[Buchgedanken] Sophie Villard: „Cartier. Der Traum von Diamanten“ (Cartier 1)

Vor kurzem habe ich auch „Cartier. Der Traum von Diamanten“ von Sophie Villard gelesen. Das Buch ist 2024 im Penguin Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH erschienen und als historische Familiensaga einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Paris, 1910: Nach der geplatzten Verlobung mit einem französischen Adligen versucht sich Jeanne Toussaint als Näherin im zwielichtigen Montmartre über Wasser zu halten. Bis sie in einem Nachtclub den Juwelier Louis Cartier trifft, der gemeinsam mit seinen Brüdern Geschäfte in Paris, London und New York betreibt, in denen jeder, der etwas von sich hält, ein und aus geht. Louis erkennt sofort Jeannes untrügliches Gespür für Stil und ihr Talent. Aber nicht nur das: Er kann nicht leugnen, dass es sich mehr und mehr zu der charmanten und lebhaften jungen Frau hingezogen fühlt. Doch die dunklen Wolken, die sich über Europa zusammenbrauen, bringen mehr und mehr das Geschäft der Familie Cartier in Gefahr.

„Cartier. Der Traum von Diamanten“ ist der erste Band der Dilogie um eine der berühmtesten Juweliersfamilien der Welt aus der Feder von Sophie Villard – dem geschlossenen Pseudonym einer deutschen Autorin. Dabei deckt der Roman im Wesentlichen den Zeitraum vom März 1910 bis zum Juni 1915 ab, lässt sich aber durchaus schlecht als Standalone lesen, werden doch kaum Handlungsstränge aufgelöst – sehr schade. Der Roman lässt sich hierbei leicht als (historische) Familiensaga einordnen, aber auch die Eingruppierung als historischer Roman wäre möglich – fast sogar (wie teils auf Verkaufsportalen) als historischer Liebesroman, werden doch mehrere Cartier-Brüder mit romantischen Handlungssträngen versehen.

Die Handlung generell ist dabei durchaus spannend und abwechslungsreich, teils aber auch etwas vorhersehbar – was nicht zuletzt auch an dem etwas unnötigen und spoilernden Prolog liegt. Auch ist das Ende – wie bereits angedeutet – sehr offen und schließt fast keine Handlungsstränge ab, verzichtet aber immerhin auf einen krassen Cliffhanger. Hierbei wird die Handlung aus unzähligen personalen Erzählperspektiven erzählt – glücklicherweise wird das Kapitel jeweils mit der Person überschrieben, aus deren Sicht erzählt wird. Eine Beschränkung auf die Cartier-Brüder und Jeanne hätte aber durchaus auch gereicht.

Das Setting kann hingegen auf ganzer Linie glänzen. So entführt Sophie Villard die Leser:innen in die ganze Welt: von Paris nach London, von New York aufs weite Meer – und mit Jacques auf Reisen nach Indien und an den persischen Golf. Dabei mischt die Autorin Themen wie Frauenwahlrecht und emanzipatorische Bestrebungen sowie (gefühlte) Standesunterschiede in das Porträt der eskapistischen Belle Époque und erschafft eine tolle, glanzvolle Atmosphäre, die durch unzählige „prominente“ historische Nebencharaktere wie Coco Chanel, Sarah Bernhardt, Nellie Melba und Alberto Santos Dumont noch an Glanz gewinnt.

Die einzelnen Figuren sind dabei im Wesentlichen vielschichtig angelegt, haben Stärken und Schwächen, eigene Ziele und Motive. Hierbei überzeugen insbesondere Nelly und Miss Winter als wichtige Nebencharaktere, während gerade Louis etwas blass verbleibt und lediglich Jacques als Cartier-Bruder wirklich glänzt. Sophie Villards Schreibstil lässt sich dabei leicht und flüssig lesen, zeugt zwar von guter Recherche, legt den Fokus sicherlich aber mehr auf Lesbarkeit als auf historische Authentizität.

Die Buchgestaltung kann ebenfalls brillieren. Lektorat und Korrektorat haben solide gearbeitet, der Buchsatz ist ordentlich und lässt zumindest die größeren Sinnabschnitte auf ungeraden Seiten starten. Der Buchumschlag ist auf dem Cover und dem Buchrücken hochwertig geprägt und mit Klappen und farbigen Coverinnenseiten versehen, das Covermotiv ist etwas austauschbar und wird zum Buchrücken hin unterbrochen, aufgrund der glitzernden, diamantfarbenen Schrift ist das Cover dennoch durchaus ein Eyecatcher – und bildet hoffentlich mit dem zweiten Band einen einheitlichen Gesamteindrucck.

Mein Fazit? „Cartier. Der Traum von Diamanten“ ist ein gelungener Auftaktband in die historische Familiensaga um die Familie Cartier. Dabei kann das Buch vor allem mit seinem Setting brillieren, während die Handlung noch Luft nach oben aufweist. Für Leser:innen des Genres dennoch bedenkenlos zu empfehlen – ab einem Lesealter von etwa 12 Jahren.

[Buchgedanken] Hanna Aden: „Lass uns tanzen, Fräulein Lena“ (Fräulein Lena 2)

In der letzten Zeit habe ich auch „Lass uns tanzen, Fräulein Lena“ von Hanna Aden gelesen. Der Roman ist 2024 im Penguin Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH erschienen und als historische Familiensaga einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Nordfriesland 1946: Wie zahlreiche Vertriebene wird auch die junge Lena Buth, die nach ihrer Flucht aus Pommern in Niebüll eine neue Heimat gefunden hat, von den Einheimischen immer noch als „Rucksackdeutsche“ argwöhnisch betrachtet. Einzig die Spaziergänge mit ihrem Freund Rainer sind Lenas Lichtblick. Sehnsüchtig wartet sie auf ein deutlicheres Zeichen seiner Zuneigung. Hat seine Zurückhaltung mit den Gerüchten zu tun, die jemand böswillig über Lena streut? Ablenkung erfährt sie durch ihre neue Kollegin Doro, eine lebenslustige Berlinerin, die Lena nach Feierabend die ersten Tanzschritte beibringt und sie mitnimmt in die Jazzkeller der britischen Besatzungssoldaten. Hier genießt Lena, dass es noch mehr im Leben gibt als Entbehrung und harte Arbeit. Rainer hingegen kommt nicht darüber hinweg, dass sein Schwager während des Krieges als Aufseher in einem Vernichtungslager gearbeitet hat – und dass er damit ungestraft davonzukommen scheint. Als ein Freund von früher nach Niebüll zurückkehrt, wird Rainer vor eine schwere Entscheidung gestellt, die auch seine Beziehung zu Lena aufs Spiel setzt …

„Lass uns tanzen, Fräulein Lena“ ist nach „I love you, Fräulein Lena“ der zweite Band der Romanreihe von Hanna Aden über Lena Buth im Nachkriegsdeutschland. Dabei lässt sich der Roman durchaus als Standalone lesen – wie ich es auch getan habe. Es empfiehlt sich jedoch dennoch, auch den ersten Band der Reihe zu lesen, da durchaus auf dessen Ereignisse Bezug genommen wird. Das Buch lässt sich hierbei als historische Familiensaga einordnen, auch die Eingruppierung generell als historischer Roman oder sogar als Entwicklungsroman wäre jedoch durchaus denkbar.

Die Handlung ist dabei abwechslungsreich, teils aber etwas vorhersehbar und – zumindest in der ersten Hälfte – etwas langatmig bzw. ereignislos. Dabei mischt Hanna Aden die alltäglichen Probleme der Familien im Nachkriegsdeutschland mit der aufgeheizten Stimmung gegen Flüchtende und einem leicht politischen Plot zu einem dennoch gefälligen Potpourri, dessen Ende zwar fast etwas zu kitschig gerät, dabei aber noch genug offene Handlungsstränge beibehält, um gegebenenfalls in einem dritten Band die Zukunft von Lena endgültig zu klären.

Das Setting kann hingegen brillieren. So entführt die Autorin die Leser:innen ins norddeutsche Niebüll und nach Flensburg, in ein unter britischer Besatzung stehendes und von ersten, zarten Demokratiebestrebungen geprägtes Land, in dem immer noch Armut und Mangel an der Tagesordnung ist. Dabei gelingt es Hanna Aden, trotz der für alle prekären Lage, die unterschiedliche Situation für die aus anderen Landesteilen geflohenen Menschen noch einmal prägnanter darzustellen und herauszuarbeiten – und so in der Gesamtwirkung trotz des historischen Ansatzes einen durchaus auch für die heutige Zeit gesellschaftlich relevanten Roman zu schreiben.

Die einzelnen Figuren sind im Wesentlichen vielschichtig angelegt, haben Stärken und Schwächen, eigene Ziele und Motive. Hierbei überzeugen insbesondere Margot, Pauline und Mitch als starke Nebenfiguren, während Lena teils nicht nachvollziehbar handelt und Rainer, zumindest in der ersten Hälfte, sehr blass verbleibt. Hanna Adens Schreibstil lässt sich dabei leicht und flüssig lesen und das Kopfkino sofort anspringen, zeugt von ordentlicher Recherche, auch wenn der Fokus sicherlich mehr auf Lesbarkeit als auf Authentizität in der Sprache gelegt wurde.

Die Buchgestaltung ist solide. Lektorat und Korrektorat haben ordentlich gearbeitet, der Buchsatz ist sauber, auf die Kapitelüberschriften hätte man aufgrund des (allerdings nur mild) spoilernden Charakters verzichten können. Der Buchumschlag ist mit Klappen versehen und insgesamt eher eintönig, das Covermotiv lässt leider höchstens im Ansatz Bezüge zur Handlung erkennen, die Typographie des Titels ist allerdings gelungen.

Mein Fazit? „Lass uns tanzen, Fräulein Lena“ ist eine durchaus gelungene historische Familiensaga, die mit dem Setting und tollen Nebencharakteren punkten kann, allerdings etwas komplikationsarm verbleibt. Für Leser:innen des Genres dennoch bedenkenlos zu empfehlen, ab einem Lesealter von etwa 14 Jahren.

Eine Reise ins Ungewisse | Doppelte Buchpost

Auch diese beiden Bücher der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH erreichten mich vor kurzem als Rezensionsexemplare im Rahmen von Leserunden auf Lovelybooks.de – vielen Dank dafür. Während „Das perfekte Grau“ von Salih Jamal (btb Verlag) den Leser dabei auf einen literarischen Roadtrip ins Ungewisses mitnimmt, steht in „Cartier. Der Traum von Diamanten“ von Sophie Villard (Penguin Verlag) ein ganzer Kontinent, eine ganze Welt vor einer ungewissen, düsteren Zukunft – ich bin gespannt!

Wohin würdet Ihr gern einmal einen Roadtrip unternehmen?

[Buchgedanken] Ursi Breidenbach: „Christmas Cake und Glitzerschnee“

Vor kurzem habe ich „Christmas Cake und Glitzerschnee“ von Ursi Breidenbach gelesen. Das Buch ist 2024 im Penguin Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH veröffentlicht worden und als weihnachtlicher Liebesroman einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Mitte Dezember wird Jenny für ein wichtiges Forschungsprojekt nach Edinburgh geschickt. Die Dreiunddreißigjährige, die sich noch nie viel aus Weihnachten gemacht hat, ist absolut überfordert vom festlichen Trubel. Überall Weihnachtsmusik, Mistelzweige und Menschenmassen – Jenny fährt in den beschaulichen Stadtteil Morningside, in dem ihre Großmutter wohnt, die sie noch nie zuvor getroffen hat. Zögerlich steht sie vor dem geschmückten Haus, als sich die Tür öffnet und ihre Großmutter sie gerührt in die Arme schließt. Bei ihr trifft Jenny auch auf den kreativen Bühnenbildner Callum, einen waschechten Schotten. Er ist so weihnachtsverliebt, dass er es nicht verstehen kann, warum Jenny die schönste Zeit im Jahr ablehnt. Wird er es schaffen, Jenny rechtzeitig zum Fest mit Weihnachtsstimmung zu verzaubern? Christmas Cake, glitzernde Lichter und magische Wintererlebnisse … wer könnte da widerstehen?

„Christmas Cake und Glitzerschnee“ ist mein erster Roman von Ursi Breidenbach, habe ich doch bislang nur einige der humorvollen Sachbücher von ihr gelesen, die sie zusammen mit Heike Abidi verfasst hat. Umso gespannter war ich, ihre andere literarische Seite kennenzulernen, nachdem ich ja auch einige von Heikes Romanen lesen durfte. Dabei ist „Christmas Cake und Glitzerschnee“ relativ einfach zu kategorisieren, handelt es sich doch um einen weihnachtlichen Liebesroman, quasi einen saisonalen Feel-Good-Liebesroman. Sehr klassisch werden in Abgrenzung zu New-Adult Sexszenen ausgeblendet und die Protagonist:innen sind etwas älter, stehen bereits mit beiden Beinen relativ fest im Leben.

Die Handlung ist zuckersüß, sehr berührend, aber auch teils vorhersehbar und relativ komplikationsarm, vermittelt aber insgesamt einfach ein gutes Gefühl und ganz viel weihnachtlichen Flair – und hält somit das Versprechen an die Leser:innen, das Cover, Klappentext und Genre gegeben haben. Gerade am Ende hätte ich mir jedoch trotzdem gewünscht, dass das rundum perfekte, kitschgeschwängerte Ende minimal realistischer gestaltet worden wäre – und die Geschichte insgesamt etwas mehr Tiefe besessen hätte, aber das ist Kritik auf einem unfassbar hohen Niveau, hat mich Ursi Breidenbachs Story doch wundervoll unterhalten und berührt.

Das Setting ist natürlich brillant. So entführt die Autorin die Leser:innen ins weihnachtliche Edinburgh, in eine Stadt, die Weihnachten atmet und lebt – voll mit Weihnachtmärkten, -Dekoration und ganz viel festlichen Hotspots. Dabei vermischt Ursi Breidenbach die saisonale Liebesgeschichte durchaus mit ernsten Themen, die jedoch eher an der Oberfläche verbleiben – und legt dem Paar auch mit Ausnahme einer potentiell geografischen Trennung keine Steine in den Weg, sodass eine dauerhaft harmonische Atmosphäre entsteht, die ebenfalls zum Wohlfühlsetting beiträgt.

Die einzelnen Figuren sind im Wesentlichen vielschichtig angelegt, haben eigene Ziele und Motive, viele Stärken aber eher wenige Schwächen – insbesondere Ingrid und Callum sind Freundlichkeit und Perfektion in Person – etwas mehr Realismus hätte auch hier noch dreidimensionalere Charaktere geschaffen. Abgesehen davon fühlt man sich mit den Protagonist:innen sehr wohl und kann sich gut mit ihnen identifizieren – und Ursi Breidenbachs Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen und das Kopfkino sofort anlaufen, ist emotional und berührend.

Auch die Buchgestaltung kann brillieren. Lektorat und Korrektorat haben ordentlich gearbeitet, der Buchsatz ist gelungen und setzt die Chatnachrichten durchaus innovativ – auch wenn da sicherlich noch mehr geht. Der Buchumschlag ist auf dem Cover und dem Buchrücken mit hochwertigen, goldglitzernden Prägungen versehen, das Covermotiv zieht sich über den Buchrücken und die Coverrückseite, sodass ein tolles, eindrucksvolles Gesamtbild entsteht. Das Covermotiv ist zudem sehr einladend und weihnachtlich, sehr atmosphärisch und farblich toll – lediglich den Bezug zur Handlung hätte man noch etwas verstärken können.

Mein Fazit? „Christmas Cake und Glitzerschnee“ ist ein wundervoll berührender weihnachtlicher Liebesroman, der vor allem mit seinem Setting und seiner Wohlfühlatmosphäre punkten kann, gleichzeitig aber auch einige Komplikationen mehr hätte vertragen können. Für Leser:innen des Genres dennoch bedenkenlos zu empfehlen – ab einem Lesealter von etwa 12 Jahren.

Ausflüge in die Vergangenheit | historische Buchpost

Heute möchte ich Euch zwei Neuzugänge vorstellen, die mich beide als Rezensionsexemplare im Rahmen von Leserunden auf Lovelybooks.de erreichten – vielen Dank dafür! Sowohl „Der Herzschlag der Toten“ von Ralf H. Dorweiler (Wilhelm Goldmann Verlag) als auch „Lass uns tanzen, Fräulein Lena“ von Hanna Aden (Penguin Verlag) nehmen die Leser:innen dabei mit auf Ausflüge in die Vergangenheit – jeweils nach Norddeutschland. Denn Hanna Adens historische Familiensaga entführt die Leser:innen ins Nordfriesland der Nachkriegszeit, während es die Leser:innen in Ralf H. Dorweilers historischem Kriminalroman ins Hamburg zur Kaiserzeit verschlägt. Ich bin schon ganz gespannt auf die Reisen und freue mich schon darauf, mit den Geschichten auch mehr über die Historie zu lernen.

In welche Epoche würdet Ihr gern einmal (wieder) literarisch reisen?

[FBM2024] Tag 5 – Ein krönender Abschluss

Bevor es in der nächsten Woche mit Neuzugängen und Rezensionen weitergeht und ich irgendwann auch noch die Messeausbeute sichte, möchte ich Euch heute noch einige Impressionen vom fünften Tag meines Besuches auf der Frankfurter Buchmesse zeigen, mit: Anabelle Stehl, Christina Wermescher, Alicia Zett, Lilly Lucas, Yasmin Shakarami, Josi Wismar, Bianca Iosivoni, Lea Kaib, Tina Lurz, Ursula Poznanski, Bülent Ceylan und Evren Gezer.

Der Tag begann dabei für mich mit zwei aufeinanderfolgenden Buchvorstellungen in der 30-Minuten-WG von Stern und Penguin Random House. Zuerst nahm hierbei die unglaubliche Yasmin Shakarami auf der Bühne Platz, die ich am Freitag ja schon bei ihrer Signierstunde treffen durfte. Im Gespräch mit – der ebenfalls tollen – Tina Lurz stellte Yasmin ihren Roman „Sturmflirren“ vor und sprach darüber, was das Buch persönlich für sie bedeutet, über ihre Erlebnisse auf der Recherchereise nach Dubai und teaserte bereits ein nächstes Projekt an. Ich bin jedenfalls schon unglaublich gespannt!

Im Anschluss ging es sogar mit zwei Autorinnen weiter. Bianca Iosivoni und Josi Wismar – frisch gekürte Booktok-Autorin des Jahres (herzlichen Glückwunsch!) – stellten im Gespräch mit der bekannten Buchbloggerin Lea Kaib ihre Neuerscheinungen vor und sprachen über ihre Liebe zu und die Recherchereisen nach Kanada, dem Setting ihrer aktuellen Romane. Ein unglaublich spannendes Thema, das sicherlich bei uns allen das Fernweh geweckt hat.

Danach führte mich mein Weg zu meinem ersten – und einzigen – Termin im Frankfurt Pavillon. Dort stellte nämlich Ursula Poznanski ihren neuesten, dystopisch anmutenden Jugendthriller „Scandor“ vor und las aus dem Roman – einfach hochspannend und super interessant. Direkt anschließend ging es weiter mit einer Veranstaltung auf der nahgelegenen Open Stage, auf der Bülent Ceylan im Gespräch mit Evren Gezer seinen komödiantischen Krimi „Yallah Mord!“ vorstellte und eine kurze Passage daraus – erwartbar humorvoll – las.

Die zweite Tageshälfte verbrachte ich dann bei Signierstunden und Meet & Greets, traf Freunde und schlenderte durch die Hallen. Dabei lernte ich am Stand der Emons Verlag GmbH endlich einmal Christina Wermescher persönlich kennen, und konnte auch bei der Verlagsgruppe Droemer Knaur die Autorinnen Lilly Lucas und Alicia Zett treffen und mir von Alicia den dritten Band ihrer „Liebe ist“-Trilogie um das Internat Schloss Mare signieren lassen. Mein offizielles Programm endete daraufhin mit einem krönenden Abschluss: einer Signierstunde der wundervollen Anabelle Stehl für den LYX Verlag, die ich ja bereits am Freitag treffen durfte – mehr oder minder ein Fixpunkt der letzten Messen. Und so freue ich mich jetzt bereits auf die LBM – und das Pen and Paper mit ihr vor der SERAPH-Preisverleihung. Danach schlenderte ich noch etwas durch die Hallen, nahm an einigen Verlosungen teil und suchte mir das ein oder andere Buch bei Verschenkaktionen von PAN und vom Selfpublisher Verband aus.

Kurze Zeit später endete dann auch die FBM für mich – und der Messeblues setzte ein (und hat auch immer noch nicht nachgelassen). Glücklicherweise stehen für mich im November noch einige Lesungen an – das mildert das ganze etwas ab. Auf welches buchige Event freut Ihr Euch als nächstes?

Von Schottland ins Havelland | Eine Buchreise mit Neuzugängen

Heute möchte ich Euch wieder zwei Neuzugänge vorstellen, die mich vor kurzem als Rezensionsexemplare im Rahmen von Leserunden auf Lovelybooks.de erreicht haben – vielen Dank dafür. „Christmas Cake und Glitzerschnee“ von Ursi Breidenbach ist dabei ein weihnachtlicher Liebesroman aus dem Penguin Verlag (Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH), der die Leser:innen ins malerische Schottland entführt, während der Kurzkrimi „Das abgelehnte Kind“ von Norma K. Koenig in meiner Heimat, im brandenburgischen Havelland spielt – auf die Nennung des publizierenden Unternehmens wird hier verzichtet, um keine Werbung dafür zu machen. Ich bin auf beide Werke schon ganz gespannt und freue mich schon auf die baldige Reise in die Weihnachtszeit – man kann nie früh genug damit beginnen.

Ab wann startet für Euch die Weihnachtsstimmung?

Ophelia in neuem Kleid | Bücherbüchse-Buchpost

Seitdem die Exklusivausgabe zu „Ophelia Scale“ bei der Bücherbüchse angekündigt wurde, habe ich sehnsüchtig auf meine Bestellung gewartet, ist dies doch die Reihe, die mich überhaupt zu Lena Kiefer und ihren Büchern gebracht hat. Und nun, seit einigen Tagen, sind sie endlich da <3. Erschienen im cbj Kinder- und Jugendbuchverlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, sind „Ophelia Scale – Die Welt muss brennen“, „Ophelia Scale – Der Himmel wird beben“ und „Ophelia Scale – Die Sterne werden fallen“ bei mir in neuem Gewand eingezogen – und sie sehen einfach so wunderschön aus, nicht nur die Umschläge sondern auch die Bücher darunter – von der Innengestaltung ganz zu schweigen, die ich Euch hier vorenthalte :D. Das sind wirklich mal Luxuseditionen, die diesen Namen auch verdient haben!

Von welchem Buch würdet Ihr Euch eine besonders hochwertige Ausgabe wünschen?

Farbschnitt- und Reihenliebe | Selbstgekaufte Neuzugänge

Heute möchte ich Euch zwei Bücher zeigen, die ich mir vor kurzem selbst gekauft habe – und die jeweils ihre Reihen komplettieren. „Cherish“ von Tracy Wolff (dtv Verlagsgesellschaft) ist der abschließende Band der Reihe um die „Katmere Academy“ und erreichte mich in der Exklusivausgabe der Bücherbüchse, während „Belladaire Academy of Athletes – Misfits“ von Maren Vivien Haase die im Blanvalet Verlag (Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH) erschienene New-Adult-Trilogie beendet und in der Exklusivausgabe der Thalia Buchhandlungen bei mir einzog. Beide Reihen begeistern dabei (unter anderem) mit ihren Farbschnitten, die über die Bände hinweg ein tolles Gesamtbild kreieren – sehen sie nicht wunderschön aus? Tracys Roman habe ich mir übrigens auf einer Lesung bereits signieren lassen, bei Maren wartet der dritte Band noch auf eine Signatur – vielleicht ist es ja in Frankfurt so weit :).

Wie steht Ihr zu Farbschnitten?

Von Licht und Schatten | Zwei weitere Messeneuzugänge

Auch diese beiden Bücher durften auf der Leipziger Buchmesse bei mir neu einziehen. „Aurora – Das Flüstern der Schatten“ und „Laurelin – Das Flüstern des Lichts“ sind die beiden Bände der „Flüsterchroniken“ von Caroline Brinkmann. Erschienen sind die Bücher im cbj Kinder- und Jugendbuchverlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, gekauft habe ich mir wie abgebildet die wunderschönen Exklusivausgaben von Chest of Fandoms. Die Bücher entführen die Leser dabei in die Städte Hansewall und Amsterlock – und hinein in den ewigen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit. Ich freue mich schon unglaublich darauf, mal wieder eine Dilogie von Cari zu lesen!

Kennt Ihr schon Romane von Cari?