Mark Twain!

Als ich vor kurzem meine Amazon-Autorenseite (ja, sowas gibt es und ist *hier* zu finden) aufrief, stolperte ich über ein interessantes Bild, was ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

Auf der Seite weist Amazon eine Reihe von Autoren aus, deren Bücher von den Lesern meiner Werke ebenfalls gekauft wurden. Die Mischung hätte dabei breiter nicht sein können. Neben Alicia Mirowna und Nadine Muriel, zwei Verlagskolleginnen, die Tanzromane im Wunderwaldverlag schreiben, finden sich auch die Fantasy- und Erotikautorin Alana Falk und die Jugendbuchpreisträgerin und Oetinger-Autorin Katrin Bongard auf der Liste. Und, wem der Genremischmasch noch nicht genug ist, findet zu guter letzt noch: Mark Twain.

Mark Twain?  Das hat mich doch etwas verwirrt. Ich meine, die meisten Menschen haben sicherlich im Laufe ihres Lebens diverse Buchklassiker gekauft, sei es Goethe, Schiller, Fontane – oder eben auch Dickens, Twain und Austen. Dennoch habe ich es noch nie gesehen, dass diese Autoren den Besuchern auf Amazonseiten vorgeschlagen werden. Nur zu dumm, dass die Verlinkung andersherum nicht ebenfalls funktioniert. Käufer der Bücher von Mark Twain kaufen häufig Bücher von Robert Louis Stevenson, Jonathan Swift oder Jack London. Mein Name taucht da nicht auf. Noch nicht? (Kleiner Spaß :))

Hier jedenfalls das Bild – als kleine Aufheiterung zur Wochenmitte:screen_authorbooks

Liebe Grüße

Erik

Kurzes Update

Im Zug der gestrigen Tragödie fällt es mir schwer, hier auch nur irgendeinen sinnvollen Beitrag zu tippen. Daher beschränke ich mich auf das absolut Wesentliche.

Aufgrund eines Laptopausfalls konnte ich die letzten Tage kaum was machen – seit gestern ist ein günstiges Ersatzmodell von Lenovo vorhanden und ich kann … allerdings noch nicht heute … ab morgen wohl wieder zur normalen Tagesordnung übergehen. Anfang nächster Woche folgt dann ein ausführlicher parisBeitrag.

Bis dahin verbleibe ich mit all meinen Gedanken, Gebeten und Hoffnungen in Paris bei den Freunden und Familien der Opfer der grauenhaften, barbarischen Gewalt. Wir stehen an ihrer Seite – Nous sommes unis.

Egal, wo Ihr seid, passt auf Euch auf.

Erik

Bibliotheksbummel

Wie schnell so ein Bibliotheksbummel doch ausarten kann …

Als ich vorhin die Unibibliothek betrat, wollte ich mir nur ein paar Bücher ausleihen, um mich auf meine mündliche Prüfung vorzubereiten.

Später verließ ich die Bibliothek, wie dbücheras folgende Bild zeigt, nicht nur mit einer Auswahl juristischer Fachliteratur, sondern auch noch mit Büchern, um mich auch in meinem „Hobby“ weiterzubilden.

Schaden kanns ja nicht – aber wann ich sie lesen kann, steht allerdings auf einem anderen Blatt Papier…

Liebe Grüße,
Erik

Ps: Bitte entschuldigt die Stille in letzter Zeit – ich war einige Tage im Urlaub (vielleicht folgen davon auch noch ein paar Bilder) – und bereite mich, mehr oder minder intensiv, auf meine mündliche Prüfung vor. Am Wochenende bin ich auch nochmal im Kurzurlaub – ab der nächsten Woche dann aber wieder da. Es folgen dann Beiträge zur Buchmesse, einer Blogstaffel und neue Werkstattberichte – es bleibt also spannend. (Vielleicht kann ich auch Ausschreibungs- und/oder Examensergebnisse veröffentlichen – drückt die Daumen!)

Kunst und Kultur – Urlaub pur!

Von Freitag bis Sonntag habe ich einen Wochenendtrip nach Brüssel unternommen und dort eine gute Freundin besucht. Da ich dort zum ersten Mal war, stand natürlich hauptsächlich Sightseeing auf dem Programm. Atomium, Kathedrale, Basilika, Justizpalast, Grand Place … Brüssel hat erstaunlich viel zu brüssel1bieten. Die Innenstadt ist in einem tollen Zustand, die alten Gebäude alle prächtig restauriert und in Stand gehalten. Zudem spielte auch das Wetter mit! Strahlender Sonnenschein begleitete mich durch alle drei Tage und zeigte die Stadt von ihrer besten Seite. Ein besonderer Leckerbissen war, dass mein Aufenthalt (ungeplant) genau in die Zeit fiel, in der die Königsfamilie nicht vor Ort war, und der Palast somit kostenlos besichtigt werden konnte, was – abgesehen von einer fragwürdigen Kunstinstallation im letzten Raum – ein einmaliges Erlebnis war.

Natürlich kam auch das Kunst-/Kulturprogramm nicht zu kurz. Nach den ganzen Sehenswürdigkeiten „flüchteten“ wir uns in die königlichen Museen, die derzeit eine umfassende Magritte-Ausstellung im Programm hatten. Nicht unbedingt mein bevorzugter Kunsstil (sieht man mal von Magrittes kurzer impressionistischer Phase ab), aber dennoch beeindruckend. Unser Kombiticket ausnutzend, sahen wir uns danach noch die solide Ausstellung „Alter Meister“ (mit einigen Gemälden von Bosch, Rembrandt, Rubens und Cranach) und die, leider enttäuschende, Ausstellung „Fin de Siècle“ mit Kunst von 1868-1914 an.

Abgerundet wurde das Kultur-Programm mit einem Kinobesuch – Disneys und Pixars neuestes Meisterwerk „Inside Out“ (dt. „Alles steht Kopf“) wurde vorgeführt – eine willkommene Überraschung, läuft der Film doch in Deutschland erst im Oktober an. Grandios. Humorvoll. Bezaubernd. Ich bin immer noch vollkommen hingerissen von der Liebe, die die Macher in diesen Film gesteckt haben – ein zweiter Kinobesuch in Deutschland wird dann später sicher folgen :).

Zum Schluss noch ein kleines Schmankerl für alle Geschichtsliebhaber wie ich. In der Kathedrale bin ich über eine Gedenktafel „gestolpert“, die anzeigt, dass hier brüssel2eine Tochter des englischen Königs Edward I. begraben ist – einem der letzten Könige vor Beginn der Rosenkriege. Gelebte Geschichte sozusagen.

Alles in allem ein tolles Wochenende und eine wunderschöne Hauptstadt, auch wenn sie nicht ganz in der europäischen Topliga mit Rom, London und Paris mithalten kann – aber jederzeit einen Besuch wert.

Aus dem Leben eines Schreiberlings – Zeitumkehrer gesucht!

Guten Morgen und einen wunderschönen Start in den Dienstag :).

Heute möchte ich Euch mal einen Einblick in meinen aktuellen Arbeits“alltag“ geben, der mich in manchen Momenten zeitlich schlicht überfordert.

Auf meinem Arbeitsplan für die nächsten Tage stehen derzeit:

  • Eine Kurzgeschichte nach einem Lektorat überarbeiten
  • Als Endkorrektur die Druckfahnen mehrerer Kurzgeschichten lesen
  • Eine Kurzgeschichte für eine Ausschreibung plotten und schreiben
  • Eine Novelle für eine Ausschreibung schreiben (der Plot ist immerhin größtenteils fertig)
  • Novelle und Kurzgeschichte betalesen lassen, Anmerkungen einarbeiten und endkorrigieren
  • Einige hundert Seiten lesen und rezensieren
  • Blog und Facebookseite aktuell halten

Das wars dann aber auch schon. Oh, abgesehen von meinem Brotjob natürlich und der Urlaubsplanung und Organisation für zwei Kurzurlaube :). Wenn ich einen Wunsch frei hätte … wenn jemand weiß, wo sich Hermines Zeitumkehrer derzeit befindet – für sachdienliche Hinweise bin ich sehr dankbar :).

Liebe Grüße
Erik – der sich jetzt dann mal wieder an seine Arbeit setzt 🙂