[Buchgedanken] Caroline Brinkmann: „Die Vereinten“

Passend zum Weltfrauentag möchte ich Euch heute eine starke, schöne und wundervolle Protagonistin vorstellen. Ich muss gestehen, es hat viel zu lang gedauert … Aber nachdem ich im letzten Jahr „Die Perfekten“ gelesen habe, bin ich nun endlich zu dem mehr als würdigen Nachfolger gekommen. „Die Vereinten“ von Caroline Brinkmann erschien als Hardcover 2018 im One Verlag, Bastei Lübbe AG, und ist als dystopischer Jugendroman einzuordnen.

41eDQteOmjL._SX338_BO1204203200_Sie ist Rain. Der Regen. Der Neuanfang. Er ist Lark. Der Verräter. Das Ende.
Gemeinsam werden sie dem Land Hope Frieden bringen – oder seinen Untergang besiegeln.

Rain und Lark haben während der Rebellion schwere Verluste erlitten, doch der Kampf um die Vorherrschaft in Hope ist noch nicht vorbei. Ein Kampf, bei dem sie auf unterschiedlichen Seiten stehen. Und ausgerechnet Lark, der sie damals an die Spines verraten hat, ist der Einzige, dem Rain jetzt trauen kann. Aber wird er wirklich hinter ihr stehen, wenn es darauf ankommt?

„Die Vereinten“ ist ein gelungener und würdiger Nachfolger und Abschluss der Dilogie um Rain und Lark. Die Handlung schließt direkt an das Ende des Vorgängerbandes an und setzt diese nahtlos fort. Auch wenn neue Charaktere hinzutreten (die übrigens überwiegend toll und interessant sind – ich liebe Wren und Cassian), hält sich dies sehr in Grenzen, sodass vor allem die bereits bekannten und liebgewonnenen Charaktere weiter ausgebaut und entwickelt werden, was die Bindung zu ihnen noch verstärkt. Ich vermisse RoseSuperBot jetzt schon – was war das bitte für ein Ende?

Auch der Weltenbau wird konsequent weiterentwickelt. So erfährt man in diesem Teil noch mehr über die einzelnen Zirkel und besucht diese. Vor allem aber lernt man mehr über die Geschichte von Hope, über die Entstehung und über den großen Krieg. Dadurch werden auch die beiden großen Haupthandlungen miteinander verknüpft. Und auch wenn das Buch erneut ambitioniert ist, an der Grenze zur Überfrachtung entlanggleitet, gelingt es der Autorin in diesem Band besser, den Leser nicht zu erschlagen.

„Die Vereinten“ ist spannend, bietet viele überraschende Wendungen und neue Entwicklungen. Der Leser wird durch den flüssig und leicht zu lesenden Schreibstil der Autorin an die Seiten gefesselt, er lacht und leidet (okay – in aller Regel letzteres) mit den Protagonisten. Auch das sehr bildhaft gehaltene Setting vermag ebenfalls zu begeistern – und würde sicherlich bei einer Verfilmung grandiose, epische Szenerien ergeben.

Die Buchgestaltung überzeugt erneut größtenteils. Lektorat und Korrektorat haben sauber gearbeitet, der Buchsatz ist ebenfalls in Ordnung, wenn auch wenig innovativ. Das Cover ist ein wahrer Eyecatcher und gefällt mir durch die außergewöhnliche Farbintensität noch besser als beim ersten Teil – und sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert der Reihe. Erneut ist mir die Gesamtgestaltung des Hardcovers allerdings etwas lieblos.

Mein Fazit? „Die Vereinten“ ist ein gelungener und würdiger Abschluss der Dilogie um Rain und Lark, der vor allem durch ein tolles Setting und eine konsequente Weiterentwicklung der Charaktere und der Welt begeistert. Für Genreliebhaber bedenkenlos zu empfehlen – und sicherlich nicht mein letztes Buch der Autorin.

[Buchgedanken] Terry Brooks: „Die Erben von Shannara 3 – Elfenkönigin“ (Die Shannara Chroniken)

Schon vor einiger Zeit habe ich „Die Erben von Shannara 3 – Elfenkönigin“ gelesen. Das Buch ist in der mir vorliegenden Ausgabe 2018 bei Blanvalet erschienen, die deutsche Erstveröffentlichung erfolgte 1997 in zwei Bänden unter den Titeln „Die Elfenkönigin von Shannara“ und „Die Verfolgten von Shannara“. Die Originalausgabe wurde 1992 unter dem Titel „The Elf Queen of Shannara“ bei Ballantine, New York veröffentlicht. Der Roman ist mittlerweile der sechste neuaufgelegte Band aus dem Shannara-Universum und – wie auch die anderen Bücher – dem Genre der (dystopischen) High-Fantasy zuzuordnen. Die Rezensionen zu den Vorgängerbänden können hier abgerufen werden: Band 1, Band 2, Band 3, Band 4, Band 5.

51-vtVVr5aL._SX332_BO1204203200_Die Aufgaben, die der Geist des Druiden Allanon den Nachfahren der Ohmsfords übertragen hat, erweisen sich als nahezu unerfüllbar. Walker Boh verliert auf der Suche nach dem schwarzen Elfenstein fast sein Leben, und Par und Coll Ohmsford wurden auf der Suche nach dem geheimnisumwobenen Schwert von Shannara voneinander getrennt. Währenddessen hat Wren Ohmsford endlich die verschollenen Elfen auf einer einsamen Insel entdeckt. Doch belagert von Dämonen ist auch die neue Heimat der Elfen dem Untergang geweiht. Lediglich die Prophezeiung einer Seherin vermag die Hoffnungen des einst so mächtigen Volkes noch am Leben zu erhalten.

„Elfenkönigin“ ist der dritte Band der „Erben von Shannara“-Reihe, und eingebettet in das große Epos um die Geschichte der Vier Lande und ihrer Völker. Das Buch setzt nahtlos an die Handlung des Vorgängerbandes an und liefert dem Leser genau das, was er erwartet. Terry Brooks hat mit dem Shannara-Universum großartige High-Fantasy geschaffen, die im Gesamten überzeugt. Stück für Stück, Buch für Buch erfährt man mehr über die Geschichte der Völker, über die Geschichte der Welt und der einzelnen Personen.

Da stört es kaum, dass aus meiner Sicht erneut die Schwerpunktsetzung etwas misslungen ist – was allerdings auch aufgrund der Fehler in den Vorgängerbänden nicht anders ging. Ich hätte mir etwas mehr Durchmischung, etwas mehr Par und Coll und Walker, etwas weniger Fixierung auf Wren Ohmsford und ihre Reise gewünscht. Nichtsdestotrotz ist „Elfenkönigin“ aus meiner Sicht besser als der Vorgänger, vielleicht der stärkste Band der „Erben“-Reihe. Er vervollständigt das Magiekonzept, erzählt die Geschichte des einst so mächtigen Volkes der Elfen und fügt den schillernden Gestalten auch Schwächen und negative Eigenschaften bei.

Gleichsam hat mich auch die Hauptprotagonistin Wren vollends überzeugt – als eine der besten Figuren der ganzen Romanreihe. Sie hat nicht nur Stärken und Schwächen und entwickelt sich weiter, Terry Brooks gelingt es auch, ihre Gefühle und Gedanken, ihre Zweifel, ihre Wut und Verlassenheit für den Leser greifbar und fühlbar zu machen.

Der Spannungsbogen wird die ganze Zeit gehalten, überraschende Wendungen und Spannungsspitzen sorgen für eine Achterbahnfahrt für den Leser. Neben dem Weltenbau überzeugen auch die Beschreibungen und das Setting , das mal wieder einen neuen, anderen Ort aus dem Shannara-Universum präsentiert.

Die Buchgestaltung ist erwartungsgemäß gut, das Cover hochwertig geprägt. Es fügt sich perfekt in die Reihe ein und sorgt für einen hohen Wiedererkennungseffekt, ist zudem eines der besten Cover der bisherigen sechs Romane. Lektorat, Korrektorat und Buchsatz haben ebenfalls sehr gut gearbeitet.

Mein Fazit? „Die Erben von Shannara 3 – Elfenkönigin“ ist, wie erwartet, gelungene High-Fantasy, ist Teil eines der wohl besten Buchuniversen, das je geschaffen wurde und das sich auch vor den Werken von Tolkien oder anderen Fantasy-Größen nicht verstecken muss. Tolle Charaktere, ein überzeugendes Setting und ein brillanter Weltenbau sorgen für Spannung beim Leser. Für Fantasyliebhaber bedenkenlos zu empfehlen – auf meinem SuB befinden sich daher bereits die nächsten drei Bände der Reihe.

In der nächsten Woche folgen dann voraussichtlich die Besprechungen zweier Rezensionsexemplare, die unterschiedlicher nicht sein könnten – seid gespannt! 🙂

[Buchgedanken] Caroline Brinkmann: „Die Perfekten“

Endlich komme ich zur ersten Rezi im Rahmen der „Ran an den SuB mit Ava“ Challenge 2018 – ein gelungener Start. „Die Perfekten“ von Caroline Brinkmann ist der Auftakt einer Buchreihe und ist 2017 im One Verlag der Bastei Lübbe AG erschienen. Die mir vorliegende Ausgabe ist ein Hardcover-Exemplar, und das Buch ist dem Genre Dystopie/Young-Adult zuzuordnen.

51t1fcqqqtl-_sx335_bo1204203200_Rain lebt seit ihrer Geburt mit ihrer Mutter auf der Flucht. Ein Leben außerhalb des Systems, fernab der anderen Menschen, die von den Gesegneten anhand ihrer Gene klassifiziert und bewertet werden. Doch als sie eines Tages ein kleines Mädchen trifft und sich mit ihr anfreundet, gerät ihre Welt komplett aus den Fugen. Freund oder Feind, Rebell oder Gesegnete, Liebe oder Verrat – die ganze Welt Aventin steht an einem Scheideweg. Und mittendrin Rain – impulsiv, störrisch und furchtlos – denn: Unwetter haben keine Angst!

„Die Perfekten“ ist nicht … perfekt (das musste jetzt sein), aber nah dran. Ein gelungener Auftakt in eine vielversprechende dystopische Buchreihe, der unter anderem durch gelungenen Weltenbau überzeugt. Mit – teils – unerwarteten Wendungen und einer ausgewogenen Mischung aus Suspense und Tension schafft es Caroline Brinkmann, den Leser an die Buchseiten zu fesseln und für einen konstant gestrafften Spannungsbogen zu sorgen.

Für Begeisterung sorgen auch die Charaktere. Nicht nur die Hauptprotagonistin, auch die Nebencharaktere (wie Lark, Rose, Daphne, Tiberius, Storm u.a.) sind mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet. Jeder verfügt über eine eigene Motivation und einen kleinen Sub-Plot, was das Buch allerdings mitunter etwas überfrachtet – auf vereinzelte Handlungsstränge hätte man meines Erachtens nach auch verzichten können, um die Geschichte stromlinienförmiger und konsequenter zu erzählen.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich leicht und flüssig lesen. Mit tollen Beschreibungen – und insbesondere über die clevere Implementierung des Farbschemas (Grey, Silver, Ruby, White Shell etc.) springt das Kopfkino sofort an und sorgt dafür, dass der Leser tief in die Geschichte hineingezogen wird. Durch die Mischung einer Ich-Perspektive (Rain) mit einigen personalen Erzählperspektiven hätte aus meiner Sicht die Bindung an die Hauptfigur aber noch verstärkt werden können.Nichtsdestotrotz kann man sich gut mit ihr und den anderen Charakteren identifizieren, leidet, lacht und weint mit ihnen. Apropos weint: Was ist das bitte für ein Ende? Zudem fällt mir persönlich der Cliffhanger zu stark aus. Klar ist das Buch als Reihenauftakt angelegt, mit einem Ende leicht früher oder leicht später hätte man es jedoch durchaus auch als Standalone lesen können.

Die Buchgestaltung kann ebenfalls im großen und ganzen überzeugen. Lektorat, Korrektorat und Buchsatz haben fehlerfrei gearbeitet und das Cover ist ein wahrer Eye-Catcher, der – zumindest in diesem Genre – aus der Reihe fällt und der mit leicht geprägten Buchstaben punkten kann. Lediglich die Umsetzung als Hardcover generell ist etwas lieblos aus meiner Sicht.

Mein Fazit? Mit „Die Perfekten“ legt Caroline Brinkmann den Grundstein für eine tolle, dystopische Buchreihe. Der Roman überzeugt mit einem gelungenen Weltenbau und tollen Charakteren, und lässt genug Fragen und Handlungsstränge offen, um nahtlos in einen Folgeband überzugehen. Ich bin bereits sehr gespannt, wie die Autorin die Geschichte im bald erscheinenden zweiten Buch weiter erzählt.

[Buchgedanken] Valentina Fast: „Royal: Eine Krone aus Alabaster“

Die erste Rezension des neuen Jahres gebührt einem wirklichen Highlight. Um den Jahreswechsel habe ich „Royal: Eine Krone aus Alabaster“, den zweiten Sammelband von Valentina Fasts märchenhafter Buchreihe gelesen. Er beinhaltet die e-Book-Teile 3 und 4 und ist als Impress Taschenbuch 2017 im Carlsen Verlag erschienen. Das Buch ist am ehesten dem Genre Dystopie zuzuordnen, die Besprechung des Vorgängerbandes findet ihr hier.

~~~ Achtung! Die Buchbesprechung könnte leichte Spoiler aufweisen ~~~

51xptekbwwl-_sx319_bo1204203200_Obwohl sich die Reihen der Kandidatinnen merklich lichten, weiß noch immer keine von ihnen, welcher der vier jungen Männer der Prinz ist. Während Tatyanas Mitbewohnerin Claire bereits hoffnungslos einem der Männer verfallen ist, tobt in Tatyana ein Kampf der Gefühle. Obwohl Phillip ihr Herz bei jeder Bewegung in Aufruhr versetzt, spürt sie, dass er ihr etwas verheimlicht. Etwas, das mit ihren verlorenen Erinnerungen zusammenhängt. Als sie endlich die Wahrheit erfährt, ist nichts mehr so, wie es vorher war.

Die Handlung von „Royal: eine Krone aus Alabaster“ knüpft nahtlos an den Vorgängerband an und schreibt diese kontinuierlich fort. Auch vom Niveau her kann der Band – trotz kleinerer Schwächen – mit dem ersten Teil mithalten. Insbesondere bin ich weiterhin ein Fan des sehr gelungenen Weltenbaus und der Ich-Perspektive, die den Leser nah an den Gedanken und Gefühlen von Tanya hält.

Der Spannungsbogen wird die ganze Zeit gehalten, und der Leser durch unerwartete Wendungen durchaus ins Ungewisse geführt. Kleinere, logische Ungereimtheiten mindern dabei nicht das Lesevergnügen. Die Charaktere, insbesondere Claire, entwickeln sich stetig weiter und sind das Herzstück des Romans, der mit glänzenden Nebencharakteren (unter anderem Erica und Charles) punktet. Lediglich das Handeln der Protagonistin erschien mir gelegentlich nicht nachvollziehbar.

Auch wenn der Cliffhanger am Ende des Romans nicht so stark ausfällt, wie im Vorgängerband, liegt dennoch keine abgeschlossene Handlung vor und der Roman kann keinesfalls als Standalone gelesen werden. Als Mittelteil einer Trilogie funktioniert er hingegen gut und läutet ein spannendes Finale ein. Valentinas Schreibstil ist flüssig, gefühlvoll und lässt sich gut lesen. Das Cover ist ein Traum und bietet einen hohen Reihenwiedererkennungswert. Buchsatz, Lektorat und Korrektorat haben ordentlich gearbeitet.

Mein Fazit? „Eine Krone aus Alabaster“ ist eine gelungene Fortsetzung von Valentina Fasts spektakulärer Royal-Trilogie. Leichte Unstimmigkeiten werden durch einen gelungenen Weltenbau und überwiegend tolle Charaktere mehr als wettgemacht. Die Buchreihe gehörte zurecht zu meinen Lesehighlight 2017 – der Abschluss der Reihe kann gar nicht schnell genug erscheinen.

 

Ran an den SuB mit Ava 2018 – Januar

Herzlich Willkommen zu: #ranandenSuBmitAva 2018 :). Wie der ein oder andere aufmerksame Besucher bereits auf meiner Challengeseite feststellen konnte, habe ich mich entschlossen, 2018 an einer SuB-Abbau-Challenge teilzunehmen. Ziel ist es, jeden Monat 3-8 vorher nach bestimmten Kriterien ausgewählte Bücher des SuBs zu lesen :).

Daher möchte ich Euch heute meine Auswahl für den Januar vorstellen. Kriterium dieses Mal war, dass die Bücher alle aus verschiedenen Genres stammen, um das Jahr vielfältig 51t1fcqqqtl-_sx335_bo1204203200_zu beginnen. Da ich hier auch noch ein Rezensionsexemplar rumliegen habe, das ich im Januar lesen möchte, habe ich mich daher nur für drei Bücher entschieden.

1. Die Perfekten (Caroline Brinkmann)
Caris Buch lag schon viel zu lang auf meinem SuB. Ich liebe Dystopien, habe auch bereits eine Buchvorstellung und ein Meet-&-Greet von ihr besucht. Das Buch klingt wirklich spannend, und da 2018 Teil 2 erscheint, ist es nun endlich an der Zeit.

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2. Heldensuche – Die Erben von Shannara 1 (Terry Brooks)
Die Shannara-Bücher von Terry Brooks gehören zu absoluten Klassikern der High-Fantasy. Umso mehr freuen mich die neuen, wunderschönen Blanvalet-Ausgaben. Mit dem ersten Teil der „Erben von Shannara“-Reihe ist nunmehr das vierte Buch erschienen, der Nachfolgeband folgt ebenfalls schon Anfang 2018. Zu der Reihe existiert zudem eine bezaubende TV-Serie, deren zweite Staffel 2017 veröffentlicht wurde.

351fxsw4jf3l-_sx328_bo1204203200_. Und wenn die Welt verbrennt (Ulla Scheler)
Nach ihrem Debütroman „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“, der mich komplett begeisterte, bin ich umso gespannter auf Ullas zweites Jugendbuch, zu dem ich ebenfalls bereits eine Lesung und ein Meet-&-Greet besucht habe.

Ich wünsche allen Mitteilnehmern viel Spaß, freue mich bereits auf die Bücher und bin gespannt, ob ich dies das ganze Jahr durchhalte – und dadurch mindestens 36 SuB-Bücher lese :).

[Buchgedanken] Terry Brooks „Das Lied der Elfen“ (Die Shannara Chroniken)

In der letzten Zeit habe ich „Das Lied der Elfen“ von Terry Brooks gelesen, den dritten Band der neuaufgelegten Reihe „Die Shannara Chroniken“, deren zweiter Band auch erfolgreich als TV-Serie unter dem Titel „Shannara“ verfilmt worden ist. Das Buch ist in der Neuauflage 2017 bei Blanvalet erschienen und bereits 1986 in geteilter Form unter den Titeln „Das Zauberlied von Shannara“, „Der König von Shannara“ und „Die Erlösung von Shannara“ bei Goldmann und Blanvalet veröffentlicht worden. Die Originalausgabe wurde 1985 unter dem Titel „The Wishsong of Shannara“ bei Ballantine Books, New York, veröffentlicht. Der Roman ist am ehesten als dystopische High-Fantasy einzuordnen. Hier findet Ihr meine Rezenzionen zu Band 1 und Band 2.

In „Das Lied der Elfen“ begleitet man eine neue Generation der Ohmsfords auf ihrem 51qpnkqxdgl-_sx332_bo1204203200_Quest gegen das Böse. Erneut werden die Lande von Shannara von uralten Mächten bedroht, die sich die Rassen durch schwarze Magie untertan machen wollen. Und wieder legt der Druide Allanon das Schicksal der Welt in die Hände der Nachkommen von Shannara: Brin und Jair Ohmsford. Nur die Kinder von Wil Ohmsford, dem Protagonisten aus „Elfensteine“, vermögen es dank der elfischen Magie in ihren Körpern, die Welt vor der Zerstörung zu bewahren. Doch nur wenn es ihnen gelingt, die gewaltigen Kräfte zu bändigen und sich dabei selbst nicht zu verlieren, besteht noch Hoffnung für die verschiedenen Rassen.

„Das Lied der Elfen“ knüpft gut an die Vorgängerbände an. Es spielt eine Generation nach „Elfensteine“ – und auch die von dort bekannten Protagonisten Wil Ohmsford und Eretria haben in diesem Buch wieder einen Gastauftritt – und der omnipräsente Allanon lenkt auch in diesem Band natürlich erneut die Geschicke der vier Lande. Gut gefallen hat mir, dass nicht nur die nächste Generation der Ohmsfords auftaucht, sondern auch die Familien Leah und Elessedil wieder eine Rolle spielen, in Gestalt von Rone, dem jüngsten Prinzen von Leah, und des Elfenprinzen Edain Elessedil.

Während Brin sich nur mit kleiner Begleitung auf ihr Abenteuer macht, lässt sich im Handlungsstrang von Jair eine Paralelle zu Tolkiens „Herr der Ringe“ nicht verhehlen. So kann die Welt nur gerettet werden, wenn er im tiefsten Feindesland zauberhaften Sand in eine Bergquelle wirft. In einer Ratssitzung wird beschlossen, das Unternehmen zu unterstützen, es wird eine Gruppe von Freiwilligen gesucht, die zum Schluss aus einem Zwerg, einem Elf, einem Gnom und drei Menschen besteht. Ich bin sicher nicht der erste, der sich hier an die Gefährten auf ihrer schicksalhaften Reise nach Mordor erinnert führt. Abgesehen davon braucht Terry Brooks den Vergleich mit Tolkien aber auch nicht zu scheuen: Die Bücher der Shannara Chroniken sind exzellente High-Fantasy-Romane, auch wenn das Setting in einer dystopischen Welt nach einem Vernichtungskrieg liegt.

Terry Brooks punktet erneut mit bildgewaltigen Beschreibungen, die in dieser Länge nur noch in der High-Fantasy erlaubt, sogar erwünscht sind. Die Geschichte ist, trotz des auktorial-anmutenden Erzählers, sehr atmosphärisch und man bleibt nah an den Protagonisten, fühlt ihre Ängste, Zweifel und das Leid. Der Spannungsbogen wird die ganze Zeit aufrechterhalten und viele unerwartete Wendungen lassen ein positives Ende zweifelhaft erscheinen. Lediglich die Schwerpunktsetzung hätte ich mir etwas anders gewünscht. Zum Ende hin ging alles rasend schnell, während anfangs die Handlung doch etwas zähflüssig vonstatten ging.

Zentrales Element in diesen Heldenreisen ist die Charakterentwicklung, die hier spürbar ist und gut umgesetzt wurde. Nicht nur die Hauptprotagonisten, sondern auch die Nebencharaktere entwickeln sich im Laufe der Zeit weiter und man lernt mehr über ihre Ziele, Motivation und ihre Beweggründe.

Das Cover orientiert sich an den Vorgängerbänden, ist sehr schön und hochwertig geprägt. Korrektorat, Lektorat und Buchsatz haben ebenfalls ordentlich gearbeitet.

Mein Fazit? „Das Lied der Elfen“ ist eine gelungene Fortsetzung einer der besten High-Fantasy-Reihen. Das Buch punktet durch tolle Beschreibungen und plastische Charaktere, lediglich die Schwerpunktsetzung hätte besser sein können. Für Leser des Genres bedenkenlos zu empfehlen.

[LBC2017] Bücher hautnah erleben

Gestern war ich auf (meiner ersten) Litblog Convention in Köln. Sie fand in den 20170610_112552Verlagshallen von Bastei Lübbe statt und wurde von ebendiesem Verlag, zusammen mit Kiepenheuer & Witsch, Community Editions und Diogenes veranstaltet. Die LBC (interessante Abkürzung, genau zwischen der LLC und der LBM^^) ist eine Veranstaltung exklusiv für Blogger, um etwas mehr über neue Bücher der Verlage zu erfahren, Workshops mit Autoren zu besuchen, oder einfach etwas zu Netzwerken.

Im sehr fairen Eintrittspreis von 25€, zzgl. Gebühren, waren bereits eine Goodiebag mit mehreren Büchern (unter anderem Petra Hülsmanns #1-Bestsellertitel „Das Leben fällt, wohin es will“) und einem Jahresplaner für 2018, sowie freie Getränke (bei dem Wetter enorm wichtig) und Snacks enthalten.

20170610_115833Am Vormittag besuchte ich die Buchvorstellung von „Die Perfekten“, Caroline Brinkmanns neuestem Werk, das im August bei „One“ erscheinen wird. „Die Perfekten“ ist ein dystopisches Jugendbuch, das gesellschaftskritisch das Thema „Genmanipulation“ behandelt. Neben der Buchvorstellung plauderte Caroline auch über den Weg zum Verlag, den sie erstmals über eine Agentur gesucht hatte. Nach dieser tollen Veranstaltung, ging es dann auch direkt in die Mittagspause.

In den Nachmittag startete ich mit eine Workshop zu Büchern und Social Media, der von Sarah Liz (rd. 550.000 Instagram-Follower) geleitet wurde. Neben einigen, allgemeinen Social-Media-Tips nutzte Sarah vor allem die Chance, das Programm des neugegründeten Verlags „Community Editions“ vorzustellen, der exklusiv Bücher von Influencern und Social-Media-Stars anbietet.

Im Anschluss ging es direkt weiter mit einem Gespräch mit Benne Schröder zu Männern 20170610_150427(0)und Liebesromanen. Benne, der mich von der LLC direkt wiedererkannte und sich sogar an meinen Namen erinnerte (Schockstarre^^), stellte sein Buch „In der Liebe ist die Hölle los“ vor, und plauderte locker und ungezwungen mit den Gästen – der erfrischendste und lustigste Teil des Tages.

20170610_160418Die letzte Veranstaltung: Das Highlight des Tages! Eine meiner absoluten Lieblingsautoren seit fast 20 Jahren, eines meiner literarischen Vorbilder, stellte sich den Fragen des Moderators und des Publikums: Rebecca Gablé. Mir schwirrt noch immer der Kopf von ihren tollen Antworten zum Thema Recherche, zu ihrem Schreibprozess, zu Entwicklungen auf dem Buchmarkt und vielem mehr. An dieser Stelle auch noch: Glückwunsch, da vor ziemlich genau 20 Jahren (1997) Rebeccas erster historischer Roman „Das Lächeln der Fortuna“ erschienen ist, der sich bis heute mehr als 1.000.000 Mal verkauft hat.

Nach dem offiziellen Ende der Workshops und Vorträge fand noch ein lockerer Ausklang des Abends statt. Die Autoren signierten Bücher, stellten sich in kleiner Runde nochmal den Fragen der Anwesenden. Hierzu wurde das Getränkeangebot, das bisher aus Fassbrause und Wasser bestand, mit Bier und Biermix-Getränken aufgestockt, und ein kleines, aber feines Buffet aufgebaut.

Alles in allem ein tolles Event, das ich, wenn möglich, auch im nächsten Jahr wieder besuchen möchte – dann aber hoffentlich mit einer kleinen Gruppe an Bloggern, da die Zeiten zwischen den Veranstaltungen allein doch sehr eintönig sind und es zusammen bestimmt noch mehr Spaß macht! 🙂

Zum Abschluss hier noch ein paar Impressionen aus den heiligen Hallen :).

Nachtrag zum Welttag des Buches: Meine Top 5

Inspiriert von Sarahs tollem Beitrag über die Bücherliebe und ihre Top 5-Listen der aktuellen und Allzeit-Lieblinge, möchte ich Euch heute auch meine Top 5 Bücher nachreichen. Einige Plätze sind dabei in Stein gemeißelt, einige schwanken je nach Tagesform. Dennoch möchte ich es mal auf eine Top 5 Liste beschränken. Dabei wird pro Reihe nur ein Buch gesetzt, das dann ggf. auch stellvertretend für die ganze Reihe steht. Wie immer ist die Reihung rein zufällig :).

  • Diana Gabaldon: „Feuer und Stein“ (Die Highland-Saga)

Seit zehntausenden Seiten (ja, ich habe die Bücher mehrfach gelesen^^) begleitet mich die Geschichte von Claire und Jamie. Eine wunderschöne Liebesgeschichte, ein fesselndes Historiendrama mit mystischen Einschlägen – und seit neuestem auch ein Serienhit. Ich liebe es. Ich brauche es. Und ich kann Band 9 gar nicht erwarten :).

  • Rebecca Gablé: „Das Lächeln der Fortuna“ (Die Waringham-Romane)

Ihre Werke zu den Rosenkriegen gehören zu dem Besten, was (nicht nur die deutschsprachige) historische Literatur hervorbringt. Ungemein detailverliebt, strotzend vor historischem Fachwissen und mit einer packenden Geschichte angereichert, kämpft sich die Familie Waringham durch eine meiner liebsten Epochen: die Zeit der Rosenkriege. Auch hier habe ich die Bücher schon mehrfach gelesen – in jeglichen Editionen :).

  • Kiera Cass: „Selection“ (Selection Series, 1-3 und 4-5)

Natürlich darf auch ein Young-Adult-Fantasyroman auf dieser Liste nicht fehlen. Ein neues Buch, das ich erst im letzten Jahr kennen und lieben gelernt habe. Die Geschichte von America Singer, die am Casting teilnimmt, bei dem die Frau des Kronprinzen von Illeá gesucht wird, hat mich regelrecht begeistert. Und diese Cover *hach*.

  • Bernhard Hennen: „Die Elfen“ (Die Elfenromane, Elfenritter-Romane)

Muss ich hier groß etwas zu schreiben? Aus meiner Sicht das Beste, was es an High-Fantasy-Epen derzeit auf dem Markt gibt. Emerelle, Ollowain. Es ist Jahre her und ist mir so prägnant im Gedächtnis geblieben. Ich muss alle 9? Bücher mal wieder lesen (mal abgesehen von den Drachenelfen-Büchern, die irgendwie auch dazugehören, aber die ich hier mal außen vor lasse).

  • John Green „Eine wie Alaska“ („Margos Spuren“, „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“)

John Greens Jugendromane strotzen vor Gefühlen. Sie sind Spiegelbilder der Gesellschaft, bilden die Wünsche, Sehnsüchte und Handlungen unserer Generation wieder. Sie sind zudem so toll geschrieben, und weisen faszinierende Protagonisten auf.

 

Damit ist die Top 5 bereits komplett. Ich möchte jedoch noch vier weitere Titel nennen, die ich entweder noch nicht beendet habe, oder die in anderen Kategorien spielen. Im Englischen wären das „honorable mentions“, die streng wörtliche Übersetzung „lobende Erwähnungen“ passt allerdings nicht so recht.

  • Julia Engelmann: „Eines Tages, Baby!“ (und Nachfolgebände)

Die Stimme einer Generation. Julia Engelmann ist ein lyrischer Superstar, ihre Texte eine Mischung aus Poetry-Slam und reiner Lyrik, ihr Schreibstil kraftvoll und bildhaft. Gefühlsstark, voller Wahrheit, wollen ihre Texte aufrütteln, zum Nachdenken anregen, oder einfach ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Wunderschön.

  • Theodor Fontane: „Effie Briest“ / Margaret Mitchell: „Vom Winde verweht“

Den Klassiker-Sonderpreis teile ich mal auf die obigen Werke auf, die mich beide fasziniert haben und die weniger als fünfzig Jahre auseinanderliegen. Scarlett und Effie sind beide stark und doch wankelmütig, sind mutig und schwach. Bilderbuchprotagonisten, tolle Handlungen und Settings – was will man mehr?

  • Julia Adrian: „Die Dreizehnte Fee – Erwachen“

Das Buch, das mich zuletzt in Euphoriestürme versetzt hat. Leider habe ich Teil 2 und 3 noch nicht gelesen, aber wenn das so weitergeht, hat die Märchenadaption auch die Chance, spätere Top-Listen zu knacken. Das Buch, das ich gern selbst geschrieben hätte!

 

Habt Ihr einige der Bücher gelesen? Was haltet Ihr von diesen? Oder habt Ihr eigene Top-Listen? Dann ab damit in die Kommentare! 🙂

 

 

[Buchgedanken] Valentina Fast: „Royal – Ein Königreich aus Glas“

Einer Tradition folgend (okay, zum zweiten Mal): Heute eine Rezension, getippt im Pressebereich einer Buchmesse.

Das Warten hat sich definitiv gelohnt! In den letzten Tagen habe ich „Royal – Ein Königreich aus Glas“ von Valentina Fast gelesen und damit den phantastischen Lesefrühling für mich eröffnet. „Ein Königreich aus Glas“ ist ein Sammelband der ersten beiden e-Books der Royal-Reihe und erschien vor einigen Wochen – nach einer mehr als einjährigen Wartezeit – als Printexemplar bei im.press Taschenbuch. Es ist am ehesten als dystopisches Jugendbuch einzugruppieren, auch wenn die Liebe natürlich eine zentrale Rolle spielt. „Ein Königreich aus Glas“ vereint die beiden ersten e-Book-Bände der erfolgreichen Royal-Reihe.

Ganz Viterra ist in Aufruhr. Der Thronfolger, der während seiner gesamten Kindheit vor51xj8vajhil-_sx319_bo1204203200_ seinem Volk versteckt wurde, um ihm ein normales Leben zu ermöglichen, sucht eine Prinzessin. Alle jungen Frauen von Viterra sind aufgerufen, an einem Casting teilzunehmen und das Herz des Prinzen zu erobern. Einzige Schwierigkeit: Zuerst gilt es, ihn unter vier jungen Männern zu finden. Tatyana *Tanya* Salislaw ist ein ganz normales Mädchen. Nach dem Tod ihrer Eltern wächst sie bei ihrer Tante auf, die sie vor der Welt abschirmt und zu Hause erzieht. Nur ihrer Tante zuliebe, und um sich eine eigene Zukunft zu ermöglichen, nimmt sie am Casting teil. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als in der Goldschmiedewerkstatt ihrer Schwester ein neues Leben zu beginnen und zählt die Tage, bis zum Ende des Wettbewerbes, wenn sie endlich, endlich zurück in ihr altes Leben kann. Doch dann … treten die jungen Männer in ihr Leben und werfen ihren Plan vollends über den Haufen.

Wenn man „Royal“ liest, drängt sich geradezu der Vergleich mit Selection (meinem Jahreshighlight 2016) auf. Doch „Royal“ braucht ihn nicht zu scheuen. Mit unerwarteten Wendungen, gefühlvollen und humorvollen Szenen sowie grandiosen Charakteren überzeugt Valentina Fasts Roman auf der ganzen Linie (und auch wenn wir erst im März sind, ist die Chance groß, dass Royal auch Teil meiner Jahreshighlights 2017 wird).

Besonders gefallen hat mir der Weltenbau von „Viterra“. Der Autorin gelingt es, die Welt nachvollziehbar und konsequent zu gestalten. Über die Einführung und die Geschichtsstunde der Bewerberinnen erklärt Valentina Fast die Entstehung und die Hintergründe von Viterra und nimmt den Leser an die Hand.

Man lacht und leidet mit den Charakteren, die auch in den Nebenfiguren wie Claire de Clairemont (meiner Favoritin!) plastisch gestaltet sind und für ein tolles Gesamtbild sorgen. Valentina Fast überzeugt dabei mit einem lockeren, leichten Schreibstil, der die Gefühle, die Zweifel und Sorgen der einzelnen Protagonisten gut transportiert. Dabei merkt man, dass sich die Figuren im Laufe der Handlung auch entwickeln und man kann sich gut mit ihnen identifizieren.

Durch ihre unerwarteten Wendungen hält die Autorin den Spannungsbogen jederzeit aufrecht und sorgt dafür, dass man gar nicht aufhören kann zu lesen. Mysteriöse Gestalten und ein einschneidendes Erlebnis lassen einen nach mehr lechzen, um mit Tatyana auch die letzten Geheimnisse zu erkunden, die Viterra und der Palast verbergen.

Das Cover ist wunderschön, Lektorat und Buchsatz überzeugen, lediglich dem Korrektorat sind einige kleinere Fehler durchgerutscht.

Mein Fazit: „Royal – Ein Königreich aus Glas“ ist ein wundervolles Jugendbuch, das nah an die Brillianz von Kiera Cass‘ Meisterwerk „Selection“ herankommt. Es überzeugt mit tollen Charakteren und einer spannungsgeladenen Handlung mit unerwarteten Wendungen, die mich sehnsüchtig auf die nächsten Teile warten lässt. Für Jugendbuchleser bedenkenlos zu empfehlen.

DiesesBuchHatEinenHypeVerdient – Thema: Action/Kämpfe

Willkommen zur letzten Woche der Challenge #DiesesBuchHatEinenHypeVerdient :). Das Thema in dieser Woche lautet: „Action/Kämpfe“. Unter großzügiger Regelauslegung möchte ich Euch heute das Buch vorstellen, auf das ich mehr als ein Jahr sehnsüchtig gewartet habe: „Royal – Ein Königreich aus Glas“ von Valentina Fast, ein perfekter Übergang in die nächsten Wochen. Denn das Ende dieser Challenge ist für mich sogleich der Start in eine neue Aktion. Ab dem 13.03. läuft der Fantastische Lesefrühling, wo ich bis zum 30.04.2017 sieben verschiedene Bücher lese und vorstelle. Und heute möchte ich bereits im Voraus zu der Rezension, die in den nächsten Tagen folgt, meine Begeisterung über das tolle und erste Aktionsbuch mit Euch teilen!

Die e-Books zu der Royal-Reihe erschienen bei Carlsen-Im.press, das Printexempar vor 51xj8vajhil-_sx319_bo1204203200_etwa zwei Wochen als Im.Press Taschenbuch. Dabei deckt das Taschenbuch die ersten beiden e-Book-Bände ab und ist am ehesten als dystopisches Jugendbuch anzusehen.

Das Buch handelt von dem größten und wichtigsten Kampf, den jeder in seinem Leben auszufechten hat. Dem Kampf um die Liebe, um das Herz des perfekten Partners. Und bei „Royal“ treten gleich zwanzig potentielle Prinzessinnen an, um die Herzen von vier jungen Männern zu gewinnen, darunter auch das des Thronfolgers von Viterra.

„Royal“ ist humorvoll, gefühlvoll, spannend und steckt voll unerwarteter Wendungen. Zusammen mit einem perfekten Cover, und dem leichten und flüssigen Schreibstil der Autorin, sowie einem gelungenen Weltenbau überzeugt die Geschichte auf ganzer Linie. Valentina Fasts Roman macht Lust auf mehr und kommt bis auf wenige Millimeter an die Brillianz von „Selection“ heran – ein Vergleich der sich geradezu aufdrängt. Dieses Buch hat einen Hype verdient – und ist bereits jetzt eines meiner Jahreshighlights 2017.

Und wie immer – hier zum letzten Mal, findet Ihr alle Informationen zur Aktion und alle Sammelposts der Vorschläge hier.