[Buchgedanken] Ursi Breidenbach: „Christmas Cake und Glitzerschnee“

Vor kurzem habe ich „Christmas Cake und Glitzerschnee“ von Ursi Breidenbach gelesen. Das Buch ist 2024 im Penguin Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH veröffentlicht worden und als weihnachtlicher Liebesroman einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Mitte Dezember wird Jenny für ein wichtiges Forschungsprojekt nach Edinburgh geschickt. Die Dreiunddreißigjährige, die sich noch nie viel aus Weihnachten gemacht hat, ist absolut überfordert vom festlichen Trubel. Überall Weihnachtsmusik, Mistelzweige und Menschenmassen – Jenny fährt in den beschaulichen Stadtteil Morningside, in dem ihre Großmutter wohnt, die sie noch nie zuvor getroffen hat. Zögerlich steht sie vor dem geschmückten Haus, als sich die Tür öffnet und ihre Großmutter sie gerührt in die Arme schließt. Bei ihr trifft Jenny auch auf den kreativen Bühnenbildner Callum, einen waschechten Schotten. Er ist so weihnachtsverliebt, dass er es nicht verstehen kann, warum Jenny die schönste Zeit im Jahr ablehnt. Wird er es schaffen, Jenny rechtzeitig zum Fest mit Weihnachtsstimmung zu verzaubern? Christmas Cake, glitzernde Lichter und magische Wintererlebnisse … wer könnte da widerstehen?

„Christmas Cake und Glitzerschnee“ ist mein erster Roman von Ursi Breidenbach, habe ich doch bislang nur einige der humorvollen Sachbücher von ihr gelesen, die sie zusammen mit Heike Abidi verfasst hat. Umso gespannter war ich, ihre andere literarische Seite kennenzulernen, nachdem ich ja auch einige von Heikes Romanen lesen durfte. Dabei ist „Christmas Cake und Glitzerschnee“ relativ einfach zu kategorisieren, handelt es sich doch um einen weihnachtlichen Liebesroman, quasi einen saisonalen Feel-Good-Liebesroman. Sehr klassisch werden in Abgrenzung zu New-Adult Sexszenen ausgeblendet und die Protagonist:innen sind etwas älter, stehen bereits mit beiden Beinen relativ fest im Leben.

Die Handlung ist zuckersüß, sehr berührend, aber auch teils vorhersehbar und relativ komplikationsarm, vermittelt aber insgesamt einfach ein gutes Gefühl und ganz viel weihnachtlichen Flair – und hält somit das Versprechen an die Leser:innen, das Cover, Klappentext und Genre gegeben haben. Gerade am Ende hätte ich mir jedoch trotzdem gewünscht, dass das rundum perfekte, kitschgeschwängerte Ende minimal realistischer gestaltet worden wäre – und die Geschichte insgesamt etwas mehr Tiefe besessen hätte, aber das ist Kritik auf einem unfassbar hohen Niveau, hat mich Ursi Breidenbachs Story doch wundervoll unterhalten und berührt.

Das Setting ist natürlich brillant. So entführt die Autorin die Leser:innen ins weihnachtliche Edinburgh, in eine Stadt, die Weihnachten atmet und lebt – voll mit Weihnachtmärkten, -Dekoration und ganz viel festlichen Hotspots. Dabei vermischt Ursi Breidenbach die saisonale Liebesgeschichte durchaus mit ernsten Themen, die jedoch eher an der Oberfläche verbleiben – und legt dem Paar auch mit Ausnahme einer potentiell geografischen Trennung keine Steine in den Weg, sodass eine dauerhaft harmonische Atmosphäre entsteht, die ebenfalls zum Wohlfühlsetting beiträgt.

Die einzelnen Figuren sind im Wesentlichen vielschichtig angelegt, haben eigene Ziele und Motive, viele Stärken aber eher wenige Schwächen – insbesondere Ingrid und Callum sind Freundlichkeit und Perfektion in Person – etwas mehr Realismus hätte auch hier noch dreidimensionalere Charaktere geschaffen. Abgesehen davon fühlt man sich mit den Protagonist:innen sehr wohl und kann sich gut mit ihnen identifizieren – und Ursi Breidenbachs Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen und das Kopfkino sofort anlaufen, ist emotional und berührend.

Auch die Buchgestaltung kann brillieren. Lektorat und Korrektorat haben ordentlich gearbeitet, der Buchsatz ist gelungen und setzt die Chatnachrichten durchaus innovativ – auch wenn da sicherlich noch mehr geht. Der Buchumschlag ist auf dem Cover und dem Buchrücken mit hochwertigen, goldglitzernden Prägungen versehen, das Covermotiv zieht sich über den Buchrücken und die Coverrückseite, sodass ein tolles, eindrucksvolles Gesamtbild entsteht. Das Covermotiv ist zudem sehr einladend und weihnachtlich, sehr atmosphärisch und farblich toll – lediglich den Bezug zur Handlung hätte man noch etwas verstärken können.

Mein Fazit? „Christmas Cake und Glitzerschnee“ ist ein wundervoll berührender weihnachtlicher Liebesroman, der vor allem mit seinem Setting und seiner Wohlfühlatmosphäre punkten kann, gleichzeitig aber auch einige Komplikationen mehr hätte vertragen können. Für Leser:innen des Genres dennoch bedenkenlos zu empfehlen – ab einem Lesealter von etwa 12 Jahren.

Ausflüge in die Vergangenheit | historische Buchpost

Heute möchte ich Euch zwei Neuzugänge vorstellen, die mich beide als Rezensionsexemplare im Rahmen von Leserunden auf Lovelybooks.de erreichten – vielen Dank dafür! Sowohl „Der Herzschlag der Toten“ von Ralf H. Dorweiler (Wilhelm Goldmann Verlag) als auch „Lass uns tanzen, Fräulein Lena“ von Hanna Aden (Penguin Verlag) nehmen die Leser:innen dabei mit auf Ausflüge in die Vergangenheit – jeweils nach Norddeutschland. Denn Hanna Adens historische Familiensaga entführt die Leser:innen ins Nordfriesland der Nachkriegszeit, während es die Leser:innen in Ralf H. Dorweilers historischem Kriminalroman ins Hamburg zur Kaiserzeit verschlägt. Ich bin schon ganz gespannt auf die Reisen und freue mich schon darauf, mit den Geschichten auch mehr über die Historie zu lernen.

In welche Epoche würdet Ihr gern einmal (wieder) literarisch reisen?

[FBM2024] Tag 5 – Ein krönender Abschluss

Bevor es in der nächsten Woche mit Neuzugängen und Rezensionen weitergeht und ich irgendwann auch noch die Messeausbeute sichte, möchte ich Euch heute noch einige Impressionen vom fünften Tag meines Besuches auf der Frankfurter Buchmesse zeigen, mit: Anabelle Stehl, Christina Wermescher, Alicia Zett, Lilly Lucas, Yasmin Shakarami, Josi Wismar, Bianca Iosivoni, Lea Kaib, Tina Lurz, Ursula Poznanski, Bülent Ceylan und Evren Gezer.

Der Tag begann dabei für mich mit zwei aufeinanderfolgenden Buchvorstellungen in der 30-Minuten-WG von Stern und Penguin Random House. Zuerst nahm hierbei die unglaubliche Yasmin Shakarami auf der Bühne Platz, die ich am Freitag ja schon bei ihrer Signierstunde treffen durfte. Im Gespräch mit – der ebenfalls tollen – Tina Lurz stellte Yasmin ihren Roman „Sturmflirren“ vor und sprach darüber, was das Buch persönlich für sie bedeutet, über ihre Erlebnisse auf der Recherchereise nach Dubai und teaserte bereits ein nächstes Projekt an. Ich bin jedenfalls schon unglaublich gespannt!

Im Anschluss ging es sogar mit zwei Autorinnen weiter. Bianca Iosivoni und Josi Wismar – frisch gekürte Booktok-Autorin des Jahres (herzlichen Glückwunsch!) – stellten im Gespräch mit der bekannten Buchbloggerin Lea Kaib ihre Neuerscheinungen vor und sprachen über ihre Liebe zu und die Recherchereisen nach Kanada, dem Setting ihrer aktuellen Romane. Ein unglaublich spannendes Thema, das sicherlich bei uns allen das Fernweh geweckt hat.

Danach führte mich mein Weg zu meinem ersten – und einzigen – Termin im Frankfurt Pavillon. Dort stellte nämlich Ursula Poznanski ihren neuesten, dystopisch anmutenden Jugendthriller „Scandor“ vor und las aus dem Roman – einfach hochspannend und super interessant. Direkt anschließend ging es weiter mit einer Veranstaltung auf der nahgelegenen Open Stage, auf der Bülent Ceylan im Gespräch mit Evren Gezer seinen komödiantischen Krimi „Yallah Mord!“ vorstellte und eine kurze Passage daraus – erwartbar humorvoll – las.

Die zweite Tageshälfte verbrachte ich dann bei Signierstunden und Meet & Greets, traf Freunde und schlenderte durch die Hallen. Dabei lernte ich am Stand der Emons Verlag GmbH endlich einmal Christina Wermescher persönlich kennen, und konnte auch bei der Verlagsgruppe Droemer Knaur die Autorinnen Lilly Lucas und Alicia Zett treffen und mir von Alicia den dritten Band ihrer „Liebe ist“-Trilogie um das Internat Schloss Mare signieren lassen. Mein offizielles Programm endete daraufhin mit einem krönenden Abschluss: einer Signierstunde der wundervollen Anabelle Stehl für den LYX Verlag, die ich ja bereits am Freitag treffen durfte – mehr oder minder ein Fixpunkt der letzten Messen. Und so freue ich mich jetzt bereits auf die LBM – und das Pen and Paper mit ihr vor der SERAPH-Preisverleihung. Danach schlenderte ich noch etwas durch die Hallen, nahm an einigen Verlosungen teil und suchte mir das ein oder andere Buch bei Verschenkaktionen von PAN und vom Selfpublisher Verband aus.

Kurze Zeit später endete dann auch die FBM für mich – und der Messeblues setzte ein (und hat auch immer noch nicht nachgelassen). Glücklicherweise stehen für mich im November noch einige Lesungen an – das mildert das ganze etwas ab. Auf welches buchige Event freut Ihr Euch als nächstes?

Von Schottland ins Havelland | Eine Buchreise mit Neuzugängen

Heute möchte ich Euch wieder zwei Neuzugänge vorstellen, die mich vor kurzem als Rezensionsexemplare im Rahmen von Leserunden auf Lovelybooks.de erreicht haben – vielen Dank dafür. „Christmas Cake und Glitzerschnee“ von Ursi Breidenbach ist dabei ein weihnachtlicher Liebesroman aus dem Penguin Verlag (Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH), der die Leser:innen ins malerische Schottland entführt, während der Kurzkrimi „Das abgelehnte Kind“ von Norma K. Koenig in meiner Heimat, im brandenburgischen Havelland spielt – auf die Nennung des publizierenden Unternehmens wird hier verzichtet, um keine Werbung dafür zu machen. Ich bin auf beide Werke schon ganz gespannt und freue mich schon auf die baldige Reise in die Weihnachtszeit – man kann nie früh genug damit beginnen.

Ab wann startet für Euch die Weihnachtsstimmung?

Ophelia in neuem Kleid | Bücherbüchse-Buchpost

Seitdem die Exklusivausgabe zu „Ophelia Scale“ bei der Bücherbüchse angekündigt wurde, habe ich sehnsüchtig auf meine Bestellung gewartet, ist dies doch die Reihe, die mich überhaupt zu Lena Kiefer und ihren Büchern gebracht hat. Und nun, seit einigen Tagen, sind sie endlich da <3. Erschienen im cbj Kinder- und Jugendbuchverlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, sind „Ophelia Scale – Die Welt muss brennen“, „Ophelia Scale – Der Himmel wird beben“ und „Ophelia Scale – Die Sterne werden fallen“ bei mir in neuem Gewand eingezogen – und sie sehen einfach so wunderschön aus, nicht nur die Umschläge sondern auch die Bücher darunter – von der Innengestaltung ganz zu schweigen, die ich Euch hier vorenthalte :D. Das sind wirklich mal Luxuseditionen, die diesen Namen auch verdient haben!

Von welchem Buch würdet Ihr Euch eine besonders hochwertige Ausgabe wünschen?

Farbschnitt- und Reihenliebe | Selbstgekaufte Neuzugänge

Heute möchte ich Euch zwei Bücher zeigen, die ich mir vor kurzem selbst gekauft habe – und die jeweils ihre Reihen komplettieren. „Cherish“ von Tracy Wolff (dtv Verlagsgesellschaft) ist der abschließende Band der Reihe um die „Katmere Academy“ und erreichte mich in der Exklusivausgabe der Bücherbüchse, während „Belladaire Academy of Athletes – Misfits“ von Maren Vivien Haase die im Blanvalet Verlag (Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH) erschienene New-Adult-Trilogie beendet und in der Exklusivausgabe der Thalia Buchhandlungen bei mir einzog. Beide Reihen begeistern dabei (unter anderem) mit ihren Farbschnitten, die über die Bände hinweg ein tolles Gesamtbild kreieren – sehen sie nicht wunderschön aus? Tracys Roman habe ich mir übrigens auf einer Lesung bereits signieren lassen, bei Maren wartet der dritte Band noch auf eine Signatur – vielleicht ist es ja in Frankfurt so weit :).

Wie steht Ihr zu Farbschnitten?

Von Licht und Schatten | Zwei weitere Messeneuzugänge

Auch diese beiden Bücher durften auf der Leipziger Buchmesse bei mir neu einziehen. „Aurora – Das Flüstern der Schatten“ und „Laurelin – Das Flüstern des Lichts“ sind die beiden Bände der „Flüsterchroniken“ von Caroline Brinkmann. Erschienen sind die Bücher im cbj Kinder- und Jugendbuchverlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, gekauft habe ich mir wie abgebildet die wunderschönen Exklusivausgaben von Chest of Fandoms. Die Bücher entführen die Leser dabei in die Städte Hansewall und Amsterlock – und hinein in den ewigen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit. Ich freue mich schon unglaublich darauf, mal wieder eine Dilogie von Cari zu lesen!

Kennt Ihr schon Romane von Cari?

[Buchgedanken] Frauke Angel: „Neue Heimat – 1404“ (Neue Heimat 1)

Vor kurzem habe ich auch „Neue Heimat – 1404“ von Frauke Angel gelesen. Das Buch ist 2024 in der Tulipan Verlag GmbH (mittlerweile Teil der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH) erschienen und dem Genre Kinder- bzw. Jugendkrimi zuzuordnen, die Illustrationen stammen von Stephanie Brittnacher. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Enna tickt ein bisschen anders. Im Moment vor allem anders als ihre Mutter Stella, mit der sie Hals über Kopf aus dem gutbürgerlichen Stadtviertel in den 14. Stock einer Hochhaussiedlung umzieht. Während die erschöpfte Stella die neue Wohngegend als Ghetto bezeichnet, wittert Enna ihre Chance: Auf einen aufregenden Neuanfang, auf neue Freunde! Doch als gleich in der ersten Woche Ennas nagelneues Rad aus dem Fahrradraum geklaut wird, scheinen Stellas Vorurteile bestätigt und Enna sieht ihr neues Leben in Gefahr. Sie beschließt, den Dieb auf eigene Faust zu schnappen. Und sie bleibt mit ihrem Vorhaben nicht lange allein: Mit Vivien, Firuz und den Zwillingen Jack und Joy, die alle im selben Turm wohnen, gründet sie eine Bande, die sie nach der Hochhaussiedlung „Neue Heimat“ nennen – und gemeinsam machen sie sich auf die turbulente Spurensuche.

„Neue Heimat – 1404“ ist der Auftaktband einer Reihe an Kinder- bzw. Jugendbüchern für Leser:innen ab 11 Jahren. Dabei habe ich den Roman aufgrund der zentralen Bedeutung des Diebstahls für die Handlung als Kinder- bzw. Jugendkrimi eingeordnet, ob sich dies allerdings durch die Reihe durchzieht oder im weiteren Verlauf sich die Folgebände doch eher in Richtung klassisches Jugendbuch entwickeln, bleibt jedoch abzuwarten. Aufgrund der Altersempfehlung für die Leser:innen und des Alters der Protagonisten balanciert das Buch zudem direkt an der Grenze zwischen Kinder- und Jugendbuch, sodass ich hier keine genaue Festlegung getroffen habe.

Die Handlung ist im Wesentlichen spannend, humorvoll und altersgerecht. Während sie zu Beginn durchaus etwas hektisch und aufgrund der Einführung der Protagonist:innen teils unübersichtlich ist, nimmt sie im Verlauf doch an Fahrt auf. Lediglich das Ende kommt etwas komplikationslos und rasch daher, auch für die Zielgruppe hätte es hier ein paar Stolpersteine auf dem Weg zum Ziel mehr geben können.

Das Setting ist gelungen. So entführt die Autorin die Leser:innen in eine Hochhaussiedlung an der Grenze zum sozialen Brennpunkt. Dabei vermengt Frauke Angel dort Themen wie Migration, psychische Erkrankungen, Alkoholismus und die Vernachlässigung von Kindern (um nur einige zu nennen) zu einem interessanten Gesamtpaket – auch wenn einige der angelegten Probleme als etwas zu gewollt erscheinen.

Die einzelnen Figuren sind aufgrund der schieren Fülle noch etwas schematisch angelegt, können sich im Laufe der nächsten Bände aber noch entwickeln. Dabei überzeugen derzeit vor allem wichtige Nebencharaktere wie die Zwillinge Jack und Joy oder auch Cleo. Frauke Angels Schreibstil ist zudem altersgerecht, lässt sich leicht und flüssig lesen und das Kopfkino sofort anspringen.

Die Buchgestaltung ist ebenfalls im Wesentlichen gelungen. Lektorat und Korrektorat sind nur Kleinigkeiten durchgerutscht, der Buchsatz ist wunderschön anzusehen, versucht durchaus innovativ Chatnachrichten einzubauen und wird durch die tollen Illustrationen von Stephanie Brittnacher unterstützt. Das Hardcover ist mit in Graustufen gestalteten Coverinnenseiten ausgestattet, das Covermotiv bietet (auch auf der Coverrückseite) farblich tolle Akzente, ist insgesamt für mich allerdings etwas zu düster und zu abstrakt gehalten.

Mein Fazit? „Neue Heimat – 1404“ ist ein vielversprechender Auftakt in eine Buchreihe, die wichtige Themen anspricht und mit tollen Charakteren punktet, aber auch noch etwas Luft nach oben für die Folgebände lässt. Für Leser:innen ab dem vom Verlag vorgesehenen Lesealter von 11 Jahren bedenkenlos zu empfehlen.

Dritte Bände im Doppelpack | Bookshopping leicht gemacht

Vor kurzem zogen auch diese beiden, jeweils letzten Bände von Buchreihen bei mir ein. „Wie Farben im Regen“ von Alicia Zett (One Verlag in der Bastei Lübbe AG) beendet dabei die „Liebe ist“-Trilogie, während „Blackwell Palace. Feeling it all“ von Ayla Dade (Penguin Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH) die „Blackwell Palace“-Trilogie abschließt. Alicias Buch kaufte ich mir dabei bei den Thalia Buchhandlungen, da dort neben der überall beiliegenden Charakterkarte auch noch ein wunderschönes Page Overlay dem Buch beigelegt wurde. Apropos wunderschön – sieht das Gesamtbild des Farbschnitts von Aylas Reihe nicht ebenfalls wahnsinnig toll aus? So fiel es mir wahnsinnig leicht, beiden Büchern in meinen Regalen ein neues Zuhause zu geben :).

Welche Reihe habt Ihr zuletzt beendet?

Wunderschöne Neuzugänge | Buchkauf im Doppelpack

Heute habe ich mal wieder zwei selbstgekaufte Neuzugänge für Euch. „Infinity Falling – Change My Mind“ von Sarah Sprinz (LYX Verlag in der Bastei Lübbe AG) kaufte ich mir dabei spontan im Buchhandel, während mich „Golden Bay – How it feels“ von Bianca Iosivoni (Penguin Verlag, Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH) mit der wundervollen Charakterkarte über eine Signieraktion der Buchhandlung Graff erreichte – vielen Dank dafür. Sarahs Buch setzt dabei die „Infinity Falling“-Reihe fort (und stieg erwartbar wieder auf Platz 1 der Spiegel Bestsellerliste ein), Biancas Buch hingegen begründet eine neue Trilogie (und wird sich sicherlich in der nächsten Woche ebenfalls weit oben platzieren). Beides vollkommen zurecht – sehen die Bücher nicht unglaublich aus? Sarah treffe ich übrigens auch auf der LBM in wenigen Wochen – um mir das Buch auch frisch signieren zu lassen.

Habt Ihr schon Bücher von Bianca oder Sarah gelesen?