[LBM2016] Vorfreude ist die schönste Freude!

Die Messewoche beginnt, und die Vorfreude steigt! Von Donnerstag bis Sonntag öffnet die Leipziger Buchmesse ihre Pforten und ich werde an allen Messetagen vor Ort sein – und würde mich freuen, so viele nette Menschen wie möglich dort zu treffen :). Nachdem ich schon oft in Frankfurt war, war ich im letzten Jahr erstmals in Leipzig, und ich muss sagen, es war ein tolles Erlebnis! Zum ersten Mal hatte ich an einem Messestand ein Buch gefunden, an dem ich beteiligt war. Besonders schön finde ich, dass die LBM2016 mir persönlich zeigt, dass ich in dem einen Jahr weitergekommen bin und nicht in meiner „Autorenkarriere“ stagniere – diese Messe stellen 4 Verlage aus, mit denen ich zusammengearbeitet habe oder gerade dabei bin.

Einen großen Teil meiner Zeit werde ich beim Wunderwaldverlag zu finden sein (Halle 2, H304), bei dem ich 5 Kurzgeschichten in 3 Anthologien veröffentlicht habe und an dessen Stand ich etwas aushelfe. Wenn ich nicht am Stand bin, werde ich die Hallen unsicher machen, befreundete Autoren und Verlage besuchen oder an der ein oder anderen Veranstaltung teilnehmen :).

Bevor ich morgen noch etwas mehr ins Detail zu meinem Messeplan gehe, möchte ich bereits jetzt auf 2 Veranstaltungen hinweisen :). Am Stand des Burgenweltverlag (Halle 2, H322) findet ab Donnerstag ein Quiz zur Anthologie „Wenn alte Wellen singen“ statt – die Auslosung erfolgt am Samstag um 17.00 Uhr, bei der ich natürlich vor Ort sein werde. Gleichermaßen signiert die Herausgeberin Isabella Benz die Anthologie am Freitag ab 15.00 Uhr – auch hier bin ich anwesend – kommt alle vorbei! 🙂

Wer schwelgt auch schon in Messevorfreude? Was für Veranstaltungen sind aus Eurer Sicht ein „Must-See“?

Liebe Grüße – und vielleicht sieht man sich ja in Leipzig! 🙂
Erik

(Neuerscheinung) „Wenn alte Wellen singen“

Heureka! Es ist vollbracht :). Bereits seit gestern halte ich mein Exemplar der Anthologie „Wenn alte Wellen singen“ in den Händen. Im Burgenweltverlag veröffentlicht, haben die Herausgeberinnen Isabella Benz und Michèle-Christin Jehs Mittelaltergeschichten gesammelt, in denen Wasser eine zentrale Rolle spielt.altewellen

Ab heute könnt Ihr es auch endlich bekommen 😉 – als e-Book (3,99€) und als Taschenbuch (228 S., 12,90€) ist es unter anderem bei Amazon oder auch im Verlagsshop erhältlich. Da der Burgenweltverlag auch auf der Leipziger Buchmesse ist, können alle Besucher das Buch dort auch am Verlagsstand bestaunen – aber mehr dazu im Laufe der nächsten Wochen in der Messevorbereitung und -Vorschau :).

Meine Geschichte „Das leise Klirren des Dolches“ spielt dabei vor dem Hintergrund des beginnenden hundertjährigen Krieges zwischen England und Frankreich und ist meine erste Veröffentlichung in meinem Lieblingsgenre (yeah!), der hoffentlich noch viele weitere folgen.

In dem Sinne wünsche ich Euch allen einen schönen Aschermittwoch
Erik

[Buchgedanken] Isabella Benz: „Das Vermächtnis der Hüter“

Ein weiterer Blogvorsatz fürs neue Jahr war, ab und an auch Bücher, die ich gelesen habe, hier näher vorzustellen. Da dies keine „offiziellen Rezensionen“ sind (in einigen Fällen – wie auch bei diesem Werk – werde ich allerdings separat das Buch auf Lovelybooks und/oder Amazon bewerten), werde ich hier im Blog keine Punktwertung vornehmen, sondern einfach meine Gedanken zum Buch – nicht nur aus Sicht eines Lesers, sondern auch aus Sicht eines Autors sammeln.

Den Anfang machen möchte ich mit dem neuesten Fantasyroman von Isabella Benz: „Das Vermächtnis der Hüter 1 – Die Schwelle“, erschienen im Weltenschmiede Verlag. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten habe ich dieses Buch sogar als e-Book gelesen, da Vermächtnis_der_hüter1ich es in einer Verlosung gewonnen habe. Vom Genre her würde ich das Buch als Young-Adult High-Fantasy einordnen (lasse mich aber gerne von kompetenten Personen eines besseren belehren ;)).

Der Roman handelt von der Geschichte des jungen Hüters der Toten, Dareios Salas, der sich, auf der Suche nach einer Mutter für seinen zukünftigen Erben, in die strenggläubige, hübsche und schlaue Magiestudentin Carolina Jara verliebt, was (wie sollte es auch anders sein) natürlich in einer Katastrophe endet, als er diese mit in die Zwischenwelt „Haphtir“ nimmt.

Der Autorin gelingt es dabei, die einzelnen Charaktere (überzeugt haben auch die Nebenfiguren, z. B. Jannika und Noelia) plastisch und vielschichtig darzustellen – ein jeder kann sich sicherlich mit mindestens einem der Charaktere identifizieren. So hat auch bei mir ein im Rahmen der Verlosung durchgeführter Charaktertest nicht gelogen, der mir eine charakterliche Übereinstimmung mit Carolina Jara prognostizierte. Ich konnte ihre Angst, ihren Schmerz, ihre Verzweiflung regelrecht spüren. Hingegen empfand ich Dareios in einer gewissen Situation zu naiv, überspitzt blauäugig – etwas, wo ich auch „vor Liebe blind“ als Argumentation nicht mehr gelten lassen würde. Diese eine Szene kann allerdings das positive Gesamtbild keinesfalls schmälern.

Auch der Weltenbau überzeugt – auch wenn in aller Kürze des Textes die komplexe politische Struktur, die Kriege, Konflikte und verschiedenen Entwicklungsstadien der einzelnen Regionen Cascavels nicht gänzlich ausgearbeitet werden. Hier bleibt viel Raum für die weiteren Teile. Dies spielt jedoch im vorliegenden Band ohnehin kaum eine Rolle für die Geschichte, da diese zum großen Teil nicht in der wirklichen Welt, sondern in der Zwischenwelt „Haphtir“ spielt, die das Diesseits vom Jenseits trennt – und zu viele Informationen zum Diesseits das Buch nicht nur überladen hätten, sondern auch Probleme mit der Schwerpunktsetzung bereitet hätten.

Dies führt auch zum einzigen kleinen Problem, das ich mit dem Buch hatte (als Leser), das allerdings als Autor von Isabella Benz komplett fachrichtig gelöst ist. Mit dem relativ plötzlichen Einstieg und dem lediglich kurzen Prolog, wird man in kurzer Abfolge von der neuen Welt überrannt – Mittelcascavel, Südcascavel, Haphtir, Sertok, Hiera, Skotos, Beltis – quasi ins kalte Wasser geworfen. Während Tolkien in einer endlosen Vorgeschichte die Entstehungsgeschichte seiner Welt und der Figuren darin vorstellt (was man NUR ihm durchgehen lässt), werden hier die Erklärungen oftmals mit der Geschichte mitgeliefert. Dies führt auf den ersten paar Seiten ab und an zu leichten Verwirrungen, wenn ungeläufige Fremdwörter auftauchen, oder man in wenig Text mit zu vielen Neuigkeiten auf einmal konfrontiert wird. Aber spätestens nach einigen Seiten hat die Geschichte um Dareios auch die letzten Zweifler überzeugt und animiert zum Weiterlesen.

Mein Fazit? Mit „Das Vermächtnis der Hüter 1 – Die Schwelle“ gelingt Isabella Benz ein überzeugender High-Fantasy-Roman, der zwar ganz am Anfang etwas Aufmerksamkeit fordert, aber aufgrund der ausgereiften Charaktere mit dem Verlauf der Handlung jeden in seinen Bann zieht. Zudem bietet er aufgrund der nicht-abgeschlossenen Geschichte, sowie der interessant gestalteten Welt viel Platz für weitere Teile dieser Buchreihe oder sogar gänzlich weitere Serien. Ich jedenfalls würde mich freuen, mit der Autorin und ihren Charakteren ein weiteres Mal in die Geschichte von Cascavel einzutauchen – ob im Diesseits, der Zwischenwelt oder dem Jenseits.

Vielleicht noch kurz – vom Inhalt abgesehen – zum Buch an sich:

Das Cover ist wirklich sehr ansprechend gestaltet, es baut eine schöne Brücke zum Inhalt und überzeugt restlos. Auch der Satz des e-Books ist gut gestaltet, die Einteilung in Kapitel sinnvoll – mit jeweils einer gut lesbaren Länge. Zwar haben sich einige, kleinere Fehler durch das Endkorrektorat geschummelt, der Lesefluss wird durch sie jedoch nicht gestört. In der mir vorliegenden Form fehlt allerdings die Autorenbiographie – unter der Überschrift „Die Autorin“ wird lediglich eine weiße Doppelseite angezeigt. Die leichten Schwächen in der Bucherstellung werden jedoch mühelos von der bestechenden Geschichte kompensiert, sodass ich „Das Vermächtnis der Hüter 1- Die Schwelle“ jedem fantasy-liebenden Jugendlichen bedenkenlos ans Herz legen kann.

Erik

(NaNo15) Und schon steht der November vor der Tür…!

Am ersten November startet der NaNoWriMo (National Novel Writing Month) und bereits kurz vor Start sind meine ganzen guten Vorsätze für dieses Jahr wieder über den Haufen geworfen. Jedes Jahr nehme ich mir aufs Neue vor, bis zum 31.10. perfekt vorbereitet und mit fertig geplotteten Projekten in den Startlöchern zu stehen. Doch wie jedes Jahr sind andere Aufgaben dazwischengekommen – und bis zum 31.10. liegt auch noch viel sonstige Arbeit vor mir: Ausschreibungen, Lektorate, Korrekturen – und um einen Brotjob muss man sich ja auch noch kümmern!

Dennoch nehme ich dieses Jahr erstmals etwas ernster am NaNo teil. Zwar werde ich nicht das offizielle Ziel von 50.000 Wörtern anpeilen, aber es sind genug mögliche Projekte vorhanden, um etwa 30.000 Wörter als Ziel auszurufen. PrintKernprojekt ist „Hinter der Maske“, ein halbfertiges Projekt aus dem Sommer, das ich überarbeiten und endlich zuende schreiben möchte. Mein Ziel ist es, parallel zum Schreiben an zwei möglichen anderen Projekten zu plotten, sodass ich nach dem Ende der Rohfassung des ersten Projektes nahtlos mit einem der anderen fortfahren kann. Klingt schwierig? Wird es auch. Aber wer sich seinen Herausforderungen nicht stellt, hat bereits verloren. Demnach auf zu neuen Ufern und neuen Projekten. Und vielleicht auch mal zu fertigen Rohversionen von (Kurz-)Romanen :).

Bevor ich es vergesse: mein NaNo-Account falls ihn jemand adden möchte: http://nanowrimo.org/participants/aeliaron.

Ich werde versuchen, euch hier regelmäßig über meinen Fortschritt auf dem Laufenden zu halten.

Liebe Grüße & allen teilnehmenden Autoren (Tinka, Isabella, Bianca, Sunny, Anja, Valentina und vielen, vielen mehr – über deren Fortschritt ich gelegentlich auch berichten werde) viel Erfolg!

Erik

(FBM15) – Messe im Doppelpack, der vierte Tag!

Heute war ich sowohl auf der Frankfurter Buchmesse, als auch auf dem Buchmesse Convent in Frankfurt-Dreieich. Ein stressiger, langer Tag und daher habe ich auch viel zu berichten (entschuldigt den langen Artikel! ;)) Doch alles zu seiner Zeit.

Der Tag startete schleppend. Gestern hatte ich ein Päckchen von Amazon bekommen, in dem „Ein Kuss in den Highlands“ von Emily Bold sein sollte. Als ich dieses heute zur Signierstunde einpacken wollte, stellte ich fest, dass in dem Päckchen die „Wegweisungen eines Rabbi“ waren – etikettiert als Emily Bold-Buch. Zudem vergaß ich die geänderten Straßenbahnfahrpläne am Wochenende und musste somit etwa eine Stunde später fahren. Immerhin gab es in der Bahnhofsbuchhandlung ein anderes Buch von Emily Bold, sodass ich nicht mit leeren Händen zur Signierstunde fahren musste.

(Kurz nach dem Einsteigen in den Zug setzte sich das Amazon-Drama fort: Es kam erneut die Bestätigung einer Zustellung per Mail. Und wenig später die Versandbetsätigung der Ersatzlieferung. Bekomme ich jetzt zwei Exemplare? Ich halte euch auf dem Laufenden^^.)

Als ich die Messe gegen 10 erreichte, ging es zuerst zur Signierstunde von Kiera Cass, der „Selection“-Bestsellerautorin. Als ich um 10.15 am Stand der Fischer-Verlage war (extra viel Vorlauf für die erst um 11 startende Signierstunde geplant), stellte sich jedoch schnell heraus, dass Teenage-Fantasy-Bestsellerautoren über eine so loyale und zahlreiche Fangemeinde verfügen, dass sich dort bereits eine Reihe gebildet hatte, die sich durch mehrere Gänge zog und mehrere hundert Menschen beinhaltete – sich da noch anzustellen wäre wohl sinnlos gewesen. Anstelle des Termins ging ich also direkt zu Bastei Lübbe, um auf die um 12 startende Signierstunde zu warten und nicht nochmal so ein Debakel zu erleben. Und die Zeit verging, und verging, und verging – es tröpfelten immer mal wieder ein paar Leute ein, niemand kümmerte sich um eine Schlange. Erst so 15 Minuten vorher begann das Team des Verlages, das ganze etwas zu ordnen – da waren vllt. 30-40 Leute da – soviel zum Thema Historienroman vs. YA-Fantasy …

Dadurch war ich bei Rebecca Gablé nach 10 Minuten fertig und konnte noch schnell zur Signierstunde von Emily Bold hetzen, die zusammen mit drei weiteren Kolleginnen (Marah Woolf etc.) bei Amazon Publishing signiert hat. Dort kam ich mir etwas verloren vor – war ich der einzige männliche Leser? Man hat leicht eingequetscht zwischen allen, die nach vorne gestürmt sind, den Überblick verloren. Na egal 🙂

Die im Anschluss geplante Veranstaltung von Julia Engelmann fiel krankheitsbedingt aus (gute Besserung auf diesem Weg!) – umso glücklicher bin ich jetzt darüber, dass ich sie gestern schon hören konnte. Dann war es endlich soweit – ich bekam von der Verlegerin des Wunderwaldverlages die Exemplare von „Ein kurzer Blick. Geschichten aus dem Karpatenbogen“ in die Hand gedrückt – schön sind sie geworden! (Bilder folgen, wie auch zu diversen anderen Posts, im Laufe der nächsten Tage).

Dann war auch schon die Frankfurter Buchmesse für den Samstag erledigt und ich jettete zum Buchmesse Convent. Dort besuchte ich den Verlagsstand von Ohneohren, traf die befreundete Heidelberger Autorin Nadine Muriel, die im Wunderwaldverlag mehrere Tanzromane veröffentlicht hat und lernte (endlich auch persönlich) Isabella Benz kennen, Herausgeberin der Anthologie „Wenn alte Wellen singen“ für den Burgenweltverlag und selbst Autorin, unter anderem bei „Forever by Ullstein“ mit: „Als wir Charleston tanzten“. Isabellas neueste Anthologie, „Die Reise der Hexensteine“, erschien vor kurzem im Machandel-Verlag – und zum Kauf des Buches gab es eine Kostprobe des selbsthergestellten Holunder- und Quittenlikörs, die ich beide ebenfalls wärmstens empfehlen kann :).

Damit hatte auch der anstrengendste Tag der Woche sein Ende gefunden und ich machte mich erschöpft auf den Heimweg. Morgen steht vormittags eigentlich nichts an – ich lasse mich gern überraschen 😉 – und am Nachmittag werde ich mir wohl zum Abschluss einer anstrengenden Woche die Deutsche Cosplay Meisterschaft 2015 ansehen.

Liebe Grüße
Erik

Isabella Benz: „Die Schwelle. Vermächtnis der Hüter (Band 1)“ – Book-Release-Party

Ich wünsche Euch allen einen sonnigen Sonntag!

Heute möchte ich den Post nutzen, um auf eine tolle Veranstaltung hinzuweisen.

Am 13.09.2015 erscheint der neue Roman „Die Schwelle“ – der erste Band der „Vermächtnis der Hüter“-Reihe von Isabella Benz, Autorin von „Als wir Charleston tanzten“ (erschienen in meinem Lieblings-Imprint: „Forever“ by Ullstein) und Mitherausgeberin der Anthologien im Burgenweltverlag.

Um dieses Ereignis zu feiern, hat sie eine fünfwöchige Releaseparty auf die Beine gestellt, die Morgen beginnt und die ich euch wärmstens ans Herz legen möchte. Dort gibt es neben den eBooks auch tolle Goodies wie Notizbücher, signierte Postkarten o.ä. zu gewinnen und man erfährt im Laufe der Zeit viel über das Buch und die dazugehörige Reihe.

Wer Lust hat, die Autorin die letzten fünf Wochen bis zum Erscheinungstermin zu begleiten und nebenbei an tollen Challenges teilzunehmen und Preise zu gewinnen, gelangt *hier* zur Veranstaltung auf Facebook.

Liebe Grüße
Erik