[LBM2019] Es ist angerichtet

Nachdem ich gestern schon in Leipzig angekommen bin, beginnt heute die Messe für mich :). Endlich, endlich hat die messefreie Zeit ein Ende gefunden – ich freue mich schon darauf, mich ins Getümmel zu stürzen, tolle Veranstaltungen zu besuchen und Freunde und Bekannte zu treffen oder neue Gesichter kennenzulernen.

Wen von Euch treffe ich denn alles in den verschiedenen Hallen?

Natürlich habe ich auch wieder ausufernd geplant, daher möchte ich Euch hier noch einige Veranstaltungshighlights da lassen, falls ihr kurzfristig noch Tipps sucht. Mich könnt Ihr übrigens immer mal wieder am gemeinschaftlichen Stand vom Burgenwelt Verlag mit dem Eridanus Verlag (Halle 2, H408) treffen – dort sind fünf Anthologien mit meiner Beteiligung erhältlich – die neuesten beiden werden am Freitag und Samstag jeweils um 16:00 Uhr vorgestellt und gefeiert :).

Doch nun zu den – ausgesuchten – Programmtipps:

  • Donnerstag, ab 14:00 Uhr: Tanja Voosen: „My first love“, Halle 2 G420/E421
  • Donnerstag, ab 17:00 Uhr: SERAPH-Preisverleihung, Halle 2 K500/H501
  • Freitag, ab 10:30 Uhr: Sebastian Fitzek: „Fische, die auf Bäume klettern“, Halle 3, B400
  • Freitag, ab 16:00 Uhr: Ava Reed: „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“ Halle 5 D200
  • Samstag, ab 11:00 Uhr (mit anschließender Signierstunde): Cowell Cressida („Drachenzähmen leicht gemacht“), Halle 2 K500/H501
  • Samstag, ab 12:00 Uhr (mit anschließender Signierstunde): Christopher Paolini („Eragon), Halle 1 M400
  • Samstag, ab 14:30 Uhr: Nina MacKay: „Black Forest High“, Halle 2 K500/H501
  • Sonntag, ab 11:00 Uhr: Emily Bold: „Wenn Liebe Wunden heilt“, Halle 5 D211
  • Sonntag, ab 13:30 Uhr: Markus Heitz: „Die dunklen Lande“, Halle 2 K600/H601
  • Sonntag, ab 15:30 Uhr: Liza Grimm: „Die Helden von Midgard“, Halle 2 K600/H601

Viel Spaß auf der Messe! Für alle daheimgebliebenen gibt es an dieser Stelle natürlich wieder Messeberichte, viele Fotos – und wer weiß, vielleicht auch das ein oder andere Gewinnspiel nach der Messe 🙂

[Buchgedanken] Ava Reed: „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“

Schon vor einiger Zeit habe ich Ava Reeds „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“ gelesen, musste es aber erst mal einige Tage ruhen lassen, bevor ich es Euch heute pünktlich vor der LBM vorstellen möchte. Das Buch ist 2019 bei der Ueberreuter Verlag GmbH, Berlin, erschienen und dem Genre Jugendbuch zuzurechnen.

51IUh9ZXo9L._SX312_BO1204203200_-1In jeder Dunkelheit brennt ein Licht. Man muss es nur finden!

Der Abschluss. So viele Dinge, die zu tun sind.
Und danach? Ein Studium? Eine Ausbildung? Reisen?
Leni ist ein normales und glückliches Mädchen voller Träume. Bis ein Moment alles verändert und etwas in ihr aus dem Gleichgewicht gerät. Es beginnt mit zu vielen Gedanken und wächst zu Übelkeit, Panikattacken, Angst vor der Angst. All das ist plötzlich da und führt zu einer Diagnose, die Leni zu zerbrechen droht. Sie weiß, sie muss Hilfe annehmen, aber sie verliert Tag um Tag mehr Hoffnung. Nichts scheint zu funktionieren, keine Therapie, keine Medikation. Bis sie Matti trifft, der ein ganz anderes Päckchen zu tragen hat, und ihn auf eine Reise begleitet, die sie nie antreten wollte …

„Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“ wird vom Verlag beworben, als das persönlichste Buch von Ava Reed. Auch wenn das unzweifelhaft stimmt – für mich ist es zudem ihr bestes bisher (was man im Kontext sehen muss, denn sowohl „Wir fliegen, wenn wir fallen“ als auch „Die Stille meiner Worte“ fand sich jeweils auf Platz 2 meiner jeweiligen Jahreshighlights 2017 und 2018).

Die Geschichte von Leni und Matti, von Philipp und Anna, von Emma, den Pflegern und Ärzten, Lenis Eltern und Mattis Familie – denn sie sind alle wichtiger Teil der Handlung – berührt den Leser auf sehr eindringliche, gefühlvolle Weise, nimmt ihn mit auf eine Achterbahnfahrt von guten und schlechten Tagen, informiert, ohne jemals belehrend zu werden. Ava Reed zieht den Leser in die Handlung, bindet ihn ein, sodass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Durch die gelungene Wahl der Erzählperspektiven, kann man sich sofort mit Leni – und auch mit Matti – identifizieren, leidet, lacht, weint und verzweifelt mit ihnen.

Die Handlung ist spannend und bietet unerwartete Wendungen, das Setting – Schule, Klinik, Ostsee, etc. – ist schön, real und glaubhaft gezeichnet. Und doch verliert das alles etwas an Wichtigkeit, da die gefühlvolle Sprache, die Emotionalität, die von jeder Seite des Buches tropft, alles überlagert und den Leser – im Positiven – erschlägt. „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“ ist ein Buch, das nicht nur gelesen, sondern gelebt, geliebt – und vor allem in der heutigen Gesellschaft gebraucht wird. In einer idealen Welt wird dies mit einer Nominierung zum deutschen Jugendliteraturpreis 2020 bedacht. Ich hoffe, Ueberreuter sieht dies ähnlich und reicht das Werk im Laufe des Jahres ein.

Noch immer fehlen mir etwas die Worte, meiner Begeisterung gerecht zu werden. Wenn es noch irgendwelche Zweifel gab, dass Ava Reed zur Elite der deutschen Jugendliteraturszene gehört, sind diese endgültig ausgeräumt – und ich räume ihr schonmal den Platz neben Ulla Scheler frei: auf dem Podest meiner deutschen Lieblingsautorinnen :D.

Genauso genial wie der Roman ist die Buchgestaltung gelungen. Ein überzeugendes Korrektorat und Lektorat (Emily Huggins), und ein fantastischer Buchsatz, der selbstgemalte und -geschriebene Tagebucheinträge der Autorin enthält, sorgen für ein tolles Gesamtbild. Beim Cover hat sich der begabte Designer und Covergott Alexander Kopainski erneut selbst übertroffen und einen wahren Eyecatcher gezaubert. Zudem ist das Cover hochwertig gedruckt, fühlt sich toll in der Hand an, und auch das Hardcover, das darunter versteckt ist, bietet noch einige, kleine Features.

Mein Fazit? „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“ ist Ava Reeds persönlichstes und bestes Buch, gefühlvoll, hochemotional und aktuell. Für jeden bedingungslos zu empfehlen – und aus meinen Jahreshighlights 2019 bereits jetzt nicht mehr wegzudenken.

Ran an den SuB mit Ava 2019 – März

Und auch im März gibt es wieder ein tolles Thema, zu dem ich mir drei Bücher vom SuB gesucht habe. Zu wählen waren dieses Mal Bücher deutscher Autoren. Ich habe mich dabei für drei Werke entschieden, auf die ich mich sehr, sehr freue, weil ich hoffentlich alle Autorinnen auch am Monatsende in Leipzig treffe.

Und hier die wunderschönen Bücher:

  • Ava Reed: „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“
  • J. Vellguth: „Der letzte Liebesbrief“
  • Nina MacKay: „Rapunzel und die Genmais-Protestbewegung“

Auf einen tollen Lesemonat!

Ava Reed und Stefanie Hasse in Frankfurt – ein Lesungsbericht

Gestern Mittag ging es für mich spontan nach Frankfurt in die Hugendubel-Buchhandlung. Ava Reed präsentierte dort ihr in dieser Woche beim Ueberreuter Verlag erschienenes Buch „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“. Zudem nahm als „Special Guest“ Stefanie Hasse an der Veranstaltung teil, plauderte mit Ava und dem Moderator und las aus ihrem neuesten Werk „Heliopolis 2 – Die namenlosen Liebenden“.

Auch wenn der Hugendubel wohl nicht mit dem enormen Andrang gerechnet hatte, wurde flink darauf reagiert. Schnell wurden weitere Stühle herangeschafft, um mehr Sitzplätze bereitzustellen. Zudem gab es am Ende der Veranstaltungen für die Leser kleine Goodies wie eine Taschenbuchbox zu Avas Roman „Die Stille meiner Worte“ – und Papiertüten, mit den Covern von Avas ersten beiden Titeln bei Ueberreuter. Natürlich konnte man auch die Bücher der Autorinnen kaufen und signieren lassen. Einziges Manko: Von Stefanie Hasses Büchern gab es nur sehr wenige, sodass diese relativ schnell vergriffen waren.

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Ich persönlich ließ mir natürlich Avas neuesten Roman signieren – und nutzte die Gelegenheit auch noch dazu, etwas den Hugendubel zu erkunden. Dabei stieß ich – Wunder geschehen! – auch noch auf die überall ausverkaufte Special-Hardcover-Edition von „Someone New“, dem neuesten Roman von Laura Kneidl, und nahm sie natürlich direkt mit.

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Alles in allem also eine sehr gelungene Veranstaltung – und ein toller Tag, der die Vorfreude auf die Leipziger Buchmesse noch stärker geschürt hat. Es wird endlich Zeit, dass das Messejahr 2019 beginnt!

Mini Buchtraum Award

Eine neue Runde, ein neuer Bloggeraward. Vor wenigen Tagen hat mich Anna von „Welt aus Tinte und Papier“ für den Mini Buchtraum Award nominiert, der von „Suses Buchtraum“ ins Leben gerufen wurde. Die Nominierung nehme ich natürlich gern an, verzichte allerdings darauf, selbst eine neue Runde an Bloggern zu nominieren :).

 

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Daher komme ich nun direkt zu den einzelnen Fragen :).

  1.  Hast du schon mal von einem deiner gelesenen Bücher oder von einem Autor/einer Autorin geträumt? Beschreibe, wie der Traum war.
    -> Oha, eine heftige Eingangsfrage. Es kommt nicht allzu häufig vor, dass ich von Büchern träume, aber gelegentlich passiert es doch – in aller Regel, wenn es auch Verfilmungen gibt, die den Charakteren ein noch genaueres Bild geben, sie einem plastisch ins Gedächtnis einbrennen. Aber träume ich auch von einem Autor, einer Autorin? Nächste Frage 😀 😀 :D.
  2. Welches ist dein Traum-Buch-Cover?
    -> Wo soll ich anfangen? Als Coverlover, als Fan von tollen Hochglanzdesigns gibt es soviele Cover, die mich bezaubern und begeistern. Wenn ich mich auf eines festlegen muss, wähle ich in aller Regel „Selection – Der Erwählte“, aber da ich mittlerweile auf einen großen Fundus zurückgreifen kann, gibt es hier einfach mal drei wunderwunderschöne Bilder. Mein Lieblingsdesigner? Covergott Alexander Kopainski, der auch das hier ebenfalls vorgestellte Cover zu „Wir fliegen, wenn wir fallen“ gezaubert hat.

  3. Wenn du dein eigenes Traumbuch schreiben könntest, um was würde es in dem Buch gehen?
    -> Puh, schwierig – als Autor habe ich mehrere Traumbücher. Eines meiner Herzensprojekte ist aber sicherlich eine neuzeitliche Märchenadaption von Aschenputtel, die im heutigen London spielt. Zudem wollte ich schon immer ein Buch über die letzte Zeit der Tempelritter schreiben, und ein Liebesdrama im britischen Hochadel mit anschließender Flucht nach Amerika, um dort in die Wirren des Bürgerkrieges zu geraten, steht auch hoch im Kurs. Aber das alles befindet sich noch ganz am Anfang, erscheint frühestens in ferner Zukunft :).
  4. Welches Buch war dein schlimmster Albtraum?
    -> Schon wieder nicht einfach zu beantworten. Ich habe, wenn ich mich recht entsinne, nur ein einziges Buch abgebrochen. Was mich aber unsäglich gequält hat – und dabei mochte ich eigentlich die Schullektüre („Effi Briest“ gehört noch immer zu meinen Lieblingswerken) – war „Katz und Maus“ von Günter Grass.
  5. Top oder Flopp: Das Buch, das du gerade liest, ist bis jetzt Top oder Flopp?
    -> Endlich eine leichte Frage. Ich lese gerade Bianca Iosivonis „Soul Mates – Ruf der Dunkelheit“, den zweiten Teil der „Soul Mates“-Dilogie. Eigentlich wollte ich in der Zwischenzeit etwas anderes lesen, aber da der erste Teil mich so begeistert und gepackt hat, konnte ich gar nicht anders, als direkt weiter in die Welt um Rayne und Colt einzutauchen. Beide Rezensionen erscheinen in Kürze hier auf dem Blog – aber bereits jetzt kann ich sagen: absolutes Potential zu einem der Jahreshighlights! 🙂

So – das war es soweit erstmal wieder von mir :). Ich hoffe, ich habe alle Fragen zur Zufriedenheit beantwortet :D. Bis zum nächsten Award!

LBM2019 – der Trip steht!

Nun ist es offiziell! Nach der bereits erfolgen Akkreditierung und der weit im voraus vorgenommenen Hotelbuchung hat sich nun auch das letzte Puzzleteil ins Bild eingefügt: Mein Urlaub wurde genehmigt! Und so steht einem Aufenthalt in Leipzig von Mittwoch (20.03.2019) bis Montag (25.03.2019) nichts mehr im Wege :).

Ich freue mich schon darauf, tolle Autoren wie Ava Reed, Nina MacKay oder J. Vellguth zu treffen, Freunde, Bekannte und Kollegen wiederzusehen. Zudem bin ich sicherlich das ein oder andere Mal am Stand des Burgenwelt Verlages anzutreffen, da ich dort mittlerweile in vier Anthologien vertreten bin! 🙂

Sicherlich werde ich, wenn ich Anfang März mein Programm genau plane, noch den ein oder anderen (inter-)nationalen Superstar reinmischen, den ein oder anderen Vortrag oder Workshop. Ich kann die Messe bereits jetzt kaum erwarten – und freue mich schon darauf, mit der LBM in ein hoffentlich tolles Messejahr 2019 zu starten. Zur Einstimmung dieses Mal noch ein paar Impressionen von der LBM2017 :).

 

Ran an den SuB mit Ava 2018 – Jahresfazit

Bevor ich mich in den nächsten Tagen dem Januar-Thema für die SuB-Abbau-Challenge 2019 widme, möchte ich erstmal auf das vergangene Jahr zurückblicken. Alles zur Challenge im Jahr 2018 ist *hier* zu finden.

Von den 36 geplanten Büchern habe ich 28 gelesen und damit insgesamt sechs Monate komplett abgeschlossen – ein guter, aber für 2019 ausbaufähiger Wert :).

Unter den 28 Büchern waren sowohl SP-Bücher als auch Bücher von kleinen und von großen Verlagen. Es waren Bücher deutschsprachiger und internationaler Autoren, literarische Werke und Genreliteratur. Es fanden sich preisgekrönte Bücher, Einzelbände und Reihen, ein Buch eines Autorenduos und sogar eine Lyriksammlung. Alles in allem eine sehr bunte Mischung! Noch ein Fun Fact am Rande: Von den 28 gelesenen Büchern wurden sage und schreibe 25 von Frauen verfasst, lediglich drei von männlichen Autoren (Daniel Kehlmann und 2x Terry Brooks). Auch von den acht nicht gelesenen Büchern ist nur ein weiteres von einem männlichen Autoren geschrieben worden („Hundert Jahre Einsamkeit“ von Gabriel Garcia Marquez).

Zum Abschluss hier noch die Cover einiger meiner Highlights aus den 28 Werken.

[Jahresrückblick] Lesehighlights 2018

Den heutigen Sonn- und Feiertag möchte ich nutzen, Euch endlich meine Lesehighlights des vergangenen Jahres vorzustellen. Dieses Jahr fiel es mir echt schwer, mich zu entscheiden. Ich habe – wenn ich richtig gezählt habe – 36 Bücher gelesen, und die Qualität war so hoch, dass es zehn Bücher auf die Shortlist geschafft haben. Dieses Jahr mit dabei: Ava Reed, Emily Bold, Halo Summer, Mona Kasten, Caroline Brinkmann, Nina MacKay, Ella Zeiss (Elvira Zeißler), Marion Poschmann, Mariana Leky und Ulla Scheler. Meine Jahresrückblicke der vergangenen Lesejahre findet ihr unter folgenden Links: 2016, 2017. Doch nun, ohne weitere Vorrede, zu den einzelnen Platzierungen.

Knapp außerhalb meiner Top3 landeten folgende Bücher, die es aber alle definitiv verdient haben, genannt zu werden; die mich alle auf die ein oder andere Weise begeistert haben:

Doch kommen wir nun zum Siegertreppchen. Den dritten Platz teilen sich Halo Summer mit „Froschröschen: Das wahre Märchen“ und Mona Kasten mit „Begin Again“. Halo Summer, deren brilliantes Werk „Aschenkindel: Das wahre Märchen“ sogar Platz zwei meiner Jahreshighlights 2016 erreichte, gelingt es immer wieder, mit neuen Ideen, mit frischem Wind, und vor allem mit Charme und Witz, das Märchengenre zu revolutionieren, den Leser zu verzaubern. Mona Kasten – neuerdings #1-Bestsellerautorin – überzeugt mit gewaltigen Gefühlen, grandiosen Protagonisten und einem einfühlsamen Roman, der mich restlos begeistert hat. Bitte mehr davon!

Platz zwei teilen sich ebenfalls zwei alte Bekannte. Emily Bold mit „Silberschwingen: Erbin des Lichts“ und Ava Reed mit „Die Stille meiner Worte“. „Erbin des Lichts“ – hier stellvertretend für die komplette Dilogie – ist Young-Adult-Romantasy in Perfektion, berührt, begeistert und verzaubert. Bereits 2016 stand Emily mit „Lichtblaue Sommernächte“ auf Platz drei meiner Jahreshighlights. Wie im Vorjahr (damals mit „Wir fliegen, wenn wir fallen„) landet ein Werk von Ava auf Rang zwei. „Die Stille meiner Worte“ ist ein unglaublich berührender Jugendroman, gleichzeitig kraftvoll und zerbrechlich. Tolle Protagonisten, große Gefühle, ernste Themen und eine fesselnde, mitreißende Reise – ich kann das nächste Jugendbuch von Ava kaum erwarten.

Doch nun *trommelwirbel* zu meinem absoluten Jahreshighlight. Im letzten Jahr noch mit „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“ „nur“ auf einem geteilten ersten Platz, hat sie sich ihn dieses Jahr allein gesichert. „Und wenn die Welt verbrennt“ von Ulla Scheler ist mein Buch des Jahres. In meiner Rezenzion habe ich Ulla mit John Green verglichen, doch ich weiß nicht, ob ihr das gerecht wird. Ihre Figuren sind stark, schwach, verletzlich und lebensecht, die Handlung berührend und aufwühlend. Mehr als ein Buch, ein Weckruf, ein Plädoyer gegen das Aufgeben. So wie Alisas Rückkehr in die Normalität mit einem einzigen Kreidestrich begann, startete Ullas Siegeszug mit der ersten Seite. Einfach unvergleichlich.

Was waren Eure Highlights des Jahres? Welche Bücher haben Euch sprachlos gemacht, Euch zum Weinen gebracht? Rein damit in die Kommentare! 🙂

Lesechallenges 2019

Das neue Jahr steht vor der Tür – und ich habe beschlossen, 2019 sogar an zwei Lesechallenges teilzunehmen. Nachdem ich 2018 mit viel Spaß bei „Ran an den SuB mit Ava“ dabei war, hat es mich sehr gefreut, dass Ava die Challenge fortsetzt :). Zudem bin ich bei Facebook auf den „Kunterbunten Bücherwahn 2019“ von „Booknerds by Kerstin“ gestoßen. Ich bin schon ganz gespannt, welche tollen Bücher ich den einzelnen Aufgaben zuordnen kann. Mehr zu den einzelnen Challenges und Links mit mehr Informationen findet ihr auf meinen Challengeseiten.

Ich wünsche uns allen ein tolles Lesejahr 2019 – und allen Challengeteilnehmern viel Erfolg!

Ran an den SuB mit Ava 2018 – Dezember

Etwas verspätet, hier mein Beitrag zum letzten Challenge-Monat. Ein ausführlicher Rückblick mit den Ergebnissen und Highlights der Challenge folgt dann im Januar :).

Im Dezember sollten Bücher gewählt werden, die entweder ein blaues Cover haben, oder sich um die Themen Winter, Schnee oder Weihnachten drehen.

Ich habe mich dabei für folgende drei Bücher entschieden – die alle das Potential zu absoluten Highlights haben und auf die ich mich schon sehr, sehr freue.

  • Ava Reed: „Mondprinzessin“
  • Ava Reed: „Mondlichtkrieger“
  • Ella Zeiss: „Wie Gräser im Wind: Tage des Sturms“

Natürlich möchte ich Euch auch die Cover nicht vorenthalten. Vorhang auf!