In den letzten Tagen habe ich – passend zur Signierstunde vom letzten Samstag – „Hope Again“ von Mona Kasten gelesen, den vierten Band der sensationellen „Again“-Reihe. Das Buch ist 2019 im LYX Verlag in der Bastei Lübbe GmbH erschienen und dem Genre New-Adult Romance zuzurechnen. Meine Besprechungen zu den Vorgängerbänden finden sich hier („Begin Again“, „Trust Again“, „Feel Again“). Herzlichen Glückwunsch auch zu Platz 2 der Paperback-Spiegelbestsellerliste in der ersten Woche.
Sie wollte sich niemals verlieben – doch seine Worte verändern alles. Everly Penn hatte nie vor, sich zu verlieben – schon gar nicht in ihren Dozenten. Doch Nolan Gates ist charmant, intelligent und sexy, und er ist der Einzige, bei dem Everly die dunklen Gedanken vergessen kann, die sie jede Nacht wachhalten. Je näher sie Nolan kennenlernt, desto intensiver wird die Verbindung zwischen ihnen – und desto mehr wünscht sich Everly, die unsichtbare Grenze, die sie voneinander trennt, zu überschreiten. Was sie nicht ahnt: Hinter Nolans lebensbejahender Art und seiner ansteckenden Begeisterung für Literatur verbirgt sich ein Geheimnis. Und dieses Geheimnis könnte ihre Liebe zerstören, bevor sie überhaupt begonnen hat …
Mit „Hope Again“ legt Mona Kasten zum ersten Mal keine echte Fortsetzung der Again-Reihe im zeitlichen Sinne vor, da die Handlung teilweise parallel zum Vorgängerband „Feel Again“ spielt. Dennoch wird die Geschichte der (erweiterten) Freundesclique aus Woodshill weitergesponnen und vorangetrieben, der Leser trifft alle liebgewonnenen Protagonisten aus den Vorgängerbänden wieder.
„Hope Again“ ist – erneut – hochgradig emotional und intensiv, packt den Leser, zieht ihn ins Buch und lässt ihn nicht mehr los – auch begünstigt durch die gelungene Wahl der Erzählperspektive. Dabei sind – fast noch stärker als in den anderen Bänden – die Geschichte, die Handlungen der Protagonisten von ihrer Vergangenheit beeinflusst, die einen Schatten auf die Gegenwart wirft. Dabei gelingt es der Autorin jedoch, das Buch nicht zum Schicksalsroman abgleiten zu lassen, sondern den Fokus immer auf den Beziehungen der Protagonisten, sei es untereinander oder zu ihren Familien zu halten.
Das Setting ist erneut brillant, die Handlung spannend und voller überraschender Wendungen. Die Protagonisten sind vielschichtig angelegt, haben Stärken und Schwächen, Motive und Ziele. Trotz des vielfach erzählten und tabuisierenden Grundplots überzeugt Mona Kasten dadurch, nicht zu klischeehaft zu werden, sondern diese auch durchaus einmal zu brechen. Dabei entwickeln sich die Protagonisten im Laufe des Romanes konsequent weiter – auch bei den Nebencharakteren. Insbesondere Blake hat mich hier überzeugt. Daher bin ich schon ganz gespannt darauf, wie Mona Kasten seine Geschichte im – im März erscheinenden – Nachfolger „Dream Again“ fortschreibt.
Die Buchgestaltung steht dem Inhalt in nichts nach. Das Cover ist hochwertig geprägt, besitzt farbige Coverinnenseiten, passt sich gut in die Reihe ein und sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert. Satz, Lektorat und Korrektorat haben sauber gearbeitet und sorgen für ein rundes Gesamtpaket.
Mein Fazit? „Hope Again“ ist ein in Gänze überzeugender New-Adult Roman, der die Reihe nahtlos fortsetzt und den Grundstein für einen weiteren tollen Nachfolger legt. Ein malerisches Setting, brillante Charaktere und eine emotionale Achterbahnfahrt sorgen erneut für ein unglaubliches Lesevergnügen. Für Leser des Genres bedenkenlos zu empfehlen und völlig zu recht ein deutschlandweites Phänomen. Mit jedem neuen Buch zementiert Mona Kasten ihren Platz im Olymp der deutschen New-Adult-Autoren. Beeindruckend.
Gestern führte mich mein Weg nach Stuttgart, denn die Landeshauptstadt befand sich im Ausnahmezustand. Niemand geringeres als Mona Kasten, Spiegelbestsellerautorin und deutsches New-Adult-Phänomen, veranstaltete in der Buchhandlung Wittwer-Thalia (ein Name, der einem immer noch sperrig und falsch vorkommt) eine Signierstunde zu ihrem neuesten Roman „Hope Again“, dem vierten Teil der „Again“-Reihe, den ich Euch in den nächsten Tagen noch genauer vorstelle. Meine Besprechungen der Vorgänger findet Ihr hier: 


Sawyer Dixon ist jung, tough – und eine Außenseiterin. Seit dem Tod ihrer Eltern lässt sie niemanden an sich heran. Das ändert sich, als sie Isaac Grant kennenlernt. Mit seiner Nerd-Brille und den seltsamen Klamotten ist er eigentlich das genaue Gegenteil von Sawyers üblichem Beuteschema. Doch als Isaac, der es satthat, single zu sein, sie um Hilfe bittet, schließen die beiden einen Deal: Sawyer macht aus Isaac einen Bad Boy und darf dafür seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten. Aber Sawyer hat nicht mit den intensiven Gefühlen gerechnet, die zwischen ihr und Isaac hochkochen …
Gestern besuche ich erneut die LoveLetter-Convention. Der zweite Messetag stand für mich dabei ganz im Zeichen deutscher Superstars. So begann der Tag direkt mit einem grandiosen Workshop. Mona Kasten und ihre Lektorin, Stephanie Bubley (LYX Verlag), diskutierten über den Autoren- und Lektorenalltag, über ihre Zusammenarbeit und über die Entstehungsprozesse von Büchern.
Auch danach blieb es informativ und spannend. Zum Thema „Social Media – Kommunikation zwischen Leser und Autor“ diskutierten Laura Kneidl, Ellen McCoy (Elvira Zeißler), Michelle Schrenk und Julia K. Stein. Moderiert wurde das Panel von Daniela Felbermayr. Quintessenz für mich ist, dass ich wohl meinen Blog stärker mit meinem Instagram-Account verknüpfen sollte, da mittlerweile viele Autoren und Leser nur noch über Instagram erreichbar sind.
Im Anschluss ging es für mich zum ersten offiziellen Meet & Greet des Tages – ich hatte mich schon das ganze Wochenende darauf gefreut, endlich Bianca Iosivoni wiederzutreffen. Die Autorin, deren Soul Mates Bücher bereits früh zu meinen diesjährigen Jahreshighlights zählten (
Vor der Mittagspause besuchte ich noch eine Lesung von Heike Ribguth. Aus dem neuesten Buch der Autorin „The Lucky Cowboy“ las der Schauspieler Falk-Willy Wild. Eine witzige und unterhaltsame Lesung – auch wenn ich sicherlich nicht als einziger etwas irritiert davon war, dass der Lesende selbst anscheinend unabgesprochen einige Veränderungen am Text vornahm – für mich als Autor wäre das ein absolutes NoGo.
Endlich war es gestern wieder soweit – die Loveletter Convention 2019 öffnete ihre Pforten. Dabei ging es dieses Mal – sehr ungewohnt – zu einer gänzlich neuen Location: dem Café Moskau in der Nähe des Alexanderplatzes in Berlin. Dabei war die Resonanz, die ich zu dem Veranstaltungsort erfahren habe und so auch teile, durchaus gemischt. So überzeugen die Veranstaltungsräume generell – auch die Bewirtung und Lage der Location sind sehr gut. Allerdings fällt es anfangs nicht ganz einfach, sich komplett zurechtzufinden – und der Außenbereich kann mit dem der alten Location nicht mithalten. Ich bin schon gespannt, wie in den Räumen am heutigen Tag die Signierstunde organisiert wird.
Nach dem – etwas holprigen – Einlass, begann mein Tag ganz entspannt mit einigen Meet & Greets, bevor ich zu meiner ersten Veranstaltung des Tages ging: der Verlagspräsentation des Lyx Verlages (Bastei Lübbe AG) – Goldsponsor und Dauergast auf der LLC mit tollen nationalen und internationalen Autoren. Mitarbeiter des Verlages ließen das vergangene Jahr Revue passieren und präsentierten ihre persönlichen Highlights des aktuellen Programmes.
Im Anschluss besuchte ich meine einzige Lesung des Tages – und was für eine. Vor einem brechend vollen Raum las Bianca Iosivoni aus ihrem neuesten Roman „Falling Fast“, der bei Lyx in der Bastei Lübbe AG erschienen ist. Auch wenn die Lesung viel zu schnell vorbei war, überzeugte allein die kurze Passage bereits mit so viel Witz und Gefühl, dass das Buch zu einem Pflichtkauf werden sollte.
Vor der Mittagspause stand dann noch ein Termin für Blogger auf dem Plan. Mitarbeiter von Bastei Lübbe sowie beHEARTBEAT, Thienemann-Esslinger, Oetinger, B.o.D. und eine Bloggerin berichteten über die Zusammenarbeit zwischen den Verlagen und Bloggern, über Wünsche und gemeinsame Aktionen. Ein sehr informativer Termin, allerdings auch ohne große Überraschungen oder viele neue Erkenntnisse.
Nach der Mittagspause – in der ich über den Alexanderplatz schlenderte und mir einen kleinen Imbiss aus dem Bahnhof besorgt hatte – ging es sehr humoroll weiter. Im Panel „Wenn Autoren über Sex schreiben“ diskutierten Ella Quinn, Mona Silver, Cathy Maxwell, Monika James und Julia K. Stein über Liebe und Erotik in Büchern und über das Schreiben an sich. Nachdem ich Ella Quinn bereits früher auf einem Panel erleben durfte, ist das immer wieder ein gern gesehener Termin – sie ist unglaublich toll!
Den Nachmittag verbrachte ich dann wieder mit einigen Meet & Greets, unter anderem mit L. J. Shen und Lara Adrian, plauderte mit Emily Bold und ließ mir Bücher von Heike Ribguth, Mona Kasten und Michelle Schrenk signieren, bevor auch schon die letzte Veranstaltung des Tages nahte: ein Panel zum Thema Klischees in Liebesromanen und ein gelungener und witziger Abschluss des Tages mit Alexandra Schwarting, Poppy J. Anderson, Emily Bold, Ellen McCoy (Elvira Zeißler), Michelle Schrenk und Anja Ahrendt (LYX).
Als Taylor Jensen an ein und demselben Tag nicht nur ihren Job an einen Kollegen verliert, sondern auch ihren Freund beim Fremdgehen erwischt, hat sie von Männern erst einmal genug. Völlig verzweifelt läuft sie Daniel Grant in die Arme, der ihr ein Zimmer in seiner WG anbietet. Einst waren sie beste Freunde, aber ein männlicher Mitbewohner mit sexy Tattoos und einem unwiderstehlichen Lächeln ist das Letzte, was Tae jetzt gebrauchen kann. Doch Dan steht schon lange auf Männer, weshalb das heiße Prickeln zwischen ihnen nichts zu bedeuten hat – oder etwa doch?
Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts – kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, neu zu beginnen und das, was zu Hause geschehen ist, zu vergessen. Das ist allerdings schwer, wenn einen die Erinnerungen auf jedem Schritt begleiten und die Angst immer wieder über einen hereinbricht. So auch, als Sage ihren Job in einer Bibliothek antritt und dort auf Luca trifft. Mit seinen stechend grauen Augen und seinen Tätowierungen steht er für alles, wovor Sage sich fürchtet. Doch Luca ist nicht der, der er auf den ersten Blick zu sein scheint. Und als es Sage gelingt, hinter seine Fassade zu blicken, lässt das ihr Herz gefährlich schneller schlagen …