Leserunden im Doppelpack | Lovelybooks-Buchpost

Heute geht es spannend weiter – mit zwei Neuzugängen, die mich als Rezensionsexemplare im Rahmen von Leserunden auf Lovelybooks.de erreichten – vielen Dank dafür. „Neongrau – Game Over im Neurosubstrat“ von Aiki Mira (Polarise Verlag / dpunkt Verlag) ist dabei queere Science-Fiction, während „Stigma“ vom Autorinnenduo Lea Adam (Ullstein Verlag) ein im Hamburg spielender Thriller ist. Ich bin schon ganz auf die Ausflüge in die verschiedenen Genres gespannt.

Kennt Ihr eines der Bücher bereits?

[Buchgedanken] Nils Mohl: „Henny & Ponger“

Vor kurzem habe ich „Henny & Ponger“ von Nils Mohl gelesen. Das Buch ist 2022 im Mixtvision Verlag veröffentlicht worden und als Jugendbuch einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Wie von einem anderen Stern knallt Henny in Pongers Leben. Sie treffen sich in der S-Bahn, lesen das gleiche Buch und machen einen Deal: Sie gibt sich ein paar Tage als seine Freundin aus und er soll ihr helfen, wieder in ihr altes Leben zurückzukehren. Doch warum werden sie auf einmal von Leuten in Anzügen verfolgt, die eine Menge komische Fragen stellen? Nach und nach merkt Ponger, dass dies keine normale Lovestory ist. Werden sie es gemeinsam schaffen ?

„Henny & Ponger“ ist ein bunter Genremix, ist ein Jugendroman, ist Coming-of-Age mit Roadtrip-Elementen. Gleichzeitig sind aber auch Anklänge an Science-Fiction vorhanden – vor einem dystopischen Near-Future-Setting, das durchaus gesellschaftskritisch gegenwärtige Fragen aufgreift. Trotzdem bin ich aufgrund der jugendtypischen Themen, der Suche nach dem Platz in der Welt, bei der Eingruppierung als Jugendbuch verblieben.

Die Handlung ist dabei spannend, kurzweilig und abwechslungsreich. Nils Mohl gelingt es, den Leser an die Seiten zu fesseln, mit seinem pointierten, humorvollen und leicht zu lesendem Schreibstil das Kopfkino sofort anlaufen zu lassen. Allein die ungewöhnliche Bucheinteilung – mehr als 200 Kapitel ohne Seitenzahlen – sorgt anfangs durchaus für Irritationen und braucht etwas Eingewöhnungszeit. Zudem ist das Ende unerwartet und unbefriedigend offen – gerade im Jugendbuchbereich hätte ich mir hier etwas mehr Klarheit gewünscht.

Das Setting überzeugt auf ganzer Linie. Der Autor entführt den Leser dabei in eine Welt, in eine nahe, dystopisch Zukunft einer abgeschotteten Gesellschaft, die im krassen Gegensatz zu der Weite des Universums steht, die auf dem Cover schon angedeutet wird und im Roman eine große Rolle spielt. Gleichzeitig wird auch der Gegensatz zwischen der hektischen und anonymen Großstadt Hamburg zum Inselfeeling auf Amrum deutlich und gut herausgearbeitet.

Die einzelnen Charaktere sind vielschichtig angelegt, haben Stärken und Schwächen, eigene Ziele und Motive. Insgesamt kommt das Buch ja ohnehin mit nur wenigen Charakteren aus, hier brillieren Henny und Pörl, aber auch Stella und Ponger sind dreidimensional gestaltet und sorgen insgesamt für einen durchweg überzeugenden Cast.

Die Buchgestaltung ist gelungen, Lektorat und Korrektorat haben sauber gearbeitet, der Buchsatz ist innovativ, aber auch gewöhnungsbedürftig aufgrund des Fehlens von Seitenzahlen. Das Cover ist farblich ansprechend, sieht toll aus und zieht sich, zumindest als Farbverlauf, über den kompletten Buchumschlag.

Mein Fazit? „Henny & Ponger“ ist ein im großen und ganzen überzeugender Jugendroman mit tollem Setting und teils brillanten Protagonisten, leider aber auch einem zu offenen Ende. Für Leser des Genres bedenkenlos zu empfehlen – ab dem vom Verlag empfohlenen Lesealter von 14 Jahren.

[Buchgedanken] Elizabeth Macneal: „Zirkus der Wunder“

Vor kurzem habe ich „Zirkus der Wunder“ von Elizabeth Macneal gelesen. Das Buch ist 2022 im Eichborn Verlag in der Bastei Lübbe AG erschienen, die Originalausgabe wurde 2021 unter dem Titel „Circus of Wonders“ bei Picador veröffentlicht. Das Buch ist als historischer Roman einzuordnen, für die Übersetzung zeichnet Eva Bonné verantwortlich. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars über die Bloggerjury.

Südengland, 1866. Die junge Nell, von Muttermalen gezeichnet, wird von den anderen Dorfbewohnern gemieden – bis „Jasper Jupiters Zirkus der Wunder“ im Ort kampiert. Nells skrupelloser Vater wittert ein Geschäft und verkauft sie als „Leopardenmädchen“ an Jasper. Doch was als traumatische Erfahrung beginnt, scheint sich als Glücksfall zu erweisen: Erstmals findet Nell eine echte Heimat. Sie schließt Freundschaften, verliebt sich in den sensiblen Toby – und wird, als „achtes Weltwunder“ gefeiert, zum Star des Zirkus. Doch mit dem Ruhm stellen sich neue Probleme ein.

„Zirkus der Wunder“ ist ein historischer Roman, der den Leser ins neunzehnte Jahrhundert entführt, gleichzeitig aber große Aktualität besitzt, ist er doch ein Plädoyer für Toleranz, Diversität und gesellschaftliche Akzeptanz, zeigt er doch die Folgen von Diskriminierung – im Großen und im Kleinen – und bespricht Themen wie Kriegspropaganda und Traumata. Es ist daher der natürliche Nachfolger von „The Greatest Showman“, auf dessen Protagonist hier oftmals Bezug genommen wird, allerdings mit rein fiktiven Charakteren – und weniger glorifizierend pompös.

Denn die Handlung ist zwar spannend und kurzweilig, aber auch düster. Schonungslos beschreibt Elizabeth Macneal die teils unmenschlichen Zustände anhand einzelner Schicksale, die zwar fiktiv, aber sicherlich authentisch sind. Dabei ist der Roman ungemein atmosphärisch dicht, nimmt den Leser mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt, und zeigt seine Authentizität auch darin, dass er ein realistisches und kein verklärtes, kitschgeschwängertes Happy-End bietet.

Das Setting ist erwartbar brillant – bei einer Reise ins viktorianische England kann man hier aber wenig falsch machen – es hat sich als Setting für alle Arten von Romanen bewährt. Schön ist es jedoch, dass die Autorin den Leser hier mal in ein England abseits von London mitnimmt, zumindest teils in ärmliche, ländliche Dörfer führt, die einen krassen Gegensatz zur illustren Hauptstadt bilden. Aber auch die spätere Darstellung von London überzeugt, lediglich die Szene im Buckingham Palace irritiert leicht, dies kann aber auch an dem starken Einfluss liegen, den eine andere Palastbewohnerin auf die letzten Generationen ausgeübt hat.

Die einzelnen Charaktere sind im Wesentlichen vielschichtig ausgearbeitet, haben Stärken und Schwächen, eigene Ziele und Motive. Hierbei überzeugen neben Nell vor allem Stella und Pearl, während Toby etwas blass bleibt. Der Schreibstil von Elizabeth Macneal ist dabei flüssig und gut lesbar, atmosphärisch dicht und sehr bildhaft.

Die Buchgestaltung ist solide, Lektorat und Korrektorat haben sauber gearbeitet, der Buchsatz ist unauffällig. Die farbliche Gestaltung des Schutzumschlags wird leider durch den Buchrücken unterbrochen, insgesamt ist die Gestaltung zudem relativ schlicht, auch wenn sich im Covermotiv immerhin einige Aspekte der Handlung widerspiegeln. Das Buch unterhalb des Umschlags ist gleichfalls schlicht, aber mit farbigen Coverinnenseiten versehen.

Mein Fazit? „Zirkus der Wunder“ ist ein wirklich bestechender historischer Roman mit nur minimalen Schwächen, der vor allem durch sein atmosphärisches Setting und die hohe Aktualität brilliert. Für Leser des Genres bedenkenlos zu empfehlen – ab einem Lesealter von etwa 16 Jahren.

Bestsellerautoren im Doppelpack | buchige Neuzugänge

In den letzten Wochen erreichten mich diese beiden buchigen Neuzugänge von angepriesenen Bestsellerautoren. „Blankenese – Zwei Familien: Licht und Schatten“ von Michaela Grünig (Lübbe) kam dabei als Rezensionsexemplar über die Bloggerjury zu mir, „Goldenes Gift“ von Tom Hillenbrand (Kiepenheuer & Witsch) als Geschenk zum Geburtstag. Eine Familiensaga, ein kulinarischer Kriminalroman – ich bin schon ganz auf die Ausflüge in die verschiedenen Genres und Schauplätze gespannt.

Hab Ihr bereits ein Buch eines der Autoren gelesen?

[Buchgedanken] Edda Bork: „Telamon: Aufbruch nach Unoria“ (Telamon 1)

Vor einiger Zeit habe ich „Telamon: Aufbruch nach Unoria“ von Edda Bork gelesen, den ersten Band der Buchreihe um den Gestaltwandler Telamon. Der Roman ist 2022 im XOXO Verlag, einem Imprint der Eisermann Media GmbH / des Eisermann Verlags erschienen und als High Fantasy einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Der Elfensohn Telamon wächst unter Menschen auf. Niemand weiß, dass sein Vater ein verbannter Elfenhexer ist. Lange Zeit bleibt sein Leben ruhig – bis er sich plötzlich in einen Wolf verwandelt. Seine Herkunft kommt ans Licht und die Dorfbewohner vertreiben ihn. Bald muss auch Telamon erkennen, dass der Wolf in ihm seine dunkelsten Triebe entfesselt … Gleichzeitig besucht Moyra seine Träume. Das Mädchen aus der anderen Welt ist auf der Suche nach einem geraubten Drachenei und erscheint Telamon als Nebelkrähe. Um Moyra beizustehen und den Tod seiner Mutter zu rächen, macht Telamon sich mit ihr auf die Reise nach Unoria – zur Burg des Hexers. Im Elfenwald finden sie Verbündete – mit Schwert und Bogen stellen sie sich zahlreichen Gefahren. Doch Telamons Vater und das verschwundene Drachenei bergen mehr Geheimnisse, als sie ahnen …

„Telamon: Aufbruch nach Unoria“ lässt sich bereits kaum einem Genre zuordnen. So bedient das Buch quasi alle Unterarten der Phantastik, ist High- und Urban Fantasy in einem, hat Anklänge an Science-Fiction und Romantasy-Elemente. Insgesamt stellt sich das Buch als Mischung aus „Jurassic Park“ und „Herr der Ringe“ dar, aufgrund der Prämisse, des Kampfes gegen das Böse, habe ich es jedoch bei der Einstufung als „High Fantasy“ belassen.

Die Handlung erinnert dabei in Phasen sehr stark an Herr der Ringe, hat gerade im Mittelteil aber einige Längen und ein sehr unbefriedigend-offenes Ende, das nur wenige Handlungsstränge auflöst. Auch sorgt der krasse Unterschied zwischen der hochmodernen realen Welt und dem (typisch) mittelalterlich angehauchten Hesterna gelegentlich für Verwirrung. Nichtsdestotrotz ist die Handlung durchaus abwechslungsreich und teils überraschend und bietet Raum und Potential für Folgebände.

Das Setting ist gelungen, Hesterna eine bunte Welt voller Elfen, Chimären, Vampire, Magier, Werwölfe, Amazonen und … Wikinger? Eine etwas abstruse Kombination, ein Mix, der Vielfalt garantiert, aber auch noch im Rahmen der Folgebände einige weitere Erklärungen zum Weltenbau benötigt. In jedem Fall gelingt es Edda Bork die Lande zum Leben zu erwecken – auch durch ihren flüssig und leicht zu lesenden, bildhaften Schreibstil, der das Kopfkino anspringen lässt. Unterstützt wird sie dabei durch die der Handlung vorangestellte, etwas gedrängte, Karte sowie die Illustrationen, die teils etwas aquarellartig verwaschen sind, aber dennoch einen ersten, visuellen Eindruck vermitteln können.

Die einzelnen Figuren sind im Wesentlichen vielschichtig angelegt, haben Stärken und Schwächen, eigene Ziele und Motive. Hierbei überzeugen vor allem wichtige Nebenfiguren wie Lamur und Kassy, wobei ich mir von letzterer gerade in der zweiten Hälfte mehr gewünscht hätte. Moyra hingegen verbleibt etwas blass, handelt nicht immer nachvollziehbar und es fehlt mir etwas das Hadern mit der Gabe, die sie scheinbar mühelos akzeptiert und beherrscht.

Die Buchgestaltung ist solide. Lektorat und Korrektorat sind nur Kleinigkeiten durchgerutscht, der Buchsatz ist gelungen, eine Karte, ein Glossar und Illustrationen flankieren die Handlung. Das Cover ist schön anzusehen und zieht sich über den kompletten Buchumschlag, sodass ein wundervolles Gesamtbild entsteht. Inwieweit hier über die Folgebände eine einheitliche Reihengestaltung mit Wiedererkennungswert geschaffen wird, bleibt abzuwarten.

Mein Fazit? „Telamon: Aufbruch nach Unoria“ ist ein gelungener Start in die phantastische Buchreihe, mit spannendem Setting und Potential für Folgebände, aber auch mit kleineren Schwächen in der Handlung und noch Nachholbedarf beim Weltenbau. Für Leser des Genres bedenkenlos zu empfehlen – ab einem Lesealter von etwa 14 Jahren.

Tolle Pakete im Doppelpack | Nachweihnachtliche Buchpost

Da ich derzeit beruflich in Berlin bin, ist es hier die letzten Tage etwas still gewesen. Heute möchte ich Euch dennoch zwei Pakete zeigen, die mich um den Jahreswechsel erreicht haben – vielen Dank dafür. Von der lieben Anna von Welt aus Tinte und Papier erreichte mich „Die Dunkeldorn-Chroniken – Blüten aus Nacht“ (Katharina Seck, Blanvalet Verlag) mit Tee und süßer Karte, von Manuela Schörghofer ihr neuester Roman „Das Gelübde der vergessenen Tochter“ (HarperCollins Deutschland) als Rezensionsexemplar mit Bedienungsanleitung und einem ganzen Sammelsurium an Goodies. Ich bin schon ganz auf die beiden Bücher gespannt!

Sind bei Euch im neuen Jahr schon Bücher eingezogen?

Ein Blick in die Zukunft | Doppelte Buchpost

Vor kurzem erreichten mich auch diese beiden Werke im Rahmen von Leserunden auf Lovelybooks.de – vielen Dank dafür! Während „Knochensuppe – Der Mörder aus der Zukunft“ von Kim Young-tak (Golkonda Verlag) dabei eher eine dystopische, science-fiction-lastige Zukunft beschreibt, ist die erste Ausgabe des Mentling Magazins in eine hoffnungsvolle Zukunft gerichtet, präsentiert sie doch die Lebensgeschichten von zehn inspirierenden Persönlichkeiten unter 20 Jahren.

Lest Ihr gern dystopische Romane?

[Buchgedanken] Cleo Bennet: „Improper, Miss Trivett!“

Vor einiger Zeit habe ich „Improper, Miss Trivett!“ von Cleo Bennet gelesen. Das Buch ist 2022 im Selfpublishing über tredition veröffentlicht worden und als historischer Erotikroman einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

England 1810: Auf seinem Landgut lockt Mr. Teversham die büchervernarrte Gouvernante Miss Bird mit seiner erotischen Büchersammlung in eine bizarre Hörigkeit. 1865 stößt die junge Emily Trivett in der Bibliothek von Uppington Hall auf den Roman, der Miss Birds pikantes Abenteuer beschreibt. Während Emily fasziniert dem Zusammenhang zwischen der Fiktion, dem Herrenhaus und ihrer schrulligen Großtante Mabel nachspürt, entgeht ihr völlig, dass der Bibliothekar von Uppington sich beileibe nicht nur für das Abstauben ehrwürdiger Folianten interessiert.

„Improper, Miss Trivett!“ ist ein Roman, der sich nur schwerlich einordnen lässt und am ehesten aufgrund des Settings als historischer Erotikroman beschrieben werden kann. Gleichsam ist der Roman teils aber auch satirisch, fast an der Grenze zur Karikatur- und ist eine Erzählung, die sich über mehrere Ebenen erstreckt, werden im Buch doch weitere von den Protagonisten gelesene Bücher (bzw. Auszüge) abgedruckt, in denen die dortigen Potagonisten weitere – dort abgedruckte – Bücher lesen.

Demzufolge spielt die Handlung auf mehreren Ebenen – und in diversen Zeiten. Auf die kurz vor Schluss zusätzlich eingestreute, weitere Handlungsperspektive von Mabel hätte man hier durchaus aber verzichten können. Insgesamt hat das Buch – gerade zu Anfang – doch einige Längen, ist unterhaltsam, aber teils grotesk drüber und lässt – zumindest im ersten Teil – als Erotikroman gerade die Erotik etwas vermissen, was sich aber später legt.

Das Setting vermag hingegen auf ganzer Linie zu überzeugen. So entführt Cleo Bennet den Leser ins viktorianische England – vor allem in die ländliche Provinz, zwischen Kirchgang, Bibliothek und Müßiggang – übertrieben eskapistisch und daher vielleicht nicht in jedweder Einzelheit authentisch, aber umso humorvoller.

Die einzelnen Charaktere sind eher eindimensional gestaltet um ihre Rollen zu spielen – insbesondere in den Nebenrollen wie den Kneebones, den Wilberforces oder Mr. Atwood. Lediglich Mr. Blake kann hier glänzen und überrascht, frustriert den nach Action suchenden Leser aber gleichermaßen durch seine stoische Ruhe. Cleo Bennets Schreibstil lässt sich dabei leicht und flüssig lesen.

Die Buchgestaltung ist durchwachsen. Lektorat und Korrektorat sind nur Kleinigkeiten durchgerutscht, der Buchsatz macht hingegen einen leicht verwirrenden und unausgegorenen Eindruck – hier hätte etwas mehr Klarheit, etwas mehr Linie und ein weniger an Schriftarten und Formatierungen sicherlich gut getan. Das Covermotiv ist wunderschön und ein absoluter Eyecatcher – wenn auch etwas der Bezug zur Handlung fehlt. Der restliche Buchumschlag ist schlicht und eher eintönig.

Mein Fazit? „Improper, Miss Trivett!“ ist ein unterhaltsamer und im letzten Teil doch erotischer Erotikroman, aber auch mit Längen und teils schematischen Charakteren. Für Leser des Genres dennoch zu empfehlen – ab einem Lesealter von 18 Jahren.

Happy New Year!

Heute ist mein letzter Urlaubsabend in Österreich. Daher möchte ich die Gelegenheit nutzen (bevor es ab Morgen mit Rezensionen und Buchvorstellungen weitergeht), Euch allen ein frohes neues Jahr zu wünschen; ein Jahr 2023 voller Glück, Gesundheit, Erfolg, Zufriedenheit und Freude. Im gleichen Atemzug möchte ich mich für die tolle Zusammenarbeit im letzten Jahr bedanken – bei Lesern, Verlagen und Autoren – ihr seid spitze! Auf ein tolles, genauso buchverrrücktes 2023!

close up of two flute glasses filled with sparkling wine wuth ribbons and christmas decor
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Wie seid Ihr ins neue Jahr gestartet?

Weihnachtliche Buchpost im Doppelpack

Schöne Grüße aus dem Urlaub in Österreich! Heute möchte ich Euch schnell noch zwei Bücher zeigen, die mich kurz vor Weihnachten als Rezensionsexemplare erreichten. Dabei kam „Blüte der Zeit“ von Sabine Weiß (Lübbe) im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de zu mir, „How do I tell them I love them?“ von Kacen Callender (LYX Verlag) über die Bloggerjury – vielen Dank jeweils dafür. Ich bin schon auf beide Bücher sehr gespannt!

Kennt Ihr bereits ein Buch eines der Autoren?