Endlich komme ich zur ersten Rezi im Rahmen der „Ran an den SuB mit Ava“ Challenge 2018 – ein gelungener Start. „Die Perfekten“ von Caroline Brinkmann ist der Auftakt einer Buchreihe und ist 2017 im One Verlag der Bastei Lübbe AG erschienen. Die mir vorliegende Ausgabe ist ein Hardcover-Exemplar, und das Buch ist dem Genre Dystopie/Young-Adult zuzuordnen.
Rain lebt seit ihrer Geburt mit ihrer Mutter auf der Flucht. Ein Leben außerhalb des Systems, fernab der anderen Menschen, die von den Gesegneten anhand ihrer Gene klassifiziert und bewertet werden. Doch als sie eines Tages ein kleines Mädchen trifft und sich mit ihr anfreundet, gerät ihre Welt komplett aus den Fugen. Freund oder Feind, Rebell oder Gesegnete, Liebe oder Verrat – die ganze Welt Aventin steht an einem Scheideweg. Und mittendrin Rain – impulsiv, störrisch und furchtlos – denn: Unwetter haben keine Angst!
„Die Perfekten“ ist nicht … perfekt (das musste jetzt sein), aber nah dran. Ein gelungener Auftakt in eine vielversprechende dystopische Buchreihe, der unter anderem durch gelungenen Weltenbau überzeugt. Mit – teils – unerwarteten Wendungen und einer ausgewogenen Mischung aus Suspense und Tension schafft es Caroline Brinkmann, den Leser an die Buchseiten zu fesseln und für einen konstant gestrafften Spannungsbogen zu sorgen.
Für Begeisterung sorgen auch die Charaktere. Nicht nur die Hauptprotagonistin, auch die Nebencharaktere (wie Lark, Rose, Daphne, Tiberius, Storm u.a.) sind mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet. Jeder verfügt über eine eigene Motivation und einen kleinen Sub-Plot, was das Buch allerdings mitunter etwas überfrachtet – auf vereinzelte Handlungsstränge hätte man meines Erachtens nach auch verzichten können, um die Geschichte stromlinienförmiger und konsequenter zu erzählen.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich leicht und flüssig lesen. Mit tollen Beschreibungen – und insbesondere über die clevere Implementierung des Farbschemas (Grey, Silver, Ruby, White Shell etc.) springt das Kopfkino sofort an und sorgt dafür, dass der Leser tief in die Geschichte hineingezogen wird. Durch die Mischung einer Ich-Perspektive (Rain) mit einigen personalen Erzählperspektiven hätte aus meiner Sicht die Bindung an die Hauptfigur aber noch verstärkt werden können.Nichtsdestotrotz kann man sich gut mit ihr und den anderen Charakteren identifizieren, leidet, lacht und weint mit ihnen. Apropos weint: Was ist das bitte für ein Ende? Zudem fällt mir persönlich der Cliffhanger zu stark aus. Klar ist das Buch als Reihenauftakt angelegt, mit einem Ende leicht früher oder leicht später hätte man es jedoch durchaus auch als Standalone lesen können.
Die Buchgestaltung kann ebenfalls im großen und ganzen überzeugen. Lektorat, Korrektorat und Buchsatz haben fehlerfrei gearbeitet und das Cover ist ein wahrer Eye-Catcher, der – zumindest in diesem Genre – aus der Reihe fällt und der mit leicht geprägten Buchstaben punkten kann. Lediglich die Umsetzung als Hardcover generell ist etwas lieblos aus meiner Sicht.
Mein Fazit? Mit „Die Perfekten“ legt Caroline Brinkmann den Grundstein für eine tolle, dystopische Buchreihe. Der Roman überzeugt mit einem gelungenen Weltenbau und tollen Charakteren, und lässt genug Fragen und Handlungsstränge offen, um nahtlos in einen Folgeband überzugehen. Ich bin bereits sehr gespannt, wie die Autorin die Geschichte im bald erscheinenden zweiten Buch weiter erzählt.
zu können.
Im Anschluss gab es dann die erste der beiden großen Bühnenveranstaltungen am Samstag: Bestsellerautorin Anne Jacobs gab sich die Ehre und stellte ihren neuen Roman „Das Gutshaus“ vor – plauderte jedoch vor allem über ihren Werdegang, über ihren Megaerfolg „Die Tuchvilla“ – und stellte sich auch interessierten Fragen.
Perlenschwester“, den vierten Band der Reihe „Die sieben Schwestern“ und plauderte über ihr Leben, ihr Werk und über einen Trip nach Los Angeles. Dabei konnte sie direkt verkünden, dass die Filmrechte an der Reihe nunmehr vergeben sind. Zudem las Filmschauspielerin Dennenesch Zoudé einige Passagen aus dem Roman vor.
Nach der Pause ging es en bloc mit zwei Veranstaltungen von und mit Manuela Inusa weiter. In ihrem Meet & Greet ließ ich mir „Der kleine Teeladen zum Glück“, den ersten Teil der fünfbändigen „Valerie Lane“-Reihe signieren. Im Anschluss las Manuela aus dem Roman. Passenderweise gab es dazu leckeren Earl Grey.
Lucinda Riley stellte sich dort erneut – nunmehr live auch für User von Lovelybooks und Facebook – den Fragen des Moderators und der Zuschauer. Sie sprach über ihre Schreibgewohnheiten, Lieblingsgetränke (Gin!), und über das Leben an und für sich. Sympathisch, wie sie trotz ihres Megaerfolgs am Boden geblieben ist.
Im Anschluss gönnte ich mir eine kleine Pause, bevor es zum Abschluss des Tages ein gemütliches Get-together im Foyer gab. Martini, einer der Sponsoren der Veranstaltung, servierte verschiedene Martini-Tonic-Drinks. Bei anregenden Gesprächen konnte man so perfekt für noch ein Stündchen den Tag ausklingen lassen.
*** Warnung – Die Inhaltsangabe könnte leichte Spoiler enthalten ***
In „Obsidian“ verfolgt man die die Geschichte um die junge Buchbloggerin Katy. Nach dem Umzug aus dem sonnigen Florida ins eintönige West-Virginia, beschließt sie, sich bei ihren Nachbarn vorzustellen. Schnell freundet sie sich mit der quirligen Dee Black an, aber mit deren Bruder, Daemon, gerät Katy bei jedem Aufeinandertreffen aneinander. Und doch, irgendwie fühlt sie sich zu ihrem herablassenden, arroganten Nachbarn hingezogen. Sie hätte jedoch nie geahnt, dass diese eine Begegnung, ihr weiteres Schicksal für immer verändern sollte.
und dem Einzelgänger, der bei McDonalds Burger brät. Es ist aber auch etwas die Geschichte von Phil, dem alten Mann, der für beide eine Art Rettungsanker und Halt ist. Nach seinem Tod hinterlässt er ihnen eine Liste mit zehn unerfüllten Wünschen, die sie zusammen erledigen sollen. Eine Reise, zwei unterschiedliche Charaktere, mehrere Kontinente und Länder. Und alles für das Leben. Doch gelingt es beiden, die Schatten der Vergangenheit wirklich abzuwerfen?

Verlagshallen von Bastei Lübbe statt und wurde von ebendiesem Verlag, zusammen mit Kiepenheuer & Witsch, Community Editions und Diogenes veranstaltet. Die LBC (interessante Abkürzung, genau zwischen der LLC und der LBM^^) ist eine Veranstaltung exklusiv für Blogger, um etwas mehr über neue Bücher der Verlage zu erfahren, Workshops mit Autoren zu besuchen, oder einfach etwas zu Netzwerken.
Am Vormittag besuchte ich die Buchvorstellung von „Die Perfekten“, Caroline Brinkmanns neuestem Werk, das im August bei „One“ erscheinen wird. „Die Perfekten“ ist ein dystopisches Jugendbuch, das gesellschaftskritisch das Thema „Genmanipulation“ behandelt. Neben der Buchvorstellung plauderte Caroline auch über den Weg zum Verlag, den sie erstmals über eine Agentur gesucht hatte. Nach dieser tollen Veranstaltung, ging es dann auch direkt in die Mittagspause.
und Liebesromanen. Benne, der mich von der LLC direkt wiedererkannte und sich sogar an meinen Namen erinnerte (Schockstarre^^), stellte sein Buch „In der Liebe ist die Hölle los“ vor, und plauderte locker und ungezwungen mit den Gästen – der erfrischendste und lustigste Teil des Tages.
Die letzte Veranstaltung: Das Highlight des Tages! Eine meiner absoluten Lieblingsautoren seit fast 20 Jahren, eines meiner literarischen Vorbilder, stellte sich den Fragen des Moderators und des Publikums: Rebecca Gablé. Mir schwirrt noch immer der Kopf von ihren tollen Antworten zum Thema Recherche, zu ihrem Schreibprozess, zu Entwicklungen auf dem Buchmarkt und vielem mehr. An dieser Stelle auch noch: Glückwunsch, da vor ziemlich genau 20 Jahren (1997) Rebeccas erster historischer Roman „Das Lächeln der Fortuna“ erschienen ist, der sich bis heute mehr als 1.000.000 Mal verkauft hat.
sie ist in der Lage, das Tor zur Welt Embonis zu öffnen, um den dort gefangenen Schatten die Freiheit zu schenken. Da diese sich von menschlichen Seelen ernähren, engagiert Ivorys Tante Grace den Privatermittler Kil, um die Schlüsselträgerin – und die Menschheit – zu schützen. Seit ihrem ersten Aufeinandertreffen ist Ivory von dem undurchsichtigen Ermittler fasziniert. Doch welche Geheimnisse verbirgt er?