[Buchgedanken] Ilka Sommer: „Der Weg zu mir: Wolfsbruder“

In den letzten Tagen habe ich „Der Weg zu mir: Wolfsbruder“ von Ilka Sommer gelesen. Das Buch ist 2018 im Selfpublishing erschienen, die mir vorliegende Ausgabe entstammt der ersten Auflage. Vielen Dank an dieser Stelle der Autorin für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Eine Genreeinordnung ist jedoch gar nicht einfach. Auch wenn der Roman auf der Coverrückseite als „gesellschaftskritischer Roman“ betitelt wird, würde ich ihn doch eher als esoterisch-spirituellen Roman mit fantastischen Einflüssen sehen.

51GTKclXKFLNach einer kurzen Begegnung auf der Jagd mit einem Wolf gerät Jans Leben völlig aus den Fugen. Seine Arbeit als Banker, seine Beziehung, seine Freundschaften – alles steht auf dem Prüfstand. Bis er für sich den mystischen Weg der Tierkommunikation entdeckt, und damit auch den Weg zu sich selbst. Auf der Suche nach dem Krafttier und seiner neuen Bestimmung wird er von der Tierkommunikatorin Miriam unterstützt. Schritt für Schritt legt Jan dabei seine Ängste ab und erlebt Unglaubliches.

„Der Weg zu mir: Wolfsbruder“ ist mal ein ganz anderes Buch – ich habe bislang nicht allzuviel vergleichbares gelesen und bin in dem Genre nicht zuhause. Und so ganz schlau geworden, bin ich aus dem Roman auch nicht, da die Grenzen zwischen Traum und Geschehen, zwischen Realität und Fiktion in den ganzen Erlebnissen verschwimmen.

Dennoch bin ich froh darüber, es gelesen zu haben – man nimmt aus der Lektüre etwas mit. Und sei es nur, dass man sich selbst auch mit dem Gedanken an Tierkommunikation auseinandersetzt und etwas darüber lernt. Dabei ist es aus meiner Sicht sogar durchaus wahrscheinlich, dass man in gewissen Grenzen mit Tieren kommunizieren kann – allerdings von Angesicht zu Angesicht. Dass man über Bilder Kontakt zu Tieren aufnehmen kann, die man nie gesehen hat und die sich weit entfernt aufhalten, überzeugt mich weiterhin nicht – und auch der Sprachgebrauch der Tiere, insbesondere von Penelope, hat mich sehr irritiert.

Bei „Der Weg zu mir: Wolfsbruder“ handelt es sich – wie bereits oben erwähnt – aus meiner Sicht auch nicht um einen gesellschaftskritischen Roman – schließlich finden in der Gesellschaft alle ihren Platz – und werden mit einem zauberhaften Happy-End belohnt (auch wenn ich mich der Lektorin da anschließe: ein Liebes-Happy-End hat mir ebenfalls gefehlt). Es ist aber ein Buch, das die Entschleunigung propagiert, die Liebe zur und das Leben in Einklang mit der Natur. Es ist ein Buch, das Toleranz einfordert und die Rückbesinnung auf ein harmonisches, selbstbestimmtes Leben im Gegensatz zum allgegenwärtigen „Höher, Schneller, Weiter“.

Die Handlung ist zwar insgesamt – dem Genre geschuldet – vorhersehbar, die Figuren sind aber interessant gestaltet, gerade von Mike bin ich völlig überzeugt. Der Schreibstil der Autorin lässt sich gut und flüssig lesen, insbesondere die Beschreibungen gefallen mir sehr gut und hätten noch mehr und dichter sein können. Zudem hätte ich es spannend gefunden, diese Persönlichkeitsentwicklung, diese Erfahrungen in dem doch sehr auf den Hauptcharakter zentrierten Buch aus dessen persönlicher Ich-Erzählperspektive geschildert zu bekommen. Dies hätte vielleicht für eine noch stärkere Bindung und Identifikation der Leser mit dem Protagonisten gesorgt.

Die Buchgestaltung ist – im Großen und Ganzen – gelungen, und in jedem Fall überdurchschnittlich für ein Selfpublishing-Werk. Lektorat und Korrektorat haben solide gearbeitet, die noch vorhandenen Fehler halten sich in einem absolut akzeptablem Rahmen und stören nicht den Lesefluss. Das Cover ist schön anzusehen – hier hätte es aber durchaus auch noch Raum für mehr Kreativität gegeben. Gleichsam finde ich auch den Buchsatz etwas uninspiriert und sehr nüchtern.

Mein Fazit? Auch wenn ich nicht vom Konzept der Tierkommunikation überzeugt bin, ist „Der Weg zu mir: Wolfsbruder“ ein interessantes Buch für alle, die mal über den Tellerrand hinausschauen wollen. Ob man ihn nun spirituell oder fantastisch, esoterisch oder philosophisch nennt, der Roman nimmt einen mit auf eine Reise in die Welt der Wölfe und lässt einen über das Leben und die Gesellschaft nachdenken.

Doppelte Buchpost

In der letzten Zeit erreichte mich erneut doppelte Buchpost, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Dabei könnten die Bücher unterschiedlicher nicht sein. Mit „Herz in Reparatur“, das neu von Montlake Romance übernommen und heute veröffentlicht wurde, legt Anna Fischer einen romantisch-frechen Liebesroman mit Herz, Seele und Humor vor. Dagegen erwartet einen bei „Der Weg zu mir – Wolfsbruder“ von Ilka Sommer ein gesellschaftskritischer, spiritueller Roman über Tierkommunikation und die Entschleunigung des Lebens, die Rückbesinnung auf die Natur. Vielen Dank an beide Autorinnen, und an Montlake Romance, für den Versand der Rezensionsexemplare. Die dazugehörenden Buchbesprechungen sollten noch diese, respektive nächste Woche folgen – ich bin schon ganz gespannt!

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[Buchgedanken] Anne Reinecke: „Leinsee“

In der letzten Zeit habe ich „Leinsee“ von Anne Reinecke gelesen. Das Buch und die Autorin sind mir zum ersten Mal auf der diesjährigen Litblog Convention begegnet – vielen Dank an dieser Stelle für die Bereitstellung eines Lese- und Signierexemplares auf der Veranstaltung. Der Roman ist als Gegenwartsliteratur einzuordnen und wurde 2018 im Diogenes Verlag veröffentlicht.

41HUvZI8DrL._SX315_BO1204203200_Karl, der Sohn des weltberühmten Künstlerpaares Ada und August Stiegenhauer, hat sich unter einem Pseudonym selbst als Künstler in Berlin einen Namen gemacht und seit Jahren keinen Kontakt mehr zu seinen Eltern. Bis ein Anruf seine Welt völlig ins Wanken bringt. Sein Vater tot, seine Mutter schwer erkrankt – Karls Rückkehr in seinen Heimatort verändert sein Leben völlig. Die einzige Konstante ist Tanja, ein achtjähriges Mädchen, das ihn seit der Ankunft in Leinsee aus dem Garten beobachtet und ihm mit Bildern und Zeichen ein Stück Lebensfreude zurückgibt.

„Leinsee“ ist experimentell, ist drastisch und schonungslos. Es ist provokativ, ehrlich und bestürzend. Anne Reinecke gelingt ein, vor allem sprachlich, überzeugendes Debüt, das auf eine tolle Karriere hoffen lässt.

Auch wenn es für viele nur ein kleines Detail ist, gibt es eine Sache, die mich vollends begeistert hat. Es ist eine Kunst für sich, Kapitelüberschriften zu finden, die weder die Handlung vorwegnehmen, noch gänzlich belanglos sind. Der Autorin ist dies hier mit Bravour gelungen. So ist jedes Kapitel mit einer Farbe überschrieben, einem Farbton, der auf den folgenden Seiten eine Rolle spielen und einen Akzent setzen wird.

Die Handlung überzeugt mich hingegen nur teilweise – ist im Ergebnis aber auch irgendwie irrelevant, da „Leinsee“ mehr das Porträt eines zerstörten Menschens ist, mehr Einblick in sein Innenleben, mehr Charakterstudie als wirklicher Ablauf von spannungsgeladenen Ereignissen. Und so gibt es Längen, und gleichzeitig werden Jahre übersprungen. Jahre, in denen viel passiert sein mag, aber nichts den Charakter geändert hat.

Die Figurenentwicklung ist dahingegen, gerade in der Hauptfigur, brilliant. Der Protagonist zeigt Stärken und (viele) Schwächen, entwickelt sich, hadert, verzweifelt – und lässt so den Leser tief in sein Innerstes ein. Dass die Entwicklung der Nebenfiguren aufgrund der Fixierung auf den Protagonisten Karl dabei etwas in den Hintergrund gerät, stört daher kaum.

Das Ende des Romans hat mich allerdings frustriert zurückgelassen. Einige Sätze mehr, einige Sätze weniger – alles hätte ich für vertretbar gehalten. Aber an dieser Stelle aufzuhören, ist Qual für den Leser, ist meines Erachtens nach überspitzt und übertrieben. Die Buchgestaltung ist hingegen ordentlich gelungen. Das Cover – verlagstypisch – zurückhaltend, der Buchsatz, das Lektorat und Korrektorat geräuschlos und harmonisch.

Mein Fazit? „Leinsee“ ist ein gelungenes Debüt, ein Gegenwartsroman, der durch Kleinigkeiten und eine tolle, ehrlich-direkte Sprache besticht. Auch wenn das Ende mich frustriert zurücklässt, ist er doch bedenkenlos zu empfehlen.

 

[Buchgedanken] Dennis Lehane: „Der Abgrund in dir“

Vor kurzem habe ich das neueste Werk von Dennis Lehane, Autor u.a. von „Shutter Island“, gelesen. Das Buch ist am 29.08.2018 im Diogenes Verlag als Hardcover erschienen und dem Genre Thriller zuzuordnen. Die Originalausgabe erschien 2017 unter dem Titel „Since we fell“ bei Ecco, New York. Dass es mir so kurz nach Erscheinungsdatum möglich ist, eine Buchbesprechung des 528 Seiten starken Werkes zu präsentieren, ist dem Verlag zu verdanken, der mir im Rahmen der diesjährigen Litblog Convetion ein unkorrigiertes Leseexemplar für Pressevertreter zur Verfügung stellte – auch an dieser Stelle noch einmal vielen Dank dafür.

41TiFw4eOgL._SX314_BO1204203200_Die frühere Topjournalistin Rachel Childs hat alles, was man sich erträumen kann: eine tolle Wohnung und einen liebevollen, gutaussehenden und erfolgreichen Ehemann, der ihr ein Leben ohne finanzielle Sorgen ermöglicht. Da erscheint es fast nebensächlich, dass ihre eigene Karriere seit einer missglückten Dokumentation auf Haiti ins Stocken geraten ist, und Rachel seitdem von Angststörungen geplagt wird. Nur langsam kehrt sie an der Seite ihres Mannes ins gesellschaftliche Leben zurück, bis in einem Moment ihr ganzes Leben zu einer Face aus Betrug, Verrat und Gefahr verkommt, und Rachel sich ihren größten Ängsten stellen muss. Wird sie kämpfen für das, was sie liebt, oder im Strudel einer unglaublichen Verschwörung untergehen?

„Der Abgrund in dir“ ist mein erstes Buch des Autors. Es ist zugleich Thriller, Liebesgeschichte und Schicksalsroman, ein Buch über das Leben von Rachel Childs und ihre Entwicklung seit der Kindheit. Und so steht auch sie als zentrale Figur im Mittelpunkt, entwickelt immer neue Facetten und Charaktereigenschaften, mal zum Positiven, mal zum Negativen. Bei einer so starken Fixierung auf den Hauptcharakter hätte ich mir gewünscht, dass der Roman in der Ich-Perspektive geschrieben worden wäre, um dem Leser eine noch stärkere Bindung zu und Identifikation mit Rachel zu ermöglichen.

Lehane gelingt es, den Leser mit vielen unerwarteten Wendungen immer mal wieder hinters Licht zu führen. Der Spannungsbogen wird langsam aufgebaut und gewinnt zum Ende hin zunehmends an Stärke – auch dank kurzfristiger Spannungsspitzen. Auch wenn die Handlung teils etwas konstruiert wirkt, überzeugt sie doch insgesamt und sorgt für Nervenkitzel.

Die Schauplätze des Romanes sind gut gewählt, bilden die ganze Bandbreite der Vereinigten Staaten ab, von der urbanen Metropolen-Wohnung bis hin zur verlassenen Fabrik im Nirgendwo, von der urigen Eckbar, die in der Vergangenheit geblieben ist, bis hin zu High-Society-Events. Und so ist, gerade bezüglich der Berichterstattung aus Haiti, „Der Abgrund in dir“ im kleinen auch ein Porträt über das Medienbusiness, über den Wert und die Wahrhaftigkeit von Nachrichten und Nachrichtenschaffenden, über die Schnelllebigkeit der Gesellschaft.

Für ein unkorrigiertes Leseexemplar waren bereits sehr wenige Fehler enthalten, sodass ich guter Dinge bin, dass nach Endkorrektur ein wirklich fehlerarmes Werk vorliegt. Lektorat und Buchsatz haben ebenfalls solide gearbeitet, lediglich vom Cover bin ich nicht gänzlich überzeugt – hier ist viel Potential ungenutzt geblieben.

Mein Fazit? Alles in allem ist „Der Abgrund in dir“ ein gelungener Thriller mit einem tollen Setting, einer starken Hauptprotagonistin und einer spannenden Handlung, die an manchen Stellen allerdings etwas konstruiert erscheint. Für Liebhaber von Thrillern, insbesondere mit psychologischen Elementen, bedenkenlos zu empfehlen.

 

[Buchgedanken] Mariana Leky: „Was man von hier aus sehen kann“

Vor einiger Zeit habe ich Mariana Lekys „Was man von hier aus sehen kann“ gelesen. Der Roman ist 2017 im DuMont Bucherlag, Köln, erschienen – und das mir vorliegene Exemplar stammt bereits aus der siebzehnten Auflage (2018) – Glückwunsch an dieser Stelle zu dem unglaublichen Erfolg. Autorin und Buch lernte ich zudem auf einer tollen Veranstaltung im Rahmen der diesjährigen Litblog-Convention in Köln kennen.

51Rgo4MGFTL._SX321_BO1204203200_In einem kleinen Dorf im Westerwald geht alles seinen gewohnten Gang. Solang, bis Selma in ihrem Traum ein Okapi sieht. Denn immer, wenn dieses ungewöhnliche Tier in den Träumen der alten Westerwälderin auftaucht, stirbt in den nächsten 24 Stunden ein Dorfbewohner. Und so lebt und liebt man intensiv, leidet, lacht und weint gemeinsam – egal, wie schwierig die Vorzeichen sind. So wie bei Luise, deren Liebe als Buddhist in einem japanischen Kloster tausende Kilometer entfernt lebt.

„Was man von hier aus sehen kann“ ist ein Buch, so ungewöhnlich wie sein Erfolg. Erzählt aus der Sicht von Luise, die im ersten Teil des Buches 10, im zweiten etwa Anfang 20 und im dritten etwa Anfang 30 ist, versetzt es den Leser in ein beschauliches Dorf im Westerwald. Alles und wirklich jeder spielt hier seine vorgegebene Rolle, sei es die alte Selma oder ihr heimlicher Verehrer, den alle nur „Optiker“ nennen. Doch trotz ihrer eingefahrenen Rollen sind die einzelnen Charaktere des Romanes nicht eindimensional, sondern vielschichtig und überraschend komplex.

Auch wenn die Handlung teils etwas blass und vorhersehbar bleibt, gelingt es der Autorin, den Leser in den Text zu ziehen, in das idyllische Porträt eines kleinen Dorfes, in dem alle zusammenhalten, und jeder jedem hilft. Kleine Wendungen und Spannungsspitzen sorgen zudem dafür, dass der Trott, die Routine durchbrochen wird und man als Leser, zusammen mit allen Bewohnern, aus dem Alltag herausgeworfen wird. Zum kleinen Problem wird dem Roman hier die perfekte, zauberhafte Prämisse, die dem Buch zugrundeliegt. Diese hat mich so überzeugt, so umgeworfen und bezaubert, dass die schlussendliche Ausgestaltung meine Erwartungen in diesem Punkt nicht gänzlich erfüllt.

Vollends überzeugt das Buch allerdings durch die Sprache der Autorin. Durchzogen von einer Vielzahl von Motiven, Wiederholungen und komischen Elementen begeistern gerade die Schlichtheit, der Wortwitz und die tollen Beschreibungen. Mariana Lekys überragende Erzählstimme ist – vielmehr als alles andere – der heimliche Star des Romanes, und allein für sich bereits ein Grund, das Buch zu kaufen.

Auch die Buchgestaltung trägt das ihrige dazu bei, ein rundes Gesamtpaket zu liefern. Buchsatz, Lektorat und Korrektorat sind gelungen, das Cover setzt tolle Akzente und passt perfekt zum Inhalt des Buches.

Mein Fazit? „Was man von hier aus sehen kann“ ist ein gelungener Roman, der vor allem durch Mariana Lekys brillianten Schreibstil punkten kann. Zwar bleibt die Handlung etwas hinter den Erwartungen der zauberhaften Prämisse des Buches zurück, vermag den Leser aber dennoch in die Idylle des Westerwaldes zu entführen. Für alle, die gern Bücher fernab der gängigen Genreliteratur lesen, bedenkenlos zu empfehlen.

DiesesBuchHatEinenHypeVerdient – Thema: Action/Kämpfe

Willkommen zur letzten Woche der Challenge #DiesesBuchHatEinenHypeVerdient :). Das Thema in dieser Woche lautet: „Action/Kämpfe“. Unter großzügiger Regelauslegung möchte ich Euch heute das Buch vorstellen, auf das ich mehr als ein Jahr sehnsüchtig gewartet habe: „Royal – Ein Königreich aus Glas“ von Valentina Fast, ein perfekter Übergang in die nächsten Wochen. Denn das Ende dieser Challenge ist für mich sogleich der Start in eine neue Aktion. Ab dem 13.03. läuft der Fantastische Lesefrühling, wo ich bis zum 30.04.2017 sieben verschiedene Bücher lese und vorstelle. Und heute möchte ich bereits im Voraus zu der Rezension, die in den nächsten Tagen folgt, meine Begeisterung über das tolle und erste Aktionsbuch mit Euch teilen!

Die e-Books zu der Royal-Reihe erschienen bei Carlsen-Im.press, das Printexempar vor 51xj8vajhil-_sx319_bo1204203200_etwa zwei Wochen als Im.Press Taschenbuch. Dabei deckt das Taschenbuch die ersten beiden e-Book-Bände ab und ist am ehesten als dystopisches Jugendbuch anzusehen.

Das Buch handelt von dem größten und wichtigsten Kampf, den jeder in seinem Leben auszufechten hat. Dem Kampf um die Liebe, um das Herz des perfekten Partners. Und bei „Royal“ treten gleich zwanzig potentielle Prinzessinnen an, um die Herzen von vier jungen Männern zu gewinnen, darunter auch das des Thronfolgers von Viterra.

„Royal“ ist humorvoll, gefühlvoll, spannend und steckt voll unerwarteter Wendungen. Zusammen mit einem perfekten Cover, und dem leichten und flüssigen Schreibstil der Autorin, sowie einem gelungenen Weltenbau überzeugt die Geschichte auf ganzer Linie. Valentina Fasts Roman macht Lust auf mehr und kommt bis auf wenige Millimeter an die Brillianz von „Selection“ heran – ein Vergleich der sich geradezu aufdrängt. Dieses Buch hat einen Hype verdient – und ist bereits jetzt eines meiner Jahreshighlights 2017.

Und wie immer – hier zum letzten Mal, findet Ihr alle Informationen zur Aktion und alle Sammelposts der Vorschläge hier.

[Buchgedanken] Emma C. Moore: „Finian Blue Summers“

In den letzten Tagen habe ich einen der Finalisten des diesjährigen „Kindle Storyteller Awards“ gelesen: „Finian Blue Summers“ von Emma C. Moore. Das Buch ist 2016 im Selfpublishing erschienen und eine Mischung aus Liebes- und Schicksalsroman. Bei Emma C. Moore handelt es sich um ein offenes Pseudonym der Autorin Marah Woolf. Auch hier vielen Dank an Amazon für das Presseexemplar im Rahmen der Preisverleihung des „Kindle Storyteller Awards“ auf der Frankfurter Buchmesse.

Die neunzehnjährige Rayne ist eine weltbekannte Violinistin und begeistert Millionen 51c-epkakjl-_sx336_bo1204203200_Menschen mit ihrer Musik. Doch während ihre dominanten Eltern sie von Konzert zu Konzert hetzen und jede Facette von Raynes Leben genau planen, wünscht sie sich doch nur, ihre eigenen Wünsche auch einmal erfüllen zu können. Daher sammelt sie diese heimlich in einem Wunschglas. Als ihre Eltern Rayne dann verweigern, ihre sterbende Großmutter ein letztes Mal zu besuchen, weiß diese sich nicht mehr zu helfen, flüchtet sich ins Schweigen und wird in eine Nobelklinik eingeliefert. Dort lernt sie den charmanten und sympathischen Praktikanten Finian Blue Summers kennen, und ein neues Leben beginnt.

„Finian Blue Summers“ ist ein Roman über das Leben und die Liebe, der vor Gefühlen nur so strotzt. Mit vielen überraschenden Wendungen gelingt es der Autorin, den Leser immer wieder zu packen und bei der Stange zu halten – selten fiel es mir schwerer, eine halbwegs spoilerfreie Rezension zu schreiben. Die Geschichte wird kapitelweise abwechselnd in der Ich-Perspektive aus Sicht von Rayne und Finian erzählt. Auch wenn ich mit mehreren Ich-Erzählern üblicherweise nicht so recht warm werde, hat mir dies hier ausnehmend gut gefallen, konnte man so doch eine Bindung zu beiden Protagonisten aufbauen und mehr über die Beweggründe und Motive der beiden erfahren.

Ohnehin lebt der Roman von seinen toll ausgearbeiteten Charakteren. Nicht nur die Hauptfiguren, sondern auch die Nebenfiguren (egal ob Niam, Cassie oder Sheryl) sind absolute Sympathieträger und bringen die Geschichte voran. Die Protagonisten, mit all ihren Stärken und Schwächen, entwickeln sich während der Handlung weiter und verharren nicht in ihren anfänglichen Verhaltensmustern. Neben den Charakteren überzeugt auch die Handlung, die dem Leser jedoch mit ihren Irrungen, Wirrungen und überraschenden Wendungen viel abverlangt. In diesem Sinne ist „Finian Blue Summers“ (ähnlich wie das bereits besprochene Buch „Lichtblaue Sommernächte„) auch ein ausdrucksstarkes Plädoyer für das Leben, für die Sehnsucht und das Verwirklichen von Träumen und Wünschen.

Das Cover ist gut gelungen, nach dem Lesen der Geschichte erkennt man auch jeweils die Bedeutung der einzelnen Elemente auf dem Cover. Lektorat und Korrektorat haben solide gearbeitet, kleinere Fehler im Text und im Buchsatz sind bei der Endkorrektur aber durchgerutscht, was den Lesefluss und das Lesevergüngen jedoch nicht mindert. Zudem ist der Schreibstil der Autorin flüssig und leicht lesbar.

Mein Fazit? „Finian Blue Summers“ ist ein rundum überzeugender Liebesroman, nicht nur für Leser des Genres zu empfehlen. Ein würdiger Finalist des „Kindle Storyteller Awards“ und – neben Aschenkindel – eine weitere Perle auf dem Selfpublishermarkt.

[Buchgedanken] Terry Brooks: „Elfensteine“ (Die Shannara Chroniken)

In der letzten Zeit habe ich „Elfensteine“ gelesen, die Fortsetzung von Terry Brooks „Das Schwert der Elfen“. Das Buch ist 2016 bei Blanvalet erschienen und heißt im englischen Original „The Elfstones of Shannara“, veröffentlicht bei Ballantine Books. Das Buch setzt sich aus den bereits 1982 bei Goldmann und Blanvalet erschienenen Büchern „Die Elfensteine von Shannara“, „Der Druide von Shannara“ und „Die Dämonen von Shannara“ zusammen. Es ist am ehesten dem Genre High-Fantasy zuzuordnen, auch wenn es in einer dystopischen Welt spielt. Die Handlung des Buches ist auch Gegenstand der ersten Staffel der erfolgreichen und überzeugenden Fernsehserie „The Shannara Chronicles“. Eine zweite Staffel befindet sich derzeit in der Produktion.

In „Elfensteine“ begleitet man den Talbewohner Wil Ohmsford (der Enkel des51kz6emlwgl-_sx333_bo1204203200_ Protagonisten aus „Das Schwert der Elfen“) und Amberle Elessedil, eine Enkelin des berühmten Elfenkönigs Eventine Elessedil, auf ihrer Suche nach dem Blutfeuer. Nur, wenn es ihnen gelingt, das Samenkorn des Ellcrys, des heiligen Baumes der Elfen, in das Feuer einzutauchen, kann der Baum wiedergeboren und die Welt vor der Vernichtung durch die Dämonen gerettet werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Denn mit jedem Tag verliert der Ellcrys weiter an Lebenskraft und immer mehr Dämonen können sich aus der Verbannung befreien. Doch auch Wil Ohmsford ist nicht ganz ohne Schutz. Ihm steht eine Waffe zur Verfügung, über die bereits sein Großvater geboten hat: die legendären Elfensteine von Shannara.

„Elfensteine“ ist eine gelungene Fortsetzung zu „Das Schwert der Elfen“. Terry Brooks gelingt es, trotz des großen Zeitsprungs zwischen den Handlungen, nahtlos an das Geschehen anzuknüpfen und vertraute Protagonisten und Charaktere in die Handlung einzuflechten. Zudem wird die Geschichte der Völker und Rassen weiterentwickelt, Lücken aus den vorigen Büchern geschlossen und die Welt weiter ausgebaut. Ihm gelingt es dabei, ein widerspruchsfreies Universum zu erschaffen, in dem noch dutzende, weitere Bücher angesiedelt sind, die sich hoffentlich ebenfalls nahtlos in die Geschichte einfügen.

Als großen Fan der Serie stören mich natürlich die vielen, gravierenden Unterschiede in der Handlung. Dennoch kann auch das Buch überzeugen. Die – teils ausufernden – Beschreibungen und die etwas ungewohnte Sprache des Buches stören dabei kaum den Lesefluss, sondern geben einem das Gefühl, tief in die Welt von Shannara einzutauchen.

Die Protagonisten dess Romans sind vielschichtig und lebendig ausgearbeitet und entwickeln ich im Laufe der Handlung weiter. Vor allem Amberle Elessedil überzeugt hier als Charakter mit ihren Stärken, Schwächen, Zweifeln und Träumen. Dem Autor gelingt es ebenfalls, auch den Charakteren, die bereits aus „Das Schwert der Elfen“ bekannt sind, neue Seiten zu geben, ohne dass sie dem Leser, trotz des großen Zeitsprunges (etwa 50 Jahre?), fremd werden.

Das Cover des Buches ist der Serie entsprungen und passt daher nicht so recht zum etwas abgewandelten Charakter des Romans. Dennoch ist es ein tolles Cover und ein absoluter Eyecatcher. Der Buchsatz ist gelungen, Lektorat und Korrektorat haben im Text sehr gut gearbeitet. Jedoch ist Blanvalet hier ein unglaublicher Fehler unterlaufen. Im Klappentext auf der Rückseite ist – immerhin konsequent – vom Elcrys die Rede, während im Buch (auch konsequent) der heilige Baum der Elfen den Namen Ellcrys trägt.

Auch die Aufteilung des Buches habe ich nicht als ganz ideal empfunden. Während der Auftakt zur eigentlichen Suche nach dem Blutfeuer über hunderte Seiten beschrieben wird, kommt die eigentliche Suche und – vor allem das Ende – sehr kurz und überraschend. Dies liegt allerdings wohl daran, dass sich „Elfensteine“ aus drei kurzen Romanen zusammensetzt.

Mein Fazit? „Elfensteine“ ist ein klassischer High-Fantasy Roman, der vor allem mit seinen dreidimensionalen Charakteren überzeugen kann. Er fügt sich nahtlos an das Vorgngerbuch an und kann die Welt von Shannara ausbauen und mit mehr Leben füllen. Für Liebhaber des Genres bedingungslos zu empfehlen.

 

[Buchgedanken] Emily Bold: „Lichtblaue Sommernächte“

Bereits in der letzten Woche habe ich die Lektüre von „Lichtblaue Sommernächte“, einem Roman von Emily Bold beendet, und bin immer noch zutiefst beeindruckt. Das Buch der bekannten Hybridautorin erschien 2015 bei Ullstein Taschenbuch und ist wohl am ehesten noch als romantischer Schicksalsroman einzuordnen. Nachdem ich mir das Buch zur FBM 2015 gekauft hatte, lag es viel zu lang auf meinem SuB. Um eines vorwegzunehmen: Es wird nicht mein letzter Roman von Emily Bold bleiben (auf meinem SuB liegt auch schon seit längerem „Ein Kuss in den Highlands“, nach „Lichtblaue Sommernächte“ werden nun aber viele weitere folgen).

Als die Kunststudentin Lauren zum ersten Mal in einem Diner auf Tim Parker trifft, fühlt51sxljnkcml-_sx319_bo1204203200_ sie sich sogleich zu ihm hingezogen. Nachdem sie Tim bereits kurze Zeit später in der Kanzlei ihres Vaters wiedersieht, beginnen die beiden, eine Beziehung zueinander aufzubauen, die ein abruptes Ende findet, als Lauren zurück zum Studium nach Maine geht, und Tim nach New York versetzt wird. Als Lauren feststellt, dass sie von Tim schwanger ist, bricht für sie eine Welt zusammen. Wird sie es schaffen, das Kind allein zu erziehen, oder gibt es vielleicht doch eine gemeinsame Zukunft mit Tim?

Mit „Lichtblaue Sommernächte“ hat die Autorin einen Roman geschaffen, der zu Tränen rührt. Einzelne Szenen waren so mit Gefühlen überflutet, dass ich die Lektüre im Zug unterbrechen musste, um mich zu sammeln (man denke nur an Alyssa und den Hamsterhimmel oder an die rebellische Mia, die zuletzt doch ihren Gefühlen freien Lauf lässt). Das Buch ist einfühlsam geschrieben. Die Gefühle werden durch den gekonnten Aufbau des Buches mit der Rahmenhandlung und der „lichtblauen Sommernacht“, in der die gesamte Geschichte erzählt wird, noch verstärkt.

Auch wenn der Aufbau der Geschichte bereits Teile der Handlung vorwegnimmt oder bereits stark darauf anspielt, hätte ich mir doch gewünscht, den Klappentext etwas offener zu halten. Die kurze Zusammenfassung auf dem Buchrücken spoilert nahezu die komplette Handlung und das Ende – was die Qualität des Buches in keinster Weise mindert, zusammen mit dem Aufbau jedoch jegliche alternativen Enden wegfallen lässt.

Das war aber bereits der einzige Kritikpunkt, den ich anbringen kann. „Lichtblaue Sommernächte“ überzeugt auf der ganzen Linie. Der flüssige Schreibstil und die tolle Handlung ziehen den Leser sofort in das Geschehen. Die einzelnen Charaktere sind – mit all ihren Stärken und Schwächen – detailreich dargestellt und entwickeln sich im Laufe des Buches weiter. Vor allem Tim und Mia machen hier enorme Entwicklungen durch. Der Leser kann mit allen Protagonisten mitfiebern, mitleiden und mitfühlen. Der Autorin gelingt zudem der Spagat zwischen den ernsten Themen und der zugrundeliegenden Liebegeschichte sehr gut.

Mit der episodenhaften Darstellung von Laurens Leben erschafft die Autorin den Eindruck, man würde durch ein Fotoalbum aller wichtiger Situationen im Leben der Protagonisten blättern. Dabei gelingt es ihr, den einzelnen Szenen so viel Kraft, Authentizität und Leben einzuhauchen, dass man sich wünscht, noch tiefer in Laurens Leben eintauchen zu können, um jedes Detail mitzuerleben. Trotz der Zeitsprünge bleibt man dabei immer dicht am Geschehen und verliert nie den Kontakt zur Handlung.

Ein besonderes Augenmerk möchte ich auch noch auf das Cover legen, das nicht nur toll gestaltet, sondern auch hochwertig geprägt ist und mit teils farbigen Coverinnenseiten noch ein besonderes Extra bereit hält. Die Prägung setzt sich auch auf dem Buchrücken und der Coverrückseite fort und sorgt, zusammen mit dem exzellenten Buchsatz, für ein wunderschön anzusehendes Gesamtpaket. Bei solchen Werken bin ich immer wieder froh darüber, dass es noch Printbücher gibt. Auch wenn es bei einem Publikumsverlag eigentlich selbstverständlich sein sollte, möchte ich dennoch kurz erwähnen, dass auch Lektorat und Korrektorat auf ganzer Linie sauber gearbeitet haben.

Mein Fazit? „Lichtblaue Sommernächte“ ist ein gefühlsstarker, mitreißender Roman, der mit tollen Charakteren und einer atmosphärischen Handlung punktet. Ich kann dieses Buch bedenkenlos allen, nicht nur Liebhabern von Liebesromanen, ans Herz legen. Es lohnt sich.

[Buchgedanken] Manuela Inusa: „Love at last“

Schon seit einiger Zeit lag ein weiteres Buch von Manuela Inusa (von der ich bereits ihren bei Blanvalet erschienenen Roman „Jane Austen bleibt zum Frühstück gelesen habe) auf meinem SuB – und nun hatte ich endlich die Zeit gefunden, „Love at last“ zu lesen.

Das Buch erschien in der mir vorliegenden Auflage 2016 im Selfpublishing, ist eine Mischung aus Drama und Liebesgeschichte und liegt aus meiner Sicht genau im Grenzbereich zwischen Kurzroman und Roman (so man das denn unterscheiden möchte) – ich werde der Einfachheit halber für den Rest der Besprechung die Terminologie „Roman“ verwenden.51lhcrqwwtl-_sx311_bo1204203200_

Das Buch schildert die Geschichten von vier Menschen, die alle nicht mit der Vergangenheit abschließen können. Nach und nach stellen sie fest, dass ihre Schicksale miteinander verwoben sind und dass sie die Probleme der Vergangenheit gemeinsam bewältigen müssen, um in eine hoffnungsvolle Zukunft zu blicken. Es ist kapitelweise aus der personalen Erzählperspektive jeweils einer der vier Personen  geschrieben und erlaubt dem Leser somit, die einzelnen Szenen durch einen der Charaktere zu erleben und sich mit allen zu identifizieren.

Ich hatte anfangs leichte Probleme mit dem rapiden Wechsel der Erzählperspektive, doch durch die Angabe des jeweiligen Charakternamens als Kapitelüberschrift erleichtert die Autorin den Wechsel. Relativ schnell gewöhnt man sich auch daran – und kann so hautnah miterleben, wie sich die einzelnen Schicksale immer stärker und stärker miteinander verknüpfen. Es gelingt der Autorin, obwohl man so in alle Protagonisten hereinschaut, dennoch gut, die Spannung zu halten und nicht zu früh bereits zu viel zu verraten. Die kunstvolle Verknüpfung der einzelnen Lebensgeschichten wird zudem mit einem tollen Plottwist im letzten Drittel des Romans noch einmal etwas durcheinandergewürfelt und kumuliert in einem schönen Ende, das alle Handlungsstränge aufgreift und abschließt.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig und lässt sich gut lesen. Der Roman eignet sich aufgrund der Länge und Thematik auch ideal als Urlaubslektüre. Gut gefällt mir ebenfalls die Verknüpfung von ernsten Themen mit den Liebesgeschichten – und auch die eingebaute (kurze und nich explizite) Sexszene fällt nicht aus dem Rahmen sondern fügt sich nahtlos in die Handlung ein.

Das Cover des Romans ist schön und gelungen – auch wenn ich mir persönlich noch etwas mehr Anknüpfung zur Handlung gewünscht hätte – in jedem Fall ist es jedoch ein Eyecatcher. Der Roman ist ganz ordentlich gesetzt, ich hätte jedoch auf die kleinen eingefügten Bildchen verzichten können. Kleinere Fehler haben sich auch eingeschlichen (ein Perspektivfehler und einige Silbentrennungsfehler, womöglich aufgrund von Formatverschiebungen), die das Lesevergnügen aber nicht schmälern. Zudem wurde mir versichert, dass auch der Perspektivfehler bereits längst ausgebessert ist – einer der großen Vorteile im PoD-Verfahren, der es erlaubt, Fehler schnell abzuändern ohne auf einer ganzen Altauflage zu sitzen.

Alles in allem macht „Love at last“ viel Spaß und Freude und ist (endlich mal…) ein solides Buch aus dem Selfpublishing-Sektor. Es kann zwar in einer Gesamtbetrachtung nicht ganz mit „Jane Austen bleibt zum Frühstück“ mithalten, die Abstriche sind jedoch lediglich minimal und sorgen dafür, dass ich mich bereits auf die nächsten Bücher der Autorin freue – seien es Selfpublishing- oder Verlagsprojekte.

Mein Fazit? Mit „Love at last“ schafft die Autorin einen rundum gelungenen Roman, der sowohl von der Handlung als auch vom Schreibstil überzeugt und kleinere Startschwierigkeiten schnell vergessen lässt. Für Genreliebhaber oder Leser, die eine leichte Zwischenlektüre suchen, die ernste Themen dennoch nicht auslässt, bedenkenlos zu empfehlen.