[Buchgedanken] Petra Felsner: „Castle MacLyal: Der Pfad“ (Castle MacLyal 1)

In den letzten Tagen habe ich auch „Castle MacLyal: Der Pfad“ von Petra Felsner gelesen. Das Buch ist 2025 im Kampenwand Verlag erschienen und als Jugendfantasy einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Die 15-jährige Mia überquert während eines Ausflugs versehentlich die Grenze zu einer geheimnisvollen magischen Welt, die sich jenseits des Dickichts des „Fairy Trails“ befindet. Sie landet in einer therapeutischen Schule für Wesen mit magischen Defekten, und gerät in einen uralten Konflikt, der die magische Welt bedroht. Je tiefer sie in diese fremde Realität eintaucht, desto klarer wird: Hier geht es nicht nur um Magie. Es geht um Freundschaft, Vertrauen, Mut – und darum, wer Mia wirklich ist.

„Castle MacLyal: Der Pfad“ ist der erste Band der neuen Buchreihe der Kinder- und Jugendbuchautorin Petra Felsner. Dabei lässt sich der Roman klar der Jugendfantasy zuordnen, nicht nur aufgrund des Alters der Protagonistin, sondern auch aufgrund der zutreffenden Leseempfehlung des Verlags für Leser:innen ab 12 Jahren, die die untere Grenze darstellen sollte. Idealerweise sollten Leser:innen sich vielleicht eher am Alter von Mia (15 Jahre) orientieren.

Denn die Handlung ist durchaus spannend, abwechslungsreich und altersgerecht, thematisiert sie doch viele jugendtypische Probleme wie Neuanfänge, Freundschaft, erste Liebe und die Suche nach der eigenen Identität. Leider endet der Roman in einem eher unnötigen Cliffhanger, auf den Epilog hätte man m.E. gut verzichten können, stört er doch etwas das sonst runde Ende, das ohnehin genug offene Fragestellungen für die Folgebände lässt. Auch gibt es zwischenzeitlich mal kleinere Längen, während die Konflikte dann doch teils eher antiklimaktisch verlaufen.

Das Setting ist größtenteils gelungen. So entführt die Autorin die Leser:innen ins reale und magische Schottland, in eine Welt der keltischen Mythen und Fabelwesen, in der ich mir gern noch ein paar Beschreibungen mehr gewünscht hätte – und auch beim Weltenbau bleiben kleinere Fragen offen, die gegebenenfalls ja in den Folgebänden noch geklärt werden können. Unterstützt wird das Setting durch eine wundervolle Karte in den Coverinnenseiten sowie eine reingezoomte Darstellung des Castle MacLyal.

Die Figuren sind im Wesentlichen vielschichtig angelegt, haben aufgrund der Masse an Figuren und der Kürze des Buches noch einen eher schematischen Anstrich, die Folgebände können hier aber die Komplexität der Charaktere durchaus noch festigen. Hierbei überzeugen vor allem Feon, Liuk und Kenu als wichtige Nebenfiguren, während Mia und Reed durchaus noch etwas zulegen können und dürfen. Petra Felsners Schreibstil ist dabei altersgerecht und lässt sich leicht und flüssig lesen und das Kopfkino sofort anlaufen.

Die Buchgestaltung ist noch solide. Lektorat und Korrektorat sind durchaus einige Fehler durchgerutscht, die den Lesefluss aber nicht erheblich schmälern, der Buchsatz ist ordentlich, auf die leicht spoilernden Kapitelüberschriften hätte man allerdings verzichten können. Der Umschlag ist mit Klappen und farbigen Coverinnenseiten versehen, das durchaus ansehnliche Covermotiv setzt sich nahtlos auf Buchrücken und Coverrückseite fort und sorgt für ein tolles Gesamtbild, das aber etwas konstruiert wirkt, dennoch ein wirklicher Eyecatcher ist, der hoffentlich mit den Folgebänden auch für einen Wiedererkennungswert der Reihe sorgt.

Mein Fazit? „Castle MacLyal: Der Pfad“ ist ein gelungener Auftaktband in die Jugendfantasy-Reihe mit durchaus abwechslungsreicher Handlung aber auch noch mit Potential für die Folgebände, insbesondere beim Weltenbau aber auch bei den Protagonist:innen. Für Leser:innen des Genres bedenkenlos zu empfehlen, ab einem Lesealter von 12 Jahren.

[Buchgedanken] Claudia Romes: „Zeit der Pfingstrosen“

In den letzten Tagen habe ich auch „Zeit der Pfingstrosen“ von Claudia Romes gelesen. Das Buch ist 2025 als Aufbau Taschenbuch in der Aufbau Verlage GmbH & Co. KG erschienen und als Familiensaga einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Nach einer unglücklichen Ehe wagt Katy einen Neuanfang in der Blumenstadt Aberdeen. Sie betreut den demenzkranken Jeff, den es immer wieder in den kleinen Blumenladen am Meer zieht. Zusammen mit seinem Neffen Aiden hilft ihm Katy hier, inmitten der Blüten, seinen Erinnerungen nachzuspüren. Dabei stoßen sie nicht nur auf eine tragische Liebesgeschichte, sondern entdecken auch ihre Gefühle füreinander. Gibt es eine Chance für diese unerwartete Liebe, und kann sich Jeff mit seiner Vergangenheit aussöhnen, bevor es zu spät ist? 

„Zeit der Pfingstrosen“ ist nach „Beethovens Geliebte mein zweiter Roman von Claudia Romes. Dabei lässt sich der Roman gar nicht so einfach einem Genre zuordnen. Während der Untertitel „Eine Liebe in Schottland“ einen Liebesroman suggeriert und auch der Klappentext durchaus den Fokus darauf legt, kann man das Buch auch gut als Familiensaga eingruppieren, wird doch auch die Geschichte einer Familie über einen Zeitraum von knapp 80 Jahren beleuchtet. Da diese Kategorisierung auch unter anderem auf Verkaufsportalen übernommen worden ist, habe ich mich schlussendlich ebenfalls dazu entschieden – auch die Einordnung als Schicksalsroman wäre darüber hinaus jedoch denkbar gewesen.

Die Handlung ist dabei durchaus abwechslungsreich, hat aber auch vereinzelt Längen. Erzählt wird sie in zwei Zeitebenen, einer mehr oder weniger gegenwärtigen 2016/2017 und einer vergangenen, die die Jahre von 1939 bis 1969 abdeckt. Aufgrund der kleineren Längen erscheint das Ende als krasser Gegenpart dazu etwas überhastet – und kann auch nicht vollends überzeugen, hätte man aus meiner Sicht doch gut auf den Epilog verzichten können. Alles in allem vermag die Handlung aber dennoch gut zu unterhalten und kann trotz der schweren Themen eine Wohlfühlatmosphäre schaffen.

Das Setting kann hingegen auf ganzer Linie glänzen. So entführt die Autorin ihre Leser:innen nicht nur nach Aberdeen an die raue schottische Küste, sondern auch mitten hinein in die Gräuel des Zweiten Weltkrieges beim Stellungskampf in Frankreich und – immer und immer wieder – ans und aufs Meer. Zudem verwebt Claudia Romes wichtige Themen wie Demenz, häusliche Pflege, Peer Pressure und toxische Beziehungen mit der gegenwärtigen Lovestory und sorgt so für ein hochaktuelles und interessantes Gesamtpaket – insbesondere im gegenwärtigen Handlungsstrang.

Die einzelnen Figuren sind im Wesentlichen vielschichtig angelegt, haben Stärken und Schwächen, eigene Ziele und Motive. So überzeugen insbesondere wichtige Nebencharaktere wie Brad, Mabel und Penny, während Katy teils nicht nachvollziehbar handelt und Aiden etwas zu perfekt geraten ist – die ein oder andere dunkle Seite hätte ihn noch glaubhafter und greifbarer gemacht. Claudia Romes‘ Schreibstil lässt sich zudem leicht und flüssig lesen und das Kopfkino sofort anlaufen.

Die Buchgestaltung ist gelungen. Lektorat und Korrektorat haben ordentlich gearbeitet, der Buchsatz ist schön anzusehen. Der Umschlag ist auf Cover, Coverrückseite und Buchrücken hochwertig geprägt und fühlt sich dadurch haptisch toll an. Das Covermotiv setzt sich auf Buchrücken und Coverrückseite nahtlos fort, sodass ein einheitliches Gesamtbild entsteht, auch wenn es sicherlich kreativere Lösungen gegeben hätte, als das Covermotiv auf der Coverrückseite einfach spiegelverkehrt abzubilden. Insgesamt ist das Covermotiv dabei durchaus ansehnlich und genretypisch, aber auch etwas beliebig und austauschbar.

Mein Fazit? „Zeit der Pfingstrosen“ ist eine Familiensaga, die vor allem mit ihrem tollen Setting punktet und atmosphärisch starke Lesestunden bietet, dabei aber auch kleinere Längen aufweist. Für Leser:innen des Genres dennoch bedenkenlos zu empfehlen – ab einem Lesealter von etwa 14 Jahren.

Es geht in den Norden | Doppelte Buchpost

Heute möchte ich Euch wieder zwei Neuzugänge zeigen, die mich vor kurzem als Rezensionsexemplare im Rahmen von Leserunden auf Lovelybooks.de erreicht haben – vielen Dank dafür. Beide entführen die Leser:innen dabei – zumindest etwas – in den Norden. So geht es in „Zeit der Pfingstrosen“ von Claudia Romes (Aufbau Verlage) nach Schottland, während „Brackwasser“ von Jana Stieler (Limes, Penguin Random House Verlagsgruppe) in einem kleinen Örtchen an der Schlei in Schleswig-Holstein spielt. Beide Romane gehen dabei tief in die Vergangenheit zurück. So geht es um jahrzehntealte Geheimnisse – und um eine Liebe, die die Zeiten überdauert. Ich bin auf beide schon sehr gespannt!

Mögt Ihr Geschichten, die im Norden spielen?

[Buchgedanken] Charlotte McGregor: „Highland Crime – Der tote Golfer“ (King & König 2)

Vor kurzem habe ich auch „Highland Crime – Der tote Golfer“ von Charlotte McGregor, einem Pseudonym der Autorin Carin Müller, gelesen. Der Roman ist 2024 im Selfpublishing veröffentlicht worden und dem Genre Cosy Crime zuzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an die Autorin für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Der amerikanische Großinvestor Ronald Trumpleton weiß, was er will: Aus dem beschaulichen Highland-Dörfchen Kirkby soll ein luxuriöses Golf-Resort für die Schönen und Reichen dieser Welt entstehen. Die Einheimischen stören dabei nur. Ganz Kirkby geht auf die Barrikaden und schmiedet Ideen, wie dieses Schicksal abzuwenden ist. Nicht alle davon sind friedlich. Dann finden Fanny König und ihr Dackel Rudi eines Morgens die Leiche des Investors im Wald. Ein Alibi für den Tatzeitraum hat sie keines, genauso wenig wie die meisten anderen Dorfbewohner. Wer hat den Eindringling auf dem Gewissen? Fanny, Rudi und ihr Nachbar George King entwickeln ganz eigene Theorien …

„Highland Crime – Der tote Golfer“ ist mein erster Roman aus dem Kirkby-Universum, das Carin Müller unter dem Pseudonym Charlotte McGregor mit mindestens elf Romanen, Kurzromanen und Kurzgeschichten gefüllt hat – darunter nunmehr auch zwei Bänden der „Highland Crime“-Reihe, in der Fanny König, George King und Rudi, Fannys Dackel, zusammen Verbrechen aufklären. „Der tote Golfer“ ist dabei der zweite Band dieser Reihe und als Standalone lesbar, obwohl ein vertieftes Eintauchen in die Dorfgemeinschaft idealerweise die Kenntnis vieler weiterer Kirkby-Romane voraussetzt. Das Buch wird dabei als Cosy Crime beworben, ließe sich aber aufgrund des mittlerweile dank diverser Romane mit Leben eingehauchten Ortes Kirkby fast sogar als Regionalkrimi bezeichnen, lebt er doch durch die Eigenarten und Beziehungen der Bewohner untereinander – ganz viel (fiktiver) Lokalkolorit inklusive.

Denn die Handlung ist durchaus abwechslungsreich und spannend – fast zu spannungsgeladen am Ende für einen Roman des Genres Cosy Crime. Sonst werden Genrekonventionen durch das doch sehr ungewöhnliche Ermittler:innen-Duo aber eingehalten – die Chemie zwischen Fanny, George und Rudi (dem heimlichen Leserliebling) ist sicherlich einer der Pluspunkte des Romans. Kleinere Längen zu Beginn, leicht spoilernde Kapitelüberschriften und teils auch vorhersehbare Handlungsteile sowie ein kleiner Cliffhanger am Ende trüben das grundsätzlich positive Bild hier kaum.

Auch das Setting vermag größtenteils zu überzeugen. So entführt die Autorin ihre Leser:innen nach Kirkby in die schottischen Highlands, ein fiktives Örtchen voller Tradition – Pubs, Reitställe, Clanstrukturen und eine eingeschworene Dorfgemeinschaft inklusive. Dabei mischt Charlotte McGregor dramatische Themen wie organisierte Kriminalität und eine doch sehr scherenschnittartige und wenig verdeckte Parodie der Trump-Familie in die Geschichte ein – gerade letzteres lenkt jetzt doch eher von der Handlung ab, die Befriedigung von Rachegelüsten aufgrund aktuell weltpolitischer Entwicklungen ist doch eher kein Handlungstreiber für Cosy Crime.

Die einzelnen Figuren sind im Wesentlichen vielschichtig angelegt, haben Stärken und Schwächen, eigene Ziele und Motive. Insbesondere merkt man, dass die einzelnen Charaktere hier teils schon unzählige Bücher lang ausgearbeitet worden sind, sodass sie all ihre eigenen Marotten haben. Am stärksten überzeugen hier Robin, Charly, Adley und PC Cook, während insbesondere die Trumpleton-Familie wie oben angegeben sehr überzeichnet ist. Charlotte McGregors Schreibstil lässt sich dahingegen leicht und flüssig lesen und das Kopfkino sofort anlaufen, ist durchaus humorvoll und bildet die Liebe zu Schottland ab.

Die Buchgestaltung ist ordentlich. Lektorat und Korrektorat sind zwar Kleinigkeiten durchgerutscht, die das Lesevergnügen aber kaum schmälern, der Buchsatz ist solide. Das Motiv auf Cover und Coverrückseite ist etwas beliebig und wird zum Buchrücken hin unterbrochen, der Buchrücken, der auch die Motive einrahmt, sendet jedoch starke Schottland-Vibes. Auch wird das austauschbare Covermotiv durch eine Abbildung von Rudi aufgepeppt, die immerhin doch noch eine Bindung zur Geschichte aufbaut. Abgerundet wird die Handlung durch eine ausführliche Figurenübersicht am Ende des Buches.

Mein Fazit? „Highland Crime – Der tote Golfer“ ist ein spannender und abwechslungsreicher Wohlfühlkrimi, der mit einem tollen Setting und interessanten Charakteren punktet, dabei aber auch kleinere Schwächen aufweist und unnötige Parallelen zur realen Welt zieht. Für Leser:innen des Genres dennoch bedenkenlos zu empfehlen – ab einem Lesealter von etwa 14 Jahren.

[Buchgedanken] Ursi Breidenbach: „Christmas Cake und Glitzerschnee“

Vor kurzem habe ich „Christmas Cake und Glitzerschnee“ von Ursi Breidenbach gelesen. Das Buch ist 2024 im Penguin Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH veröffentlicht worden und als weihnachtlicher Liebesroman einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Mitte Dezember wird Jenny für ein wichtiges Forschungsprojekt nach Edinburgh geschickt. Die Dreiunddreißigjährige, die sich noch nie viel aus Weihnachten gemacht hat, ist absolut überfordert vom festlichen Trubel. Überall Weihnachtsmusik, Mistelzweige und Menschenmassen – Jenny fährt in den beschaulichen Stadtteil Morningside, in dem ihre Großmutter wohnt, die sie noch nie zuvor getroffen hat. Zögerlich steht sie vor dem geschmückten Haus, als sich die Tür öffnet und ihre Großmutter sie gerührt in die Arme schließt. Bei ihr trifft Jenny auch auf den kreativen Bühnenbildner Callum, einen waschechten Schotten. Er ist so weihnachtsverliebt, dass er es nicht verstehen kann, warum Jenny die schönste Zeit im Jahr ablehnt. Wird er es schaffen, Jenny rechtzeitig zum Fest mit Weihnachtsstimmung zu verzaubern? Christmas Cake, glitzernde Lichter und magische Wintererlebnisse … wer könnte da widerstehen?

„Christmas Cake und Glitzerschnee“ ist mein erster Roman von Ursi Breidenbach, habe ich doch bislang nur einige der humorvollen Sachbücher von ihr gelesen, die sie zusammen mit Heike Abidi verfasst hat. Umso gespannter war ich, ihre andere literarische Seite kennenzulernen, nachdem ich ja auch einige von Heikes Romanen lesen durfte. Dabei ist „Christmas Cake und Glitzerschnee“ relativ einfach zu kategorisieren, handelt es sich doch um einen weihnachtlichen Liebesroman, quasi einen saisonalen Feel-Good-Liebesroman. Sehr klassisch werden in Abgrenzung zu New-Adult Sexszenen ausgeblendet und die Protagonist:innen sind etwas älter, stehen bereits mit beiden Beinen relativ fest im Leben.

Die Handlung ist zuckersüß, sehr berührend, aber auch teils vorhersehbar und relativ komplikationsarm, vermittelt aber insgesamt einfach ein gutes Gefühl und ganz viel weihnachtlichen Flair – und hält somit das Versprechen an die Leser:innen, das Cover, Klappentext und Genre gegeben haben. Gerade am Ende hätte ich mir jedoch trotzdem gewünscht, dass das rundum perfekte, kitschgeschwängerte Ende minimal realistischer gestaltet worden wäre – und die Geschichte insgesamt etwas mehr Tiefe besessen hätte, aber das ist Kritik auf einem unfassbar hohen Niveau, hat mich Ursi Breidenbachs Story doch wundervoll unterhalten und berührt.

Das Setting ist natürlich brillant. So entführt die Autorin die Leser:innen ins weihnachtliche Edinburgh, in eine Stadt, die Weihnachten atmet und lebt – voll mit Weihnachtmärkten, -Dekoration und ganz viel festlichen Hotspots. Dabei vermischt Ursi Breidenbach die saisonale Liebesgeschichte durchaus mit ernsten Themen, die jedoch eher an der Oberfläche verbleiben – und legt dem Paar auch mit Ausnahme einer potentiell geografischen Trennung keine Steine in den Weg, sodass eine dauerhaft harmonische Atmosphäre entsteht, die ebenfalls zum Wohlfühlsetting beiträgt.

Die einzelnen Figuren sind im Wesentlichen vielschichtig angelegt, haben eigene Ziele und Motive, viele Stärken aber eher wenige Schwächen – insbesondere Ingrid und Callum sind Freundlichkeit und Perfektion in Person – etwas mehr Realismus hätte auch hier noch dreidimensionalere Charaktere geschaffen. Abgesehen davon fühlt man sich mit den Protagonist:innen sehr wohl und kann sich gut mit ihnen identifizieren – und Ursi Breidenbachs Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen und das Kopfkino sofort anlaufen, ist emotional und berührend.

Auch die Buchgestaltung kann brillieren. Lektorat und Korrektorat haben ordentlich gearbeitet, der Buchsatz ist gelungen und setzt die Chatnachrichten durchaus innovativ – auch wenn da sicherlich noch mehr geht. Der Buchumschlag ist auf dem Cover und dem Buchrücken mit hochwertigen, goldglitzernden Prägungen versehen, das Covermotiv zieht sich über den Buchrücken und die Coverrückseite, sodass ein tolles, eindrucksvolles Gesamtbild entsteht. Das Covermotiv ist zudem sehr einladend und weihnachtlich, sehr atmosphärisch und farblich toll – lediglich den Bezug zur Handlung hätte man noch etwas verstärken können.

Mein Fazit? „Christmas Cake und Glitzerschnee“ ist ein wundervoll berührender weihnachtlicher Liebesroman, der vor allem mit seinem Setting und seiner Wohlfühlatmosphäre punkten kann, gleichzeitig aber auch einige Komplikationen mehr hätte vertragen können. Für Leser:innen des Genres dennoch bedenkenlos zu empfehlen – ab einem Lesealter von etwa 12 Jahren.

[Buchgedanken] Kristin MacIver: „Der Mut der Lady Leaf“ (Celtic Dreams 3)

Vor kurzem habe ich auch „Der Mut der Lady Leaf“ von Kristin MacIver gelesen. Das Buch ist 2024 im Knaur Verlag in der Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG erschienen und als historischer Liebesroman einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Schottland 1487: Leaf MacKay vertraut sich selbst und sonst niemandem. Nun soll ausgerechnet sie ihren erbitterten Feind Lennox heiraten, um die jahrelange Fehde mit Clan Ross zu beenden. Der drohende Verlust ihrer Unabhängigkeit treibt sie immer stärker in die Nähe des düsteren Schmieds Grey, der ihr im Kampf gegen Lennox zur Seite steht. Und dann ist da noch Leafs bester Freund und Adoptivbruder Artair, der nicht nur mit seiner unbekannten Herkunft, sondern vor allem mit seinen Gefühlen für Leaf ringt. Doch die Wunden der Vergangenheit sind tief, und Leaf muss eine Entscheidung treffen: Glaubt sie an die wahre Liebe? Oder nur an sich selbst? Hin und her gerissen zwischen ihrem Bedürfnis nach Schutz und ihrer Sehnsucht nach Liebe droht sie alles zu verlieren.

„Der Mut der Lady Leaf“ ist der dritte Band der Celtic-Dreams-Reihe, von der ich bislang den ersten Teil „Der Traum der Lady Flower“ gelesen habe. Während ersteres für mich noch klarer ein historischer Liebesroman war, verschiebt sich in diesem Buch das Genre stärker zur Historical Romance – und so wird das Buch vom Verlag auch als Kombination von beidem als „historischer New-Adult-Liebesroman“ beworben, da uns durchaus einige pikante Sexszenen erwarten. Zur Harmonisierung mit den restlichen Büchern der Reihe habe ich es dennoch hier auch bei der Eingruppierung als historischer Liebesroman belassen – kleinere Argumente fänden sich auch für eine historische Familiensaga oder generell für einen historischen Roman. Das Buch lässt sich zudem gut als Standalone lesen (mir fehlen ja auch die Ereignisse des zweiten Bandes), insgesamt würde ich aber aufgrund der Kontinuität der Geschehnisse und der Hintergrundgeschichten der Figuren dafür plädieren, alle Bände in der vorgegebenen Reihenfolge zu lesen, um das Lesevergnügen vollends auszuschöpfen.

Die Handlung ist durchaus spannend und abwechslungsreich, teils vorhersehbar, teils aber auch mit unerwarteten Wendungen versehen. Gerade im ersten Drittel hat das Buch jedoch auch kleinere Längen – und auch das Ende vermochte mich nicht vollends zu überzeugen und war etwas antiklimaktisch. Insgesamt fokussiert sich die Handlung viel deutlicher als im ersten Band auf das Love Triangle, hier konnten die Stärken des ersten Bandes nicht so umgesetzt werden. Gut gefallen hat mir jedoch, dass mit fortschreitender Handlung auch Artair eine Hintergrundgeschichte verpasst bekam.

Das Setting ist weiterhin brillant. So entführt die Autorin die Leser:innen – wenig überraschend – erneut ins Schottland am Ende des 15. Jahrhunderts, mitten hinein in eine blutige Fehde, die das Clansystem der damaligen Zeit mehr als verdeutlicht. Dabei spielen in diesem Band dynastische Politik, Ränkespiele und familiäre Verflechtungen eine noch stärkere Rolle, während der historische Hintergrund mehr zur wirklichen Kulisse verkommt – was der Spannung aber keinen Abbruch tut.

Die einzelnen Figuren sind im Wesentlichen vielschichtig angelegt, haben Stärken und Schwächen, eigene Ziele und Motive. Dabei überzeugt Leaf – meine Lieblingsschwester aus dem ersten Band – weiterhin, aber auch Lennox und Skye, von der ich gern noch mehr lesen würde, können brillieren, lediglich Gregor verbleibt etwas eindimensional. Kristin MacIvers Schreibstil ist dabei leicht und flüssig zu lesen, stellt Lesbarkeit im Zweifel über historische Authentizität und lässt das Kopfkino sofort anlaufen.

Auch die Buchgestaltung kann größtenteils glänzen. Lektorat und Korrektorat sind zwar Kleinigkeiten durchgerutscht, die das Lesevergnügen aber nicht schmälern, der Buchsatz ist solide. Der Umschlag ist mit Klappen und toll gestalteten, farbigen Coverinnenseiten versehen, das Covermotiv ist ein Eyecatcher, dem leider etwas der Bezug zur Handlung fehlt – und leider wird das Cover auch wieder zum Buchrücken hin krass unterbrochen. Insgesamt passt sich das Buch aber gut ins einheitliche Erscheinungsbild der Reihe ein.

Mein Fazit? „Der Mut der Lady Leaf“ ist eine größtenteils gelungene Fortsetzung der Reihe um die MacKay-Schwestern, die vor allem mit tollen Charakteren und einem brillanten Setting punkten kann, aber auch kleinere Schwächen in der Handlung hat. Für Leser:innen des Genres bedenkenlos zu empfehlen, ab einem Lesealter von 16 Jahren.

Romance im Doppelpack | Selbstgekaufte Neuzugänge

In der letzten Zeit zogen auch diese beiden, wundervollen und selbstgekauften Bücher bei mir ein. „Cosy Secrets – Der kupferne Schlüssel“ von Franzi Kopka (Kyss by Rowohlt Polaris, Rowohlt Verlag GmbH) erreichte mich dabei mit tollen Goodies im Rahmen einer Signieraktion der Buchhandlung Graff, „Dreams of Sapphire Seas“ von Anabelle Stehl (LYX Verlag in der Bastei Lübbe AG) zog nach einem Buchhandlungsbummel bei mir ein. Beide Bücher sind dabei als Romance einzuordnen, beide Bücher spielen in ähnlichen Settings (Schottland/Irland). Ich bin schon gespannt, bin aber sehr sicher, dass mich beide Bücher verzaubern werden!

Welches Buch hat Euch zuletzt umgehauen?

[Buchgedanken] Kristin MacIver: „Der Traum der Lady Flower“ (Celtic Dreams 1)

Vor kurzem habe ich auch „Der Traum der Lady Flower“ von Kristin MacIver gelesen. Das Buch ist 2024 im Knaur Verlag, Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG, erschienen und als historischer Liebesroman einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars nach Rezensionsanfrage.

Schottland, 1485: Lady Flower, die älteste Tochter von Gregor MacKay träumt davon, bei einer Tierheilerin im entfernten Dorf Portskerra das Heilen zu lernen, um die Hochlandrinder ihres Clans zu versorgen. Ihre Eltern haben jedoch andere Pläne für die fürsorgliche Tochter: Sie soll einen Lord heiraten. Ausgerechnet Flowers heimliche Jugendliebe Cailan Sinclair, ein Frauenheld mit unentrinnbarer Vergangenheit, soll einen Ehemann für sie finden. Obwohl es zwischen Flower und Cailan knistert und funkt, weicht Flowers Traum von Cailans Pflichten als Clanerbe so weit ab, dass eine gemeinsame Zukunft für sie undenkbar ist. Bis ein verheißungsvoller Kuss alles verändert und sich die junge Frau fragen muss: Wie viel ist sie bereit, für die wahre Liebe aufzugeben?

„Der Traum der Lady Flower“ ist der Auftaktband der Trilogie „Celtic Dreams“ um die MacKay-Schwestern Flower, River und Leaf – und der Debütroman von Kristin MacIver. Dabei lässt sich das Buch als Standalone lesen – jeder Roman behandelt die Geschichte der jeweiligen Schwester abschließend, auch wenn es sicherlich Überschneidungen gibt und ich daher empfehlen würde, auch dieses Buch zu lesen, bevor man sich den Folgebänden widmet. Der Roman lässt sich jedoch nicht direkt einem Genre zuordnen – balanciert er doch für mich auf der Grenze zwischen historischem Liebesroman und Historical Romance – auch wenn diese Differenzierung für den ein oder anderen akademisch erscheinen mag. Schlussendlich habe ich mich jedoch für die Einstufung als historischen Liebesroman erschienen, da zumindest einige Sexszenen ausgeblendet wurden und das Buch auch so vom Verlag beworben wird.

Die Handlung ist durchaus spannend und abwechslungsreich. Auch wenn mich der Anfang nicht ganz überzeugte, nahm das Buch schnell an Fahrt auf und faszinierte mich mit dem Fortgang der Handlung immer stärker. Dabei reichert Kristin MacIver die historische Liebesgeschichte mit dem Thema Rollenklischees im Mittelalter an und streut auch das Thema Posttraumatischer Belastungsstörung und Flashbacks mit ein. Positiv ist hier zu erwähnen, dass im Nachwort – bei der nachgestellten Triggerwarnung – auch explizit auf Hilfsangebote verwiesen wird.

Das Setting ist naturgemäß brillant, entführt uns die Autorin doch in die schottischen Highlands im ausklingenden Mittelalter und zeigt ein Leben zwischen Rinderweiden, Clanstrukturen und dynastischer Politik. Dabei verwischt Kristin MacIver insbesondere in den Figuren Finley und Hailey die damaligen Standesunterschiede und lässt auch ganz am Rand die schottische Geschichte der letzten Jahrhunderte anklingen – hier hätte ich mir noch einen stärkeren Fokus, ein stärkeres schottisches Selbstbewusstsein gewünscht.

Die einzelnen Figuren sind im Wesentlichen vielschichtig angelegt, haben Stärken und Schwächen, eigene Ziele und Motive. Dabei überzeugen insbesondere wichtige Nebencharaktere wie Leaf (ich freue mich so auf ihren Band!), Rhona und Artair, während gerade Cailan etwas blass verblieb – und man ihm nicht wirklich ein Happy End wünschte. Nur Finleys eigenes Glück sorgt dafür, dass man als Leser:in Cailans‘ mit Flower toleriert. Kristin MacIvers Schreibstil ist zudem leicht und flüssig zu lesen, balanciert mehr auf der Seite der Lesbarkeit in Abwägung zur historischen Authentizität und lässt das Kopfkino sofort anspringen.

Die Buchgestaltung ist solide. Lektorat, Korrektorat und Buchsatz sind einige Kleinigkeiten durchgerutscht, die das Lesevergnügen aber nicht wesentlich schmälern. Der Buchumschlag ist mit Klappen und toll gestalteten Coverinnenseiten versehen, das Covermotiv ist wunderschön anzusehen, auch wenn etwas der Bezug zur Handlung fehlt und es leider drastisch zum Buchrücken hin unterbrochen wird. Insgesamt bilden die einzelnen Bände aber immerhin einen tollen Gesamteindruck mit Wiedererkennungswert.

Mein Fazit? „Der Traum der Lady Flower“ ist ein gelungener Auftakt in die Liebesromanreihe, der vor allem mit seinem Setting und tollen Nebencharakteren überzeugt. Für Leser:innen des Genres bedenkenlos zu empfehlen – ab einem Lesealter von 16 Jahren.

[Buchgedanken] Sarah Goodwin: „Stranded – Die Insel“

Vor kurzem habe ich „Stranded – Die Insel“ von Sarah Goodwin gelesen. Das Buch ist 2023 bei Lübbe in der Bastei Lübbe AG erschienen, die Originalausgabe wurde 2021 unter dem Titel „Stranded“ bei AVON, HarperCollins Publishers Ltd. veröffentlicht. Das Buch ist als Thriller einzuordnen, für die Übersetzung zeichnet Dr. Holger Hanowell verantwortlich. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars über die Bloggerjury.

Für Maddy wird ein Traum wahr: Sie nimmt an einem neuartigen Fernsehexperiment teil, in dem acht Fremde auf einer einsamen schottischen Insel überleben müssen, ein Jahr lang, mit nur minimaler Ausrüstung und ohne Kontakt zur Außenwelt. 18 Monate später ist Maddys Traum zum Albtraum geworden. Die Behörden greifen die junge Frau in einem Fischerdorf auf dem Festland auf. Verzweifelt berichtet sie, wie das Boot, das die Teilnehmer nach einem Jahr abholen sollte, nicht kam. Und davon, wie in den folgenden Wochen einer nach dem anderen starb, nicht durch Hunger oder Krankheit, sondern durch menschliche Hand. Doch was verschweigt Maddy? Und wie schaffte sie es, die Insel lebend zu verlassen?

„Stranded – Die Insel“ ist der Debütroman von Sarah Goodwin – und was für einer! Als Thriller eingeordnet, könnte man ihn auch den Untergruppen „Psychothriller“ oder „Survivalthriller“ zuordnen. Gleichsam ist das Buch auch durch den von der Außenwelt abgeschnittenen, kleinen Handlungsraum und den damit verbundenen kleinen Kreis an Protagonisten ein Kammerspiel par excellence, das sich in ungeahnte Eskalationsspiralen steigert. Dabei ist der Schreibstil der Autorin zu jeder Zeit schnell und flüssig lesbar und lässt das – brutale – Kopfkino sofort anspringen.

Die Handlung ist kurzweilig, abwechslungsreich, eskapistisch und mit vielen unerwarteten Wendungen versehen. Wenn auch nicht immer logisch, entwickelt sie doch einen unglaublichen Sog, der nur dadurch abgemildert wird, dass die verschiedenen Zeitebenen, in denen das Buch spielt, einige Ergebnisse bereits vorwegnehmen. Dabei greift Sarah Goodwin auf die archaischen Triebfedern der Menschen zurück, um die Handlung voranzubringen: Hunger, Kälte – und den nackten Kampf ums Überleben.

Das Setting ist für den Roman perfekt gewählt. Eine abgeschiedene Insel vor Schottlands Küste, nicht weit, aber weit genug weg von der Zivilisation. Ein gar nicht undenkbares Reality-TV-Format. Und eine diverse Gruppe, die auf Sprengstoff angelegt ist – Sarah Goodwin schafft ein Setting, das plausibel (genug) erscheint, um dem Leser mit Erschrecken auf vieles hinzuweisen, was in der heutigen Gesellschaft schief läuft – und ihm den ein oder anderen Schauer über den Rücken laufen zu lassen.

Die einzelnen Figuren sind zumindest in der Breite vielschichtig angelegt – auch wenn man dank der Erzählperspektive (die hier auch für die Beklemmung sorgt) nur Maddy wirklich im Detail kennen lernt. Dennoch überzeugt auch der „Nebencast“ – allen voran Zoe, während lediglich Frank etwas blass bleibt – hier hätte man aus seiner Figur mehr rausholen können. Gern hätte ich auch mehr über Sashas und Adrians Erlebnisse erfahren, aber dafür hätte ja eine gänzlich neue Perspektive, fernab der Insel, eröffnet werden müssen.

Zur Buchgestaltung kann wenig gesagt werden, da mir ein Leseexemplar vorliegt, das mit der finalen Ausgestaltung nur bedingt übereinstimmt. Festgehalten werden kann jedoch zumindest, dass Lektorat, Korrektorat und Buchsatz sauber gearbeitet haben und das Covermotiv sehr atmosphärisch, allerdings auch etwas beliebig daherkommt. Mit der angekündigten Prägung und dem Farbschnitt sollte das Buch zudem einen hochwertigen Eindruck erzeugen – dies kann aber, wie gesagt, nicht abschließend beurteilt werden.

Mein Fazit? „Stranded – Die Insel“ ist ein wahrer Pageturner, ein toller, atmosphärisch und psychologisch starker Debütroman und Thriller. Für Liebhaber des Genres bedenkenlos zu empfehlen – ab einem Lesealter von 16 Jahren.

Ein magischer Abend in Speyer

Gestern konnte ich den Messeblues etwas hinter mir lassen, denn es verschlug mich am Abend nach Speyer in die Osiander Buchhandlung. Dort stellte Bianca Iosivoni ihren neuesten Roman „Twisted Fate – Wenn Magie erwacht“ (Ravensburger Buchverlag) vor und las einige Szenen aus dem Auftaktband der in Schottland spielenden Dilogie. Danach und dazwischen beantwortete sie noch viele Fragen – und stand im Anschluss geduldig für Fotos und Signaturen zur Verfügung – ein rundum gelungener Abend voller Spannung, Humor und mit einer unglaublich sympathischen Autorin. Nicht, dass es noch eine Bekräftigung gebraucht hätte, da Bianca ohnehin eine meiner Lieblingsautorinnen ist – schließlich besitze ich eine zweistellige Anzahl an signierten Büchern von ihr ;). Hier noch einige Fotos des tollen Events, bei dem auch die Leser Biancas Buch signieren durften :).

Morgen geht es für mich übrigens direkt zur nächsten Lesung. Dieses Mal liest Andreas Eschbach in Mannheim. Ich freue mich schon!