Gestern stand bereits der erste Tag der Frankfurter Buchmesse 2024 an – es war mal wieder einfach unglaublich, allem Anfang wohnt wirklich ein Zauber inne. Und so verbrachte ich den Tag mit: Susanna Tamaro, Martina Hefter, Stefano Zecchi, Luigi Mascheroni, Cordula Stratmann, Jürgen Trittin, Bärbel Schäfer, Cécile Schortmann, Tamara Leonhard, Dana Graham, Melissa David, Angela Marina Reinhardt und Anna von Welt aus Tinte und Papier.
Mein Tag begann dabei – nach einem ausführlichen Shoppingtrip bei der Bücherbüchse – mit der Kick-Off-Veranstaltung im Pavillon des Gastlandes der Frankfurter Buchmesse: Italien. Moderiert von Luigi Mascheroni diskutierten die Schriftstellerin Susanna Tamaro und der Professor Stefano Zecchi über die Schönheit, nicht nur der Worte, sondern auch in anderen Themenbereichen, sodass die Zeit unglaublich schnell verflog – trotz der Tonprobleme bei der Übersetzung. Im Anschluss ließ ich mir von Susanna noch „Geschichte einer großen Liebe“ signieren.
Danach ging es für mich direkt zu einer Pflichtveranstaltung am Messemittwoch: Einem Talk mit der frisch gekürten Gewinnerin des Deutschen Buchpreises 2024 – herzlichen Glückwunsch! Martina Hefter stellte im Gespräch mit Cécile Schortmann ihren prämierten Roman „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“ vor und sprach über Love Scamming und die Probleme, die auch in unserer Gesellschaft noch bei der Inklusion bestehen – unglaublich spannend. Auch die kurze Lesung aus dem Buch machte hierbei Lust auf mehr.
Mittags wurde es dann kurz politisch, denn auf der Literaturbühne von ARD, ZDF und 3sat präsentierte Jürgen Trittin im Gespräch mit Bärbel Schäfer sein Buch „Alles muss anders bleiben – Eine politische Autobiografie“, sprach über die Herausforderungen in der modernen Politik und erinnerte sich an die Anfänge seiner eigenen Laufbahn. Im Anschluss schlenderte ich zum ersten Mal kurz durch die Hallen 3.0 / 3.1, gab meine Einkäufe bei der Garderobe ab und bewunderte bereits ausgiebig die tollen Stände.
Ebenfalls im Gespräch mit Bärbel Schäfer stellte daraufhin Cordula Stratmann ihr Buch „Wo war ich stehen geblieben?“ vor, eine unerwartet ernste, aber deswegen nicht weniger gute Veranstaltung – ich liebe sie dennoch für ihren Humor, der immer mal wieder durchblitzte. Nach dem Programmblock traf ich mich dann mit der lieben Anna von „Welt aus Tinte und Papier“ zu einer gemeinsamen Pause, bevor wir im Anschluss den Nachmittag nutzten, um die Hallen unsicher zu machen, Bloggerfragebögen auszufüllen und Popcorn von der Nerdbar zu essen.
Dann stand auch schon der letzte Programmpunkt des Tages an: Ein Talk zur Regency-Zeit in Büchern mit den Autorinnen Melissa David (im Empire-Kleid), Dana Graham und Angela Marina Reinhardt (die keine Bücher über di Regency-Ära schreibt). Moderiert wurde die Veranstaltung für den Selfpublisher-Verband von Tamara Leonhard. Auch im Anschluss schlenderten wir erneut durch die Hallen und ließen den Tag gemütlich ausklingen – ein wie üblich mehr oder weniger entspannter Mittwoch, um die Kräfte für das Wochenende zu schonen.
Auch heute steht noch einmal ein eher entspannter Tag an, bei dem ich mich insbesondere auf Elif Shafak freue. Was habt Ihr für den heutigen Messetag geplant?







Ende des 8. Jahrhunderts in Nordjütland: Als Zeichen der Freundschaft zwischen Dorsteinn und Limgard wird die Jarlstochter Turid in die alte Heimat ihrer Mutter gesandt. Nur widerwillig verzichtet sie dort auf ihre gewohnten Freiheiten. Im Dorf zu bleiben und zu weben, während die Männer auf Raubzug ziehen, widerspricht gänzlich dem Leben, das sie vom Hof ihres Vaters kennt. Dennoch zögert sie, als sich ihr die Gelegenheit zur Rückkehr nach Hause bietet: Längst hält sie mehr in Limgard, als sie sich eingestehen möchte. Ausgerechnet die Limgarder Rorik und Svein, die einander näher stehen als Brüder, verlieben sich in Turid. Aus Gefährten werden Konkurrenten. Bis ihr gemeinsamer Freund Hakon sie zu einem anderen Abenteuer lockt. Angespornt durch Gerüchte über eine Insel voller Reichtümer, brechen die drei Männer an Bord der in die Jahre gekommenen Meereswolf zu einer Víking auf. Ihr Ziel: England – und ein Platz in den Liedern der Skalden. Doch die Unternehmung soll anders verlaufen, als erhofft …
Es gibt tolle Neuigkeiten! Gestern war es endlich wieder soweit, und ein weiterer Verlagsvertrag lag unterschriftsreif auf meinem Tisch. Ich freue mich sehr, dass meine Kurzgeschichte „Das Sicherheitsupdate“ den Herausgeber Christoph Grimm überzeugen konnte und sie nun im Eridanus Verlag, voraussichtlich im März 2020 zur Leipziger Buchmesse, erscheinen wird.
1. Auf welche Neuerscheinung im Bücherherbst 2019 freust du dich am meisten?
4. Dein Must-Read: Welches Buch würdest du jedem empfehlen? Warum?
11. Welches Buch hast du dir noch nicht gekauft, obwohl es schon seit einer ganzen Weile auf deiner Wunschliste steht?
Mein Messetag begann mit einer Autorenveranstaltung. Laura Newman, die frischgekürte DSPP2018-Preisträgerin Monika Pfundmeier und die Literaturagentin Charlotte Larat diskutierten mit dem Moderator von Literaturcafe.de über den Aufbau einer Autorenmarke, sowie darüber, wie man als Autor die Qualität von Büchern sicherstellen kann. Danach ging es direkt für mich weiter zu einem Meet & Greet mit zwei weiteren bekannten Selfpublishern: J. Vellguth und Michael Meisheit (Vanessa Mansini), wo ich mir Jacquelines neuestes Werk „Der letzte Liebesbrief“ signieren ließ.
Im Anschluss ging der edukative Teil des Programms weiter – Halo Summer, Mira Valentin, Anika Ackermann und Laura Newman diskutierten, geleitet vom Pressesprecher von BoD, über das Schreiben von Geschichten im Fantasygenre. Leider war die Veranstaltung mit 30 Minuten bei der Anzahl von Gästen viel zu kurz, sodass leider nicht allzu viel Neues bei rumkam. Allerdings konnte ich mir nach der Veranstaltung Halos neuesten Märchenroman „Froschröschen“ signieren lassen, auf den ich mich schon sehr, sehr freue. Genauso freute ich mich darauf, danach endlich Anna Eichenbach wiederzutreffen, die auch unter „
Danach ging es Schlag auf Schlag weiter. Zuerst besuchte ich ein Meet & Greet mit (u.a.) der frischgebackenen Skoutz-Award-Gewinnerin Caroline Brinkmann, von der ich mir endlich „Die Vereinten“ signieren ließ, lauschte für einige Zeit der Lesung von J. Vellguth aus „Der letzte Liebesbrief“, und ließ mir auch noch die neue Anthologie des Drachenmond Verlages vom Covergott Alexander Kopainski signieren. Seine Cover bezaubern mich einfach immer aufs Neue, und gehören – aus meiner Sicht – zu den besten.
Bevor ich mich dem Abendprogramm widmete, stand noch eine letzte Veranstaltung auf dem Programm. Der chinesische Science-Fiction Superstar Cixin Liu sprach im Pavillon mit Literaturkritiker Denis Scheck, zudem waren eine Dolmetscherin, die Literaturübersetzerin und ein Sprecher für die Lesung der deutschen Passagen zugegen. Cixin Liu lobte die Frankfurter Buchmesse als größte der Welt, es freue ihn, dass so viele Menschen zusammenkommen, weil sie Bücher lieben. Ein schöner, gelungener Abschluss für den regulären Messetag.
Dann, dann endlich, war es soweit. Es war Zeit für Otto! Im Congress Center stellte er seine Biografie „Kleinhirn an alle“ vor und sang kleine Lieder. Standing Ovations, eine Anmoderation von Bärbel Schäfer, und eine gewisse Toleranz der Veranstalter dafür, dass er 15 Minuten überziehen durfte, rundeten den Auftritt ab. Ein rundum gelungener Abend, der mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Auch am letzten Messetag werde ich übrigens den Saal bevölkern, denn er ist auch der traditionelle Veranstaltungsort der Deutschen Cosplay Meisterschaft, auf die ich mich bereits sehr freue.
auch oft Bücher von Freunden und Bekannten, die im Kleinverlag oder Selfpublishing veröffentlicht wurden.
7. Welches Buch oder welche Reihe würdest du gern nochmal zum ersten Mal lesen