[Buchgedanken] Caroline Brinkmann: „Die Vereinten“

Passend zum Weltfrauentag möchte ich Euch heute eine starke, schöne und wundervolle Protagonistin vorstellen. Ich muss gestehen, es hat viel zu lang gedauert … Aber nachdem ich im letzten Jahr „Die Perfekten“ gelesen habe, bin ich nun endlich zu dem mehr als würdigen Nachfolger gekommen. „Die Vereinten“ von Caroline Brinkmann erschien als Hardcover 2018 im One Verlag, Bastei Lübbe AG, und ist als dystopischer Jugendroman einzuordnen.

41eDQteOmjL._SX338_BO1204203200_Sie ist Rain. Der Regen. Der Neuanfang. Er ist Lark. Der Verräter. Das Ende.
Gemeinsam werden sie dem Land Hope Frieden bringen – oder seinen Untergang besiegeln.

Rain und Lark haben während der Rebellion schwere Verluste erlitten, doch der Kampf um die Vorherrschaft in Hope ist noch nicht vorbei. Ein Kampf, bei dem sie auf unterschiedlichen Seiten stehen. Und ausgerechnet Lark, der sie damals an die Spines verraten hat, ist der Einzige, dem Rain jetzt trauen kann. Aber wird er wirklich hinter ihr stehen, wenn es darauf ankommt?

„Die Vereinten“ ist ein gelungener und würdiger Nachfolger und Abschluss der Dilogie um Rain und Lark. Die Handlung schließt direkt an das Ende des Vorgängerbandes an und setzt diese nahtlos fort. Auch wenn neue Charaktere hinzutreten (die übrigens überwiegend toll und interessant sind – ich liebe Wren und Cassian), hält sich dies sehr in Grenzen, sodass vor allem die bereits bekannten und liebgewonnenen Charaktere weiter ausgebaut und entwickelt werden, was die Bindung zu ihnen noch verstärkt. Ich vermisse RoseSuperBot jetzt schon – was war das bitte für ein Ende?

Auch der Weltenbau wird konsequent weiterentwickelt. So erfährt man in diesem Teil noch mehr über die einzelnen Zirkel und besucht diese. Vor allem aber lernt man mehr über die Geschichte von Hope, über die Entstehung und über den großen Krieg. Dadurch werden auch die beiden großen Haupthandlungen miteinander verknüpft. Und auch wenn das Buch erneut ambitioniert ist, an der Grenze zur Überfrachtung entlanggleitet, gelingt es der Autorin in diesem Band besser, den Leser nicht zu erschlagen.

„Die Vereinten“ ist spannend, bietet viele überraschende Wendungen und neue Entwicklungen. Der Leser wird durch den flüssig und leicht zu lesenden Schreibstil der Autorin an die Seiten gefesselt, er lacht und leidet (okay – in aller Regel letzteres) mit den Protagonisten. Auch das sehr bildhaft gehaltene Setting vermag ebenfalls zu begeistern – und würde sicherlich bei einer Verfilmung grandiose, epische Szenerien ergeben.

Die Buchgestaltung überzeugt erneut größtenteils. Lektorat und Korrektorat haben sauber gearbeitet, der Buchsatz ist ebenfalls in Ordnung, wenn auch wenig innovativ. Das Cover ist ein wahrer Eyecatcher und gefällt mir durch die außergewöhnliche Farbintensität noch besser als beim ersten Teil – und sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert der Reihe. Erneut ist mir die Gesamtgestaltung des Hardcovers allerdings etwas lieblos.

Mein Fazit? „Die Vereinten“ ist ein gelungener und würdiger Abschluss der Dilogie um Rain und Lark, der vor allem durch ein tolles Setting und eine konsequente Weiterentwicklung der Charaktere und der Welt begeistert. Für Genreliebhaber bedenkenlos zu empfehlen – und sicherlich nicht mein letztes Buch der Autorin.

Ran an den SuB mit Ava 2018 – Jahresfazit

Bevor ich mich in den nächsten Tagen dem Januar-Thema für die SuB-Abbau-Challenge 2019 widme, möchte ich erstmal auf das vergangene Jahr zurückblicken. Alles zur Challenge im Jahr 2018 ist *hier* zu finden.

Von den 36 geplanten Büchern habe ich 28 gelesen und damit insgesamt sechs Monate komplett abgeschlossen – ein guter, aber für 2019 ausbaufähiger Wert :).

Unter den 28 Büchern waren sowohl SP-Bücher als auch Bücher von kleinen und von großen Verlagen. Es waren Bücher deutschsprachiger und internationaler Autoren, literarische Werke und Genreliteratur. Es fanden sich preisgekrönte Bücher, Einzelbände und Reihen, ein Buch eines Autorenduos und sogar eine Lyriksammlung. Alles in allem eine sehr bunte Mischung! Noch ein Fun Fact am Rande: Von den 28 gelesenen Büchern wurden sage und schreibe 25 von Frauen verfasst, lediglich drei von männlichen Autoren (Daniel Kehlmann und 2x Terry Brooks). Auch von den acht nicht gelesenen Büchern ist nur ein weiteres von einem männlichen Autoren geschrieben worden („Hundert Jahre Einsamkeit“ von Gabriel Garcia Marquez).

Zum Abschluss hier noch die Cover einiger meiner Highlights aus den 28 Werken.

[Jahresrückblick] Lesehighlights 2018

Den heutigen Sonn- und Feiertag möchte ich nutzen, Euch endlich meine Lesehighlights des vergangenen Jahres vorzustellen. Dieses Jahr fiel es mir echt schwer, mich zu entscheiden. Ich habe – wenn ich richtig gezählt habe – 36 Bücher gelesen, und die Qualität war so hoch, dass es zehn Bücher auf die Shortlist geschafft haben. Dieses Jahr mit dabei: Ava Reed, Emily Bold, Halo Summer, Mona Kasten, Caroline Brinkmann, Nina MacKay, Ella Zeiss (Elvira Zeißler), Marion Poschmann, Mariana Leky und Ulla Scheler. Meine Jahresrückblicke der vergangenen Lesejahre findet ihr unter folgenden Links: 2016, 2017. Doch nun, ohne weitere Vorrede, zu den einzelnen Platzierungen.

Knapp außerhalb meiner Top3 landeten folgende Bücher, die es aber alle definitiv verdient haben, genannt zu werden; die mich alle auf die ein oder andere Weise begeistert haben:

Doch kommen wir nun zum Siegertreppchen. Den dritten Platz teilen sich Halo Summer mit „Froschröschen: Das wahre Märchen“ und Mona Kasten mit „Begin Again“. Halo Summer, deren brilliantes Werk „Aschenkindel: Das wahre Märchen“ sogar Platz zwei meiner Jahreshighlights 2016 erreichte, gelingt es immer wieder, mit neuen Ideen, mit frischem Wind, und vor allem mit Charme und Witz, das Märchengenre zu revolutionieren, den Leser zu verzaubern. Mona Kasten – neuerdings #1-Bestsellerautorin – überzeugt mit gewaltigen Gefühlen, grandiosen Protagonisten und einem einfühlsamen Roman, der mich restlos begeistert hat. Bitte mehr davon!

Platz zwei teilen sich ebenfalls zwei alte Bekannte. Emily Bold mit „Silberschwingen: Erbin des Lichts“ und Ava Reed mit „Die Stille meiner Worte“. „Erbin des Lichts“ – hier stellvertretend für die komplette Dilogie – ist Young-Adult-Romantasy in Perfektion, berührt, begeistert und verzaubert. Bereits 2016 stand Emily mit „Lichtblaue Sommernächte“ auf Platz drei meiner Jahreshighlights. Wie im Vorjahr (damals mit „Wir fliegen, wenn wir fallen„) landet ein Werk von Ava auf Rang zwei. „Die Stille meiner Worte“ ist ein unglaublich berührender Jugendroman, gleichzeitig kraftvoll und zerbrechlich. Tolle Protagonisten, große Gefühle, ernste Themen und eine fesselnde, mitreißende Reise – ich kann das nächste Jugendbuch von Ava kaum erwarten.

Doch nun *trommelwirbel* zu meinem absoluten Jahreshighlight. Im letzten Jahr noch mit „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“ „nur“ auf einem geteilten ersten Platz, hat sie sich ihn dieses Jahr allein gesichert. „Und wenn die Welt verbrennt“ von Ulla Scheler ist mein Buch des Jahres. In meiner Rezenzion habe ich Ulla mit John Green verglichen, doch ich weiß nicht, ob ihr das gerecht wird. Ihre Figuren sind stark, schwach, verletzlich und lebensecht, die Handlung berührend und aufwühlend. Mehr als ein Buch, ein Weckruf, ein Plädoyer gegen das Aufgeben. So wie Alisas Rückkehr in die Normalität mit einem einzigen Kreidestrich begann, startete Ullas Siegeszug mit der ersten Seite. Einfach unvergleichlich.

Was waren Eure Highlights des Jahres? Welche Bücher haben Euch sprachlos gemacht, Euch zum Weinen gebracht? Rein damit in die Kommentare! 🙂

[Buchgedanken] Caroline Brinkmann: „Die Perfekten“

Endlich komme ich zur ersten Rezi im Rahmen der „Ran an den SuB mit Ava“ Challenge 2018 – ein gelungener Start. „Die Perfekten“ von Caroline Brinkmann ist der Auftakt einer Buchreihe und ist 2017 im One Verlag der Bastei Lübbe AG erschienen. Die mir vorliegende Ausgabe ist ein Hardcover-Exemplar, und das Buch ist dem Genre Dystopie/Young-Adult zuzuordnen.

51t1fcqqqtl-_sx335_bo1204203200_Rain lebt seit ihrer Geburt mit ihrer Mutter auf der Flucht. Ein Leben außerhalb des Systems, fernab der anderen Menschen, die von den Gesegneten anhand ihrer Gene klassifiziert und bewertet werden. Doch als sie eines Tages ein kleines Mädchen trifft und sich mit ihr anfreundet, gerät ihre Welt komplett aus den Fugen. Freund oder Feind, Rebell oder Gesegnete, Liebe oder Verrat – die ganze Welt Aventin steht an einem Scheideweg. Und mittendrin Rain – impulsiv, störrisch und furchtlos – denn: Unwetter haben keine Angst!

„Die Perfekten“ ist nicht … perfekt (das musste jetzt sein), aber nah dran. Ein gelungener Auftakt in eine vielversprechende dystopische Buchreihe, der unter anderem durch gelungenen Weltenbau überzeugt. Mit – teils – unerwarteten Wendungen und einer ausgewogenen Mischung aus Suspense und Tension schafft es Caroline Brinkmann, den Leser an die Buchseiten zu fesseln und für einen konstant gestrafften Spannungsbogen zu sorgen.

Für Begeisterung sorgen auch die Charaktere. Nicht nur die Hauptprotagonistin, auch die Nebencharaktere (wie Lark, Rose, Daphne, Tiberius, Storm u.a.) sind mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet. Jeder verfügt über eine eigene Motivation und einen kleinen Sub-Plot, was das Buch allerdings mitunter etwas überfrachtet – auf vereinzelte Handlungsstränge hätte man meines Erachtens nach auch verzichten können, um die Geschichte stromlinienförmiger und konsequenter zu erzählen.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich leicht und flüssig lesen. Mit tollen Beschreibungen – und insbesondere über die clevere Implementierung des Farbschemas (Grey, Silver, Ruby, White Shell etc.) springt das Kopfkino sofort an und sorgt dafür, dass der Leser tief in die Geschichte hineingezogen wird. Durch die Mischung einer Ich-Perspektive (Rain) mit einigen personalen Erzählperspektiven hätte aus meiner Sicht die Bindung an die Hauptfigur aber noch verstärkt werden können.Nichtsdestotrotz kann man sich gut mit ihr und den anderen Charakteren identifizieren, leidet, lacht und weint mit ihnen. Apropos weint: Was ist das bitte für ein Ende? Zudem fällt mir persönlich der Cliffhanger zu stark aus. Klar ist das Buch als Reihenauftakt angelegt, mit einem Ende leicht früher oder leicht später hätte man es jedoch durchaus auch als Standalone lesen können.

Die Buchgestaltung kann ebenfalls im großen und ganzen überzeugen. Lektorat, Korrektorat und Buchsatz haben fehlerfrei gearbeitet und das Cover ist ein wahrer Eye-Catcher, der – zumindest in diesem Genre – aus der Reihe fällt und der mit leicht geprägten Buchstaben punkten kann. Lediglich die Umsetzung als Hardcover generell ist etwas lieblos aus meiner Sicht.

Mein Fazit? Mit „Die Perfekten“ legt Caroline Brinkmann den Grundstein für eine tolle, dystopische Buchreihe. Der Roman überzeugt mit einem gelungenen Weltenbau und tollen Charakteren, und lässt genug Fragen und Handlungsstränge offen, um nahtlos in einen Folgeband überzugehen. Ich bin bereits sehr gespannt, wie die Autorin die Geschichte im bald erscheinenden zweiten Buch weiter erzählt.

Ran an den SuB mit Ava 2018 – Januar

Herzlich Willkommen zu: #ranandenSuBmitAva 2018 :). Wie der ein oder andere aufmerksame Besucher bereits auf meiner Challengeseite feststellen konnte, habe ich mich entschlossen, 2018 an einer SuB-Abbau-Challenge teilzunehmen. Ziel ist es, jeden Monat 3-8 vorher nach bestimmten Kriterien ausgewählte Bücher des SuBs zu lesen :).

Daher möchte ich Euch heute meine Auswahl für den Januar vorstellen. Kriterium dieses Mal war, dass die Bücher alle aus verschiedenen Genres stammen, um das Jahr vielfältig 51t1fcqqqtl-_sx335_bo1204203200_zu beginnen. Da ich hier auch noch ein Rezensionsexemplar rumliegen habe, das ich im Januar lesen möchte, habe ich mich daher nur für drei Bücher entschieden.

1. Die Perfekten (Caroline Brinkmann)
Caris Buch lag schon viel zu lang auf meinem SuB. Ich liebe Dystopien, habe auch bereits eine Buchvorstellung und ein Meet-&-Greet von ihr besucht. Das Buch klingt wirklich spannend, und da 2018 Teil 2 erscheint, ist es nun endlich an der Zeit.

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2. Heldensuche – Die Erben von Shannara 1 (Terry Brooks)
Die Shannara-Bücher von Terry Brooks gehören zu absoluten Klassikern der High-Fantasy. Umso mehr freuen mich die neuen, wunderschönen Blanvalet-Ausgaben. Mit dem ersten Teil der „Erben von Shannara“-Reihe ist nunmehr das vierte Buch erschienen, der Nachfolgeband folgt ebenfalls schon Anfang 2018. Zu der Reihe existiert zudem eine bezaubende TV-Serie, deren zweite Staffel 2017 veröffentlicht wurde.

351fxsw4jf3l-_sx328_bo1204203200_. Und wenn die Welt verbrennt (Ulla Scheler)
Nach ihrem Debütroman „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“, der mich komplett begeisterte, bin ich umso gespannter auf Ullas zweites Jugendbuch, zu dem ich ebenfalls bereits eine Lesung und ein Meet-&-Greet besucht habe.

Ich wünsche allen Mitteilnehmern viel Spaß, freue mich bereits auf die Bücher und bin gespannt, ob ich dies das ganze Jahr durchhalte – und dadurch mindestens 36 SuB-Bücher lese :).

[FBM2017] Tag 4 – Der Showdown der Superstars

20171014_095613Am Messesamstag kam es zum großen Starauflauf auf und neben der Frankfurter Buchmesse. Mein Tag begann mit einem exklusiven Meet & Greet für Leser und Blogger mit Jennifer L. Armentrout, zu dem es noch einen ausführlichen Beitrag im Rahmen der Aktion #AmazingArmentrout geben wird. Nur bereits so viel vorab – es war genial <3.

Auf der Messe angekommen, freute ich mich dann besonders darüber, dass Caroline Brinkmann spontan ein kleines Meet & Greet am Bastei Lübbe Stand abhielt und dort auch ihr neuestes Werk, „Die Perfekten“, signierte, worauf ich mich seit der Litblog Convention gefreut habe. Cari war nicht nur (mehr oder minder) im Cosplay erschienen, sondern auch supernett und zugänglich. Der zweite Teil ihrer Reihe wird 2018 erscheinen.20171014_134313

Dann begann auch schon der stressige Teil des Tages. Die nächsten zwei Stunden verbrachte ich stehend in der prallen Sonne vor der Open Stage. Bill Mockridge und Margie Kinsky stellten ihr Buch „Hurra, wir lieben noch!“ auf eine witzige und unterhaltsame Weise vor. Das bekam ich allerdings nur mit, weil ich mich bereits jetzt an die Bühne gekämpft hatte, um bei den nächsten beiden Veranstaltungen vor Ort zu sein. Nach Bill und Margie trat nämlich Nicholas Sparks auf. Ja, der Nicholas Sparks. Frisch eingeflogen aus Amerika stellte er sein neuestes Buch „Seit du bei mir bist“ vor, wie immer eine Liebesgeschichte aus North Carolina, allerdings mit tragischen Elementen 20171014_142210und einer starken Familiengeschichte. Auch er war überraschend witzig.

Anschließend das Bühnenhighlight des Nachmittags. Cassandra Clare, die Autorin, unter anderem der „City of Bones“-Reihe, gab sich die Ehre – die Lesung der deutschen Texte übernahm der Schauspieler Bastian Hagen. Moderiert wurde die Veranstaltung von niemand geringerem als Mona Kasten, selbst Bestsellerautorin und großer Fan von Cassandra 20171014_143454(0)Clare. Eine tolle und sympathische Gesprächsrunde mit informativen und witzigen, spannenden und kuriosen Fragen entwickelte sich, nicht zuletzt dank der genialen Moderation von Mona. Cassandra Clare gab nicht nur Einblicke in ihr aktuelles Werk, sondern stellte viele weitere Bücher in Aussicht, was zu kurzem Hyperventilieren auf der Bühne und in weiten Teilen des Publikums sorgte. Was für eine geniale Veranstaltung!

Danach kämpfte ich mich durch die gefüllte Halle 3.0 zum Carlsen-Stand, um mich bei der Signierstunde von Valentina Fast anzustellen, ich war natürlich bereits sehr spät dran, die Wartezeit betrug etwa 75 Minuten. Sie signierte (und verkaufte, sogar vor dem offiziellen fErscheinungstermin) den zweiten Band von „Royal“ und den ersten Band von „Belle et la magie“ als Taschenbuch. Insbesondere Royal konnte ich kaum erwarten, und freue mich schon darauf, mich wieder in die Geschichte zu stürzen.

Am Abend nutzte ich dann die – einmalige – Gelegenheit, Dan Brown live zu sehen, meine einzige Abendveranstaltung der Woche. Vor knapp 2.000 Menschen stellte der Autor seinen neuen Langdon-Roman „Origin“ vor, sprach über Moderne Kunst und das Verhältnis zwischen Religion und Wissenschaft. Die deutschen Passagen wurden großartig vom Tatort-Kommissar und Theaterschauspieler Wolfram Koch gelesen, die Moderation übernahm Alf Mentzer von hr2. Ein toller, viel zu kurzer, Abend, der – zurecht – in Standing Ovations für den Autoren gipfelte, was in der Literatur nicht alle Tage vorkommt.20171014_190757

Nach einer Vollsperrung des Heidelberger Hauptbahnhofes kehrte ich dann gegen 23.00 Uhr nach Hause zurück, um noch ein wenig Schlaf vor dem letzten Messetag zu erwischen, auf dem mich Kerstin Gier erwartete. Dan Brown, Cassandra Clare, Jennifer L. Armentrout, Nicholas Sparks, Caroline Brinkmann, Bill Mockridge, Margie Kinsky, Valentina Fast. Was war das nur für ein Tag!

[LBC2017] Bücher hautnah erleben

Gestern war ich auf (meiner ersten) Litblog Convention in Köln. Sie fand in den 20170610_112552Verlagshallen von Bastei Lübbe statt und wurde von ebendiesem Verlag, zusammen mit Kiepenheuer & Witsch, Community Editions und Diogenes veranstaltet. Die LBC (interessante Abkürzung, genau zwischen der LLC und der LBM^^) ist eine Veranstaltung exklusiv für Blogger, um etwas mehr über neue Bücher der Verlage zu erfahren, Workshops mit Autoren zu besuchen, oder einfach etwas zu Netzwerken.

Im sehr fairen Eintrittspreis von 25€, zzgl. Gebühren, waren bereits eine Goodiebag mit mehreren Büchern (unter anderem Petra Hülsmanns #1-Bestsellertitel „Das Leben fällt, wohin es will“) und einem Jahresplaner für 2018, sowie freie Getränke (bei dem Wetter enorm wichtig) und Snacks enthalten.

20170610_115833Am Vormittag besuchte ich die Buchvorstellung von „Die Perfekten“, Caroline Brinkmanns neuestem Werk, das im August bei „One“ erscheinen wird. „Die Perfekten“ ist ein dystopisches Jugendbuch, das gesellschaftskritisch das Thema „Genmanipulation“ behandelt. Neben der Buchvorstellung plauderte Caroline auch über den Weg zum Verlag, den sie erstmals über eine Agentur gesucht hatte. Nach dieser tollen Veranstaltung, ging es dann auch direkt in die Mittagspause.

In den Nachmittag startete ich mit eine Workshop zu Büchern und Social Media, der von Sarah Liz (rd. 550.000 Instagram-Follower) geleitet wurde. Neben einigen, allgemeinen Social-Media-Tips nutzte Sarah vor allem die Chance, das Programm des neugegründeten Verlags „Community Editions“ vorzustellen, der exklusiv Bücher von Influencern und Social-Media-Stars anbietet.

Im Anschluss ging es direkt weiter mit einem Gespräch mit Benne Schröder zu Männern 20170610_150427(0)und Liebesromanen. Benne, der mich von der LLC direkt wiedererkannte und sich sogar an meinen Namen erinnerte (Schockstarre^^), stellte sein Buch „In der Liebe ist die Hölle los“ vor, und plauderte locker und ungezwungen mit den Gästen – der erfrischendste und lustigste Teil des Tages.

20170610_160418Die letzte Veranstaltung: Das Highlight des Tages! Eine meiner absoluten Lieblingsautoren seit fast 20 Jahren, eines meiner literarischen Vorbilder, stellte sich den Fragen des Moderators und des Publikums: Rebecca Gablé. Mir schwirrt noch immer der Kopf von ihren tollen Antworten zum Thema Recherche, zu ihrem Schreibprozess, zu Entwicklungen auf dem Buchmarkt und vielem mehr. An dieser Stelle auch noch: Glückwunsch, da vor ziemlich genau 20 Jahren (1997) Rebeccas erster historischer Roman „Das Lächeln der Fortuna“ erschienen ist, der sich bis heute mehr als 1.000.000 Mal verkauft hat.

Nach dem offiziellen Ende der Workshops und Vorträge fand noch ein lockerer Ausklang des Abends statt. Die Autoren signierten Bücher, stellten sich in kleiner Runde nochmal den Fragen der Anwesenden. Hierzu wurde das Getränkeangebot, das bisher aus Fassbrause und Wasser bestand, mit Bier und Biermix-Getränken aufgestockt, und ein kleines, aber feines Buffet aufgebaut.

Alles in allem ein tolles Event, das ich, wenn möglich, auch im nächsten Jahr wieder besuchen möchte – dann aber hoffentlich mit einer kleinen Gruppe an Bloggern, da die Zeiten zwischen den Veranstaltungen allein doch sehr eintönig sind und es zusammen bestimmt noch mehr Spaß macht! 🙂

Zum Abschluss hier noch ein paar Impressionen aus den heiligen Hallen :).