Sehnsüchtig erwartete Neuzugänge | Lieblingsautorinnen im Doppelpack

In den letzten Tagen zogen auch diese beiden, brandneu erschienenen Bücher bei mir ein: „Fallen Princess“ von Mona Kasten (LYX Verlag, Bastei Lübbe AG) und „Nur ein Wort mit sieben Buchstaben“ von Ava Reed (Loewe Verlag) – letzteres als signierte Ausgabe mit Goodies im Rahmen einer Signieraktion der Buchhandlung Graff. Bei beiden Autorinnen handelt es sich um absolute Lieblingsautorinnen von mir, Mona hat mich damals überhaupt erst zum Genre New Adult gebracht. Umso mehr bin ich auf ihre Rückkehr in die Fantasy gespannt. Wie bedeutsam der Roman ist, zeigt auch das aktuelle Verlagsprogramm – man beachte nur das Cover :D. Ava hingegen hat mich schon immer (aber nicht nur) durch ihre Jugendbücher begeistert, die einfach unglaublich berührend und hochemotional sind.

Mittlerweile besitze ich von Ava 17, von Mona neun Bücher. Von welchem Autor, von welcher Autorin darf jedes neue Buch bei Euch einziehen?

Hardcoverliebe | Doppelte Buchpost

Vor kurzem erreichten mich auch diese beiden, tollen Hardcover als Rezensionsexemplare im Rahmen von Leserunden auf Lovelybooks.de – vielen Dank dafür <3. Während „Die Legende vom letzten Bücherjäger“ von Diana Menschig (Atlantis Verlag) Bücher und das Lesen feiert, wirft „Die Welt war voller Fragen“ von Herbert Dutzler (Haymon Verlag) einen kritisch-nostalgischen Blick auf das Aufwachsen im Österreich der 60er Jahre. Fantasy und Gegenwartsliteratur – ich freue mich auf beides. Umso toller ist es, Diana auch auf der in Kürze startenden Frankfurter Buchmesse treffen zu können :).

Wen von Euch sehe ich ebenfalls in Frankfurt?

Zweite Bände voller Phantasie | Exklusivausgaben im Doppelpack

Vor kurzem erreichten mich auch diese beiden wunderschönen Fortsetzungen von phantastischen Buchreihen. „Dark Sigils: Wie die Dunkelheit befiehlt“ von Anna Benning (FISCHER KJB) ist der zweite Teil der gleichnamigen Trilogie und kam als Exklusivausgabe der Bücherbüchse zu mir, „Secret Gods – Die Zukunft der Welt“ von Isabel Kritzer (Loomlight in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH), ebenfalls ein zweiter Band, als Exklusivausgabe von Chest of Fandoms. Sehen die beiden Bücher zusammen mit ihren Vorgängerbänden nicht einfach unglaublich aus?

Welche Exklusivausgabe ist zuletzt bei Euch eingezogen?

[LBM2023] Tag 2 – Von Geistern, Giften und Gameshows

Gestern stand schon der zweite Tag der Leipziger Buchmesse an – und war wie üblich viel zu schnell vorbei. Dabei war der Tag mit Highlights und tollen Veranstaltungen gefüllt, unter anderem mit: Marah Woolf, Julia Dippel, Ben Aaronovitch, Anne Lück, Stella Tack, Lea Korte, Franzi Kopka, Uve Teschner und Anabelle Stehl.

Der Tag begann dabei für mich gemütlich mit einer Lesung und Buchvorstellung von Marah Woolf und Julia Dippel am Gemeinschaftsstand „Studium rund ums Buch“. Leider fast zu gemütlich, denn die spannende und interessante Veranstaltung sprengte etwas den vorgesehenen Zeitplan, sodass ich direkt die Folgeveranstaltung streichen musste. Nichtsdestotrotz immer wieder toll, von Marah und Julia in phantastische Welten entführt zu werden.

Mittags stand dann ein internationaler Headliner auf dem Plan. Ben Aaronovitch präsentierte im Gespräch mit dem Hörbuchsprecher und Schauspieler Uve Teschner den neuesten Kurzroman: „Die schlafenden Geister des Lake Superior“ und stand im Anschluss sogar für Fotos und Signaturen zur Verfügung, was ich mir natürlich nicht entgehen und mir die ersten beiden Bände der Peter-Grant-Reihe signieren ließ.

Auch der frühe Nachmittag stand dabei (wie fast der ganze Tag) ganz im Zeichen der Phantastik. So besuchte ich zuerst eine von Anabelle Stehl moderierte Lesung aus „Silver & Poison: Das Elixier der Lügen“ von Anne Lück und kaufte mir im Anschluss das Buch (das erste bislang auf der Messe!), um es mir von Anne, die ich ja bereits in Frankfurt kennenlernen durfte, signieren zu lassen. Zwischendurch schaute ich auch bei Stella Tack vorbei, um mir „Black Bird Academy – Töte die Dunkelheit“ signieren zu lassen – ein Fixtermin auf jeder Messe, da Stellas Bücher ungesehen bei mir einziehen dürfen – ich liebe Ivy aus „Kiss me once“ einfach zu sehr <3.

Zum Tagesabschluss besuchte ich zuerst Lea Korte an ihrem Stand der Romanschmiede, um mir „Morgen werden wir glücklich sein“ signieren zu lassen, bevor ich den Freitag gemütlich bei einer hochspannenden Lesung von Franzi Kopka aus ihrem Debüt „Gameshow – Der Preis der Gier“, dem Auftakt ihrer dystopischen Dilogie, ausklingen ließ.

Der heutige Messetag hält dabei als absolutes Highlight endlich mal wieder einen Besuch bei Mona Kasten bereit, also bei der Autorin, die meine Liebe zum Genre New Adult überhaupt erst geweckt hat <3. Doch dazu dann später oder morgen mehr. Jetzt habe ich erstmal noch die Fotos der gestrigen Signierstunden für Euch :).

Neuzugänge im Osterkörbchen

Bevor es die nächsten Tage mit Rezensionen und Rezensionsexemplaren weitergeht, möchte ich Euch heute mal zwei Bücher zeigen, die ich zu Ostern bekommen habe, die also (mehr oder weniger) selbstgekauft sind :). So lagen in meinem Körbchen „Fire Fallen“, der zweite Teil der „Chroniken von Solaris“ von Elise Kova aus dem Carlsen Verlag, und „Tinte & Siegel – Die Chronik des Siegelmagiers“ von Kevin Hearne (Hobbit Presse, Klett-Cotta). Sehr fantasylastig – aber unglaublich schön jeweils. Ich habe mich in jedem Fall sehr gefreut <3.

Welches Buch habt Ihr zuletzt geschenkt bekommen?

[Buchgedanken] Julien Appler: „Die Suche nach den Splittern des Bahir: Ankunft in Aurelija“ (Bahir 1)

Vor kurzem habe ich „Die Suche nach den Splittern des Bahir: Ankunft in Aurelija“ von Julien Appler gelesen. Das Buch ist 2022 bei tredition im Selfpublishing erschienen und dem Genre Fantasy zuzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Autor für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Alistair erwacht in einer anderen Welt – in einem Computerspiel. Er erinnert sich weder an seinen Namen noch an seine Herkunft. Das einzige was er weiß, teilt ihm eine Stimme aus dem Spiel mit. Hält er sich nicht an die Anweisungen, wird sein Charakter gelöscht. Als Barbar muss er nicht nur gegen Riesenhornissen, Monster und dunkle Wesen kämpfen, sondern auch noch die Splitter des Bahir finden und damit Aurelija vor dem Untergang beschützen. Doch wovor muss er Aurelija schützen?

„Die Suche nach den Splittern des Bahir: Ankunft in Aurelija“ lässt sich bereits schwer einem Genre zuordnen. So gehört das Buch unzweifelhaft zum Genre der Phantastik, ließe sich aber dank des Klappentextes über das Aufwachen im Computerspiel (für das viel spricht, aber die „reale“ Welt kommt schlichtweg im Buch nicht vor) auch der Science-Fiction zuordnen. Das gänzliche Fehlen der parallelen Welt lässt somit auch die Unterscheidung zwischen Low und High Fantasy nicht wirklich gesichert zu, sodass ich es bei der groben Eingruppierung als „Fantasy“ belassen habe.

Die Handlung ist durchaus spannend, hat teils aber auch Längen, gerade in der ersten Hälfte, die etwas Abwechslung vermissen lässt. Leider lässt auch das Ende noch viel zu viele Fragen offen – so wird quasi kein Handlungsstrang zufriedenstellend aufgelöst, sodass das Buch eigentlich nicht als Standalone lesbar ist. Schade, denn im Vergleich zur wirklich spannenden Prämisse des Buches wird hier viel Potential verschenkt.

Das Setting ist solide. Der Autor entführt den Leser in eine Gamingwelt, die dieser mit dem unwissenden Protagonisten zusammen entdeckt – eine tolle Kombination. Dass hierbei der Weltenbau naturgemäß etwas auf der Strecke verbleibt, ist daher vernachlässigbar, sofern dieser in den nächsten Teilen konsequent weiter ausgebaut wird. Nichtsdestotrotz hätte ich mich über ein unterstützendes Glossar zur Welt, gegebenenfalls auch eine Karte sehr gefreut – das sehr kurze Glossar zur Gamingsprache ist da eher überflüssig, spielen doch die eingebauten Charakterattribute bislang auch kaum eine Rolle.

Aufgrund der Kürze des Buches bleibt zudem wenig Zeit, die Charaktere zu entwickeln – auch dies muss in den Folgebänden konsequent weitergetrieben werden. Bislang überzeugen noch Nebencharaktere wie Mahri und Elira am ehesten, während insbesondere Yves noch gar nicht eingeschätzt werden kann und Alistair teils etwas blass verbleibt. Julien Applers Schreibstil lässt sich hierbei leicht und flüssig lesen. Insbesondere die humorvollen Statusnachrichten vermögen hier zu punkten und die Handlung aufzulockern, wohingegen manchmal etwas mehr Beachtung von „Show, don’t tell“ für eine noch straffere und packendere Erzählweise gesorgt hätte.

Die Buchgestaltung ist noch okay, das Korrektorat hat sauber gearbeitet, dem Lektorat sind jedoch – sofern es durchgeführt wurde – durchaus Dinge durchgerutscht. Der Buchsatz ist durchwachsen, Quests und Zeitsprünge sind in der Regel grafisch toll (aber auch nicht durchgängig gleich) dargestellt, gleiches hätte ich mir jedoch auch für die Statusmeldungen gewünscht, die sich in der jetzigen Form vom Schriftbild nicht absetzen. Der Buchumschlag ist eher eintönig, insbesondere irritiert mich immer noch der Schreibfehler im Titel (so ist das „in“ auf dem Cover groß, im Innenteil klein geschrieben).

Mein Fazit? „Die Suche nach den Splittern des Bahir: Ankunft in Aurelija“ ist ein Fantasy-Reihenauftakt mit toller Prämisse, aber durchaus auch Schwächen in Handlung und Buchgestaltung, sowie Entwicklungspotential beim Weltenbau und der Charaktergestaltung. Bei konsequenter Umsetzung mit den Folgebänden durchaus für genreaffine Leser zu empfehlen – allerdings nicht als Standalone und ab einem Lesealter von etwa 12 Jahren.

Fantasy-Buchpost im Dreierpack

Vor einigen Tagen erreichte mich ein wunderschön-liebevolles Paket mit einer phantastischen Trilogie im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de. „Liber Bellorum I: Blut & Feuer“, „Liber Bellorum II: Licht & Schatten“ und „Liber Bellorum III: Asche & Phönix“ entstammen dabei der Feder von Warda Moram und sind bei Julos in der Mankau Verlag GmbH erschienen. Vielen Dank an dieser Stelle für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare – die letzten beiden Bände sind dabei sogar handsigniert! Die Nervennahrung kann ich sicher bei der Lektüre gut gebrauchen!

Sehen die Bücher zusammen nicht wunderbar aus?

Lena Kiefer im Doppelpack | Wunderschöne Buchpost mit Lieblingsbuchpotential

In der letzten Zeit kamen wieder zwei selbstgekaufte Bücher bei mir an: „Westwell – Heavy & Light“ (LYX Verlag) und „Knights – Ein gefährliches Vermächtnis“ (cbj), in einer wunderschönen Hardcover-Ausgabe der Bücherbüchse. Beide Romane entstammen dabei der Feder von Lena Kiefer, die mich schon auf mehreren Messen vollauf begeistert hat und von deren Büchern ich mir daher unglaublich viel verspreche. New Adult und Fantasy – was will man mehr <3.

Habt Ihr schon Bücher von Lena gelesen?

Es lebe die Abwechslung! | Doppelte Buchpost

Auch diese beiden Bücher erreichten mich vor kurzem als Rezensionsexemplar – vielen Dank dafür an die Verlage! „Die Welt der Orks“ von Michael Peinkofer (Knaur Verlag) und „Breaking Through“ von Caitlyn Young (Elysion Books – über eine Leserunde bei Lovelybooks) könnten unterschiedlicher nicht sein, handelt es sich doch um klassische High-Fantasy und eine Girl-on-Girl-Romance – aber gerade in der Abwechslung liegt ja auch der Reiz. Ich bin schon ganz gespannt, welches der Bücher mich schlussendlich mehr überzeugt.

[Buchgedanken] Markus Heitz: „Die Rückkehr der Zwerge 2“ (Zwerge 6.2)

Um den Jahreswechsel habe ich „Die Rückkehr der Zwerge 2“ von Markus Heitz gelesen, nach *Band 1* der zweite Teil der Dilogie „Die Rückkehr der Zwerge“, die zusammen den 6. Teil der Zwerge-Reihe darstellt. Das Buch ist 2021 im Knaur Verlag, einem Imprint der Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG veröffentlicht worden und dem Genre High Fantasy zuzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

~~~ Achtung! Die folgende Rezension könnte milde Spoiler zum Vorgängerband enthalten! ~~~

Goïmron, Zwerg und Gemmenschneider, hat sich mit einigen Gefährten auf die Suche nach dem legendären Helden Tungdil Goldhand gemacht – und ist dabei mitten hinein in das größte Abenteuer seines Lebens geraten. Denn das Geborgene Land muss sich einer übermächtigen Bedrohung aus Orks, Menschen und Albae stellen. Während die Zwerge und ihre Verbündeten unter Führung der zwergischen Kriegerin Gata die Festung Brigantia belagern, versucht die Albae-Hexe Ascatoîa im Gebiet der Wunder zwei Drachengeschwister mit magischen Mitteln unter ihren Einfluss zu zwingen. Sollte ihr das gelingen, bräche eine finstere Zeit im Geborgenen Land an. Nur Goïmron, in dem unerwartete Kräfte schlummern, ist vielleicht in der Lage, das Schlimmste noch zu verhindern. Dabei braucht er unbedingt die Hilfe seiner Freunde und eines geheimnisvollen Artefakts, mit dem ausschließlich er kommunizieren kann. Aber was vermag das Artefakt noch anzurichten – und lässt es sich dauerhaft kontrollieren?

„Die Rückkehr der Zwerge 2“ knüpft nahtlos an die Handlung des ersten Bandes an und führt diese fort. Man folgt den Geschichten der altbekannten Charaktere, lernt aber auch neue kennen, sodass sich die Masse an Handlungssträngen eher erweitert, als zum Ende des Buches hin kleiner zu werden. Und – der einzige, größere Kritikpunkt am Buch bzw. der Dilogie – davon werden zu wenige aufgelöst, viele Handlungsstränge bleiben offen und sorgen dafür, dass man etwas unbefriedigt zurück bleibt.

Abgesehen davon ist die Handlung sehr abwechslungsreich und spannend, weiterhin sehr fragmentarisch und durch die velen Wechsel entschleunigt. Durch den – natürlich bei dem Reihentitel sinnigen – Fokus auf den Handlungsstrang um Goïmron, dauert es teilweise sehr lang, bis andere Handlungsstränge wieder aufgegriffen werden. So geht einer der interessantesten, der um Stémna, zum Beispiel völlig unter.

Der Weltenbau und das Setting bleiben weiterhin die Highlights des Romanes, man reist an bislang unbekannte Ecken der Reiche und lernt so nach und nach mehr über die Hintergründe der gesamten Welt von Markus Heitz kennen. Auch wenn es etwas dauert, bis man die ganzen Orte, Reiche und Völker zuordnen kann, bekommt man doch irgendwann einen guten, stimmigen Überblick.

Die einzelnen Charaktere werden im Wesentlichen konsequent weiterentwickelt. Neben Stémna, Klaey, Rodana, Xanomir und Brûgar, die ich bereits in Buch 1 als stärkste Charaktere erwähnt habe und die weiterhin überzeugen, begeistert mich in Band 2 zusätzlich Gata, die sich gut entwickelt hat. Goïmron bleibt weiterhin etwas blass – und auch von Goldhand hätte ich mir etwas mehr erwartet.

Die Buchgestaltung ist erneut auf ganzer Linie gelungen. Lektorat, Korrektorat und Buchsatz haben sauber gearbeitet, der Buchumschlag ist auf dem Titel und Buchrücken hochwertig geprägt und mit Klappen und farbigen Coverinnenseiten versehen. Das Cover bildet mit Teil 1 ein zusammenhängendes Titelbild und sorgt so für einen gelungenen Gesamteindruck der Reihe.

Mein Fazit? „Die Rückkehr der Zwerge 2“ führt die Dilogie zu einem würdigen Abschluss und sorgt für eine gelungene Rückkehr in die Welt der Zwerge. Dabei brilliert das Buch dank toller Charaktere und einem gelungenen Setting, löst aber leider zu wenige Handlungsstränge auf. Für Liebhaber des Genres bedenkenlos zu empfehlen – aber nicht losgelöst vom ersten Band.