Der gestrige zweite Tag der Leipziger Buchmesse hatte es in sich – die Hallen füllten sich, zur Messehalbzeit ist bereits ein deutlicher Besucherzuwachs zum letzten Jahr veröffentlicht worden. Nichtsdestotrotz hatte ich erneut einen unglaublich schönen Messetag mit: Kira Licht, Tom Hillenbrand, Anabelle Stehl, Mikkel Robrahn, Liza Grimm, Lisanne Surborg, Christoph Hardebusch, Valentina Fast und Nils Straatmann.
Der Tag begann dabei – nachdem ich mich etwas beeilt hatte, um wenigstens einmal den LYX-Stand besuchen und eine Tasche kaufen zu können – ganz entspannt mit einer Buchpräsentation und Lesung von Kira Licht für den Piper Verlag, bei dem in der nächsten Woche Kiras „Crimson Sky – Die Seelenjägerin“ erscheint, der Auftakt zur von der nordischen Mythologie inspirierten, neuen Reihe der Autorin. Nicht zu verwechseln übrigens mit dem in fünf Wochen erscheinenden Buch „Crimson Skies“ von Jaymin Eve – anscheinend ein sehr beliebter Titel.
Im Anschluss nutzte ich die Zeit, schlenderte durch die Hallen 2, 3 und 4 und füllte mein „House of Romance“-Stickerheft, bevor es mit der nächsten Lesung – wieder auf der Bühne der Hugendubel Messebuchhandlung, dieses Mal aber ohne technische Probleme – weiterging. Tom Hillenbrand las und sprach über „Thanatopia“, seinen neuen, dystopischen Thriller und über das Thema Chancen und Risiken der KI – und welche Wege zur Unsterblichkeit vor uns liegen könnten. Danach stand er für Fotos und Signaturen zur Verfügung, sodass ich mir „Goldenes Gift“ von ihm signieren lassen konnte.
Seit letztem Jahr ein fester Bestandteil, stand danach für mich das Live-Pen-&-Paper von „Die Schwarze Katze“ auf der Großen Bühne auf dem Plan. Anabelle Stehl und Mikkel Robrahn sind als Katzen einfach ein Dream-Team, unterstützt wurde die Katzenbande von Lisanne Surborg und Liza Grimm, als Spielleiter fungierte erneut Christoph Hardebusch. Das Rollenspiel war erneut unglaublich witzig, spannend und – ja – episch. Sicherlich werden wir uns alle noch lang an den Tentakel erinnern, der Apollonia (Anabelle) an der Stirn klebte – und an Flumms (Mikkels) heroischen Kampf gegen hunderte Ratten.
Danach freute ich mich besonders, nach Frankfurt im letzten Jahr auch in Leipzig Valentina Fast mal wieder treffen zu können – fand hier doch damals ihre legendäre Prinzessinnenlesung statt, bei der ich das erste Mal so wirklich mit ihr und ihren Büchern in Berührung kam. Valentina signierte fleißig für den ONE Verlag, machte Fotos und war wie immer einfach super sympathisch – sicherlich nicht meine letzte Signierstunde bei ihr, ich habe ja noch das ein oder andere unsignierte Buch von ihr im Regal zu stehen.
Zum Abschluss des Tages besuchte ich erneut die Literaturbühne von ARD, ZDF und 3sat zum Arte Poetry Slam. Nils Straatmann, Autor, Podcaster, Moderator und Poetry Slammer, trug einige seiner gesammelten Slam-Texte aus den letzten Jahrzehnten vor. Ein durchaus rundes Ende – auch wenn ich schon bessere Slammer auf den Buchmessen gehört habe. Zudem gab es auch eine traurige Nachricht zu verkraften, die mich gestern erreichte. Krankheitsbedingt musste auch Lena Kiefer ihren heutigen Messebesuch absagen – die Signatur in der Schmuckausgabe zu „Ophelia Scale“ muss daher noch etwas warten.
Als heutige Highlights stehen daher die Signierstunde von Sarah Sprinz, das Treffen mit den SERAPH-Preisträgern (leider erneut ohne Franzi Kopka …) und ein großes Meet & Greet (dieses aber mit Franzi Kopka) auf den Plan. Doch dazu – wie immer – später mehr.



















Insgesamt habe ich daher auch nur an ganz wenigen Terminen teilgenommen. So habe ich am Donnerstag Autorenkollegen der Nächtlichen Schreibwerkstatt in einer Autoren-WG besucht und mich mit ihnen ausgetauscht und mit ihnen geschrieben, am Freitag habe ich eine Veranstaltung mit Marie Graßhoff (unten links) und Ava Reed (rechts, und mit Marie unten links) besucht. Eigentlich als Lesung angedacht, konnte diese aufgrund der strengen Sicherheitsvorkehrungen nur noch als Signierstunde durchgeführt werden. Zudem traf ich am Vormittag mit Freunden die Autorin Janna Ruth (unten rechts) in ihrer Autoren-WG. Abschließend am Samstag besuchte ich eine Signierstunde von Nina MacKay. Nina war so nett, mir auch noch einige tolle Sachen für Euch zur Verfügung zu stellen – bleibt also wachsam, hier gibt es bald ein großes Gewinnspiel!

Auch gestern besuchte ich erneut das lit.Love Lesefestival 2019 – ein zweiter, vollgepackter Tag mit vielen interessanten Programmpunkten erwartete mich. Den Auftakt machte – wie bereits am
Im Anschluss folgte die einzige Veranstaltung des Tages auf der großen Bühne. Im Gespräch mit Anouk Schollähn erzählte Wladimir Kaminer über sein Leben und brachte das Publikum regelmäßig mit skurillen Anekdoten zum Lachen. Ein wahrer Superstar der Autorenszene – und unglaublich sympathisch.
Am Ende des Vormittages hatte ich die Qual der Wahl, mich zwischen verschiedenen interessanten Lesungen zu entscheiden. Schlussendlich begab ich mich zur kleinen Bühne und lauschte dem Gespräch von Katherine Webb mit Anouk Schollähn, die auch die deutschen Textauszüge aus „Die Schuld jenes Sommers“ vortrug.
Wie bereits am Vortag wurde auch die Mittagspause des Sonntags von der Singer/Songwriterin Julia Kautz versüßt, deren Musik auch im Debütroman von Meike Werkmeister eine wichtige Rolle spielt. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir dabei „Verliebt in Kurt Cobain“, eine Ode, nicht nur an dessen Musik, sondern auch an die 90er Jahre.
Nach der entspannten Pause stellte Lena Kiefer ihre „Ophelia Scale“-Trilogie vor und las Auszüge aus dem ersten Band. Da mich die Bücher bereits an Tag eins begeisterten, kaufte ich mir spontan den Beginn der Trilogie und ließ ihn mir im Anschluss in einem kurzen Meet & Greet von Lena signieren.
Danach folgte schon meine letzte Lesung der Convention. Wladimir Kaminer las aus „Liebeserklärungen“ und sorgte dabei erneut für viel Gelächter im zahlreich anwesenden Publikum. Ein absolutes Highlight, und ein gelungener Abschluss meines Leseblocks an Tag 2.
mit Wein und Downton-Abbey-Cocktails überging, besuchte ich noch eine letzte Veranstaltung. Meike Werkmeister, Spiegel-Bestsellerautorin mit „Sterne sieht man nur im Dunkeln“, referierte zu Figurenentwicklung und deren Beschreibung im Roman, gab Buchtipps und führte praktische Übungen zu „Show, don’t tell“ durch.
Gestern begann endlich das diesjährige lit.love Lesefestival in München. Und bereits der erste von beiden Tagen hatte es in sich. Der Tag begann mit meinem titelgebenden Workshop „Match made in heaven“. Lena Kiefer widmete sich dabei der Frage, wie man das perfekte Traumpaar für den Roman erschafft. Ein wirklich gelungener Workshop – mit einigen neuen Aspekten und Impulsen.
Im Anschuss ging es zur ersten Veranstaltung auf der großen Bühne. Katherine Webb, die bereits vor einigen Jahren das lit.Love Lesefestival besuchte, gab sich erneut die Ehre und plauderte mit Anouk Schollähn über ihr Leben, ihre Inspiration – und vor allem über England, ihre Heimat.
Direkt danach ging es weiter mit einem Talk zu „The Mister“, sowie einer Live-Lesung der Hörbuchsprecher. Neben der wirklich atmosphärischen Lesung waren vor allem die Einblicke in die Arbeit mit E. L. James und die Ankündigung von zwei weiteren Romanen aus ihrer Feder sehr interessant.
Nach der Mittagspause, die von Singer/Songwriterin Julia Kautz versüßt wurde (Foto findet Ihr im Bericht zu Tag 2), folgte meine erste Lesung des Tages. Anne Freytag las aus „Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte“, sowie aus einem noch nicht veröffentlichten Jugendbuch zum Thema „Mobbing“.
Das Highlight des Nachmittags bildete die zweite Bühnenveranstaltung des Tages. Neben Katherine Webb und Anouk Schollähn talkte Beth O’Leary, deren Buch „Love to Share“ weltweit für Begeisterungsstürme sorgte, über Romanfiguren und das Schreiben an und für sich. Interessante Einblicke einer Debüt-Weltbestsellerautorin.
Am späten Nachmittag folgte die Lesung von Manuela Inusa, die aus ihrem neuesten Roman „Wintervanille“ las, dem ersten Teil ihrer, jeweils unabhängig voneinander lesbaren, Kalifornien-Trilogie. Derzeit lese ich das Buch ebenfalls, sodass Ihr hier bald noch mehr davon erfahren könnt.
Den – programmatischen – Abschluss bildete ein Talk zur Buchproduktion. Lena Kiefer, ihre Agentin und zwei Lektorinnen diskutierten über die Buchherstellung, den Weg in Verlage, die Coverproduktion und viele weitere Fragen in diesem Zusammenhang. Danach gab es im Foyer noch das obligatorische Get-Together, dieses Jahr mit einer Freixenet-Mia-Bar und einem Stand, der warme Punsche aus der Zeit von Downton Abbey verteilte – genau das richtige bei der Kälte, die einen vor den Verlagstoren erwartete.