[Buchgedanken] Kristin MacIver: „Limerick Love. Win Your Heart“ (Limerick Love 2)

In den letzten Tagen habe ich auch „Limerick Love. Win Your Heart“ von Kristin MacIver gelesen. Das Buch ist 2026 im Knaur Verlag in der Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG erschienen und als historische New Adult Romance einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Irland, 1462. Im Dorf ihrer Großmutter sucht Sláine Ó Meadhra nach einem Neuanfang. Stattdessen findet sie ihn: Callum. Doch ihr Freund aus Kindheitstagen hat eine mysteriöse Vergangenheit: Manche nennen ihn einen Piraten, andere einen Mörder. Er hält Sláine auf Abstand, so sehr sie auch seine Nähe sucht. Enttäuscht wendet sie sich dem charismatischen Rian zu und entdeckt an seiner Seite ihre Liebe zum Rudern. Doch ihr Herz schlägt bereits für Callum … Ein großes Ruderturnier wird schließlich zu Callums letzter Chance, seinen Namen reinzuwaschen. Aber skrupellose Gegner lassen ihm und Sláine nur eine Wahl: gemeinsam kämpfen – oder untergehen.

„Limerick Love. Win Your Heart“ ist der zweite Teil der „Limerick Love“-Dilogie, kann aber unabhängig vom ersten Band als Standalone gelesen werden, die Verknüpfungen sind eher gering, auch wenn die Protagonistin bereits im ersten Band die Leser:innen begeisterte – in „Limerick Love. Break the Rules“ war Sláine meine Lieblingsfigur. Allerdings sehe ich diesen Band – im Gegensatz zum ersten Teil – nicht mehr wirklich als Sports Romance, spielt doch der Sport eher eine untergeordnete Rolle, ist mehr Mittel zum Zweck und keiner der Love Interests ist wirklich zentral involviert.

Dies ist allerdings der einzige wirkliche Wermutstropfen, denn die Handlung ist sonst hochspannend und abwechslungsreich und sorgt so dafür, dass das Buch sich zu einem absoluten Pageturner entwickelt, der selbst am Ende überzeugt, das zwar genretypisch happy, aber nicht kitschig rosarot ist. Zugleich werden – trotz des historischen Settings – auch gesellschaftlich relevante Themen eingebaut, die doch zeigen, dass wir uns in einigen Bereichen gar nicht so weit entwickelt haben, wie wir es gern glauben würden. Erzählt wird das Buch hierbei aus Sláines Ich-Perspektive.

Das Setting überzeugt naturgemäß auf ganzer Linie. So entführt die Autorin ihre Leser:innen ins Irland des 15. Jahrhunderts. Und auch wenn dieses Mal nicht der Konflikt zwischen den Gaelic Irish und den Anglo-Irish im Zentrum der Handlung steht, finden sich doch genug Themenfelder, auf denen sich Kristin MacIver mit ihren Figuren tummeln kann – erneut glänzt hier auch die Recherche, auch wenn sicherlich zugunsten der Lesbarkeit auf das ein oder andere historische Detail verzichtet wurde.

Die einzelnen Figuren sind im Wesentlichen vielschichtig angelegt, haben Stärken und Schwächen, eigene Ziele und Motive. Hierbei brillieren neben Sláine insbesondere wichtige Nebenfiguren wie Maeve und Oisín, während lediglich Callum fast etwas zu gebrochen für den „broken hero“ ist. Kristin MacIvers Schreibstil lässt sich dabei leicht und flüssig lesen und das Kopfkino sofort anlaufen.

Die Buchgestaltung kann ebenfalls glänzen. Lektorat und Korrektorat haben sauber gearbeitet, der Buchsatz ist gelungen und stellt den Kapiteln jeweils kurze Zitate/Gedanken von Callum vorweg. Unterstützt wird die Handlung hierbei durch eine großformatige Illustration der Protagonist:innen in den Coverinnenseiten sowie ein Glossar und eine Aussprachehilfe. Der Umschlag ist mit Klappen und farbigen Coverinnenseiten versehen, das Covermotiv passt gut zum ersten Teil und bildet einen einheitlichen Gesamteindruck der Reihe mit Wiedererkennungswert.

Mein Fazit? „Limerick Love. Win Your Heart“ ist ein toller Abschluss der Dilogie, der sich zwar genremäßig durchaus vom ersten Band entfernt, dabei gleichsam aber ein Pageturner mit einer unglaublich spannenden Protagonistin verbleibt. Für Leser:innen des Genres daher bedenkenlos zu empfehlen, ab einem Lesealter von etwa 16 Jahren.

[Buchgedanken] Sophie Mauve: „Golden State of Mind“

In den letzten Tagen habe ich auch „Golden State of Mind“ von Sophie Mauve gelesen. Das Buch ist 2023 im Selfpublishing über epubli veröffentlicht worden und als New Adult Romance einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an die Autorin für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Sie war auf der Schauspielschule in Los Angeles. Demi weiß, was sie kann. Doch das Glück, auf der großen Leinwand zu strahlen, scheint ihr nicht vergönnt zu sein. Stattdessen verkauft sie im Kino am Hollywood Boulevard nur überteuertes Popcorn. Weil der, ihrer Meinung nach, heißeste Schauspieler aller Zeiten eine neue Hauptrolle übernimmt, bewirbt Demi sich für diesen Film als Komparsin. Sie bekommt den Job. Das heißt, sie darf ihrem Nick näher kommen, als sie je zu träumen gehofft hatte. Doch die Nähe zwischen den beiden entfesselt ein Verhalten in ihr, welches eigentlich hinter Gitter gehört. Hinter Gittern? Ja, da wäre sie nun gern … hinter all den Gittern der eisernen Tore, die die Villen der Hollywood Hills vor Eindringlingen schützen sollen. Für Demi sind sie kein Hindernis. Doch besser wäre, sie würden eins darstellen …

„Golden State of Mind“ ist mein erster Roman von Sophie Mauve, dem Pseudonym einer deutschen Texterin für ihre Fantasy, Romance und Young Adult Bücher. Dabei ist dieses Werk, das im Titel sicherlich an den berühmten Song „New York State of Mind“ erinnern möchte, nicht so einfach zu kategorisieren, wird es doch von der Autorin selbst durchaus als Dark Romance beworben – und auch die Triggerwarnung geht in die Richtung. Doch trotz der dysfunktionalen, kaputten Charaktere reicht es mir dafür nicht ganz, sodass ich es sinnigerweise als New Adult Romance kategorisiert habe – so fühlt es sich zumindest an, auch wenn der Übergang sicherlich fließend ist.

Die Handlung ist durchaus abwechslungsreich, in Teilen jedoch auch vorhersehbar. Dabei wird diese größtenteils aus der Ich-Perspektive von Demi erzählt, allerdings stoßen irritierenderweise relativ spät im Buch ohne große Ankündigung weitere Erzählperspektiven (auch ein zusätzlicher Ich-Erzähler) hinzu – darauf hätte man gut und gern auch verzichten können, ohne den Handlungsbogen zu beeinträchtigen. Sonst ist die Handlung wie angekündigt dennoch etwas dunkel, sehr erratisch, mit dysfunktionalen Beziehungen auf allen Ebenen – einzig und allein die Freundschaft zwischen Demi und Kalisha ist noch halbwegs normal.

Das Setting kann hingegen auf ganzer Linie brillieren. So entführt uns die Autorin nicht nur nach Los Angeles in die Stadt der Engel, sondern auch an diverse Filmsets, in Castingprozesse und mitten hinein in die Schattenseiten der Filmwelt. Dabei klingt der fiktive „Orion Nebula“ nach einem Film, den ich gern im Kino gesehen hätte – Space Opera vom feinsten, wie eine Mischung aus Firefly und Robin Hood. Unterstützt wird das tolle Setting durch eine wundervolle Playlist, die dem Roman vorangestellt wurde und Songs u.a. von Taylor Swift und Zendaya enthält – was will man mehr?

Die einzelnen Figuren hingegen sind relativ schwierig zu fassen, da sie so kaputt sind – und daher teils doch eher eindimensional. Insbesondere Demi handelt hier obsessiv und wenig nachvollziehbar und auch Nick ist unglaublich wankelmütig, am ehesten können daher noch River und Kalisha überzeugen. Sophie Mauves Schreibstil ist zudem leicht und flüssig zu lesen und lässt – bei dem Thema auch nicht schwer – das Kopfkino sofort anlaufen.

Die Buchgestaltung ist durchwachsen. Lektorat/Korrektorat ist durchaus einiges durchgerutscht, was den Lesefluss leicht schmälert, der Buchsatz ist hingegen solide und beginnt – ein Lob dafür – jede Sequenz auf einer ungeraden Buchseite. Das Covermotiv zieht sich gut über Buchrücken und Coverrückseite, sorgt so für ein einheitliches Gesamtbild und ist durchaus ansprechend, auch zusammen mit der Typographie – die Coverrückseite wirkt jedoch etwas überladen.

Mein Fazit? „Golden State of Mind“ ist New Adult Romance, die vor allem mit dem tollen Setting punktet, deren Protagonist:innen aber nicht wirklich überzeugen. Für Leser:innen, die der fließende Übergang zu Dark Romance nicht stört, dennoch zu empfehlen – ab einem Lesealter von 16 Jahren.

Abschlussbände im Doppelpack | selbstgekaufte Neuzugänge

Heute möchte ich Euch zwei Neuzugänge vorstellen, die beide jeweils eine Reihe beenden – und absolut wundervoll aussehen. „Infinity Falling – Bring Me Home“ von Sarah Sprinz (LYX Verlag in der Bastei Lübbe AG) ist dabei der Abschlussband der gleichnamigen New-Adult-Trilogie, während „Crystal Crown“ von Elise Kova aus der Carlsen Verlag GmbH die phantastische „Chroniken von Solaris“-Reihe abschließt. Sarahs Buch habe ich mir dabei beim Bücherbummel in der Buchhandlung selbst gekauft, „Crystal Crown“ erstand ich im Rahmen einer Signieraktion bei der Buchhandlung Graff – leider wurde das signierte Bookplate/Exlibris vergessen, was aber nicht so schlimm ist, da ich bereits signierte Bücher der Autorin besitze. Ich bin schon ganz gespannt darauf, in beide Reihen einzutauchen!

Welche Reihe habt Ihr zuletzt beendet?

[Buchgedanken] Kristin MacIver: „Der Mut der Lady Leaf“ (Celtic Dreams 3)

Vor kurzem habe ich auch „Der Mut der Lady Leaf“ von Kristin MacIver gelesen. Das Buch ist 2024 im Knaur Verlag in der Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG erschienen und als historischer Liebesroman einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Schottland 1487: Leaf MacKay vertraut sich selbst und sonst niemandem. Nun soll ausgerechnet sie ihren erbitterten Feind Lennox heiraten, um die jahrelange Fehde mit Clan Ross zu beenden. Der drohende Verlust ihrer Unabhängigkeit treibt sie immer stärker in die Nähe des düsteren Schmieds Grey, der ihr im Kampf gegen Lennox zur Seite steht. Und dann ist da noch Leafs bester Freund und Adoptivbruder Artair, der nicht nur mit seiner unbekannten Herkunft, sondern vor allem mit seinen Gefühlen für Leaf ringt. Doch die Wunden der Vergangenheit sind tief, und Leaf muss eine Entscheidung treffen: Glaubt sie an die wahre Liebe? Oder nur an sich selbst? Hin und her gerissen zwischen ihrem Bedürfnis nach Schutz und ihrer Sehnsucht nach Liebe droht sie alles zu verlieren.

„Der Mut der Lady Leaf“ ist der dritte Band der Celtic-Dreams-Reihe, von der ich bislang den ersten Teil „Der Traum der Lady Flower“ gelesen habe. Während ersteres für mich noch klarer ein historischer Liebesroman war, verschiebt sich in diesem Buch das Genre stärker zur Historical Romance – und so wird das Buch vom Verlag auch als Kombination von beidem als „historischer New-Adult-Liebesroman“ beworben, da uns durchaus einige pikante Sexszenen erwarten. Zur Harmonisierung mit den restlichen Büchern der Reihe habe ich es dennoch hier auch bei der Eingruppierung als historischer Liebesroman belassen – kleinere Argumente fänden sich auch für eine historische Familiensaga oder generell für einen historischen Roman. Das Buch lässt sich zudem gut als Standalone lesen (mir fehlen ja auch die Ereignisse des zweiten Bandes), insgesamt würde ich aber aufgrund der Kontinuität der Geschehnisse und der Hintergrundgeschichten der Figuren dafür plädieren, alle Bände in der vorgegebenen Reihenfolge zu lesen, um das Lesevergnügen vollends auszuschöpfen.

Die Handlung ist durchaus spannend und abwechslungsreich, teils vorhersehbar, teils aber auch mit unerwarteten Wendungen versehen. Gerade im ersten Drittel hat das Buch jedoch auch kleinere Längen – und auch das Ende vermochte mich nicht vollends zu überzeugen und war etwas antiklimaktisch. Insgesamt fokussiert sich die Handlung viel deutlicher als im ersten Band auf das Love Triangle, hier konnten die Stärken des ersten Bandes nicht so umgesetzt werden. Gut gefallen hat mir jedoch, dass mit fortschreitender Handlung auch Artair eine Hintergrundgeschichte verpasst bekam.

Das Setting ist weiterhin brillant. So entführt die Autorin die Leser:innen – wenig überraschend – erneut ins Schottland am Ende des 15. Jahrhunderts, mitten hinein in eine blutige Fehde, die das Clansystem der damaligen Zeit mehr als verdeutlicht. Dabei spielen in diesem Band dynastische Politik, Ränkespiele und familiäre Verflechtungen eine noch stärkere Rolle, während der historische Hintergrund mehr zur wirklichen Kulisse verkommt – was der Spannung aber keinen Abbruch tut.

Die einzelnen Figuren sind im Wesentlichen vielschichtig angelegt, haben Stärken und Schwächen, eigene Ziele und Motive. Dabei überzeugt Leaf – meine Lieblingsschwester aus dem ersten Band – weiterhin, aber auch Lennox und Skye, von der ich gern noch mehr lesen würde, können brillieren, lediglich Gregor verbleibt etwas eindimensional. Kristin MacIvers Schreibstil ist dabei leicht und flüssig zu lesen, stellt Lesbarkeit im Zweifel über historische Authentizität und lässt das Kopfkino sofort anlaufen.

Auch die Buchgestaltung kann größtenteils glänzen. Lektorat und Korrektorat sind zwar Kleinigkeiten durchgerutscht, die das Lesevergnügen aber nicht schmälern, der Buchsatz ist solide. Der Umschlag ist mit Klappen und toll gestalteten, farbigen Coverinnenseiten versehen, das Covermotiv ist ein Eyecatcher, dem leider etwas der Bezug zur Handlung fehlt – und leider wird das Cover auch wieder zum Buchrücken hin krass unterbrochen. Insgesamt passt sich das Buch aber gut ins einheitliche Erscheinungsbild der Reihe ein.

Mein Fazit? „Der Mut der Lady Leaf“ ist eine größtenteils gelungene Fortsetzung der Reihe um die MacKay-Schwestern, die vor allem mit tollen Charakteren und einem brillanten Setting punkten kann, aber auch kleinere Schwächen in der Handlung hat. Für Leser:innen des Genres bedenkenlos zu empfehlen, ab einem Lesealter von 16 Jahren.

[Buchgedanken] Isabel Kritzer: „London Royals. Der Kronprinz“

In den letzten Tagen habe ich auch „London Royals. Der Kronprinz“ von Isabel Kritzer gelesen. Der Roman ist 2024 bei Impress in der Carlsen Verlag GmbH erschienen und dem Genre New Adult Romance zuzuordnen, das mir vorliegende Exemplar entstammt der Schmuckausgabe von Buchmädchen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an Isabel für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars als Teil ihres Bloggerteams.

Als die Tänzerin Solace River in einem Londoner Nachtclub auf den mysteriösen DJ KiNG trifft, ahnt sie nicht, wie sehr sein Name Programm ist. Eingeengt von seinen royalen Pflichten und den damit verbundenen Erwartungen, führt der charmante Kronprinz nachts ein wildes Doppelleben, welches unter keinen Umständen auffliegen darf, wenn er seinen bereits dürftigen Ruf nicht völlig ruinieren möchte. Ausgerechnet Solace führt den bekanntesten Social-Media-Account der Stadt und könnte Kings Identität mit nur einem Post offenlegen. Als sich ihre Wege immer wieder kreuzen, wird aus anfänglicher Faszination bald mehr. Doch schafft es Solace, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und kann King sein Misstrauen überwinden? 

„London Royals. Der Kronprinz“ ist der neue Roman von Isabel Kritzer, den ich vorab testlesen und dessen Release ich im Bloggerteam von Isabel unterstützen durfte – die Rezension erfolgt natürlich unvoreingenommen und im Hinblick auf das nunmehr final vorliegende Buch. Dabei handelt es sich um einen in sich abgeschlossenen Einzelband, der allerdings durchaus Potential für weitere Teile bieten würde, und um einen Roman, der sich relativ leicht dem Genre „New Adult Romance“ zuordnen lässt, erfüllt er doch alle Genrevorgaben und bietet spannende Tropes wie „Forbidden Love“.

Die Handlung ist durchaus spannend und abwechslungsreich, teils natürlich genrebedingt vorhersehbar, aber insgesamt sehr unterhaltsam und – in einigen Szenen – sehr heiß, sodass man einfach nur so durch die Seiten fliegt, ein wahrer Pageturner. Und auch wenn der zum Schluss noch eingefügte Epilog das Ende fast etwas zu kitschig aussehen lässt (gegebenenfalls hätte man einfach nach dem letzten Kapitel aufhören können), trübt dies das Lesevergnügen doch in keiner Weise, freut man sich doch mit Sol und Liron, auch wenn ich viel lieber Poppy und Rosie noch ein Happy-End spendiert hätte.

Das Setting ist naturgemäß traumhaft. So entführt die Autorin die Leser:innen nach London, in eine Stadt, die geprägt ist von Kunst und royaler Tradition, nimmt sie mit ins Royal Opera House und in städtische Hotspots, die danach schreien, selbst erkundet zu werden – die Liebe zu London scheint hier durch jede Seite durch. Dabei vermischt Isabel Kritzer wichtige Themen wie Selbstbestimmung, Freundschaft und – natürlich – Kunst zu einem tollen Gesamtpaket, wobei ich mir hier noch mehr zu der Zeit auf der Guildhall gewünscht hätte, gern noch mehr mit den Drama Queens die schönen Künste erkundet hätte.

Die einzelnen Figuren sind im Wesentlichen vielschichtig, haben Stärken und Schwächen, eigene Ziele und Motive. Neben den durchaus tollen Hauptcharakteren überzeugen mich hier vor allem Poppy und Rosie – selten passiert es, dass ich mich in mehrere (Neben-)Charaktere quasi schockverliebe. Daher würde es mich unglaublich freuen, irgendwann noch mehr von ihnen zu lesen, vor allem Poppy hat einen ganz speziellen Platz in meinem Leserherzen erobert. Isabel Kritzers Schreibstil lässt sich zudem leicht und flüssig lesen und das (spicy) Kopfkino sofort anlaufen.

Die Buchgestaltung überzeugt größtenteils. Lektorat und Korrektorat sind zwar einige (kleinere) Fehler durchgerutscht, der Buchsatz hingegen ist wirklich schön, der Einbau von Chatnachrichten mit Emojis durchaus innovativ. Das Cover ist genretypisch gestaltet, kann aber mit der Farbgebung glänzen und wirkt sehr edel, auch wenn Prägungen und/oder farbige Coverinnenseiten das bereits hochwertige Gesamtprodukt sicherlich noch abgerundet hätten. Der (dreiseitige) Farbschnitt der Exklusivausgabe greift das Thema des Buches und die Farbgebung des Covers auf und setzt diese toll um.

Mein Fazit? „London Royals. Der Kronprinz“ ist ein New Adult Pageturner, der mit einer abwechslungsreichen Handlung und einem unglaublichen Setting brilliert – und durchaus heiße Sexszenen liefert. Für Leser:innen des Genres daher bedenkenlos zu empfehlen – allerdings erst ab dem vom Verlag vorgeschriebenen Lesealter von 16 Jahren.

New Adult im Doppelpack | Die LBM naht

Kurz vor der Leipziger Buchmesse möchte ich Euch heute meine letzten beiden Neuzugänge vor der LBM präsentieren. „In Case We Trust“ von Tess Tjagvad und „Westwell – Bright & Dark“ von Lena Kiefer sind beide im LYX Verlag in der Bastei Lübbe AG erschienen. Während das Buch von Tess mein erster Roman der Autorin ist, kann ich Lenas Bücher fast gar nicht mehr zählen – daher sind hier nur einige abgebildet. Mit „Westwell – Bright & Dark“ setzt sie dabei die Reihe um Helena und Jess fort, während „In Case We Trust“ der Auftakt in die Reihe um „Gold, Bright & Partners“ ist – für mich als Jurist und New-Adult-Liebhaber natürlich ein match made in heaven. Und jetzt freue ich mich schon darauf, beide Autorinnen in Leipzig auf Ihren jeweiligen Signierstunden zu treffen.

Freut Ihr Euch schon auf die Buchmesse?

Und jährlich grüßt das … Bloggerteam

Bevor es in den nächsten Tagen mit Rezensionen und Neuzugängen weitergeht, habe ich heute erst einmal tolle Neuigkeiten für Euch. Denn auch in diesem Jahr bin ich wieder Teil des Bloggerteams von Isabel Kritzer – als einer der wenigen „Kings“ bei den „Kings and Queens“. Gemeinsam begleiten wir den Release von Isabels neuestem Roman „London Royals. Der Kronprinz“, der in wenigen Tagen bei Carlsen Impress erscheinen wird.

Es freut mich immer wieder, Isabel bei ihren Veröffentlichungen zu unterstützen – und ich habe ja auch bereits „London Royals. Der Kronprinz“ testgelesen – da kommt großes auf uns zu! Von Isa habe ich übrigens pünktlich vor meiner heutigen Fahrt nach Nürnberg gestern noch Post erhalten – sind das Magnetlesezeichen und das kleine Stückchen Glück nicht wirklich goldig?

Isabels neues Buch ist übrigens ein in sich abgeschlossener Band einer New-Adult-Reihe, die – wie sollte es anders sein – in London spielt und Bezüge zu den Royals hat. Mal ganz ehrlich: Was will man mehr?

Pomp trifft Poesie | Neuzugänge im Doppelpack

Was wie ein Romance-Trope klingt, ist die Zusammenfassung meiner Neuzugänge :). Denn vor kurzem zogen „Splitter“ von Julia Engelmann (CD und Taschenbuch, Universal Music) und „Blackwell Palace. Wanting it all“ von Ayla Dade (Penguin Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH) bei mir ein und bilden eine wunderschöne Mischung aus Pomp und Poesie. New Adult Romance aus der High Society trifft zerbrechliche Lyrik der bekanntesten Poetry Slammerin Deutschlands – wenn das mal keine tolle Kombination ist. Wunderschöne Farbschnitte bei Aylas Trilogie und eine Signatur von Julia auf ihrem Buch runden die wundervollen Gesamtpakete ab.

Wart Ihr schon einmal auf einem Poetry Slam?

Von Doppelgängern und Drachenreitern | Wunderschöne Neuzugänge

Vor kurzem zogen auch diese beiden, wunderschönen Neuzugänge bei mir ein. „Double Crush“ von Nina MacKay ist dabei der erste Teil der „Doppelgänger-Agentur“-Reihe aus dem Ravensburger Verlag, „Iron Flame – Flammengeküsst“ von Rebecca Yarros die Fortsetzung des weltweiten Hypes „Fourth Wing“ (dtv Verlag). Beide versprechen hierbei tolle Lesestunden, decken sie doch mit New Adult Romance und High Fantasy zwei meiner Lieblingsgenres ab. Und beide sehen mit ihren Covern, dem Farbschnitt und der Gestaltung einfach traumhaft aus – ich bin schockverliebt.

Welches Buch ist zuletzt bei Euch eingezogen?

Von St. Moritz nach Tokio | Neuzugänge von (für mich) neuen Autorinnen

In den letzten Wochen zogen auch diese beiden, selbstgekauften und wunderschönen Bücher bei mir ein. „Blackwell Palace. Risking it all“ von Ayla Dade (Penguin Verlag) ist der erste Teil der „Frozen Hearts“-Reihe und begeisterte mich auf einer Lesung von Ayla in Mannheim, „Tokioregen“ von Yasmin Shakarami (cbj Kinder- und Jugendbuchverlag) – ich bin immer noch schockverliebt in das unglaubliche Cover – lernte ich auf der Frankfurter Buchmesse bei einer Buchpräsentation (und die Autorin bei einem M&G) näher kennen. Bei beiden Romanen handelt es sich um mein erstes Buch der jeweiligen Autorin – was bei Yasmin allerdings auch kein Wunder ist, ist „Tokioregen“ doch ihr Debütroman. Ich bin bereits jetzt auf die Ausflüge in die unterschiedlichen Länder und Kulturen gespannt, freue mich auf die Reisen nach Tokio und St. Moritz – und auf die unterschiedlichen Genres, handelt es sich doch um ein Jugendbuch/YA und eine New Adult Romance.

Welchen Autor, welche Autorin habt Ihr zuletzt für Euch neu entdeckt?