Heute möchte ich Euch zwei Neuzugänge vorstellen, die mich beide als Rezensionsexemplare im Rahmen von Leserunden auf Lovelybooks.de erreichten – vielen Dank dafür! Sowohl „Der Herzschlag der Toten“ von Ralf H. Dorweiler (Wilhelm Goldmann Verlag) als auch „Lass uns tanzen, Fräulein Lena“ von Hanna Aden (Penguin Verlag) nehmen die Leser:innen dabei mit auf Ausflüge in die Vergangenheit – jeweils nach Norddeutschland. Denn Hanna Adens historische Familiensaga entführt die Leser:innen ins Nordfriesland der Nachkriegszeit, während es die Leser:innen in Ralf H. Dorweilers historischem Kriminalroman ins Hamburg zur Kaiserzeit verschlägt. Ich bin schon ganz gespannt auf die Reisen und freue mich schon darauf, mit den Geschichten auch mehr über die Historie zu lernen.
In welche Epoche würdet Ihr gern einmal (wieder) literarisch reisen?
Heute möchte ich Euch wieder zwei Neuzugänge vorstellen, die mich vor kurzem als Rezensionsexemplare im Rahmen von Leserunden auf Lovelybooks.de erreicht haben – vielen Dank dafür. „Christmas Cake und Glitzerschnee“ von Ursi Breidenbach ist dabei ein weihnachtlicher Liebesroman aus dem Penguin Verlag (Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH), der die Leser:innen ins malerische Schottland entführt, während der Kurzkrimi „Das abgelehnte Kind“ von Norma K. Koenig in meiner Heimat, im brandenburgischen Havelland spielt – auf die Nennung des publizierenden Unternehmens wird hier verzichtet, um keine Werbung dafür zu machen. Ich bin auf beide Werke schon ganz gespannt und freue mich schon auf die baldige Reise in die Weihnachtszeit – man kann nie früh genug damit beginnen.
Vor kurzem habe ich auch „Liebe M. – Du bringst mein Herz zum Überlaufen“ von Heike Abidi gelesen. Der Roman ist 2024 im Selfpublishing veröffentlicht worden, eine frühere Version erschien unter gleichem Titel und dem Pseudonym „Anna Paulsen“ 2018 im Penguin Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH. Das Buch ist als Liebesroman einzuordnen, vielen Dank an dieser Stelle auch an die Autorin für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.
Während andere den Freitag herbeisehnen, freut sich Matilda auf Montag, denn nichts liebt sie mehr als ihren Job im Amt für nicht zustellbare Post, wo sie für die Buchstaben K bis M zuständig ist. Doch dann kommt der Tag, an dem Matilda ein nie überbrachter Liebesbrief so sehr berührt, dass sie beschließt, ihre gewohnten Pfade zu verlassen und den Empfänger ausfindig zu machen – ganz gleich, wie schwierig es wird. Sie stößt auf eine schmerzliche Liebesgeschichte, die bereits viele Jahrzehnte zurückliegt. Doch für ein Happy End ist es schließlich nie zu spät, oder?
„Liebe M. – Du bringst mein Herz zum Überlaufen“ ist – wie oben dargestellt – die Neuauflage des bereits 2018 erschienenen, gleichnamigen Titels, der 2019 für den DELIA-Literaturpreis nominiert worden ist. Dabei fällt die Genreeinordnung als Liebesroman zwar leicht, gleichsam ist das Buch aber auch – mehr oder weniger – Schicksalsroman und Entwicklungsroman – und in der zweiten Hälfte durchaus teils auch Briefroman, kommuniziert doch ein Protagonist nahezu ausschließlich in Briefform.
Die Handlung ist dabei durchaus interessant, teils aber vorhersehbar, immer jedoch sehr cosy, sehr bedacht, eine Feel-Good-Atmosphäre zu schaffen – so wird das Buch ein idealer Begleiter für einen verregneten Tag mit einer dampfenden Tasse Kaffee (oder in Matildas Sinne: Tee). Themen wie verbotene Liebe, Altersdemenz und Vorurteilsdenken werden dabei durch die Protagonisten angerissen, aber nicht allzu vertieft aufgearbeitet, um die heimelige Stimmung, die den Roman durchzieht, nicht zu gefährden. Brillieren können hingegen einige der Briefe, insbesondere Cornelius‘ 100 Wahrheiten sind eine der absoluten Sternstunden des Romans. Auch das teils offene Ende vermag – wenn es auch etwas plötzlich kommt – durchaus zu glänzen.
Das Setting kann ebenfalls überzeugen. So entführt die Autorin die Leser:innen nach Karlskirchen, in eine mittelgroße (sonst hätte sie keinen Oberbürgermeister), aber doch verschlafene Stadt und nimmt sie mit auf Reisen, unter anderem nach Berlin und an die Ostsee. Dabei entdeckt man als Leser:in diese Orte zusammen mit den Protagonist:innen, das Meer mit Elvira zusammen kennenzulernen ist hierbei eine der am stärksten berührenden Passagen des Buches. Auch vermag es Heike Abidi, den grauen Büroalltag innerhalb der Behörde durchaus humorvoll darzustellen und den Leser:innen so das ein oder andere Lächeln zu entlocken.
Die einzelnen Figuren sind im Wesentlichen vielschichtig angelegt, haben Stärken und Schwächen, eigene Ziele und Motive. Dabei überzeugen insbesondere Elvira, Kirsten und Cornelius, während Matilda so weltfremd erscheint, dass sie anfangs schwer greifbar ist, und auch später wenig nachvollziehbar handelt und – irritierenderweise – höchst illegal. Heike Abidis Schreibstil lässt sich dabei leicht und flüssig lesen und das Kopfkino sofort anlaufen.
Die Buchgestaltung ist solide. Lektorat und Korrektorat sind nur Kleinigkeiten durchgerutscht, die den Lesefluss nicht schmälern, der Buchsatz ist ordentlich, hätte aber durchaus die Briefe innovativer setzen können. Das Covermotiv zieht sich über Buchrücken und Coverrückseite und ergibt so ein ganzheitliches Bild über den kompletten Umschlag, ist jedoch etwas eintönig und kein Eyecatcher. Auch hätte man auf die Kapitelüberschriften verzichten können, spoilern diese doch teils die Handlung der Kapitel, die aber – auch das sollte man lobend erwähnen – alle auf ungeraden Buchseiten beginnen.
Mein Fazit? „Liebe M. – Du bringst mein Herz zum Überlaufen“ ist ein Feel-Good-Liebesroman, der mit tollen Briefen und interessanten Charakteren glänzt, teils aber auch etwas vorhersehbar ist und etwas zu stark an der Oberfläche verbleibt. Für Leser:innen des Genres dennoch bedenkenlos zu empfehlen – ab einem Lesealter von etwa 12 Jahren.
Vor kurzem zogen auch diese beiden, jeweils letzten Bände von Buchreihen bei mir ein. „Wie Farben im Regen“ von Alicia Zett (One Verlag in der Bastei Lübbe AG) beendet dabei die „Liebe ist“-Trilogie, während „Blackwell Palace. Feeling it all“ von Ayla Dade (Penguin Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH) die „Blackwell Palace“-Trilogie abschließt. Alicias Buch kaufte ich mir dabei bei den Thalia Buchhandlungen, da dort neben der überall beiliegenden Charakterkarte auch noch ein wunderschönes Page Overlay dem Buch beigelegt wurde. Apropos wunderschön – sieht das Gesamtbild des Farbschnitts von Aylas Reihe nicht ebenfalls wahnsinnig toll aus? So fiel es mir wahnsinnig leicht, beiden Büchern in meinen Regalen ein neues Zuhause zu geben :).
Heute habe ich mal wieder zwei selbstgekaufte Neuzugänge für Euch. „Infinity Falling – Change My Mind“ von Sarah Sprinz (LYX Verlag in der Bastei Lübbe AG) kaufte ich mir dabei spontan im Buchhandel, während mich „Golden Bay – How it feels“ von Bianca Iosivoni (Penguin Verlag, Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH) mit der wundervollen Charakterkarte über eine Signieraktion der Buchhandlung Graff erreichte – vielen Dank dafür. Sarahs Buch setzt dabei die „Infinity Falling“-Reihe fort (und stieg erwartbar wieder auf Platz 1 der Spiegel Bestsellerliste ein), Biancas Buch hingegen begründet eine neue Trilogie (und wird sich sicherlich in der nächsten Woche ebenfalls weit oben platzieren). Beides vollkommen zurecht – sehen die Bücher nicht unglaublich aus? Sarah treffe ich übrigens auch auf der LBM in wenigen Wochen – um mir das Buch auch frisch signieren zu lassen.
Habt Ihr schon Bücher von Bianca oder Sarah gelesen?
Was wie ein Romance-Trope klingt, ist die Zusammenfassung meiner Neuzugänge :). Denn vor kurzem zogen „Splitter“ von Julia Engelmann (CD und Taschenbuch, Universal Music) und „Blackwell Palace. Wanting it all“ von Ayla Dade (Penguin Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH) bei mir ein und bilden eine wunderschöne Mischung aus Pomp und Poesie. New Adult Romance aus der High Society trifft zerbrechliche Lyrik der bekanntesten Poetry Slammerin Deutschlands – wenn das mal keine tolle Kombination ist. Wunderschöne Farbschnitte bei Aylas Trilogie und eine Signatur von Julia auf ihrem Buch runden die wundervollen Gesamtpakete ab.
Vor kurzem habe ich auch „Großeltern sind wie Eltern, nur mit Zuckerguss“ von Heike Abidi und Ursi Breidenbach gelesen. Das Buch ist 2023 im Penguin Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH veröffentlicht worden und als (erzählendes) Sachbuch einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.
Auf Oma und Opa ist Verlass. Sie sehen die Welt mit anderen Augen, ihr Erfahrungsschatz ist unermesslich. Daher lassen sie sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Ob beim Kuchenbacken, Schiffchenbauen, Vorlesen oder Zuhören: Sie sind da, wenn man sie braucht. Springen als Babysitter ein, verwöhnen die Enkelkinder, stehen mit Rat und Tat zur Seite. Was für ein Glück, Großeltern zu haben! Und was für ein Glück, Großeltern sein zu dürfen!
„Großeltern sind wie Eltern, nur mit Zuckerguss“ ist nach „Geschwister sind wie Gummibärchen“ mein zweites Buch des Autorinnenduos, von Heike habe ich zudem den Roman „Hör auf dein Herz, auch wenn es stolpert“ gelesen. Dabei ist das Buch – wenig überraschend – ein Buch über Großeltern, oder – wie der Untertitel sagt – ein Buch „vom großen Glück, Oma und Opa zu haben, zu sein oder zu werden“. Das Buch ist hierbei als (erzählendes) Sachbuch einzuordnen, die Bewerbung des Werkes durch den Verlag als Geschenkbuch verkennt etwas den doch umfassenden und wissenschaftlich untermauerten Aufbau.
Das Buch setzt hierbei in bewährter Weise auf eine Kombination aus Anekdoten der Autorinnen, auf Auszüge aus Interviews mit Gesprächspartnern und auf kurze wissenschaftliche und erklärende Einschübe. Dabei ist das Buch am besten, wenn es in den Interviews direkt einen Zugang zu den Lebenswirklichkeiten der Personen bietet, allen voran hier die gefühlvollen Briefe einer Enkelin an ihre leicht gebrechliche Großmutter – sehr berührend!
Aufgrund der Fülle an Themen, den unzähligen Beispielen (u.a. prominenter Enkel-Großeltern-Paare) werden die vielen Punkte nur sehr oberflächlich angesprochen, eine etwas stärkere, fokussierte Darstellung hätte hier für mehr Tiefe sorgen können – natürlich ein Balanceakt, damit das Buch nicht seine Frische und seinen Humor verliert. In jedem Fall bleibt das Buch jedoch eines, das Erinnerungen weckt, Vorfreude schürt und die Wichtigkeit familiärer Bande ins Zentrum rückt.
Die Buchgestaltung überzeugt auf ganzer Linie. Lektorat, Korrektorat und Buchsatz haben sauber gearbeitet, der Buchumschlag ist auf dem Cover, dem Buchrücken und der Coverrückseite hochwertig geprägt und mit Klappen und farbigen Coverinnenseiten versehen. Das Titelmotiv ist gelungen, greift auf humorvolle Weise das Thema auf und passt sich gut in das Gesamtbild der Reihe ein.
Mein Fazit? „Großeltern sind wie Eltern, nur mit Zuckerguss“ ist ein zuckersüßes und überzeugendes Sachbuch, das vor allem in den Anekdoten brilliert, teils aber etwas andere Schwerpunkte hätte setzen können. Uneingeschränkt zu empfehlen!
In den letzten Wochen zogen auch diese beiden, selbstgekauften und wunderschönen Bücher bei mir ein. „Blackwell Palace. Risking it all“ von Ayla Dade (Penguin Verlag) ist der erste Teil der „Frozen Hearts“-Reihe und begeisterte mich auf einer Lesung von Ayla in Mannheim, „Tokioregen“ von Yasmin Shakarami (cbj Kinder- und Jugendbuchverlag) – ich bin immer noch schockverliebt in das unglaubliche Cover – lernte ich auf der Frankfurter Buchmesse bei einer Buchpräsentation (und die Autorin bei einem M&G) näher kennen. Bei beiden Romanen handelt es sich um mein erstes Buch der jeweiligen Autorin – was bei Yasmin allerdings auch kein Wunder ist, ist „Tokioregen“ doch ihr Debütroman. Ich bin bereits jetzt auf die Ausflüge in die unterschiedlichen Länder und Kulturen gespannt, freue mich auf die Reisen nach Tokio und St. Moritz – und auf die unterschiedlichen Genres, handelt es sich doch um ein Jugendbuch/YA und eine New Adult Romance.
Welchen Autor, welche Autorin habt Ihr zuletzt für Euch neu entdeckt?
Vor kurzem erreichten mich diese beiden Bücher aus der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH als Rezensionsexemplare im Rahmen von Leserunden auf Lovelybooks.de – vielen Dank dafür! „Großeltern sind wie Eltern, nur mit Zuckerguss“ von Ursi Breidenbach und Heike Abidi (Penguin Verlag) ist dabei ein humoristisches Sachbuch, „Nur 300 km“ von Rüdiger Bertram (cbj Kinder- und Jugendbuchverlag) ein Jugendbuch über einen ungewöhnlichen Roadtrip. Ich freue mich schon unglaublich auf die beiden Bücher!
Und auch diese beiden, wunderschönen, Bücher erreichten mich vor kurzem. „Sorry. Ich habe es nur für dich getan“ von Bianca Iosivoni aus dem Penguin Verlag kam dabei als Gewinn einer Verlosung der Hugendubel Buchhandlungen signiert zu mir, während ich mir „Lightlark 1“ von Alex Aster (dtv Verlag) als Exklusivausgabe der Bücherbüchse mit signiertem Exlibris selbst gekauft habe. Beide Bücher vereinen große Liebe und tödliche Gefahr – daher passen doch die Farbkombination der Cover und der wunderschöne Farbschnitt einfach super zusammen.
Von Bianca kann ja fast jedes Buch ungeprüft bei mir einziehen. Bei welchem Autor ist dies bei Euch der Fall?