[FBM2019] Tag 3 – Bloggertreffen hoch 3

20191018_104617Der dritte Messetag stand gestern für mich ganz im Zeichen der Bloggertreffen. Sehr entspannt begann der Tag mit einem Bloggerfrühstück bei Kiepenheuer & Witsch, bei dem die Autorin Dana von Suffrin zusammen mit dem Lektor ihren Debütroman „Otto“ vorstellte. Sehr pointiert und humorvoll machte dies direkt Lust auf mehr, sodass ich mir ein Rezensionsexemplar mitnahm. Direkt im Anschluss ging es weiter zum Stand des Blanvalet Verlags, an dem Manuela Inusa ein Bloggertreffen veranstaltete. Da ich sie ohnehin schon lang nicht mehr gesehen hatte, freute ich mich sehr darauf – und bin jetzt umso mehr auf ihren neuen Roman „Wintervanille“ gespannt, der dort ebenfalls verteilt wurde. Hoffentlich schaffe ich es, ihn bis zum lit.Love Lesefestival im November zu lesen, da ich dort Manuela wiedersehe.

20191018_124139Am Ende des Vormittags besuchte ich noch kurz eine Buchvorstellung der bekannten Autorin Ildiko von Kürthy, die auf der ARD-Bühne ihr neuestes Werk „Es wird Zeit“ präsentierte. Moderiert wurde die Veranstaltung mit Charme und Humor von der wundervollen Bärbel Schäfer.

20191018_134133Zur Mittagszeit stand erneut eine Preisverleihung an. Mit dem Deutschen Selfpublishing Preis 2019 wurde Monika Augustin für „Das Mucksmäuschen“, ein Bilderbuch für Kinder, in der Kategorie „Belletristik & Kinder- und Jugendbuch“ ausgezeichnet, in der Kategorie „Sachbuch & Ratgeber“ gewann Stephan Goldmann mit dem Schottland-Reiseführer „MyHighlands Isle of Skye“.

20191018_143109Danach kam mein Highlight des Tages – mehr, ein Highlight der ganzen Messe. Zusammen mit seiner Tochter stellte die Reporterlegende Rolf Seelmann-Eggebrecht ein Buch über sein Leben vor und berichtete über das britische Königshaus, den Brexit und seine Anfänge als Journalist in Afrika. Eine beeindruckende Person!

Zum Abschluss meines Tages auf dem Messegelände besuchte ich noch drei Veranstaltungen am Stand des Spiegels. Luisa Neubauer und Alexander Repenning stellten ihr Buch „Vom Ende der Klimakrise“ vor, bevor im Anschluss Thomas Gottschalk die Bühne übernahm und über sein Leben plauderte. Den Abschluss machte Denis Scheck, der in seinem Kanon versucht hat, die 100 wichtigsten Werke der Weltliteratur vorzustellen.

Nach der Messe ging es für mich allerdings nicht zurück nach Heidelberg, sondern zu einem letzten Bloggertreffen. Im Ibis Frankfurt Messe City trafen sich Blogger und dreizehn Kleinverlage zu #bookmeetspizza. Insbesondere hat es mich gefreut, Monika Fuchs wiederzutreffen und einige Personen vom Chaospony Verlag kennenzulernen, sowie neue Verlage und deren Programme zu erkunden. Ein gelungener Abend, der mich allerdings erst um 1 Uhr nachts zurückkehren lassen hat.

Heute stehen unter anderem ein Meet & Greet mit Halo Summer und eine Signierstunde von Emily Bold auf dem Plan. Gespannt bin ich auch auf Sara Nuru, die auf dem blauen Sofa Platz nimmt, um ihr erstes Buch vorzustellen.

 

[FBM2018] Tag 4 – Ein Abend mit Otto

Kaum hatte man am Samstag die Messe betreten, merkte man schon den größten Unterschied zu den Vortagen. Es. War. Voll. So voll! Menschenmassen, wohin das Auge blickte, teils ging es nur im Schneckentempo, teils gar nicht durch die Gänge. Doch das hatte ich erwartet. Leider begann die Messe auch mit einer traurigen Nachricht. Emily Bold musste krankheitsbedingt ihre Teilnahme absagen, dabei hatte ich mich schon so auf ihr Meet & Greet gefreut – auch an dieser Stelle noch einmal gute Besserung von mir.

20181013_100906Mein Messetag begann mit einer Autorenveranstaltung. Laura Newman, die frischgekürte DSPP2018-Preisträgerin Monika Pfundmeier und die Literaturagentin Charlotte Larat diskutierten mit dem Moderator von Literaturcafe.de über den Aufbau einer Autorenmarke, sowie darüber, wie man als Autor die Qualität von Büchern sicherstellen kann. Danach ging es direkt für mich weiter zu einem Meet & Greet mit zwei weiteren bekannten Selfpublishern: J. Vellguth und Michael Meisheit (Vanessa Mansini), wo ich mir Jacquelines neuestes Werk „Der letzte Liebesbrief“ signieren ließ.

20181013_121055Im Anschluss ging der edukative Teil des Programms weiter – Halo Summer, Mira Valentin, Anika Ackermann und Laura Newman diskutierten, geleitet vom Pressesprecher von BoD, über das Schreiben von Geschichten im Fantasygenre. Leider war die Veranstaltung mit 30 Minuten bei der Anzahl von Gästen viel zu kurz, sodass leider nicht allzu viel Neues bei rumkam. Allerdings konnte ich mir nach der Veranstaltung Halos neuesten Märchenroman „Froschröschen“ signieren lassen, auf den ich mich schon sehr, sehr freue. Genauso freute ich mich darauf, danach endlich Anna Eichenbach wiederzutreffen, die auch unter „Welt aus Tinte und Papier“ bloggt, und mit der ich zusammen in mehreren Kurzgeschichtenbänden im Burgenwelt Verlag geschrieben habe. Folgt doch einfach auch ihrer Seite – vielleicht gib es dort bald große, tolle Neuigkeiten :D.

Nach der Mittagspause wollte ich eigentlich zur Signierstunde von Bianca Iosivoni gehen, doch die Schlange war so unglaublich lang, dass ich es gelassen habe, in der Hoffnung, Bianca bald mal wieder auf einer Loveletter Convention zu treffen :). Stattdessen ließ ich mir von Victoria Aveyard ihren neuesten Roman „Wütender Sturm“, sowie „Die rote Königin“ signieren. Falls Euch auf den späteren Messebildern bald auffällt, dass da zwei Ausgaben des Buches vorhanden sind, seid wachsam – das hat einen Sinn (vielleicht ist sie ja nicht für mich? :D).

20181013_161538(0)Danach ging es Schlag auf Schlag weiter. Zuerst besuchte ich ein Meet & Greet mit (u.a.) der frischgebackenen Skoutz-Award-Gewinnerin Caroline Brinkmann, von der ich mir endlich „Die Vereinten“ signieren ließ, lauschte für einige Zeit der Lesung von J. Vellguth aus „Der letzte Liebesbrief“, und ließ mir auch noch die neue Anthologie des Drachenmond Verlages vom Covergott Alexander Kopainski signieren. Seine Cover bezaubern mich einfach immer aufs Neue, und gehören – aus meiner Sicht – zu den besten.

20181013_172002Bevor ich mich dem Abendprogramm widmete, stand noch eine letzte Veranstaltung auf dem Programm. Der chinesische Science-Fiction Superstar Cixin Liu sprach im Pavillon mit Literaturkritiker Denis Scheck, zudem waren eine Dolmetscherin, die Literaturübersetzerin und ein Sprecher für die Lesung der deutschen Passagen zugegen. Cixin Liu lobte die Frankfurter Buchmesse als größte der Welt, es freue ihn, dass so viele Menschen zusammenkommen, weil sie Bücher lieben. Ein schöner, gelungener Abschluss für den regulären Messetag.

20181013_193746.jpgDann, dann endlich, war es soweit. Es war Zeit für Otto! Im Congress Center stellte er seine Biografie „Kleinhirn an alle“ vor und sang kleine Lieder. Standing Ovations, eine Anmoderation von Bärbel Schäfer, und eine gewisse Toleranz der Veranstalter dafür, dass er 15 Minuten überziehen durfte, rundeten den Auftritt ab. Ein rundum gelungener Abend, der mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Auch am letzten Messetag werde ich übrigens den Saal bevölkern, denn er ist auch der traditionelle Veranstaltungsort der Deutschen Cosplay Meisterschaft, auf die ich mich bereits sehr freue.

 

[FBM2018] Tag 2 – Von Enttäuschungen und großen Siegen

Auch am Messedonnerstag betrat ich (nach fast vierzig Minuten Verspätung mit dem Zug, was mich das Frühstück kostete) erneut um genau 09:00 Uhr die Messehallen. Warum ich mich so gehetzt hatte, erschloss sich mir bereits kurze Zeit später nicht, da ich ziemlich enttäuscht feststellen musste, dass meine erste geplante Veranstaltung des Tages nicht stattfand. Obwohl im Messeprogramm um 09:30 eine Buchvorstellung zu den NSU-Prozessen auf dem Blauen Sofa eingetragen war (auch direkt um 09:30 noch), sollte das Programm dort laut deren eigenem Plan erst um 10 beginnen. Noch enttäuschter als von dem Ausfall der Veranstaltung, war ich aber von den Reaktionen der dortigen 20181011_100830Sendungsleitung, die darauf verwies, man hätte ja die Flyer des Standes als Programm lesen können, und der die Verantwortung für die Eintragungen in der Messe-App auf die Messe schob. Aus Frust besuchte ich daher um 10 Uhr einen Vortrag zur DSGVO mit einem Rechtsanwalt des Börsenvereines, der einen guten Überblick lieferte, aber wenig Neues brachte – und auch sehr vage blieb, damit er nicht als Rechtsberatung ausgelegt werden konnte.

20181011_120716Im Anschluss lief ich etwas durch die Hallen und traf auf Ava Reed und Nina MacKay, von denen ich mir direkt die mitgebrachten Bücher signieren ließ, um das Wochenendprogramm etwas zu entlasten. Dann stand auch schon die zweite Veranstaltung des Tages an – eine Buchvorstellung von Stephan Thomes „Gott der Barbaren“, ein historischer Roman, der in China spielt. Der Roman stand ebenfalls auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2018. Im Gespräch mit Literaturkritiker Denis Scheck punktete der Autor nicht nur mit Witz, sondern auch mit Episoden aus seinem eigenen Leben, das den Grundstein für sein Faible für den asiatischen Raum legte.

20181011_135532_001Nach dem Mittag begab ich mich zum obligatorischen Highlight des Messedonnerstags – der diesjährigen Verleihung des Kindle Storyteller Awards. Nach der Vorstellung der Jury (mit B. C. Schiller und Franziska van Almsick) und einer Art Poetry-Slam-Einlage ging es auch direkt in die vollen, und die Nominierten für den Storyteller Award und den Storyteller X Award wurden vorgestellt. Die Preise gingen an: Lemonbits (Corinna Rindlisbacher) mit „Die Monstertrickserin“ (Storyteller X) und Ella Zeiss: „Wie Gräser im Wind: Tage des Sturms“ (Storyteller). Besonders über die Preisträgerin des Storyteller Awards freute ich mich sehr, da einerseits 20181011_152307Ella Zeiss ein Pseudonym der Autorin Elvira Zeißler ist, die ich bereits im Rahmen der Loveletter Convention als sehr sympathische, nette und bodenständige Autorin kennengelernt habe, und andererseits, da mich das Genre des historischen Romans fasziniert. Beide Preisträger zusammen mit der Jury findet ihr auf dem Foto oben rechts, die Bücher der Shortlist inklusive der Gewinnertitel unten links. Nach der Verleihung fand standesgemäß ein kurzer Sektempfang statt, bevor die Nominierten und Preisträger dann Leseexemplare der Shortlisttitel für Leser und für die Presse signierten – vielen Dank an dieser Stelle auch an Kindle Direct Publishing für die Bereitstellung der Lese-/Signierexemplare.

20181011_171221Danach besuchte ich die offizielle Signierstunde von Lin Rina, deren Buch „Animant Crumbs Staubchronik“ ich gestern ja erst rezensiert habe. Zum Abschluss nahm ich noch ein Gespräch mit Jonas Jonasson am Spiegel-Stand mit, das erstaunlich schlecht besucht war, wenn man die Popularität des Autoren berücksichtigt. Davon ließ er sich allerdings nicht beirren, und war unglaublich eloquent und witzig. Eigentlich hatte ich ja geplant, danach noch als Abendveranstaltung die Verleihung der Frankfurter Buchmesse Film Awards zu besuchen, ließ sie aber dann doch aus, um mit den Kräften etwas zu hausieren. Ohnehin steht im Laufe der Woche am Samstag ja noch eine Abendveranstaltung auf dem Programm – die Vorstellung der Autobiografie von Otto Waalkes. Das wird ein Spaß!