Veronika, das Buch ist da | Doppelte Buchpost

Bevor ich in den nächsten Tagen wieder einige Rezensionen für Euch habe und wir auch auf die Buchmessesaison zusteuern, möchte ich Euch heute noch zwei Bücher zeigen, die mich vor kurzem erreichten: „Göttergarn“, eine Kurzgeschichtenanthologie, die von Veronika Lackerbauer für den Leseratten Verlag herausgegeben wurde, und „Plötzlich Irland“, ein Roman von Veronika Lackerbauer im Selfpublishing – vielen lieben Dank Veronika für das tolle Paket mit den liebevollen Goodies. Ich freue mich schon auf die damit verbundenen Reisen nach Irland und in die göttlichen Gefilde der Funtastic.

[Buchgedanken] L. A. Gunn: „London’s Lost – Band 1“ (London 1)

In der letzten Zeit habe ich den ersten Band von „London’s Lost“ gelesen, einer Detektivromanreihe in der Tradition von Sherlock Holmes. Das Buch von L. A. Gunn erschien in der jetzigen Ausgabe 2021 im Selfpublishing bei Tredition, die Erstveröffentlichung erfolgte 2019 unter gleichem Titel ebenfalls im Selfpublishing über Books on Demand. Die Geschichte ist dabei als historischer Kriminalroman für Jugendliche einzuordnen. Vielen Dank auch an dieser Stelle an die Autorin für die Bereitstellung eines unkorrigierten Vorabexemplars, in dem händisch einige der Tippfehler ausgebessert worden sind – was für ein Einsatz!

Ein ungleiches Ermittlerduo nimmt unter der Obhut von Sherlock Holmes die Arbeit auf: June, ein taffes Waisenkind aus der Baker Street und Lihla, ein vorlautes Mädchen aus der Oberschicht, treten in die Fußstapfen des Meisterdetektivs und stoßen dabei auf eine Polizeiakte, die es nicht geben sollte; schon gar nicht in der Tasche von Lihlas Vater – die Akte von Jack the Ripper.

Auch wenn „London’s Lost“ nicht als Jugendbuch, sondern als Kriminalroman angepriesen wird, richtet er sich meines Erachtens doch primär an junge Leser. So sind die Protagonistinnen im Großteil des Romans etwa 15 Jahre alt und neben den Kriminalfällen scheinen gerade jugendliche Probleme und Konflikte durch wie die Suche nach der eigenen Identität, das Loslösen vom Elternhaus und die Rebellion gegen familiäre Strukturen.

Dabei wird die Geschichte episodenhaft erzählt, eingebettet in eine große Rahmenhandlung, die mir allerdings etwas zu kurz kommt. Denn es ist gerade diese Rahmenhandlung, die den Reiz des Buches ausmacht, die ein unglaubliches Potential trägt und von einem Hauch des Geheimnisvollen umschwebt wird. Dahingegen sind die kleinen, eingestreuten Kriminalfälle zwar unterhaltsam und nett, ihnen fehlt aber die Tiefe, die Spannung eines wirklichen Krimis.

Das Setting hingegen vermag auf ganzer Linie zu überzeugen. L. A. Gunn fängt das viktorianische London zur Jahrhundertwende gut ein, beschreibt es für den Leser anschaulich, sodass er sich gut in die Zeit versetzen kann. Dabei gelingt es der Autorin ebenfalls, das Kopfkino des Leser anzuwerfen – auch wenn der dauerhafte Wechsel in der Erzählperspektive nach dem Prolog doch sehr irritiert.

Die einzelnen Charaktere bleiben – auch aufgrund der, episodentypischen, Fluktuation – relativ farblos, wovon sich auch die dauerhaft auftretenden Nebencharaktere nicht wirklich absetzen können, vielleicht mit Ausnahme von Gwen. June und Lihla werden als Hauptprotagonisten jedoch ordentlich entwickelt, zeigen Stärken und Schwächen, eigene Ziele und Motive und erlauben es dem Leser so, sich in sie hineinzuversetzen, mit ihnen mitzufiebern.

Die Buchgestaltung zeigt sich insgesamt durchwachsen. Zum Korrektorat kann ich dabei nichts sagen, da das mir vorliegende Exemplar noch unkorrigiert war. Dabei sind einige Fehler händisch korrigiert worden, einige auch nicht – ich gehe aber davon aus, dass auch diese in der Endversion bereinigt sind. Während der Buchsatz sehr gelungen ist, zeigt das Lektorat jedoch einige Schwächen. Das Cover allerdings ist wunderschön anzusehen und vermittelt eine tolle Grundstimmung. Zudem zieht sich das Titelbild gut über den gesamten Buchrücken – ich hätte mir aber einen noch stärkeren Bezug zur Geschichte gewünscht. Auch auf die sehr allgemein gehaltene Triggerwarnung hätte man aus meiner Sicht verzichten können, Blut, Gewalt und Tod sind in Kriminalromanen sehr übliche Tropes, die nahezu in jedem Buch des Genres vorkommen.

Mein Fazit: „London’s Lost – Band 1“ ist ein im wesentlichen gelungener Kriminalroman für junge Leser, der vor allem durch sein tolles Setting punkten kann, aber in der Handlung und Gewichtung leichtere Schwächen hat, die hoffentlich im nächsten Band ausgebügelt werden. Für Leser des Genres bedenkenlos zu empfehlen – ab einem Lesealter, je nach Entwicklung, von 12-14.

[Buchgedanken] Veronika Lackerbauer: „Arabische Nächte“

In der letzten Zeit habe ich „Arabische Nächte von Veronika Lackerbauer gelesen, mein viertes Buch der Autorin nach „Licht & Schatten 1„, „Licht & Schatten 2“ und „Bacchus‘ Vermächtnis„. Der Roman erschien 2021 im Selfpublishing über Books on Demand und ist eine bunte Mischung aus Entwicklungs-, Schickals- und Liebesroman. Vielen Dank an dieser Stelle an die Autorin für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

Weil ihr Mann wieder einmal in seiner Arbeit feststeckt, fährt Inga mit ihrer Freundin in den Urlaub. Am Strand von Dubai verliebt sie sich Hals über Kopf in den charmanten Architekten Paul, der in den Emiraten lebt. Alle Brücken abbrechen und mit Paul neu anfangen oder zurück in ihr altes Leben? Doch der Zwiespalt zwischen den beiden Männern ist bald Ingas kleinstes Problem, denn das Schicksal kann manchmal ein mieses Arschloch sein.

Wie oben schon angedeutet, fiel mir bei „Arabische Nächte“ die Genrezuordnung unglaublich schwer. Veronika Lackerbauer vermischt hier gekonnt Elemente von Liebes- und Schicksalsromanen, wodurch im Endeffekt ein Werk entsteht, das den Fokus auf die Entwicklung der Protagonistin Inga legt, ihre Wandlung, Erfahrungen und Sehnsüchte. Und auch wenn die Schwerpunktsetzung im zweiten Teil des Romanes vielleicht etwas zu stark auf den schicksalshaften Aspekten liegt, gelingt es der Autorin doch, den Charakter eines Liebesromanes dauerhaft beizubehalten – eines sehr ungewöhnlichen Liebesromans allerdings, weiß man als Leser hier nicht einmal, mit welchem der Männer man Inga nun Glück wünscht.

Dafür sorgt sicherlich auch der Prolog, der leider dem Buch etwas an Spannung nimmt, Teile der Handlung bereits spoilert, gleichsam aber einen schönen Rahmen zum Epilog bildet – und für ein offenes Ende sorgt. Ein Ende, das den Leser gleichsam befriedigt und unbefriedigt zurücklässt; ein Ende, das es ihm ermöglicht, Ingas Geschichte zum Wunschausgang weiterzuspinnen.

Das Setting ist malerisch. Die traumhaften Kulissen in den Emiraten, gigantische Hotelkomplexe, Strände und Einkaufszentren – mit Inga reist man in eine Welt, die den meisten Lesern im deutschsprachigen Raum fremd vorkommt. Hier hätte durchaus noch mehr, noch stärker, noch expresssiver beschrieben werden können, um den Leser noch brutaler in die Welt zu ziehen, ihm Bilder, Gerüche und Geschmäcker einzupflanzen.

Abgesehen davon ist Veronika Lackerbauers Schreibstil – wie üblich – leicht und locker zu lesen. Die Autorin schfaft glaubhafte, dreidimensionale Protagonisten mit Stärken und Schwächen, eigenen Zielen und Motiven, wobei mir hier insbesondere Britta und Tom sehr ans Herz gewachsen sind.

Lektorat, Korrektorat und Buchsatz sind solide, die durchgerutschten Kleinigkeiten bremsen den Lesefluss bzw. schmälern das Lesevergnügen kaum. Das Covermotiv zieht sich gelungen über den ganzen Buchumschlag und ist wunderschön anzuschauen, gleichsam hätte aber der Bezug zur Handlung noch stärker hervorgehoben werden können, da dort ein brombeerfarbenes Kleid eine starke Rolle spielt. Zudem scheinen die Füße der Frau im Sand etwas komisch zu versinken.

Mein Fazit: „Arabische Nächte“ ist ein Roman über Schicksal und die ganz große Liebe, der vor allem durch ein malerisches Setting und authentische Charaktere punkten kann. Für Liebhaber von Liebesromanen abseits des Romance-Genres bedenkenlos zu empfehlen – ab einem Lesealter von 16.

Ps: Ich finde es mehr als schade – möchte es aber ausdrücklich nicht kritisieren -, dass im Klappentext die Chance auf ein kleines Easter Egg vertan wurde. Denn das Schicksal kann manchmal nicht nur ein mieses Arschloch, sondern vor allem ein mieser Verräter sein. Mit dieser minmalen Anpassung hätte man eine Hommage an John Green einbauen können, dessen Jugendliebesromane mehr als eine Generation an Lesern begeisterten und die Bestseller- und Preisträgerlisten stürmten. Ich hätte es zumindest gefeiert!

[Buchgedanken] Trudi Canavan: „Sonea – Die Heilerin“ (Sonea 2)

In der letzten Zeit habe ich „Sonea – Die Heilerin“ gelesen, den zweiten Band der fulminanten Sonea-Trilogie, und insgesamt das sechste Buch der Kyralia-Saga von Trudi Canavan. Das Buch in der mir vorliegenden Ausgabe ist 2014 bei Blanvalet in der Verlagsgruppe Random House GmbH erschienen, die Originalausgabe wurde 2011 unter dem Titel „The Traitor Spy 2: The Rogue“ bei Orbit, einem Imprint von Little, Brown Book Group, einem Unternehmen von Hachette Livre UK, London, veröffentlicht. Das Buch ist dem Genre High-Fantasy zuzuordnen, meine Besprechung des Vorgängerbandes kann *hier* abgerufen werden.

~~~ Achtung! Die folgende Besprechung kann milde Spoiler zum Vorgängerband enthalten ~~~

518YTWVhehL._SX326_BO1204203200_Lorkin, der Sohn der Schwarzen Magierin Sonea, wird in Sachaka von einer Rebellengruppe gefangen gehalten. Seine Häscher schmeicheln und drohen dem jungen Mann, um von ihm die Kunst der Heilung durch Magie zu erlernen, die in Sachaka bislang unbekannt ist. Lorkin ist jedoch fest entschlossen, das Geheimnis zu wahren. Denn er weiß nur zu gut, welch unschätzbaren Vorteil die Heilkunst den Sachakanern in einem möglichen Krieg gegen seine Heimat Kyralia brächte. Doch dann verliebt Lorkin sich in eine der Rebellinnen …

„Sonea – Die Heilerin“ setzt die Handlung des ersten Bandes nahtlos fort und entführt den Leser erneut nach Kyralia und Sachaka. Dabei trifft man altbekannte Charaktere aus dem Vorgängerband und der Trilogie „Die Gilde der schwarzen Magier“ wieder, lernt aber gleichsam auch neue Protagonisten – wie zum Beispiel Lilia – kennen.

Die Handlung ist aufgrund der vielen Handlungsstränge sehr sprunghaft und teils vorhersehbar (insbesondere in Lilias Erzählstrang), aber immer spannend. Als zweiter Band der Trilogie dient „Die Heilerin“ als Bindeglied zwischen dem Auftakt und dem unweigerlich anstehenden großen Finale. Daher werden naturgemäß nur einige der Handlungsstränge aufgelöst, und das Buch endet mit einem moderaten Cliffhanger.

Erneut brilliert der Roman vor allem durch den unnachahmlichen Weltenbau, der mittlerweile über sechs Bücher eine beeindruckend ausgearbeitete Welt vorweist. Politik, Magiekonzept, Geografie – die Beschreibung und Gestaltung von den Verbündeten Ländern und Sachaka sollte jedem als Vorbild dienen. Dabei gelingt es Trudi Canavan trotz der vielen Bände, in jedem Buch weitere Aspekte zu enthüllen und voranzutreiben, der Welt weitere Nuancen hinzuzufügen.

Die einzelnen Charaktere entwickeln sich im Verlauf der Handlung weiter, sind dreidimensional und plastisch angelegt mit Stärken und Schwächen. Neben Lorkin überzeugten in diesem Band vor allem Lilia und Anyi, aber auch Tayend macht als Nebencharakter eine ausgenommen gute Figur.

Die Buchgestaltung ist erneut gelungen, Lektorat, Korrektorat und Buchsatz haben sauber gearbeitet. Das Cover ist hochwertig – auch auf dem Buchrücken – geprägt, in den ausklappbaren Coverinnenseiten befinden sich farbige Karten von Sachaka und Kyralia. Das Titelmotiv ist ein Eyecatcher und passt sich gut in das Gesamtbild der Reihe ein, lässt aber erneut den Bezug zur Handlung vermissen.

Mein Fazit? „Sonea – Die Heilerin“ ist eine gelungene Fortsetzung, die Lust auf mehr macht und vor allem durch den Weltenbau und tolle Charaktere brilliert. Mit diesem Buch festigt Trudi Canavan den Status als unangefochtene Queen der High Fantasy – für Leser des Genres unbedingt zu empfehlen.

[Buchgedanken] Emily Bold: „UNVERGÄNGLICH wir“ (The Curse 3)

In den letzten Tagen habe ich den finalen Band der „Curse“-Trilogie von Emily Bold gelesen. „UNVERGÄNGLICH wir“ erschien in der aktuellen Ausgabe 2019 bei Planet! in der Thienemann-Esslinger GmbH, die Erstausgabe wurde 2014 im Selfpublishing bei Books on Demand veröffentlicht. Das Buch ist am ehesten dem Genre Young-Adult Romantasy zuzuordnen, meine Besprechung zu den Vorgängern findet ihr hier (Band 1, Band 2).

~~~ Achtung! Die nachfolgende Besprechung kann milde Spoiler zu den Vorgängerbänden enthalten ~~~

51PcUi8LD3L._SX342_BO1204203200_Sam will nur noch eines: ein normales Leben mit Payton führen. Doch das Schicksal macht ihr einmal mehr einen Strich durch die Rechnung. Nicht nur, dass Sam von einer Entdeckung erschüttert wird, die alles verändert, auch ihre Liebe muss einer harten Zerreißprobe standhalten: Weder sie noch Payton schaffen es, das Geschehene hinter sich zu lassen. Bald muss sich Sam der Frage stellen, erneut in die Vergangenheit zu reisen oder diese für immer ruhen zu lassen …

Auch der dritte, finale Band der Trilogie knüpft nahtlos an die Vorgängerbände an und schreibt die Handlung fort bzw. verändert diese. Und hier wären wir direkt wieder bei dem einzigen wirklichen Problem, das ich seit dem zweiten Teil mit der Reihe habe. Das Konzept der Zeitreisen, wie es hier angelegt ist, wirft – so man denn bei Zeitreisen wirklich davon sprechen kann – logische Ungereimtheiten auf. Dabei geht Emily Bold in diesem Buch sogar noch weiter und schreibt mit ihren Figuren nicht nur die Vergangenheit instant neu, sondern lässt auch noch Figuren auf ihr vergangenes Ich treffen – ein wahres Kuddelmuddel und schwerlichst erklärbar.

Abgesehen davon gelingt es der Autorin erneut, vor dem brillanten Setting der schottischen Highlands eine durchaus spannende, wenn auch teils vorhersehbare Geschichte zu schreiben, die man direkt durch die Augen von Sam erlebt. Dabei überrascht Emily damit, in diesem Band einen stärkeren Fokus auf die Antagonisten zu legen, die dadurch komplexer, menschlicher, ja sogar teils sympathischer werden.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht lesbar und lässt das Kopfkino sofort anspringen, sodass man als Leser an das Buch gefesselt wird. Man leidet, lacht und weint mit den Protagonisten, zu denen man sofort eine Bindung aufbaut. Und ja, manchmal möchte man sie auch schütteln.

Die Buchgestaltung ist – wie gewohnt – brillant. Lektorat, Korrektorat und Satz haben sauber gearbeitet, das Cover ist sehr hochwertig geprägt, wunderschön und mit Klappen versehen. Gebetsmühlenartig wiederhole ich aber auch, dass ich mir bei einem so hochwertigen Druck farbige Coverinnenseiten gewünscht hätte. Eine Dramatis Personae, ein gälisches Wörterbuch und eine Erklärung von Runensteinen sowie ein Nachwort der Autorin zum Thema Zeitreisen und Schicksal runden das tolle Gesamtbild ab.

Mein Fazit? „UNVERGÄNGLICH wir“ ist ein ohne Zweifel spannendes, hochemotionales Finale, das den Leser auf eine Gefühlsachterbahn mitnimmt, sodass er das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Kleinere Logikfehler sind dabei zu verschmerzen und mindern das Lesevergnügen nicht – für Leser des Genres bedenkenlos zu emfephlen, und etwa ab 14 Jahren.

Insgesamt hat die Autorin eine solide Trilogie geschaffen, die brillant anfängt und nur leicht nachlässt. Sie erzählt eine fantastische Liebesgeschichte mit starken Gefühlen, tollen Bildern und interessanten Charakteren. Das dabei teils die Logik etwas herunterfällt, kann vernachlässigt werden.

 

[Buchgedanken] Veronika Lackerbauer: „Bacchus‘ Vermächtnis“

In der letzten Zeit habe ich „Bacchus‘ Vermächtnis“ von Veronika Lackerbauer gelesen – mein drittes Buch der Autorin. Der Roman ist 2018 im Selfpublishing bei BoD erschienen und dem Genre Schicksalsroman zuzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle an die Autorin für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

51JUBTWGkoL._SX311_BO1204203200_„Wenn sie dir sagen würden, dass du jetzt noch einen Monat zu leben hast. Was würdest du tun? Einfach so weitermachen wie bisher?“ Gaby ist schwer krebskrank und die Ärzte geben ihr wenig Hoffnung. Eine neuartige Chemotherapie soll ihre letzte Hoffnung sein, doch Gaby ist erschöpft. Sie folgt der Einladung ihrer Freundin Susanne, sich bei ihr an der Mosel zu erholen. Dort beginnt für Gaby eine Reise, die sie erst zu den schönsten Weinanbaugebieten Europas führt und am Ende zu sich selbst.

„Bacchus‘ Vermächtnis“ ist mehr als ein Roman, ist Reiseführer und Weinatlas, prädestiniert dazu, den Leser bei Reisen auf Gabys Spuren zu begleiten. Es ist ein Buch über Genuss und letzte Chancen, über gutes Essen, Trinken und ganz viele Sehenswürdigkeiten. Es zeigt die Vergänglichkeit des Lebens und appelliert daran, auch das eigene Glück zu sehen.

Das Setting ist zauberhaft – Gabys Reise führt durch wunderschöne, malerische Regionen und Städte. Fast ist es mir technisch etwas zu ausführlich dargestellt – auf einige Straßennamen und Details, auf penibel dargestellte Wege und enzyklopädische Beschreibungen der Sehenswürdigkeiten hätte man durchaus verzichten können, um den Flair, den Gesamteindruck noch etwas besser wirken lassen zu können. Dafür bietet der Roman eindringliche, berührende und humorvolle Szenen, und ist durchaus spannend, auch wenn Genre und Prämisse des Buches das Ende durchaus vorwegnehmen.

Die Charaktere sind plastisch und vielschichtig, haben Stärken und Schwächen und entwickeln sich kontinuierlich weiter. Antrieb der Charakterentwicklung ist das – einem Schicksalsroman inhärente – tragische Ereignis, mit dem alle anders umgehen, das die Charaktere auf verschiedenste Weisen prägt. Dabei gelingt es der Autorin, niemals zu moralisch, zu belehrend zu wirken, sondern sie wahrt die Balance zur Unterhaltung.

Die Buchgestaltung ist im großen und ganzen gelungen – Lektorat und Korrektorat haben größtenteils sauber gearbeitet, der Buchsatz ist ausnehmend gut, wenn auch die Kapiteleinteilung etwas eigenwillig.. Das Cover passt gut zur Geschichte und spiegelt die Sehnsucht der Protagonisten wieder. Gut gefällt mir auch, dass das Grundbild sich nahtlos über den kompletten Buchumschlag zieht, wenn auch der Klappentext auf der Coverrückseite etwas gedrängt scheint. Das einzige Manko ist die etwas gewöhnungsbedürftige Darstellung der verschiedenen Mundarten und Sprachen. So wird auf allen Stationen von den Personen im dort vorherrschenden Dialekt gesprochen, die bayerischen Protagonisten sprechen aber perfektes Hochdeutsch – ich hätte gut und gern darauf verzichten können. Ganz vereinzelt sind im Erzähltext zudem mundartliche Begriffe durchgerutscht.

Mein Fazit? „Bacchus‘ Vermächtnis“ ist ein spannender, berührender und einfühlsamer Schicksalsroman, der den Leser mit auf eine Reise durch Europas Weinanbaugebiete nimmt. Der Roman besticht durch tolle Protagonisten und ein wunderschönes Setting, das leichte Schwächen mehr als vergessen lässt. Für Leser abseits der Genreliteratur bedenkenlos zu empfehlen.

[Buchgedanken] Halo Summer: „Froschröschen – Das wahre Märchen“

In den letzten Tagen habe ich „Froschröschen – Das wahre Märchen“ von Halo Summer gelesen. Das Buch ist 2018 im Selfpublishing erschienen, zuerst über Create Space, in der mir vorliegenden zweiten Auflage dann bei BoD. Es ist dem Genre Märchenadaption zuzurechnen, und mein zweites Buch der Autorin nach dem Storyteller-Award-Siegertitel „Aschenkindel – Das wahre Märchen„, einem meiner Jahreshighlights 2016.

51ZkMfRwMkL._SX311_BO1204203200_Rosalie von Rosalee lebt isoliert und streng behütet im Schloss ihrer Eltern, fern von allen spitzen Gegenständen, die die vefluchte Prinzessin noch vor ihrem 17. Geburtstag mit dem ganzen Schloss in einen hundertjährigen Schlaf versetzen sollen. Als eines Tages ein Frosch in ihr einsames Gefängnis einbricht, stürzt sich Rosalie in ein Abenteuer, das ihr Leben auf den Kopf stellt. Denn das kleine, grüne und harmlose Tier ist niemand geringeres, als Pendrazaphier, der Bruder der Fee, die Rosalie verflucht hat. Selbst mit einem Bann belegt, versucht der dunkle Prinz alles, um gegen seine Schwester zu bestehen. Doch als die Tage bis zu Rosalies Geburtstag immer schneller verstreichen, beginnt für beide ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit.

„Froschröschen – Das wahre Märchen“ ist – wie nicht anders zu erwarten – ein würdiger Nachfolger von „Aschenkindel“ und begeistert mich erneut. Als moderne Märchenadaption ist der Roman frech und ungezwungen – und mischt aus den zugrundeliegenden Stoffen eine spannende und unverbrauchte Geschichte. Besser hätte ich mir die Rückkehr nach Amuylett kaum ausmalen können.

Humorvoll und spannend zugleich gelingt es Halo Summer, den Leser an die Seiten zu fesseln. Neben dem malerischen Setting, ist dies vor allen den tollen Charakteren zu verdanken. Dabei überzeugen nicht nur Rosalee als starke, weibliche Hauptfigur, sondern auch die Nebencharaktere – allen voran die humoristischen Sidekicks. Egal ob Humbolg, Kristyan, Bambi oder Isolde – sie alle werden von der Autorin mit eigenen Stärken, Schwächen, Zielen und Motiven versorgt. Durch das doch sehr begrenzte Setting wird der Roman jedoch keinesfalls überfrachtet, sondern ist in sich stimmig.

Halo Summers Schreibstil ist dabei frisch, frech und ausdrucksstark. Die Dialoge sprühen vor Wortwitz, der Spannungsbogen wird dauerhaft gehalten. Durch die zusätzlichen gefühlvollen Szenen wird der Leser auf allen Ebenen unterhalten – ein gelungener Spagat der Autorin zwischen Humor, Spannung und Liebe.

Einziger Kritikpunkt aus meiner Sicht ist die etwas komprimierte Zusammenfassung längerer Zeiträume. Hier hätte durchaus, auch im Sinne eines noch stärkeren Weltenbaus, noch Potential für ein oder zwei weitere Kapitel bestanden – aber im Zweifel ist es für Autoren kein schlechtes Zeichen, wenn man noch mehr und immer mehr aus ihrer Welt lesen will.

Die Buchgestaltung ist ebenfalls gelungen. Dem Satz, Lektorat und Korrektorat sind kleinere Fehler durchgerutscht, die sich aber noch im akzeptablem Rahmen halten. Auch das Cover überzeugt, reicht aus meiner Sicht allerdings nicht an das Ausnahmecover von „Aschenkindel“ heran. Ebenfalls wurde aus meiner Sicht die Chance vertan, für ein einheitliches Gesamtbild zu sorgen – zwar sind die Bücher Einzelbände, als Märchen aus der gemeinsamen Welt hätte man jedoch für einen höheren Wiedererkennungswert sorgen können.

Mein Fazit? „Froschröschen – Das wahre Märchen“ ist eine gänzlich überzeugende Märchenadaption, die vor allem durch tolle Charaktere und eine humorvolle und spannende Handlung begeistert. Auch wenn es nicht ganz an das noch brilliantere „Aschenkindel“ heranreicht, ist Halo Summer ein erneuter Platz in meinen Jahreshighlights wohl kaum zu nehmen. Sicherlich nicht mein letztes Buch der Autorin.

 

[FBM2018] Tag 4 – Ein Abend mit Otto

Kaum hatte man am Samstag die Messe betreten, merkte man schon den größten Unterschied zu den Vortagen. Es. War. Voll. So voll! Menschenmassen, wohin das Auge blickte, teils ging es nur im Schneckentempo, teils gar nicht durch die Gänge. Doch das hatte ich erwartet. Leider begann die Messe auch mit einer traurigen Nachricht. Emily Bold musste krankheitsbedingt ihre Teilnahme absagen, dabei hatte ich mich schon so auf ihr Meet & Greet gefreut – auch an dieser Stelle noch einmal gute Besserung von mir.

20181013_100906Mein Messetag begann mit einer Autorenveranstaltung. Laura Newman, die frischgekürte DSPP2018-Preisträgerin Monika Pfundmeier und die Literaturagentin Charlotte Larat diskutierten mit dem Moderator von Literaturcafe.de über den Aufbau einer Autorenmarke, sowie darüber, wie man als Autor die Qualität von Büchern sicherstellen kann. Danach ging es direkt für mich weiter zu einem Meet & Greet mit zwei weiteren bekannten Selfpublishern: J. Vellguth und Michael Meisheit (Vanessa Mansini), wo ich mir Jacquelines neuestes Werk „Der letzte Liebesbrief“ signieren ließ.

20181013_121055Im Anschluss ging der edukative Teil des Programms weiter – Halo Summer, Mira Valentin, Anika Ackermann und Laura Newman diskutierten, geleitet vom Pressesprecher von BoD, über das Schreiben von Geschichten im Fantasygenre. Leider war die Veranstaltung mit 30 Minuten bei der Anzahl von Gästen viel zu kurz, sodass leider nicht allzu viel Neues bei rumkam. Allerdings konnte ich mir nach der Veranstaltung Halos neuesten Märchenroman „Froschröschen“ signieren lassen, auf den ich mich schon sehr, sehr freue. Genauso freute ich mich darauf, danach endlich Anna Eichenbach wiederzutreffen, die auch unter „Welt aus Tinte und Papier“ bloggt, und mit der ich zusammen in mehreren Kurzgeschichtenbänden im Burgenwelt Verlag geschrieben habe. Folgt doch einfach auch ihrer Seite – vielleicht gib es dort bald große, tolle Neuigkeiten :D.

Nach der Mittagspause wollte ich eigentlich zur Signierstunde von Bianca Iosivoni gehen, doch die Schlange war so unglaublich lang, dass ich es gelassen habe, in der Hoffnung, Bianca bald mal wieder auf einer Loveletter Convention zu treffen :). Stattdessen ließ ich mir von Victoria Aveyard ihren neuesten Roman „Wütender Sturm“, sowie „Die rote Königin“ signieren. Falls Euch auf den späteren Messebildern bald auffällt, dass da zwei Ausgaben des Buches vorhanden sind, seid wachsam – das hat einen Sinn (vielleicht ist sie ja nicht für mich? :D).

20181013_161538(0)Danach ging es Schlag auf Schlag weiter. Zuerst besuchte ich ein Meet & Greet mit (u.a.) der frischgebackenen Skoutz-Award-Gewinnerin Caroline Brinkmann, von der ich mir endlich „Die Vereinten“ signieren ließ, lauschte für einige Zeit der Lesung von J. Vellguth aus „Der letzte Liebesbrief“, und ließ mir auch noch die neue Anthologie des Drachenmond Verlages vom Covergott Alexander Kopainski signieren. Seine Cover bezaubern mich einfach immer aufs Neue, und gehören – aus meiner Sicht – zu den besten.

20181013_172002Bevor ich mich dem Abendprogramm widmete, stand noch eine letzte Veranstaltung auf dem Programm. Der chinesische Science-Fiction Superstar Cixin Liu sprach im Pavillon mit Literaturkritiker Denis Scheck, zudem waren eine Dolmetscherin, die Literaturübersetzerin und ein Sprecher für die Lesung der deutschen Passagen zugegen. Cixin Liu lobte die Frankfurter Buchmesse als größte der Welt, es freue ihn, dass so viele Menschen zusammenkommen, weil sie Bücher lieben. Ein schöner, gelungener Abschluss für den regulären Messetag.

20181013_193746.jpgDann, dann endlich, war es soweit. Es war Zeit für Otto! Im Congress Center stellte er seine Biografie „Kleinhirn an alle“ vor und sang kleine Lieder. Standing Ovations, eine Anmoderation von Bärbel Schäfer, und eine gewisse Toleranz der Veranstalter dafür, dass er 15 Minuten überziehen durfte, rundeten den Auftritt ab. Ein rundum gelungener Abend, der mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Auch am letzten Messetag werde ich übrigens den Saal bevölkern, denn er ist auch der traditionelle Veranstaltungsort der Deutschen Cosplay Meisterschaft, auf die ich mich bereits sehr freue.

 

[Buchgedanken] Alexander Grun (Hrsg.) „Hoffungsschimmer – Im Dunkel ein Licht“

Vor einiger Zeit habe ich die von Alexander Grun herausgegebene Anthologie „Hoffnungsschimmer – Im Dunkel ein Licht“ gelesen. Die Geschichten und Gedichte handeln durchweg von schweren Schicksalen Jugendlicher und sollen den Lesern Hoffnung und Mut vermitteln. Zu den Autoren gehören unter anderem: Ava Innings (aka Violet Truelove), Rose Snow (aka Anna Pfeffer), Jörg Olbrich und Bernd Daschek. „Hoffnungsschimmer“ Ist 2016 bei BoD erschienen, alle Einnamen werden dem Verein „Herzenswünsche e.V.“ gespendet.

Dem Herausgeber, der auch selbst eine Geschichte beigesteuert hat, ist es gelungen, eine ansprechende Mischung von arrivierten und unbekannten Autoren in der Anthologie zu vereinigen. Erfreulich ist auch, dass die Beiträge vor Veröffentlichung Lektorat und Korrektorat durchlaufen haben, auch wenn erkennbar ist, dass das Lektorat nicht aus einem Guss erfolgt, sondern von verschiedenen Personen durchgeführt worden ist und leicht in seiner Qualität schwankt. Insgesamt ist das Lektorat jedoch durchweg als solide zu bewerten. Das Cover ist attraktiv gestaltet und stammt von der wundervollen Rica 51shodpoqol-_sx311_bo1204203200_Aitzetmüller (Cover & Books), die u.a. auch für den Drachenmond Verlag, den Sternensand Verlag und O’Connell Press designt.

Die Geschichten überzeugen in Ihrer Breite ebenfalls, auch wenn es natürlich Ausreißer nach oben und nach unten gibt. Besonders hervorheben möchte ich hier die Geschichte „Bewegung ist die Seele aller Dinge“ von Ava Innings, die mir (obwohl die Erzählung im ungeliebten Präsens  erfolgt) sprachlich sehr gut gefiel und mein Highlight der Anthologie ist. Den einzelnen Geschichten sind zudem jeweils Illustrationen vorangestellt. Besonders schön fand ich hier die Bilder von Csilla Decsei und Mary Cronos.

So lobenswert die Auswahl und das durchschnittliche Niveau der Geschichten war, konnten mich die Lyrikbeiträge in der Anthologie überwiegend nicht begeistern. Da es einem doch gelungen ist, möchte ich diesen natürlich auch hier nennen: „Das kleine Pflänzchen Hoffnung“ von Miranda Rathmann liest sich (auch laut) wunderbar und bildet trotz einigen unsauberen Reimen und Kadenzwechseln eine tolle Einheit. Reimschema und Metrum sind gelungen und lassen so die einzelnen Verse fließen. Davon hätte ich mir mehr gewünscht.

Die Kernaussage der Anthologie wird gut transportiert und von den einzelnen Beiträgen aufgegriffen. Der schmale Grat zwischen Trauer und Hoffnung, Mutlosigkeit und neuer Stärke ist deutlich spürbar und lässt den Leser immer aufs Neue mit den Protagonisten mitfühlen. Zusammen mit der Spende aller Erlöse ist die Anthologie ein guter und wichtiger Beitrag, der nicht nur Aufmerksamkeit auf die vielen Schicksale, die uns alltäglich vielleicht entgehen, lenkt, sondern auch Betroffenen helfen kann.

Mein Fazit? „Hoffnungsschimmer – Im Dunkel ein Licht“ ist eine grundsolide Anthologie mit überwiegend guten Geschichten. Zwar besitzt sie Schwächen bei den Gedichtbeiträgen, aufgrund des tollen Zwecks und der gefühlvollen Botschaft ist sie jedoch bedenkenlos jedem Kurzgeschichtenliebhaber zu empfehlen. Neben unbekannten Autoren finden sich zudem Kurzgeschichten von bekannten und prämierten Selfpublishern und Hybridautoren wie Ava Innings (die ihren Durchbruch als Violet Truelove feierte) und Rose Snow (ein Autorenduo, das unter dem Namen Anna Pfeffer bei cbj veröffentlicht).

DiesesBuchHatEinenHypeVerdient – Thema: Aufbruch

Und erneut ist Freitag. Dieses Mal lautet das Thema bei der Aktion #DiesesBuchHatEinenHypeVerdient „Aufbruch/Veränderung“.

Mein Buchtipp für dieses Woche lautet: „Ein Kuss in den Highlands“ von Emily Bold. Das Taschenbuch ist 2014 bei BoD erschienen, das e-Book wurde von „Forever by Ullstein“ veröffentlicht. Meine Rezension findet ihr *hier*.

Der Roman beschreibt Charlottes Leben, das augenscheinlich nicht perfekter sein könnte. 51ysuasv45l-_sx314_bo1204203200_Ein toller Job in der Kunstgalerie, ein erfolgreicher und fürsorglicher Mann und ein Hochzeitstermin in der begehrenswertesten Hochzeitslocation von London. Doch dann stirbt Charlottes Tante und sie erbt ein altes Anwesen in den schottischen Highlands. Dort angekommen, wird sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, entdeckt neue und unbekannte Seiten. Und dann ist dort noch Matt, der Sohn des Gutsverwalters, der sie jedes Mal aufs Neue aus der Fassung bringt.

Über die Handlung hinweg verändert sich Charlotte kontinuierlich, sie wächst mit ihren Erlebnissen und stellt ihr komplettes Leben auf den Kopf. Wenn das mal kein Aufbruch ist!

Zusammen mit Emilys leichtem und überzeugenden Schreibstil, der den Leser behutsam an die Figuren heranführt, mit denen man sich sofort identifizieren kann, macht vor allem die plastische Gestaltung der Protagonisten den Reiz des Buches aus. „Ein Kuss in den Highlands“ überzeugt als Liebesroman auf ganzer Liebe. Dieses Buch hat einen Hype verdient!

So, dann bin ich mal auf eure Empfehlungen gespannt. Wie immer gibt es alles zur Aktion und den Sammelpost unter: https://www.facebook.com/diesesbuchhateinenhypeverdient/?fref=nf :).