[LBM2019] Tag 3 – Von Drachen und Geistern

20190323_091845Der dritte Tag der Buchmesse stand für mich hauptsächlich im Zeichen der Fantasy, denn der Großteil der Veranstaltungen, die ich besuchte, drehten sich um dieses Genre, um fantastische Wesen, Figuren, um Magie und Übersinnliches. Den Start machte eine Signierstunde von Stefanie Hasse, bei der ich mir „Die Welt hinter den Buchstaben“, den zweiten Band ihrer „BookElements“-Reihe signieren ließ.

IMG-20190323-WA0004Im Anschluss besuchte ich den Empfang beim PIPER-Stand für die Shorlistkandidaten des „Write! Love! Sports!“-Schreibwettbewerbes. Bei tollen Gesprächen mit den anderen Autorinnen und Verlagsmitarbeitern, einem Glas Sekt und kleineren Süßigkeiten konnte man den Vormittag gemütlich ausklingen lassen. Die ganze Kraft, war auch für den Folgetermin nötig! In der MCC-Halle signierte niemand geringeres als Christopher Paolini, Fantasy-Superstar, Vorbild und Held meiner Jugendzeit. Ein heftiges Gedränge, ein überforderter Verlag, unklare Warteschlangen und eine mangelhafte Planung sorgten für reichlich Unmut – auch wenn sich die Wartezeit von etwa 90 Minuten noch durchaus in Grenzen hielt.

20190323_145401Da ich pünktlich die Signierstunde verlassen konnte, besuchte ich im Anschluss eine – phantastische – Lesung von Nina MacKay, die aus ihrem neuesten Buch „Black Forest High: Ghostseer“, einem Roman über eine Schule für Geisterjäger, Exorzisten und Geistmedien, las. Sehr interessant – und ganz sicherlich eines der Bücher, das nach der Messe bald auf meinen SuB wandern wird.

54524585_2231464190246164_544665727886426112_nAm Nachmittag stand dann die zweite Release-Party der Messe an. Zusammen mit den Herausgeberinnen Jana Hoffhenke und Regine D. Ritter und einigen teilnehmenden Autoren (Olaf Lahayne, Alvar Borgan, Ulrike Stutzky und ich), wurde die neue Anthologie des Burgenwelt Verlages, „Der Schatten des Schwarzen Todes“, vorgestellt und gebührend gefeiert. Enthalten ist meine Geschichte „Das blutige Skalpell“. Damit endete auch schon der dritte Messetag, ein Ende ist leider bereits in Sicht. Morgen stehen noch einige letzte Lesungen und/oder Meet & Greets an, bevor die erste Messe des Jahres bereits wieder ihre Pforten schließt.

[LBM2019] Tag 2 – Die Ruhe vor dem Sturm

Kaum vorstellbar – aber die halbe Messe liegt bereits hinter mir. Zeit, um den gestrigen Tag noch einmal Revue passieren zu lassen. Obwohl ich einige Termine hatte, war auch dieser Tag eher ruhig, eher beschaulich, bevor heute sicherlich die 20190322_193227Menschenmassen über Leipzig hereinbrechen. Meine erste Veranstaltung des Tages: eine Signierstunde beim Drachenmond Verlag – mir fehlte noch Nina MacKays „Mettigel“-Signatur in ihrem neuesten Märchenwald-Band, den ich auch nach der Messe hier vorstellen werde. Ich nutzte die Gelegenheit, um mir auch noch das Thrillerphänomen „Was geschah mit Femke Star“ von Kerstin Ruhkieck signieren zu lassen. Doch halt – da sind zwei Bücher auf dem Bild? :D. Richtig beobachtet – eines für mich, und … eines für Euch! Kerstin war so nett und signierte mir noch ein weiteres Exemplar, das ich im Anschluss der Messe mit einigen Goodies für Euch verlosen werde.

20190322_121558Im Anschluss ging es zum ersten Bloggertreffen des Tages. Der Verlag Kiepenheuer & Witsch stellte die Bestsellerautorin und prämierte Autorin Vea Kaiser mit ihrem neuesten Werk „Rückwärtswalzer: oder die Manen der Familie Prischinger“ vor. Da die österreichische Autorin zudem acht Kilogramm selbstgebackene Kekse und österreichischen Weißwein mitbrachte, eine wirklich gelungene Veranstaltung mit viel Witz, Charme – und einem sehr interessant klingenden Buch, das ich unbedingt noch beim Verlag anfordern muss.

20190322_152130Nach einer längeren Pause stand dann das nächste Bloggerevvent auf dem Plan. Die Verlage Carlsen (Impress und Dark Diamonds), Forever by Ullstein und Piper Digital stellten in einer Verlagspreview ausgewählten Bloggern die Novitäten ihrer Programme vor – und da kommt einiges in den nächsten Monaten auf die Leser zu. Natürlich gab es auch eine obligatorische Goodiebag mit einem Taschenbuch von Carlsen Impress und einigen Goodies (von denen sicher das ein oder andere auch den Weg in die Verlosung für Euch findet).

20190322_163250Zum Abschluss des Tages ein Termin in eigener Sache. Der Eridanus Verlag feierte mit den Autoren, mit Lesern und Gästen das Erscheinen der Anthologie „Alien Eroticon“, zu der ich die Geschichte „Die Rache der Sis“ beigesteuert habe. Es war toll, viele bekannte Kollegen wiederzutreffen, aber auch neue Leute kennenzulernen. Insgesamt waren sogar sieben der beteiligten Autoren am Stand: Alvar Borgan, Nele Sickel, Carolin Lüders, Nob Sheperd, Anna Mai, Nadine Muriel und ich. Ein feuchtfröhlicher Nachmittag, ein gelungener Abschluss des Tages.

Heute wird es spannend. Ich hoffe, ich bekomme mein Tagesprogramm durch. Denn es ist *hyperventilier* Superstar-Tag. Muss ich mehr sagen als: CHRISTOPHER PAOLINI?

Piper-Shortlistvoting: Die Ergebnisse

Herzlichen Glückwunsch an die drei Gewinner des Publikumsvotings des Schreibwettbewerbes „Write! Love! Sport!“ von Piper Digital in Zusammenarbeit mit Buchszene:

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    Photo by Ylanite Koppens on Pexels.com

    Ava Blum (Platz 1)

  • Mia Mai (Platz 2)
  • Ann-Christin Nell (Platz 3)

Für meine Geschichte „Touchdown für die Liebe“ (AT) hat es leider nicht gereicht. Dennoch bin ich sehr stolz darauf, unter die Top13 gekommen zu sein; eine so hochkarätige Jury für die Geschichte von Jane Edwards und Spencer Gilmore begeistert zu haben.

Wie es mit dem Projekt weitergeht? Wer weiß… Vielleicht finde ich die Inspiration und Zeit, die Kraft und Motivation, die Geschichte zuende zu erzählen. Und dann, ja dann … würde ich sie natürlich zuerst erneut Piper Digital anbieten – denn sie haben sich ja bereits einmal in die Geschichte verliebt <3.

Jetzt bin ich aber erstmal gespannt auf die Gewinnertitel, die ich bereits am 22.03.2019 im Rahmen der Leipziger Buchmesse auf einer Verlagspreview exklusiv als Blogger kennenlernen darf :).

Shortlistplatz für „Touchdown für die Liebe“ (AT)!

Nachdem ich es Anfang der Woche bereits auf den Social-Media-Kanälen verkündet habe, und so langsam beginne, es wirklich zu realisieren, möchte ich Euch heute auch hier die tolle Neuigkeit mitteilen!

Meine Einsendung „Touchdown für die Liebe“ (AT) hat es beim großen Schreibwettbewerb „Write! Love! Sport!“ des PIPER Verlages in Zusammenarbeit mit Buchszene aus weit über 100 Einsendungen auf die 13 Titel starke Shortlist geschafft!

Mein allererstes eingereichtes Exposé, ein für mich doch leicht ungewohntes Genre, keinerlei Erfahrungen im Romanbereich als Kurzgeschichtenautor und ein sehr straffer Zeitplan … sehr wenig sprach für einen Erfolg des Titels. Umso überraschter und erfreuter bin ich, dass die Geschichte um den Quarterback Spencer Gilmore und die Literaturstudentin Jane Edwards die hochkarätig und divers besetzte Jury überzeugen konnte.

Pitch und Mini-Leseprobe der Geschichte können unter diesem Link gefunden werden. Dort kann auch im nun anstehenden Publikumsvoting für den Titel oder für die zwölf anderen tollen Autorinnen gevotet werden. Jede Stimme zählt, jede Stimme zeigt dem Verlag, dass seitens der Leser Interesse an dem Genre besteht – sodass am Ende vielleicht nicht nur der Gewinner des Votings, sondern auch einige weitere Geschichten mit einem Verlagsvertrag ausgestattet werden können. Und wer weiß, vielleicht klappt es ja auch bei mir und ein Debütroman erscheint schneller, als ich je gedacht hätte.

[Buchgedanken] Nina MacKay: „Teenie Voodoo Queen“

Pünktlich zum ersten Advent habe ich eine neue Buchbesprechung für euch. In den letzten Tagen habe ich „Teenie Voodoo Queen“ von Nina MacKay gelesen. Das Buch ist 2018 bei ivi, einem Imprint der Piper Verlag GmbH, München, erschienen und dem Genre Young-Adult Urban-/Contemporary-Fantasy zuzurechnen. Es ist bereits mein drittes Buch der Autorin (zwei weitere liegen schon auf dem SuB), ihr Roman „Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“ landete sogar auf Platz drei meiner Jahreshighlights 2017.

512fUoo2Bo2L._SX328_BO1204203200_Dawn Decent ist die wohl untalentierteste Hexe der Voodoo-Abendschule von New Orleans. Umso überraschter ist sie, als sie gemeinsam mit einer Mitschülerin ausgewählt wird, ihre Heimatstadt vor einer verheerenden Katastrophe zu retten. Zusammen mit einem Ex-Alligator und einem vorübergehend sterblichen Götterwesen stellt sie sich der Gefahr. Ein schier aussichtsloser Kampf, bei dem Dawn nicht nur ihr Leben, sondern auch ihr Herz riskiert.

„Teenie Voodoo Queen“ ist etwas ernster als die Märchenwald-Reihe. Auch wenn es natürlich ebenfalls humorvolle Stellen enthält, so steht doch der allumfassende Konflikt zwischen dem Guten und dem Bösen im Vordergrund. Obwohl dieser, existentielle, Konflikt zwischen der Rettung und Vernichtung eher ein Element in High-Fantasy-Romanen ist, gelingt es Nina MacKay, diesen in der realen, alltäglichen Welt zu verankern und in den Charakteren widerzuspiegeln. Dabei lernt der Leser nicht nur etwas über den Voodoo-Glauben, sondern taucht tief in das malerische Setting von New Orleans ein.

Auch wenn ich der Autorin das Ende bis in alle Ewigkeit übel nehmen werde (okay, zumindest solang, bis sie mich mit ihrem nächsten Buch besänftigt), überzeugt die Handlung doch insgesamt. Viele, teils krasse unerwartete Wendungen führen den Leser immer wieder in die Irre, und sorgen dafür, dass der Spannungsbogen dauerhaft hochgehalten wird.

Dabei lebt das Buch vor allem auch von seinen hochinteressanten Charakteren. Egal ob Protagonist oder Nebencharakter, egal ob Love Interest oder Antagonist, Nina MacKay versorgt alle mit Stärken und Schwächen, individuellen Motiven und Zielen. Durch die gewählte Haupterzählperspektive (Ich-Perspektive aus der Sicht von Dawn) gelingt es der Autorin, sie nah an den Leser zu bringen, der sich mit der Protagonistin identifizieren kann – auch wenn das einen ganz schön an die Frustrationsgrenze bringt, wenn sich mal wieder etwas in eine Zuckerrübe oder einen Frosch verwandelt :D. Andere notwendige Erzählstränge werden in personaler Erzählperspektive geschildert, wobei sie – sozusagen als Service für den Leser – mit der Person überschrieben sind, aus deren Sicht erzählt wird. Auf die ein oder andere Szene hätte man hierbei aber aus meiner Sicht auch gut verzichten können, um den Fluss der Handlung nicht allzusehr zu stoppen.

Die Buchgestaltung ist sehr gelungen. Das Buch ist toll gesetzt, Lektorat und Korrektorat überzeugen ebenfalls. Restlos begeistert bin ich allerdings von dem traumhaften Cover und dem tollen Buchrücken, die nicht nur wunderschön aussehen, sondern auch ganz leicht hochwertig geprägt sind und sich toll in der Hand anfühlen. Ein wahrer Eyecatcher – traumhaft!

Mein Fazit? „Teenie Voodoo Queen“ ist ein überzeugender Fantasy-Roman, der den Leser nicht nur an die Seiten fesselt, sondern ihm auch die geheimnisvolle Voodoo-Kultur etwas näherbringt. Für Liebhaber des Genres bedenkenlos zu empfehlen.

[FBM2018] Tag 1 – Ein Auftakt nach Plan

Endlich Buchmesse, endlich Mittwoch. Auch wenn es bereits heute so viele interessante Termine gab, ließ ich es doch insgesamt ruhig angehen, um nicht gleich alle Kraftreserven für die Woche zu verschwenden.

Nachdem ich um 5 aufgestanden war und noch eine Rezension geschrieben hatte, ging es um 6:50 für mich los Richtung Frankfurt – und pünktlich kurz vor neun Uhr betrat ich die heiligen 20181010_102150(0)Hallen. Nachdem ich mich etwas umgesehen hatte, ging es auch direkt zur ersten Veranstaltung des Tages: „The Art of Dressmaking“. darkdirndl, ein preisgekröntes deutsches Kostümstudio, stellte eine Rekonstruktion der Diamond Jubilee Robe von Queen Victoria vor. Da ich zu dem frühen Zeitpunkt der einzige Besucher am Stand war, nahm sich die Inhaberin viel Zeit, um auf alle meine Fragen zu antworten, und mir eine Ausstellung des Studios mit dem Namen „Story Behind the Dress“ ans Herz zu legen. Hochinteressant – sowohl für Mode, als auch für Geschichtsliebhaber.

20181010_113808Im Anschluss nahm ich mir die Zeit, Freunde und Bekannte zu treffen, zum Beispiel die Autorin Anna Hinz, und besuchte auch den Kunstanstifter Verlag. Danach ging es zur obligatorischen Vorstellung des diesjährigen Trägers des deutschen Buchpreises auf dem blauen Sofa. Inger-Maria Mahlke erzählte von ihrem Roman „Archipel“ und las auch eine kurze Passage, die so kraftvoll, so prägnant, aber vor allem so melodisch war. Da saß jedes Wort, jede Silbe passte sich in den Lesefluss ein. In jedem Fall eine würdige Preisträgerin, und eine ganz, ganz starke literarische Stimme.

20181010_130837(0)Nachdem ich etwas durch Halle 3.0 geschlendert war, und ganz viele Fotos gemacht habe, besuchte ich meinen letzten Termin am Vormittag. Die Autorin und Journalistin Evi Simeoni stellte bei der FAZ das Buch „Vier Beine tragen meine Seele“ vor, das sie zusammen mit der überragenden Dressurreiterin Isabell Werth geschrieben hat. Es ist gleichsam eine Chronik von Isabells Leben, als auch eine Betrachtung des Dressursports der letzten Jahrzehnte. Eine Geschichte, von einer so starken Verbindung von Mensch und Tier, die einzigartig ist, und daher unnachahmliche Erfolge hervorgebracht hat. Auf diese Veranstaltung hatte ich mich als Pferdefan schon lange gefreut – und wer weiß, vielleicht zieht das Buch demnächst auch irgendwann bei mir ein.

20181010_165208Im Anschluss machte ich eine längere Pause, unterhielt mich mit anderen Autoren und Bloggern, aß etwas und genoss das Gefühl, auf der Messe zu sein, die heute noch angenehm leer war. Am frühen Nachmittag besuchte ich ein Meet & Greet, das spontan in meinen Kalender gerutscht war, nachdem sich die Bestsellerautorin der Valerie-Lane-Reihe Manuela Inusa kurzfristig für einen Messebesuch entschieden hatte. Manuelas Bücher lese ich mittlerweile seit Jahren, und freute mich daher umso mehr, mit einigen anderen Bloggern zusammen mit ihr mal wieder ins Gespräch zu kommen. Aufgrund der tollen Atmosphäre wurden aus der geplanten halben Stunde schnell zwei Stunden, bevor wir alle zu weiteren Terminen aufbrachen. Im Anschluss stieß ich bei Amazon 20181010_174753Publishing auf Petra Durst-Benning an, die den Meilenstein von 1.000.000 Lesern im englischsprachigen Raum über Amazon Crossing erreicht hat, feierte bei Carlsen den gelungenen Messeauftakt, und ließ bei georgischem Weißwein und Livemusik (Jazzpiano) den Messetag geruhsam ausklingen, bevor ich mich auf den Rückweg machte (und bereits am ersten Tag Verspätung hatte).

Obwohl es heute „nur“ mit der Fahrt 14 entspannte Stunden waren – das wird an den Tagen mit Abendveranstaltungen und/oder Besuchermassen noch ungleich anstrengender – bin ich doch leicht müde :). Morgen freue ich mich auf Signierstunden beim Drachenmond Verlag, die Verleihung des Kindle Storyteller Awards und die ein oder andere Buchvorstellung. Die restlichen Fotos, die ich außerhalb der Veranstaltungen geschossen habe, werde ich Euch nach der Woche in mehreren Galerien zeigen – hier würden sie den Artikel sprengen.

 

Ran an den SuB mit Ava 2018 – Oktober

Ein neuer Monat, ein neues Thema. Dieses Mal ist es ganz einfach gehalten: Gewählt dürfen nur Bücher werden, die mindestens bereits seit zwei Monaten auf dem SuB schlummern.

Auch in Vorbereitung der Buchmesse habe ich mich dabei für folgende drei Bücher entschieden.

  • Lin Rina: „Animant Crumbs Staubchronik“
  • Nina MacKay: „Teenie Voodoo Queen“
  • Sabine Giebken: „Wolkenherz – Die Spur des weißen Pferdes“

Besonders auf die „Staubchronik“ bin ich bereits sehr gespannt, das Cover verzaubert mich jedes Mal aufs Neue. Wer sich übrigens einen Überblick verschaffen möchte, wie weit ich bei der Challenge bin, sei auf *diese Seite* verwiesen :D.

Hier noch die Cover meiner Oktobertitel – und allen einen schönen Lese- und Messemonat!