[lit.Love2019] Messeausbeute und letzte Impressionen

Jetzt, da das Messejahr endgültig vorbei ist, möchte ich Euch heute noch meine Ausbeute des diesjährigen lit.Love Lesefestivals präsentieren. Neben dem Inhalt der Goodie-Bag findet ihr auf dem Bild das einzige Buch, das ich mir in diesem Jahr gekauft habe: „Ophelia Scale – Die Welt muss brennen“ von Lena Kiefer, und einen mysteriösen Pappkarton. In ihm ist ein Poster, auf dem alle Autoren der Veranstaltung unterschrieben haben. Wie hätte ich da widerstehen können?

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Zu guter letzt hier noch einige, wirklich letzte, Impressionen, insbesondere auch die Rezepte der tollen Downton-Abbey-Cocktails <3. Wirklich lecker – und sehr zu empfehlen!

Bis bald – zu hoffentlich ganz vielen Terminen im Messejahr 2020!

[lit.Love2019] Tag 2 – Liebe, Lachen, Leidenschaft

20191110_102020Auch gestern besuchte ich erneut das lit.Love Lesefestival 2019 – ein zweiter, vollgepackter Tag mit vielen interessanten Programmpunkten erwartete mich. Den Auftakt machte – wie bereits am Vortag – ein Workshop. Bestsellerautorin Manuela Inusa referierte über die Bedeutung von besten Freundinnen für die Handlung und die Entwicklung der Protagonisten im Liebesroman. Witzige Spiele und Musik lockerten das interessante Thema auf und sorgten für eine tolle Atmosphäre, zu der auch Frieda Bergmann, Manuelas Verlagskollegin bei Blanvalet, ihren Teil beitrug.

20191110_111455Im Anschluss folgte die einzige Veranstaltung des Tages auf der großen Bühne. Im Gespräch mit Anouk Schollähn erzählte Wladimir Kaminer über sein Leben und brachte das Publikum regelmäßig mit skurillen Anekdoten zum Lachen. Ein wahrer Superstar der Autorenszene – und unglaublich sympathisch.

20191110_121649Am Ende des Vormittages hatte ich die Qual der Wahl, mich zwischen verschiedenen interessanten Lesungen zu entscheiden. Schlussendlich begab ich mich zur kleinen Bühne und lauschte dem Gespräch von Katherine Webb mit Anouk Schollähn, die auch die deutschen Textauszüge aus „Die Schuld jenes Sommers“ vortrug.

20191109_133849Wie bereits am Vortag wurde auch die Mittagspause des Sonntags von der Singer/Songwriterin Julia Kautz versüßt, deren Musik auch im Debütroman von Meike Werkmeister eine wichtige Rolle spielt. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir dabei „Verliebt in Kurt Cobain“, eine Ode, nicht nur an dessen Musik, sondern auch an die 90er Jahre.

20191110_141314Nach der entspannten Pause stellte Lena Kiefer ihre „Ophelia Scale“-Trilogie vor und las Auszüge aus dem ersten Band. Da mich die Bücher bereits an Tag eins begeisterten, kaufte ich mir spontan den Beginn der Trilogie und ließ ihn mir im Anschluss in einem kurzen Meet & Greet von Lena signieren.

20191110_152457Danach folgte schon meine letzte Lesung der Convention. Wladimir Kaminer las aus „Liebeserklärungen“ und sorgte dabei erneut für viel Gelächter im zahlreich anwesenden Publikum. Ein absolutes Highlight, und ein gelungener Abschluss meines Leseblocks an Tag 2.

Bevor es erneut zum gemütlichen Teil 20191110_161706 mit Wein und Downton-Abbey-Cocktails überging, besuchte ich noch eine letzte Veranstaltung. Meike Werkmeister, Spiegel-Bestsellerautorin mit „Sterne sieht man nur im Dunkeln“, referierte zu Figurenentwicklung und deren Beschreibung im Roman, gab Buchtipps und führte praktische Übungen zu „Show, don’t tell“ durch.

Alles in Allem war es wieder ein sehr gelungener Tag, ein fantastisches Wochenende voller Liebe und Leidenschaft. Ich freue mich bereits jetzt auf das nächste Jahr, und auf den Kaffee mit Frieda Bergmann zu unserem fünfjährigen Lit.Love-Jubiläum! ;).

Voraussichtlich Morgen präsentiere ich Euch hier dann noch meine Ausbeute und einige letzte Impressionen von dem Wochenende, mit dem mein Messejahr nun endgültig beendet ist. 2020 stehen dann erneut die LBM, die FBM, die Litblog-Convention und das Lit.Love Lesefestival auf dem Plan. Leider pausiert die Loveletter Convention für ein Jahr, sodass ich theoretisch noch einen freien Spot hätte – es bleibt also spannend. Apropos Spannung! In Kürze folgt hier auch noch die große Verlosung zur FBM – seid wachsam! 🙂

[lit.Love2019] Tag 1 – Ein „Match made in heaven“

20191109_101925Gestern begann endlich das diesjährige lit.love Lesefestival in München. Und bereits der erste von beiden Tagen hatte es in sich. Der Tag begann mit meinem titelgebenden Workshop „Match made in heaven“. Lena Kiefer widmete sich dabei der Frage, wie man das perfekte Traumpaar für den Roman erschafft. Ein wirklich gelungener Workshop – mit einigen neuen Aspekten und Impulsen.

20191109_111406Im Anschuss ging es zur ersten Veranstaltung auf der großen Bühne. Katherine Webb, die bereits vor einigen Jahren das lit.Love Lesefestival besuchte, gab sich erneut die Ehre und plauderte mit Anouk Schollähn über ihr Leben, ihre Inspiration – und vor allem über England, ihre Heimat.

20191109_121738Direkt danach ging es weiter mit einem Talk zu „The Mister“, sowie einer Live-Lesung der Hörbuchsprecher. Neben der wirklich atmosphärischen Lesung waren vor allem die Einblicke in die Arbeit mit E. L. James und die Ankündigung von zwei weiteren Romanen aus ihrer Feder sehr interessant.

20191109_141326Nach der Mittagspause, die von Singer/Songwriterin Julia Kautz versüßt wurde (Foto findet Ihr im Bericht zu Tag 2), folgte meine erste Lesung des Tages. Anne Freytag las aus „Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte“, sowie aus einem noch nicht veröffentlichten Jugendbuch zum Thema „Mobbing“.

20191109_151605Das Highlight des Nachmittags bildete die zweite Bühnenveranstaltung des Tages. Neben Katherine Webb und Anouk Schollähn talkte Beth O’Leary, deren Buch „Love to Share“ weltweit für Begeisterungsstürme sorgte, über Romanfiguren und das Schreiben an und für sich. Interessante Einblicke einer Debüt-Weltbestsellerautorin.

20191109_161324Am späten Nachmittag folgte die Lesung von Manuela Inusa, die aus ihrem neuesten Roman „Wintervanille“ las, dem ersten Teil ihrer, jeweils unabhängig voneinander lesbaren, Kalifornien-Trilogie. Derzeit lese ich das Buch ebenfalls, sodass Ihr hier bald noch mehr davon erfahren könnt.

20191109_171535Den – programmatischen – Abschluss bildete ein Talk zur Buchproduktion. Lena Kiefer, ihre Agentin und zwei Lektorinnen diskutierten über die Buchherstellung, den Weg in Verlage, die Coverproduktion und viele weitere Fragen in diesem Zusammenhang. Danach gab es im Foyer noch das obligatorische Get-Together, dieses Jahr mit einer Freixenet-Mia-Bar und einem Stand, der warme Punsche aus der Zeit von Downton Abbey verteilte – genau das richtige bei der Kälte, die einen vor den Verlagstoren erwartete.

Am zweiten Convention-Tag standen unter anderem die Lesung von Lena Kiefer und der dritte Headliner, Wladimir Kaminer, auf dem Programm. Aber dazu später mehr :).

[lit.Love2019] Noch zwei Mal schlafen, …

… dann ist’s soweit und meine Reise nach München beginnt! Und die Vorfreude könnte kaum größer sein. Ein verlängertes Wochenende in einer der schönsten Städte der Welt – und zwei vollgepackte Tage lit.Love Lesefestival versprechen eine tolle Zeit! Dabei kann sich das diesjährige Programm auch sehen lassen! Neben den Headlinern Katherine Webb, Beth O’Leary und Wladimir Kaminer freue ich mich vor allem auf Manuela Inusa, Lena Kiefer und die Jugendbuch-Autorinnen Adriana Popescu und Anne Freytag. Tolle Workshops, Live-Musik in der Mittagspause und eine offene Cocktailbar als Gelegenheit zum gemütlichen Get-Together runden das gelungene Programm ab. Für lesende Fitnessliebhaber wird zudem Buch-Yoga angeboten, auf das ich aber verzichte ;).

Wen von Euch sehe ich denn in München? Zur Einstimmung hier noch einige Impressionen aus dem letzten Jahr :).

[FBM2019] Tag 5 – Von Düften, Drachen und dunklen Geheimnissen

IMG-20191020-WA0091Und schon war gestern der fünfte Messetag angebrochen. Ein letztes Mal betrat ich kurz nach neun die Messehalle, unterhielt mich mit einigen Pressebetreuern, die selbst bloggen und zeichnen, und machte mich dann auf den Weg zur ersten Veranstaltung des Tages, einem Meet & Greet mit Nina MacKay, von der ich mir „Black Forest High: Ghostseer“ signieren ließ. Neben Nina nahmen unter anderem auch noch Tanja Voosen, Julia Dippel, Nica Stevens, Stefanie Hasse und Marie Graßhoff an dem Meet & Greet teil.

20191020_121246Im Anschluss wollte ich eine Veranstaltung mit Jostein Gaarder auf dem Blauen Sofa besuchen, doch diese fiel leider krankheitsbedingt aus. Spontan wechselte ich daher ins Lesezelt und sah mir die Buchvorstellung von „Das falsche Spiel der Meisterin“ an, dem dritten Band in Anna Ruhes Reihe um „Die Duftapotheke“.

20191020_131529Danach ging es dann für mich doch noch zum Blauen Sofa, auf dem zur Mittagszeit Jojo Moyes Platz nahm. Die Autorin vieler Weltbestseller stellte dort nicht nur ihr neuestes Buch „Wie ein Leuchten in tiefer Nacht“ vor, sondern sprach auch über den Brexit und die angekündigte Friendship-Tour.

20191020_141907Das Nachmittagsprogramm begann mit einer Lesung aus „Elya 1: Der weiße Drache“ von Dana Müller-Braun, die von zwei Schauspielern begleitet wurde, die Figuren aus ihrem Roman als Cosplay verkörperten. Ein tolles Bild – auch wenn mir ein Elya-Cosplay noch besser gefallen hätte :).

20191020_151603Und dann war es soweit – die letzte Veranstaltung der Messe für mich stand an. Erneut im Lesezelt stellte Karen M. McManus „Two Can Keep a Secret“ vor, ihr zweiter Roman nach dem Weltbestseller „One of Us Is Lying“. Beklemmende, düstere Jugendthriller – die sicherlich auch bald auf meiner Leseliste landen!

IMG-20191020-WA0103Zum Abschluss der Messe bummelte ich durch die Cosplay-Area, sah mir die Stände der Zeichner und Händler an und kaufte einige Postkarten, ein Poster und eine Funko-Figur. Damit endete die FBM für mich dieses Jahr – und der mittlerweile eingesetzte Messeblues wird nur dadurch gemildert, dass es in drei Wochen noch zum Lit.Love-Lesefestival geht. In den nächsten Tagen werde ich dann noch die Messe“ausbeute“ für Euch fotografieren – und ein großes Gewinnspiel ist auch angedacht – also bleibt wachsam!

[FBM2019] Tag 3 – Bloggertreffen hoch 3

20191018_104617Der dritte Messetag stand gestern für mich ganz im Zeichen der Bloggertreffen. Sehr entspannt begann der Tag mit einem Bloggerfrühstück bei Kiepenheuer & Witsch, bei dem die Autorin Dana von Suffrin zusammen mit dem Lektor ihren Debütroman „Otto“ vorstellte. Sehr pointiert und humorvoll machte dies direkt Lust auf mehr, sodass ich mir ein Rezensionsexemplar mitnahm. Direkt im Anschluss ging es weiter zum Stand des Blanvalet Verlags, an dem Manuela Inusa ein Bloggertreffen veranstaltete. Da ich sie ohnehin schon lang nicht mehr gesehen hatte, freute ich mich sehr darauf – und bin jetzt umso mehr auf ihren neuen Roman „Wintervanille“ gespannt, der dort ebenfalls verteilt wurde. Hoffentlich schaffe ich es, ihn bis zum lit.Love Lesefestival im November zu lesen, da ich dort Manuela wiedersehe.

20191018_124139Am Ende des Vormittags besuchte ich noch kurz eine Buchvorstellung der bekannten Autorin Ildiko von Kürthy, die auf der ARD-Bühne ihr neuestes Werk „Es wird Zeit“ präsentierte. Moderiert wurde die Veranstaltung mit Charme und Humor von der wundervollen Bärbel Schäfer.

20191018_134133Zur Mittagszeit stand erneut eine Preisverleihung an. Mit dem Deutschen Selfpublishing Preis 2019 wurde Monika Augustin für „Das Mucksmäuschen“, ein Bilderbuch für Kinder, in der Kategorie „Belletristik & Kinder- und Jugendbuch“ ausgezeichnet, in der Kategorie „Sachbuch & Ratgeber“ gewann Stephan Goldmann mit dem Schottland-Reiseführer „MyHighlands Isle of Skye“.

20191018_143109Danach kam mein Highlight des Tages – mehr, ein Highlight der ganzen Messe. Zusammen mit seiner Tochter stellte die Reporterlegende Rolf Seelmann-Eggebrecht ein Buch über sein Leben vor und berichtete über das britische Königshaus, den Brexit und seine Anfänge als Journalist in Afrika. Eine beeindruckende Person!

Zum Abschluss meines Tages auf dem Messegelände besuchte ich noch drei Veranstaltungen am Stand des Spiegels. Luisa Neubauer und Alexander Repenning stellten ihr Buch „Vom Ende der Klimakrise“ vor, bevor im Anschluss Thomas Gottschalk die Bühne übernahm und über sein Leben plauderte. Den Abschluss machte Denis Scheck, der in seinem Kanon versucht hat, die 100 wichtigsten Werke der Weltliteratur vorzustellen.

Nach der Messe ging es für mich allerdings nicht zurück nach Heidelberg, sondern zu einem letzten Bloggertreffen. Im Ibis Frankfurt Messe City trafen sich Blogger und dreizehn Kleinverlage zu #bookmeetspizza. Insbesondere hat es mich gefreut, Monika Fuchs wiederzutreffen und einige Personen vom Chaospony Verlag kennenzulernen, sowie neue Verlage und deren Programme zu erkunden. Ein gelungener Abend, der mich allerdings erst um 1 Uhr nachts zurückkehren lassen hat.

Heute stehen unter anderem ein Meet & Greet mit Halo Summer und eine Signierstunde von Emily Bold auf dem Plan. Gespannt bin ich auch auf Sara Nuru, die auf dem blauen Sofa Platz nimmt, um ihr erstes Buch vorzustellen.

 

[lit.love2018] Messeausbeute & Shopping Spree

Und natürlich möchte ich Euch auch meine Messeausbeute des Lit.Love-Lesefestivals (#litlove2018) nicht vorenthalten. Da ich dieses Jahr auf die Meet & Greets größtenteils verzichtet habe, um mich stärker dem Programm zu widmen, sind nur zwei Bücher zu mir gewandert :). Dazu gab es noch die Goodiebag mit erneut tollem Inhalt – die Kekse und der Tee haben mir bereits den ersten Arbeitstag nach der Messe versüßt :).

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Ein Kurzurlaub in München wäre aber nicht komplett, ohne einen Besuch im Disney-Store. Diesmal sprangen zwei Tassen und ein Beutel für mich raus (sind sie nicht wunderschön!) und zwei Kosmetikartikel zum Verschenken. Zudem habe ich mir noch bei Saturn Linas aktuelles Album zugelegt. Nagut … wenn ich ganz ehrlich bin … besitze ich es schon, aber die Handyhalterung gab es nur dort exklusiv zum Album dazu :).

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Mein letzter Messebericht, meine letzte Messeausbeute für das Kalenderjahr. Ich zähle dann mal die Tage bis zur LBM2019…

[lit.Love2018] München im Ausnahmezustand – Tag 2

20181111_101504Auch heute zog es mich wieder früh am Morgen in die Verlagshallen von Random House – ein abwechslungsreiches Programm stand für den zweiten Tag des Lit.Love-Lesefestivals (#litlove2018) auf dem Plan. Der Veranstaltungsreigen begann für mich mit einem interessanten Talk zum Thema „Fiktion und Wahrheit im historischen Liebesroman“. Catherine Aurel, Maria Nikolai, Bettina Storks und die – mittlerweile – internationale Bestsellerautorin Petra Durst-Benning sprachen über ihre Bücher, über Recherche und darüber, wie Geschichte erlebbar wird. Für mich als Fan historischer Romane natürlich Pflicht.

20181111_111204Im Anschluss folgte die erste Veranstaltung des Tages auf der großen Bühne. Die dritte Headlinerin Rosie Walsh sprach mit Radiomoderatorin Anouk Schollähn über ihren Überraschungserfolg „Ohne ein einziges Wort“, und wie dieser ihr Leben verändert hat. Dabei sprach Rosie Walsh nicht nur über die Sonnenseiten des Erfolges, sondern auch über die Selbstzweifel, Schuldgefühle und über den Druck, den sie seitdem auf sich ausübt. Ehrlich, authentisch und sympatisch – eine wirklich gelungene Veranstaltung.

20181111_121156Vor der Mittagspause nahm ich noch an einem Workshop teil – den ich zwingend nötig habe :D. Blanvalet-Autorin Frieda Bergmann referierte zum Thema „Anfangen, Durchhalten, Fertigwerden – wie man neben Familie, Studium oder Beruf einen Roman schreibt“. Auch wenn es größtenteils nicht wirklich neue Erkenntnisse brachte, war es doch wichtig, diese mantraartig und engagiert von Frieda ins Gedächtnis geprügelt zu bekommen.

20181111_141022Nach der Pause ging es direkt mit Frieda weiter. Zum Thema „Oh bitte gib mir nur ein Wort – der Weg zum perfekt komponierten Roman“ talkten Frieda Bergmann, Anika Landsteiner und Stefanie Lasthaus. Neben den Ideen, der Plotgestaltung und den zentralen Motiven wurden auch erste und letzte Sätze besprochen. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen, und musste Ulla Schelers ersten Satz aus „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“ anbringen: „Zu meinem achtzehnten Geburtstag schenkte mir mein bester Freund Ben eine Sachbeschädigung“ – immer noch genial, und immer noch so präsent wie vor einem Jahr, als ich das Buch las.

20181111_151818Und dann war es endlich soweit. Die zweite Bühnenveranstaltung des Tages stand an, der letzte internationale Headliner, Kate Morton, gab sich die Ehre. Befragt von Anouk Schollähn gab sie Einblicke in ihr Leben, ihren Schreiballtag und ihre Bücher. So erzählte sie nicht nur, wie sie zum Schreiben gekommen ist, sondern begeisterte das Publikum mit witzigen Anekdoten und bislang unbekannten Fakten. Auch wenn sich einige Fragen mit der gestrigen Lesung überschnitten, war es doch wirklich, wirklich interessant.

20181111_161256Den Abschluss machte eine etwas ungewöhnliche Lesung. Marie Nikolai las aus „Die Schokoladenvilla“, parallel dazu lief eine Präsentation, die passende Bilder und Stadtansichten aus Stuttgart zeigte. So weit, so gut. Etwas irritiert war ich dann aber doch darüber, dass teils Marie selbst las, teils die Lesung aber vom Band aus der Präsentation kam. Warum sie nicht auch diese Szenen selbst hätte lesen können, erschließt sich mir immer noch nicht so genau. Abgesehen davon ist die Mischung aus einer historischen Familiengeschichte um die Jahrhundertwende wie perfekt für mich geschaffen (man denke nur an Downton Abbey – oder Gut Greifenau). Interessant wäre auch, das Buch mit den „Licht & Schatten“-Büchern von Veronika Lackerbauer zu vergleichen, da das Thema ja doch sehr, sehr ähnlich ist.

20171111_170650Im Rahmen der Freixenet-Happy-Hour ließ ich die tolle Lit.Love noch einmal Revue passieren – und freue mich bereits jetzt sehr auf das letzte Jahr. Dieses Jahr war die Veranstaltung geprägt von vier internationalen Headlinern (Sophie Kinsella, Kate Morton, Estelle Maskame und Rosie Walsh). In den letzten Jahren waren unter anderem Susan Elizabeth Phillips, Lucinda Riley, Anne Jacobs, Katherine Webb, Silvia Day und Geneva Lee vor Ort. Ich bin schon ganz gespannt, wen die Verlage nächstes Jahr auf uns loslassen werden :D. Meine Wünsche? Ulla Scheler (rechts abgebildet das Plakat von 2017 mit den Büchern, die damals in meine Tasche gewandert und zu meinen Lieblingsbüchern geworden sind), Manuela Inusa, Trudi Canavan und Dan Brown :D.

[lit.Love2018] München im Ausnahmezustand

20181110_092845It’s the most beautiful time of the year …! Endlich November, endlich Zeit für das lit.Love-Lesefestival in München (#litlove2018). Nachdem ich gestern schon im … sehr speziellen … Schickeria-Hotel „Ruby Lilly Hotel & Bar“ angekommen bin, ging es heute morgen pünktlich in die Neumarkter Straße in die heiligen Hallen der Verlagsgesellschaft Random House GmbH. Nachdem ich die Goodie Bag (mit einem tollen Notizbuch, Tee, Sekt, Pralinen, Schokolade uvm.) in Empfang genommen habe, machte ich mich auch schon auf den Weg zur ersten Veranstaltung. Es begann ein Tag, der von Superstars geprägt war, ein Tag, der den Ausnahmezustand über die Verlagshallen verhängte.

20181110_101715Den Tag begann ich mit einer Lesung von Tanja Voosen aus ihrem neuesten Jugendbuch „My First Love“. Obwohl es die erste Veranstaltung war, war der Raum bereits brechend voll. Tanja las einige Szenen, beantwortete Fragen und signierte einige Bücher. Ein Schlussmachservice, eine herausfordernde Wette und eine umgefallene Leiter zum Heuboden: „My First Love“ macht Lust auf mehr und klingt ganz nach einem Buch nach meinem Geschmack – mal davon abgesehen, dass es auch ein wunderschönes Cover besitzt.

20181110_111741Starstruck – die Erste. Im Anschluss stand die erste Veranstaltung mit einem internationalen Headliner an. Die einzigartige Sophie Kinsella sprach auf der großen Bühne mit der NDR-Radiomoderatorin Anouk Schollähn über ihre Bücher, ihren Werdegang und ihr Leben. Die supersympathische Autorin deutete nicht nur an, dass ein neuer Shopaholic-Roman bevorstehen könnte, sondern gab Einblicke in ihren Alltag und stellte sich auch geduldig weiteren Fragen aus dem Publikum. Eine rundum gelungene Veranstaltung, die für viel Spaß und Erheiterung im packend-vollen Zuschauerraum sorgte.

20181110_121215Vor der Mittagspause besuchte ich noch eine weitere Buchvorstellung. Michel Birbæk stellte seinen neuen Roman „Das schönste Mädchen der Welt“ vor, was bei mir aufgrund des gleichnamigen Kinofilms aus 2018 leicht für Verwirrung sorgte. Auch wenn die Veranstaltung als „Lesung“ deklariert war, sprach der Autor mehr über sein Leben, erzählte Anekdoten und echauffierte sich über die Bildzeitung, das heutige TV-Programm und über Literaturkritiker. Auch wenn es mir manchmal etwas zu heftig war, gab es keine Veranstaltung, bei der so viel gelacht wurde. Auf Drängen des Verlages las der Autor in den letzten 5-10 Minuten immerhin auch noch ein paar Seiten.

20181110_145305Starstruck – die Zweite. Auch nach der Pause begann ich wieder mit einer Lesung. Die internationale Bestsellerautorin Kate Morton las aus ihrem neuesten Roman „Die Tochter des Uhrmachers“. Auch hier wurde die Veranstaltung von Anouk Schollähn moderiert. Neben der Lesung auf Englisch wurden auch Auszüge aus der deutschen Ausgabe präsentiert. Und, bei so einer bekannten Autorin, war es somit keine Überraschung, dass auch dafür eine besondere Stimme herhalten durfte. Daher gab sich Schauspielerin und Sprecherin Esther Schweins die Ehre – und outete sich als Fan von Kate Mortons Romanen. „Die Tochter des Uhrmachers“ ist ein Buch voller Geheimnisse und Überraschungen – in verschiedenen Zeitebenen der britischen Geschichte, eingebettet in ein malerisches Setting. Klingt wie gemacht für mich.

20181110_153954Im Anschluss legte ich eine Pause ein, und besuchte spontan Frieda Bergmanns Meet & Greet. Nachdem sie den lit.Love-Schreibwettbewerb 2016 für sich entscheiden konnte, erschien nun ihr Verlagsdebüt bei Blanvalet mit dem Titel: „Einmal Liebe zum Mitnehmen“. Apropos Schreibwettbewerb: Danach ging es direkt weiter mit der Veranstaltung zum lit.Love-Schreibwettbewerb 2018. Dabei wurde nicht nur die Gewinnergeschichte gelesen, sondern auch generell über Schreibwettbewerbe gesprochen. Auch an dieser Stelle nochmal Glückwünsche an die Gewinnerin!

20181110_164920Starstruck – die Dritte! Hört das denn gar nicht auf? Versprochen – es ist die letzte (für heute). Für die zweite große Veranstaltung auf der Bühne war Estelle Maskame angereist – schottische Bestsellerautorin und Wattpad-Phänomen. Moderiert von der Lektorin Duygu Maus beantwortete Estelle viele Fragen aus dem Publikum, sprach über zukünftige Projekte und beschrieb ihren Dreamcast für eine Verfilmung (Selena Gomez!!!). Bevor es dann zu meinem letzten Programmpunkt des Tages ging, traf ich noch kurz auf Manuela Inusa, von der ich mir „Die Chocolaterie der Träume“ signieren ließ – den Nachfolger von „Der kleine Teeladen zum Glück“.

20181110_170950Zum Abschluss ging es dann in die große Runde. Zum Thema „Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum? Wie man einer Romanfigur Leben einhaucht“ diskutierten Michel Birbæk, Stefanie Lasthaus, Anna Paulsen und Anne Sanders. Sehr kurzweilig und witzig – ein gelungener und runder Abschluss, der nahtlos in die Freixenet-Happy-Hour überleitete (die – das muss an dieser Stelle aber auch erwähnt werden – allerdings nicht mit der letztjährigen Martini-Happy-Hour mithalten konnte).

Morgen stehen dann die Bühnenveranstaltungen mit Rosie Walsh und Kate Morton an – und sicherlich der ein oder andere Workshop. Ich freue mich jetzt schon!

 

 

[FBM2018] Tag 5 – Bunt sind schon die Kleider …

20181014_101338… denn, die DCM ist da. Traditionell am Messesonntag stand wieder die Deutsche Cosplay Meisterschaft auf dem Programm – und sie war in diesem Jahr vielfältig wie nie. Doch dazu später mehr. Mein Tag begann nämlich mit informativen Veranstaltungen. Zuerst besuchte ich eine Podiumsdiskussion zum Thema Leserbindung mit Laura Newman, Mira Valentin, Jacqueline Vellguth und Alicia Zett. Neben Marketingmöglichkeiten wurde vor allem auf die Vor- und Nachteile der diversen 20181014_114926Social-Media-Plattformen, Aktionen zur Leserbindung und auf die notwendige Kommunikation mit den eigenen Lesern hingewiesen. Im Anschluss ging es in meinem Programm mit Jacqueline Vellguth und Alicia Zett weiter, die zusammen mit den Autorinnen Jana von Bergner und Marah Woolf zum Thema „Genre schreiben: Romance“ referierten. Wie bei der parallelen Veranstaltung zum Genre „Fantasy“ am Messesamstag war die dafür angesetzte halbe Stunde viel zu kurz, um intensiv auf das Thema einzugehen. Hier hätte ich mir noch viel mehr gewünscht.

20181014_121327Bevor ich danach in andere Welten wechselte, besuchte ich noch die Buchpräsentation von Victoria Aveyards neuestem Roman „Wütender Sturm“, den ich mir am Samstag bereits signieren ließ. Dabei konnte die Autorin durchaus auch tolle Neuigkeiten bezüglich etwaiger Verfilmungen ihrer Erfolgsreihe mit den Zuhörern teilen, die ihr ebenfalls Fragen zur Inspiration und zu den einzelnen Charakteren stellen konnten.

20181014_123434(0)Am Nachmittag verschlug es mich zuerst in Halle 1.1, die neugeschaffene, riesige Cosplay-Area. Neben Merchandising-Shops war dieses Jahr zum ersten Mal auch – ähnlich wie in Leipzig – ein Bereich für Zeichner vorgesehen. Zudem gab es hier den größten Funko-Stand, den ich jemals gesehen habe – und grandiose Funkos an den einzelnen Ständen. Nachdem ich lange, lange mit mir gerungen habe, hatte ich mich dann für einen Buffy-Funko entschieden – sie gehört einfach zu meiner Jugendzeit. Dummerweise lief ich auf dem Weg zum Ausgang noch an einem Stand vorbei, der einige Funkos reduziert anbot. Wie konnte ich da Nein sagen, als mein Blick auf die zauberhafte Diana Spencer, Prinzessin von Wales, fiel? Sie ist einfach wunderschön.

Danach war es endlich Zeit für die Deutsche Cosplay Meisterschaft, die in diesem Jahr stark besucht war – der Saal (2200 Plätze) füllte sich schnell. Die Teilnehmer der Einzelmeisterschaft, die in diesem Jahr veranstaltet wurde, waren dabei vielseitig und deckten ein noch ungleich breiteres Spektrum ab als in den letzten Jahren. Neben klasischen Animes und Videospielen gab es dieses Jahr zum Beispiel auch Cosplays aus den Fernsehserien Outlander und Rome, aus den Kinofilmen „Die Tribute von Panem“ und „Alice im Wunderland“ (1951), aus einem Concept Art und – ganz überraschend – vom Eurovision Song Contest. Das Cosplay von Verka Serduchkas legendärem Eurovision-Auftritt („Sieben Sieben ai lju-lju, Sieben Sieben Eins zwei!“) brachte den Saal zum Kochen und wurde letztlich auch mit dem zweiten Preis bedacht. Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr auch Publikumspreise für das beste Kostüm und den besten Auftritt – und mein Vote für das beste Kostüm (Claire Randall, Outlander) gewann den Publikumspreis sogar, beim besten Auftritt wurde ich allerdings überstimmt. Auch wenn ich von der neuen Moderation noch nicht begeistert bin, war es in diesem Jahr wohl die – qualitativ – beste und abwechslungsreichste DCM, die ich bislang verfolgt habe.

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Damit endete die Frankurter Buchmesse für mich – und ich sehne mich bereits nach der nächsten. Zum Glück findet in diesem Jahr noch das Lit.Love-Lesefestival im November statt, sodass ich nicht allzu lange warten muss, bis ich noch ein letztes Mal Messeluft schnuppern kann.

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich Euch sicherlich noch das ein oder andere Mal mit gesammelten Messeinspirationen nerven (ich habe einfach viele Fotos gemacht :D), mit Stand- und Buchpräsentationen, Bildern von Meet & Greets und mit meiner Messeausbeute. Zudem habe ich einen Beutel mit Goodies für Euch vorbereitet, und vielleicht sogar noch ein signiertes Buch zu verlosen. Bleibt also wachsam! 🙂

Vielen Dank an alle, die fleißig die Messeberichte gelesen haben!