Bloggeburtstag!

Meine Anmeldung auf WordPress ist nun genau 1 Jahr her – Grund zu feiern! :). Ich danke allen, die mich durch das erste Jahr begleitet haben, allen, die Kommentare und Likes hier gelassen haben, die die Beiträge gelesen und die Seiten besucht haben. Ich danke allen Followern, Rebloggern, Kollegen und Freunden. Ich hätte nie damit gerechnet, bereits im ersten Jahr eine vierstellige Anzahl an Besuchern hier begrüßen zu dürfen. Danke, Danke, Danke!

Das schreit nach einem Gewinnspiel? Es kommt eines – allerdings müsst Ihr Euch noch ein klein wenig gedulden, da die nächsten Tage unglaublich viel ansteht (unter anderem reise ich quer durch Deutschland um an aufeinanderfolgenden Tagen Bewerbungsgespräche in Erfurt und Schwerin zu absolvieren – ein logistischer Albtraum). Als kleine Vorschau darauf, was Euch erwartet. Ich habe, fast in einem Rutsch, „Selection – Die Erwählte“ beendet – die Buchgedanken möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten. Zudem hat mich tolle Buchpost erreicht – Fotos folgen. Und schließlich beginnt ab übermorgen auch eine Blogtour zu „Das Vermächtnis der Hüter – Die Schwelle“ von Isabella Benz, an der ich mich ebenfalls beteilige. Am Dienstag, dem 26.07.2016 werde ich Euch die Charaktere des Buches etwas näherbringen (hier gibt es übrigens im Laufe der Woche auch tolle Gewinne, also schaut auch auf den anderen Blogs vorbei!).

In dem Sinne – habt ein schönes Wochenende!
Erik (glücklich!)

[Buchgedanken] Kiera Cass: „Selection – Die Elite“ (Band 2)

Nachdem ich vor kurzem den ersten Teil von „Selection“ gelesen hatte, habe ich alles stehen und liegen gelassen, mir sofort die anderen Bände gekauft und zu lesen begonnen. Mittlerweile stecke ich mitten im dritten Buch und denke, das ist ein guter Zeitpunkt, meine Meinung zu Band 2 nachzureichen. „Selection – die Elite“ ist 2013 unter dem Titel „The Elite“ bei Harper Teen erschienen, ich besitze es in der Taschenbuchausgabe der S. .Fischer Verlag GmbH in der (mittlerweile) 4. Auflage, April 2016.

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Von den ehemals 35 Mädchen sind nur noch sechs übrig, die um die Gunst von Prinz Maxon wetteifern – die sogenannte „Elite“. Sowohl America als auch ihre beste Freundin Marlee haben das Casting bisher überstanden und leben weiterhin im Palast, der zunehmend zum Ziel der Rebellangriffe wird, die die Bewohner in Angst und Schrecken versetzen. Doch während sich zwischen Marlee und Maxon eine immer stärkere Kluft aufbaut, kommt America dem Prinzen näher und näher. Wäre da nur nicht Aspen, ihre erste große Liebe und mittlerweile ihr Ex-Freund, der als Palastwache ihre Gefühle immer wieder durcheinanderbringt und America vor die schwerste Entscheidung ihres Lebens stellt.

„Selection – die Elite“ ist eine gelungene Fortsetzung des ersten Bandes. Kiera Cass gelingt es nahtlos, an das Geschehen anzuknüpfen und den Leser direkt von der ersten Seite an wieder in den Bann der Geschichte zu ziehen. „Die Elite“ punktet dabei vor allem dadurch, dass die Charaktere mit ihren Stärken und Schwächen konsequent weiterentwickelt und verfeinert werden. Erwartete Längen fehlen vollends, die Handlung wird stringent erzählt und, im flüssigen und leicht zu lesendem Schreibstil, vorangetrieben.

Zudem schafft es der Band, meinen einzigen Kritikpunkt an „Selection“ etwas auszumerzen, indem er mehr über die Gründung von Illeá erzählt und ein umfassenderes Bild der Geschichte des Landes ermöglicht. Am stärksten überraschte mich jedoch, dass Kiera Cass mit „Die Elite“ einen gleichwertigen Nachfolgeband zu „Selection“ geliefert hat. Viele Young-Adult-Buchreihen verlieren mit den Folgebüchern an Qualität – meist allein schon dadurch, dass ihnen der Glanz des Neuen fehlt. Wenn es überhaupt möglich ist, hat mich „Die Elite“ noch stärker gefesselt und mich beim Lesen mein Umfeld vergessen lassen. So, und nicht anders, geht perfektes Kopfkino und hebt Kiera Cass in die Reihe meiner literarischen Vorbilder.

Das Cover ist (erneut) perfekt und mein Lieblingscover der ersten drei Bände, der Buchsatz gelungen. Anfangs sind mir zwei kleinere Fehler aufgefallen, später nichts mehr, sodass Lektorat und Korrektorat erneut ziemlich gut gearbeitet haben.

Mein Fazit? „Selection – Die Elite“ ist ein gleichwertiger Nachfolgeband, der durch die gelungene Weiterentwicklung der Charaktere glänzt und die „Selection-Reihe“ endgültig und unverrückbar in die Riege meiner Lieblingsjugendbücher katapultiert. Bitte mehr davon!

[Buchgedanken] Kiera Cass: „Selection“

In den letzten Tagen habe ich (endlich, endlich, endlich) „Selection“ von Kiera Cass gelesen. Das Buch, ursprünglich 2012 bei Harper Teen als „The Selection“ veröffentlicht, ist ein dystopisches Jugendbuch. Ich besitze die Taschenbuchversion der deutschen Ausgabe der S. Fischer Verlag GmbH, in der mittlerweile 6. Aufla512b2btfh-hil-_sx327_bo1204203200_ge.

America Singer, Spross einer Künstlerfamilie aus der fünften Kaste, ist hin- und hergerissen. Denn Maxon, Prinz von Illeá, ist im heiratsfähigen Alter und soll gemäß der Tradition des Landes eine Frau aus dem Volk heiraten. Doch obwohl alle America bedrängen, am Castingprozess teilzunehmen, will diese doch nur ihr einfaches Leben als Musikerin weiterführen und ihre geheime Liebe, Aspen Leger, eine Hilfskraft aus der sechsten Kaste, heiraten – eine Verbindung, die aufgrund des Klassenunterschiedes vor großen Hürden steht. Als schließlich auch Aspen sie zur Teilnahme drängt, gibt sie nach und meldet sich zum Casting an. Wie durch ein Wunder wird sie zur Vertreterin ihrer Provinz gewählt und muss nun mit 34 weiteren Mädchen um die Gunst des jungen Prinzen wetteifern. Freundschaften, Feindschaften und Rebellenangriffe – für America beginnt nun die spannendste Zeit ihres Lebens. Und über allem schwebt die Frage: Maxon oder Aspen?

Seitdem ich „Selection“ das erste Mal gesehen habe, war mir klar, dass ich es lesen und die Bücher bei mir einziehen werden. Dennoch schaffte es das Buch, die ohnehin hohen Erwartungen, die ich hatte, noch zu übertreffen. „Selection“ gelang es, mich so zu fesseln, dass ich auch außerhalb der geplanten Lesezeiten das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und so viel schneller und früher fertig war, als ich gedacht hatte. Als Konsequenz sind auch direkt die Bände 2 & 3 im Warenkorb gelandet und im Laufe des morgigen Tages in meinem Briefkasten ;).

Aber zurück zum Buch. Mittlerweile kommt einem die Handlung sicherlich bekannt vor, wurde sie doch in so vielen Varianten geschrieben, veröffentlicht, verfilmt. „Selection“ ist eine Mischung aus „Bachelor“ und „Hunger Games“, ein Potpourri aus „Divergent“ und „Twilight“. Eine starke weibliche Protagonistin aus dem Volk, ein Liebesdreieck, eine dystopische Gesellschaft in Nordamerika. All das ist nicht neu. Und doch gelingt es der Autorin, durch überzeugende, plastische Charaktere (auch in den „Nebenrollen“ – seien es die Zofen oder andere Erwählte) und überraschende Wendungen den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln . Ein flüssiger Schreibstil und ein leicht zu lesender Text runden das perfekte Leseerlebnis ab.

Man identifiziert sich mit den einzelnen Charakteren, lacht, trauert und leidet mit ihnen. Dabei ist „Selection“ mehr als ein reines Jugendbuch, sondern auch für Erwachsene zu empfehlen. Leichte gesellschaftskritische Anklänge sind ebenso zu finden wie kleinere politische Botschaften. Hier kommt aber auch der einzige, minimale Kritikpunkt zum Tragen, den ich finden konnte. Im Rahmen des Buches wird kurz und flüchtig auf die Geschichte der Entstehung von Illeá eingegangen, ein Fakt, der durch die verkürzte Darstellung nicht gänzlich schlüssig und überzeugend dargelegt wurde. Eventuell bieten die weiteren Bücher ja einen genaueren Einblick in die Geschichte des Königreiches.

Das Buch ist ordentlich gesetzt, Lektorat und Korrektorat haben sauber gearbeitet. Zum Cover – muss ich da noch etwas sagen? Die „Selection“-Reihe besitzt mit die bezauberndsten Cover, die ich seit langem gesehen habe – und hat auch seit Jahren meine Stimme beim „Lovelybooks-Award“ fürs beste Cover sicher.

Mein Fazit? „Selection“ ist ein typisches, aber übetzeugendes Jugendbuch, das zumindest bei mir auch Potential zum Lieblingsbuch hat. Tolle Charaktere und überraschende Wendungen sorgen dafür, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene bedenkenlos zu empfehlen.

Lovelybooks Leserpreis!

Nachdem ich mich in der Nominierungsrunde zurückgehalten habe (da es schlichtweg zu viele gute Bücher gab), habe ich heute nach Bekanntgabe der Shortlist meine Favoriten zum Lovelybooks Leserpreis in den einzelnen Kategorien gewählt. In 14 Kategorien konnte man bis zu 3 Bücher (aus 25 jeweils wählen) – ich habe 34 von 42 möglichen Stimmen abgegeben. Teilweise war ich etwas enttäuscht, dass einige Bücher offensichtlich den „Cut“ unter die besten 25 nicht geschafft hatten – aber das Risiko besteht bei Leserpreisen immer. Und da ich nicht mitnominiert habe, darf ich mich auch nicht beschweren. Zudem war ich überrascht, dass anscheinend die Kategorie „Lieblingsautor“ abgeschafft wurde. Nunja.

Keine Angst – ich werde jetzt hier nicht meine 34 Stimmen listen – möchte Euch ja schließlich nicht mit sinnlosen Fakten erschlagen. Ein paar ausgewählte Lieblingsstimmen will ich Euch aber auch nicht vorenthalten.

Weit vorn waren für mich in diesem Jahr die „Selection“-Romane von Kiera Cass, deren neue Bänder „Selection – der Erwählte“ und „Selection – die Kronprinzessin“ ich sowohl beim „Besten Buchcover“ (dort neben „Das Juwel – die Gabe“) und beim „Jugendbuch“ (dort neben „Silber – Das dritte Buch der Träume) gewählt habe. Selbstverständlich habe ich auch für Rebecca Gablés „Der Palast der Meere“ in der Kategorie „Historische Romane“ gestimmt.

Auch Emily Bold gehörte für mich in diesem Jahr zu den positiven Überraschungen. Ihre Romane „Lichtblaue Sommernächte“ (Kategorie „Roman“) und „Auf der Suche nach Mr. Grey – Wer hat eigentlich die Wassermelone getragen“ (Kategorie „Humor“) habe ich ebenfalls mit meinem Vote unterstützt.

Abschließend (leider aufgrund der fehlenden Kategorie „Lyrik“!) konnte ich für eines meiner absoluten Lieblingsbücher des Jahres nur in Nebenkategorien stimmen. Julia Engelmanns „Wir können alles sein, Baby“ – meine Wahl neben jeweils zwei anderen Nominierten fürs „Beste Hörbuch“ und den „Besten Buchtitel“.

Das wars soweit von mir – nun ist Daumendrücken angesagt! Ich wünsche allen Nominierten viel Erfolg!

Erik Huyoff

(FBM15) – Messe im Doppelpack, der vierte Tag!

Heute war ich sowohl auf der Frankfurter Buchmesse, als auch auf dem Buchmesse Convent in Frankfurt-Dreieich. Ein stressiger, langer Tag und daher habe ich auch viel zu berichten (entschuldigt den langen Artikel! ;)) Doch alles zu seiner Zeit.

Der Tag startete schleppend. Gestern hatte ich ein Päckchen von Amazon bekommen, in dem „Ein Kuss in den Highlands“ von Emily Bold sein sollte. Als ich dieses heute zur Signierstunde einpacken wollte, stellte ich fest, dass in dem Päckchen die „Wegweisungen eines Rabbi“ waren – etikettiert als Emily Bold-Buch. Zudem vergaß ich die geänderten Straßenbahnfahrpläne am Wochenende und musste somit etwa eine Stunde später fahren. Immerhin gab es in der Bahnhofsbuchhandlung ein anderes Buch von Emily Bold, sodass ich nicht mit leeren Händen zur Signierstunde fahren musste.

(Kurz nach dem Einsteigen in den Zug setzte sich das Amazon-Drama fort: Es kam erneut die Bestätigung einer Zustellung per Mail. Und wenig später die Versandbetsätigung der Ersatzlieferung. Bekomme ich jetzt zwei Exemplare? Ich halte euch auf dem Laufenden^^.)

Als ich die Messe gegen 10 erreichte, ging es zuerst zur Signierstunde von Kiera Cass, der „Selection“-Bestsellerautorin. Als ich um 10.15 am Stand der Fischer-Verlage war (extra viel Vorlauf für die erst um 11 startende Signierstunde geplant), stellte sich jedoch schnell heraus, dass Teenage-Fantasy-Bestsellerautoren über eine so loyale und zahlreiche Fangemeinde verfügen, dass sich dort bereits eine Reihe gebildet hatte, die sich durch mehrere Gänge zog und mehrere hundert Menschen beinhaltete – sich da noch anzustellen wäre wohl sinnlos gewesen. Anstelle des Termins ging ich also direkt zu Bastei Lübbe, um auf die um 12 startende Signierstunde zu warten und nicht nochmal so ein Debakel zu erleben. Und die Zeit verging, und verging, und verging – es tröpfelten immer mal wieder ein paar Leute ein, niemand kümmerte sich um eine Schlange. Erst so 15 Minuten vorher begann das Team des Verlages, das ganze etwas zu ordnen – da waren vllt. 30-40 Leute da – soviel zum Thema Historienroman vs. YA-Fantasy …

Dadurch war ich bei Rebecca Gablé nach 10 Minuten fertig und konnte noch schnell zur Signierstunde von Emily Bold hetzen, die zusammen mit drei weiteren Kolleginnen (Marah Woolf etc.) bei Amazon Publishing signiert hat. Dort kam ich mir etwas verloren vor – war ich der einzige männliche Leser? Man hat leicht eingequetscht zwischen allen, die nach vorne gestürmt sind, den Überblick verloren. Na egal 🙂

Die im Anschluss geplante Veranstaltung von Julia Engelmann fiel krankheitsbedingt aus (gute Besserung auf diesem Weg!) – umso glücklicher bin ich jetzt darüber, dass ich sie gestern schon hören konnte. Dann war es endlich soweit – ich bekam von der Verlegerin des Wunderwaldverlages die Exemplare von „Ein kurzer Blick. Geschichten aus dem Karpatenbogen“ in die Hand gedrückt – schön sind sie geworden! (Bilder folgen, wie auch zu diversen anderen Posts, im Laufe der nächsten Tage).

Dann war auch schon die Frankfurter Buchmesse für den Samstag erledigt und ich jettete zum Buchmesse Convent. Dort besuchte ich den Verlagsstand von Ohneohren, traf die befreundete Heidelberger Autorin Nadine Muriel, die im Wunderwaldverlag mehrere Tanzromane veröffentlicht hat und lernte (endlich auch persönlich) Isabella Benz kennen, Herausgeberin der Anthologie „Wenn alte Wellen singen“ für den Burgenweltverlag und selbst Autorin, unter anderem bei „Forever by Ullstein“ mit: „Als wir Charleston tanzten“. Isabellas neueste Anthologie, „Die Reise der Hexensteine“, erschien vor kurzem im Machandel-Verlag – und zum Kauf des Buches gab es eine Kostprobe des selbsthergestellten Holunder- und Quittenlikörs, die ich beide ebenfalls wärmstens empfehlen kann :).

Damit hatte auch der anstrengendste Tag der Woche sein Ende gefunden und ich machte mich erschöpft auf den Heimweg. Morgen steht vormittags eigentlich nichts an – ich lasse mich gern überraschen 😉 – und am Nachmittag werde ich mir wohl zum Abschluss einer anstrengenden Woche die Deutsche Cosplay Meisterschaft 2015 ansehen.

Liebe Grüße
Erik