitte 2016 meine Kurzgeschichte „Der Kreis der Sieben“).

Wenn jemand Lust auf ein Treffen hat, kann er mich gern anschreiben – ich freue mich bereits darauf, so viele Kollegen, Leser, Blogger, Verleger etc. wie möglich zu sehen :).

Achja – mein Messehighlight? Am Samstagabend findet außerhalb des Messegeländes eine Lesung der Senkrechtstarterin Valentina Fast statt, die mit ihren „Royal“-Titeln den eBook-Markt dominierte. Ballkleider für die Damen, Anzüge für die Herren – keine Pflicht, aber Wunsch 😉 (und die Ballkleider der Damen werden auch mit Printexemplaren belohnt^^) – wer mich also mal so richtig „aufgebrezelt“ sehen möchte … rein ins Kleid oder den Anzug und ab in die Moritzbastei ;).

Liebe Grüße
Erik