Extreme Unterschiede | Doppelte Buchpost

Auch heute möchte ich Euch wieder zwei Bücher zeigen, die mich vor kurzem als Rezensionsexemplare im Rahmen von Leserunden auf Lovelybooks.de erreicht haben – vielen Dank dafür. Dabei könnten die Unterschiede zwischen den Büchern größer nicht sein. So ist „Winterzauber im kleinen Strandhaus am Meer“ von Annette Böhler (Empire Verlag) ein winterlicher Feel-Good Roman, während „A.R.T. – Coup zwischen den Sternen“ von Kris Brynn (Knaur Verlag) ein Science FIction Thriller mit Anklängen an Heist-Geschichten ist. Das wird abwechslungsreich :).

Mögt Ihr Kunst? Habt Ihr vielleicht sogar Gemälde oder Zeichnungen bei Euch hängen?

[Buchgedanken] Andreas Eschbach: „Freiheitsgeld“

Vor kurzem habe ich „Freiheitsgeld“ von Andreas Eschbach gelesen. Das Buch ist 2022 bei Lübbe in der Bastei Lübbe AG veröffentlicht worden und als Thriller einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars über die Bloggerjury.

Europa in nicht allzu ferner Zukunft. Die Digitalisierung ist weit fortgeschritten, Maschinen erledigen die meiste Arbeit, während ein bedingungsloses Grundeinkommen, das sogenannte „Freiheitsgeld“, dafür sorgt, dass jeder ein menschenwürdiges Leben führen kann. Als der Politiker, der das Freiheitsgeld eingeführt hat, tot aufgefunden wird, wirkt es zunächst wie ein Selbstmord. Doch dann wird der Journalist ermordet, der einst als sein größter Gegenspieler galt. Ahmad Müller, ein junger Polizist, ist in die Ermittlungen um beide Fälle involviert – und sieht sich mit übermächtigen Kräften konfrontiert, die im Geheimen operieren und vor nichts zurückschrecken, um eine Aufklärung zu vereiteln.

„Freiheitsgeld“ ist ein Thriller, der sich nur schwerlich in eine Schublade packen lässt. Er spielt in einer hochtechnologisierten, digitalen (aber nicht allzu fernen) Zukunft, sodass man durchaus an Science Fiction denken könnte, gleichermaßen wird das Setting sicherlich von einigen auch als dystopisch empfunden. Nicht zuletzt behandelt der Roman auch politische Themen, sodass man problemlos auch einen Politthriller hätte annehmen können – der Einfachheit halber habe ich es daher bei dem Oberbegriff „Thriller“ belassen.

Die Handlung ist spannend, abwechslungsreich, kurzweilig und mit überraschenden Wendungen versehen. Lediglich auf den Prolog hätte man aus meiner Sicht durchaus verzichten können. Zwar wird dessen Handlung später gelegentlich erwähnt und als Motivation für einige Ereignisse angeführt, dies vermag aber nicht zu überzeugen, eine richtige handlungstreibende Funktion kann ich im Prolog nicht erkennen. Abgesehen davon schnürt Andreas Eschbach ein tolles Gesamtpaket von politischen Themen wie dem Bedingungslosen Grundeinkommen, Klimawandel und Überbevölkerung bis hin zu klassischen Thrillerelementen wie Mord, Verschwörung und Ausbeutung.

Das Setting überzeugt auf ganzer Linie. Der Autor entführt den Leser in ein Deutschland des Jahres 2064, geprägt von Digitalisierung in allen Lebensbereichen; in eine Welt, die konsequent auf Nachhaltigkeit gesetzt hat, um die Klimakatastrophe abzuwenden, von Aufforstungsprogrammen über regenerative Energien bis hin zu nachfrageorientierter Modeproduktion – mit teils utopischen, teils aber auch dystopischen Folgen. Dabei ist Andreas Eschbachs Schreibstil gut und flüssig zu lesen, lässt das Kopfkino sofort anspringen.

Die einzelnen Charaktere sind im Wesentlichen vielschichtig angelegt, haben Stärken und Schwächen, eigene Ziele und Motive – wenn auch das Handeln der beiden Antagonisten teils nicht nachvollziehbar ist. Dahingegen überzeugen vor allem starke Nebenfiguren wie Erik, Clemens und Franka, die auch durchaus für humorvolle Aspekte in der Geschichte sorgen.

Die Buchgestaltung ist gelungen. Lektorat, Korrektorat und Buchsatz haben sauber gearbeitet, der Buchumschlag ist auf Cover, Buchrücken und Coverrückseite leicht geprägt, das darunterliegende Buch zwar schlicht designt, aber mit einer Prägung auf dem Buchrücken und einem schwarzen Buchschnitt hochwertig gestaltet. Das Covermotiv sorgt ebenfalls für Aufmerksamkeit, vermag aber nicht gänzlich zu überzeugen.

Mein Fazit: „Freiheitsgeld“ von Andreas Eschbach ist ein spannender und kurzweiliger Thriller mit einem brillanten Setting und nur kleineren Schwächen. Für Leser des Genres bedenkenlos zu empfehlen – ab dem vom Verlag angegebenen Lesealter von 16 Jahren.

[Buchgedanken] Anika Beer: „Succession Game“ (Game 1)

Vor kurzem habe ich „Succession Game“ von Anika Beer gelesen. Das Buch ist 2022 in der Piper Verlag GmbH erschienen und als dystopische Science-Fiction / dystopischer Thriller einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

2054: Der Klimawandel ist weit fortgeschritten, die Menschen leben auf engstem, hoch technologisierten Raum. Augmented-Reality-Programme erfreuen sich großer Beliebtheit – allen voran das Escape-Room-Spiel »Succession Game«, das in den sozialen Medien von Millionen Fans gefeiert wird. Als die Privatdetektivin Clue als Kandidatin ausgewählt wird, sieht sie ihre Chance, den zwielichtigen Megakonzern hinter dem Spiel von innen aufzumischen. Doch kurz nach Beginn des Spiels stirbt ein Teilnehmer, und Clue begreift, welche Abgründe sich hinter den Kulissen von »Succession Game« verbergen. Plötzlich muss sie selbst um ihr Leben fürchten.

„Succession Game“ ist ein dystopischer Science-Fiction Thriller, der sich bereits sehr früh beim Lesen als absolutes Jahreshighlight herauskristallisiert hat. Dabei vermengt Anika Beer in ihrem Roman neben der Thrillerhandlung Themen wie Neuroinformatik, den Klimawandel oder Virtual Reality und Reality TV zu einem unglaublich innovativen Gesamtgemenge und erschafft dabei eine Mischung aus „Hunger Games“ und „Ready Player One“.

Die Handlung ist hierbei hochspannend und abwechslungsreich – und wartet immer mal wieder auch mit unerwarteten Wendungen auf. Dabei bietet der Roman ein enormes Potential für Folgebände und Prequels – gern bitte mehr davon. Einziges Manko sind die vielleicht etwas zu ausführlich geratenen wissenschaftlichen Passagen, die den Lesefluss eines Normallesers kurzzeitig doch etwas hemmen.

Das Setting begeistert ebenfalls auf ganzer Linie. Anika Beer entführt den Leser in ein Europa, insbesondere ins Berlin des Jahres 2054, in eine hochtechnologisierte Welt zwischen Augmentationen und Insights – sowie in eine als krasses Gegenstück entworfene Spielarena/Spielumgebung, die aber nicht minder aufgerüstet ist – die Hungerspiele lassen auch hier grüßen. In jedem Fall gelingt es der Autorin, beim Leser das Kopfkino sofort anspringen zu lassen – nicht zuletzt auch dank ihres flüssig und gut zu lesenden Schreibstils.

Di einzelnen Protagonisten sind im Wesentlichen vielschichtig angelegt, haben Stärken und Schwächen, eigene Ziele und Motive. Hierbei überzeugen neben Clue vor allem Yez – und der Théo aus der zweiten Hälfte des Buches. Um spoilerfrei zu bleiben, verrate ich mal nicht, was ihn vom früheren Théo unterscheidet – und welche Spitznamen er deswegen bekommt.

Die Buchgestaltung ist ebenfalls gelungen. Lektorat und Korrektorat haben sauber gearbeitet, der Buchsatz ist brillant, differenziert zwischen Ingame und „Realität“ und bildet die technische Komponente des Buches insgesamt gut ab. Das Covermotiv zieht sich gut über den kompletten Umschlag, ist farblich spannend, aber etwas beliebig, der Buchumschlag insgesamt mit Klappen und farbigen Coverinnenseiten versehen.

Mein Fazit? „Succession Game“ ist ein durchweg überzeugender dystopischer Roman, der vor allem durch sein brillantes Setting und eine hochspannende Handlung punktet und nur minimale Längen zwischendurch hat. Für Leser des Genres bedenkenlos zu empfehlen – ab einem Lesealter von etwa 16 Jahren.

Eine bunte Vielfalt – Buchpost im Dreierpack

Auch in den letzten Tagen erreichten mich wieder einige Bücher – und die Vielfalt könnte kaum größer sein. So reichen die Genres von Science-Fiction über Romantasy bis hin zum historischen Roman. Vielen Dank an dieser Stelle auch an Manuela Schörghofer und Nika S. Daveron für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare zu „Fine Line – Create your Character“ und „Die Sündenbraut“, dem zweiten Roman der Autorin nach „Die Klosterbraut„. Und muss ich zu Emily Bold noch etwas sagen? Ihre Romane begleiten mich seit Jahren, „Stolen: Verwoben in Liebe“ ist mein elftes Buch von ihr. Ist der Buchschnitt nicht wunderschön?

[Buchgedanken] A. J. Marini: „stromLos: odyssee“ (stromLos 2)

Vor kurzem habe ich „stromLos: odyssee“, den Abschluss der stromLos-Dilogie von A. J. Marini, beendet. Das Buch ist 2016 in der Pagina Verlag GmbH erschienen und – wie auch schon der Vorgänger – als Dystopie oder Science-Fiction-/Endzeit-Thriller anzusehen. Meine Besprechung des ersten Bandes kann *hier* abgerufen werden. Vielen Dank an dieser Stelle erneut an den Verlag und die vermittelnde Agentur Literaturtest für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

~~~ Achtung! Die Besprechung kann milde Spoiler zum Vorgängerband enthalten. ~~~

515uYcDwGUL._SX353_BO1204203200_2039. Der Planet stöhnt unter unbarmherziger Hitze. Rätselhafte Krankheiten haben sich ausgebreitet, gewaltige Sterberaten dezimieren die Erdbevölkerung. Emi Boulder und Ben Bates, gegensätzlich wie Feuer und Wasser, sind in einer globalen Katastrophe gestrandet: Elektrizität funktioniert nicht mehr! Tag um Tag vergeht ohne Strom. In gnadenloser Hitze werden die Umstände immer alptraumhafter, alles bricht rasant zusammen, es geht bald ums nackte Überleben. Die Katastrophe konfrontiert Ben schonungslos mit sich selbst, zugleich wächst in ihm eine zarte und unbeholfene Liebe für Emi. Emi weiß, warum es zu dem globalen Ausfall von Elektrizität gekommen ist, und dass der Strom nicht mehr zurückkehren wird. Sie fasst einen abenteuerlichen Plan, wie sie aus dem kollabierten Großstadtmoloch entkommen können. Doch Ben hat gute Gründe, der schönen, wie geheimnisvollen Emi zu misstrauen. Trotz aller Anziehung, die diese Frau auf ihn ausübt, nagen Zweifel und Ängste an ihm. Da geschieht das Unerwartete …

„stromLos: odyssee“ knüpft direkt an die Handlung des Vorgängerbandes an und setzt diese nahtlos fort. Teils werden Erklärungen in die Geschichte eingebaut, die Handlungsstränge aus dem ersten Band zusammenfassen, sodass „odyssee“ wohl auch als Standalone gelesen werden kann – empfehlen würde ich es aber nicht.

Während die Handlung im Vorgänger noch eher Züge eines Politthrillers aufwies, wechselt Teil Zwei endgültig in das dystopische Endzeitszenario und fokussiert sich auf das reine Überleben der Protagonisten. Menschliche Urinstinkte, der Zusammenbruch jedes gesellschaftlichen Lebens und der Verfall aller Normen – „stromLos: odyssee“ bietet eine erschreckende Zukunftsvision, der es aber auch etwas an Realität fehlt – auch wenn versucht wird, eine wissenschaftliche Untermalung anzubieten, die aber nicht zuletzt durch das sehr esoterisch anmutende Ende etwas konterkariert wird.

Abgesehen davon bleibt die Handlung aber dauerhaft spannend und wird stringend vorangetrieben. Die einzelnen Charaktere entwickeln sich weiter und zeigen ganz eigene Stärken und Schwächen. Besonders gefreut habe ich mich, in diesem Band noch mehr von Gwen und Poona zu erfahren, leider tauchen andere Charaktere dafür gar nicht mehr auf.

Nicht ganz warmgeworden bin ich weiterhin mit dem kruden Mix der Erzählperspektiven. So wird sowohl aus der Ich-Perpektive von Ben, als auch personal aus der Sicht von Emi, allerdings mit auktorialen Einschüben erzählt. Eine stärkere Fokussierung auf die beiden Protagonisten und ihre Gedanken und Gefühle hätte hier eine noch intensivere Bindung zwischen dem Leser und den Charakteren ermöglicht. Gleiches gilt im Übrigen für den etwas zu beschreibenden Schreibstil des Autors – etwas mehr „Show, don’t tell“ hätte den Lesefluss noch verstärken können. Das Setting hingegen überzeugt auf ganzer Linie und ermöglicht es dem Leser, sich in die dystopische Umgebung zu versetzen.

Die Buchgestaltung zeigt sich leicht verbessert zum Vorgängerband. Zwar sind Lektorat, Korrektorat und Buchsatz weiterhin kleinere Fehler durchgerutscht, allerdings nicht in der Häufigkeit des ersten Bandes. Das Covermotiv ist ähnlich und sorgt für einen Wiedererkennungswert der Reihe, insgesamt ist der Buchumschlag allerdings unauffällig und verschenkt Potential, insbesondere auf der Coverrückseite und den Coverinnenseiten.

Mein Fazit? „stromLos: odyssee“ ist ein im Wesentlichen gelungener Abschluss der dystopischen Dilogie, der sich leicht verbessert zum ersten Band zeigt und vor allem durch das endzeitliche Setting und eine spannende Handlung punkten kann. Kleinere Schwächen in der Erzählperspektive und dem Schreibstil trüben das Lesevergnügen nur leicht. Für alle Liebhaber des Genres bedenkenlos zu empfehlen – ab etwa 16 Jahren.

[Buchgedanken] A. J. Marini: „stromLos: cumulonimbus“ (stromLos 1)

In den letzten Tagen habe ich „stromLos: cumulonimbus“ gelesen, den Auftakt der „stromLos“-Dilogie aus der Feder von A. J. Marini. Das Buch ist 2014 in der Pagina Verlag GmbH erschienen und dem Genre Dystopie zuzurechnen, wobei sich auch gute Argumente für die Klassifizierung als Science-Fiction-Thriller finden lassen. Das mir vorliegende Exemplar entstammt bereits der zweiten Auflage (Glückwunsch!). Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag und die vermittelnde Agentur Literaturtest für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

61w6KSCKC8L._SX348_BO1204203200_2039. Der Planet stöhnt unter unbarmherziger Hitze. Rätselhafte Krankheiten haben sich ausgebreitet, nie dagewesene Mortalitätsraten dezimieren die Erdbevölkerung. Zwei Menschen, gegensätzlich wie Feuer und Wasser, treffen aufeinander und stranden in einer globalen Katastrophe. Emi Boulder, Biologin, 30, die bezaubernd hübsche Tochter des Physik-Nobelpreisträgers Tim Boulder, ist getrieben von einem Wunsch: Die Menschheit zu retten. Sie steht kurz vor ihrem größten Erfolg, der Entdeckung einer neuen Wunderheilpflanze im südamerikanischen Regenwald. Ben Bates, der trink- und spielsüchtige Senkrechtstarter bei der Finanzheuschrecke WhiteWater, 33, schert sich einen Dreck um die Menschheit. Genau dort, wo Emi forscht, will sein Investmentkonzern das unglaublichste Bauvorhaben starten, das je in Angriff genommen wurde. Ein intrigenreicher Kampf um das wertvolle Stück Urwald entbrennt, bis die Ereignisse eskalieren …

„stromLos: cumulonimbus“ ist – trotz seines Alters – ein hochaktuelles Buch. Überbevölkerung, Pandemien, Klimaschutz – der Autor verwebt viele Themen und Herausforderungen der modernen Zeit zu einem spannenden und brisanten Buch, das Verschwörungstheoretiker und Umweltschützer gleichermaßen anspricht. Daher ist auch noch einmal festzuhalten, dass es sich hierbei trotz des realistisch gehaltenen Szenarios und den Anspielungen auf reale Personen/Firmen um reine Fiktion handelt.

Der Einstieg in das Buch fällt recht mühsam aus – und wäre aus meiner Sicht so auch nicht zwingend notwendig gewesen, genau wie die Fülle an wissenschaftlich anmutenden Details und Erklärungen zwischendurch oder die exzessiven Szenen, die in Darkraven spielen. Wenn man sich jedoch durchkämpft und am Ball bleibt, wird man als Leser, gerade in der zweiten Hälfte, mit einer spannenden und sich immer besser entwickelnden Handlung belohnt.

Dabei balanciert das Setting an der Grenze zwischen futuristisch und realistisch, hält sich teils im Rahmen des Vorstellbaren. Insgesamt ist es anschaulich beschrieben und lässt beim Leser Bilder im Kopf entstehen. Der Schreibstil des Autors ist sehr informationslastig – etwas mehr „Show, don’t tell“ hätte hier den Leser noch stärker ins Boot geholt, ihn noch mehr am Geschehen teilhaben lassen. Diese Informationsflut wird auch durch die Wahl der Erzählperspektive, sowohl eine Ich-Erzählung aus der Sicht von Ben, als auch eine auktoriale Erzählperspektive begünstigt.

Durch die sich immer steigernde Handlung wird der Spannungsbogen größtenteils gehalten und man fiebert dem Folgeband entgegen, der aber auch zwingend gelesen werden muss, da Band 1 als Standalone mangels Ende nicht funktioniert. Zum Glück liegt „stromLos: odyssee“ bereits neben mir, sodass ich heute damit beginnen kann.

Kleinere Schwächen finden sich in der Buchgestaltung. Lektorat und Korrektorat (so durchgeführt) und Buchsatz sind kleinere Fehler durchgerutscht, die sich gerade noch so im Rahmen halten. Das Titelbild ist ansprechend und das Cover verfügt über Klappen, die Coverrückseite ist allerdings einfallslos. Über farbige Coverinnenseiten oder einen Gesamtentwurf für einen Buchumschlag hätte hier noch ein deutlich ansprechenderer Gesamteindruck geschaffen werden können.

Mein Fazit? „stromLos: cumulonimbus“ ist ein solider dystopischer Roman, dessen Setting brandaktuell ist und der vor allem durch eine spannende, hochdramatische Handlung punktet. Kleinere Schwächen, gerade zu Beginn, und in der Buchgestaltung schmälern das Lesevergnügen nur gering. Für Genreliebhaber bedenkenlos zu empfehlen.