[Top Ten Thursday] Taylor-Swift-Songs

Nachdem ich lange mit mir gerungen habe, habe ich mir heute endlich eine Seite erstellt, um gelegentlich an der Aktion „Top Ten Thursday“ teilzunehmen. Die Seite, auf der alle Beiträge ordentlich gesammelt werden, könnt ihr *hier* finden.

Beginnen möchte ich heute mit einer Top-10-Liste aus dem Bereich Musik. Es geht um meine absolute Lieblingssängerin: „Meine 10 liebsten Taylor-Swift-Songs“. Ungewöhnlich, ich weiß. Als riesiger Fan von Taylor war ich bereits auf zwei Deutschland-Konzereten, habe alle Alben. Der perfekte Mix aus Country und Pop begeistert mich Tag für Tag. Umso aufregender war es für mich, mir Gedanken über die Lieder zu machen, die mich so tief bewegen, und sie in eine (sicherlich stimmungsabhängige) Liste zu packen.

Doch genug der Vorrede: Hier sind sie!

  1. Love Song
  2. Tim McGraw
  3. Blank Space
  4. Back to December
  5. Out of the Woods
  6. Our Song
  7. You belong with me
  8. Fifteen
  9. I knew you were trouble
  10. Bad Blood

Welcher Musiker, welche Band begeistert euch so stark, dass ihr nur davon schwärmen könnt? Und wie steht ihr zu Taylor? :D. Ich bin gespannt.

[Buchgedanken] Janna Ruth: „Im Bann der zertanzten Schuhe“

Vor einiger Zeit habe ich Janna Ruths „Im Bann der zertanzten Schuhe“ gelesen. Der Roman ist 2017 im Selfpublishing im Rahmen des Autorenkollektivs „Märchenspinnerei“ erschienen und ist als Märchenadaption einzuordnen. Auf der Leipziger Buchmesse 2018 wurde der Roman mit dem Seraph als „Bester Independent-Titel“ ausgezeichnet.

51qcib4gkblSeit der Rückkehr aus dem Krieg leidet Jonas an einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Als er ziellos durch die Straßen irrt, trifft er einen alten Mann, der ihm von den Wundern im Nachtclub DeModie erzählt. Geschützt durch den Mantel des Mannes, betritt Jonas den unscheinbaren Club und wird sofort in den Bann der Musik, und der bezaubernden Sophie gezogen, die von allen beobachtet über die Tanzfläche schwebt. Umso überraschter ist Jonas, als er am nächsten Tag feststellt, dass Sophie die Tochter seines neuen Arbeitgebers ist. Und so begleitet er die hübsche Tänzerin Nacht für Nacht zum Club, nur um sie dort in die Hände ihres Prinzen zu geben. Bis Jonas eines Tages das Geheimnis des DeModie entdeckt …

„Im Bann der zertanzten Schuhe“ ist mehr als eine klassische Märchenadaption. Mit der Thematisierung von Kriegstraumata heimkehrender Soldaten, mit der Beschreibung einer Posttraumatischen Belastungsstörung wagt sich die Autorin an ernste Themen, die in der Gesellschaft leider zu wenig Platz bekommen. Janna Ruth gelingt es dabei, trotz der ernsten Themen ihren Schwerpunkt nicht zu verlieren. Der krasse Gegensatz zwischen dem Horror des Krieges und der Leichtigkeit des Tanzens, verkörpert in den Protagonisten Sophie und Jonas, funktioniert bestechend und trägt das Buch.

Zwar ist die Handlung teils vorhersehbar, der Spannungsbogen wird jedoch die ganze Zeit gehalten. Vor allem glänzt der Roman jedoch durch die tollen Protagonisten Jonas und Sophie. Auch wenn Jonas mit seinen Traumata kämpft, ist es doch Sophie, die sich am stärksten entwickelt, die stärkste Wandlung durchmacht. Alle Charaktere sind dabei dreidimensional angelegt, besitzen Stärken und Schwächen. Dabei hätte das Kernstück des Romanes, der Tanz, noch stärker ausgelegt werden können. Auch wenn es die Handlung nicht vorangebracht hätte, hätte ich mir noch detailliertere Beschreibungen der Tanzszenen und -Figuren gewünscht. Eine gewollte Entschleunigung, um als Leser im Tanz zu schwelgen.

Die Buchgestaltung kann jedoch nicht gänzlich mit dem tollen Inhalt mithalten. Zwar ist das Cover wunderschön und ein toller Eyecatcher, beim Lektorat/Korrektorat und Buchsatz finden sich allerdings leichte Schwächen. Gerade zum Ende hin häufen sich doch vermehrt Fehler, die sich noch im Rahmen halten, aber bei einer gründlichen Prüfung gefunden hätten werden müssen. Letztendlich wird dadurch der Lesefluss nicht gemindert, schade ist es aber dennoch.

Mein Fazit? „Im Bann der zertanzten Schuhe“ ist eine tolle Märchenadaption und der Beweis dafür, dass Selfpublishing-Bücher nicht schlecht sein müssen. Kleinere Fehler in der Buchgestaltung werden durch die überzeugende Geschichte mehr als ausgeglichen. Für Genreleser, die sich auch ernsteren Themen nicht verschließen, bedenkenlos zu empfehlen.

[LBC2018] Von den Profis lernen

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Heute ging es für mich zum zweiten Mal auf die LitBlog Convention in Köln (#lbc18). In den heiligen Hallen der Bastei-Lübbe-Verlagsgesellschaft trafen sich die Verlage Kiepenheuer & Witsch, Diogenes, DuMont und Bastei Lübbe mit Bloggern, um sich in Workshops, Lesungen und Vorträgen auszutauschen. Vielen Dank an dieser Stelle erneut an die großartige Organisation, die tollen Referenten und das leckere Catering (vor allem die Getränke bei der Hitze).

20180609_111344Der Tag startete direkt mit einem absoluten Highlight: Einem Gespräch über das Schreiben und Verlegen mit Bestsellerautorin Mariana Leky und DuMont-Geschäftsführerin Sabine Cramer. Mariana Lekys neuestes Buch „Was man von hier aus sehen kann“ verkaufte sich bereits 180.000 Mal, eine Verfilmung ist geplant und das Buch wird in rund zehn Sprachen übersetzt. Im Gespräch erzählte sie sympathisch und humorvoll über den Werdungsprozess des Buches und über ihr Leben als Autorin.

20180609_122116Im Anschluss besuche ich die erste von drei lehrreichen Veranstaltungen. Die Krimi-Bestseller-Autorin Romy Fölck (Bastei Lübbe) referierte mit ihrer Lektorin zum Thema Plotten, beschrieb verschiedene Autorentypen und erklärte die Heldenreise und die 3-Akt-Struktur. Leider reichten 40 Minuten nicht annähernd aus, alles zu dem Thema zu diskutieren, aber dennoch sehr informativ.

20180609_143824_001Nach einer Mittagspause dann ein zweites Tageshighlight. Isabell May (One) und Vanessa Sangue (Lyx), die ich beide auch bereits vor kurzem auf der LoveLetter Convention getroffen habe, sprachen zusammen mit ihren jeweiligen Lektoren zum Thema Figurenentwicklung und erklärten an ihren Romanen, wie man starke und vielschichtige Protagonistinnen erschafft. Ein interessanter Einblick in die verschiedenen Schreib- und Plotprozesse der beiden tollen Autorinnen.

20180609_150912Den Wissensblock schloss danach Christina Friesen, Online-Marketing-Managerin von Bastei Lübbe, mit einem Vortrag zur Suchmaschinenoptimierung ab. Mit Hinweisen zum Content und Keyword-Management, mit Informationen zu hilfreichen Plug-Ins und zum Vergleich mit Wettbewerbern und mit tollen Tipps zum Aufbau von Seiten und Beiträgen, sorgte sie für einen gelungenen Beitrag. Ein Quantensprung im Vergleich zum letztjährigen Vortrag zur Social-Media-Nutzung, der damals leider nicht überzeugte.

20180609_160428_001Bevor es in den gemütlichen Teil der Veranstaltung überging, besuchte ich noch eine Lesung und ein Gespräch mit der Autorin Anne Reinecke, deren Debütroman „Leinsee“ bei Diogenes erschien. Im Anschluss an die tolle Lesung signierte die Autorin vom Verlag bereitgestellte Signierexemplare – dafür (und für die Goodies und Bücher in der Goodiebag) an dieser Stelle ebenfalls ein Dankeschön.

Der Tag endete mit einem gemütlichen Get-Together, einem offenen Podium zur Zusammenarbeit von Verlagen und Bloggern, und einem tollen Buffet. Mit der LBC endet nun auch mein Messefrühjahr. Voraussichtlich geht es für mich erst nach einer Sommerpause im Oktober mit der FBM, auf die ich mich schon sehr freue (und natürlich auch auf die LBC 2019), weiter. Hier noch ein paar abschließende Impressionen des gelungenen Tages.

 

[Buchgedanken] Johanna Danninger, Greta Milán: „The Wedding Project“

Pünktlich zum gestrigen meteorologischen Sommeranfang möchte ich Euch heute ein Buch vorstellen, das sich perfekt als Urlaubslektüre eignet.

In der letzten Zeit habe ich „The Wedding Project“ gelesen, geschrieben vom Autorenduo Johanna Danninger und Greta Milán. Vielen Dank an dieser Stelle an Amazon Publishing für die Bereitstellung des Lese-/Signierexemplars auf der Leipziger Buchmesse. Der Roman ist 2018 bei Montlake Romance, Amazon Media EU S.à r.l., erschienen und dem Genre Liebesroman zuzuordnen.

51tcycicg-l-_sx337_bo1204203200_Niemals hätten John und Claire es für möglich gehalten, vor laufender Kamera eine wildfremde Person zu heiraten. Getrieben von Geldnot und unbändigem Ehrgeiz finden sich beide dennoch bei ihrem ersten Treffen vor dem Traualtar wieder – als Teil einer neuartigen Reality-TV-Show, die zufällig und nach wissenschaftlichen Formeln Ehepaare zusammenstellt. Schnell sind sie sich einig, dass sie die Show gewinnen wollen – und sei es nur wegen der Gage. Dabei könnten beide nicht unterschiedlicher sein. Und so fliegen im gemeinsamen Haushalt schnell die Fetzen zwischen den beiden. Oder sind es doch eher Funken?

Auf Büchern von mehreren Autoren bin ich immer besonders gespannt. Dieses Mal war bereits im Vorfeld klar, dass jede der Autorinnen die Szenen eines Protagonisten geschrieben hat. Im Ergebnis war ich jedoch angenehm überrascht, dass trotzdem keine allzu großen Stilbrüche vorhanden waren, und sich das Buch flüssig hintereinander weg gelesen hat. An dieser Stelle ein großes Lob an die Autorinnen und den Verlag für den nahtlos ineinandergreifenden und harmonierenden Text.

Auch wenn die Handlung durchaus größtenteils vorhersehbar bleibt – keine Seltenheit in dem Genre, gelingt es den Autorinnen jedoch durch einige unerwartete Wendungen und Entwicklungen für etwas Spannung zu sorgen und eine Geschichte zum Wegträumen zu schaffen. Auch wenn am Rande durchaus einige schwere Themen angerissen werden, eine ideale Feel-Good-Lektüre – und damit perfekt für den Sommerurlaub geeignet.

Die Hauptprotagonisten sind dreidimensional angelegt und entwickeln sich – vor allem John – im Laufe des Romanes auch durchaus weiter. Allerdings hätte ich mir eine noch stärkere Einbindung der Nebencharaktere gewünscht, die doch etwas blass geblieben sind. Gut gelungen sind im Gegensatz dazu auch die Überspitzung der heutigen Reality-TV geprägten Gesellschaft und die eingebauten Details (mal ehrlich, ein Produktionsleiter/Hochzeitsorganisator namens Frank – ich musste immer lächeln, als der Name auftauchte).

Buchsatz und Cover sind solide, setzen aber keine Highlights. Korrektorat und Lektorat haben hingegen überzeugend gearbeitet.

Mein Fazit? „The Wedding Project“ ist ein gelungener Liebesroman, ein idealer Begleiter für den Sommerurlaub. Trotz kleinerer Schwächen überzeugt die Handlung und lädt zum Wegträumen ein. Für Liebesromanleser bedenkenlos zu empfehlen.

Ran an den SuB mit Ava 2018 – Juni

Mit Riesenschritten nähern wir uns der Jahreshälfte – Zeit für die letzte Monatsvorschau der Challenge Ran an den SuB mit Ava 2018 im ersten Halbjahr.

Im Juni durften thematisch nur Bücher eines Verlages ausgewählt werden. Ich habe mich dabei für einen meiner Lieblingsverlage entschieden: Blanvalet, Teil der Random House Verlagsgesellschaft.

Ausgewählt habe ich zwei Bücher, die mir besonders ans Herz gewachsene Buchreihen fortführen:

  • Trudi Canavan: „Die Meisterin“ (Die Gilde der Schwarzen Magier 3)
  • Terry Brooks: „Die Erben von Shannara 2 – Druidengeist“ (Die Shannara Chroniken 5)

Zudem möchte ich ein Buch lesen, das seit der LLC 2017 auf meinem SuB liegt, nachdem ich dort die großartige Ann Aguirre persönlich kennenlernen durfte:

  • Ann Aguirre: „Die Zuflucht“

Mein Gefühl sagt mir, es wird ein toller Monat! 🙂

[Buchgedanken] Sherry Thomas: „The Burning Sky: Der flammende Himmel“

Pünktlich zum Erscheinungstag des Nachfolgebandes „The Perilous Sea: Die gefährliche See“ möchte ich die Gelegenheit nutzen, euch den ersten Band der Elemente-Trilogie von Sherry Thomas vorzustellen. „The Burning Sky“ ist in der vorliegenden Auflage 2017 im Drachenmond Verlag erschienen (vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexeplars!), die Originalausgabe erschien 2013 unter dem Titel „The Burning Sky“ bei BALZER + BRAY, einem Imprint der HarperCollins Publishers. Das Buch ist am ehesten dem Genre Heroic Fantasy zuzuordnen und mischt die Elemente der High- und der Urban Fantasy.

51NE7ef-QjL._SX348_BO1204203200_Seit seiner Kindheit bereitet sich Prinz Titus auf sein Schicksal vor. Geleitet von den Visionen seiner Mutter, hat er sein Leben darauf ausgerichtet, Bane, den Herrscher von Atlantis, zu stürzen. Und so wartet er geduldig auf das Zeichen, das sein und das Leben aller verändern wird. Als zu einem vorbestimmten Zeitpunkt ein großer Blitzschlag die Domäne erhellt, glaubt der Prinz, dass die Zeit gekommen sei. Schnell macht er sich auf den Weg, den größten Elementarmagier seiner Generation in Empfang zu nehmen, und trifft auf: Iolanthe, ein sechzehnjähriges, kaum ausgebildetes Mädchen. Gefangen zwischen dem Schicksal und den Gefühlen, und immer auf der Flucht, beginnt für beide ein neues, gefährliches Leben, fernab von der magischen Heimat. Ein Leben, das laut den Visionen der Mutter des Prinzen, in einer beispiellosen Selbstmordmission gipfeln muss.

Anfangs fiel es mir schwer, einen Einstieg in die Geschichte um Iolanthe Seabourne und Prinz Titus zu finden. Doch spätestens nach etwa fünfzig Seiten, hatte mich die zauberhafte Handlung in ihren Bann gezogen. Spannend, humorvoll und emotional gelingt es der Autorin, die Geschichte voranzutreiben. Dabei wird durch teils unerwartete Wendungen der Spannungsbogen dauerhaft gehalten. Lediglich das Ende, über das ich hier nichts verraten möchte, um nicht zu spoilern, fand ich etwas antiklimaktisch und zu schnell.

Besonders beeindruckt hat mich die Gestaltung der einzelnen Charaktere und deren Verknüpfung untereinander, auch wenn längst noch nicht alle Details und Fragen aufgedeckt worden sind (insoweit bietet die Geschichte wunderbare Ansatzpunkte für den Folgeband). Gerade die Hauptprotagonisten Titus und Iolanthe entwickeln sich im Laufe der Handlung spürbar weiter, haben Schwächen und Stärken. Auch die Nebencharaktere wie Kashkari, Lady Callista oder die Inquisitorin sind dabei vielschichtig angelegt und treten so als dreidimensionale Figuren in Erscheinung.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und lässt sich flüssig lesen. Dadurch, dass der Text mit einigen Fußnoten versehen ist, die relativ lange Anmerkungen abbilden, wird der Lesefluss leider an einigen Stellen etwas gehemmt. Dafür gelingt es der Autorin im Gegenzug, auch durch die Nutzung der Fußnoten, beim Thema Weltenbau vollends zu überzeugen. Ein ausgewogenes Magiekonzept, eine ausgearbeitete Geschichte der Welt – nur so kann dieses schwierige Thema erfolgreich gemeistert werden.

Das Cover (Design: Colin Anderson) ist wunderschön gestaltet, Lektorat und Korrektorat haben größtenteils vernünftig gearbeitet und nur wenige Fehler durchrutschen lassen. Der Buchsatz ist – wie bei jedem Drachenmondtitel – ebenfalls wirklich hübsch anzusehen. Allerdings sind hier einige grobe Schnitzer aufgetreten, denn die Seitenangaben im Register der Fußnoten weichen immens von deren Auftreten im Text ab. Mögliche Gründe dafür könnten eine Formatänderung oder eine fehlende Anpassung nach etwaigen Kürzungen im Lektorat sein.

Mein Fazit? „The Burning Sky: Der flammende Himmel“ ist ein gelungener Reihenauftakt der Elemente-Trilogie. Der Einstieg fällt nicht ganz leicht, aber wenn man sich auf das Buch einlässt, erwartet einen eine spannende, humorvolle und emotionale Fantasy-Geschichte mit tollen Charakteren. Für Liebhaber des Genres bedenkenlos zu empfehlen.

 

DSGVO – Klappe die zweite.

Und weiter geht die wilde Wahnsinnsfahrt. Ich bin zuversichtlich, jetzt den Großteil umgesetzt zu haben. Der heutige Changelog:

  • Neues Kontaktformular mit Datenspeicher-Checkbox
  • Abfrage-Kontaktformular für gespeicherte Nutzerdaten
  • Wechseln von Google Fonts zu Adobe Typekit (ob das wirklich hilft?)
  • Generierung einer neuen Datenschutzerklärung
  • Erstellen von Google-Opt-Out-Links in „Google Analytics Germanized“ und Einbau dieser in die Datenschutzerklärung

Zudem habe ich mir den Mustervertrag für Google Analytics erstellt. Auch wenn ich es noch nicht wirklich aktiv nutze, werde ich ihn schonmal unterschreiben und nach Irland schicken, in der Hoffnung, dass er zeitnah zurückkommt.

Nun macht mir nur noch Akismet Bauchschmerzen. Das (effektive) Anti-Spam-Plugin ist möglicherweise noch nicht DSGVO-konform. Ich habe Hinweise zu dem Plug-In in die Datenschutzerklärung aufgenommen (wird von WordPress empfohlen). Leider kann ich es nicht deaktivieren, und auch der (schnelle) Support [Business-Tarif sei dank] bietet keine Lösung, da das Plug-In integraler Bestandteil des fremdgehosteten WordPress ist und nicht deaktiviert werden kann. Ich vertraue da ganz auf Automattic, dass sie die einzigen zwei Plugins, die sie stellen, DSGVO-konform anlegen bzw. updaten.

Jetzt muss ich morgen nur noch Anpassungen für meine Facebook-Seite vornehmen und mir ein Verarbeitungsverzeichnis anlegen. Dann sollte der Spuk endlich vorbei sein, und ich wieder in den normalen Blogbetrieb übergehen können.

Weiterhin gilt die Bitte, die Funktionen der Seite auf Herz und Nieren zu prüfen. Kommentiert, schickt Kontaktanfragen, lest die Seiten etc. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle Änderungen auch funktionieren.

Post 300 – DSGVO die 1.

Natürlich hätte ich mir zum Jubiläum des 300. Blogbeitrages ein schöneres Thema gewünscht. Aber das Leben ist nunmal kein Wunschkonzert.

Heute habe ich mich intensiv mit der Umstellung der Seite auf eine neue, DSGVO-konforme Version beschäftigt. Ich bitte daher gleich jetzt bereits um Entschuldigung für etwaig fehlerhafte Funktionen, miserable Designs und mögliche Unannehmlichkeiten beim Seitenbesuch :). Ich hoffe, nach und nach alles in den Griff zu bekommen. Ich bitte auch hierbei um Nachsicht, dass mir die Funktionalität und Rechtssicherheit am Wichtigsten ist. Alles andere, wie die Anpassung an Designs, die die neuen Funktionen besser integrieren, ist nachrangig.

Hier mal ein kleiner Ausblick, was heute schon alles erfolgt ist:

  • Update auf WordPress-Business zur Implementierung von Plug-Ins in die Seite
  • Installation von „Google Analytics Germanized“ zur Implementierung des Hinweises auf die Nutzung von Cookies mit Link zur (noch alten) Datenschutzerklärung
  • Übernahme der (alten) Datenschutzerklärung in den Header
  • Bereitstellung einer Seite für die Anforderung gespeicherter Personendaten (Formular steht noch aus)
  • Installation von „Yoast SEO“ zur Nichtindexierung der Datenschutzerklärung über die Google-Suche
  • Entfernung des Facebook-Widgets aus der Sidebar
  • Entfernung der alten „Social-Media-Buttons“ von WordPress
  • Installation von „Shariff Wrapper“ mit neuen, DSGVO-konformen Social-Media-Buttons
  • Installation von „WP GDPR Compliance“ zur Implementierung einer DSGVO-sicheren Kommentarfunktion mit Checkbox bzgl. Einverständniserklärung der Datenspeicherung
  • Installation von „Suscribe to Comments Reloaded“ zum Abonnieren von Kommentaren unter einzelnen Posts.

 

Das war, soweit ich es überblicke, erstmal alles. Morgen folgt dann noch eine neue Datenschutzerklärung, die Überarbeitung des Kontaktformulars, die Möglichkeit, eigene Date anzufordern und einige kleinere Sachen, wie die Überprüfung von GoogleFonts und Gravatar. Ich würde mich freuen, wenn ihr die Seite fleißig auf Herz und Nieren testet, kommentiert, und mir mögliche Fehler meldet. Nur so können wir bald wieder störungsfrei uns unser großen Leidenschaft, den Büchern, widmen :).

Erik.

[LLC2018] Tag 2 – Von Superstars und Signierschlangen

Mit nur drei Stunden Schlaf startete ich müde, aber hochmotiviert in den zweiten Tag der LoveLetter Convention, allerdings mit etwas zusammengekürztem Programm. Rücksichtnehmend auf das Wetter, beschloss ich, mich bereits früh für die Signierstunde anzustellen, um einen Schattenplatz zu erhalten – aber dazu später mehr.

20180513_090541Erstmal begann der Tag erneut mit einem absoluten Highlight. Das Panel „Weltenbau – Fremde Welten neu erfinden“ war mit Nalini Singh, Amanda Bouchet, Bianca Iosivoni, Ellen McCoy und Nicole Leclercq hochkarätig besetzt und wurde von der wunderbaren Ella Quinn moderiert. Es ist wahnsinnig spannend, einen kleinen Einblick in den Schreib- und Denkprozess von absoluten Weltstars wie Nalini Singh zu erhalten, die – nebenbei bemerkt – im Meet & Greet, das ich im Anschluss besuchte, auch noch furchtbar nett war und sich mit jedem Besucher geduldig unterhalten hat.

20180513_110550Später am Vormittag besuchte ich eine Diskussionsrunde für Blogger. Pressevertreter der Verlage Thienemann-Esslinger, Ravensburger, dtv und Bastei Lübbe, sowie von B.o.D referierten zu den Voraussetzungen und zum Ablauf der Zusammenarbeit mit Bloggern, zu neuen Entwicklungen und, wenn auch nur kurz, zum allgegenwärtigen Thema DSGVO. Von dieser Veranstaltung hätte ich mir etwas mehr erhofft, sie blieb doch etwas oberflächlich und brachte kaum neue Inhalte. Schön war es allerdings, die Kontaktpersonen der Verlage kennenzulernen, um sich selbst ein besseres Bild verschaffen zu können, mit wem man gegebenenfalls irgendwann mal Mailkontakt halten sollte.

Nach der Mittagspause näherte sich auch schon mit großen Schritten der krönende Abschluss einer jeden LLC – die Signierstunde. Natürlich hatte ich bereits im Vorfeld – und auch vor Ort nochmal – eifrigst einen Plan erstellt, zu welchen Autoren ich möchte, welche Bücher mich besonders interessieren. Und ich habe es geschafft, alle Bücher, bis auf eines, zu erhalten – das mich allerdings doch etwas schmerzt. Zu gern hätte ich Amanda Bouchets „Tochter der Götter: Glutnacht“ signiert in Händen gehalten, aber es war mit das erste Buch, das vergriffen war. Zu meinen anderen Highlights gehörten „Soul Mates – Flüstern des Lichts“ von Bianca Iosivoni, „Verliere mich. Nicht.“ von Laura Kneidl, „Age of Trinity – Silbernes Schweigen“ von Nalini Singh, „Close to you“ von Isabelle May, „Federleicht 1“ von Marah Woolf und „Verliebt in Miami“ von J. Vellguth. Natürlich möchte ich Euch auch ein Bild meiner gesamten Buchausbeute nicht vorenthalten.

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(Anmerkung: „Berühre mich. Nicht.“ habe ich bereits selbst zur LLC mitgebracht und mir dort lediglich beim Meet & Greet signieren lassen, alle anderen Bücher sind Signierexemplare der LLC)

20180514_111114_001Und damit dieses Foto nicht so ganz allein hier steht, hänge ich direkt noch die Goodie-Sammlung an, die größtenteils aus der Convention-Bag herrührt, und von denen das ein oder andere, auch (von Freya Miles und Amy Baxter) signierte, Goodie, sicherlich bei der nächsten Verlosung beigelegt wird. Leider habe ich es auch in diesem Jahr nicht geschafft, mir das Convention-Buch von allen Autoren signieren zu lassen – aber mit 33/38 war ich zumindest verdammt nah dran :D.

Abschließend hier noch einige weitere Eindrücke der LLC, die mich wieder restlos begeistert hat. Kein Zweifel, im nächsten Jahr bin ich wieder mit dabei. Glücklicherweise muss ich dieses Mal den Nachmesseblues nicht so lang ertragen, da es in etwa drei Wochen bereits weitergeht mit der Litblog-Convention in Köln.

 

[LLC2018] Tag 1 – Liebe liegt in der Luft

20180512_085829Am letzten Wochenende besuchte ich die Loveletter Convention in Berlin, ein jährlicher Fixpunkt in meinem Messekalender. Heute möchte ich Euch die Eindrücke präsentieren, die ich am ersten Messetag, dem Samstag, sammeln konnte. Leider musste ich die Messe bereits zwei Stunden vor dem Ende verlassen, aber es war dennoch ein vollgepackter Tag mit tollen Erlebnissen, interessanten Diskussionen und wunderbaren Autoren.

20180512_090852Nachdem ich mich auf dem Hinweg verfahren hatte, war mein schöner Zeitpuffer gänzlich weg und ich kam erst kurz vor 09:00 Uhr am Gelände an – und hetzte sofort zur ersten Podiumsdiskussion. Moderiert wurde die Runde zum Thema „Liebe auf den ersten Blick“ von Kim Nina Ocker. Mit auf dem Podium saßen die Autorinnen Miranda J. Fox, Laura Kneidl, Sarah Saxx, Alexandra Schwarting und Mila Summers. Schnell entbrannte eine spannende Diskussion über das Thema – sowohl in Romanen als auch im wahren Leben. Einige interessante Anhaltspunkte aus dem Panel werde ich sicherlich auch in Zukunft stärker beim Schreiben berücksichtigen.

20180512_110818Im Anschluss verbrachte ich einige Zeit im Garten, besuchte ein paar Meet & Greets, traf Autoren und andere Besucher, bevor es zur nächsten Veranstaltung ging. Laura Kneidl, eben noch Gast beim ersten Panel, moderierte die nächste Diskussion zum Thema „Fantastische Jugendliebe“ – eines meiner absoluten programmatischen Highlights des Wochenendes. Neben ihr nahmen auch noch Emily Bold, Johanna Danninger, Bianca Iosivoni, Ellen McCoy und Marah Woolf auf der Bühne Platz. Neben dem Schwerpunkt Romantasy entfaltete sich auch ein spannendes Gespräch über das Schreiben und Plotten und eine Diskussion über Einzelbände und Mehrteiler. Wirklich toll!

20180512_133104In der Mittagspause gab es eine Weltpremiere. Montlake-Autor Friedrich Kalpenstein performte als Schlagersänger Ben Valdern, Protagonist seines Romanes „Gruppentherapie“, alle fünf Titel seiner ersten EP. Auch wenn perfekter Mallorca-Schlager nicht so ganz meine Musik ist, waren die Tänzerinnen sehr gut und die Stimmung der Zuhörerinnen euphorisch – und das Konzert eine willkommene Abwechslung zum sonst sehr informationslastigen Samstag. Apropos Abwechslung. In einer meiner Pausen wurde ich im Garten auch von Radio Fritz interviewt – anscheinend ist man als Mann auf der LLC wirklich eine Sensation (das Gefühl hatte ich dieses Mal fast noch stärker als in den letzten beiden Jahren).

20180512_151457Nach der Mittagspause besuchte ich meinen einzigen Workshop in diesem Jahr. J. Vellguth, von der ich erst kürzlich „Auf der Suche nach Glück in New York City“ rezensiert habe, referierte zum Thema „Mitten ins Herz – Lieblings-Szenen die berühren“. Nach einer angeregten Diskussion darüber, welche Aspekte in einer Lieblingsszene wichtig sind, las sie noch einige eigene Lieblingsszenen aus ihren Büchern vor. Ein gelungener Workshop und ein toller Abschluss des ersten Tages. Schön finde ich auch, dass immer mehr teilnehmende Autoren und einige Blogger und Besucher mich persönlich kennen – so machen Cons und Networking gleich noch viel mehr Spaß.

Am Sonntag erwarteten mich dann ein weiteres Programmhighlight, ein absoluter Superstar und die allgegenwärtige Signierstunde – aber dazu mehr im nächsten Post :).