Derzeit läuft ja wieder die Wahl zum Lovelybooks-Leserpreis, bei der Nutzer der Plattform in 15 Kategorien über die begehrten Awards abstimmen dürfen. Nachdem ich die Nominierungsrunde traditionell ausgesetzt habe, habe ich es mir nicht nehmen lassen, in der Endrunde mitzustimmen. Bevor ich Euch meine komplette Wahlliste zeige, möchte ich folgende Autoren wärmstens empfehlen: Ava Reed (3 Stimmen von mir), Julia Engelmann (2), Bianca Iosivoni (2), Manuela Inusa (1), Emily Bold (1) und Nina MacKay (1).
Und nun zu den einzelnen Kategorien:
- Romane
- Kate Morton: „Die Tochter des Uhrmachers“
- Manuela Inusa: „Der zauberhafte Trödelladen“
- Juli Zeh: „Neujahr“
- Krimi & Thriller
- Romy Fölck: „Bluthaus“
- Jessica Fellowes: „Die Schwestern von Midford Manor – Unter Verdacht“
- Karen Rose: „Dornenherz“
- Fantasy & Science-Fiction
- Nina MacKay: „Dämonentage“
- Liza Grimm: „Die Götter von Asgard“
- Laura Kneidl: „Die Krone der Dunkelheit“
- Jugendbücher
- Ava Reed: „Die Stille meiner Worte“
- Emily Bold: „Silberschwingen – Erbin des Lichts“
- Bianca Iosivoni: „Sturmtochter – Für immer verboten“
- Kinderbücher
- Katja Brandis: „Woodwalkers – Fremde Wildnis“
- Tanya Stewner: „Alea Aquarius – Die Macht der Gezeiten“
- Kelly Barnhill: „Das Mädchen, das den Mond trank“
- Liebesromane
- Mona Kasten: „Save me“
- Rosie Walsh: „Ohne ein einziges Wort“
- Bianca Iosivoni: „Die letzte erste Nacht“
- Erotische Romane
- Pepper Winters: „Tears of Tess – Buch 1“
- Lara Adrian: „For 100 Reasons – Enthüllung“
- Jennifer L. Armentrout: „The Dead List“
- Historische Romane
- Ella Zeiss: „Wie Gräser im Wind“
- Petra Durst-Benning: „Die Fotografin – Am Anfang des Weges“
- Sabrina Qunaj: „Die Fremde Prinzessin“
- Humor
- Rebekka Gohla: „Beziehungsstatus: Ich mag Kekse“
- Anna Koch: „‚Immer noch betrunken?‘ – ‚Vier'“
- Friedrich Kalpenstein: „Gruppentherapie“
- Sachbuch und Ratgeber
- Julia Engelmann: „Keine Ahnung, ob das Liebe ist“
- Bettina Hennig: „Das magische Lexikon der Einhörner“
- Hape Kerkeling: „Frisch hapeziert“
- Hörbuch
- Julia Engelmann: „Keine Ahnung, ob das Liebe ist“
- Erin Beaty: „Kampf um Demora 1 – Vertrauen und Verrat“
- Volker Klüpfel, Michael Kobr: „Kluftinger“
- E-Book only
- Marlene May: „Die Märchenjägerin“
- Erika Swyler: „Das Wassermädchen: Shortstory“
- Jennifer Alice Jager: „Blutrote Dornen – Der verzauberte Kuss“
- Buchtitel
- John Green: „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“
- Ava Reed: „Die Stille meiner Worte
- Kelly Barnhill: „Das Mädchen, das den Mond trank“
- Buchcover
- Marie Rutkoski: „Spiel der Macht“
- Ava Reed: „Die Stille meiner Worte“
- Lin Rina: „Animant Crumbs Staubchronik“
- Das Beste aus 10 Jahren
- Kerstin Gier: „Saphirblau“
- Diana Gabaldon: „Outlander – Ein Schatten von Verrat und Liebe“
- Rebecca Gablé: „Der Dunkle Thron“
So viele Bücher – in manchen Kategorien fiel mir die Auswahl echt schwer. Meine Stimmen setzen sich dabei aus gelesenen Büchern, Wunschlisten- und SuB-Büchern und Büchern, in die ich mich schockverliebt habe, zusammen. Die größten Probleme hatte ich in den Kategorien „Jugendbuch“, „Historische Romane“ und „Das Beste aus 10 Jahren“.
Was sind Eure Favoriten des Jahres, für wen habt Ihr gestimmt? Wie immer: rein damit in die Kommentare :D.
Sendungsleitung, die darauf verwies, man hätte ja die Flyer des Standes als Programm lesen können, und der die Verantwortung für die Eintragungen in der Messe-App auf die Messe schob. Aus Frust besuchte ich daher um 10 Uhr einen Vortrag zur DSGVO mit einem Rechtsanwalt des Börsenvereines, der einen guten Überblick lieferte, aber wenig Neues brachte – und auch sehr vage blieb, damit er nicht als Rechtsberatung ausgelegt werden konnte.
Im Anschluss lief ich etwas durch die Hallen und traf auf Ava Reed und Nina MacKay, von denen ich mir direkt die mitgebrachten Bücher signieren ließ, um das Wochenendprogramm etwas zu entlasten. Dann stand auch schon die zweite Veranstaltung des Tages an – eine Buchvorstellung von Stephan Thomes „Gott der Barbaren“, ein historischer Roman, der in China spielt. Der Roman stand ebenfalls auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2018. Im Gespräch mit Literaturkritiker Denis Scheck punktete der Autor nicht nur mit Witz, sondern auch mit Episoden aus seinem eigenen Leben, das den Grundstein für sein Faible für den asiatischen Raum legte.
Nach dem Mittag begab ich mich zum obligatorischen Highlight des Messedonnerstags – der diesjährigen Verleihung des Kindle Storyteller Awards. Nach der Vorstellung der Jury (mit B. C. Schiller und Franziska van Almsick) und einer Art Poetry-Slam-Einlage ging es auch direkt in die vollen, und die Nominierten für den Storyteller Award und den Storyteller X Award wurden vorgestellt. Die Preise gingen an: Lemonbits (Corinna Rindlisbacher) mit „Die Monstertrickserin“ (Storyteller X) und Ella Zeiss: „Wie Gräser im Wind: Tage des Sturms“ (Storyteller). Besonders über die Preisträgerin des Storyteller Awards freute ich mich sehr, da einerseits
Ella Zeiss ein Pseudonym der Autorin Elvira Zeißler ist, die ich bereits im Rahmen der Loveletter Convention als sehr sympathische, nette und bodenständige Autorin kennengelernt habe, und andererseits, da mich das Genre des historischen Romans fasziniert. Beide Preisträger zusammen mit der Jury findet ihr auf dem Foto oben rechts, die Bücher der Shortlist inklusive der Gewinnertitel unten links. Nach der Verleihung fand standesgemäß ein kurzer Sektempfang statt, bevor die Nominierten und Preisträger dann Leseexemplare der Shortlisttitel für Leser und für die Presse signierten – vielen Dank an dieser Stelle auch an Kindle Direct Publishing für die Bereitstellung der Lese-/Signierexemplare.
Danach besuchte ich die offizielle Signierstunde von Lin Rina,
Animant Crumbs Mutter wünscht sich nichts sehnlicher, als den perfekten Ehemann für ihre Tochter zu finden. Doch diese ist die endlosen Bälle, Korsette und Kleider leid. Viel lieber lebt sie in einer Welt aus Büchern, und bemüht sich, der Realität mit Scharfsinn und Sarkasmus aus dem Weg zu gehen. Bis ihr eintöniges Landleben auf einen Schlag endet, und Ani ein unwiderstehliches Angebot bekommt. Ein Monat London, eine Arbeitsstelle in einer riesigen Bibliothek. Alles könnte perfekt sein, wäre da nicht der garstige Bibliothekar, der ihr das Leben zur Hölle macht – und sie in ein ungekanntes Gefühlschaos stürzt.
Nicht nur die drei fehlenden Titel meiner Ava-Reed-Buchsammlung, sondern auch der zweite Teil von Stefanie Hasses Reihe „BookElements“ und „
Dann ging aber auch bereits schon die Lesung los. Ava startete mit einer munteren Fragerunde zum Thema „Autor werden“, besprach unter anderem die Vorteile der einzelnen Veröffentlichungswege übers Selfpublishing und über Verlage, und redete auch über ihr eigenes Schreiben, ihren Werdegang und ihre Schreibroutinen (Deadlines :D). Besonders an der Lesung war, dass Avas Eltern zum ersten Mal als Gäste an einer ihrer Lesungen teilnahmen. Die Atmosphäre war entspannt, gelassen, fröhlich – einfach besonders und magisch. Ich glaube, ich habe noch nie eine Lesung erlebt, in der im Vorfeld so viel gelacht wurde. Ich durfte Ava ja bereits in Leipzig im Rahmen einer Lesung und Signierstunde kennenlernen. Sie ist genau so, wie man sie sich durch ihre Videos, Blog- und Facebookbeiträge vorstellt. Supersympathisch, locker – und sie nimmt sich viel Zeit für jeden ihrer Leser.
Als Ava begann, aus „Die Stille meiner Worte“ zu lesen, kehrte wahrlich Stille ein. Gefühlvoll, eindringlich las sie verschiedene Passagen aus dem Buch und verschaffte einen Überblick über die Figuren und ihre Motive. Dankenswerterweise las sie auch einige andere Passagen als in Leipzig, sodass es auch für mich neue Facetten zu entdecken gab – und ich lernte endlich Levi kennen, auf den ich mich im Buch besonders freue (dass nun sicherlich nicht mehr lange subbt). Im Anschluss an die Lesung nahm Ava sich viel Zeit um alle mitgebrachten und gekauften Bücher zu signieren, beantwortete geduldig Fragen und schoss mit jedem Erinnerungsfotos. Ein wirklich gelungener Abend – für jeden Beteiligten (und sicherlich auch für Thalia). Sollte unbedingt wiederholt werden!