Lovelybooks Leserpreis 2018 – mein Voting-Sheet

Derzeit läuft ja wieder die Wahl zum Lovelybooks-Leserpreis, bei der Nutzer der Plattform in 15 Kategorien über die begehrten Awards abstimmen dürfen. Nachdem ich die Nominierungsrunde traditionell ausgesetzt habe, habe ich es mir nicht nehmen lassen, in der Endrunde mitzustimmen. Bevor ich Euch meine komplette Wahlliste zeige, möchte ich folgende Autoren wärmstens empfehlen: Ava Reed (3 Stimmen von mir), Julia Engelmann (2), Bianca Iosivoni (2), Manuela Inusa (1), Emily Bold (1) und Nina MacKay (1).

Und nun zu den einzelnen Kategorien:

  • Romane
    • Kate Morton: „Die Tochter des Uhrmachers“
    • Manuela Inusa: „Der zauberhafte Trödelladen“
    • Juli Zeh: „Neujahr“
  • Krimi & Thriller
    • Romy Fölck: „Bluthaus“
    • Jessica Fellowes: „Die Schwestern von Midford Manor – Unter Verdacht“
    • Karen Rose: „Dornenherz“
  • Fantasy & Science-Fiction
    • Nina MacKay: „Dämonentage“
    • Liza Grimm: „Die Götter von Asgard“
    • Laura Kneidl: „Die Krone der Dunkelheit“
  • Jugendbücher
  • Kinderbücher
    • Katja Brandis: „Woodwalkers – Fremde Wildnis“
    • Tanya Stewner: „Alea Aquarius – Die Macht der Gezeiten“
    • Kelly Barnhill: „Das Mädchen, das den Mond trank“
  • Liebesromane
    • Mona Kasten: „Save me“
    • Rosie Walsh: „Ohne ein einziges Wort“
    • Bianca Iosivoni: „Die letzte erste Nacht“
  • Erotische Romane
    • Pepper Winters: „Tears of Tess – Buch 1“
    • Lara Adrian: „For 100 Reasons – Enthüllung“
    • Jennifer L. Armentrout: „The Dead List“
  • Historische Romane
    • Ella Zeiss: „Wie Gräser im Wind“
    • Petra Durst-Benning: „Die Fotografin – Am Anfang des Weges“
    • Sabrina Qunaj: „Die Fremde Prinzessin“
  • Humor
    • Rebekka Gohla: „Beziehungsstatus: Ich mag Kekse“
    • Anna Koch: „‚Immer noch betrunken?‘ – ‚Vier'“
    • Friedrich Kalpenstein: „Gruppentherapie“
  • Sachbuch und Ratgeber
    • Julia Engelmann: „Keine Ahnung, ob das Liebe ist“
    • Bettina Hennig: „Das magische Lexikon der Einhörner“
    • Hape Kerkeling: „Frisch hapeziert“
  • Hörbuch
    • Julia Engelmann: „Keine Ahnung, ob das Liebe ist“
    • Erin Beaty: „Kampf um Demora 1 – Vertrauen und Verrat“
    • Volker Klüpfel, Michael Kobr: „Kluftinger“
  • E-Book only
    • Marlene May: „Die Märchenjägerin“
    • Erika Swyler: „Das Wassermädchen: Shortstory“
    • Jennifer Alice Jager: „Blutrote Dornen – Der verzauberte Kuss“
  • Buchtitel
  • Buchcover
  • Das Beste aus 10 Jahren
    • Kerstin Gier: „Saphirblau“
    • Diana Gabaldon: „Outlander – Ein Schatten von Verrat und Liebe“
    • Rebecca Gablé: „Der Dunkle Thron“

So viele Bücher – in manchen Kategorien fiel mir die Auswahl echt schwer. Meine Stimmen setzen sich dabei aus gelesenen Büchern, Wunschlisten- und SuB-Büchern und Büchern, in die ich mich schockverliebt habe, zusammen. Die größten Probleme hatte ich in den Kategorien „Jugendbuch“, „Historische Romane“ und „Das Beste aus 10 Jahren“.

Was sind Eure Favoriten des Jahres, für wen habt Ihr gestimmt? Wie immer: rein damit in die Kommentare :D.

[Buchgedanken] Kea von Garnier „Poetische Zeiten“

Weiter im bunten Rezi-Reigen möchte ich Euch heute „Poetische Zeiten“ von Kea von Garnier vorstellen – ein Finalist des letztjährigen StorytellerX-Awards. Vielen Dank an dieser Stelle auch an Amazon und Kindle Direct Publishing, die im Rahmen der Preisverleihung das Werk als Leseexemplar zur Verfügung stellten. Das Buch ist 2017 im Selfpublishing veröffentlicht worden und dem Genre „Lyrik“ zuzuordnen. Es enthält ein Sammelsurium an Gedichten der Jungautorin und -poetin Kea von Garnier, die diese auch auf ihrem Instagram-Account veröffentlicht.

31upszl8p7l-_sx311_bo1204203200_Keas Gedichte decken in ihrer Bandbreite das ganze Leben ab. Vom Großstadtflair bis hin zur Naturverliebtheit, von Liebe bis Melancholie, von Witz bis Wehmut – kaum eine Gefühlslage fehlt in dem kleinen aber feinen Lyrikband. Meine Lieblingsgedichte sind übrigens „In der Bibliothek“ und „Momentaufnahme“.

Keas lyrische Stimme ist kraftvoll, gefühlvoll, aber manchmal noch etwas roh. Ich hätte mir an der ein oder anderen Stelle durchaus noch etwas mehr Feinschliff an den einzelnen Versen gewünscht – und etwas mehr Formstrenge, wenn denn schon auf Reimschemata zurückgegriffen wird. Abgesehen davon sind die einzelnen Verse durchaus intensiv und gefühlvoll und transportieren die Botschaften der Autorin gut an den Leser.

„Poetische Zeiten“ ist modern und spontan, eine Momentaufnahme direkt aus dem Leben. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Kein lyrisches Meisterwerk, aber doch ein starker Lyrikband, der die (leider) verstaubte Gattung in die heutige Zeit transportiert. Und das ist Keas größter Verdienst! Durch die (verdiente) Shortlistnominierung für den StorytellerX-Award hat die Poetin es geschafft, die Lyrik erneut auf die große Bühne zu holen – und auch im Bereich Selfpublishing zu verankern. Danke dafür!

Die Buchgestaltung ist hier komplett zweitrangig, ohnehin besitze ich ja nur eine Art Probedruck/Sample der eigens für die Preisverleihung angefertigten Auflage. Das Cover ist gänzlich unscheinbar und unaufgeregt, alles andere wäre dem Inhalt und der Gattung gegenüber allerdings auch nicht gerecht geworden. Lektorat und Korrektorat sind ohnehin bei der Lyrik so seine Sache, Fehler sind jedenfalls (so durchgeführt) nicht ersichtlich. Lediglich vom Buchsatz hätte ich mir etwas mehr Inspiration und Innovation gewünscht.

Mein Fazit? Mit „Poetische Zeiten“ legt Kea von Garnier einen überzeugenden Lyrikband vor. Sie ist zwar keine Julia Engelmann, aber doch eine starke poetische Stimme unserer Zeit und Generation, der es an manchen Stellen jedoch noch etwas an Feinschliff fehlt. Für Lyrikfreunde bedenkenlos zu empfehlen.

Nachtrag zum Welttag des Buches: Meine Top 5

Inspiriert von Sarahs tollem Beitrag über die Bücherliebe und ihre Top 5-Listen der aktuellen und Allzeit-Lieblinge, möchte ich Euch heute auch meine Top 5 Bücher nachreichen. Einige Plätze sind dabei in Stein gemeißelt, einige schwanken je nach Tagesform. Dennoch möchte ich es mal auf eine Top 5 Liste beschränken. Dabei wird pro Reihe nur ein Buch gesetzt, das dann ggf. auch stellvertretend für die ganze Reihe steht. Wie immer ist die Reihung rein zufällig :).

  • Diana Gabaldon: „Feuer und Stein“ (Die Highland-Saga)

Seit zehntausenden Seiten (ja, ich habe die Bücher mehrfach gelesen^^) begleitet mich die Geschichte von Claire und Jamie. Eine wunderschöne Liebesgeschichte, ein fesselndes Historiendrama mit mystischen Einschlägen – und seit neuestem auch ein Serienhit. Ich liebe es. Ich brauche es. Und ich kann Band 9 gar nicht erwarten :).

  • Rebecca Gablé: „Das Lächeln der Fortuna“ (Die Waringham-Romane)

Ihre Werke zu den Rosenkriegen gehören zu dem Besten, was (nicht nur die deutschsprachige) historische Literatur hervorbringt. Ungemein detailverliebt, strotzend vor historischem Fachwissen und mit einer packenden Geschichte angereichert, kämpft sich die Familie Waringham durch eine meiner liebsten Epochen: die Zeit der Rosenkriege. Auch hier habe ich die Bücher schon mehrfach gelesen – in jeglichen Editionen :).

  • Kiera Cass: „Selection“ (Selection Series, 1-3 und 4-5)

Natürlich darf auch ein Young-Adult-Fantasyroman auf dieser Liste nicht fehlen. Ein neues Buch, das ich erst im letzten Jahr kennen und lieben gelernt habe. Die Geschichte von America Singer, die am Casting teilnimmt, bei dem die Frau des Kronprinzen von Illeá gesucht wird, hat mich regelrecht begeistert. Und diese Cover *hach*.

  • Bernhard Hennen: „Die Elfen“ (Die Elfenromane, Elfenritter-Romane)

Muss ich hier groß etwas zu schreiben? Aus meiner Sicht das Beste, was es an High-Fantasy-Epen derzeit auf dem Markt gibt. Emerelle, Ollowain. Es ist Jahre her und ist mir so prägnant im Gedächtnis geblieben. Ich muss alle 9? Bücher mal wieder lesen (mal abgesehen von den Drachenelfen-Büchern, die irgendwie auch dazugehören, aber die ich hier mal außen vor lasse).

  • John Green „Eine wie Alaska“ („Margos Spuren“, „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“)

John Greens Jugendromane strotzen vor Gefühlen. Sie sind Spiegelbilder der Gesellschaft, bilden die Wünsche, Sehnsüchte und Handlungen unserer Generation wieder. Sie sind zudem so toll geschrieben, und weisen faszinierende Protagonisten auf.

 

Damit ist die Top 5 bereits komplett. Ich möchte jedoch noch vier weitere Titel nennen, die ich entweder noch nicht beendet habe, oder die in anderen Kategorien spielen. Im Englischen wären das „honorable mentions“, die streng wörtliche Übersetzung „lobende Erwähnungen“ passt allerdings nicht so recht.

  • Julia Engelmann: „Eines Tages, Baby!“ (und Nachfolgebände)

Die Stimme einer Generation. Julia Engelmann ist ein lyrischer Superstar, ihre Texte eine Mischung aus Poetry-Slam und reiner Lyrik, ihr Schreibstil kraftvoll und bildhaft. Gefühlsstark, voller Wahrheit, wollen ihre Texte aufrütteln, zum Nachdenken anregen, oder einfach ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Wunderschön.

  • Theodor Fontane: „Effie Briest“ / Margaret Mitchell: „Vom Winde verweht“

Den Klassiker-Sonderpreis teile ich mal auf die obigen Werke auf, die mich beide fasziniert haben und die weniger als fünfzig Jahre auseinanderliegen. Scarlett und Effie sind beide stark und doch wankelmütig, sind mutig und schwach. Bilderbuchprotagonisten, tolle Handlungen und Settings – was will man mehr?

  • Julia Adrian: „Die Dreizehnte Fee – Erwachen“

Das Buch, das mich zuletzt in Euphoriestürme versetzt hat. Leider habe ich Teil 2 und 3 noch nicht gelesen, aber wenn das so weitergeht, hat die Märchenadaption auch die Chance, spätere Top-Listen zu knacken. Das Buch, das ich gern selbst geschrieben hätte!

 

Habt Ihr einige der Bücher gelesen? Was haltet Ihr von diesen? Oder habt Ihr eigene Top-Listen? Dann ab damit in die Kommentare! 🙂

 

 

[LBM 2017] Tag 3 – Schockverliebt

Was für ein anstrengender, was für ein schöner Tag. Der Messesamstag war, 20170325_101918erwartungsgemäß, der besucherstärkste Tag und die relative Ruhe der Vortage damit dahin. Gleich um Punkt 10 zu Messebeginn startete ich mit einer Veranstaltung in das Programm. Tanya Stewner, Autorin der berühmten Liliane Susewind-Reihe, stellte ihr neuestes Buch, den dritten Band von Alea Aquarius vor. Mit einem kleinen interaktiven Teil und der Ankündigung, noch vier weitere Alea und viele weitere Liliane-Bücher zu schreiben, verzückte sie ihr gesamtes Publikum.

Im Anschluss schlenderte ich etwas durch die Hallen und hörte mir die Texte zweier 20170325_120318Poetry-Slammerinnen an, die zwar gut, jedoch nicht mit Sandra Da Vina und erst recht nicht mit der Slam-Ikone Julia Engelmann, vergleichbar waren. Danach – schon fast ein alljährlicher Messefixtermin – eine Veranstaltung mit Iny Lorentz. Das Ehepaar stellte sein neuestes Buch „Die Wanderapothekerin“ vor und berichtete darüber, wie die Romane entstehen, wohin die Recherchereisen führen und was in den nächsten Jahren noch zu erwarten ist (keine Überraschung: viele, viele Romane!). Zur Mittagszeit traf ich mich dann mit einigen Kollegen und Kolleginnen und lernte dabei einige Autoren der #BartBroAuthors kennen – lustige Truppe^^.

Am frühen Nachmittag konnte, durfte, wollte ich dann einfach auch nur mal Fan sein^^. 20170325_143209Nachdem ich gestern schon Covergott Alexander Kopainski und einige Drachenmond-Autoren (Julia Adrian, Andi Dutter, Nina MacKay) treffen durfte, stand für heute die Lesung und Signierstunde von Ava Reed auf dem Programm. Sie las aus „Wir fliegen, wenn wir fallen“, erschienen bei Ueberreuter (und übrigens auch mit einem Kopainski-Cover <3). Zwar musste ich dann fast eine Stunde auf die Widmung warten – aber egal. Die Lesung hatte mich restlos begeistert – ich war schockverliebt in das Jugendbuch. Danach ging ich schnell zur großen Impress-Signierstunde, um mir Valentina Fasts „Royal – Ein Königreich aus Glas“ (ein meisterhaftes Jugendbuch, zumindest laut meiner gestrigen Rezension) und Stefanie Hasses „BookElements 1 – Die Magie zwischen den Zeilen“ signieren zu lassen.

Zum Abschluss des Tages besuchte ich den Burgenwelt Verlag, bei dem vor kurzer Zeit die Anthologie „Luther – Aus dem Leben einer Legende“ erschienen ist, zu der ich auch eine Geschichte beigesteuert habe. Dort traf ich die, ebenfalls im Buch vertretenen, Autoren Manuela Schörghofer, Regine D. Ritter und Anton Vogel, sowie Yngra Wieland, Tatjana Stöckler und Verlegerin Jana Hoffhenke und ließ den trubelhaften Tag gemütlich ausklingen (Foto folgt!).

„Liebster Award“ – eine neue Runde

Anfang dieses Jahres hat es mich wieder „erwischt“ – ich wurde von der lieben Autorenkollegin Bianca auf ihrem Sachbuchblog „Mit Pfeil und Feder“ für den „Liebster Award“ nominiert. Die Nominierung und ihre Antworten auf die ihr gestellten Fragen findet ihr hier.

Dann versuche ich mal, die mir gestellten Fragen umfassend zu beantworten 🙂liebsteraward

Wie bist du auf die Idee gekommen, einen Blog zu starten?
– Das hat direkt mit meiner „Autorentätigkeit“ zu tun. Je mehr sich die Veröffentlichungen häuften, je intensiver ich mich um das Schreiben gekümmert hab, desto mehr wuchs in mir der Wunsch, dies mit anderen zu teilen und mich besser zu vernetzen.

Was machst du, wenn du nicht bloggst?
– Schreiben, Lesen, im Internet surfen, Sport (verfolgen ;)), oder auch ins Kino gehen und mich mit Freunden treffen.

Hattest du 2015 ein Lieblingsbuch und was hat Dir daran besonders gut gefallen?
– Einige. Julia Engelmanns „Wir können alles sein, Baby“ hat wie ihr Vorgängerwerk mich wieder begeistert und inspiriert. Sie ist – auch wenn sie das nicht gern hört, die Stimme einer ganzen Generation – der neue lyrische Superstar. Und natürlich kann ich auch Diana Gabaldons „Ein Schatten von Verrat und Liebe“ nicht unerwähnt lassen – den achten Teil einer meiner absoluten Lieblingsbuchreihen.

Welches Buch liest du gerade?
Ich habe gerade „Das Vermächtnis der Hüter 1 – Die Schwelle“ von Isabella Benz beendet, und überlege nun, was ich danach lese. Eventuell „Fallender Himmel – Legend Band 1“ von Marie Lu.

Welche drei Wörter beschreiben dich am besten?
Puh, sowas ist immer schwierig. Vielleicht loyal, traditionell – und auch ein bisschen faul :).

Was war das riskanteste oder verrückteste, das du je in deinem Leben getan hast?
Eine Kurzgeschichte zu einer Ausschreibung geschickt? Wer hätte denn je davon ausgehen können, dass wirklich irgendjemand meine Texte lesen wollen würde *lach*.

Welchen Rat würdest du deinem 18-jährigen Ich geben?
Vielleicht den, nicht Jura zu studieren? Wer weiß… aber wenn, dann das Studium von Anfang an konzentrierter und geordneter zu gestalten.

Wie startest du morgens in deinen Tag?
Da habe ich derzeit wenig Rituale, das ändert sich aber sicherlich, wenn ich meine neue Arbeitsstelle angetreten habe. Später dann sicherlich mit einem Glas Milch (Vollmilch, 3,5% – alles andere ist keine Milch ;)).

Wie sieht dein 1a Wellnesstag aus?
Hm. Ich denke eine schicke Salzgrotte, eine Massage und ein geruhsames Bad in einem Whirlpool wären schonmal ein guter Anfang.

In welches Land, das Du schon besucht hast, würdest du gerne noch einmal reisen und warum?
In die Schweiz (ich liebe das Land) – aber vor allem auch nach Italien. Ich war zwar schon zweimal in Rom, habe aber immer noch nicht alles geschafft, was ich mir dort gerne anschauen würde Es ist eine tolle Stadt, so voller Leben und Geschichte.

Ab in die Zeitmaschine! In welcher Zeit würdest du gerne leben?
Noch eine schwierige Frage. Als Autor historischer Texte liebe ich die Geschichte – vor allem das Mittelalter. Und auch wenn ich dieses gern mal erkunden würde, dort zu leben … mit der geringen Lebenserwartung, der Säuglingssterblichkeit und allem was dazugehört? Vielleicht eher nicht. Eventuell im späten Preußen Ende des 19. Jahrhunderts? Oder ein Abstecher in die goldenen Zwanziger, um die ungetrübte Lebensfreude der damaligen Zeit mitzuerleben?

Nun ist es an mir, neue 11 Fragen aufzustellen und weitere Blogger zu nominieren. Da es kaum noch jemanden gibt, der nicht bereits einmal oder mehrfach in den letzten Monaten nominiert wurde, möchte ich niemanden direkt nominieren und stelle es jedem frei, meine 11 Fragen zu beantworten. Vielleicht hat ja einer von Euch Lust, Neko oder Katharina?

1. Welches ist dein liebstes Fabelwesen?
2. Ganz einfach: Kaffee oder Tee?
3. Würdest du lieber am Meer, in den Bergen oder in einer Stadt wohnen?
4. Welches ist deine schlechteste Eigenschaft?
5. Wenn dein Leben verfilmt werden würde, welcher Schauspieler würde dich spielen?
6. Nenne ein Buch, das du 2016 unbedingt lesen willst.
7. Wovon kannst du nie genug bekommen?
8. Welche Sprache würdest du gern sprechen können?
9. Wie viele Notizbücher besitzt du?
10.Wer ist dein Vorbild (eines)? Und warum?
11. Was sind deine guten Vorsätze für 2016?

Liebe Grüße

Erik

Ps: Der Vollständigkeit halber hier nochmal die offiziellen Regeln zum Nachlesen, an die ich mich nur so halb gehalten habe ;).

Bedankt euch bei der Person, die euch nominiert hat, und verlinkt sie auf eurer Seite. Falls möglich, hinterlasst auf ihrem Blog einen entsprechenden Kommentar, in dem ihr auch für andere sichtbar den Award annehmt.

Kopiert das Emblem oder holt euch ein zu euch passendes aus dem Netz und stellt es sichtbar auf die Award-Seite, so dass der Liebster Award nach außen hin sichtbar ist und bleibt.

Beantwortet die 11 Fragen, die euch gestellt wurden und veröffentlicht sie auf eurer Seite.
Wer über die Fragen hinaus Fakten über sich präsentieren möchte, kann dies in einem eigenen Blog: Fakten über mich (bis zu 11 möglich); wer mit den Fragen gar nichts anfangen kann, darf sie ausnahmsweise auch mal gegen Fakten austauschen; sollte das dann aber auch entsprechend begründen.

Denkt euch 11 neue Fragen für die Blogger aus, die ihr nominieren wollt und stellt die Fragen auf euren Blog.

Kopiert die Regeln und stellt sie ebenfalls auf euren Blog, damit die Nominierten wissen, was sie zu tun haben.

Nominiert zwischen 3 und 11 neue Blogger, die ihr gerne weiter empfehlen wollt. Das sollten möglichst solche sein, die noch wenig bekannt sind, aber empfehlenswerte Inhalte bieten.
Wer möchte kann sich dabei an die 200er – 3000er Follower / Leser Regel halten, also solche Blogs empfehlen, die unterhalb dieser Zahlen liegen.

Stellt die neuen Nominierungen auf eurer Seite vor und gebt den jeweiligen Bloggern eure Nominierung persönlich bekannt. Empfohlen wird dafür die Kommentarfunktion auf den jeweiligen Blogs zu nutzen, falls diese passend ist.

Empfohlen wird auch, die jeweils Nominierten vorab zu fragen, ob sie überhaupt mitmachen wollen, damit sie sich nicht überfallen fühlen.

Lovelybooks Leserpreis!

Nachdem ich mich in der Nominierungsrunde zurückgehalten habe (da es schlichtweg zu viele gute Bücher gab), habe ich heute nach Bekanntgabe der Shortlist meine Favoriten zum Lovelybooks Leserpreis in den einzelnen Kategorien gewählt. In 14 Kategorien konnte man bis zu 3 Bücher (aus 25 jeweils wählen) – ich habe 34 von 42 möglichen Stimmen abgegeben. Teilweise war ich etwas enttäuscht, dass einige Bücher offensichtlich den „Cut“ unter die besten 25 nicht geschafft hatten – aber das Risiko besteht bei Leserpreisen immer. Und da ich nicht mitnominiert habe, darf ich mich auch nicht beschweren. Zudem war ich überrascht, dass anscheinend die Kategorie „Lieblingsautor“ abgeschafft wurde. Nunja.

Keine Angst – ich werde jetzt hier nicht meine 34 Stimmen listen – möchte Euch ja schließlich nicht mit sinnlosen Fakten erschlagen. Ein paar ausgewählte Lieblingsstimmen will ich Euch aber auch nicht vorenthalten.

Weit vorn waren für mich in diesem Jahr die „Selection“-Romane von Kiera Cass, deren neue Bänder „Selection – der Erwählte“ und „Selection – die Kronprinzessin“ ich sowohl beim „Besten Buchcover“ (dort neben „Das Juwel – die Gabe“) und beim „Jugendbuch“ (dort neben „Silber – Das dritte Buch der Träume) gewählt habe. Selbstverständlich habe ich auch für Rebecca Gablés „Der Palast der Meere“ in der Kategorie „Historische Romane“ gestimmt.

Auch Emily Bold gehörte für mich in diesem Jahr zu den positiven Überraschungen. Ihre Romane „Lichtblaue Sommernächte“ (Kategorie „Roman“) und „Auf der Suche nach Mr. Grey – Wer hat eigentlich die Wassermelone getragen“ (Kategorie „Humor“) habe ich ebenfalls mit meinem Vote unterstützt.

Abschließend (leider aufgrund der fehlenden Kategorie „Lyrik“!) konnte ich für eines meiner absoluten Lieblingsbücher des Jahres nur in Nebenkategorien stimmen. Julia Engelmanns „Wir können alles sein, Baby“ – meine Wahl neben jeweils zwei anderen Nominierten fürs „Beste Hörbuch“ und den „Besten Buchtitel“.

Das wars soweit von mir – nun ist Daumendrücken angesagt! Ich wünsche allen Nominierten viel Erfolg!

Erik Huyoff

(FBM15) – Messe im Doppelpack, der vierte Tag!

Heute war ich sowohl auf der Frankfurter Buchmesse, als auch auf dem Buchmesse Convent in Frankfurt-Dreieich. Ein stressiger, langer Tag und daher habe ich auch viel zu berichten (entschuldigt den langen Artikel! ;)) Doch alles zu seiner Zeit.

Der Tag startete schleppend. Gestern hatte ich ein Päckchen von Amazon bekommen, in dem „Ein Kuss in den Highlands“ von Emily Bold sein sollte. Als ich dieses heute zur Signierstunde einpacken wollte, stellte ich fest, dass in dem Päckchen die „Wegweisungen eines Rabbi“ waren – etikettiert als Emily Bold-Buch. Zudem vergaß ich die geänderten Straßenbahnfahrpläne am Wochenende und musste somit etwa eine Stunde später fahren. Immerhin gab es in der Bahnhofsbuchhandlung ein anderes Buch von Emily Bold, sodass ich nicht mit leeren Händen zur Signierstunde fahren musste.

(Kurz nach dem Einsteigen in den Zug setzte sich das Amazon-Drama fort: Es kam erneut die Bestätigung einer Zustellung per Mail. Und wenig später die Versandbetsätigung der Ersatzlieferung. Bekomme ich jetzt zwei Exemplare? Ich halte euch auf dem Laufenden^^.)

Als ich die Messe gegen 10 erreichte, ging es zuerst zur Signierstunde von Kiera Cass, der „Selection“-Bestsellerautorin. Als ich um 10.15 am Stand der Fischer-Verlage war (extra viel Vorlauf für die erst um 11 startende Signierstunde geplant), stellte sich jedoch schnell heraus, dass Teenage-Fantasy-Bestsellerautoren über eine so loyale und zahlreiche Fangemeinde verfügen, dass sich dort bereits eine Reihe gebildet hatte, die sich durch mehrere Gänge zog und mehrere hundert Menschen beinhaltete – sich da noch anzustellen wäre wohl sinnlos gewesen. Anstelle des Termins ging ich also direkt zu Bastei Lübbe, um auf die um 12 startende Signierstunde zu warten und nicht nochmal so ein Debakel zu erleben. Und die Zeit verging, und verging, und verging – es tröpfelten immer mal wieder ein paar Leute ein, niemand kümmerte sich um eine Schlange. Erst so 15 Minuten vorher begann das Team des Verlages, das ganze etwas zu ordnen – da waren vllt. 30-40 Leute da – soviel zum Thema Historienroman vs. YA-Fantasy …

Dadurch war ich bei Rebecca Gablé nach 10 Minuten fertig und konnte noch schnell zur Signierstunde von Emily Bold hetzen, die zusammen mit drei weiteren Kolleginnen (Marah Woolf etc.) bei Amazon Publishing signiert hat. Dort kam ich mir etwas verloren vor – war ich der einzige männliche Leser? Man hat leicht eingequetscht zwischen allen, die nach vorne gestürmt sind, den Überblick verloren. Na egal 🙂

Die im Anschluss geplante Veranstaltung von Julia Engelmann fiel krankheitsbedingt aus (gute Besserung auf diesem Weg!) – umso glücklicher bin ich jetzt darüber, dass ich sie gestern schon hören konnte. Dann war es endlich soweit – ich bekam von der Verlegerin des Wunderwaldverlages die Exemplare von „Ein kurzer Blick. Geschichten aus dem Karpatenbogen“ in die Hand gedrückt – schön sind sie geworden! (Bilder folgen, wie auch zu diversen anderen Posts, im Laufe der nächsten Tage).

Dann war auch schon die Frankfurter Buchmesse für den Samstag erledigt und ich jettete zum Buchmesse Convent. Dort besuchte ich den Verlagsstand von Ohneohren, traf die befreundete Heidelberger Autorin Nadine Muriel, die im Wunderwaldverlag mehrere Tanzromane veröffentlicht hat und lernte (endlich auch persönlich) Isabella Benz kennen, Herausgeberin der Anthologie „Wenn alte Wellen singen“ für den Burgenweltverlag und selbst Autorin, unter anderem bei „Forever by Ullstein“ mit: „Als wir Charleston tanzten“. Isabellas neueste Anthologie, „Die Reise der Hexensteine“, erschien vor kurzem im Machandel-Verlag – und zum Kauf des Buches gab es eine Kostprobe des selbsthergestellten Holunder- und Quittenlikörs, die ich beide ebenfalls wärmstens empfehlen kann :).

Damit hatte auch der anstrengendste Tag der Woche sein Ende gefunden und ich machte mich erschöpft auf den Heimweg. Morgen steht vormittags eigentlich nichts an – ich lasse mich gern überraschen 😉 – und am Nachmittag werde ich mir wohl zum Abschluss einer anstrengenden Woche die Deutsche Cosplay Meisterschaft 2015 ansehen.

Liebe Grüße
Erik

(FBM15) – Tag 3 der Buchmesse – die letzte Verschnaufpause!

Auch am dritten Tag startete ich geruhsam in die Messe. Was allerdings auch daran lag, dass aufgrund einer Baustelle zwischen Langen und Neu-Isenburg mein Zug, der überpünktlich (wirklich! – um 07:25:07 Uhr) wenige Sekunden nach der geplanten Abfahrt den Bahnhof verließ, mit einer Verspätung von etwas mehr als 40 Minuten in Frankfurt eintraf.

Trotz des schlechten Startes wurde es jedoch ein fabelhafter Tag. Charlotte Roche stellte nicht nur ihr neuestes Buch vor, sie stand danach spontan und ungeplant noch für Autogramme und Fotos zur Verfügung (hätte ich das gewusst, hätte ich mir sogar ein Buch von ihr gekauft!) ;). Im Gespräch mit der FAZ-Redakteurin war sie spritzig und frech wie eh und je, gab Einblicke in ihren Schreiballtag, ihre Ängste und Gefühle bei der Veröffentlichung von Büchern. Ich möchte euch zwei Zitate aus diesem Gespräch nicht vorenthalten.

Auf die Frage, ob sie nicht mittels Plottwists, die einen Protagonisten plötzlich unsympatisch machten, versuchen würde, den Leser hereinzulegen, der sich fast mit der Protagonistin identifiziert hätte, antwortete sie: „Beim Schreiben denke ich nicht über den Leser nach und vor allem stelle ich ihm keine Fallen. Wie gemein wäre das denn!“

Nachdem sie sich zudem als Serienjunkie geoutet hatte (ihr aktueller Tipp: „Olive Kitteridge“) und die Serien bei ihnen normalerweise immer zusammen in der Familie geschaut werden, führte sie zum Thema „Spoiler“ noch aus: „Allein ’ne Serie weiterzuschauen ist schlimmer als fremdgehen“.

Nach der Veranstaltung mit Charlotte streifte ich erneut mit Freunden durch die Hallen, erkundete erstmals richtig auch Halle 5.

Zweites Veranstaltungshighlight des Tages war die Präsentation von „Wir können alles sein, Baby“, dem zweiten Gedichtband von Julia Engelmann, die auch zwei Gedichte vortrug. Von der Moderatorin als „Heldin der modernen Poesie“ vorgestellt, als „Stimme einer Generation“, trat Julia Engelmann angenehm bodenständig auf und begeisterte mich (wie zu erwarten war) restlos. Auch sie stand im Anschluss ungeplant für Autogramme zur Verfügung. Hier hatte ich meine blinde Hoffnung darauf gesetzt und ihr erstes Buch mitgebracht, was ich bereits hatte, und welches nun um eine Widmung von ihr reicher ist.

(*Die Fotos zu den Veranstaltungen werden in Kürze eingebaut, sie sind lediglich noch nicht alle auf den PC, von dem ich den Blogbeitrag tippe, übertragen*)

Mit Abschluss des dritten Tages endete auch die ruhige Zeit auf der Buchmesse. Ab Samstag darf auch das Publikum die Stände stürmen und die Besucherzahlen werden in die Höhe sprießen und die Gänge vollstopfen. Was steht bei mir an so einem Tag an? Vor allem Signierstunden und ein Treffen mit einer Verlegerin, bevor ich am frühen Nachmittag den vollgestopften Messehallen „entfliehe“ und nach Dreieich pendle, um dort den BuchmesseConvent – eine kleinere, rein phantastische Buchmesse zu besuchen.

Liebe Grüße
Erik

(FBM15) Buchmesse-Klappe die 2.

Nachdem ich den heutigen Tag ohne Kopfschmerzen überstanden habe, kommt der Bericht dieses Mal sogar noch pünktlich, wenn auch knapp, vor Tagesende :).

Auch am zweiten Tag habe ich es etwas ruhiger angehen lassen – was ich mir für dieses Jahr generell vorgenommen hatte, nach dem Mammutprogramm im letzten Jahr. Bis auf den Samstag werde ich wohl an keinem Tag wirklich rotieren und im Stress versinken.

Der Messetag begann mit einer etwas chaotischen Anreise. Zuerst hatte der Regio 15 Minuten Verspätung (die er aber dankenswerterweise erst auf der Fahrt gesammelt hatte), sodass sich die Zeit im Zugsitz, die ich zum Schreiben, Lesen und Dösen genutzt habe, nur etwas verlängert hat. In Frankfurt sind allerdings die S-Bahnen zur Messe ausgefallen. Glücklicherweise hatte ich vor kurzem mitbekommen, dass die Messe auch gut per Straßenbahn erreichbar ist, sodass ich kurzfristig umgesattelt bin – insgesamt hielt sich die Verspätung mit etwa 30 Min. also noch in Grenzen.

Den Rest des Vormittages habe ich dann am Stand des Monika Fuchs Verlages verbracht, viele Sachen, sei es über die Entwicklung der Rezensionsblogger in den letzten Jahren oder zu Fragen zum Thema Verlagsauslieferung gelernt, tolle Gespräche geführt und entspannt den Messebetrieb in Halle 3.1 beobachtet.

Im Anschluss hatte ich einen Termin mit der Verlegerin des tollen Oldigor Verlags, mit dem ich bereits zwei Mal zusammengearbeitet habe. Und wer weiß – vielleicht gibt es irgendwann auch ein drittes Mal – man sollte niemals nie sagen, vor allem dann, wenn man genremäßig gut zusammenpasst. Als kleines Überraschungsgeschenk gab es zudem ein Exemplar von „Crazy about you“, ein Romance-Kurzroman des Verlages. Alles in allem verlief das Treffen sehr positiv und angenehm, es ist immer wieder schön, wenn die Personen, mit denen man bisher nur per Mail und Facebook in Kontakt stand, sich in Echt als mindestens genauso nett entpuppen :).

Danach traf ich mich (ein Punkt, der fest in meinem Messeprograbuchmessehalle6mm für jedes Jahr fixiert ist ;)) mit guten Freunden, wir sind gemeinsam über die Messe geschlendert, haben unter anderem Halle 6 (das Foto zeigt einen Blick über Halle 6.0) und die Vorstellung des Ehrengastes besucht. Auch dafür ist die Messe gut. Leute, die man viel zu selten trifft, wiederzusehen – Bücher verbinden :).

Bevor ich es erneut vergesse, habe ich meine Ankündigung natürlich wahr gemacht, beim „Beauty and the Book“-Award für „Outlander: Feuer und Stein“ zu stimmen. Allerdings sieht es nicht gut aus, es liegt abgeschlagen im Mittelfeld. Eine kleine Resthoffnung verbleibt, dass am Samstagmorgen die große Outlander-Fangemeinde die Messe stürmt, aber ob sie überhaupt davon etwas mitbekommen haben, ist zweifelhaft.

Am Schluss noch ein kurzer Ausblick auf Morgen – den Tag der starken Frauen ;). Am späten Vormittag spricht Charlotte Roche über ihr neues Buch, am späten Nachmittag Julia Engelmann. Einen stärkeren Kontrast könnte es wohl nicht geben – poetisch-versierte, lebensbejahende, fast philosophische Slammerin vs. schonungslos direkte, tabubrechende Romanautorin und Fernsehstar. Ich mag beide sehr und freue mich daher schon auf den Tag. Wenn ich pünktlich in Frankfurt bin, werde ich am Vormittag nochmal den Fuchs Verlag besuchen gehen (quasi schon Routine) 😉 – und mich am Nachmittag erneut mit Freunden treffen – eventuell gehts zur Antiquariatsmesse.

Liebe Grüße
Erik