Am Messesamstag kam es zum großen Starauflauf auf und neben der Frankfurter Buchmesse. Mein Tag begann mit einem exklusiven Meet & Greet für Leser und Blogger mit Jennifer L. Armentrout, zu dem es noch einen ausführlichen Beitrag im Rahmen der Aktion #AmazingArmentrout geben wird. Nur bereits so viel vorab – es war genial <3.
Auf der Messe angekommen, freute ich mich dann besonders darüber, dass Caroline Brinkmann spontan ein kleines Meet & Greet am Bastei Lübbe Stand abhielt und dort auch ihr neuestes Werk, „Die Perfekten“, signierte, worauf ich mich seit der Litblog Convention gefreut habe. Cari war nicht nur (mehr oder minder) im Cosplay erschienen, sondern auch supernett und zugänglich. Der zweite Teil ihrer Reihe wird 2018 erscheinen.
Dann begann auch schon der stressige Teil des Tages. Die nächsten zwei Stunden verbrachte ich stehend in der prallen Sonne vor der Open Stage. Bill Mockridge und Margie Kinsky stellten ihr Buch „Hurra, wir lieben noch!“ auf eine witzige und unterhaltsame Weise vor. Das bekam ich allerdings nur mit, weil ich mich bereits jetzt an die Bühne gekämpft hatte, um bei den nächsten beiden Veranstaltungen vor Ort zu sein. Nach Bill und Margie trat nämlich Nicholas Sparks auf. Ja, der Nicholas Sparks. Frisch eingeflogen aus Amerika stellte er sein neuestes Buch „Seit du bei mir bist“ vor, wie immer eine Liebesgeschichte aus North Carolina, allerdings mit tragischen Elementen
und einer starken Familiengeschichte. Auch er war überraschend witzig.
Anschließend das Bühnenhighlight des Nachmittags. Cassandra Clare, die Autorin, unter anderem der „City of Bones“-Reihe, gab sich die Ehre – die Lesung der deutschen Texte übernahm der Schauspieler Bastian Hagen. Moderiert wurde die Veranstaltung von niemand geringerem als Mona Kasten, selbst Bestsellerautorin und großer Fan von Cassandra
Clare. Eine tolle und sympathische Gesprächsrunde mit informativen und witzigen, spannenden und kuriosen Fragen entwickelte sich, nicht zuletzt dank der genialen Moderation von Mona. Cassandra Clare gab nicht nur Einblicke in ihr aktuelles Werk, sondern stellte viele weitere Bücher in Aussicht, was zu kurzem Hyperventilieren auf der Bühne und in weiten Teilen des Publikums sorgte. Was für eine geniale Veranstaltung!
Danach kämpfte ich mich durch die gefüllte Halle 3.0 zum Carlsen-Stand, um mich bei der Signierstunde von Valentina Fast anzustellen, ich war natürlich bereits sehr spät dran, die Wartezeit betrug etwa 75 Minuten. Sie signierte (und verkaufte, sogar vor dem offiziellen fErscheinungstermin) den zweiten Band von „Royal“ und den ersten Band von „Belle et la magie“ als Taschenbuch. Insbesondere Royal konnte ich kaum erwarten, und freue mich schon darauf, mich wieder in die Geschichte zu stürzen.
Am Abend nutzte ich dann die – einmalige – Gelegenheit, Dan Brown live zu sehen, meine einzige Abendveranstaltung der Woche. Vor knapp 2.000 Menschen stellte der Autor seinen neuen Langdon-Roman „Origin“ vor, sprach über Moderne Kunst und das Verhältnis zwischen Religion und Wissenschaft. Die deutschen Passagen wurden großartig vom Tatort-Kommissar und Theaterschauspieler Wolfram Koch gelesen, die Moderation übernahm Alf Mentzer von hr2. Ein toller, viel zu kurzer, Abend, der – zurecht – in Standing Ovations für den Autoren gipfelte, was in der Literatur nicht alle Tage vorkommt.
Nach einer Vollsperrung des Heidelberger Hauptbahnhofes kehrte ich dann gegen 23.00 Uhr nach Hause zurück, um noch ein wenig Schlaf vor dem letzten Messetag zu erwischen, auf dem mich Kerstin Gier erwartete. Dan Brown, Cassandra Clare, Jennifer L. Armentrout, Nicholas Sparks, Caroline Brinkmann, Bill Mockridge, Margie Kinsky, Valentina Fast. Was war das nur für ein Tag!


Da ich bereits im Laufe der Woche fast alles gesehen hatte, habe ich mir den Sonntagvormittag freigehalten. Zuerst traf ich mich mit der ohneohrigen Verlagskollegin Veronika Lackerbauer, deren bayrische Krimi-Geschichtensammlungen „Hugo & Leberkäs“ und „Sushi & Weißbier“ am BoD-Stand ausgestellt waren. Im Anschluss kam ich mit Michaela Stadelmann (vielen mittlerweile als Mikaela Sandberg bekannt) und ihrer Familie zusammen. Ich kenne Michaela bereits seit mehr als 2 Jahren, sie war die Verlegerin des, leider mittlerweile aufgelösten, Wunderwaldverlages, in dem ich insgesamt fünf
Kurzgeschichten veröffentlichen durfte. Auf dem Weg zu unserer gemeinsamen Mittagspause stießen wir dabei auf diese Cosplaygruppe, die uns so gut gefallen hat, dass wir das direkt als Foto festhalten mussten :).
Im Rahmenprogramm wurden fast alle bisherigen Gewinner der DCM nochmals präsentiert und das Team hinter den Kulissen vorgestellt. Zudem wurde der DCM vom japanischen Außenministerium eine Urkunde für die Verdienste um die deutsch-japanische Freundschaft und den gegenseitigen Kulturaustausch überreicht. In der Einzelkategorie wurde dieses Jahr ein Cosplay aus dem Kurzfilm „Frozen Fever“ gekrönt. Es machte einen sehr authentischen Eindruck und die Teilnehmerin überzeugte auf ganzer Linie mit einer tollen Performance.
Alles in allem fand ich die Qualität dieses Jahr, vor allem auch bei den Auftritten, sehr hoch. Im ersten Bild sind zentral die Gewinnerin des Einzelwettbewerbes und die Gewinner des Paarwettbewerbes zu sehen, im zweiten Bild alle Preisträger (Platz 1-5 der jeweiligen Kategorie) als Gruppenfoto.
nderen Tombola teil :). Und natürlich bestaunte ich die vielen, tollen Cosplays. Trends in diesem Jahr? Viel Star Wars, viel Frozen und einige Deadpools waren auch vor Ort. Sonst war natürlich alles dabei: Animes, Disneyfiguren, Videospielcharaktere, Serien- und Filmfiguren – einfach alles, was das Herz begehrt. Natürlich habe ich auch ein Foto für Euch gemacht! (Im Bild ein wunderschönes „Beauty and the Beast“ Cosplay).
e Überraschung! Zwar sang sie nicht, aber beantwortete mit ihrer netten und ungezwungenen, süßen Art alle Fragen des Moderators. Ich bin und bleibe großer Fan von ihr – und drücke ihr natürlich für den ESC 2016 alle Daumen. Am Messesonntag hieß es zumindest von mir: Germany – 12 points! 🙂
ozen-Fever“ Cosplay auch gleich den ersten Platz in der Kategorie: „Gruppe“. Zurecht, wenn man mich fragt, da hier nicht nur viel Detail in die Kostüme gelegt wurde, sondern auch mit eigenen Lyrics zur Disney-Musik und einer tollen Szenerie der Auftritt gut durchdacht und absolviert wurde. Generell möchte ich aber noch sagen, dass der Wettbewerb in diesem Jahr im Vergleich zur letzen LBM aus meiner Sicht deutlich an Qualität zugelegt hat.
s die letzten Messestunden für diese LBM. Kurz vor Schluss traf ich auch noch diese tolle „Star Wars“ Cosplaygruppe, die ich Euch auch nicht vorenthalten möchte. Viel zu schnell war die LBM dann auch schon wieder vorbei. Zwar war die Messezeit wie immer körperlich anstrengend und treibt einen an seine Grenzen, ich möchte sie dennoch nicht missen und freue mich bereits jetzt auf die nächsten Messen! An dieser Stelle möchte ich auch noch allen danken, die diese Messezeit unvergesslich gemacht haben – an all die Verlage, Kollegen, Freunde, Bekannte: fühlt Euch gedrückt :). Es ist toll, in so einer netten und hilfsbereiten Community zu sein :).


