[FBM2024] Tag 5 – Ein krönender Abschluss

Bevor es in der nächsten Woche mit Neuzugängen und Rezensionen weitergeht und ich irgendwann auch noch die Messeausbeute sichte, möchte ich Euch heute noch einige Impressionen vom fünften Tag meines Besuches auf der Frankfurter Buchmesse zeigen, mit: Anabelle Stehl, Christina Wermescher, Alicia Zett, Lilly Lucas, Yasmin Shakarami, Josi Wismar, Bianca Iosivoni, Lea Kaib, Tina Lurz, Ursula Poznanski, Bülent Ceylan und Evren Gezer.

Der Tag begann dabei für mich mit zwei aufeinanderfolgenden Buchvorstellungen in der 30-Minuten-WG von Stern und Penguin Random House. Zuerst nahm hierbei die unglaubliche Yasmin Shakarami auf der Bühne Platz, die ich am Freitag ja schon bei ihrer Signierstunde treffen durfte. Im Gespräch mit – der ebenfalls tollen – Tina Lurz stellte Yasmin ihren Roman „Sturmflirren“ vor und sprach darüber, was das Buch persönlich für sie bedeutet, über ihre Erlebnisse auf der Recherchereise nach Dubai und teaserte bereits ein nächstes Projekt an. Ich bin jedenfalls schon unglaublich gespannt!

Im Anschluss ging es sogar mit zwei Autorinnen weiter. Bianca Iosivoni und Josi Wismar – frisch gekürte Booktok-Autorin des Jahres (herzlichen Glückwunsch!) – stellten im Gespräch mit der bekannten Buchbloggerin Lea Kaib ihre Neuerscheinungen vor und sprachen über ihre Liebe zu und die Recherchereisen nach Kanada, dem Setting ihrer aktuellen Romane. Ein unglaublich spannendes Thema, das sicherlich bei uns allen das Fernweh geweckt hat.

Danach führte mich mein Weg zu meinem ersten – und einzigen – Termin im Frankfurt Pavillon. Dort stellte nämlich Ursula Poznanski ihren neuesten, dystopisch anmutenden Jugendthriller „Scandor“ vor und las aus dem Roman – einfach hochspannend und super interessant. Direkt anschließend ging es weiter mit einer Veranstaltung auf der nahgelegenen Open Stage, auf der Bülent Ceylan im Gespräch mit Evren Gezer seinen komödiantischen Krimi „Yallah Mord!“ vorstellte und eine kurze Passage daraus – erwartbar humorvoll – las.

Die zweite Tageshälfte verbrachte ich dann bei Signierstunden und Meet & Greets, traf Freunde und schlenderte durch die Hallen. Dabei lernte ich am Stand der Emons Verlag GmbH endlich einmal Christina Wermescher persönlich kennen, und konnte auch bei der Verlagsgruppe Droemer Knaur die Autorinnen Lilly Lucas und Alicia Zett treffen und mir von Alicia den dritten Band ihrer „Liebe ist“-Trilogie um das Internat Schloss Mare signieren lassen. Mein offizielles Programm endete daraufhin mit einem krönenden Abschluss: einer Signierstunde der wundervollen Anabelle Stehl für den LYX Verlag, die ich ja bereits am Freitag treffen durfte – mehr oder minder ein Fixpunkt der letzten Messen. Und so freue ich mich jetzt bereits auf die LBM – und das Pen and Paper mit ihr vor der SERAPH-Preisverleihung. Danach schlenderte ich noch etwas durch die Hallen, nahm an einigen Verlosungen teil und suchte mir das ein oder andere Buch bei Verschenkaktionen von PAN und vom Selfpublisher Verband aus.

Kurze Zeit später endete dann auch die FBM für mich – und der Messeblues setzte ein (und hat auch immer noch nicht nachgelassen). Glücklicherweise stehen für mich im November noch einige Lesungen an – das mildert das ganze etwas ab. Auf welches buchige Event freut Ihr Euch als nächstes?

[FBM2024] Tag 4 – Zwischen Meet & Greet und Mia San Mia

Am letzten Samstag stand bereits der vorletzte Tag der Frankfurter Buchmesse an – und für mich war dieser Tag gefüllt mit wundervollen Begegnungen und tollen Erlebnissen, die mich überwältigt (eine schlechte Übersetzung von „starstruck“) zurückgelassen haben, mit: Lena Oberdorf, Julia Quinn, Franzi Kopka, Caroline Brinkmann, Sabine Schoder, Julia Kuhn, Viktoria Etzel, Manuela Inusa, Kai Bliesener und Robert Preis.

Wie die Überschrift schon vermuten lässt, war auch mein Samstag gefüllt mit einigen Begegnungen und nur wenig Veranstaltungen. So konnte ich am Morgen nicht nur vor ihrer Lesung Viktoria Etzel kennenlernen, sondern auch später bei einem Meet & Greet Franzi Kopka (rechts abgebildet), Caroline Brinkmann und Sabine Schoder treffen. Insbesondere auf Franzi habe ich mich hier besonders gefreut, habe ich doch „Gameshow – Der Preis der Gier“ von ihr geliebt und auf den ersten Platz meines Seraph-Juryvotings gesetzt, eines meiner absoluten Lesehighlights der letzten Zeit. Natürlich ließ ich mir daher auch die ersten beiden Bände ihrer neuen Trilogie signieren, jeweils in der wunderschönen Exklusivausgabe der Bücherbüchse – ich bin schon ganz auf „Honesty“ gespannt!

Mittags ging es dann zu einer absoluten Traumveranstaltung für mich, denn am Stand der „Zeit“ nahm Julia Quinn auf der Bühne Platz, Weltbestseller-Autorin und Schöpferin der legendären „Bridgerton“-Reihe, die durch die Verfilmung als Serie auf Netflix unzählige Herzen erreicht, gebrochen und erobert hat. Julia Quinn war unglaublich sympathisch, nahbar und plauderte im Talk über ihre Schreibroutine, ihr Leben und die Grundlagen ihrer Bücher. Bitte, bitte mehr davon! Auf dem Weg durch die Hallen zum nächsten Meet & Greet traf ich dann zudem noch zufällig Manuela Inusa, die ich auch schon viel zu lange nicht mehr gesehen hatte – es ist immer wieder toll!

Mein Nachmittag begann im Anschluss mit einem Termin, der mein Fanherz höher schlagen ließ. Denn Lena Oberdorf, Spielerin des FC Bayern München und der Deutschen Fußballnationalmannschaft stand für Autogramme zur Verfügung – leider ließ die Beleuchtung des Standes kaum vernünftige Fotos zu – dennoch ein unvergesslicher Moment! Über den ganzen Tag verteilt besuchte ich zudem noch die Signierstunde von Julia Kuhn sowie Meet & Greets beim Emons Verlag, bei denen ich Robert Preis und Kai Bliesener traf und mir jeweils von ihnen Bücher signieren ließ – ein wirklich gelungener Tag.

Am Sonntag sollte dann alles wieder entspannter werden – obwohl ich mir einiges an Programm vorgenommen hatte. Doch dazu in Kürze mehr!

[FBM2024] Tag 3 – Ein prall gefüllter Tag

Am Freitag stand für mich der – programmatisch – vollste Tag der Frankfurter Buchmesse an. Und so verbrachte ich den Tag mit: Anabelle Stehl, Yasmin Shakarami, Markus Heitz, Alexandra Flint, Horst Evers, Bärbel Schäfer, Valentina Fast, Kai Spellmeier, der Verlagsgruppe Oetinger und dem LYX Verlag.

Dabei begann der Tag direkt mit einem Highlight. Auf der Bühne der Thalia Buchhandlungen stellte Anabelle Stehl für den LYX Verlag ihr neues Buch „Trusting Yourself – Steh zu dir und für dich ein“ vor, sprach über Herausforderungen, die einem im Leben begegnen und was dieses Buch für sie bedeutet – ein wie immer unglaublich sympathischer Auftritt. Im Anschluss signierte sie noch Bücher und nahm sich Zeit für Fotos (Spoiler: Es sollte nicht meine letzte Signierstunde auf der Messe mit ihr sein). Danach hatte ich etwas Zeit, durch die Hallen zu schlendern, bevor am Mittag mein weiterer Programmmarathon begann.

Den Anfang machte hierbei ein Gespräch auf der Literaturbühne zwischen Horst Evers und Bärbel Schäfer, bei dem der Kabarettist sein neues Werk „Zu faul zum Nichtstun“ vorstellte – wie immer humorvoll und nachdenklich zugleich, ein Plädoyer, wieder etwas mehr am Leben teilzunehmen und sich nicht in seinem Handy zu verkriechen. Die Aufmerksamkeit des Publikums hatte er jedenfalls für die gesamte Dauer der Veranstaltung!

Danach kämpfte ich mich durch die Hallen – die Öffnung der Messe für reguläre Besucher:innen hatte gerade stattgefunden -, um an einem ganz besonderen Moment teilnehmen zu können. Denn am Stand der Verlagsgruppe Oetinger wurden das Cover und der Klappentext zum 2025 erscheinenden, neuen Panem-Roman von Suzanne Collins vorgestellt – und es war einfach magisch. Ich kann „Die Tribute von Panem – Der Tag bricht an“ (im Original: „Sunrise of the Reaping“) kaum erwarten – endlich gibt es mehr über Haymitch Abernathy zu erfahren, endlich können wir noch einmal in die Welt der Distrikte und des Kapitols zurückkehren. Sicherlich das meisterwartete Buch des nächsten Jahres, dessen Verfilmung ja auch bereits angekündigt worden ist.

Aufgrund der Veranstaltung verpasste ich leider die ersten paar Minuten des parallel startenden Folgetermins, aber der Talk mit Valentina Fast und Kai Spellmeier zu ihren neuen, im One Verlag erscheinenden, Büchern war trotzdem so spannend, dass ich die restliche Stunde dort verbrachte – beide waren auf der Bühne einfach toll. Ganz besonders freute ich mich zudem darauf, danach endlich Valentina mal wieder persönlich treffen und mir einige meiner Bücher von ihr signieren lassen zu können – das letzte Treffen war viel zu lange her!

Von dort ging es für mich ohne Pause weiter zum Stand von Ravensburger, an dem Alexandra Flint ihre „Lakestone Campus of Seattle“-Trilogie vorstellte und aus dem zweiten Band, „Lakestone Campus of Seattle: What we Lost“, las. Auch Alexandra nahm sich im Anschluss an die Lesung Zeit, stand geduldig für Fragen und Fotos zur Verfügung und nahm – wie Anabelle ebenfalls am Vormittag – noch ein TS Friendship Bracelet von mir an, Swifties sind halt überall :)! Damit endete zwar mein Veranstaltungsprogramm, aber nicht mein Tag, traf ich danach doch noch bei Meet & Greets Markus Heitz und Yasmin Shakarami, von der ich mir „Sturmflirren“ signieren ließ. Danach verließ ich zwar die Messe – doch am Abend fand noch die LYX-Party statt: einige Stunden mit unglaublich toller Musik, die mich aber auch geschlaucht für den nächsten Messetag zurückließen.

Am Samstag stand dann unter anderem ein Treffen mit einem sportlichen Idol für mich an (ja, auch so etwas gibt es auf der Buchmesse :)). Doch dazu in Kürze mehr!

[FBM2024] Tag 2 – Von literarischen und musikalischen Weltstars

Am Donnerstag stand der zweite Tag der Frankfurter Buchmesse an – und was war das für ein Tag, mit: Lotte Römer, Lin Rina, Anika Beer, Elif Shafak, Anne Sauer, Frank Schätzing, dem Kunstanstifter Verlag und Nora Bossong.

Auch an diesem Tag ging es für mich noch sehr entspannt zu. Nachdem ich erneut mit Anna die Hallen unsicher gemacht habe, stand als erste Veranstaltung eine Lesung und Buchvorstellung von Lotte Römer auf dem Plan, die für Amazon Publishing ihren neuesten, bei Montlake Romance erschienenen, Roman „Du, ich und das Rauschen der Wellen“ präsentierte. Dabei handelt es sich um den zweiten Band ihrer „Liebe auf Rhodos“-Feel-Good-Liebesromanreihe. Im Anschluss signierte sie zudem noch vom Verlag zur Verfügung gestellte Leseexemplare – vielen Dank dafür!

Bevor ich danach zur Literaturbühne schlenderte, traf ich spontan noch Lin Rina (unten links) und Anika Beer (unten rechts) am Stand des Drachenmond Verlags – so schön, dass wir endlich die bei den letzten Messen vergessenen Fotos nachholen konnten. Auf der Bühne ging es dann weiter mit Nora Bossong, die im Gespräch mit Andreas Platthaus ihren Roman „Reichskanzlerplatz“ vorstellte – ein literarisches Porträt von Magda Goebbels. Ein hochspannendes, eher wenig beleuchtetes Thema, das ich mir als Roman unglaublich interessant vorstelle.

Auch die nächste Veranstaltung auf meinem Plan fand auf der Literaturbühne statt – und ein echter literarischer Weltstar gab sich die Ehre. Im Gespräch mit Ariane Binder präsentierte Elif Shafak ihren Roman „Am Himmel die Flüsse“ und sprach engagiert über Unterdrückung und die Aufgaben und Probleme der heutigen Zeit – und über ihr Leben als Exilschriftstellerin. Es war mir eine besondere Ehre, sie danach auch kurz treffen und mir meine Ausgabe des Romans signieren lassen zu können – ein wirklich tolles Gefühl.

Die letzte Veranstaltung des Tages führte mich dann an die Bühne beim Stand der SZ – zu einem Superstar der deutschen Buchlandschaft. Frank Schätzing stellte dort seinen Roman „Helden“ vor, der nicht nur die unerwartete Fortsetzung des vor langer Zeit erschienenen Buches „Tod und Teufel“ ist, die Reihe jedoch nicht abschließt, sondern als Mittelpunkt einer Trilogie fungiert. Im Gespräch wurde zudem die etwas unglückliche Verfilmung seines Bestsellers „Der Schwarm“ debattiert – ein Thema, bei dem sich Frank Schätzing elegant aus der Affäre zog.

Damit endete auch bereits mein Programm für den Tag, da leider eine Buchvorstellung mit Dana von Suffrin ausgefallen ist – Dana war kurzfristig krankheitsbedingt verhindert. Das eröffnete mir jedoch zumindest noch die Möglichkeit, ein Foto mit Anne Sauer zu machen, die ein Buch über den wohl größten musikalischen Weltstar derzeit geschrieben hat: Taylor Swift. Nach ihrem Talk zu „Look what she made us do“, den ich leider trotzdem nicht mehr besuchen konnte, überreichte ich ihr danach immerhin ein Friendship Bracelet – und nutzte die restliche freie Zeit noch, dem Kunstanstifter Verlag zum Nachhaltigkeitspreis zu gratulieren.

Am Freitag erwartete mich dann ein enorm voller Tag – mit einigen Highlights. Doch dazu später mehr :).

[FBM2024] Tag 1 – Alles auf Anfang

Gestern stand bereits der erste Tag der Frankfurter Buchmesse 2024 an – es war mal wieder einfach unglaublich, allem Anfang wohnt wirklich ein Zauber inne. Und so verbrachte ich den Tag mit: Susanna Tamaro, Martina Hefter, Stefano Zecchi, Luigi Mascheroni, Cordula Stratmann, Jürgen Trittin, Bärbel Schäfer, Cécile Schortmann, Tamara Leonhard, Dana Graham, Melissa David, Angela Marina Reinhardt und Anna von Welt aus Tinte und Papier.

Mein Tag begann dabei – nach einem ausführlichen Shoppingtrip bei der Bücherbüchse – mit der Kick-Off-Veranstaltung im Pavillon des Gastlandes der Frankfurter Buchmesse: Italien. Moderiert von Luigi Mascheroni diskutierten die Schriftstellerin Susanna Tamaro und der Professor Stefano Zecchi über die Schönheit, nicht nur der Worte, sondern auch in anderen Themenbereichen, sodass die Zeit unglaublich schnell verflog – trotz der Tonprobleme bei der Übersetzung. Im Anschluss ließ ich mir von Susanna noch „Geschichte einer großen Liebe“ signieren.

Danach ging es für mich direkt zu einer Pflichtveranstaltung am Messemittwoch: Einem Talk mit der frisch gekürten Gewinnerin des Deutschen Buchpreises 2024 – herzlichen Glückwunsch! Martina Hefter stellte im Gespräch mit Cécile Schortmann ihren prämierten Roman „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“ vor und sprach über Love Scamming und die Probleme, die auch in unserer Gesellschaft noch bei der Inklusion bestehen – unglaublich spannend. Auch die kurze Lesung aus dem Buch machte hierbei Lust auf mehr.

Mittags wurde es dann kurz politisch, denn auf der Literaturbühne von ARD, ZDF und 3sat präsentierte Jürgen Trittin im Gespräch mit Bärbel Schäfer sein Buch „Alles muss anders bleiben – Eine politische Autobiografie“, sprach über die Herausforderungen in der modernen Politik und erinnerte sich an die Anfänge seiner eigenen Laufbahn. Im Anschluss schlenderte ich zum ersten Mal kurz durch die Hallen 3.0 / 3.1, gab meine Einkäufe bei der Garderobe ab und bewunderte bereits ausgiebig die tollen Stände.

Ebenfalls im Gespräch mit Bärbel Schäfer stellte daraufhin Cordula Stratmann ihr Buch „Wo war ich stehen geblieben?“ vor, eine unerwartet ernste, aber deswegen nicht weniger gute Veranstaltung – ich liebe sie dennoch für ihren Humor, der immer mal wieder durchblitzte. Nach dem Programmblock traf ich mich dann mit der lieben Anna von „Welt aus Tinte und Papier“ zu einer gemeinsamen Pause, bevor wir im Anschluss den Nachmittag nutzten, um die Hallen unsicher zu machen, Bloggerfragebögen auszufüllen und Popcorn von der Nerdbar zu essen.

Dann stand auch schon der letzte Programmpunkt des Tages an: Ein Talk zur Regency-Zeit in Büchern mit den Autorinnen Melissa David (im Empire-Kleid), Dana Graham und Angela Marina Reinhardt (die keine Bücher über di Regency-Ära schreibt). Moderiert wurde die Veranstaltung für den Selfpublisher-Verband von Tamara Leonhard. Auch im Anschluss schlenderten wir erneut durch die Hallen und ließen den Tag gemütlich ausklingen – ein wie üblich mehr oder weniger entspannter Mittwoch, um die Kräfte für das Wochenende zu schonen.

Auch heute steht noch einmal ein eher entspannter Tag an, bei dem ich mich insbesondere auf Elif Shafak freue. Was habt Ihr für den heutigen Messetag geplant?

[FBM2024] Auf ein Neues!

Bevor es in den nächsten Tagen mit Rezensionen weitergeht, habe ich heute erst einmal tolle Neuigkeiten für Euch. Denn auch in diesem Jahr bin ich wieder von der Frankfurter Buchmesse als Blogger akkreditiert und mit einem Presseticket ausgestattet worden – vielen Dank dafür! Ich freue mich schon auf fünf tolle Messetage voller Lesungen, Signierstunden, Treffen und Workshops – das wird bestimmt wieder ein einmaliges Erlebnis. Ich bin schon ganz gespannt, welche neuen Autor:innen ich kennenlerne – und was mich am meisten überraschen wird. Auch freue ich mich, viele bekannte Freunde und Kolleg:innen mal wieder zu treffen.

Wen von Euch sehe ich dort? Was sind Eure frühen Messehighlights?

[LBM2024] Tag 4 – Ein entspannter Abschluss

Gestern stand leider bereits der letzte Tag der diesjährigen Leipziger Buchmesse an – und es wurde für mich zum Abschluss nochmal relativ entspannt, mit: Bibi Nyan, Lena Kiefer, Maren Vivien Haase, Isabella Benz, Anne Lück, Mikkel Robrahn und miyulein.

Dabei begann der Tag gleich mit einem wirklichen Highlight: einer Signierstunde der bekannten Cosplayerin Bibi Nyan, der ich seit unzähligen Jahren auf ihren Kanälen folge. Bibi war unglaublich sympathisch – die mehreren 100.000 Follower merkte man ihr gar nicht an :). Damit habe ich es endlich auch einmal geschafft, die Signierstunde eines Cosplayers zu besuchen , ein weiterer Punkt, den ich von der MCC-Bucket-List streichen kann. Danach schlenderte ich weiter durch Halle 1 und kaufte mir noch das ein oder andere, weitere Print auf der Artist Gallery von miyulein.

Im Anschluss begannen dann die letzten Signierstunden der Messe für mich. Nachdem ich mir erst den zweiten Band von „Silver & Poison“ von Anne Lück (unten abgebildet) in der #buchbar signieren ließ, besuchte ich noch die offiziellen Signierstunden von Lena Kiefer (links) und Maren Vivien Haase (unten abgebildet). Bei Lena konnte ich auch ein Taylor Swift Friendship Bracelet gegen ein Coldhart-Bracelet eintauschen. Auch gelang es mir noch, ein Foto mit dem unglaublichen Mikkel Robrahn (ebenfalls unten abgebildet) zu machen, dessen brillanter Lesung aus „Eternity Online“ ich ja bereits bei der „Langen Nacht der Phantastik“ lauschen durfte, und dessen Rollenspiel u.a. mit Anabelle Stehl zu meinen absoluten Messehighlights aller Zeiten gehört!

Zum Abschluss der Messe besuchte ich dann noch die Lesung von Isabella Benz aus „Einhornblut und Drachenglut“, dem ersten Band der „Unicorn Chronicles“, schlenderte durch die Hallen und machte noch das ein oder andere Foto. Auch besuchte ich Isabella noch am Stand des Weltenbaum Verlags und schaute auch noch einmal beim Hybrid Verlag und bei Julia Nowak vorbei, bevor die Messe so langsam endete, und der Messeblues einsetzte. Warum dauert es jetzt so lang bis Frankfurt? Was mache ich nur in der Zwischenzeit?

Hier jetzt noch die versprochenen Bilder – und in den nächsten Tagen gibt es dann bestimmt noch ein paar Impressionen von der Messe.

[LBM2024] Tag 3 – Ein klassischer Messesamstag

Bevor es heute schon zum letzten Tag der Leipziger Buchmesse geht, möchte ich kurz den gestrigen, sehr klassischen, Messesamstag Revue passieren lassen, stand er doch ganz im Zeichen toller Autor:innen mit: Sarah Sprinz, Anabelle Stehl, Anna Savas, Thomas Hitzlsperger, Caroline Brinkmann, Kristin MacIver, Franzi Kopka, Isabella Benz und Lara Holthaus.

Bevor dabei der Signiermarathon startete, besuchte ich erstmal eine Veranstaltung. Auf der Bühne von ARD, ZDF und 3Sat stellte der ehemalige Fußballspieler Thomas Hitzlsperger sein Buch „Mutproben“ vor, sprach über seine Vergangenheit und seine Wünsche für die Zukunft des Fußballs – ein sehr spannender und vor allem entspannter Start in den Tag, bevor es zur ersten Signierstunde des Tages ging. Für den LYX Verlag signierte Sarah Sprinz (unten abgebildet) und ich ließ mir die Gelegenheit nicht entgehen, mir ihr neuestes Buch „Infinity Falling – Change My Mind“ signieren zu lassen.

Danach stand ein großes Meet & Greet mit diversen Autorinnen auf dem Plan. So freute es mich besonders, Caroline Brinkmann (links) und Franzi Kopka (unten abgebildet) wieder zu treffen (Franzi hatte ich sogar auf dieser Messe ja schon am Vortag gesehen) und Kristin MacIver (ebenfalls unten abgebildet) kennenzulernen. Von Cari ließ ich mir noch die fehlenden Bücher signieren – so langsam sollte meine Sammlung vollständig sein – und auch Kristin signierte mir bereitwillig den ersten Band ihrer Reihe „Celtic Dreams“. Franzis „Gameshow – Der Preis der Gier“ habe ich ja leider nur digital gelesen (im Rahmen der Jurorentätigkeit für den SERAPH), aber spätestens zur nächsten Messe zieht da sicherlich auch das ein oder andere Printbuch bei mir ein – sie ist einfach so talentiert und supersympathisch.

Danach ging es für mich zurück in Halle 4, wo erst die Signierstunde von Anna Savas (unten abgebildet) auf dem Plan stand, bei der ich mir die letzten beiden Teile der „New England School of Ballet“ signieren ließ, bevor ich eine Lesung von Lara Holthaus (rechts) aus „Vienna 1: Blinding Lights“ besuchte. Der Auftaktband von Laras New-Adult-Dilogie für Carlsen klingt dabei unglaublich spannend – High-Society New Adult meets Enemies-to-Lovers mit einem Hauch Forbidden Love. Und das ganze vor der Kulisse von Wien. Was will man mehr?

Den letzten Block des Tages läutete dabei noch einmal ein absolutes Highlight ein. Anabelle Stehl (links) signierte für den LYX Verlag, ich ließ mir hier die ersten beiden Bände der „World“-Reihe signieren, die ich mir ja in der Sonderausgabe zur Messe beim Verlag gekauft hatte. Zudem fachsimpelten wir über Anabelles gestriges Rollenspiel, das ich vor der SERAPH-Verleihung noch teilweise mitbekommen hatte. Taktische Gurken sind einfach unglaubliche Waffen <3. Im Anschluss besuchte ich dann auch noch Isabella Benz (unten abgebildet) am Stand des Weltenbaum Verlags und ließ mir von ihr „Einhornblut und Drachenglut“ signieren, den Auftaktband der „Unicorn Chronicles“.

Der heutige Tag wird dann wieder entspannter – und etwas Wehmut schwingt jetzt bereits mit. Nur noch ein paar Stunden Buchmesse… Hier daher noch die oben angeteaserten, fehlenden Bilder.

[LBM2024] Tag 2 – Ein phantastischer Tag

Gestern stand auch schon der zweite Tag der Leipziger Buchmesse an, bei dem sich (fast) alles um die Phantastik drehte; ein Tag mit: Anna Benning, David Friedrich, Kathrin Tordasi, Tess Tjagvad, Lena Anlauf, Franzi Kopka, Carina Schnell, Ursi Breidenbach, Heike Abidi, Florian Schäfer, Elif Siebenpfeiffer, Mary Stormhouse, Markus Heitz, Theresa Hannig, Mikkel Robrahn, Anabelle Stehl, Natasha Pulley und Christoph Hardebusch.

Mein Tag begann dabei noch ganz entspannt. Nachdem ich mir einige Bücher bei Chest of Fandoms gekauft habe und Anabelle Stehl, die dort Standdienst hatte und die ich heute auch in der Signierstunde treffe, ein Friendship Bracelet als Vorbereitung für die Eras-Tour schenkte, stand die erste Signierstunde an: Anna Benning (unten abgebildet) signierte den dritten Band von „Dark Sigils“. Im Anschluss: meine erste Veranstaltung des Tages. Der Poetry-Slammer David Friedrich las aus „doll“ und erzählte aus seinem Leben und – vor allem – von seinen Ängsten und Problemen – sehr nahbar und aufwühlend.

Im Anschluss schlenderte ich etwas durch die Hallen, traf am Stand von DELIA die Autorinnen Heike Abidi und Ursi Breidenbach (unten abgebildet), ließ mir von ihnen Bücher signieren und verbrachte meine Pause mit Lena Anlauf, der Autorin von „Geniale Ohren“ (ebenfalls unten abgebildet), bevor ich die Lesung von Kathrin Tordasi aus „Night Owls“ besuchte, ein Buch, in dem übrigens keine Eulen vorkommen – vielen Dank an die witzige Nachfrage einer anderen Lesungsteilnehmerin.

Danach ging es für mich erstmals in den Signierbereich in Halle 4, in dem ich meinen heutigen Tag wohl größtenteils verbringen werde. Für den LYX Verlag signierte Tess Tjagvad den dort erschienenen Roman „In Case We Trust“, Auftaktband der Reihe „Gold, Bright & Partners“. Für mich als Jurist und Liebhaber von New-Adult-Romance natürlich ein match made in heaven. Ich kann es kaum erwarten, das Buch zu lesen – vielen Dank auch für die toll abgehaltene und organisierte Signierstunde.

Mein restlicher Tag stand dann ganz im Zeichen des SERAPH. Zuerst besuchte ich die Preisverleihung auf der Messe, auf der Carina Schnell den Preis für das beste Buch für „A Breath of Winter“ gewann (hier und unten abgebildet) und Mary Stormhouse den für den besten Indie-Titel für „Draußen“. In der von mir als Juror mitbetreuten Kategorie „Bestes Debüt“ (sehr spannend, seinen Namen als Juror auf dem großen Bildschirm zu lesen), gewannen Florian Schäfer und Elif Siebenpfeiffer für „Fast verschwundene Fabelwesen“ (unten abgebildet). Ebenfalls nominiert war Franzi Kopka, die ebenfalls den SERAPH verdient gehabt hätte (unten abgebildet).

Der Tag endete dann für mich mit der Langen Nacht der Phantastik, auf der neben den Preisträger:innen auch bekannte Autor:innen wie Mikkel Robrahn (unglaublich witzig), Markus Heitz, Theresa Hannig und als internationaler Gast Natasha Pulley lasen (rechts abgebildet mit Christoph Hardebusch als Dolmetscher). Obwohl es bereits ein unglaublicher Quest war, überhaupt dorthin zu kommen (LVB-Streik sei dank), war der Saal gut gefüllt – und ich gönnte mir zum Tagesabschluss noch den Preisträgerroman von Carina Schnell, der mit wundervollen Page Overlays daherkommt und den ich mir auf der Veranstaltung auch noch signieren ließ.

Apropos Signatur. Der heutige Tag steht ganz im Zeichen diverser Signierstunden und Meet & Greets. Mein Rücken beschwert sich jetzt schon ;).

Hier jetzt noch die versprochenen restlichen Bilder!

[LBM2024] Tag 1 – Die Ruhe vor dem Sturm

Gestern startete die Leipziger Buchmesse für mich und – wie immer – ließ ich es am ersten Tag eher ruhig angehen, mit: Eva Almstädt, Anika Beer, Frauke Angel, Uschi Glas, dem LYX Verlag, Nina MacKay, Jacqueline Mayerhofer, Julia Nowak, Elythe_Art, Nirix_Art, Barbi Markovic, Tom Holert und Ki Hyang-Lee.

Mein Tag begann dabei damit, dass ich gemütlich durch die Hallen schlenderte und mir beim LYX Verlag (Wahnsinn, was dort am ersten Tag bereits los ist!) die Sonderausgabe der „World“-Reihe von Anabelle Stehl kaufte. Während meines Hallenbummels traf ich dabei viele bekannte Gesichter (sprecht mich ruhig an – im Tunnelblick sehe ich Euch manchmal nicht!), unter anderem Nina MacKay und Jacqueline Mayerhofer. Im Anschluss stand dann mein erster Programmpunkt des Tages an: Eine Buchvorstellung von Eva Almstädt zu „Ostseefinsternis“ für Bastei Lübbe. Zwar habe ich noch kein Buch der Ostseekrimis gelesen, aber einen Nordseekrimi, den Eva mir dann auch bereitwillig signierte.

Danach ging es für mich erstmals in die Haupthalle der Manga Comic Convention (sie wird immer größer und beansprucht nun schon 1,5 Hallen). Dort stellte der Panini Verlag „Bier – Die Graphic Novel“ vor, ein Buch über die Geschichte des Bieres, mit spannenden und witzigen Fakten unterlegt. Die Zeit in der Halle nutzte ich auch, um in der Artist Gallery mir das in oder andere Print zur Unterstützung der Künstler:innen zu kaufen – dieses Mal von Elythe_Art und Nirix_Art.

Auch am Nachmittag schlenderte ich wieder durch die Hallen, ließ mir Bücher von Anika Beer und Frauke Angel signieren, schaute mir Isabella Benz‘ neuen Roman beim Weltenbaum Verlag an und traf mich am Nachbarstand auch mit Julia Schoch-Daub vom „Feuer und Flamme Lektorat“, die als Julia Nowak „Schatten und Licht: Ein Leben zwischen Liebe und Krieg“ veröffentlicht hat. Lokale Autor:innen und Buchmenschen halten einfach zusammen – schöne Grüße nach Wilhelmsfeld.

Meine vorletzte Veranstaltung war dann ein deutscher Superstar. Denn auf der Bühne von ARD, ZDF und 3sat stellte Uschi Glas, die vor kurzem 80 Jahre alt geworden ist (alles Gute nachträglich!), ihr Buch „Ein Schätzchen war ich nie“ vor, erzählte anekdotisch aus ihrem Leben und warf mit Weisheiten um sich – sie darf das! Auch stark: ihr wöchentliches Engagement für die Befreiung der von der Hamas verschleppten israelischen Geiseln und ihre karitative Arbeit in Deutschland in einem Verein, der Schülern ein Frühstück bietet, die hungrig in die Schule kommen. Ein absolutes Vorbild!

Den Abschluss machte dann ein Programmblock auf der gleichen Bühne. In kurzen Abständen hintereinander wurden die Preisträger, des kurz zuvor verliehenen Preises der Leipziger Buchmesse mit ihren Werken dem Publikum präsentiert: Ki Hyang-Lee in der Kategorie Übersetzung, Tom Holert in der Kategorie Sachbuch/Essay und Barbi Markovic (im Bild) in der Kategorie Belletristik.

Damit endete auch schon der Messedonnerstag für mich. Der heutige Tag steht natürlich ganz im Zeichen des Phantastikpreises Seraph, für den ich ja in diesem Jahr die Kategorie „Bestes Debüt“ als Juror mitbetreuen durfte. Ich bin schon ganz gespannt, ob es einer meiner Favoriten ganz nach oben geschafft hat!

Was waren Eure Messehighlights? Worauf freut Ihr Euch noch?