Eine neue Runde, ein neuer Bloggeraward. Vor wenigen Tagen hat mich Anna von „Welt aus Tinte und Papier“ für den Mini Buchtraum Award nominiert, der von „Suses Buchtraum“ ins Leben gerufen wurde. Die Nominierung nehme ich natürlich gern an, verzichte allerdings darauf, selbst eine neue Runde an Bloggern zu nominieren :).

Daher komme ich nun direkt zu den einzelnen Fragen :).
- Hast du schon mal von einem deiner gelesenen Bücher oder von einem Autor/einer Autorin geträumt? Beschreibe, wie der Traum war.
-> Oha, eine heftige Eingangsfrage. Es kommt nicht allzu häufig vor, dass ich von Büchern träume, aber gelegentlich passiert es doch – in aller Regel, wenn es auch Verfilmungen gibt, die den Charakteren ein noch genaueres Bild geben, sie einem plastisch ins Gedächtnis einbrennen. Aber träume ich auch von einem Autor, einer Autorin? Nächste Frage 😀 😀 :D. - Welches ist dein Traum-Buch-Cover?
-> Wo soll ich anfangen? Als Coverlover, als Fan von tollen Hochglanzdesigns gibt es soviele Cover, die mich bezaubern und begeistern. Wenn ich mich auf eines festlegen muss, wähle ich in aller Regel „Selection – Der Erwählte“, aber da ich mittlerweile auf einen großen Fundus zurückgreifen kann, gibt es hier einfach mal drei wunderwunderschöne Bilder. Mein Lieblingsdesigner? Covergott Alexander Kopainski, der auch das hier ebenfalls vorgestellte Cover zu „Wir fliegen, wenn wir fallen“ gezaubert hat. - Wenn du dein eigenes Traumbuch schreiben könntest, um was würde es in dem Buch gehen?
-> Puh, schwierig – als Autor habe ich mehrere Traumbücher. Eines meiner Herzensprojekte ist aber sicherlich eine neuzeitliche Märchenadaption von Aschenputtel, die im heutigen London spielt. Zudem wollte ich schon immer ein Buch über die letzte Zeit der Tempelritter schreiben, und ein Liebesdrama im britischen Hochadel mit anschließender Flucht nach Amerika, um dort in die Wirren des Bürgerkrieges zu geraten, steht auch hoch im Kurs. Aber das alles befindet sich noch ganz am Anfang, erscheint frühestens in ferner Zukunft :). - Welches Buch war dein schlimmster Albtraum?
-> Schon wieder nicht einfach zu beantworten. Ich habe, wenn ich mich recht entsinne, nur ein einziges Buch abgebrochen. Was mich aber unsäglich gequält hat – und dabei mochte ich eigentlich die Schullektüre („Effi Briest“ gehört noch immer zu meinen Lieblingswerken) – war „Katz und Maus“ von Günter Grass. - Top oder Flopp: Das Buch, das du gerade liest, ist bis jetzt Top oder Flopp?
-> Endlich eine leichte Frage. Ich lese gerade Bianca Iosivonis „Soul Mates – Ruf der Dunkelheit“, den zweiten Teil der „Soul Mates“-Dilogie. Eigentlich wollte ich in der Zwischenzeit etwas anderes lesen, aber da der erste Teil mich so begeistert und gepackt hat, konnte ich gar nicht anders, als direkt weiter in die Welt um Rayne und Colt einzutauchen. Beide Rezensionen erscheinen in Kürze hier auf dem Blog – aber bereits jetzt kann ich sagen: absolutes Potential zu einem der Jahreshighlights! 🙂
So – das war es soweit erstmal wieder von mir :). Ich hoffe, ich habe alle Fragen zur Zufriedenheit beantwortet :D. Bis zum nächsten Award!
Mein Messetag begann mit einer Autorenveranstaltung. Laura Newman, die frischgekürte DSPP2018-Preisträgerin Monika Pfundmeier und die Literaturagentin Charlotte Larat diskutierten mit dem Moderator von Literaturcafe.de über den Aufbau einer Autorenmarke, sowie darüber, wie man als Autor die Qualität von Büchern sicherstellen kann. Danach ging es direkt für mich weiter zu einem Meet & Greet mit zwei weiteren bekannten Selfpublishern: J. Vellguth und Michael Meisheit (Vanessa Mansini), wo ich mir Jacquelines neuestes Werk „Der letzte Liebesbrief“ signieren ließ.
Im Anschluss ging der edukative Teil des Programms weiter – Halo Summer, Mira Valentin, Anika Ackermann und Laura Newman diskutierten, geleitet vom Pressesprecher von BoD, über das Schreiben von Geschichten im Fantasygenre. Leider war die Veranstaltung mit 30 Minuten bei der Anzahl von Gästen viel zu kurz, sodass leider nicht allzu viel Neues bei rumkam. Allerdings konnte ich mir nach der Veranstaltung Halos neuesten Märchenroman „Froschröschen“ signieren lassen, auf den ich mich schon sehr, sehr freue. Genauso freute ich mich darauf, danach endlich Anna Eichenbach wiederzutreffen, die auch unter „
Danach ging es Schlag auf Schlag weiter. Zuerst besuchte ich ein Meet & Greet mit (u.a.) der frischgebackenen Skoutz-Award-Gewinnerin Caroline Brinkmann, von der ich mir endlich „Die Vereinten“ signieren ließ, lauschte für einige Zeit der Lesung von J. Vellguth aus „Der letzte Liebesbrief“, und ließ mir auch noch die neue Anthologie des Drachenmond Verlages vom Covergott Alexander Kopainski signieren. Seine Cover bezaubern mich einfach immer aufs Neue, und gehören – aus meiner Sicht – zu den besten.
Bevor ich mich dem Abendprogramm widmete, stand noch eine letzte Veranstaltung auf dem Programm. Der chinesische Science-Fiction Superstar Cixin Liu sprach im Pavillon mit Literaturkritiker Denis Scheck, zudem waren eine Dolmetscherin, die Literaturübersetzerin und ein Sprecher für die Lesung der deutschen Passagen zugegen. Cixin Liu lobte die Frankfurter Buchmesse als größte der Welt, es freue ihn, dass so viele Menschen zusammenkommen, weil sie Bücher lieben. Ein schöner, gelungener Abschluss für den regulären Messetag.
Dann, dann endlich, war es soweit. Es war Zeit für Otto! Im Congress Center stellte er seine Biografie „Kleinhirn an alle“ vor und sang kleine Lieder. Standing Ovations, eine Anmoderation von Bärbel Schäfer, und eine gewisse Toleranz der Veranstalter dafür, dass er 15 Minuten überziehen durfte, rundeten den Auftritt ab. Ein rundum gelungener Abend, der mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Auch am letzten Messetag werde ich übrigens den Saal bevölkern, denn er ist auch der traditionelle Veranstaltungsort der Deutschen Cosplay Meisterschaft, auf die ich mich bereits sehr freue.
Seit dem Tod ihrer Zwillingsschwester Izzy hat Hannah ihre Sprache verloren. Als ihre Eltern keinen Ausweg mehr wissen, melden sie Hannah bei St. Anna an, einem Internat für Jugendliche in schwierigen Lagen. Zusammen mit Izzys Kater Mo, den Hannah als letzte Verbindung zum alten Leben mit ins Vorbereitungscamp geschmuggelt hat, trifft sie dort auf Levi, der sofort von dem geheimnisvollen Mädchen fasziniert ist und sich nichts sehnlicher wünscht, als endlich ihre Stimme zu hören.
Den dritten Platz meiner Jahreshighlights teilen sich
Auf dem Silberrang meiner Jahreshighlights befinden sich ebenfalls zwei Werke:
Doch nun *trommelwirbel* – die drei Bücher, die mich im letzten Jahr am stärksten beeindruckt haben. Zum einen – erwartungsgemäß –
Fachbesuchertag zum letzten Mal obligatorische – Weiterbildungsveranstaltung, die sehr interessant war. Sebastian Pirling, Fantasy Lektor bei Random House, referierte für Twentysix zum Thema „Konflikte bei Charakteren“. Quintessenz war: Jeder Charakter ist nur so stark, wie die antagonistischen Kräfte, die er überwinden muss, jede Geschichte nur so stark, wie die Konflikte, die in ihr vorkommen. Ein wirklich rundum gelungener Vortrag mit anschaulichen Beispielen, Lektüreempfehlungen und vielem mehr.
Im Anschluss an die zweite Signierstunde ging es für mich zum Bloggertreffen, zu dem der Verlag „Kiepenheuer & Witsch“ geladen hatte. Dort wurde von der Übersetzerin Dagmar Ploetz die von ihr neubearbeitete Auflage von „Hundert Jahre Einsamkeit“, dem Jahrhundertroman von Gabriel Garcia Marquez, vorgestellt. In zwangloser Runde plauderte sie, moderiert von Ulrike Meier, über das Buch und ihre Arbeit – und zeigte sich auch an der Welt der Buchblogs ehrlich interessiert. Aufgrund des kleinen Kreises mal ein ganz anderes Event, aber nicht minder spannend.

An dieser Stelle ein großes Lob an den Beltz Verlag! An ihrem Stand haben sie in diesem Jahr eine Bloggerlounge eingerichtet, wo man sich ausruhen, sein Handy aufladen kann, und sogar von eifrigen Beltz-Mitarbeitern mit Getränken versorgt wird und mit diesen ins Gespräch kommt. Ein tolles und vorbildliches Konzept – bitte nachmachen! Dort habe ich mich dann ebenfalls etwas ausgeruht, bevor es weiter zur nächsten Veranstaltung ging.
Zusammenarbeit mit Verlagslektoraten. Informativ, auch weil er selbstkritisch ebenfalls anmerkte, dass durchaus für einige Autoren und einige Werke das Selfpublishing mittlerweile wirklich der bessere Weg ist.
die Buchvorstellung von Marion Poschmann, die auch als Lyrikerin bekannt ist. In ihrem Buch „Die Kieferninseln“ mischen sich daher auch Lyrik und Prosa, europäische und asiatische Kultur, Realität und Einbildung. Das Buch klang wirklich spannend, ich werde es mit Sicherheit auch irgendwann einmal lesen.
und dem Einzelgänger, der bei McDonalds Burger brät. Es ist aber auch etwas die Geschichte von Phil, dem alten Mann, der für beide eine Art Rettungsanker und Halt ist. Nach seinem Tod hinterlässt er ihnen eine Liste mit zehn unerfüllten Wünschen, die sie zusammen erledigen sollen. Eine Reise, zwei unterschiedliche Charaktere, mehrere Kontinente und Länder. Und alles für das Leben. Doch gelingt es beiden, die Schatten der Vergangenheit wirklich abzuwerfen?

