Mit etwas Verspätung möchte ich Euch heute noch von dem dritten Tag der Leipziger Buchmesse berichten – ein unglaublich voller Tag, sowohl was mein Programm als auch was die Messehallen betraf. Und so verbrachte ich den Tag mit: Theresa Hannig, Freya Petersen, Kai-Holger Brassel, Tascha (worteimlicht), Christoph Kramer, Mona Ameziane, Kati Naumann, Sarah Sprinz, Franzi Kopka, Nina MacKay, Bianca Wege, Elya Adair, Kristin MacIver, Nina Bilinszki, Frieda Bergmann, Persephone Haasis und Heike Abidi.
Mein Tag begann dabei mit einer Veranstaltung im Bloggerroom. Mit Tascha von worteimlicht sprachen die drei am Vortag prämierten diesjährigen Seraph-Preisträger Kai-Holger Brassel (bester Indietitel), Freya Petersen (bestes Debüt) und Theresa Hannig (bestes Buch), die für „Parts Per Million“ bereits ihren dritten Seraph gewann, und stellten ihre Bücher vor. Nachdem ich im letzten Jahr ja noch als Juror für den Preis tätig war, fieberte ich in diesem Jahr als Leser mit – gleichsam spannend, aber weniger arbeitsreich. Dennoch würde ich jederzeit wieder als Juror einspringen – wer weiß, vielleicht klappt es ja in den nächsten Jahren noch einmal.
Von den Seraph-Preisträgern zog es mich zu einer weiteren Preisverleihung. Bei der Verleihung des Delia-Literaturpreises traf ich kurz auf Heike Abidi, Persephone Haasis und Frieda Bergmann – Glückwünsche gehen an dieser Stelle an Mo Enders und Charlotte Inden zu den Preisen. Danach besuchte ich eine Lesung und Buchpräsentation von Kati Naumann zu „Fernwehland“, ein Buch, das ich erst vor kurzem gelesen habe. Für den MDR sprach sie über das Buch und die dazugehörige Recherche. Im Anschluss ließ ich mir von ihr den Roman signieren, genauso wie „Die Sehnsucht nach Licht“ – das mich ebenso wie „Fernwehland“ begeisterte.
Danach ging das Bühnenprogramm für mich weiter. Während ich mich auf dem Weg zur Literaturbühne noch durch die Masse kämpfte, die Hape Kerkeling umgab (der soeben von der Bühne verschwand), war dort weiterhin eine unglaubliche Menschentraube, denn nach Hape nahm Fußball-Weltmeister Christoph Kramer auf der Bühne Platz, der im Gespräch mit Mona Ameziane sein Coming-of-Age Debüt „Das Leben fing im Sommer an“ präsentierte. Ein unglaublich tolles Gespräch – und bestimmt ein unglaublich toller Roman!
Mein Nachmittag startete mit einem absoluten Highlight: der Signierstunde der deutschen Bestsellerautorin Sarah Sprinz, die ich schon mehrfach auf den Messen treffen durfte. Dabei war das in diesem Jahr meine einzige Signierstunde beim LYX Verlag, da Lena Kiefer, für die ich ebenfalls ein Ticket hatte, leider krankheitsbedingt absagen musste – und ich für Mona Kasten kein Ticket mehr bekam. Monas Signierstunden sind in etwa so gefragt wie Taylor Swift Konzerte – spätestens nach der erfolgreichen Serienverfilmung ihrer Buchreihe „Maxton Hall“ sind die Karten meist bereits nach Sekundenbruchteilen weg.
Abgerundet wurde mein Programm durch ein großes Meet & Greet mit vielen Autor:innen. Hier traf ich – immer wieder toll – Franzi Kopka, Nina MacKay und Kristin MacIver, lernte Bianca Wege und Elya Adair neu kennen und schwelgte mit Nina Bilinszki in Erinnerungen an den Write! Love! Sports!-Wettbewerb 2018. Jedes Mal ein unglaublich tolles Event – ich freue mich schon auf die nächste Auflage, gern dann auch wieder mit Cari Brinkmann, die ich schmerzlich vermisst habe :D.






Den folgenden Sonntag ließ ich danach ruhig angehen – doch dazu in Kürze mehr. Welchen Autor, welche Autorin würdet Ihr gern einmal treffen?




Der dritte Tag der Buchmesse stand für mich hauptsächlich im Zeichen der Fantasy, denn der Großteil der Veranstaltungen, die ich besuchte, drehten sich um dieses Genre, um fantastische Wesen, Figuren, um Magie und Übersinnliches. Den Start machte eine Signierstunde von Stefanie Hasse, bei der ich mir „Die Welt hinter den Buchstaben“, den zweiten Band ihrer „BookElements“-Reihe signieren ließ.
Im Anschluss besuchte ich den Empfang beim PIPER-Stand für die Shorlistkandidaten des „Write! Love! Sports!“-Schreibwettbewerbes. Bei tollen Gesprächen mit den anderen Autorinnen und Verlagsmitarbeitern, einem Glas Sekt und kleineren Süßigkeiten konnte man den Vormittag gemütlich ausklingen lassen. Die ganze Kraft, war auch für den Folgetermin nötig! In der MCC-Halle signierte niemand geringeres als Christopher Paolini, Fantasy-Superstar, Vorbild und Held meiner Jugendzeit. Ein heftiges Gedränge, ein überforderter Verlag, unklare Warteschlangen und eine mangelhafte Planung sorgten für reichlich Unmut – auch wenn sich die Wartezeit von etwa 90 Minuten noch durchaus in Grenzen hielt.
Da ich pünktlich die Signierstunde verlassen konnte, besuchte ich im Anschluss eine – phantastische – Lesung von Nina MacKay, die aus ihrem neuesten Buch „Black Forest High: Ghostseer“, einem Roman über eine Schule für Geisterjäger, Exorzisten und Geistmedien, las. Sehr interessant – und ganz sicherlich eines der Bücher, das nach der Messe bald auf meinen SuB wandern wird.
Am Nachmittag stand dann die zweite Release-Party der Messe an. Zusammen mit den Herausgeberinnen Jana Hoffhenke und Regine D. Ritter und einigen teilnehmenden Autoren (Olaf Lahayne, Alvar Borgan, Ulrike Stutzky und ich), wurde die neue Anthologie des Burgenwelt Verlages, „Der Schatten des Schwarzen Todes“, vorgestellt und gebührend gefeiert. Enthalten ist meine Geschichte „Das blutige Skalpell“. Damit endete auch schon der dritte Messetag, ein Ende ist leider bereits in Sicht. Morgen stehen noch einige letzte Lesungen und/oder Meet & Greets an, bevor die erste Messe des Jahres bereits wieder ihre Pforten schließt.