Am letzten Samstag stand bereits der vorletzte Tag der Frankfurter Buchmesse an – und für mich war dieser Tag gefüllt mit wundervollen Begegnungen und tollen Erlebnissen, die mich überwältigt (eine schlechte Übersetzung von „starstruck“) zurückgelassen haben, mit: Lena Oberdorf, Julia Quinn, Franzi Kopka, Caroline Brinkmann, Sabine Schoder, Julia Kuhn, Viktoria Etzel, Manuela Inusa, Kai Bliesener und Robert Preis.
Wie die Überschrift schon vermuten lässt, war auch mein Samstag gefüllt mit einigen Begegnungen und nur wenig Veranstaltungen. So konnte ich am Morgen nicht nur vor ihrer Lesung Viktoria Etzel kennenlernen, sondern auch später bei einem Meet & Greet Franzi Kopka (rechts abgebildet), Caroline Brinkmann und Sabine Schoder treffen. Insbesondere auf Franzi habe ich mich hier besonders gefreut, habe ich doch „Gameshow – Der Preis der Gier“ von ihr geliebt und auf den ersten Platz meines Seraph-Juryvotings gesetzt, eines meiner absoluten Lesehighlights der letzten Zeit. Natürlich ließ ich mir daher auch die ersten beiden Bände ihrer neuen Trilogie signieren, jeweils in der wunderschönen Exklusivausgabe der Bücherbüchse – ich bin schon ganz auf „Honesty“ gespannt!
Mittags ging es dann zu einer absoluten Traumveranstaltung für mich, denn am Stand der „Zeit“ nahm Julia Quinn auf der Bühne Platz, Weltbestseller-Autorin und Schöpferin der legendären „Bridgerton“-Reihe, die durch die Verfilmung als Serie auf Netflix unzählige Herzen erreicht, gebrochen und erobert hat. Julia Quinn war unglaublich sympathisch, nahbar und plauderte im Talk über ihre Schreibroutine, ihr Leben und die Grundlagen ihrer Bücher. Bitte, bitte mehr davon! Auf dem Weg durch die Hallen zum nächsten Meet & Greet traf ich dann zudem noch zufällig Manuela Inusa, die ich auch schon viel zu lange nicht mehr gesehen hatte – es ist immer wieder toll!
Mein Nachmittag begann im Anschluss mit einem Termin, der mein Fanherz höher schlagen ließ. Denn Lena Oberdorf, Spielerin des FC Bayern München und der Deutschen Fußballnationalmannschaft stand für Autogramme zur Verfügung – leider ließ die Beleuchtung des Standes kaum vernünftige Fotos zu – dennoch ein unvergesslicher Moment! Über den ganzen Tag verteilt besuchte ich zudem noch die Signierstunde von Julia Kuhn sowie Meet & Greets beim Emons Verlag, bei denen ich Robert Preis und Kai Bliesener traf und mir jeweils von ihnen Bücher signieren ließ – ein wirklich gelungener Tag.






Am Sonntag sollte dann alles wieder entspannter werden – obwohl ich mir einiges an Programm vorgenommen hatte. Doch dazu in Kürze mehr!













Mit viel Liebe führt Cecilia ihre Vanillefarm im kalifornischen Napa Valley. Sie handelt aber nicht nur mit dem Gewürz, sondern stellt auch leidenschaftlich gern köstliche Produkte damit her. Leider lässt ihre Passion Cecilia kaum Zeit für ihre beste Freundin Julia, geschweige denn für ein Liebesleben. Ein TV-Bericht über Cecilias Plantage und ihre besonderen Vanillekreationen weckt das Interesse von Richard Banks, dem Inhaber eines luxuriösen Hotels, der sie prompt einlädt, dort an einem Gewürzseminar teilzunehmen und selbst Vorträge zu halten. Cecilia ist begeistert, denn das Resort liegt am verschneiten Lake Tahoe – die perfekte Gelegenheit, echte Winterstimmung zu erleben! Sie ahnt nicht, dass Richard nicht nur ihre Vanillekekse zuckersüß findet …
Auch gestern besuchte ich erneut das lit.Love Lesefestival 2019 – ein zweiter, vollgepackter Tag mit vielen interessanten Programmpunkten erwartete mich. Den Auftakt machte – wie bereits am
Im Anschluss folgte die einzige Veranstaltung des Tages auf der großen Bühne. Im Gespräch mit Anouk Schollähn erzählte Wladimir Kaminer über sein Leben und brachte das Publikum regelmäßig mit skurillen Anekdoten zum Lachen. Ein wahrer Superstar der Autorenszene – und unglaublich sympathisch.
Am Ende des Vormittages hatte ich die Qual der Wahl, mich zwischen verschiedenen interessanten Lesungen zu entscheiden. Schlussendlich begab ich mich zur kleinen Bühne und lauschte dem Gespräch von Katherine Webb mit Anouk Schollähn, die auch die deutschen Textauszüge aus „Die Schuld jenes Sommers“ vortrug.
Wie bereits am Vortag wurde auch die Mittagspause des Sonntags von der Singer/Songwriterin Julia Kautz versüßt, deren Musik auch im Debütroman von Meike Werkmeister eine wichtige Rolle spielt. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir dabei „Verliebt in Kurt Cobain“, eine Ode, nicht nur an dessen Musik, sondern auch an die 90er Jahre.
Nach der entspannten Pause stellte Lena Kiefer ihre „Ophelia Scale“-Trilogie vor und las Auszüge aus dem ersten Band. Da mich die Bücher bereits an Tag eins begeisterten, kaufte ich mir spontan den Beginn der Trilogie und ließ ihn mir im Anschluss in einem kurzen Meet & Greet von Lena signieren.
Danach folgte schon meine letzte Lesung der Convention. Wladimir Kaminer las aus „Liebeserklärungen“ und sorgte dabei erneut für viel Gelächter im zahlreich anwesenden Publikum. Ein absolutes Highlight, und ein gelungener Abschluss meines Leseblocks an Tag 2.
mit Wein und Downton-Abbey-Cocktails überging, besuchte ich noch eine letzte Veranstaltung. Meike Werkmeister, Spiegel-Bestsellerautorin mit „Sterne sieht man nur im Dunkeln“, referierte zu Figurenentwicklung und deren Beschreibung im Roman, gab Buchtipps und führte praktische Übungen zu „Show, don’t tell“ durch.
Gestern begann endlich das diesjährige lit.love Lesefestival in München. Und bereits der erste von beiden Tagen hatte es in sich. Der Tag begann mit meinem titelgebenden Workshop „Match made in heaven“. Lena Kiefer widmete sich dabei der Frage, wie man das perfekte Traumpaar für den Roman erschafft. Ein wirklich gelungener Workshop – mit einigen neuen Aspekten und Impulsen.
Im Anschuss ging es zur ersten Veranstaltung auf der großen Bühne. Katherine Webb, die bereits vor einigen Jahren das lit.Love Lesefestival besuchte, gab sich erneut die Ehre und plauderte mit Anouk Schollähn über ihr Leben, ihre Inspiration – und vor allem über England, ihre Heimat.
Direkt danach ging es weiter mit einem Talk zu „The Mister“, sowie einer Live-Lesung der Hörbuchsprecher. Neben der wirklich atmosphärischen Lesung waren vor allem die Einblicke in die Arbeit mit E. L. James und die Ankündigung von zwei weiteren Romanen aus ihrer Feder sehr interessant.
Nach der Mittagspause, die von Singer/Songwriterin Julia Kautz versüßt wurde (Foto findet Ihr im Bericht zu Tag 2), folgte meine erste Lesung des Tages. Anne Freytag las aus „Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte“, sowie aus einem noch nicht veröffentlichten Jugendbuch zum Thema „Mobbing“.
Das Highlight des Nachmittags bildete die zweite Bühnenveranstaltung des Tages. Neben Katherine Webb und Anouk Schollähn talkte Beth O’Leary, deren Buch „Love to Share“ weltweit für Begeisterungsstürme sorgte, über Romanfiguren und das Schreiben an und für sich. Interessante Einblicke einer Debüt-Weltbestsellerautorin.
Am späten Nachmittag folgte die Lesung von Manuela Inusa, die aus ihrem neuesten Roman „Wintervanille“ las, dem ersten Teil ihrer, jeweils unabhängig voneinander lesbaren, Kalifornien-Trilogie. Derzeit lese ich das Buch ebenfalls, sodass Ihr hier bald noch mehr davon erfahren könnt.
Den – programmatischen – Abschluss bildete ein Talk zur Buchproduktion. Lena Kiefer, ihre Agentin und zwei Lektorinnen diskutierten über die Buchherstellung, den Weg in Verlage, die Coverproduktion und viele weitere Fragen in diesem Zusammenhang. Danach gab es im Foyer noch das obligatorische Get-Together, dieses Jahr mit einer Freixenet-Mia-Bar und einem Stand, der warme Punsche aus der Zeit von Downton Abbey verteilte – genau das richtige bei der Kälte, die einen vor den Verlagstoren erwartete.
Der dritte Messetag stand gestern für mich ganz im Zeichen der Bloggertreffen. Sehr entspannt begann der Tag mit einem Bloggerfrühstück bei Kiepenheuer & Witsch, bei dem die Autorin Dana von Suffrin zusammen mit dem Lektor ihren Debütroman „Otto“ vorstellte. Sehr pointiert und humorvoll machte dies direkt Lust auf mehr, sodass ich mir ein Rezensionsexemplar mitnahm. Direkt im Anschluss ging es weiter zum Stand des Blanvalet Verlags, an dem Manuela Inusa ein Bloggertreffen veranstaltete. Da ich sie ohnehin schon lang nicht mehr gesehen hatte, freute ich mich sehr darauf – und bin jetzt umso mehr auf ihren neuen Roman „Wintervanille“ gespannt, der dort ebenfalls verteilt wurde. Hoffentlich schaffe ich es, ihn bis zum lit.Love Lesefestival im November zu lesen, da ich dort Manuela wiedersehe.
Am Ende des Vormittags besuchte ich noch kurz eine Buchvorstellung der bekannten Autorin Ildiko von Kürthy, die auf der ARD-Bühne ihr neuestes Werk „Es wird Zeit“ präsentierte. Moderiert wurde die Veranstaltung mit Charme und Humor von der wundervollen Bärbel Schäfer.
Zur Mittagszeit stand erneut eine Preisverleihung an. Mit dem Deutschen Selfpublishing Preis 2019 wurde Monika Augustin für „Das Mucksmäuschen“, ein Bilderbuch für Kinder, in der Kategorie „Belletristik & Kinder- und Jugendbuch“ ausgezeichnet, in der Kategorie „Sachbuch & Ratgeber“ gewann Stephan Goldmann mit dem Schottland-Reiseführer „MyHighlands Isle of Skye“.
Danach kam mein Highlight des Tages – mehr, ein Highlight der ganzen Messe. Zusammen mit seiner Tochter stellte die Reporterlegende Rolf Seelmann-Eggebrecht ein Buch über sein Leben vor und berichtete über das britische Königshaus, den Brexit und seine Anfänge als Journalist in Afrika. Eine beeindruckende Person!