[FBM2025] Tag 5 – Ein krönender Abschluss

Bevor es ab morgen dann mit Neuzugängen und Buchbesprechungen weitergeht, möchte ich Euch heute noch vom letzten Tag der Frankfurter Buchmesse berichten – ein krönender Abschluss mit: Valentina Fast, Christoph Kramer, Lena Kiefer, Bianca Wege, Andreas „Andy“ Möller, Prof. Elisa Hoven, Fedor Holz, Philipp Hochmair, Stella Tack, Asurelle und Josi Wismar.

Mein Tag begann dabei endlich mal wieder mit einer Signierstunde von Valentina Fast für den One Verlag (s. unten), bevor ich den ersten Fußballweltmeister des Tages traf. Auf der Bühne der Thalia Buchhandlungen stellte Christoph Kramer seinen Roman „Das Leben fing im Sommer an“ vor, sprach über seine neue Karriere als Schriftsteller und stand danach noch für Signaturen und Fotos zur Verfügung. Ein unglaublich sympathischer Auftritt – und ein Buch, das wirklich spannend klingt. Ich kann es kaum erwarten, den Roman zu lesen.

Im Anschluss besuchte ich erneut eine Signierstunde von Lena Kiefer für den LYX Verlag (s. unten) – so toll, sie wieder zu treffen -, bevor es für mich zu einer Lesung von Bianca Wege ging, die auf der Popup-Bühne in der Festhalle aus dem dritten Band der „Today“-Reihe, „Today I’ll Fall For Him“, las. Biancas Bücher stehen schon länger auf meiner Wunschliste, und die Lesung hat dafür gesorgt, dass sie dort noch deutlich nach oben geklettert sind. So ein sympathischer und toller Auftritt – und das Buch klang ebenfalls wundervoll. Verpasst habe ich dabei leider wieder die Signierstunden von Ava Reed und Julia Dippel – auch am Sonntag waren die Signierschlangen leider jeweils schon geschlossen.

Danach traf ich den zweiten Fußballweltmeister, diesmal aus einer anderen Spielergeneration, Andreas „Andy“ Möller“, der auch für Fotos zur Verfügung stand (s. unten). Als Jurist sah ich mir sodann ein Gespräch der Strafrechtsprofessorin Elisa Hoven an. Im Gespräch mit Vivian Perkovic präsentierte die sächsische Verfassungsrichterin ihr Buch „Das Ende der Wahrheit“ und sprach über Fake News, das Internet und die Rolle der traditionellen Presse. Wirklich spannend und informativ – Prof. Hoven ist einfach eine Koryphäe auf ihrem Gebiet.

Mein Nachmittag begann dann mit einem absoluten Idol von mir. In der 30-Minuten-WG von Stern und Penguin Random House stellte Fedor Holz sein Buch „All in: Besiege dich selbst und wachse über dich hinaus“ vor, sprach über sein Leben und stand danach auch für Fotos und Signaturen zur Verfügung. Fedors Pokerkarriere verfolge ich ja schon seit Beginn – ein absolutes Vorbild und Gesicht einer neuen deutschen Spielergeneration. Ich kann es immer noch kaum fassen, dass ich ihn endlich treffen durfte.

Danach stand die letzte Veranstaltung für mich auf dem Plan. Im Gespräch mit Cécile Schortmann stellte der österreichische Schauspieler Philipp Hochmair die zusammen mit Katharina von der Leyen verfasste Biografie „Hochmair, wo bist du?“ vor, las auch eine kurze Passage aus dem Buch und sprach über die Schauspielerei und sein Leben. Im Anschluss signierte er (s. unten) auch meine Ausgabe des Werkes. Zum Abschluss schlenderte ich noch etwas durch die Hallen und nahm noch an Signierstunden mit Josi Wismar und Stella Tack, die mit ihrer Illustratorin Asurelle (Olga Andriyenko) die Graphic Novel von „Kiss Me Once“ signierte, teil.

So endete die Buchmesse für mich – und der Messeblues kickte sofort rein. Daher hier jetzt noch die erwähnten Fotos von den Signierstunden und Meet & Greets.

Wen von Euch sehe ich in Leipzig? Wie soll ich die Zeit bis dahin nur durchhalten?

[FM2025] Tag 4 – Von Weltstars und Wortakrobat:innen

Heute möchte ich Euch noch – leicht verspätet – vom diesjährigen Samstag auf der Frankfurter Buchmesse berichten – für mich ein ziemlich voller Tag mit SenLinYu, Maike Harel, Mona Kasten, Julia Engelmann, Alex Mariah Peter, Jennifer Wiley, Franzi Kopka und Marco Wanda.

Mein Tag begann dabei mit einem absoluten Weltstar. SenLinYu, gefeierte Bestsellerautorin von „Alchemised“ und gehypte Fan-Fiction-Autorin, besuchte erneut die Messe und die Signierstunde war erwartungsgemäß komplett überrannt. Dennoch gelang es mir, mein Exemplar des Buches signieren zu lassen – und ein Foto mit Sen zu ergattern – weltweit sicherlich das meist gehypte Debüt seit langer Zeit, die Verfilmung ist ebenfalls bereits geplant. Leider war daraufhin die Signierschlange bei Ava Reed schon geschlossen – einer der Wermutstropfen des Samstags, an dem erstmals aufgrund der schieren Masse an Besuchern nicht alles klappte.

Danach ging es für mich zu einer der beiden Veranstaltungen des Tages, die auf meinem Plan standen. Für den Magellan Verlag stellte Maike Harel ihren Roman „Omni-X“ vor, ein Jugendbuch für Leser:innen ab 14, das in einer dystopischen Zukunft spielt, die mit der totalen Überwachung der Bewohner einhergeht. Interessant ist hier das in Deutschland basierte Setting – auch wenn die Ideen insgesamt nicht allzu revolutionär klangen, machte die Lesung dennoch unglaublich viel Spaß und sorgte dafür, dass das Buch sich einen Platz auf meiner Wunschliste ergatterte.

Im Anschluss ging es für mich weiter zu einer Signierstunde für den LYX Verlag – ich kann immer noch nicht so recht glauben, dass es mir in diesem Jahr gelang, hier ein Ticket zu erhalten – sie waren gefühlt nach einer Sekunde vergriffen. Denn am Stand des Verlags signierte Mona Kasten, die spätestens seit der erfolgreichen Verfilmung ihrer „Maxton-Hall“-Reihe für Amazon Prime zu den absoluten Lieblingsautor:innen des Landes gehört. Ich kenne Mona ja bereits seit 10? Jahren, seit alten Loveletter-Convention-Zeiten, umso mehr freut es mich, ihren nun kometenhaften Aufstieg zu beobachten.

Zur Mittagszeit besuchte ich meine zweite Veranstaltung. Auf der Bühne der Thalia Buchhandlungen stellte Julia Engelmann ihr Romandebüt „Himmel ohne Ende“ (Diogenes Verlag) vor. Auch Julia habe ich vor ein paar Jahren schon mal getroffen, besitze all ihre Bücher und auch eine CD von ihr. Auf das neue Buch bin ich schon sehr gespannt, sind Julias lyrische Texte doch unglaublich brillant – aus meiner Sicht ist sie die lyrische Stimme unserer Generation. Im Anschluss an die Veranstaltung signierte Julia zudem ihre Werke und nahm sich auch Zeit für Fotos (siehe unten).

Den Nachmittag verbrachte ich dann bei einigen Meet & Greets und Signierstunden. So freute es mich unglaublich, Alex Mariah Peter (s. rechts) und Jennifer Wiley kennenzulernen und auch Franzi Kopka wieder zu sehen – wie immer unglaublich sympathisch. Auch konnte ich im Rahmen einer Signierstunde Marco Wanda treffen und mir „Dass es uns überhaupt gegeben hat“ signieren lassen, leider lehnte er Fotos jeglicher Art ab. Beim Meet & Greet vermisste ich zudem Caroline Brinkmann – und auch die Signierstunden mit Julia Dippel und Lotta Stichler konnte ich wegen den jeweils schon geschlossenen Signierschlangen nicht wahrnehmen – alles in allem aber trotzdem ein erfolgreicher Tag.

Hier jetzt noch die versprochenen Bilder mit Julia Engelmann, Franzi Kopka, Jennifer Wiley und von Marco Wandas Roman :).

Auch der Bericht zum Sonntag folgt in Kürze – vorab nur soviel: es wurde sportlich!

[FBM2025] Tag 3 – Neue und alte Bekanntschaften

Gestern stand bereits der dritte Tag der diesjährigen Frankfurter Buchmesse an – ein Tag, der für mich im Zeichen von neuen und alten Bekanntschaften stand, mit: Alexander Oetker, Daniel Donskoy, Josi Wismar, Anabelle Stehl, Lea Pietsch, Andreas Suchanek, Anja Janotta und Betty Taube.

Ab 10 Uhr fluteten gestern auch die übrigen Zuschauer die Messehallen, was diese sofort füllte, und die Ruhe der letzten Tage vertrieb. Wer für 10 Uhr angekündigt wurde, aber nicht dort war, war jedoch der Krimi-Autor Alexander Oetker. Glücklicherweise gelang es mir, ihn später im Verlauf des Tages am Stand von Hoffmann & Campe noch zwischenzuschieben – und mir von ihm „Zara & Zoe – Rache in Marseille“ signieren zu lassen. Eine tolle Begegnung – nur etwas mangelhaft in der Kommunikation der Messetermine.

Danach besuchte ich eine Lesung und Buchvorstellung des Debütromans „Brennen“ von Daniel Donskoy, den ich bereits am Mittwoch kurz treffen durfte. Im Gespräch mit der SZ las Daniel kurze Auszüge und sprach nicht nur über seine Vergangenheit, sondern auch davon, wie man sich in der Welt zurechtfindet, wie man seinen Platz in den Katastrophen und Kriegen finden kann, von denen man betroffen ist. Dabei fand er auch wichtige und richtige Worte zum aktuellen Gaza-Konflikt, plädierte für ein friedliches Zusammenleben und dafür, sich seiner Entscheidungen bewusst zu werden und in die Gefühle hineinzuhorchen und diese zu kanalisieren, was ihm mit dem Buch gelungen ist.

Im Anschluss stand der erste Fan-Moment (von vielen auf der diesjährigen Buchmesse) für mich auf dem Plan. Am Stand des EMF Verlags präsentierte die Influencerin Lea Pietsch, zu deren 1,3 Millionen Followern auf Instagram ich auch schon bereits seit Jahren gehören, ihr Vision Board Set „Dear Future Me“, und nahm sich Zeit für Fotos und Signaturen für ihre Fans. Ein unglaublich sympathisches Treffen – und genau so, wie man es bei ihrem tollen und nahbaren Instagram-Account auch erwartet hätte.

Weiter ging es dann für mich mit einer weiteren Buchpräsentation. In der 30-Minuten-WG von Stern und Penguin Random House stellte Josi Wismar den Auftaktband „Fractured Fates“ ihrer neuen Romantic Suspense Dilogie „Fallen Grace“ vor und sprach über das Schreiben, ihre Schauplätze und ihre sonstigen Hobbies – und natürlich ganz viel über das Buch, das so unglaublich klingt, dass es bei mir schon einziehen durfte. Umso mehr freue ich mich daher auch, am Sonntag Josi noch bei einer Signierstunde treffen zu dürfen – das wird toll!

Am Nachmittag dann ein fast obligatorischer Messe-Termin – zumindest war dies bestimmt bei den letzten vier, fünf Buchmessen immer ein absoluter Fixpunkt: Die Signierstunde von Anabelle Stehl für den LYX Verlag – das fühlt sich mittlerweile fast wie Heimkommen an. Von Anabelle ließ ich mir „Novel Haven – Match of Fate“ sowie die Taylor Swift basierte Anthologie „Love Poets Society“ signieren, wertete mit ihr „The Life of a Showgirl“ aus (was wir – offensichtlich – beide mögen) und machte natürlich erneut ein Foto. Ich denke mal, wir sehen uns dann in Leipzig.

Vor meinem nächsten Termin traf ich noch Anja Janotta und Andreas Suchanek, die mir bereitwillig die mitgebrachten Bücher signierten (vielen Dank!), bevor zum Tagesabschluss ein weiterer, absoluter Fan-Moment anstand. Denn für Bastei Lübbe signierte Betty Taube ihr Buch „Sag, die blauen Flecke kommen vom Spielen“. Betty folge ich bereits seit ihrer Zeit bei GNTM – und so freute es mich wirklich, sie endlich auch mal live treffen zu dürfen.

Heute steht vor allem endlich mal wieder ein Treffen mit Mona Kasten auf dem Plan – und ganz viele weitere tolle Begegnungen mit Julia Engelmann, Caroline Brinkmann und noch so vielen mehr. Der Bericht dazu folgt – vermutlich – morgen :).

[FBM2025] Tag 2 – Die Ruhe vor dem Sturm

Gestern stand bereits der zweite Tag der Frankfurter Buchmesse an – für mich ein Tag mit dem Dunkelstern Verlag, Daniela Dröscher, Jolinde Hüchtker, Daniel Fiedler, Ozan Zakariya Keskinkilic, Florian Illies, Ariane Binder, Selma Üsük, Tanja Brink und Richard David Precht.

Der Tag begann ruhig – und sollte so bleiben, die Ruhe vor dem Sturm, bevor heute ab 10 Uhr auch das generelle Publikum die Messehallen stürmen kann. Mein Programm startete dabei ebenfalls ganz entspannt, mit einer Programmvorstellung des Dunkelstern Verlags, bei dem einige der neuen Titel für 2026 besprochen, die Cover präsentiert und die Verlagsausrichtung dargestellt wurden. Auch die Charity-Projekte des Verlags wurden vorgestellt, sowie generell über die Situation der Kleinverlage gesprochen – ein rundum guter Start.

Nachdem ich danach wieder etwas durch die Hallen schlenderte – einige Messeimpressionen findet Ihr am Ende des Beitrags – ging es dann für mich weiter mit einem Gespräch am Stand der „Zeit“. Daniela Dröscher stellte dort – toll und sympathisch moderiert von Jolinde Hüchtker – ihren neue Roman „Junge Frau mit Katze“ vor. Erschienen ist das Buch im Verlag Kiepenheuer & Witsch, eine interessant klingende Geschichte und ein Wiedersehen mit den Protagonist:innen aus „Lügen über meine Mutter“.

Im Anschluss folgte auf der Literaturbühne die Verleihung des Aspekte Literaturpreises 2025 für das beste Debüt des Jahres. Prämiert wurde in diesem Jahr der Roman „Hundesohn“ von Ozan Zakaria Keskinkilic aus dem Suhrkamp Verlag, eine wilde Mischung aus queerem Entwicklungsroman und Coming of Age, die Sehnsucht eines homosexuellen Muslims aus Berlin nach seiner Sommerliebe in Adana – erzählt als Countdown. Da der Autor auch eine kurze Stelle las – nach dem Gespräch mit und der Laudatio durch Daniel Fiedler – konnte man zudem einen Einblick in die schonungslose Sprache und Erzählstimme des Buches erhaschen.

In der Mittagspause traf ich mich mit Tanja Brink, die ich endlich wiedersehen durfte, und Anna Eichenbach von Welt aus Tinte und Papier, bevor mein Programmblock am Nachmittag mit einem Revival startete. Bereits bei der letzten Frankfurter Buchmesse besuchte ich eine Buchvorstellung von Florian Illies. Und so ging ich auch dieses Mal zur Literaturbühne, wo der Autor im Gespräch mit Ariane Binder seinen Roman „Wenn die Sonne untergeht“ (Fischer) vorstellte, der sich um die Geschichte der Familie Mann im französischen Exil dreht.

Mein Programm endete dann durchaus kontrovers, an gleicher Stelle, mit Richard David Precht. Der durchaus polarisierende Philosoph und Autor sprach mit Selma Üsük über sein Essay „Angststillstand: Warum die Meinungsfreiheit schwindet“, erschienen bei Goldmann. Nach zwei eher kulturlastigen Tagen beginnt dann heute für mich auch die Messe als Leser – ich freue mich schon besonders auf Anabelle Stehl und Betty Taube – und hoffentlich noch das ein oder andere Überraschungstreffen, das bei mir auf dem Plan steht.

Hier nun aber die versprochenen Messeimpressionen – da kommt im Laufe der Tage noch viel mehr!

[FBM2025] Tag 1 – Ein Auftakt (fast) nach Maß

Gestern startete die Frankfurter Buchmesse – für mich mit einem entspannten Tag mit: Daniel Donskoy, Caroline Wahl, Bijan Moini, Cécile Schortmann, Jo Schück, Dorothee Elmiger, Susanne Führer, Michaela Harich (Alea Libris Verlag), I. C. Carter, Carolin Reif und Sarah Lippasson.

Den Anfang machte dabei eine traurige Nachricht. Ava Reed musste ihren gestrigen Messebesuch aus gesundheitlichen Gründen leider absagen – gute Besserung an dieser Stelle. Vielleicht klappt es ja an einem der anderen Tage noch. Somit startete mein Programm traditionell mit der Trägerin des Deutschen Buchpreises 2025 auf der Literaturbühne von ARD, ZDF und 3sat. Im Gespräch mit Cécile Schortmann präsentierte die Buchpreisträgerin Dorothee Elmiger ihren prämierten Roman „Die Holländerinnen“ (Hanser) und beantwortete Fragen zu ihrem Schreiben.

Danach ging es an gleicher Stelle mit einem hochinteressanten Thema weiter. Im Gespräch mit Jo Schück stellte der Jurist und Autor Bijan Moini seinen neuen Thriller „2033“ (erschienen im Atrium Verlag) vor. In dem dystopischen near-future Roman wird die Situation Deutschlands nach dem Wahlgewinn einer rechtsextremen Partei beschrieben – und der Kampf einer mutigen Juristin auf Basis des Grundgesetzes, auch gegen die Kanzlerin der rechtsextremen Partei. Ein nicht ganz auszuschließendes, glücklicherweise aber immer noch sehr entferntes Szenario.

Im Anschluss – und eigentlich immer in den Pausen – erkundete ich etwas die Hallen und nutze die Gelegenheit, in die am Mittwoch traditionell noch etwas leereren Stände zu schauen, bevor ab Freitag der reguläre Publikumsverkehr zugelassen ist. Dabei traf ich auch zufällig den Schauspieler, Sänger und – mittlerweile – Autor Daniel Donskoy, der sich sogar die Zeit für ein gemeinsames Foto nahm – sehr sympathisch! Auch schaute ich kurz beim Bloggertreffen des „House of Romance“ vorbei – vielen Dank für die leckere Schokoladentorte (Bild unten).

Am Nachmittag stand dann nochmal ein Veranstaltungsblock auf dem Plan. Den Anfang machte hier ein doch etwas einseitig diskutierendes Panel um Michaela Harich (Alea Libris), I. C. Carter, Carolin Reif und Sarah Lippasson, die sich zum Thema „Kann Dark Romance auch ohne toxische Inhalte auskommen?“ unterhielten. Ein durchaus spannendes Thema, bei dem ich mir ein meinungstechnisch etwas diverser besetztes Panel gewünscht hätte – und vielleicht etwas weniger Bashing von Männern und Andersdenkenden und -Schreibenden.

Mein Programm endete danach mit einem kleinen, verwirrenden Highlight. Denn aus Interesse – fast mehr an der Autorin als am Buch – besuchte ich eine Buchvorstellung von „Die Assistentin“ von Caroline Wahl am Stand von Deutschlandfunk Kultur. Allerdings driftete das Gespräch auch durch die teils sehr provokanten Fragen von Susanne Führer sehr regelmäßig weg vom Buch zur Person Caroline Wahl, die sich durchaus gut verteidigte und im Publikum viele Sympathien weckte. Da sie in Schriesheim aufgewachsen ist, muss ich ihr ja fast allein schon aus Lokalpatriotismus ebenfalls zur Seite stehen ;).

Am heutigen Donnerstag steht für mich ebenfalls ein weiterer, eher ruhiger Tag mit kleineren Programmpunkten an – ich berichte später natürlich drüber. Doch jetzt noch das versprochene Bild vom Kuchenanschnitt ;).

[LBM2025] Tag 4 – Ein gelungener Abschluss

Am späten Sonntagabend möchte ich nun auch noch den letzten Tag der Leipziger Buchmesse, die vor genau einer Woche endete, Revue passieren lassen. Und es war ein wirklich gelungener Abschluss, denn ich verbrachte den Messesonntag mit Bianca Iosivoni, Holly Renee, Emily Bähr, Lea Kaib und Julia (@heybookbird).

Mein Programm begann dabei – wie am Vortag – mit einer Veranstaltung im Bloggerroom. An dieser Stelle auch ein großes Lob an die Buchmesse für die tolle Organisation der Veranstaltungen dort! Bianca Iosivoni und ihre Lektorin bei Penguin stellten dabei im Gespräch mit Julia von @heybookbird Biancas neuesten Roman „Bad Vibes. Deine Geheimnisse sterben nie“ vor – und Bianca signierte im Anschluss noch fleißig. Ebenfalls angekündigt war auch Josi Wismar zu dem Termin, die dann doch nicht da war – aber mein Fokus lag eh auf Bianca, der ich schon unzählige Jahre folge :).

Den nächsten Termin nahm ich relativ spontan ins Programm. Denn beim Stöbern durch die Hallen entdeckte ich die amerikanische Bestsellerautorin Holly Renee bei einer mehr oder weniger unangekündigten Signierstunde – dementsprechend war niemand mehr in der Schlange. Und so nutzte ich die Gelegenheit, kaufte mir das wunderschöne „The Veiled Kingdom“, ließ es mir gleich signieren und dankte Holly für die Reise nach Deutschland – immer wieder toll, wenn jemand die weite Strecke für die Buchmesse auf sich nimmt!

Im Anschluss stand noch ein kleiner Lesungsblock auf meinem Programm. Den Anfang machte hier die Bloggerin und Autorin Lea Kaib (liberiarium), die aus ihrem neuen Roman „30 Days, 10 Dates & 1 Drama“ las und etwas über den Inhalt, ihren Schreibprozess und den Alltag als Autorin plauderte. Unglaublich interessant – sowohl das Buch als auch ihr Werdegang! Bestimmt wird auch mal der ein oder andere Roman von ihr auf meiner Leseliste landen, humortechnisch sollte das in jedem Fall passen.

Danach stellte Emily Bähr ihren neuen Roman „A Curse so Divine“ vor und las ebenfalls aus dem Buch. Die Geschichte klang dabei so spannend, dass ich im Anschluss noch zu Emilys Signierstunde blieb, auf der sie für Blogger das Buch als Rezensionsexemplar verteilte – zusammen mit einem Rätsel. Ich bin auf die Geschichte und das Rätsel schon sehr gespannt und freue mich schon darauf, in die Geschichte um Ligeia einzusteigen – das wird sicherlich göttlich.

Die restliche Zeit des Sonntags nutzte ich, um durch die Messehallen zu schlendern und nahm mir auch noch mal die Zeit, die Halle der Manga Comic Con abzulaufen und bei einigen der Künstler:innen ein Print zu kaufen, um die tollen Arbeiten zu würdigen. Der dtv Verlag verteilte zudem noch Leseexemplare zu „Commissario Gaetano und der lügende Fisch“ von Fabio Nola – auch auf diesen Neapel-Krimi und die gedankliche Reise nach Italien bin ich bereits schon sehr gespannt. Damit endete dann auch die Buchmesse für mich und die anderen 295.999 Besucher (eine Rekordzahl!). Jetzt setzt der Messeblues so langsam wirklich ein – wen von Euch sehe ich denn spätestens in Frankfurt wieder?

[LBM2025] Tag 3 – Ein unglaublich voller Tag

Mit etwas Verspätung möchte ich Euch heute noch von dem dritten Tag der Leipziger Buchmesse berichten – ein unglaublich voller Tag, sowohl was mein Programm als auch was die Messehallen betraf. Und so verbrachte ich den Tag mit: Theresa Hannig, Freya Petersen, Kai-Holger Brassel, Tascha (worteimlicht), Christoph Kramer, Mona Ameziane, Kati Naumann, Sarah Sprinz, Franzi Kopka, Nina MacKay, Bianca Wege, Elya Adair, Kristin MacIver, Nina Bilinszki, Frieda Bergmann, Persephone Haasis und Heike Abidi.

Mein Tag begann dabei mit einer Veranstaltung im Bloggerroom. Mit Tascha von worteimlicht sprachen die drei am Vortag prämierten diesjährigen Seraph-Preisträger Kai-Holger Brassel (bester Indietitel), Freya Petersen (bestes Debüt) und Theresa Hannig (bestes Buch), die für „Parts Per Million“ bereits ihren dritten Seraph gewann, und stellten ihre Bücher vor. Nachdem ich im letzten Jahr ja noch als Juror für den Preis tätig war, fieberte ich in diesem Jahr als Leser mit – gleichsam spannend, aber weniger arbeitsreich. Dennoch würde ich jederzeit wieder als Juror einspringen – wer weiß, vielleicht klappt es ja in den nächsten Jahren noch einmal.

Von den Seraph-Preisträgern zog es mich zu einer weiteren Preisverleihung. Bei der Verleihung des Delia-Literaturpreises traf ich kurz auf Heike Abidi, Persephone Haasis und Frieda Bergmann – Glückwünsche gehen an dieser Stelle an Mo Enders und Charlotte Inden zu den Preisen. Danach besuchte ich eine Lesung und Buchpräsentation von Kati Naumann zu „Fernwehland“, ein Buch, das ich erst vor kurzem gelesen habe. Für den MDR sprach sie über das Buch und die dazugehörige Recherche. Im Anschluss ließ ich mir von ihr den Roman signieren, genauso wie „Die Sehnsucht nach Licht“ – das mich ebenso wie „Fernwehland“ begeisterte.

Danach ging das Bühnenprogramm für mich weiter. Während ich mich auf dem Weg zur Literaturbühne noch durch die Masse kämpfte, die Hape Kerkeling umgab (der soeben von der Bühne verschwand), war dort weiterhin eine unglaubliche Menschentraube, denn nach Hape nahm Fußball-Weltmeister Christoph Kramer auf der Bühne Platz, der im Gespräch mit Mona Ameziane sein Coming-of-Age Debüt „Das Leben fing im Sommer an“ präsentierte. Ein unglaublich tolles Gespräch – und bestimmt ein unglaublich toller Roman!

Mein Nachmittag startete mit einem absoluten Highlight: der Signierstunde der deutschen Bestsellerautorin Sarah Sprinz, die ich schon mehrfach auf den Messen treffen durfte. Dabei war das in diesem Jahr meine einzige Signierstunde beim LYX Verlag, da Lena Kiefer, für die ich ebenfalls ein Ticket hatte, leider krankheitsbedingt absagen musste – und ich für Mona Kasten kein Ticket mehr bekam. Monas Signierstunden sind in etwa so gefragt wie Taylor Swift Konzerte – spätestens nach der erfolgreichen Serienverfilmung ihrer Buchreihe „Maxton Hall“ sind die Karten meist bereits nach Sekundenbruchteilen weg.

Abgerundet wurde mein Programm durch ein großes Meet & Greet mit vielen Autor:innen. Hier traf ich – immer wieder toll – Franzi Kopka, Nina MacKay und Kristin MacIver, lernte Bianca Wege und Elya Adair neu kennen und schwelgte mit Nina Bilinszki in Erinnerungen an den Write! Love! Sports!-Wettbewerb 2018. Jedes Mal ein unglaublich tolles Event – ich freue mich schon auf die nächste Auflage, gern dann auch wieder mit Cari Brinkmann, die ich schmerzlich vermisst habe :D.

Den folgenden Sonntag ließ ich danach ruhig angehen – doch dazu in Kürze mehr. Welchen Autor, welche Autorin würdet Ihr gern einmal treffen?

[LBM2025] Ein Tag im Zeichen von KI und Katzen

Der gestrige zweite Tag der Leipziger Buchmesse hatte es in sich – die Hallen füllten sich, zur Messehalbzeit ist bereits ein deutlicher Besucherzuwachs zum letzten Jahr veröffentlicht worden. Nichtsdestotrotz hatte ich erneut einen unglaublich schönen Messetag mit: Kira Licht, Tom Hillenbrand, Anabelle Stehl, Mikkel Robrahn, Liza Grimm, Lisanne Surborg, Christoph Hardebusch, Valentina Fast und Nils Straatmann.

Der Tag begann dabei – nachdem ich mich etwas beeilt hatte, um wenigstens einmal den LYX-Stand besuchen und eine Tasche kaufen zu können – ganz entspannt mit einer Buchpräsentation und Lesung von Kira Licht für den Piper Verlag, bei dem in der nächsten Woche Kiras „Crimson Sky – Die Seelenjägerin“ erscheint, der Auftakt zur von der nordischen Mythologie inspirierten, neuen Reihe der Autorin. Nicht zu verwechseln übrigens mit dem in fünf Wochen erscheinenden Buch „Crimson Skies“ von Jaymin Eve – anscheinend ein sehr beliebter Titel.

Im Anschluss nutzte ich die Zeit, schlenderte durch die Hallen 2, 3 und 4 und füllte mein „House of Romance“-Stickerheft, bevor es mit der nächsten Lesung – wieder auf der Bühne der Hugendubel Messebuchhandlung, dieses Mal aber ohne technische Probleme – weiterging. Tom Hillenbrand las und sprach über „Thanatopia“, seinen neuen, dystopischen Thriller und über das Thema Chancen und Risiken der KI – und welche Wege zur Unsterblichkeit vor uns liegen könnten. Danach stand er für Fotos und Signaturen zur Verfügung, sodass ich mir „Goldenes Gift“ von ihm signieren lassen konnte.

Seit letztem Jahr ein fester Bestandteil, stand danach für mich das Live-Pen-&-Paper von „Die Schwarze Katze“ auf der Großen Bühne auf dem Plan. Anabelle Stehl und Mikkel Robrahn sind als Katzen einfach ein Dream-Team, unterstützt wurde die Katzenbande von Lisanne Surborg und Liza Grimm, als Spielleiter fungierte erneut Christoph Hardebusch. Das Rollenspiel war erneut unglaublich witzig, spannend und – ja – episch. Sicherlich werden wir uns alle noch lang an den Tentakel erinnern, der Apollonia (Anabelle) an der Stirn klebte – und an Flumms (Mikkels) heroischen Kampf gegen hunderte Ratten.

Danach freute ich mich besonders, nach Frankfurt im letzten Jahr auch in Leipzig Valentina Fast mal wieder treffen zu können – fand hier doch damals ihre legendäre Prinzessinnenlesung statt, bei der ich das erste Mal so wirklich mit ihr und ihren Büchern in Berührung kam. Valentina signierte fleißig für den ONE Verlag, machte Fotos und war wie immer einfach super sympathisch – sicherlich nicht meine letzte Signierstunde bei ihr, ich habe ja noch das ein oder andere unsignierte Buch von ihr im Regal zu stehen.

Zum Abschluss des Tages besuchte ich erneut die Literaturbühne von ARD, ZDF und 3sat zum Arte Poetry Slam. Nils Straatmann, Autor, Podcaster, Moderator und Poetry Slammer, trug einige seiner gesammelten Slam-Texte aus den letzten Jahrzehnten vor. Ein durchaus rundes Ende – auch wenn ich schon bessere Slammer auf den Buchmessen gehört habe. Zudem gab es auch eine traurige Nachricht zu verkraften, die mich gestern erreichte. Krankheitsbedingt musste auch Lena Kiefer ihren heutigen Messebesuch absagen – die Signatur in der Schmuckausgabe zu „Ophelia Scale“ muss daher noch etwas warten.

Als heutige Highlights stehen daher die Signierstunde von Sarah Sprinz, das Treffen mit den SERAPH-Preisträgern (leider erneut ohne Franzi Kopka …) und ein großes Meet & Greet (dieses aber mit Franzi Kopka) auf den Plan. Doch dazu – wie immer – später mehr.

[LBM2025] Ein Start nach Maß

Gestern startete die Leipziger Buchmesse mit dem ersten richtigen Messetag – und was war das für ein unglaublicher Beginn – mit unerwartet vollen Messehallen für einen Donnerstag. Mein Tag umfasste dabei Veranstaltungen mit Maja Lunde, Marc Raabe, Luisa Neubauer, Kristine Bilkau, Irina Rastorgueva, Thomas Weiler, Laila Stenseng und Astrid Böhmisch.

Dabei besuchte ich zum ersten Mal die offizielle Eröffnung des Gastlandstandes von Norwegen, da in diesem Jahr royaler Besuch angekündigt worden ist. Und obwohl – eine kleine Enttäuschung – Mette Marit ihre Messeteilnahme schlussendlich doch gesundheitsbedingt absagen musste, eröffneten Astrid Böhmisch als Direktorin der Leipziger Buchmesse und die norwegische Botschafterin Laila Stenseng (rechts abgebildet) den Stand – und die Messe – mit tollen Worten. So sprachen sie über die Wichtigkeit der Literatur und nahmen dabei auch Bezug auf den „Traum im Frühling“, das diesjährige Motto des Gastlandes.

Im Anschluss schlenderte ich durch die Hallen, um mir einen ersten Eindruck zu verschaffen, bevor es am Mittag für mich mit einem passenden norwegischen Highlight weiterging. Denn im BL:OOM (BloggerRoom) stellte Maja Lunde im Gespräch mit Ilke Sayan (@buch.geschichten) ihren Roman „Für immer“ vor. Dabei erzählte die Autorin der Bestsellerromane um das Klimaquartett von ihren Erlebnissen mit dem Älterwerden, der Motivation für den Roman und stand auch im Anschluss für Fotos, Fragen und Signaturen zur Verfügung – ein rundum gelungenes Event und eine tolle Einweihung der Veranstaltungsreihe im BL:OOM, in den es mich am Samstag und Sonntag ebenfalls nochmal verschlagen wird.

Am Nachmittag besuchte ich dann zur Abrundung des Programms auch eine Lesung. Auf der Bühne der Hugendubel Messebuchhandlung nahm Marc Raabe Platz und präsentierte zusammen mit seiner Lektorin seinen neuesten Thriller „Die Nacht“, Band drei der Reihe um Art Mayer. Zudem las er einige Stellen aus dem Roman – teils auch mehrfach, da es kleinere Tonprobleme gab. Aber auch für Hugendubel war es schließlich der erste Messetag. Da ich nachher vermutlich ebenfalls nochmal an einer Veranstaltung dort teilnehme, bin ich mal gespannt, wie es heute klappt.

Am Abend rundeten zwei Veranstaltungen auf der Literaturbühne von ARD, ZDF und 3sat meinen ersten Messetag ab. Den Anfang machte hierbei die Klimaaktivistin Luisa Neubauer, die im Gespräch mit Katty Salié ihr Buch „Was wäre, wenn wir mutig sind?“ vorstellte und darüber sprach, wie jeder inspirierend für andere Menschen kleine Schritte in Richtung einer gerechteren und klimafreundlicheren Gesellschaft tun kann – und wie sie es endlich geschafft hat, nun auch im Bücherregal ihrer Großmutter zu stehen.

Zum Abschluss erfolgte dann traditionell die Vorstellung der Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse. Dies waren in diesem Jahr Thomas Weiler (Übersetzung), Irina Rastorgueva (Sachbuch) und Kristine Bilkau, die für ihren Roman „Halbinsel“ (Luchterhand Literaturverlag, Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH) den renommierten Preis in der Kategorie Belletristik gewann. Kristine Bilkau war mit ihrem Roman „Nebenan“ ebenfalls bereits für den Deutschen Buchpreis nominiert.

Damit endete mein erster Messetag – und das war erst der Anfang, aber definitiv ein Start nach Maß. Als heutige Highlights stehen unter anderem die Signierstunde von Valentina Fast auf dem Plan und das Pen-&-Paper-Rollenspiel mit Anabelle Stehl und Mikkel Robrahn. Doch dazu dann später oder morgen mehr.

[LBM2025] Eine kleine Highlightvorschau und ein Rückblick

Morgen geht es für mich nach Leipzig – denn bereits am Donnerstag startet die diesjährige Leipziger Buchmesse. Besonders freue ich mich in diesem Jahr auf Maja Lunde, Anabelle Stehl, Sarah Sprinz, Lena Kiefer, Bianca Iosivoni, Josi Wismar, Valentina Fast und Franzi Kopka – um nur einige zu nennen. Und vielleicht gelingt es mir sogar, Veranstaltungen mit Mette Marit und Christoph Kramer zu besuchen ;). Bevor ich mich aber ab morgen ganz der aktuellen LBM widme, habe ich hier noch einige Highlights der letzten fünf Messebesuche rausgesucht :).

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