[Buchgedanken] Dan Brown: „Origin“

Nach einer stressbedingten kurzzeitigen Abwesenheit melde ich mich zu den Feiertagen mit neuen Blogposts und Rezensionen zurück :). Den Anfang macht heute Dan Brown mit „Origin“ – dem fünften Band um den Symbologen Robert Langdon, erschienen 2017 bei Bastei Lübbe. Im Original wurde das Buch, ebenfalls unter dem Titel „Origin“, im Jahr 2017 bei Doubleday, Penguin Random House LLC. veröffentlicht und ist am ehesten dem Genre Thriller zuzuordnen.

51uowvfmrxl-_sx328_bo1204203200_Robert Langdon, Professor an der Harvard-Universität, ist eine der bekanntesten Koryphäen auf dem Gebiet der religiösen Symbolik. Umso überraschter ist er von der Einladung seines ehemaligen Schülers, dem Futurologen und Technikgenie Edmond Kirsch, der im Guggenheim Museum für Moderne Kunst in Bilbao eine Präsentation angekündigt hat, um seine neueste Errungenschaft vorzustellen. Aus Verbundenheit zu seinem Freund begibt sich Langdon nach Bilbao, obwohl er der modernen Kunst durchaus skeptisch gegenübersteht. Zu dem Treffen, das die Welt verändern soll …

Dan Brown erschafft … einen typischen Dan Brown (muss man mehr sagen?). „Origin“ ist ein Thriller im Spannungsfeld zwischen Religion und Wissenschaft, Technik und Glauben, ein Roman voller Hass und Vergebung, voller Impulsivität und perfektionistischer Planung – vielleicht der ungewöhnlichste Roman der Langdon-Reihe.

Ein großes Lob verdient natürlich das (allen Büchern der Reihe inhärente) atemberaubende Setting, das bereits jetzt nach einer Verfilmung mit traumhaften Bildern schreit. Das Guggenheim-Museum, die Sagrada Familia, der spanische Königspalast, das Kloster Montserrat und noch viele weitere Locations erfüllen den Roman mit einer ungeheuren Bildgewaltigkeit.

Auch wenn mich das Ende in gewissem Sinne leicht unbefriedigt zurücklässt, gelingt es Dan Brown erneut, den Leser durch ungewohnte Wendungen, unerwartete Ereignisse zu verwirren und auf falsche Fährten zu locken. Der Spannungsbogen wird dadurch die ganze Zeit hochgehalten, bleibt zum Zerreißen gespannt. Im Übrigen treten auch liebgewordene Kleinigkeiten aus den alten Büchern wieder auf.

Erstaunlicherweise gelingt es dem Autor zudem, erneut neue Facetten von Robert Langdon zu zeigen, obwohl man ihn bereits so gut kennt. Die anderen Charaktere des Buches entwickeln sich ebenfalls im Laufe der Zeit, haben Schwächen, Stärken und sind plastisch ausgearbeitet.

Das Buch an und für sich ist sehr hochwertig, ein edler, leicht geprägter Schutzumschlag mit einem tollen Cover umhüllt das Hardcover-Exemplar. Buchsatz, Lektorat und Korrektorat haben exzellent gearbeitet.

Mein Fazit? „Origin“ ist ein – erneut, aber gewohnt – brillianter Thriller um Robert Langdon, der mit seinem Setting und der konstant hohen Spannung punktet. Bedenkenlos zu empfehlen – und mit Sicherheit eines meiner Jahreshighlights 2017.

[lit.Love2017] SEP und der letzte Martini

Nachdem ich den wahnsinnig tollen Tag gestern etwas sacken lassen musste, möchte ich Euch jetzt meine Eindrücke des lit.Love-Sonntags präsentieren.

20171112_102504Der Tag startete entspannt mit einem – sehr informativen und gelungenen – Workshop zum Thema „Spannung in Liebesromanen“ von Claudia Winter. Anschaulich und mit Beispielen unterfüttert erklärte sie die verschiedenen Arten von Spannung und wie man einen Spannungsbogen aufrechterhalten kann.

20171112_110717Im Anschluss ging es zur dritten und letzten großen Bühnenveranstaltung des Wochenendes. Die extra aus Amerika angereiste Bestsellerautorin Susan Elizabeth Phillips – oder kurz SEP – gab sich die Ehre und beantwortete die Fragen der Moderatorin und des Publikums. Dabei überraschte sie – mich zumindest – vor allem mit ihrem unglaublichen Humor, der dafür sorgte, dass das ganze Publikum ihr zu Füßen lag. Wenn sie genauso schreibt, reicht das als Erklärung für die Millionenauflagen.20171112_120255

Vor der Mittagspause besuchte ich dann noch eine Lesung von Anne Freytag, die sowohl aus ihrem Buch „Den Mund voll ungesagter Dinge“ las, als auch aus ihrem im März erscheinenden Titel „Nicht weg und nicht da“.

20171112_140850Nach der Pause kam es dann zur großen Siegerehrung des lit.Love-Schreibwettbewerbes, den ich leider nicht gewonnen habe. Okay, das wusste ich bereits vorher – aber ich habe sie mir trotzdem angesehen, da ich gespannt auf den Gewinnertext war. Und ich muss sagen, die Geschichte von Stephi Greger hat mich vollkommen überzeugt, sodass ich zähneknirschend eingestehen musste, dass ich zurecht verloren habe :). Gelesen wurde die Geschichte übrigens vom bekannten Schauspieler Herbert Schäfer (Bild am Beitragsende).

Bereits im Vorfeld hatte ich mir die folgende Veranstaltung dick im Kalender 20171112_150326(0)angestrichen: Ein Talk zu Jane Austen und ihrem Einfluss auch in der heutigen Zeit mit Constanze Wilken, Susanne Goga und Manuela Inusa. Es ist immer spannend zu erfahren, wie eine einzige Autorin ganze Generationen geprägt und auch nach 200 Jahren noch immer hochaktuell ist. Funfact: Neben Manuela Inusas Schreibtisch hängt sogar ein Porträt von Jane.

20171112_160856Danach kam das – unerwartete – absolute Highlight des Tages. Nachdem ich vom Vortag immer noch total geflasht von Ulla Scheler war und mir ihre Bücher besorgt hatte, ließ ich mir diese bei einem Meet & Greet signieren. Die wirklich tollen und kreativ mit den Buchtitel spielenden Signaturen habe ich Euch am Ende des Posts ebenfalls noch angehangen. Dann ging es jedoch zur Lesung von Ulla aus ihrem neuesten Werk „Und wenn die Welt verbrennt“. Ich habe selten eine bessere Lesung erlebt, Ulla hat das Buch nicht gelesen, sondern gelebt. Man spürte förmlich, wie viel Herzblut sie in den Text gesteckt hat, 20171112_172021wie nah ihr jede einzelne Zeile ging. Nun kann ich es kaum erwarten, die Bücher zu lesen.

Zum Tagesabschluss gab es wieder eine offene Martini-Tonic-Bar, an der wir alle noch den ein oder anderen Drink zu uns nahmen, bevor sich die heiligen Verlagshallen nach und nach leerten. Doch nur vorübergehend – denn ich werde 2018 wieder dort sein. Zur dritten lit.Love.

Hier nun noch die versprochenen Bilder :).

[lit.Love2017] Tag 1 – Von Superstars und neuen Gesichtern

Gestern besuchte ich erneut die heiligen Verlagshallen der Random House Verlagsgesellschaft in München, um an der diesjährigen lit.Love teilzunehmen #litlove2017 :). Nachdem ich bereits am Vortag in München angekommen war, startete ich halbwegs ausgeruht und mit genug Puffer in dem Tag, um gemütlich vor den Veranstaltungen noch einen Kaffee trinken und mir die Locations in Erinnerung rufen 20171111_100447zu können.

Gleich zu Anfang kam dann eines meiner geplanten Highlights – ein Talk zu Young-Adult-Büchern mit Anne Freytag, Janet Clark und Ulla Scheler. Anne kannte ich – mit ihrem neuesten Werk – bereits von einer Lesung auf der diesjährigen LBM. Janet und Ulla waren mir aber bis zu diesem Tag kein Begriff, und vor allem letztere begeisterte mich in dem Panel so sehr, dass ich mir direkt im MediaStore ihre Bücher zugelegt habe (Bilder am Ende des Posts) – obwohl ich mir eigentlich ein Buchkaufverbot für die lit.Love verordnet hatte :D.

20171111_110906Im Anschluss gab es dann die erste der beiden großen Bühnenveranstaltungen am Samstag: Bestsellerautorin Anne Jacobs gab sich die Ehre und stellte ihren neuen Roman „Das Gutshaus“ vor – plauderte jedoch vor allem über ihren Werdegang, über ihren Megaerfolg „Die Tuchvilla“ – und stellte sich auch interessierten Fragen.

Als letztes vor der Pause präsentierte Weltstar Lucinda Riley ihr neuenstes Werk „Die 20171111_120846Perlenschwester“, den vierten Band der Reihe „Die sieben Schwestern“ und plauderte über ihr Leben, ihr Werk und über einen Trip nach Los Angeles. Dabei konnte sie direkt verkünden, dass die Filmrechte an der Reihe nunmehr vergeben sind. Zudem las Filmschauspielerin Dennenesch Zoudé einige Passagen aus dem Roman vor.

20171111_150827Nach der Pause ging es en bloc mit zwei Veranstaltungen von und mit Manuela Inusa weiter. In ihrem Meet & Greet ließ ich mir „Der kleine Teeladen zum Glück“, den ersten Teil der fünfbändigen „Valerie Lane“-Reihe signieren. Im Anschluss las Manuela aus dem Roman. Passenderweise gab es dazu leckeren Earl Grey.

Meine letzte Veranstaltung des Tages war das zweite, große Event auf der Bühne. 20171111_161024Lucinda Riley stellte sich dort erneut – nunmehr live auch für User von Lovelybooks und Facebook – den Fragen des Moderators und der Zuschauer. Sie sprach über ihre Schreibgewohnheiten, Lieblingsgetränke (Gin!), und über das Leben an und für sich. Sympathisch, wie sie trotz ihres Megaerfolgs am Boden geblieben ist.

FB_IMG_1510418842737Im Anschluss gönnte ich mir eine kleine Pause, bevor es zum Abschluss des Tages ein gemütliches Get-together im Foyer gab. Martini, einer der Sponsoren der Veranstaltung, servierte verschiedene Martini-Tonic-Drinks. Bei anregenden Gesprächen konnte man so perfekt für noch ein Stündchen den Tag ausklingen lassen.

Meine heutigen Highlights sind unter anderem die Präsentation des Gewinnertextes zum lit.Love-Schreibwettbewerb, die Lesung von Ulla Scheler und ein Talk zu Jane Austen.

Hier nun aber noch die versprochenen Bilder :).

[Buchgedanken] Trudi Canavan: „Magie“

Vor einigen Wochen habe ich endlich mal wieder ein Buch von Trudi Canavan gelesen. „Magie“ ist in der mir vorliegenden Ausgabe 2012 als Taschenbuch bei cbt erschienen, derzeit wird es von Blanvalet vertrieben (beides Verlage innerhalb der Random House Verlagsgruppe). Die Originalausgabe erschien 2009 unter dem Titel „The Magician’s Apprentice“ bei Orbit, einem Imprint der Verlagsgruppe Hachette Livre UK. Es handelt sich um eine Vorgeschichte zur Trilogie „Die Gilde der schwarzen Magier“, die ich in naher Zukunft auch re-readen werde. Der Roman ist dem Genre High-Fantasy zuzuordnen.

51bd6xzezul-_sx340_bo1204203200_Tessia, die Tochter des Dorfheilers von Mandryn, wünscht sich selbst nichts sehnlicher, als Heilerin zu werden. Als eines Tages durch Zufall offenbart wird, dass sie über magische Kräfte verfügt, nimmt Lord Dakon die junge Frau als seine Meisterschülerin zu sich. In der gefährlichen Welt der Magie muss sie schnell lernen, ihre Kräfte zu kontrollieren, denn Kyralia steht kurz vor einem Krieg mit dem Nachbarland Sachaka.

Trudi Canavan ist die Queen der High-Fantasy. Mit „Magie“ erschafft sie ein spannendes, fesselndes und hochdramatisches Epos als Vorgeschichte zu ihrer Bestsellertrilogie „Die Gilde der schwarzen Magier“, mit der ihr international der Durchbruch gelang. Besonders loben möchte ich den gelungenen Weltenbau. So sind die Gegebenheiten und die Geschichte der einzelnen Länder nicht als Prolog vorangestellt, sondern kunstvoll in die Handlung integriert, sodass der Leser zwar nur scheibchenweise davon erfährt, zu keiner Zeit aber mit Informationen überfrachtet wird. Persönlich hätte ich mir noch eine abgedruckte Karte gewünscht, aber das ist optional und vernachlässigbar.

Der Spannungsbogen wird die ganze Zeit gehalten und der Leser durch unerwartete Wendungen im Unklaren gehalten. Auch die Charaktere sind plastisch und vielschichtig dargestellt, und entwickeln sich im Laufe der Zeit weiter. Dies ist meines Erachtens nach besonders bei Jayan, aber auch bei Stara der Fall. Der Autorin gelingt es zudem, verschiedene Handlungsstränge, die weit entfernt sind, zum Ende doch kurzzeitig zusammenzuführen. Trudi Canavans Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen, und auch die Erzählperspektive ist unter Berücksichtigung der verschiedenen Handlungsstränge gut gewählt – man kann sich dennoch gut mit den einzelnen Protagonisten identifizieren.

Eine Sache kam mir jedoch etwas zu kurz. Wie die Lyrics des ersten Songs aus dem Musical Aida ausführen („Jede Fabel und Geschichte, jedes Drama, jedes Stück, handelt von demselben Thema: Was ist Liebe? Was ist Glück?“), spielt das Thema „Liebe“ eine zentrale Rolle in Geschichten, ist Motiv und treibt die Handlung voran. Nun könnte ich nachvollziehen, wenn darauf gänzlich verzichtet wird – schließlich hat die Autorin auch einen High-Fantasy-Roman und nicht im Genre Romantasy geschrieben. Das ist allerdings nicht passiert, sondern sie hat es aus meiner Sicht etwas zu halbherzig eingebaut. Hier hätte ich mir mehr gewünscht.

51z2nnk9zpl-_sx339_bo1204203200_Zur Umsetzung des Romans muss man nur wenige Worte verlieren. Cover, Buchsatz, Lektorat und Korrektorat überzeugen, wobei mir das alte cbt-Cover, das ich vorliegen habe, leicht besser gefällt als die aktuelle Blanvalet-Version (die mit den Blanvalet-Ausgaben der anderen Bücher von Trudi Canavan einhergeht) – hier zum Vergleich mal angehängt.

Mein Fazit: „Magie“ ist ein rundum gelungener High-Fantasy Roman von einer der modernen Ikonen des Genres, der durch gelungenen Weltenbau und tolle Charaktere überzeugen kann. Lediglich die eingebaute Liebesgeschichte kam mir etwas zu kurz. Für Fantasy-Liebhaber bedenkenlos zu empfehlen.

[FBM2017] Tag 3 – Zeit für (F)Eierlikör

Am dritten Messetag kam die Messe schlussendlich richtig ins Rollen. Zwar startete ich gemütlich in den Vormittag, den ich mir größtenteils für Treffen freigehalten habe. Ich habe mich sehr gefreut, zum einen Manuela Schörghofer wiederzutreffen, die ich aus gemeinsamen Projekten im Burgenwelt Verlag kenne, und zum anderen mit Stella Delaney eine ebenfalls supernette Kollegin kennenzulernen, die unter anderem für das Schreibmeer bloggt.

Im Verlauf des Vormittags besuchte ich ebenfalls noch meine – am dritten 20171013_113550Fachbesuchertag zum letzten Mal obligatorische – Weiterbildungsveranstaltung, die sehr interessant war. Sebastian Pirling, Fantasy Lektor bei Random House, referierte für Twentysix zum Thema „Konflikte bei Charakteren“. Quintessenz war: Jeder Charakter ist nur so stark, wie die antagonistischen Kräfte, die er überwinden muss, jede Geschichte nur so stark, wie die Konflikte, die in ihr vorkommen. Ein wirklich rundum gelungener Vortrag mit anschaulichen Beispielen, Lektüreempfehlungen und vielem mehr.

Heute fing ich auch zum ersten Mal an, mir als begeisterter Leser neugekaufte Bücher signieren zu lassen. Den Start machten Nina MacKay und Coverdesignerin Marie Graßhoff für „Aschenputtel und die Erbsen-Phobie“. Nach der Mittagspause ließ ich mir dann noch die neue Anthologie, ebenfalls aus dem Drachenmondverlag, „In Hexenwäldern und Feentürmen“ von neun beteiligten Autoren (unter anderem Christian Handel, Katharina Seck, Julia Adrian und Nina Blazon) und vom Covergott Alexander Kopainski höchstpersönlich signieren. Planmäßig folgen an den nächsten beiden Tagen auch nur noch sechs weitere Bücher (Kerstin Gier, Jennifer L. Armentrout, Caroline Brinkmann und Valentina Fast), es hält sich dieses Jahr daher in Grenzen.

20171013_145128Im Anschluss an die zweite Signierstunde ging es für mich zum Bloggertreffen, zu dem der Verlag „Kiepenheuer & Witsch“ geladen hatte. Dort wurde von der Übersetzerin Dagmar Ploetz die von ihr neubearbeitete Auflage von „Hundert Jahre Einsamkeit“, dem Jahrhundertroman von Gabriel Garcia Marquez, vorgestellt. In zwangloser Runde plauderte sie, moderiert von Ulrike Meier, über das Buch und ihre Arbeit – und zeigte sich auch an der Welt der Buchblogs ehrlich interessiert. Aufgrund des kleinen Kreises mal ein ganz anderes Event, aber nicht minder spannend.

Nach einer kurzen Pause kam dann der Abschluss – und, wenn man die Menschenmassen und den Geräuschpegel beachtet, wohl der Höhepunkt des Tages. Udo Lindenberg spielte auf der Open Stage. Nachdem er kurz das Fotobuch gezeigt hatte, das von seinen Auftritten der letzten vier Jahre entstanden ist, spielte er für eine gute halbe Stunde einige seiner größten Hits. Neben „Cello“, „Hinterm Horizont geht’s weiter“ und „Candy Jane“ durfte natürlich „Ich mach mein Ding“ auch nicht fehlen. Eierlikör trinkend – den Udo kurzerhand zum Feierlikör umtaufte – und Zigarre rauchend tänzelte er gewohnt gelenkig über die Bühne. Neben einigen Bandmitgliedern hatte er auch weitere Teile seines regulären Tourteams dabei. Ein Wahnsinn. Vom Gedränge wahrscheinlich ein guter Ausblick auf die nächsten beiden Tage.

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Apropos Ausblick. Morgen muss ich noch eine Stunde früher das Haus verlassen, da ich um neun nicht an der Messe sein muss, sondern in der Frankfurter Innenstadt. Dort findet nämlich das Leser-Blogger-Frühstück mit Jennifer L. Armentrout statt, zu dem ich eingeladen bin. Ich kann es kaum erwarten. Da Abends allerdings noch die Abendveranstaltung mit Dan Brown ist, wird es ein verdammt harter Tag. Ich bitte bereits jetzt um Nachsicht, dass ich den Tagesbericht dann nachreichen werde, da ich wohl kaum vor Mitternacht, nach etwa achtzehn Stunden, wieder zuhause bin :). In dem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Wochenende 🙂

Aktualisierter Messeausblick :)

Da ich mich gestern als Spontankauf zu einer weiteren Veranstaltung habe hinreißen lassen (die ich hoffentlich irgendwie in meinen Alltag unterbringen kann …), hier mal ein aktualisierter Ausblick auf die Messen und Conventions, die ich in diesem Jahr noch besuchen möchte.

  • Love Letter Convention (Berlin) – 20./21.05.2017
  • LitBlog Convention (Köln, Bastei Lübbe) – 10.06.2017
  • Frankfurter Buchmesse – 11.-15.10.2017
  • Lit.Love (München, Random House) 11./12.11.2017

Dazu kommen ggf. noch spontan:

  • Buchmesse Convent (Dreieich, 14.10.2017)
  • BuchBerlin (25./26.11.2017)
  • Buchmesse Schwetzingen (sofern stattfindend)

Ich bin mal gespannt – so voll war ein Messejahr von mir noch nie :). Mal schauen, was ich dort alles tolles erlebe, wen ich treffe. Seid ihr auch auf irgendwelchen Veranstaltungen? Dann ab in die Kommentare damit! =)

[Buchgedanken] Toby Clements: „Krieg der Rosen – Winterpilger“

In der letzten Zeit habe ich den Auftaktroman „Winterpilger“ der historischen Rosenkriege-Saga von Toby Clements gelesen. Das Buch ist in Deutschland 2016 bei Bastei Lübbe erschienen und wurde 2014 unter dem Originaltitel „Kingmaker: Winter Pilgrims“ bei Random House veröffentlicht.

Thomas Everingham ist Mönch im Orden von St. Gilbert. In einer eiskalten Winternacht 516mm7rht0l-_sx334_bo1204203200_rettet er außerhalb der Klostermauern die Nonne Katherine, die von Sir Giles Rivens Männern angegriffen wird. Dabei verletzt Thomas den Sohn des Adligen schwer. Als die Soldaten im Kloster einfallen, müssen Thomas und Katherine fliehen und geraten über Umwege mitten in die Thronstreitigkeiten zwischen Lancaster und York. Und immer, immer wieder kreuzen sich ihre Wege mit denen von Sir Giles Riven…

„Winterpilger“ ist ein solider historischer Roman über meine absolute Lieblingsepoche: das britische Mittelalter, insbesondere die Rosenkriege. Und da ich fast alles verschlinge, was darüber geschrieben wird (Rebecca Gablé, Philippa Gregory etc.), musste ich das Buch einfach kaufen, als ich sah, dass es zudem für Fans von Rebecca Gablé empfohlen wurde. Womit wir auch gleich beim Knackpunkt wären: der Roman von Toby Clements kann schlichtweg mit Rebecca Gablés Meisterwerken nicht mithalten und lässt mich leicht enttäuscht zurück.

Um nicht falsch verstanden zu werden. „Winterpilger“ ist kein schlechtes Buch, aber es hat doch einige kleinere Schwachstellen und schöpft sein Potential nicht vollends aus. Dass ich als Rosenkriege-Fanatiker die Nachfolgebände lesen werde – geschenkt. Aber ich hätte mir mehr erwartet.

Die Ausgangslage ist ähnlich wie bei „Das Lächeln der Fortuna“. Dem Protagonisten ist von einem Adligen Unrecht widerfahren, und er begibt sich in die Unwirren des Krieges, um sein Recht einzufordern. Doch Toby Clements gelingt es nicht, eine starke Bindung zu den Charakteren herzustellen. Was aus meiner Sicht daran liegt, dass das Buch insgesamt zu stark ins Beschreiben abdriftet („Show, don’t tell …“). Dazu kommt, dass die an und für sich interessante und spannende Handlung einige Längen aufweist, die den Spannungsbogen unterbrechen, und kleinere Logikbrüche vorhanden sind. Was mir dahingegen gut gefällt ist die (aber auch selbstverständliche) ausführliche Recherche und die Darstellung der einzelnen Schauplätze, die man zusammen mit den weltfernen Protagonisten Thomas und Katherine erkundet.

Leicht frustriert war ich auch von dem Ende, das nicht nur einige, wirklich zentrale Fragen, die über den ganzen Roman aufgebaut worden sind, unbeantwortet ließ, sondern auch sehr, sehr offen gestaltet ist. Leicht unglücklich fand ich auch, dass der Roman im Präsens erzählt wurde, was aber auch daran liegen kann, dass ich generell mit dieser Erzählzeit nicht warm werde, vor allem bei historischen Romanen.

Begeistert bin ich von der hochwertigen Aufmachung des Romanes. Ein wunderschönes, aufwendig geprägtes und für historische Romane passendes Cover, mit aufklappbaren, illustrierten Coverinnenseiten. Vorangestellt sind eine Karte, Stammbäume und die Dramatis Personae. Leider sind in der Buchkorrektur – ungewöhnlich! – doch einige kleinere Fehler durchgerutscht, die aber den Lesefluss nicht stören.

Mein Fazit? „Krieg der Rosen – Winterpilger“ ist ein solider historischer Roman mit leichten Schwächen. Er überzeugt durch die Recherche, lässt jedoch die Bindung zu den Charakteren vermissen. Für Genrefans dennoch zu empfehlen, an die bahnbrechenden Werke von Rebecca Gablé (und übrigens auch an die von Philippa Gregory) kommt er jedoch nicht heran.

[lit.love 2016] Ein Tag im Paradies

Am Samstag habe ich mich – zum voraussichtlich letzten Mal in diesem Jahr – in den Messe- und Conventiontrubel gestürzt und die lit.love in München besucht. Vielen Dank an dieser Stelle auch direkt an den Schreibwettbewerb von Twentysix, Jolie und der lit.love für den freien Eintritt zur Veranstaltung und den tollen Tag.20161112_091819

Die Lit.love – als Lesefestival von Autorinnen aus den Genres Liebesroman und Erotik angekündigt – entpuppte sich bei näherem Hinsehen als viel mehr. Natürlich gab es die obligatorischen Lesungen und Meet & Greets mit den Autorinnen, dazu kamen jedoch interessante Workshops und Paneldiskussionen und man konnte Einblick in die Arbeit von Verlagen, Literaturagenturen etc. gewinnen. Man hatte das Gefühl, dass, ähnlich wie bei der LLC in Berlin, hier eine ganze Branche zusammenkommt – nur, dass es bei der lit.love lediglich um die Verlage einer (großen) Verlagsgruppe ging. Die Veranstaltung wurde von Random House organisiert und fand im Herzen von München in den Verlagsräumlichkeiten statt – ein Paradies für jeden Buchfan und angehenden Autoren.

20161112_100922Eröffnet und geschlossen wurde der Samstag jeweils von einer Talkrunde mit einer internationalen Bestsellerautorin. Am Morgen plauderte Sylvia Day mit der Moderatorin über den Abschluss ihrer Crossfire-Reihe und ihre Zukunftspläne. Im Anschluss begann für mich der produktive Teil des Tages.

Als nächstes besuchte ich eine Paneldiskussion mit Sabrina Qunaj (auf der Lit.love als Ella Simon unterwegs), Constanze Wilken und Brigitte Riebe zum Thema Recherche bei historischen Romanen. Ich kannte bisher nur die Bücher von Sabrina Qunaj / Ella Simon,20161112_1101480 die jeweils hervorragend recherchiert waren, aber auch die anderen beiden Autorinnen überzeugten mich mit ihrer Einstellung und ihrer Vorgehensweise bei der Recherche für ihre historischen Romane.

Danach stand eine Diskussion über Literaturagenturen auf dem Programm. Klaus und Michaela Gröner von der Literaturagentur erzähl:perspektive berichteten zusammen mit der Autorin Claudia Winter und Claudia Negele, Lektorin und Hardcover-Programmverantwortliche beim Goldmann Verlag, über das Zusammenspiel von Agentur, Autorin und Verlag. Interessante Anekdoten und vielfältige Fakten machten das vielleicht zur informativsten Veranstaltung des Tages. Erfolgschancen unverlangt eingesandter Manuskripte, Wunschqualitäten von Autoren aus Agentursicht, Probleme bei der Zusammenarbeit uvm. wurden wechselseitig diskutiert und analysiert. Glücklicherweise hatte ich bereits mein Notizbuch gezückt und konnte mir einige wichtige Fakten mitschreiben :).

Nach der Mittagspause ging es für mich mit einer Veranstaltung zum Thema „Social Media und Lesungen“ weiter. Die Autorinnen Victoria Seifried, Petra Durst-Benning und Bettina Belitz berichteten über ihre vielfältigsten Erfahrungen bei Lesungen und über ihre Social-Media-Präsenzen und -Konzepte. Anschließend nahm ich noch schnell am Meet & Greet von Ella Simon teil und ließ mir ihr Buch „Ein Gefühl wie warmer Sommerregen“ signieren, dass ich hier bereits besprochen habe :). Es folgte ein spannender und toller Workshop mit Constanze Wilken zur Erschaffung lebendiger, dreidimensionaler Protagonisten, der leider viel zu schnell vorbei war.

20161112_170051Dann neigte sich der Tag auch bereits dem Ende entgegen. Zum Abschluss des Programms stand – wie bereits angekündigt – nochmal eine Talkrunde mit einer internationalen Autorin auf dem Plan. Katherine Webb gab sich die Ehre und sprach über ihre anfänglichen Misserfolge als Autorin (erst ihr 7. Buch nach 10 Jahren Wartezeit konnte sie veröffentlichen), sowie über ihr neuestes Werk „Das Versprechen der Wüste“. Auf dem Weg zur Garderobe stolperte ich dann noch über Frieda Bergmann und nutzte die Gelegenheit, ihr zum verdienten Sieg beim Schreibwettbewerb zu gratulieren. Ich bin schon gespannt, welches Werk von ihr als nächstes dann bei Twentysix erscheinen wird – und freue mich, bereits jetzt, auf die (hoffentlich stattfindende) nächste Lit.love 2017: Es war eine tolle Erfahrung!

 

[FBM2016] Shortlist!!! (Tag 3)

Was für ein Tag! Dieser Tag war Balsam für die Autorenseele – doch dazu später mehr :). Zur Überbrückung ein Foto mit einem Pandabär!20161021_102232

Zuerst begann der dritte Messetag ganz geruhsam damit, dass ich erneut beim „Zauber zwischen Zeilen“-Stand vorbeischaute, um mir die Anthologie von Julia Adrian signieren zu lassen. Anschließend habe ich beim Drachenmond Verlag dann noch die Anthologie „Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln“ gekauft, und sie mir ebenfalls, unter anderem von Julia Adrian und Alexander Kopainski, der Covergott höchstpersönlich, signieren lassen. Ich war dann auch noch kurz beim Stand des Kunstanstifer Verlags und habe mir dort ein wunderschön illustriertes Buch gekauft mit dem Titel „Hundebraten Süßsauer“.

20161021_120744Vor der Mittagspause ging es dann zu einer Veranstaltung von Prof. Werner Meyer über die Burg Krak des Chevaliers in Syrien, die ganz informativ war und einige spannende Bilder enthielt und vor allem vor dem Hintergrund interessant war, dass die Burg im Rahmen des schrecklichen Krieges teilweise zerstört wurde, durch die zentimetergetreue vorherige Vermessung und Dokumentation jedoch wieder aufgebaut werden könnte.20161021_142002

Nach der Pause hörte ich mir zur Entspannung jeweils Teile der Vorträge über Newsletter-Marketing und das Schreibprogramm „Papyrus Autor“ an, bevor er zum eigentlichen Hauptevent des Nachmittages kam: der Prämierung des Siegertitels vom Schreibwettbewerb von tolino und Carlsen Impress. Gewonnen hat Laura Kuhn mit „We could be Heroes“, der Titel erscheint im März 2017 als e-Book und Taschenbuch bei Carlsen Impress. Auch die Plätze zwei und drei gewannen e-Book Veröffentlichungen bei Carlsen und Marketingpakete von tolino.

20161021_164633Doch damit nicht genug der Schreibwettbewerbe. Um 17 Uhr wurde eine weitere Shortlist präsentiert: die Shortlist des Schreibwettbewerbes zur lit.lo20161021_170147ve 2016 in Kooperation mit dem Magazin Jolie und Twentysix, dem Selfpublishing-Distributor von Random House. Aus mehreren hundert eingesandten Kurzgeschichten wählte die Jury eine Shortlist von fünf Titeln, die alle Freikarten zur lit.love und kostenlose Veröffentlichungen bei Twentysix gewannen. Alle Shortlist-geschichten werden zudem als kostenfreies e-Book veröffentlicht. Der erste Platz wird am 04.11.2016 bekannt gegeben und erhält zusätzlich bezahlte Unterkunft, An- und Abreise zur lit.love, sowie die Veröffentlichung der Gewinnergeschichte in einer Ausgabe des Magazins Jolie! Hier nun die Shortlist in aller Pracht:

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Wem hier ein Name bekannt vorkommt, der hat Recht! Da stehe wirklich ich! Ich musste mich heute auch oftmals kneifen, als ich davon erfahren habe. Gerade auch vor dem Hintergrund einiger Absagen tut es besonders gut, wenn eine eigene Geschichte wertgeschätzt wird – und wenn einen dann noch das Random House-Team nett betreut und die Geschichte lobt, ist der Tag perfekt. Und dass das auch noch komplett unerwartet kam (wie hätte man bei etwa 500 Einsendungen und einer Shortlist aus 5 Titeln schon auch nur im Ansatz daran denken können), macht das ganze umso schöner. Jetzt gilt es, die Daumen zu drücken. Es wäre nämlich ein noch größerer Wahnsinn, sollte meine Geschichte es schaffen, in der Jolie zu erscheinen. So oder so – ich bin glücklich und froh, einer weiteren Geschichte eine Heimat gegeben zu haben – und werde dann mal beizeiten die Kategorie Schreibwettbewerbe/Literaturpreise auf meiner Website einführen *lach*.20161021_170510

Nachdem sich der ganze Trubel bis Morgen hoffentlich etwas gelegt hat, werde ich Morgen einen eher veranstaltungsarmen Tag in Frankfurt verbringen, mir lediglich ein Buch signieren lassen und zu einem Meet & Greet gehen.

Liebe Grüße
Erik

[FBM2016] Märchen an die Macht! (Tag 2)

Auch in den zweiten Messetag startete ich pünktlich um neun Uhr, ließ es aber sehr ruhig angehen. Anfangs ließ ich mich etwas durch die Hallen treiben, 20161020_101901.jpgbevor ich um 10 Uhr die Buchvorstellung von Stefan Aust zu seiner Biographie über den Journalisten Konrad Heiden, laut Titel „Hitlers erster Feind“, besuchte. Konrad Heiden war ab den 20er Jahren Journalist und betrachtete, aber vor allem beschrieb, den Aufstieg des Nationalsozialismus aus nächster Nähe. Dabei war er einer der wenigen und vielleicht der erste überhaupt, der die große Gefahr erkannte, in die das Land und die Gesellschaft steuerte. Austs Buch enthält zur Illustration seines Lebensweges daher auch viele Texte aus der Feder Heidens, die das Zeitgeschehen mit einem brillianten, fast sarkastischen Ton beschreiben.

Im Anschluss besuchte ich zwei interessante Vorträge in der Selfpublishing-Area zum Thema „Beziehungen zwischen Bloggern und Autoren“ und „Die eigene Stimme finden – Tipps aus dem Lektorat“. Für letzteres hatte der mit Random House verbundene Distributor twentysix einen Lektor aus dem Heyne Verlag aufgeboten, der viele verschiedene, aber oftmals auch bereits allgemein bekannte Hilfestellungen gab, wie man an seinen Texten arbeiten und diese verbessern kann.

20161020_121626.jpgVor der Mittagspause besuchte ich dann noch ein Interview für den Spiegel mit der Autorin Sibylle Lewitscharoff, die ihr neuestes Buch „Das Pfingstwunder“ vorstellte. Das hochinteressante Gespräch drehte sich dabei um Themen wie die Bedeutung von Dantes „Göttlicher Komödie“ und Höllenvorstellungen in der heutigen Zeit. Bisher die ansprechendste Buchdiskussion, die ich in diesem Jahr auf der Messe besucht habe – ich werde mir den Roman direkt mal vormerken.

Nach der Pause stand das Highlight des Tages auf dem Programm: Die Verleihung des 51m6od6ktbl-_sx311_bo1204203200_Kindle Storyteller Awards 2016. Von 1.900 eingereichten Romanen hatten es fünf durch die Wahl der Kindle-Leser auf die Shortlist geschafft, aus denen eine Jury um Astrid Korten und Poppy J. Anderson dann den Preisträger ermittelte, der nicht nur mit 10.000 Euro, einem gigantischen Marketingpaket von 20.000 Euro, sondern vor allem auch mit einem HarperCollins-Verlagsvertrag nach Hause fahren durfte. Gewonnen hat Halo Summer mit „Aschenkindel – das wahre Märchen“, was mich besonders gefreut hat, da das Cover wunderschön ist und „Märchen“ als Buchgenre oftmals nicht genug an Beachtung finden. Da Amazon zudem für Pressevertreter Belegexemplare aller Shortlist-Titel verteilt hat (da hat sich die Pressekarte mal richtig gelohnt :)), werde ich „Aschenkindel“ auch hier auf meinem Blog besprechen, und eventuell auch noch den ein oder anderen der vier „unterlegenen“ Romane vorstellen.20161020_140144.jpg

Abschließend schlenderte ich noch etwas über die Messe, besuchte nochmal den Stand der „Zauber zwischen Zeilen“-Autorinnen und holte mir erste Impressionen aus der Vorstellung des Gastlandes Niederlande/Flandern. Da ich dann mit leichten Kopfschmerzen kämpfte, beendete ich auch den Donnerstag ungeplant bereits eine Stunde vor Messeende.

Alles in allem also eher ein ruhiger Tag, was auch für den Freitag geplant ist, bevor ab Samstag jedwede Ruhe schon durch die Menschenmassen der Publikumstage unmöglich wird.