Ein neuer Verlagsvertrag!

20190910_061512Es gibt tolle Neuigkeiten! Gestern war es endlich wieder soweit, und ein weiterer Verlagsvertrag lag unterschriftsreif auf meinem Tisch. Ich freue mich sehr, dass meine Kurzgeschichte „Das Sicherheitsupdate“ den Herausgeber Christoph Grimm überzeugen konnte und sie nun im Eridanus Verlag, voraussichtlich im März 2020 zur Leipziger Buchmesse, erscheinen wird.

Mindestens genauso toll ist es, dass ich mit so vielen bekannten und geschätzten Kollegen, sogar Freunden im Buch vertreten bin. Herzlichen Glückwunsch daher auch an Anna Eichenbach von „Welt aus Tinte und Papier„, Jacqueline Mayerhofer, Renée Engel und Thomas Heidemann. Das wird fast wie ein Familientreffen auf der nächsten LBM. „Das Sicherheitsupdate“ ist meine zweite Veröffentlichung bei Eridanus, und nach vier Veröffentlichungen im Burgenwelt Verlag meine sechste bei Verlegerin Jana Hoffhenke (die Arme muss mich schon jahrelang ertragen :)).

Das sind übrigens nicht die einzigen guten Nachrichten von meiner Seite. Mehr in Kürze – also bleibt gespannt =).

[Buchgedanken] Thomas Heidemann, Cara D. Strange (Hrsg.): „Vikings of The Galaxy“

In der letzten Zeit habe ich die Anthologie „Vikings of the Galaxy“ gelesen, herausgegeben von Thomas Heidemann und Cara D. Strange. Das Buch ist 2019 im Anschluss an eine Ausschreibung im Leseratten Verlag erschienen und dem Genre der humoristischen Phantastik zuzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

51Vfg2mP7AL._SX312_BO1204203200_„Vikings of the Galaxy“ vereint 20 Kurzgeschichten verschiedenster Autoren, unter anderem haben auch Thomas Heidemann als Herausgeber und Marc Hamacher als Verleger (letzterer zusammen mit einer Co-Autorin) eine Geschichte beigesteuert. Unter den Autoren finden sich bekannte und unbekannte Gesichter, zum Beispiel sind auch Nele Sickel, Veronika Lackerbauer und Robert von Cube mit von der Partie.

Die Qualität der einzelnen Geschichten ist – naturgemäß bei einer Anthologie – unterschiedlich, besonders gefallen haben mir „Ziege voraus“ von Kornelia Schmid und „Walküre 12“ von Nele Sickel. Insgesamt bewegen sich die Geschichten aber fast alle auf einem hohen Niveau. So unterschiedlich die Geschichten inhaltlich auch sind, fand ich es doch etwas befremdlich, in wie vielen davon Freydis E[i]riksdottir als Protagonistin eine Rolle spielte. Klar ist das historisch belegte Personal der Wikinger begrenzt, hier hätte in der Geschichtenauswahl aber noch etwas mehr Wert auf die Vielfältigkeit, die Originalität gelegt werden können.

Gleiches gilt für die sehr unübliche und unorthodoxe Anordnung der Geschichten innerhalb der Anthologie – nämlich alphabetisch nach dem Autorennamen. Hier hätte durchaus die Möglichkeit bestanden, klassisch die stärksten Geschichte an Beginn und Ende der Anthologie zu stellen, oder die Geschichten thematisch etwas zu gruppieren, um diese doch etwas sehr willkürlich anmutende Auswahl zu ordnen .

Die Buchgestaltung überzeugt größtenteils, Lektorat und Korrektorat haben nur kleinere Fehler durchgelassen, die in der Summe den Lesefluss nicht wesentlich beeinträchtigen. Buchsatz und Cover sind gelungen – so finden sich auf letzterem diverse Anspielungen auf die einzelnen Geschichten.

Etwas zu gezwungen finde ich allerdings die Autoren-Vitae – als Leser hätte ich mir hier klassische Vorstellungen der Teilnehmer gewünscht. Gleiches gilt für die Bilder der Autoren, die als Wikinger gezeichnet worden sind – aber das ist beides Geschmackssache. Was allerdings jedewede Geschmacksgrenze sprengt ist m.E.n. die letzte Buchseite. Das geht so nicht – klar, sind Kommaregeln nicht zwingend eindeutig, nicht zwingend verpflichtend. Sofern eine empfohlene Schreibweise existiert, sollte man sich daran halten, sonst selbst die bestmögliche Lösung suchen – und diese offensiv vertreten. Kommas – auch mit Augenzwinkern – zum „Selbsteinkleben“ sind kein Humor, sondern eine Bankrotterklärung bzw. fehlendes Vertrauen zum eigenen Lektorat …

Mein Fazit? „Vikings of the Galaxy“ ist eine Sammlung größtenteils gelungener, humoristischer Geschichten über Wikinger im Weltall. Viele witzige und kuriose Einfälle lassen dabei kleinere Schwächen in der Geschichtenauswahl und Zusammenstellung nicht ins Gewicht fallen. Auch wenn mir das Buch abseits der Geschichten etwas zu übertrieben aufgemacht ist – für Liebhaber des Genres und von Kurzgeschichten kann es dennoch bedenkenlos empfohlen werden.

Buchpost

Gestern trudelte erneut Buchpost bei mir ein. Vielen Dank an dieser Stelle an den Leseratten Verlag für das Rezensionsexemplar von „Vikings of the Galaxy“. Ich bin schon ganz gespannt auf die Geschichten, die Thomas mit seiner Mitherausgeberin zusammengestellt hat – vor allem, da ich einige der Autoren auch persönlich kenne und schätze.

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In wenigen Wochen berichte ich dann, wie mir das Buch gefallen hat. Bis dahin heißt es, die Segel zu setzen und durch den Weltraum zu fliegen. Und wenn mir mal der Wind unter den Segeln ausgeht, fächer ich mir einfach welchen zu :).

[LBM2017] Tag 4 – Die Macht des Mondes ist …

… Liebe. Doch dazu gleich mehr.

Beginnen wir chronologisch. Trotz einiger (selbstverschuldeter) Verzögerungen beim 20170326_102249Check-Out war ich dank Shuttlebus rechtzeitig bei der Messe und konnte so direkt um kurz nach 10 zur Lesung von Emily Bold gehen (auch ein Fixpunkt auf jeder Messe irgendwie). Vorgestellt wurde ihr neuestes Werk: „Wenn Liebe Cowboystiefel trägt“, erschienen bei Montlake, dem Amazon-Verlag für romantische Geschichten. Der Auszug machte einen tollen Eindruck – ob das ganze Buch das bestätigen kann, werde ich (dank einem Freiexemplar, das der Verlag jedem interessierten Zuhörer überreichte) auch in Kürze überprüfen können. Emily signierte zudem nicht nur das aktuelle Werk, sondern ich konnte mir endlich nach langer Zeit auch „Ein Kuss in den Highlands“ signieren lassen (bereits rezensiert).

20170326_111105Im Anschluss nutzte ich die Zeit, um mich nochmals in aller Gründlichkeit bei der Manga Comic Convention umzusehen und auch endlich die Stände der einzelnen Zeichner anzuschauen, wobei mich die Arbeiten von „Kaminazuki“ und „Pantsu Chii“ hellauf begeisterten. Nachdem ich mich mit Postkarten von Kaminazuki – und vielen kleineren Gimmicks bei anderen Ständen eingedeckt hatte, machte ich mich auf die Suche nach tollen Cosplays, um Euch hier auch noch das ein oder andere Bild zu zeigen. Natürlich gab es unzählige tolle Cosplayer, und innerhalb der Halle war auch nur ein Bruchteil, da viele bei Sonnenschein lieber im Freien geshootet haben. Ich habe einfach mal zwei Gruppencosplas fotografiert (man merkt, Bösewichter sind im Trend!).

Ein weiteres großes Thema in diesem Jahr war Sailor Moon. Es gab nicht nur unzählige 20170326_120818Cosplayer (wie das Gruppenfoto beweist), sondern auch eine große Bühnenshow von SailorMoonGerman, die die dritte Staffel der aktuellen Serie anpreisen soll. Am Ende der Show: Gänsehaut. Alle Protagonisten und viele Zuschauer intonieren das Intro der ursprünglichen Serie. Da wird die Kindheit wieder lebendig. Doch das größte Highlight kam nicht in der Show, sondern danach. Auf der Bühne, umrahmt von vielen weiteren Cosplayern, machte ein Künstler seiner Freundin einen Heiratsantrag, den diese, sichtlich gerührt und überwältigt, annahm. Natürlich ließ es sich die Sängerin der Show nicht nehmen, dann für die beiden noch einmal zu singen. Mondstein flieg und sieg!

20170326_181738Kurz danach kehrte ich in die Realität – und auf die reguläre Buchmesse – zurück. Ziemlich brutal wurde ich aus der Traumwelt gerissen, da ich direkt über die große Antifa-Demo gegen den Compact-Stand stolperte .Wie in den letzten Tagen ließ ich den Tag beim Burgenwelt Verlag ausklingen (übrigens (Jana, überlese das mal bitte^^) – wenn jemand jemanden kennt, der gerne eine Mittelalter-Liebesanthologie herausgeben möchte *hust* – bitte melden!). Ich habe mich sehr gefreut, am letzten Tag noch Melanie Vogltanz und Thomas Heidemann, zwei ohneohrigen Verlagskollegen, über den Weg zu laufen :). Und dann, so plötzlich wie sie gekommen war, war die Messe auch schon wieder vorbei. Ich kann die nächste kaum erwarten.

Vielleicht noch ein kleiner Ausblick auf mein restliches Messejahr (ich hoffe, so viele von Euch wie möglich bei der ein oder anderen Veranstaltung zu sehen): fix eingeplant sind derzeit im Mai die LLC, im Oktober die FBM und im November die Lit.Love. Gegebenenfalls kann ich spontan die BuchBerlin im November noch dazunehmen, je nachdem, wie es mit dem Urlaub aussieht, und sich vor allem auch mein Schreiben bis dahin entwickelt :).

Zum Schluss möchte ich mich noch dafür bedanken, dass Ihr alle so fleißig die Messeberichte gelesen habt. Ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Eindruck über meinen Messebesuch geben. Ich finde, mir ist in diesem Jahr der Spagat zwischen Networking und Fan-Sein, zwischen Unterhaltung und Anspruch sehr gut gelungen – es haben allerdings einige lehhreiche Veranstaltungen zum Thema Marketing etc. gefehlt – davon gibt es dann vielleicht in Frankfurt wieder mehr :)..