Gestern startete die Leipziger Buchmesse für mich und – wie immer – ließ ich es am ersten Tag eher ruhig angehen, mit: Eva Almstädt, Anika Beer, Frauke Angel, Uschi Glas, dem LYX Verlag, Nina MacKay, Jacqueline Mayerhofer, Julia Nowak, Elythe_Art, Nirix_Art, Barbi Markovic, Tom Holert und Ki Hyang-Lee.
Mein Tag begann dabei damit, dass ich gemütlich durch die Hallen schlenderte und mir beim LYX Verlag (Wahnsinn, was dort am ersten Tag bereits los ist!) die Sonderausgabe der „World“-Reihe von Anabelle Stehl kaufte. Während meines Hallenbummels traf ich dabei viele bekannte Gesichter (sprecht mich ruhig an – im Tunnelblick sehe ich Euch manchmal nicht!), unter anderem Nina MacKay und Jacqueline Mayerhofer. Im Anschluss stand dann mein erster Programmpunkt des Tages an: Eine Buchvorstellung von Eva Almstädt zu „Ostseefinsternis“ für Bastei Lübbe. Zwar habe ich noch kein Buch der Ostseekrimis gelesen, aber einen Nordseekrimi, den Eva mir dann auch bereitwillig signierte.
Danach ging es für mich erstmals in die Haupthalle der Manga Comic Convention (sie wird immer größer und beansprucht nun schon 1,5 Hallen). Dort stellte der Panini Verlag „Bier – Die Graphic Novel“ vor, ein Buch über die Geschichte des Bieres, mit spannenden und witzigen Fakten unterlegt. Die Zeit in der Halle nutzte ich auch, um in der Artist Gallery mir das in oder andere Print zur Unterstützung der Künstler:innen zu kaufen – dieses Mal von Elythe_Art und Nirix_Art.
Auch am Nachmittag schlenderte ich wieder durch die Hallen, ließ mir Bücher von Anika Beer und Frauke Angel signieren, schaute mir Isabella Benz‘ neuen Roman beim Weltenbaum Verlag an und traf mich am Nachbarstand auch mit Julia Schoch-Daub vom „Feuer und Flamme Lektorat“, die als Julia Nowak „Schatten und Licht: Ein Leben zwischen Liebe und Krieg“ veröffentlicht hat. Lokale Autor:innen und Buchmenschen halten einfach zusammen – schöne Grüße nach Wilhelmsfeld.
Meine vorletzte Veranstaltung war dann ein deutscher Superstar. Denn auf der Bühne von ARD, ZDF und 3sat stellte Uschi Glas, die vor kurzem 80 Jahre alt geworden ist (alles Gute nachträglich!), ihr Buch „Ein Schätzchen war ich nie“ vor, erzählte anekdotisch aus ihrem Leben und warf mit Weisheiten um sich – sie darf das! Auch stark: ihr wöchentliches Engagement für die Befreiung der von der Hamas verschleppten israelischen Geiseln und ihre karitative Arbeit in Deutschland in einem Verein, der Schülern ein Frühstück bietet, die hungrig in die Schule kommen. Ein absolutes Vorbild!
Den Abschluss machte dann ein Programmblock auf der gleichen Bühne. In kurzen Abständen hintereinander wurden die Preisträger, des kurz zuvor verliehenen Preises der Leipziger Buchmesse mit ihren Werken dem Publikum präsentiert: Ki Hyang-Lee in der Kategorie Übersetzung, Tom Holert in der Kategorie Sachbuch/Essay und Barbi Markovic (im Bild) in der Kategorie Belletristik.
Damit endete auch schon der Messedonnerstag für mich. Der heutige Tag steht natürlich ganz im Zeichen des Phantastikpreises Seraph, für den ich ja in diesem Jahr die Kategorie „Bestes Debüt“ als Juror mitbetreuen durfte. Ich bin schon ganz gespannt, ob es einer meiner Favoriten ganz nach oben geschafft hat!
Was waren Eure Messehighlights? Worauf freut Ihr Euch noch?





Es gibt tolle Neuigkeiten! Gestern war es endlich wieder soweit, und ein weiterer Verlagsvertrag lag unterschriftsreif auf meinem Tisch. Ich freue mich sehr, dass meine Kurzgeschichte „Das Sicherheitsupdate“ den Herausgeber Christoph Grimm überzeugen konnte und sie nun im Eridanus Verlag, voraussichtlich im März 2020 zur Leipziger Buchmesse, erscheinen wird.
Genre Science-Fiction zuzuordnen.
Doch zuerst zu den Büchern. Auf den Bildern befinden sich sowohl die fünf Anthologien des Burgenwelt Verlags und des Eridanus Verlags, die ich mir auf der Messe von den Autoren signieren ließ, als auch einige Romane, die ich zur Messe gekauft, mitgebracht oder dort geschenkt bekommen habe. Die Bücher von Christopher Paolini und von Kerstin Ruhkieck habe ich mir gekauft und signieren lassen, das Buch von Stefanie Hasse und das von Nina MacKay lagen schon lang auf meinem SuB – und sind nun ebenfalls (in letzterem Fall mit einer Mettigel-Signatur!) unterschrieben :). „Unter den drei Monden“ war in der Goodie-Bag der Verlagspreview, „Hunting Hope“ von Jacqueline Mayerhofer ist mir von der Autorin mitgebracht worden. Schließlich stellte mir Heike Ribguth auch ein gelesenes, signie
rtes Exemplar für Verlosungen bereit, und ein weiteres Buch für mich in einer Blogger-Goodiebag :). Puh – das war es, soweit ich das überblicken kann :).


Im Anschluss führte ich meine erste Veranstaltung des Tages durch: ein Autoreninterview mit Tina Skupin – Autorenkollegin bei Ohneohren, beim Burgenwelt Verlag und Hybridautorin, unter anderem mit einem Roman für die Märchenspinnerei. Wie beim
Nach einer kleinen Pause beim Burgenwelt Verlag ging es dann zu einer Lesung. Tanja Voosen las aus „My First Love“ und dem – noch nicht erschienenen – Nachfolgeband „My Second Chance“. Bereits auf dem
SERAPH 2019. Gewonnen haben Bernhard Hennen (im Bild, bestes Buch für: „Die Chroniken von Azuhr – Der Verfluchte“), Birgit Jaeckel (bester Independent-Titel für: „Das Erbe der Rauhnacht“) und Kris Brynn (bestes Debüt mit „The Shelter – Zukunft ohne Hoffnung). Auch wenn dies sicherlich verdiente Preisträger sind – vor allem Bernhard Hennen – finde ich es schade, dass es für Nora Bendzko, Stella Delaney (jeweils nominiert für Independent-Titel) und Rebecca Andel (nominiert fürs Debüt) nicht gereicht hat.
Der Vormittag begann mit einem Vortrag zum Thema „Storytelling auf Buchblogs“ von Janine Rumrich (Bloggerin auf:
Am Nachmittag traf ich auf den Wegen durch die Halle und am Burgenwelt Verlagsstand wieder viele tolle und nette Kollegen, unter anderem Jacqueline Mayerhofer, Melanie Vogltanz, Michaela Stadelmann, Stella Delaney, Nadine Muriel und die Burgenwelt-Autorinnen Yngra Wieland, Tatjana Stöckler und Ute Zembsch. Bestimmt habe ich noch viele vergessen, nach vier Messetagen bitte ich dafür um Verzeihung. Da Stella ebenfalls ein TeeTurtle-Shirt trug (so toll!), musste unbedingt ein gemeinsames Bild her.
Im Anschluss ging es zu meiner letzten Lesung auf der Messe. Sabine Giebken las aus „Wolkenherz – Eine Fährte im Sturm“, dem zweiten Teil ihrer Pferde-Buchreihe im Magellan-Verlag. Und ich bin schwach geworden – und habe mir direkt beide Teile gekauft und signieren lassen. Pferde, Kinder-/Jugendbücher, tolle Cover … damit bekommt man mich fast immer :D. Damit war meine Messe-Buchsammlung komplett. Mit vier vor der Messe gekauften Büchern, vier Signier-/Leseexemplaren und zwei auf der Messe gekauften Büchern, habe ich die stolze Anzahl von 10 Exemplaren zusammengesammelt, die ich morgen in den Koffer wuchten muss. Natürlich möchte ich Euch das Gesamtbild aller Bücher (und Funkos) nicht vorenthalten ;).
Am Ende möchte ich Euch noch einige abschließende Impressionen da lassen. Ich hoffe, ich konnte Euch die Leipziger Buchmesse etwas näherbringen und freue mich schon darauf, den ein oder anderen von Euch auf einer weiteren Messe mal persönlich kennenzulernen. Mein Messeplan für dieses Jahr sieht noch die Loveletter Convention in Berlin (leider nur teilweise), die Litblog Convention in Köln, die Frankfurter Buchmesse und das Lit.Love-Lesefestival in München vor. Vielleicht schaffe ich es auch noch zum Buchmesse Convent, das hängt aber von diversen Faktoren ab.
Emily McDawn hat alles, was sie sich wünscht. Ihre Karriere geht bergauf und sie ist glücklich verlobt. Bis ein Überfall dazu führt, dass sie vier Jahre ihres Lebens vergisst. Auf der Suche nach Antworten und einem neuen Leben begegnet sie dem geheimnisvollen Leo, der sie fasziniert. Doch irgendetwas an ihm ängstigt Emily – und es sind nicht nur die mysteriösen Leute, mit denen er sich umgibt. Gefangen zwischen Vergangenheit und Zukunft begibt sich Emily auch auf eine Reise in die Abgründe ihrer eigenen Seele. Eine Reise, die sie bis tief in ihre Kindheit zurückführt – und zu ihren wahren Eltern.
Marianne lebt und arbeitet in Hamburg – und hat sich frisch von ihrem Freund getrennt. Ihre Leidenschaft ist das Backen, sie arbeitet im Café Wallenstein als Kellnerin und verkauft dort auch einen Teil ihrer Kekse. Als sie eines Tages mit ihrer besten Freundin Tasha über den Hamburger Dom schlendert, überredet diese die skeptische Marianne, das Zelt einer Wahrsagerin aufzusuchen. Diese erkennt sofort, dass Marianne mit ihrem ehemaligen Freund Martin nicht glücklich werden konnte, da mehr als zwei Buchstaben ihrer Vornamen übereinstimmen. Ihre wahre Liebe jedoch, würde in Schottland auf Marianne warten.
tte – wahrscheinlich bin ich einfach für immer von Julia Engelmann für Poetry Slams verdorben, da ihre Texte so voller Wahrheit, Weisheit und Esprit strotzen, dabei gleichsam aber sprachlich leicht und elegant erscheinen. Ein weiteres Problem beim Wake-up-Slam war, dass er in der Glashalle stattfand, und um 10.30 die Sonne gnadenlos und mit voller Wucht auf die Halle knallte, sodass ich mir, trotz kurzärmeligem Poloshirt, wie im Hochsommer vorkam.
hte ich die Vorstellung der Anthologie „Flucht in ein sicheres Leben“ des Wölfchen Verlages, der mit phantastischen Geschichten über Flüchtlinge in der Fantasy auf die aktuelle Flüchtlingstheatik hinweisen möchte. Zudem spendet der Verlag pro verkauftem Exemplar 1 € an ein lokales Flüchtlingsproje
kt. Aus ihren Geschichten lasen bei der Vorstellung Fabian Dombrowski und
Unter anderem waren auch Tinka und Ben fürs Schreibmeer vor Ort, doch bevor ich sie begrüßen konnte, hatte Marie schon angefangen :). Warum sie qualifiziert für das Referat ist? Sie hat mehrere Jahre als Social-Media-Managerin gearbeitet, und ihre Kernstaub-Trilogie, die nach dem ersten Erscheinen bei Neobooks nun im prestigeträchtigen Drachenmondverlag (Julia Adrian, Laura Newman, Anne Bishop) erscheint, hat bereits eine enorme Fanbase.
Skargat“ (Bestes Debüt). Leider musste Nina auf eine Laudatio verzichten – der Laudator Kai Meyer ist zu Preisverleihung nicht (oder zumindest nicht pünktlich) erschienen.